Zweites Blatt
liniere» Volkes
machen. Es wird nicht anderes f-brin bleiben, al»
Leitvnukt, in dem die inländischen <>erstek'nugSvrctfe
für die Vögel mit ihrem Wohlgefallen an deren träger zu zeichnen: gleich ihm gab Leo Delsan dem
Der Cpielwaren
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AktjUicher TonniagSdienH.
wirtschalt vbermeeben, denn nur auf diesem Weoe kann die stuk-ickhaltung der tn'fipMKten Getrcidevor
der Hand zahlreicher guter Naturaufnahmen ichi!- oerte der Redner, dem man neben einer guten Fach- kenntnis seine grosse Liebe zur gefiederten Welt cm- r.icrtte, kurz das Leben heimischer Vogclarten, wobei er unsere hessischen Verhältnisse besonders berücksichtigte und bei seinen, z. T. humorvollen >Aus- führungen auch den Marburger Rathaushahn und Denkmalsadler erwähnte, ihr. die herrlichen und nützlichen V'gel richtig kennen und lieben zu lernen, mutz man wie Redner betonte, aber diese Geschöpfe
Ernorts wird beausländischen Schie- deutscher Werke an kauft das Rustand deutschen Wirtschaft
fraget pelf.on Sch di Bolfsi st-rf
trat an i'-m vorbei in das Ctiegenhaus. Mettenheim verspürte wieder das leise, seidige Rauschen und den betäubenden Moschusdust, der ihn vor ein paar Wochen bis in sein Zimmer verfolgt hatte. Ekel übermannte ihn. —
Er blieb neben der Haustür stehen und wartete, bis die Frau die Treppe hinaufg.'stiegen war. Irgendwo kreischte ein Schlüssel im Schlosse. — M'llenheim begann langsam, mit bleiernen Gliedern die unzähligen Stufen zu seiner Wohnung hinaufzuklettern.
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neue Neichspostminister ebenfalls an die Sptt-e feines I demokratie selbst aber, die durch ihr hartnäckiges Feit- Ncior'">'rooramms (rrfebt bat. beute schon ans erbeb halten an den Resten der länatt bankerotten Zwg„g^ liche Widerstände. Ter industrielle Geickgftsgang ist I h'irtfctinb dieses Nebel mttt,erf'*'vfbet bat weiss te*"t ISrirTt nicht rrcbr so glänwnd, a>s dass die Privat I keine positiven Vorsch'äae zur Bessernna der Lage zu inditstrie einer großen Anzahl vorr^ Vostangestellw" ' ... . -
Vcscküstigung bieten könnte. Ter afniltre Augenb'ick ist hier leider versäumt Morden, und so ist dte Gefahr Srotz, daß die Post auch »n er der neuen Leitung flrt>
Tur nonvendtg erklärt und will vom 15. Januar au ter ist ernstlich gefährdet, weil das Svstem der Ge- einen einfachen Fernbrief mir zu einem Portosan von treidenmlage, von dem man stch leider wieder einmal 7v befördern können. Während aber die Tarif-1 alles Heil versprach, gänzlich versagt bot. jreht haben erböhung ohne Nückssckt auf die Koninnktur beschlossen t>lc Sozialdemokraten im Reichstage eine Anfrage au und burebgeführt wird, stößt die Vermindern'^ des I die Jiegieriing gerichtet, was sie gegen die Ledens Beamten- und Angestelltenversonals der Post, die der I mittelnot und Tenerung zu tun gedenke. Tie Sostal
Damen spazierte Gertrud Bergmann als Frau Ermischer an der Spitze. Zbr Spiel war bei vollendeter Beherrschung des Dialekts von verblüf-
AnsOckr höchst bedenklich.
Ter Rückgana des legitimen pichet durch eine Zunahme des bertums und des Ausverkaufs das Ausland. Anstatt Waren Immer mehr die Sitbstan, der
twaw—m», wmi i———«— I lkbcnd betrachten,' deshalb lud er zur Teilnahme an den regelmäßigen Beobachtungsgängen der Biologischen Bereinigung ein. die uns immer neue Einblicke in das Tierleben gestatten und Freude an der heimischen Natur wecken und mehren.
* Tbeater. Der Leitung der Marburger Bühne (Dr. Buddes darf man für die Vermittlung der gelungenen Aufführung der Dorfkomödie „Kater Lampe" durch Mitglieder dos Frankfurter . Künstlerth-eaters dankbar sein. Der Autor Emil Rosenow bewährt stch hier als zuverlässiger Beobachter und Charakterzeichner sowohl einzelner Typen wie einer ganzen sozialen Schicht, wobei der Regie dankbare Aufgaben zur Nachbildung entsprechender Milieus gestellt sind, die sie in sinn- gefälliger Form auch gelöst hatte. Den dem Programm beigefügten „Gemeinnützig n Blättern"
„Ich bin dir neulich schon einmal begegnet, aber du ginnst an mir vorüber und wolltest nichts von mir wpsen —" sagte Mettenheim.
Um Hamanns Mundwinkel grub sich ein härtet Lächeln.
„Ich wollte nichts von dir wissen —?"
Mettenheim wurde ein wenig verlegen und fand nicht gleich eine Antwort. Er ging neben Hamann durch die Kärntner Straße. Hamanns Holzbein klapperte auf dem Asphalt.
„Wie geht es dir?" fragte Mettenheim schließlich, nur um das drückende Schweigen zu überbrücken, und schämte sich gleich darauf der Frage.
Hamann begann zu lachen. Es war ein sonder« bares, lautloses Gelächter, das feinen ganzen Kör* per schüttelte und seine Lippen zittern machte.
„Danke!" sagte er mit zerrissener Stimme. „Es geht mir gut. Es geht mir, wie du siehst, sogar aus- gezeichnet!"
Mettenheim empfand eine brennende Scham darüber, daß er dem andern in diesem Augenblick kein Trostwort zu sagen vermochte.'
Sie gingen wieder eine Weile schweigend neben» einander her.
erzwungen fleht, mit Tariferhöhungen mühsam fort« juirurfietn. Wieder einmal nähern wir uns dem
' L B sfchus !ten t eann
Abend, an de« hier Scherben geklirrt und brüllende Hauken zwecklose Verwüstungen cngerichtet hatten.
Mettenheim ließ sich von der Menge treiben und betrachtete es als eine Fügung des Schicksals, daß er sich plötzlich an einer Straßenecke dem Oberleutnant Hamann gegenübersah, der soeben seine letzten Biäter verkauft hatte und im Begriff stand, den Heimweg anzutreten.
Mettenheim ging mit einer hastigen Bewegung auf ihn zu und streckte ihm herzlich die Hand entgegen.
„Hamann —!“
In dem grauen, verbitterte" Gesicht des andern, malte fick fassungsloses Erstaunen. Er nahm die Hand nicht. 1
Sonnabend, 9. Dezerrcher gelmeitb
1922
flut k»r Ketiütk von nvttnn« IS Uhr ins Ment«, sriitz 7 Uhr.'
Am 10. Dezember: San.Mat Dr. v. Heusinger, Ketzerbach 14: Frl. Dr. Klamm cr. Grün 15.
ZahnarztU«« Lonutahsdirnti.
Am 10. Dezembre: Zahnarzt Schulze, Steinwez 8.
, Svreck' von 10-11 Uhr.
ronntagSdikn» und WoSennachtdirn» der «voitzrti«
Zom 9.—15. Dezember: Schwan-Apotheke.
leckst. .Liervor steht allerdings in b-r A'tssenhandels hitanz nickts zu lesen. Aber die Kursbe^egnug au ten heittWer DSrfen ist durch die Anslondsk^u'e i"sss P"*fr,e beeinflußt. 65 ist stcker, hast ohne diese Ver- suche der Inhaber der stärkeren Pg'nw. die für sie »cd) immer viel zu niedrigen Preise auszumitzen und
Julie schrieb:
„Liebster, wir wollen tapfer sein und es dem Schicksal nicht gönnen, daß es uns besiegt. Wieviel Schweres mutzt Du dnrchgemacht haben, damit Du Deinen letzten Brief schreiben konntest! Und ich soll Dich freigeben, weil es zu kämpfen gilt? Kennst Du mich so wenig? Kennen wir beide uns so wenig —?„
Mettenheim las den Brief dreimal hintereinander und empfand eine brennende Sehnsucht nach ! 'euer Stunde, als er neben Julie auf der Bank gesessen und dem klagenden Vogelruf gelauscht hatte.
Er glaubte während des Lesens Julies Stimme zu hören, ihre warme, ruhige Stimme, deren Klang wie eine streichelnde Berührung auf ihn wirkte. Wie stark und tapfer Julie war! Durste man schwä- > cher und haltloser sein als sie?
Mettenheim blickte mit verschleierten Augen in I das trübe, ölip« Licht der Petroleumlampe, die vor ihm auf dem Tisch brannte.
Er schämte sich seiner Mutlesigkeit. Er schämte sich seines letzten Briefes an Julie. Er beschloß, ihr zu antworten, sobald er aus dem Dienst zurückkäme. Er beschloß, Julie mit schonungsloser Offenheit von seiner neuen Stellung zu berichten und jebe Entscheidung, die ihre gemeinsame Zukunft anging, in ihre Hand zu legen. |
Julie war tapferer und weitblickender als et.!
(Nachdruck verboten.)
Die OTentetter bts Grasen Mettenheim.
- Roman von Gertrud v. Bcockdorsf.
Crpnrigh' bh August Scherl G. m. b. H. Berlin
1922.
16. Fortsetzung.
„Wo habe ich diste Frau schon einmal gesehen?" fragte sich Mellenheim und sah in Gedanken ein bleickes, totenkopfartiges Gesicht über einem aus? gemergelten Körper, der mit hojhgezogenen Schultern auf einem Fasse kauerte.
Das Bild zerfloß. -Mellenheim näherte sich feinem Haufe. Ein Fiaker kam von der entgegengesetzten Seite und hielt plötzlich, als ob er auf dem abgelösten Nachtporticr gewartet kälte. Eine Dame im schwarzen, seidig glänzenden Pelzmantel, einen hellblauen Reiherbusch im hochblonden Haar, stieg aus dem Wagen.
Mettenheim erblaßte und füllte wieder das sonderbare Zittern in den Kni.sn. Im nächsten Augenblicke erkannte et, daß die Dame vor ihm nicht die Gräfin Solutzeff war. Sie hatte ein schmales, weißgepudertes Gesicht und rotbrennenbe Lippen, denen man die Schminke ansah. Sie war hoffnungslos alt und hatte einen gemeinen Zug um den Mund.
„Eine Dirne!" dachte Mellenheim. Ein Frösteln überfiel ibn. Jbm war, als sähe et das gealterte Spiegelbild der Gräfin Solutzeff —. Seine Blicke froren auf dem weißen Gesicht der Frau fest, die den Kutscher entlohnt hatte und nun auf die Hans- türe zukam. Sie lächelte unter seinem Blick. Geschmeichelte Eitelkeit und Geringschätzung lagen in diesem Lächeln.
Mettenheim öffnete die Haustür. Die grau dankte mit einem kurzen Neigen des Kopfes und
noch iett allmählich zur f :en Getreide- und V-ot-
Zwischen den Zeilen ihres Brieses las et, daß sie bei Mrs. Kampbell nicht auf Rosen gebettet war Wer konnte darüber entscheiden, was sich schwerer I ertragen ließ: die Nadelstiche einer launenhaften
Herrin, oder ein grüner Livreekragen, der einem die Kehle zufamrnenschnürte? —
Mettenheim warf einen Blick auf die Uhr und schob Julies Brief in die Brusttasche.
Es mar Zeit, ins Hotel zu gehen. Draußen fiel der Schnee in großen, weichen Flocken. Die Dächer der Elockengasse standen weiß im schwarzen Himmel
I Mettenheim hatte den Tag über geschlafen und fühlte sich auegwuht wie ein biederer Bürger, der
I uit fri'chen Kräften an sein Tagewerk geht.
Man gewöhnte sich allmählich an dieses Leben. Man gewöhnte sich an alles.
Er machte sich zum Ausgehen fertig. Die Gräfin Solutzeff fiel ihn ein. War es denkbar, daß eine grau vom Schlage der Gräfin einen armen Teufel der wie ein Verzweifeltet um feine Existenz rang’ mehrere Tage bis in f"ine Träume hinein verfolgen tonnte? War es möglich, daß man an eine Gräfin solutzeff dachte, wenn man Julie Palacky an feinet Seite wußte?
Er zuckte die Achseln und lächelte nachsichtig über ! eine eigene Torheit.
Dann ging er. —
Die Straßen waren weiß und weihnachtlich. Fn den Läden standen Modellhüte und Seidenkleider unter Tannengrün und flammenden Kerzenbogen, während draußen in den Vorstädten kältestarre Hände jeden Holzscheit zählten, bevor sie ihn in den hungrigen Ofen schoben und trübgewordene Augen sich gierig um jedes erbeutete Lichtstümpfchen drängten. Tie Spiegelscheiben der großen Kaffeehäuser waren erneuert worden' wohlgekleidete tzut- aufgelegte Menschen saßen hinter den Marmot- tischen und überschlugen in Gedanken ihre letzten Börsengewinne. Nichts erinnerte mehr an jenen
gbtom roter;
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Mit * ,-seien I tirfifd !«ei!i»n Miss luteres Bdt, ditercs lebnnk B£Ö?r; kertre
|JJ tm nt selche klärte«
-endet Natürlichkeit, Urwüchsigkeit und Unmittelbarkeit, wie letztere der Dichter ja der robusten und resoluten Figur zuweist. (Sie muß auch eine kost- I bare , Mutter Wolffen" sein.) Elisabeth Rose fand sich bestens in die Doppel-Rollen der Magd und der Frau Schönherr finein. Hansi Meißner" wußte er- । göstlich aus der Rolle der gebildet sein wollenden Eros-kauimannofrau zu fallen. Elly Lipp als Gemeindedienersfrau war i» allen Sätteln weiblicher Verschlagenleit gerecht. Auch Anne Delfan erfüllte ihre Aufgabe in der episodlsck>en Rolle der halbwüchsigen Tochter Schönherrs.- Die Familien- Streit- und Trinkfzenen wurden äußerst belustigend und anschaulich dargestellt.
*Die Einreise nach England. Vom ' 1. Dezember ab werden in England Deutsche wieder gl ich den übrigen Ausländern behandelt. Tie Einreise nach England ist von diesem Tage ab also erleichtert worden.
nöhrunosfoiten am stärksten gestiegen, nämttck um Gesang. Die Freude an diesen Tieren gab neben verleget und der Holzdrchet waren gut von Franz rrg(e nMnmebt das 550 sacke ihrem wirtschaftlichen Nutzen den Anstoß zur Vogel- Klebufch und Hans Jüngst getroffen. Von den
, schutzbewegung, die zu einet Notwendigkeit wurde, ~
Allervtnas erfth»tnt dir Svannnny Zwlscken ben _Tc. „„«r-ri*.™
tunerbeutfd-en Blessen nnb ben Wettmarkvr fsen nock Vewenkuitut m.ht und mehr die natürlichen Immer zlemltck hoch, aber fie trtrb onoesschts des Brutplätze vernichleet. Als Arbeit-'gebi-'t des Stl"stondes der Tollarhe-"eoi>na nnb des nnver- Bogettchutzes kommen besonders in Betracht die minderten Tempos in> der Pr.isfleioe'-nna b-r PehensJ Cdjaffurg von Bogelschutzgebölzen, Natutschustge-
d-unlck Ter ervoTt echt von Monat ZN Monat ZU-I lung, Kampf g-g:n Vogklfemde (Katzen. Vogelsang rllck, während aleickzeissa die Einfuhr von Nahmmas- zu Spcisezweckens. Auch die Biolog. Vereinigung mtt-rtn erhebt,„nimmt. Unsere .r>andet-b,'an, legt fier Futtetpläste an, um dort die Wintervögel m-iss für b'e ersten Uhn Monate des fan^enben Jahres V'tiern und ZU beobackten »nd ist b-reit dazu
eine Passivität von 1=v, 6'o'hmnrf an?. S-ibss n uno zu oeooacyren uno in o.rett oozu
trenn N ir kelner'ei Nevarativnsverpsticktnnaen hätten, 11R® ”et Anfetttgung von Rtstkatten und Anlage Märe etn fo starkes Vebertuteaen oct Einfuhr über die von Schutzhecken mit Rat und Tot zu lstlsen. An
Mitüvoch, uuchm. 3 5 Uhr: Knabenabteilung. Don», TrrStaa 5 -7 Uhr: Konsirmanden. [
L So i Xti[" $eor< Went| vchrohi •teintei !>.Der "etuna ®to6 :*itne «cht W » Can ? späte
MWWe NotzsnRttßM. ! t.nbörsen, die keinesweas ^mch/ allzuglättzende^ee- «-n unterem volksw.ttfckaM.ck-n Walter. L
Der Kohlenvreiserhöhnng i»'t die Perteuerung des von der Kamstrophe 'Hausse fortoer.ssen, nnb das Ans £.fen£ auch diesmal auf dem Fntze gefolgt. Sie he- land, das bk dentscken Börsenberichte liest, mutz nock trägt ebenfalls wieder burckfchntttllck 40 Pro,ent. Post Immer glonheu, es ginoe :tns allzu glänzend, und Eisenbahn haben dagegen längst aufgehört, stch Aber diesem täuschenden äutzeren Bi'de steht die mit diesem Verteuerungssatz zu begn'igeu. Tie Post lnrchch 're Not d->r Mittel'ckrchten unseres Volkes da« bereits monatliche Verdovvetungen ihrer Tarife I gegenüber. Tie Drotversorgung für ben harten Win
Kirchliche Nachrichten.
I Sonntag.beul0. Dezember.
I P s a r r ki r ch e. 10 Uhr: Superiutendent Landau. ll*ti Nbr: Kiudergottesdienst. 2 Uhr: Pfarrer Metz.
Elisabetbkirche. 10 Uhr: Pfarrer Metz. ll*ti I llfir: Jigenbaottesdieust. 2 Uhr: Pfarrer Waltematht In beiden Kirchen stollefte für Geme ndezwecke.
DcfcrShänfen. 2Uhr: KindergctteSbienst.
I Lm Eltsabetbhaus und Jnlievstift von 4—7 Uhr I ^nngfrauenverein.
- -form. Stadt- u. U nivers.-Kirche. 10 UW pünktlich: Pfarrer Sic. Pkannet. ll>/4 Uhr: Kinder^ gottesdienst, Pfarrer Lic. Plantet. 5 Uhr: Pfarrei
I Esnbrg
Diakonissen-Mutterhaus Hebron, Wehrda.' Sonntag, vstm. 9 Uhr: Gottesdienst, Pastor Köhkr.
Katholische Kircke. l/,7 Ubr: Hl. Messe. 7-8 I Uhr: Frühmesse mit Predigt, Gemeinsch. Kommunion | der Jung'rauen. V-IO Uhr: Hochamt mit Prckigü!
11 Ubr: Afademifcher Gottesdienst. 2 Uhr: Christen-' I lehre und Segensandacht.
LandeSkirchl. Gemeinschaft Marbura-Süd, I Sckwanallee 51. Sonnmg, vorm 8 Ubr: Morgenandacht. 107, Uhr: Sonntagsschule. Nackm. 4", I Uhr: Aungsranenverein sWilhetmstraße 8). Abends 8
Uhr: Evangelisation. Montag, nachm. 4'/, Uhr? braven-Bibelstunde. Dienstag,. abends 87, llhfi Ifst-ndbund für junge Mädchen. Mittwoch, aber.o» 8 Ubr: Jurgmänner Bibelstunde. Freitag, abends
I 87, Ufr- Bil>elsti'nde. ' l
Stadtmission. Rotergraben 5. Sonntag. morg nS 87, Ubr: Frühstnnde. Bonn. 11 Uhr. Sounwgs-^ schule Nachm 37» Uhr: Versammlung. 4*/» Uhr: Sung'rau-nstnnde. Mi:i<ooch, ab'ndS 8' ä. ri*>r: ?ung-^ franengebetstunde. Freitag, abends 87-, Uhr: Bibel.' stunde. — Sonntag, nachm. 3 Uhr: Frauenmisfions< gebetstunde in der Schwanallee.
E h r i st l Verein junger Mädchen. Iusienstist Sonntag. 4 Ubr: Adventsfeier im Julenstift. Diens- | tag. 8 Uhr: Vereinsstunde. Mittwoch, 8 Uhr: Be- tei ':z>ing am M>venisgvtt sdienst im Mtckelchen. Ton»
_ nerstag. 8 Ubr: EHortfunde
Selbst, evong-lu'f>. («emrtnbe. Nikolaistr. 1.
Sonntag, den 10. D.-zentbrr. vorm. 10 Ubr: Cottes- dienst. I
rihlitfier Verein junger MSnn;e, «Roter-j graben 5 Sonntag. Qb.-ttr>s 8 Uhr: Vortrag. Dims-' tag. 8 Uhr: Gesangs-- und Pofaunenstunde. Donners-' tag. l/.p Uhr: Bibelstunde. Samstag, */39 Uhr: Gebetstunde.
”eretn tguna christlicher Eifenbahnet nnb Postangehöriger. Donnrrstl.g, 8l/$ Uhr Vibel- stunde im Saale der Stadtmifsson.
fleu avostoliscke Gemeinde. Deusingerstraße 6. Gottesdienste: Sonntag, vorm 10 Uhr: abends 8Uhr;? Miitwoch. abends 87° Ubr Die Kap-lle ist geheut- ttartistengemeinde. Elifabethstr. 9. Sinterhaus.
Sonntag, 10 Uhr: Sonntagsschiile. Nackm. 3 .'Ihr: Gottesdienst. Mittivoch. 81/. Uhr: G<'betstun»e.
atircfcl Verein iuuger Männer Wartburg, Philivvshaus. Un-versitötsstrabe. Montag: Bortrrg von Herrn MickalSktz. Dienstag, 8 Uhr: B belstnnde.
kann man sich anschließen, worin Stahl ansührt:
................. ........... Diese Volkskomödie „vermag den Oberflächlichen täte beseitigt und eine ausreichende Versoraung der I wie den Nachdenklichen und den Zuichauern gleich -c^'/rrnng gesickert werben vollkommen zu befriedigen, indem er dem ersten
___________________, Wir leben gegenwärtig noch immer in einer Neber-1 . die Weltmarktpreise tu erreicken droben. Der To^a" aangswit. Tie Stimmung der Massen ist zwar mtt Untetraltung, die er verlangt, bietet
bat an der Vewyorker Börse eine gewisse Stabitttät Explossoi-Sftoff geloben, aber pe wirb nock bttrrft bie I nn° be™ andern tiefe Einblicke in soziales Elend erlangt nnb auch in Dentscklonb ssnb bie Sckwanknn I Erwartung eines kommenden Umschwunges turneka^. I und reiche künstlerische Freude — wie schon er- gen der Devikenknrse nickt mehr allpt bedeutend. Man halten: erP’ltt die Londoner Non'erent die auf sse ae iväfnt — an treffender Menick-na-statiin i an- teefmet auf allen Seiten mit einem Moratorium oder setzten .sdofsnungen nickt, greift Frankreich am Nhein I .rährt“ ’Xotwr t,-:, r.x. *
einer iu'ernationaien Anleihe, well ia auch Frank zur Gewalt, fo werden >' daun kom-enden Stsirme ». ' r. , “ DU0£r'“r Originelles, Per
reich bereits eingefeben haben bilrfte. dass es fRaraofb nnb Erschsstte>'tneen auch an der dewscke't Bö se ge-1 'tzNltches. Cie einzelnen Austritte und Szenen mit hon Deutschland vorläusig nickt mehr erhalten kann. I wist nickt voritvergehen. Leute ist die Zukunft nock I köstlichem Humor. Ironie und Satire gewürzt, «llerdings wirb diese Hoffnung auf ein Ende de« ganz unbttrchsscktig und kein rarb'trenber Kaufmann zeben eine schmackhafte Kost mit allerlei Zutaten Marksturzes vorläufig noch durch Frankreichs Ber- wird fleh durch die vielen Nullen, die an unseren Pör- __ r?« oriiHiiFriinrt im □ t ■ « x
1 “ c 1011 -vimioern- ansgemiwen, wea« etne knUirfcn b-”oen, ju einem vorzeitigen Frohlocken . ^ntsu^rung stand im Zusammenspiel und vcssernng des MarkkurteS auch nickt in Betracht kom-1 verleiten lassen. " "" *...... J ' **"
«ten fann.
in Einz tteistungen auf künstlerischer Höhe. Der
„ । . tu Beginn sehr gut angelegte Bauerngutsbesitzer
vflneen fo die Kurse der AtistandSdevisen ge I und Eemeindevorstand Ermischer von Willi Um-
Gesastittage weder nach der einen Marbum und llntaegenb. minger verlor späterhin etwas an Natürlichkeit,
deren Seite da? Pendel ans der Anne heroustreten * ,nt Tonfall der Sprache, kam immer wieder der
lässt, s» käme gss-s darauf an. auch die PreNentwich Marburg, 9. Dezember (Julmonds. Heldenspieler durch. Günther Haene'- (5cmeinbe=
wmn'-n Stillstand * Die Biologische Vereinigung ver- diener streifte, wenn er „im Amte", ftaJ an die
Tie Teuerung^ der dewsck!Ü Gebenshalttmg^sckrÄ «nstaltete am Donnerstag im Botan. Institut einen Karrikatnr. wirkte jedoch ungemein lebenswahr im mf nnheimttss'er Geichwindigkeit fort. Die Reicks- Vichtbildervortrag über Vogelleben und eignen Heim. Trefflich erfaßt war der Bezirks- tnbcrUffern fnr Ernährung. Hcimng. Wohnung >wd Vogelschutz. Der Vorsitzende des Vereins W. aenbarm Erich Rauscherts bei allen Gelegenheiten. Dkkleidnng ist Im «obeinbct von 2?066 auf 41610 Sunkel erklärte zunächst die Vorliebe der Menschen Ganz erstklassig wußte Carl Haaß den Landbrtes- g.?fo "währen'^'eiues Mouat^"^wieder^^mehr^^a'ls" ver^ ! die V-'ael mit ihrem Wohsgefollpn nn deren I träger tu reicknen - gleick ihm *nnh Ooa dönvett. Tahe« find beteicknender Weife bie Er- -Farbenpracht, deren bewundernswerten Flug und I Gesellen eine origin4te Note.