Einzelbild herunterladen
 

Ml

betritt nh »« 9gelp 3eflenmtaimet« 1*00 e. Ramtlten.

1922

fit. 28$

-

6ine neue Drvhnole Soincotes

MMtt ftiitat

4840

$118

*r.

HQ

)22_

Der Stoafsnpri^sftßl

wird

/

51

J

*i ine

nw Ihr.

548 I

tr -

ier

6543

RI

>te

>tt

146

ab für alt» ter» auf tge» na»

53$ »on ?ib» Kit» eng reu mb im

bei dem bevorstehenden Prozeß gegen die Berüber bss Anschlags auf Scheidemann wie folgt zusammen­gesetzt sein: Vorsitzender Präsident Dr. Hagens, Reichsgcrichtsräte Baumgarten und Dehn, Beisitzer Reichskanzler a. D. Fehrcnbach, Profesior v. Kalker, Reichstagsabgeordneter Hermann Müller (Dres­den), Landtagsabgeordneter Hartmann, Verbands­vorsitzender Jäckel und württembergischer Gesandter hildenbrand.

kommiMo« zu entschuldigen. Diese beide» Städte werden je mit einer Strafe von 5«) 000 Goldman belegt. 3« Falle der Nichtbezahlung werden die Alliierten die Summe von einer Million Goldmart oder einen entsprechende« Wert der Regierung l» der Pfalz beschlagnahmen.

Berlin,!. ®ej. Die Rote Pojncar^s ist heute hier eingegangeu und wurde noch in den Abend» stunden eingehend beraten. Die Entschließungen werden im Einvernehmen mit der bayerische» Re­gierung getroffen werden.

muna, tttu' » B»! S ftH1 nde». Sera ursch« lrsch De^i noch!

t«ee: >schr »eb«1 läftS* i Inter» und it er» e m« st tm eblich

fas, len« roße.

Di« englischen Besatzungskosten fast restlos bezahlt.

London, 1. Dez. Der englische Schatzlan-ler Stanley Naldwin teilte gestern im Unterhause mit. daß Deutschland die eng'.iichen Desatzungskosten Im Rheinlande seit Waffenstillstand in höhe von etwa insgesamt 5 4 Millionen Psund fast restlos bezahlt hat.

WroWg sranzcsWtt RemkWilkn.

Paris. 1. Dez. Die Botschasterkonserenz hat gestern der Reichsregierung eine von Poincars unterzeichnete Rote überreichen lassen, in der erklärt wird, daß di« alliierte« Regierungen wegen der Vorfälle in Stettin. Passau und Ingolstadt, die sich gegen Offiziere der interalliierte« militärischen Kontrollknnmisfio« richteten, vor dem 10. Dezember Genugtuung verlange«. Der bayerische Minister­präsident habe sich wegen der Vorfälle in Pasiau und Ingolstadt in einem Brief a« die Kontroll-

London, 1. Dez. DieTimes" meldet aus Konstantinopel: Nach einem amtlichen Bericht aus ngora hielt R a u f B e y am 29. November in der ationalversammlung eine Rede über die Kon- renz von Lausanne, in der ersagte, die Türken nuten ihre Forderung nach einer Volksab- inrmung in Westthrazien nicht aufgeben, da

M ^enorations^rnac.

Die Londoner Beratungen.

Paris, 1. Dez. Der Londoner Bericht­erstatter desPetit Puristen" schreibt über die be­vorstehende Londoner Konferenz, BonarLawsei bekanntlich ein entschlossener Gegner improvisierter Lösungen. Es würde deshalb nicht überraschend sein, wenn er ein Moratorium v o n kurzer Dauer vorschlage, damit die alliierten Sach­verständigen >in ein neues Stadium dr Reparations- srage eintreten und ihren Regierungen die Grund­lage für eine solidere Erörterung liefern könn­ten, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen werde. Wenn er, der Berichterstatter, einigen Aus­künften, die er von politisch autorisierten Kreisen er­halten habe, Glauben schenken könne, so habe das britische Kabinett schon an ein Moratorium von zwei Monaten gedacht.

Paris,!. Dez. Aus London wird offiziös mit- geteiü, daß für die Zusammenkunft der vier alliier­ten Ministerpräsidenten endgültig Abmachungen ge­troffen worden sind. Gleichzeitig läuft eine römische Meldung ein, wonach Mussolini schon an diesem Sonntag die Reise nach London antreten wird. Die Verhandlungen, die den Charakter vertraulicher Be­sprechungen haben, sollen eine gemeinsame Stellung­nahme in der Frage der neuen Reparationsvor- chläge und des Zeitpunktes oer Brüsseler Konferenz herbeiführen. Tie letzte Entscheidung über die Re­parationsfrage und das von Deutschland verlangte Moratorium wird die Konsernz zu treffen haben. Derselben Quelle zufolge werden auch die Vorschläge über eine Verbindung der Kriegsschuldenfrage mit der Reparalionsfrage in London besprechen werden.

MyrMlaM - GMerlt vkk MM

München. L Dez. <*lmt«ch.) Kotvettenkapitün Ehrhardt wurde Nestern Abend In München ver» hattet und aut Anordnung deö ReickSgerlcktS noch am selben Abend >Xj8 Ube «ach Letpztq trondeorti rt. 65 flen Ehrhardt war betann lich wegen der Teil­nahme am Kavv Putsch ein Hat'bet bl ertasten. Ehr­hardt brtand fltfi fett eint treu Taaen tn München, wo sich auch ebenso der RrichSgcrichtörat befand, um Sr- hebungen f ftznst Neu.

Berlin. 1. Tn;. Zu der Verhaftung EbrbardtS tu MNnrlen melden die Blätter: Tie Verhaftung ist auf Prrsseüns-erungen ;urück;ufstbren. da st Ehrhardt und Llittiritz sich in Müncden oder tn der NSbe Mün­ch ns aufha ten. Der Tberrricksanwalt bat um die \>iu?bänbhiung des diesen Meldungen zugrunde tte- enden Ma erials und leitete aitfanmb besten eine Untersuchung ei«, bte schliestlich zur Vervaftung Ebrhardts führte. Hauviköchltch verkehrte Ehrhardt anf einem Schloß in der ASbe von Dchaftlach am Te- ernsce. Auch Lüttwitz lost sich dort unter dem Deck­namen ,8otc*.$ aufgebalten haben.

Haler 56 ten recht, i ge­logen

sie in den nationalen Pott aufgenommen sei. Das­selbe gelte von der Frage der Petroleum­gebiete Mossuls. Am Abend des gleichen Tages hatte Rauf B'y lange Unterredungen mit den Gesandten Afganistans und Sowjet- rutz! ands, die sich, wie verlaute, auf die Lau­sanner Konferenz bezogen.

Eine wilde Regierung in Westthrazien.

London,!. Dez. Wie dieTimes" aus Kon­stantinopel meldet, wird nach türkischen Berichten die 2age in Westthrazien dauernd schlechter. Die Aufständi schen hätten sich der Stadt Gu- maldjena bemächtigt. Ihre Zahl übersteige bereits 5C00. Sie plünderten die griechischen Depots und T'ätten nicht nur Waffen und Munition, sondern sogar Maschinengewehre. Die Bewegung breite ftdf nach Süden in Richtung Dedeagatsch aus.

Paris,'!. Dez. Nach aus Konstantinopel hier eintreffenden Meldungen läßt sich schließen, daß tür­kische Aufständische in Westthrazien eine eigene pro­visorische Regierung g'bildet haben. Die Aufstän­dischen bemächtigten sich der Stadt.

Aegypten.

London, 1. Dez. Reuter meldet aus Kairo: In dem neuen Kabinett übernimmt Tewfik NessimPascha den Vorsitz und das Por'cfeuille des Innern, Mohmud Anny Pascha das Portefeuille des Krieg; und Ahmed A l i das Portefeuille der Landwirtschaft. Die übrigen Mi­nister gehörten bereits dem vorigen Kabinett an

Griechenland.

Paris, 1. Dez. Nach einer Meldung derChi­cago Tribüne" aus Athen wird die Kriegsgerichts­sitzung gegen denPrinzenAndreas unter dem Vorsitz des Generals Blachopulos beginnen.

Italien verweigert die Anerkennung Griechenlands.

Paris, 1. Dez. Aus Rom wird offiziös ge­meldet, daß Italien die Anerkennung der jetzigen griechischen Regierung verweigert.

Bayern.

Tie Tätigkeit der Münchener Nationalsozialisten.

München, 1. Dez. Die Münchener National­sozialisten hatten im Laufe des gestrigen Tages durch massenhafte Verbreitung von Flugblättern die Bevölkerung zur Teilnahme an fünf großen Versammlungen aufgerufen. Die Versammlungen am Abend waren derart stark besucht, daß sie schon lange vor Beginn polizeilich geschlossen wurden. In ollen Versammlungen nahm auch kurz der Partei­führer Hitler das Wort. Er erklärte, daß in den kommenden Tagen das deutsche Volk die Quittung erhalten werde durch die Franzosen für seine Er­füllungspolitik und feinen Internationalismus. In allen Versammlungen wurde dieOhnmachtdes Parlamentarismus zum Wiederauf­bau festgestellt und die nationale Einheits- und Abwehr ont für das ganze deutsche Volk gefordert.

hr il.

26

20

Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg

Anzeiger für (das früher kurheMche) Oberhesse

Marburg 5mM. htn r. Armin Jntmonb.

l>n emrWt MMkl.

Da« Haupttreigni« der vergangenen Woche war die Beratung in Ginfee. Sie ist für die politische See* >eNation von einschneidender Bedeutung gewesen und bat nrzu beigerrag-n, die Verwicklungen in Europa noch ne» nttvirrbarer tu machen al« sie schon waren D e Set* suche, mit denen die französische Presse bie Bedeutung ir).i Kriegsrate« abzusck'wächi'n bemüht war, wer» t wn durch bie einfachen politischen Tatsachen widerlegt. Unverkennbar hat Vie ftanzösiiche Drohung nicht nur bei unS. sondern auch bei den Alliierten selbst eine aus­gesprochen* Nervosität ausgelöst. Die außenpolitische Situation ist zum Platzen g spannt.

Im Orient scheint man nicht nur nicht zur Rnb* z» kommen, sondern im Gegenteil: es stellen sich neue Kom­plikationen ein. die nicht gerade geeignet sind, das Prestige Eng'ands. be« frauptbeteiligten im Orient, zu befestige«. Die Verhandlungen am grünen Tisch sind wieder einmal durch bte tatsächlichen Geschehnisse überholt worden. Da« Perhalten Griechenlands bereitet eine neue Krise vor. »ie zunächst für den Balkan, mittelbar ober für gan» Europa von einschneidender Bedeutung sein wird Da« reeelutionätr LssizierLmitee bat den König gttattgea gefetzt und seine verantwortlichen Minister wegen an* g blichen Landesverrat« erschossen. Aber dieseTat" ist nicht nur eine in nervo litische ariechische Angelegenheit. Ez ist längst fein Geheimnis mehr, daß französische Agen­ten und französisches G ld in der Athener revolutionäre« Pewigung eine maßgebende Rolle gesviett haben. Frank­reich hat sich blut g gerächt dafür, daß König Konstan­tin im Weltkriege sein Land nicht zur Rüstkammer in« Kampfe gg-n Deutschland her geben wollte und öte er­schossenen Minister, als die Trä-er einer englischen Politih haben es büßen müssen, daß fte den Fran,wen die Frücht» ihrer Orientpolitik streitig machen wollten. Wer dies» tieferen Gründe bei Atliener Mordes kennt, wird ob« weiteres verstehen, warum England hierauf nur mit dem Abbruch der o idiomatischen Beziehungen zu Gno> chenland antwort?« konnte. Aber nicht allein dies ist ei, was Englands Stellung im Orient emosindlich trifft. Es sind außer den kemalistischen Türken vielmehr ne« Willenskräfte in die große Politik dort unten eingrttrtea, die durch ihre Friedensansprüche die Laar im Crtetd nicht gerade klarer gestalten. Abgesehen von JtoUe«, »aas seit 1915 ein willenloser Spielball der Latente, urplötzlich unter Mussolini zu einem höchst positiven poli­tischen Faktor geworden ist. hat sich jetzt während 0<T Lausanner Konferenz der Ballanbund von.1913 neu ge* bi&et, und zwar einesteils als Front gegen die Törten, dann aber auch um Jugoslawien zu entasten in fruet Kampfstellung gegen Italien. Der Balkanbuno ist tobet noch nicht einseitig auf England oder Frankreich feflgeleqt Aber auch hier b ginne« sich bte Verhältnisse nicht gerade tu Gunsten Englands zu klären. Der Lausanner Ver­treter der russischen Räteregierung, Worowfki. hat ei« Annäherung Rußlands an Serbien eingeleitet, die um so eher festere Formen gewinnen wird, «13 jetzt ein am &. Nov. d. Js. in Wien abg schloffenes italienüch-kwtttfch« nagarischeS Bündnis gegen Südslawie« in seinen Li« -.elheiten bekannt geworden ist. Lese eventt. serbisch« Annäherung an Rußland und damit mittelbar an bis Türkei, würde eine wesentliche Frontverstärkung gegef England bedeuten. Die Türken machen au« ihrer Ent« täuschung über den bisherigen Verlauf bet Lausanner Konferenz kein Hehl. Sie erklären zwar an kriegerisch» Aktionen nicht mehr zu denken, aber bie neuerlichen Vor­gänge in Westthrazien lassen hoch an ihre SaegSmübig* leit nicht recht glauben. Und selbst wenn es itt-Saufanni zu einer, der Lage der Dinge nach doch immer nur recht rorbehaltlichenLösung" der Crientfrage kommen sollte, so ist doch der Osten zu einem zu starken Selbstgefühl erwacht, um nicht über kurz ober lang papierene Verträge wieder mit einem Schwertstreich zu durch bauen.

So ist Englands Lage in der Tat sehr diffizil und es kann nicht fehlen, daß alle diese Dinge einen unmittet* baren Einfluß ausüben auf bie schwebenden europäischen Fragen Die politische Unsicherheit ist im wesentliche« berboigerufen durch das gegenseitige Abhängigkeitsgefühl, das die Ententemächte auseinander mißtrauisch werbe« läßt und diese Tatsache färbt aus bie brennendste alle« Fragen, die der Reparationen, empfindlich ab. Verbs* ivrechungen über Vorsprechungen finden statt, die Kon« ßrenzen häufen sich und in jeder wird dasVorläufige" ihrer meist sehr fadenscheinigen Resultate brrnorgebj5en.; Die geheimen Sitzungen und persönlichen Beratungen.! in denen eine* den anderen bcjchachert, sind mehr en< Zeichen des Argwohns und der Unsicherheit and es spricht nicht g-rade sehr für bie so oft ausxosaunteEinigkeit": der Alliierten, daß sie sich nach solchen SSereinbirungex zwar Arm in Arm an einen Verhandlungstisch begeben, während sie bie politische Wirklichkeit wie ». B. i«I Orient in einen nicht gerade sehr freundschaftliche» Kon stift gegeneinander geraten läßt. Denn durch de« Athener Mord hat doch in der Tat Frankreich dos eng­lische Prestige im Orient buchstäblich niebergelnallL Die Antwort auf diese brutaleLösung" erfolg» denn auch prompt durch England« Leitung in der Sm varativnsfrage. Die Besorgnisse, die e« gegen cares Räubervolitik an den Tag legt, werden wirksam^

DasBerl. Tagebl." meldet aus Leipzig: Der itaatsgerichtshof jvjn Schutze der Republik

$?r Orient.

Die Friedenskonferenz.

^paris. !. Dez. Der Sonderberichterstatter des .Journal" ^t Lausanne meldet seinem Blatte, die Türken seien außerordentlich nieder- zeschlagen und verheimlichten nicht ihre Bitter­keit, die allerdings vielleicht schon durch Resig, Nation gemildert werde. Trotzdem erklärten sie, sie dächten nicht daran, die Feindseligkeiten wieder zu eröffnen. Sie feien des Krieges überdrüssig. Aber angesichts eines allgemein schlechten Willens würden sie sich weigern, einen Vertrag z u unterzeichnen, der s i e nicht zufriedensten«. Deshalb würden sie ^vielleicht gezwungen sein, nach Angora zurückzu- Jehren, um dem Volke die Vorschläge der Kon­ferenz zu unterbreiten.

Zulassung der Tschecho-Slowaket.

j Lausanne, !. Dez. Während seines Aufent­haltes in Lausanne hatte der tschecho-slowakische Mi­nister des Aeußern Benesch nach längeren Bespre­chungen mit Lord Curzon, BarrSre, der italienischen Abordnung und den Ver­tretern Jugoslawiens und Rumäniens «ine Unterredung mit dem Generalsekretär her Konferenz. Benesch ersuchte um Zulas­sung der Tschecho-Slowakej zu den Ver­handlungen der Konferenz, soweit diese tschecho­slowakische Fragen berühren. Als Vertreter der Tschecho-Slowakej wurde der Gesandte in Bern Dr. Flieder bezeichnet.

Wie bte .Post. Zrg." bört. wird brr RechtSbriflnnb Berüber de« Anschlags auf Harde« Evrdorv» als -c arbeit« beantragen, tn dem Prozeß gegen den vlcugc zu bemebmen, ob er irgendetwas mit dem Attentat zu tun habe.

Tte jDberbetRkbe 3ettwe« etwbtixt wdwmal »iwentttw. Semflseteie monatlt* 400 ÄL mit Zusteü«ng»g«dühe. Für «eeraOenoe Hummern infolge Streit» »oer elementarer iftetaniiie leie äriae. Betlog non Dr. C. Hiser» t». Druck ver Unto^BuAbnidmt o»» »« «ne. «»4, Mort 2123. - RetnipteÄ« 55, Pott- toetffoeto: Ar. 5015 Amt Frankfurt a. Main.

«meleenoteU betritt für oea Sgelp Zeilenmillimeter 100 i Klein-n. .rumniea» etutiaee^*/» weniger). Ämtlidie moau»». »s^i-ien läJXl «t »aoere Spattenbreitem rl entwteche'nb Be nbioieri em 5a* Mi*/, »undilag Spät eintaufeab« oberJ»ea «aarai übet J/. Mslg, i firUe etnnebmenbe »niel ie* wetoennaA »et leiupeltenbrelu beteckmet Reklame* ----

m. <rHe T.W1K" Sehet-Rabatt ritt at, Barr-batt. Belege werden berechnet.

Sei «R,tsn't durch die 6eid>5.t»-L end Setmittlnni oer flntebete 16 Ä, bet Ueber enbung durch* 25. ÄL 6onbergebut)t.

180. Sitz««L v»m 1. Dezember.

Nackbern zunächst eint Resolution aller Partie« Aber |en sofortigen Ausbau bes oberen Spree-Kanals hebatteloS ang:nommcn war. würbe bit AuSsvea.be über kS Verbot deS Jungdeutsche« Geben« unb des bt»tsch*vrlkische« Schutz- »»b Teutz- »u u b c i fortgesetzt.

i 2fbfl Meie r^Bcrlin (So,.) sucht gestützt auf bte Aussage« verschiedener thüring scher Mitglieder br« Jung- deutschen Crben« nachzuweise«, daß es sich bei dieser Organisation um einen militärisch orgin:fi rten Verband ton Rechtsbolschewisten handele. Was in ben Satzuugei bet beide« Verbände stehe, fei eitet Spiegelfechterei.

Abg Schmelzer (Z.) teilt mit baß gestern abend «ine Abordnung be« Jungdeutschen Otten«, bie heute titf der Zuhörertribüne sitze, in ba« Fraktionszimmer des Zentrums eingebrungen sei und versucht habe, ben tzestrigr« Redner Dr. Schwerin« wq,en feiner AuS- Jütrungm «ur Rechenschaft »« tirtze«. Die Fralbon Hab eben jungen Herren die gführende Antwort gegeben.

Von sozialdemokratischen Akg ordneten to'rb zu den mtf bet Tribüne sitzenden Devut erten des Jungdeutschen Ordens hinaufgerufen: Mau sollt« be« Lausbuben Hosen stramm ziehe«.

In seinem Schlußwort tust der Abg. v. Lind - einer (Deutschn.) lebhafte Proteste aus bet Linke, hervor, als er meinte, Severing- Rebe zeig:, daß nickst '«ach der Verfassung, sondern nach Willkür gegen reckt-. Regiert werden solle.

si In namentlicher Abstimmung wirb zunächst bei rbeutfd)nationale Antrag auf Aushebung des Ver itctS des Jungdeutschen Ordens mit 185 gecen 97 Stlm- «ion abgelehnt: sodann wirb der tommui.i':'i<&e An­trag abgelehnt. Ohne Aussprache werden sodann ver- Kchiebene Ausschußvarschläge »ar Förderung v»w Wob' je b 118 eiit r id; t u n ß e n ang-nommen, herunter dec Antrag bet kommunistischen Partei zur Linderung tei Notlage der Privatdozenten. Ein Antrag des Aus- lchusses für Handel unb Gewerbe, der bie Still.gang ton Bergwerke« von bet Zustimmung bet Bcrgbedörsi 'jebbänflig machen und eventt. dir Gnte gnung rrmöft-ckun will, wirb nach kurzer Aussprach: g gen bie Stimmen her Rechten angenommen. Abgelchnt w eben zwei p5t.1l demokratische Antrag-, wonach Gemeinden unb Kranken laffer. zur Errichtung von Apotheken und Ve. «bfolgung verbilligter Arzneimittel berechtigt sein sollen sbes treiter.-n werden ohne Debatte angenommen Anträg

VcrkehrsausschnsieS auf Erleichterung bet besonder- schwierigen Wirtschaftslage Ostpreußens, so- Die auf Einschränkung des Hausiergewerbes. Die Eestd- tnttDürfe auf Aenderung bet Amtsgerichtsbe siitke Kirchberg, Traben-Trarbach, Wttllich «nb Zell- Lb Mosel werden in dritter Lesung und in der Gesamt Mimmnna angenommen.

Um */«5 Uhr vertagt sich das Hau« auf morgen tot Rittag 11 Uhr: Kleine Vorlage«.

Wagener L Schlatel Frankfurt i M. Ooetbestr. 9-n.

Pelzbesetzte Mäntel u. Kostüme in den modernen Velour de Inlne- u. Veloar-Oabeeüee- Stoffen Mud wieder in grösserer Auswahl eingretrofiem.