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Park«. 28. Ra». Die französifche Regierung veröffentlicht eine offiziöse Rate, in der e« heißt: Da die Brüffeler Äonfetenj trotz de« Wunsche« der französische« Regierung vielleicht «ich» yijammcn« freien werde, möglicherweise auch kein Ergebnis zeitigen werde, und insbesondere weil der Deutsche Reichstag einmütig dafür eiutritt. das, Deutschland sich den ReparationsnerPflichtungeu entziehe, wür-

außerordentlich groß. Die Türken fordern die bedingungslole Rückgabe von Moss ul. Eu­le m c i e h und Kir klu k, während die Engländer erklären, sie besäßen ganz Mosiul infolge eines ihnen vom Völkerbund übertragenen Mandats und te könnten infolgedessen nicht mehr frei darüber ver« iügen. Tie Türken beharren jedoch auf ihrem Standpunkt, daß ihnen Mosiul vollständig und be-

deu Maßnahmen in Betracht gezogen, die «an für geeignet hält als eine Garantie der französischen Regierung. Die Maßnahmen seien folgende:

L Line vollständige Okkupierung der Rheinlande, vor allem bestehend in Ersetzung der deutschen Beamten durch französische Beamte.

2. Eine Besetzung von zweidrittel des Ruhr­gebiet« einschließlich Essen und Bochum.

ohne Einschränkung ans den Baden der Rote vom 14. Rovember tritt und fest entjchlosien ist. da« hl ihr enthaltene Programm in vollem Umfange zu vertreten and durchznsühren. Eie hat damit unter Hinweis ans die wirtschaftliche nudsinanzielle Lag« Deutschland« die Bitte verbunden, den in der Rot« vom 14. Rovember gestellten Anträgen mit mög» lichfter Beschleunigung ftattzugeben.

Lausanne, 27. Nov. Zn der Note an den Präsidenten der Konferenz wies Rakowski darauf hin, daß durch die Note des französischen Ministerpräsidenten Rußland und seinen Verbün­deten, der Ukraine und Georgien, das Recht zu­erkannt wurde, an der Debatte und Lösung der Meerengenfrage teilzunehmcn. Da jedoch weitere fragen über geplante territorale Abmachungen in Thrazien und die Veränderungen und Beziehungen zu den Nachbarstaaten im Gebiete der Meerengen und des Schwarzen und Aegäischen Meeres in un­mittelbarem Zusammenhang mit den wirtschaft, iichen und politischen Lebensintercsicn Rußlands und seiner Verbündeten stünden, könne es nur eine befriedigende, wirksame Lösung dieser Fragen geben, wenn Rußland und seinen Verbündeten gestattet würde, wirksam an allen Debatten, Arbeiten und Entscheidungen der Konferenz mitzuarbeiten. Die russische Abordnung.fordere daher nachdrücklich die sofortige Zulassung zu den Arbeiten der Konferenz auf dem Fuße der Gleichberechtigung mit allen anderen Croß, machten.

Lau | anne 27. Rov. Pressevertretern gegen­über erklärte Rakowski, daß Rußland die glei­chen Interessen wie die Türkei habe und sowohl in Grenzfragen wie in der Meerengenfrage und in der Frage der Kapitulationen auf türkischer Seile stehe. Zn Bezug auf die Beziehungen Rußlands zu Italien erklärte Rakowski, daß das Verhältnis zwischen beiden Ländern ausgezeichnet sei und daß Rußland itir feine Zulassung zu allen Konferenzverhandlun­gen auf die Unterstützung Italiens rechne. $te ru­mänische Anschuldigung über angebliche russische kriegerische Gelüste wies Rakowski zurück, da Ruß­land schon durch die Verminderung seines Heeres auf die Hälfte einen Beweis für seine friedliche Gesin­nung erbracht habe.

Aegypten und Armenien auf der Laufanner Kon­ferenz.

London. 27. Nov. Die ägyptische Delegation der Anbänger Zaglul Paschas hat bet Konferenz von Lausanne das Gesuch unterbreitet, zu den Ver­handlungen zugelafsen zu werden und die For­derungen Aegyptens geltend zu machen.

Neben der armenischen Delegation unter Füh­rung des ehemaligen Außenministers Noradounki und des Präsidenten des Parlaments Asunian, ist nunmehr noch eine Delegation der Regierung Fessal Pasachs eingetroffen, um die Interessen Mesopo­tamiens besonders zu vertreten.

dingung-los zurückgegebcn werden müsse, drigensalls sie die Beratungen brechen müßten.

Rußland und die Konferenz.

M Ftnflti AMR m MinlM.

B e r I i n . 27. No». DemL°1.-Anz." wird aus Köln gemeldet: Unter dem Druck und mit riesiger pekuniärer Unterstützung der Franzosen bereiten sich im Rheinland Dinge vor, die diesmal zweifellos ernst zu nehmen sind. Die Bewegung der Smeets- Anhönger hat in brr leisten Zeit an Bedeutung zu­genommen. Grund für die Zunahme ist in der An­sicht vieler Rheinländer zu suchen, daß vonseiten bet Reichsregierung bisher nicht genug für die R cin- lander geschehen sei. Die französischen Drangsalie­rungen haben außerdem gewiße weniger wider- standsfälige Teile der Seeöl erung mürbe gemacht. Diese Leute erklären, daß die Rheinprovinz Han» Veksobjekt zwischen Frankreich und England gewor­den wäre und daß da« Reich hier mit verschränkten Armen zufete. Unter diesen Umständen ist einer morgen in Bonn stattsindenden Generalvrrsamm- lung der Smeet»-An'ängrr besondere Bedeutung zuzumesien. Es wird mit einem starken Zulaus ge­rechnet und es ist zu erwarten, daß Emeets eine außerordentlich scharfe Sprache führen wird.

London, 27. Nov. Reuter meldet aus Kon­stantinopel: Zwischen den alliierten Gene­rälen und Reset Pascha ist in der Frage der Polizei ein Abkommen erreicht worben. Es wurde le- jchlossen, baß bie Griechen und Rügen bis zur ilnter- -cichnung bes Friebensvertrags beit übrigen Alliierten gleichgestellt werben sollen.

Lo n b on, 27. Nov. Reuter melbet aus Athen: Go n a t o s habe bas Kabinett aus 5 Militärs unb 8 Zivilisten gebildet. Der vormalige Gesandte in Bern Alexandrow hat das Portefeuille des Aeußern übernommen. *

durch den Druck von Demonstrationen Arbeitstoker sich die Hände binden tafle, würde das ttc Regie­rung durch den Pöbel bedeuten. Die Arbeltervcrtre- ter des Unierbauses wünschien Vas Arbeitstosen Problem auf parlameniarlscßem Wege ju lösen.

London. 27. Rov Reiner zufolge wurden 400 Mfabc Po ttUcve Gefangene am Sonnabend aus dem Geiöngnis von Li mm er linek unter starrer Be­deckung abtransvorlien und mi Bord eines Dampfers erbracht, der noch einem unbekannten Besltmmungs- on abgefahren ist.

London, _>7. Rov. .Daily Expreß- erfährt, dast die brtilfcbe Regierung nicht bie Absicht habe, den Teil 10 des AuöiSndergefeves von 1919 zu erneuern, wonach kein früherer feindlicher Ausländer während breter Aahre ohne Erlaubnis in England lonhen darf. Mau erwartet keinen Zustrom beutfalier C tuiraubcrcT. obwohl das Geiev <*ni 23. T etember ai-tom.1 tisch abifiidt, do die Reeierung dem Verneb- men nach der Ansicht sei. dast die Bestimmungen der Ausländerüerrvciltungsberordmino von 1920, die Wei­ler» in in Straft bleiben, die? verhinderten.

yte jDberbeihidw Zeituiig eridietnt ie;tieetol »ödxntlldL Beingeotets monotli* 400 Mk. mit Zofteüungsqedüdr. <tür auifahtnoe Wummern ixtolge Streit» »oer elementarer (rteigniite :rtn liriex. Verlag non Dr. S. Hrnerotd. S'rnd der lUi»^»udibted«ce. non 3ob. »na. Roe. Ma-1 21 23. - Rernigtetber 55. Seit.

, iiberftcntt: yt». 501:. Amt Rranfiutt a 'ffiatr.r

Marburg Dienstag, Sen 28. totmiet «Ufceütn».

England.

London, 27. Rov. In einer Rebe in Rat« riugtou erklärte gestern der Eisenbahnsüvrer TDvmq«. Wenn die Regternng durch Unruhe, pv«r

Sie mH» Ae-'IkMt.

Kabinettsberatung über die MarkstabUisierung.

Berlin, 27. Nov. Die neue Regierung ist jetzi -'n einer Rcibe von internen Besvrecbunnen damit be- schäiliqt. aus dem Prrgramm, das der Rcichskanler vor fam ReiSstag entwiclcU Hot. jene Punkte heraus,usirci ken. die der baldigen Verwirklichung bedürfen. Im Vor­dergründe steht natürlich die fable deutsche Note an br. Revarationskommission und im Zusammenhang bem t di eSlabilisierung der Mark. Wenn von anderer Se-ü bebanntet wurde, es feien über brfrn Punkt bereits Mei- mtngsvcrschi.B nfaifan zwischen Cuno und Becker er.t- sianden, so wird uns hierzu von zuständiaer Stell, mitgeteilt, daß dies flin? unrichtig sei Alle Punkte oer Programmerklärung seien vor der Reichstagsrede (Furo: Im Kabinett vereinbart und einstimmig g billigt worb-n. Diese Einstimmigkeit des Kabinetts Hobe sich seitdem «ich: geändert. Das Rcichsministerium ist bereits daraus aui- merksam geworden, daß sich an der-se wieder ein star­ker spekulativer Handel in Devisen unb neuerdings foq.it auch ein Handel in Goldmünzen zu entwickeln beginnt. Diese Erscheinung werde alsbald bekämpft werden.

Lor einer Konferenz der Ministerpräsidenten.

Berlin, 27. Mv. Reichskanzler Tr. Cuno beab­sichtigt, in möglichst naher Zeit die Ministerpräsidenten der Länder nach Berlin zu bitten. Ein genauer Termin für diese KomMnz steht noch nicht fest.

Roch keine Besetzung bes Ernährnngswinisier. postens.

Berlin, 27. Nov. Reichskanzler Dr Cuno Hot den Sonntag in Hamburg verbracht. Er ist heute vor- mtttag wieder in Berlin eingetrokfen. Dir Neubesetzung des ReichsernöfaiingsmimsterpostcnS hat barum eine kurze Verzögerung erfahren.

Berlin, 27. N«. Der Vorsitzende der deut, scheu KriegslasienkowMission in Parts, Staarse skkretär Fischer teilte ans Amoeisnag der beut« scheu Regierung mittags der Reparationskommission offiziell mit, daß die neue Regierung entsprechend

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Gelegentlich veS Regierungswechsels sind nament­lich vonseiten deS Zentrums Besürchntngen vor einer allzu einseitigen Weftvolittk aufgetautbt. Man mag von ven Schlagwonen «Ost- unb Westvoliilk" denken wie man will, ganz non der Hand zu weilen sind solche Bedenken nicht, bekonberS da stch wieder Stim­men bemerkbar machten, dle eine .Verstänvigungs- vcltttt* unb .Annäherung an Frankreich" vrevigten. Die tatsächliche Situation bat wieder einmal diesen iinfeltecu Optimismus gründlich Lügen gestraft.

Tas Ecko, bas die Aufstellung des neuen »al* nett« im «nslande gesunden bat, ist kein befonber« ersreuliLeS. Es gebärt gewiß keine politische lllug- hcit baut, um dniiifatim, dast die Franzosen nur eine deutsche Regierung begrüßen werden, die ihnen in Allem und Jedem so weit wie nur irgend mSgllch entgegenkonnnt. Daß sie dabei diese .Mögllchkettt nut au ihrem Maststab rnesien. ist selbstverständlich. Ter .Figaro- äußert otsenkundlg, daß Cuno mit feinen außenpolitischen Bemühungen nicht von der Stelle fommen werde, wenn er sich weigere, die Schäden gut« zu machen, bie Deutschland anderen tugefiiat bad-. Dobel erkennt man im Auslände sehr wohl auch btt umerpolt.ische Schwäche der gegenwärtigen deutschen Position, die darin liegt, daß eine ausgesprochene Minderheitsregternng ans Ruder gekommen fei in einem Lande, das zur Wiederberllellung seiner inanzlellen Lage gerade die Zusammenfassung aller eir,r s?-r.-?te bebo. Daß freilich eine solche Wieder- Verstellung gar nicht tn Frankreichs Intereste »egt muß bei alledem immer beachtet werden. Frankreich i't Vorkommen davon über trugt, daß es auch ohne Deutschland geht. Darum wirb tn der französischen Presse dauernd betont, daß es gar nicht Sache der En'ente sei, einen sinauziell-'N Santerungsplan aufzu- stellen, iondern Teutichlanb höbe einen solchen au?tu« arbeiten und ihn den Alliierten zur Prüfung vorzu­legen. Aber auch das tft nur eine leere Geste, durch die man ein fchetnbares Entgegenkommen vortäuschen will. Kein Plan wird Frankreich ge­nügen. Es will sich nicht lo lehr lchadlos halten. ,andern uns vernichten. Unb es wird ans vielem Grunde lebe, aber auch lebe Negierung diskreditieren, die sich «hm nicht restlos ausliesert.

M»Wn Sanblai.

186. Sitzung vom 27. November.

Anitliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.

Anzeiger für (das früher kurheffifche) Oberhessen

ES ist wohlbedacht, dast gerade tn diesem Augen­blick, wo die Machtstellung der Franzofan immer mehr sich in Eurova zur Alleinherrschaft zuzuspitzen fabetnt, ber .alte Tiger- Clemcnceau nach Amerika geschickt wird, um drüben bte lieber tcugung von ber triet fertt« gen Gesinnung Frankreichs zu predigen, das mit Zum Schutze vor den imperialtstitchen Gelüsten Deutsch­lands gezwungen (et. seine Armeen unter Watten Z« hnlten ^>as .Veroesien aller Gesetze der Menschiicb- rett*. 'das" Deutschland 1911 an den Tag flcUat. habe Frankreich .mit einem Frieden der M ä ßin- fett unb ber Vernunft, tote ihn bte Welt noch nte gekannt habe*, beantwonet. G.etcb- Md tote man üb-n biete chaiivininttchen Pbrafen bei allen Hetzers denken mag. sicher tft das, sich, tote überall fo auch tn Amerika Immer wieder Leute siw ben werden, bie fotebe ..Wahrheiten' für bare Mün­zen nehmen. Mau täusche sich nicht darüber: bU 5ätWdt Elemenceous wird bet aller Ablehnung, bu Ritten Tiraden entaegengebroch' wird, bte drüben f« wie fo schon vorhandene Unlust, sich aktiv in di- evro- näfschen Angelegenbetten einzumischen, nur noch ver­stärken. Tie Aeusterungen HuoheS tn der amert. konischen Wahliamvagne sind nicht gerade geeignet, uns in diesem Punkte zuversichtlich zu stimmen. ihnen Ist ber Standpunkt der Regierung Harding i» vieler Beziehung deutlicher und auch rückdaltlofer zum Ausdruck gelangt alS in ben *ote«

an auswärtige Adressen und tn (vnstlaen amtlicheM Aenßerungen. Hue"cs sagte wörtlich: .Für die Per- einigten Staaten bedeutet Internationale Zuiammet». arbeit nicht, dast es fetue Bürger in «''sefnaub^- lebunoen tzineinverwickrlt. bet denen '"re eigenem Interessen nicht beteiligt sind, bte vielmehr on«. himbertenltm Rivalitäten unb Souttttten europäischer Mächte hervorgegangen ftnb. die eine sßo,t,tr Mc wir Amerikaner uns nicht anmaßen WM»« und an der totr keinen Anteil haben Diele Worte mahnen zur Vorsicht und feien vor allem denen ettfr ocfeno.-halten, die trotz oller bitteren Erfahrungen, die tote gerade mit Amerika haben machen müssen, an ihrem Optimismus feftbaiten. Gewiß gibt eS auc, Amerikaner, bei denen ClemenceauS k>etzredeu die er­wünschte Absuhr finden. Die Sen°toren Borab un» »gitCbcote haben da? erfTCUitchertoetfa bewtefew Aber; einmal find diese Männer d" Dcäaer der Re- gfernuasstimmung unb bann bedeutet auch eine Ver­wahrung gegen bte Unverfrorenheiten ClemeueeauS noch keineswegs ein attives Eingreifen zugunsten Teutfchlaubs. DaS Interesse, bas man brühen für uns nur hegt, geht gerade nur soweit, als es steh m« eigenen geschäftlichen Vorteilen vereinbart. Richt auf .Ideale', sondern auf praktischen Nutzen tft bet. '(meritancr eingestellt. Da« bat auch ber neue ttan^f er zu bebenken. ber la tn feiner Programmrede auf, seine Beziehungen zu amertfanttoen ftretfrn ver- totefen bat Er wirb bafür bürgt feine bis!-er TSttakrtt Geschäftsmann genug fein, um fta। bte Gefühle der Ämerttanct feinen Illusionen Vtnzm», geben. a. '

ggal eine fetoe «uffaffune von der, Rolle gmerte tal tit kuropätsi-c» $>taaqt Xfcaect tw et* eoeefc

®er Gesetzeniwurs Über »eteitReUu ng wei- [etet 300 Millionen Mark für die Siche [««g der Stromversorgo uz tm Wesergvell- inb Maingebiet wird an den Handels- und Gewcrbcaus- chuß. der Entwurf auf Vermehr nng und Aus­gestaltung der staatlichen Grenzkommif|o- [<a«e rufammen mit einem Antrag ber Deutschen Boits- (nctii auf Umwanblung der bislang nicht eta:S- nifjtgcn Beamtenstellen bcr Land.rgrcn,po!izei in rfotSmüßige Stellen an ben Hgi,Sh.sltsausfchuß. ffenjo wird der Gesetzeutwnrs über die Bewilligung wei­terer 500 Millionen für die Regelung der Hoch- i«N<ffer6erbältntffe au der oberen und mittleren Lw dem Houshaltsaussckvb überwiesen.

| Sodann wird die Besprechung ber Uranträge zu: Uttrsorgefrage sorcgcsitzt. 'SSmlliche Anträge des DouptanSsihubes werden angenommen, ehenw auch brr Eintrag tiK{[?n Auvassüng des Preises für das Umlage- Getreide an bie veränderten ^Serdverhölknisfe geg:n Äe Stimmen 6er Linken. Der fammumüische Antrag au: Mg-mcin: Jürsorg- für dal Proletariat wird abgcfeint fen weiterer Antrag Ter Sommuni .en aus Cr..Si>ung Unterstützung für Sozial- und Klein- Zentner, Kriegsbefchädigte unfi ArdeitS- ko |^ wirb dem Houplaucsilmü üb riuefaa. "Der C e egnU- hmrf wegen der censlweiligen Versetzung bcr un- Wittelbaren Staatsbeamten in den Rube­fand wird, nachdem sich Vertreter der Teutschnationafau ignb der Deutschen Volksportci in ablehnendem Sinuc HkLußert batten, dem Verkassungfausichuß übenvieseu. -fach der Vorlage können im Interesse der Festigung der «pub'-ifanischen Staatsfarm auch Mmifterfaldirettoren, Dlberpräsidialräfa. OberregiernngSräte bei den Sieg erin- Jen un: der ce£ Polizeiprüsidenfan bon Berlin tetir trn« tzen Oberregfarungsrats jederzeit einstw.ifan in den Ruhe­stand verseht werden.

| Aach Erledigung einer Reche kleiner Vorlagen werden Mniräge der Kvmrm:nisten, bet Deutschncüivnalen und der skvzialdemokroten. welche schleunigste Verlegung Der neuen Landgemeinde- und ©täbteorb- faung ohne Rücksicht auf die Beratungen des StaalS- mtles bertnneen, damit die Neuwahlen zu den Ge- Isuxubebertretungen aufgrund ber reuen Ordnung im jFrühjahr vorgenommen werden können, dem Gemeinde--

N Orient.

Die Rede Ciilds.

London, 27. Nov. Die Rede Childs in jkaufanne, die dem Washingtoner Berichterstatter derTimes" zufolge als die wohlerwogene und forg- !!cig vorbereitete Ansicht der Regierung Harding; tmnesehcn werden müsse, findet in der englischen Preffe große Beachtung. Der Lausanner Sr-nderberichterstatter desDaily Telegr." drahtet, es fei nicht übertrieben, wenn man die Wirkung der ^Erklärung Childs als aufsehenerregend bezeichne. ;5)ie amerianischcn Forderungen würden in Lau- - sonne als eine unmittelbare Anfechtung der briti- ,schen und französischen Mandate in den arabischen Ländern, insbesondere der britischen militärischen Besetzung Mofsuls ausgelegt.

Der Sonderberichterstatter desDaily Mail" in Lausanne schreibt, es würde eine ernste Mißdeutung der Ansichten des amerikanischen Beobachters sein, wenn man seine Erklärungen so darstelle, als habe er irgend eine Drohung gegen britische kommerzielle Anternehmungn ausgedrückt. Auf jeden Fall werde die amerikanische Intervention von der britischen Delegation in Lausanne nicht so ausgelegt. Von Curzon erfährt der Berichterstatter, daß keine Meinungsverschiedenheiten zwischen der britischen und der amerikaniscken Regierung bezüglich der Po­litik der offenen Tür im Rahen Osten bestehe. Child macht vor der Abgabe feiner Erklärung Cur­zon von ihrem Inhalt Mitteilung und dieser habe seine Befriedigung darüber ausgedrückt. Es bestehe kein Eeheimvcttrag zwischen England und den Vereinigten Staaten, aber es sei ein e n d g ü l - liges und grundsätzliches Ueberein- kommen erzielt worden.

Lausanne, 27. Nov. Lord Curzon er­klärte heute, daß er die Auffassung der Amerikaner in der Frage der wirtschaftlichen Zone und der Po­litik der offenen Tür teile. England sei zu einem Verzicht aus dem Vertrage von San Remo vom Jahre 1920 bareit. Man sieht in dieser Erklärung eine Antwott auf bie Anfrage des Botschafters Child vom letzten Sonnabend und ein Anzeichen für eine englisch-amerikanische (Einigung In der Kon­zession-fr age

Englisch-türkische Meinungsverschiedenheiten.

i Lausanne, 27. Rov. Die Meinungsverschie- zwischen der Türkei unb England jinb

Ilvwschuß überwiesen.

j Morgen Mittag 12 Ufa: Große Anfragen über bas «RecchSmietengeseh, Maßnahmen geg-n bie Ostjuden-Lin- tvnnfantng und zum Schutze der.. Republik

Tetametgenorei»beträgt füt»en 9ge|p Seitenmtatmeter 12.00 AN.(Klein- «. Familien» ,

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