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1922
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Br. 278
1922
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lamenlarijchen Front willen die Parteien nicht vor eie direkte glatte Vertrauensfrage zu stellen, sondern eine mehr oder minder verbindliche Formulie« rung zu wählen, die keinem wehetut, keinen beso» der? engagiert und doch den verfassungsrechtliche» Vorschriften genügt. 6o auch jetzt wieder! Der Antrag, der die Parteien zusammenführte, spricht lediglich aus, daß der Reichstag billigt, datz die neue Regierung ihre Poli'ik auf der Grundlage der Note vom 13. November an die Reparalionskommiisio»
isenvolk Sach.
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Bewerb» «shebunH,
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SorlMing der BasFproft «der die KexfernmsernäruBfl im SHtsloe.
•17. etcuno VOW 25. November, 10 Ubr.
Der Reichstag überweist tunärttft debaneioS
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« bte t beu »orver Ecke •abew waren etruu- attte* rttcher k> all- it zur nqen, ■oftet« ,tackte auf.
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Novelle zum Sinkommemteuetgefey dem Steuetaus- ftvuß. ebenso werden durch AiiStchunüberwetlung erledigt bte Novelle zum Poügetetz. zum Lauvsteuetge letz und zum Gele» «eaen dir SavUaiftucht.
Dann wird bte Aussprache über bte Regierungs etklSrung fortgesetzt.
aufbaut, das bedeutet das Anerkenntnis der Fortführung der Politik, die in dieser 3£ote festgelegt ist und den Willen, die Regierung in der Durchführung der in Aussicht genommenen Maßnahmen zu unter« -tütze. Eine offene Vertrauensformel hätte Echwie»
überhaupt der gebildeten Kreise und der geistig. Schaffenden. Leicht spricht sich besonders für eine
scheinung getreten sei, das Zusammenfassen aller j Kräfte und im Einklang mit dem Zentrumsführer > Marx des Ausschalten des parteipolitischen Gezänks, f Der Abgeordnete Leicht schildert in erschütternde« < Vildern die ungeheuerliche Not des Mittelstandes,' namentlich des ehemaligen sogenannten bessere« Bürgertums, des Handwerks, der Studenten, wie
wendig gewesen sei und zu dem er sich auch heute noch bekennt. Lärmende Zwischenrufe von links und namentlich Dittmanns unterbrechen hier Stress« mann, man hört die Rufe: fragen Sie mal Heisse« rich!" Und man hört Hinweise auf neue drohende Rechtsputsche. Stresemann fordert angesichts einer io schwierigen außenpolitischen Lage, wie sie in (Eto
- Seite einnehmende «nzeiaen oetoen na» oet Tertiaaltenbreite bete»net. verlornen die <SoL-3eile 5».tNi Ml. Jeder Rabatt ailt alt Sattabatt Belege werden becertin«, B»t «uetumt durch bte Seubätttit. uns Lermtttlnng der Angebote i tuet. LonsergebiU»^
Weltkrieg begann. tputbe Frankreich von Deutschland nicht gehaßt, höchstens England. Kenn es jetzt anders 'tworben ist. so li gt da- nicht an dem Friedensvertrag in sich, sondern an d-r Fortsetz-tni de? Kriege? nach dem Friedensschlutz. (Allseitige Znsiimmung.t Es ift die Politik der fortgesetzten Demütigung Deutschlands, dir ick ein Volk mit solcher Bcrgang nhe.t nicht gefallen lassen kann. Wir brauchen eine definit ve Lösung der ^.epawtionsprobl-ms. Wir bst'jgen das Programm des Reichskanzlers und hoffen, daß es ihm gelingen wird, ^lle akre.fte zusamm nzufassen zu gemeinsamer Arb it.
Sie Safis der neuen Begieruig!
Von unserem parlamentarischen Vertreter im Reichstage.
Die Lebensfähigkeit des neuen Kabinett» Tuns ist fürs erste gesichert. Hebet die Lebens- bauer freilich wird man prophetische Voraussage« am besten unterlagen.
Die Basis der neuen Regierung gründet sich auf einer sogenannten Billigungs-Formel. — 3roat entspricht eine solche nicht dem korrekten Ber, langen der Reichsverfassung. die als Voraussetzung Für die Arbeit der Regierung eine Vertrauens» Formel findet. Nun ist man aber gewisiermatze« schon im parlamentarischen Gewohnheitsrecht daz» gekommen und zwar um einer möglichst breiten par-
rochier.
>. «ufr
i te „DberbeihKbf Bettung enttetnt >e*smal roö*entlt®. — L,zu-i,prets monatli» 185 Mt. mit Zustetlung-gebübi. Für auswUenv« -lnmioern intolg« Lereil» oott elementarer etetantue tetn irtiox. — Berlao von Dr. C. Hinetatp. — ituif bet Unib^!6e»otuderei von 3ob. Aue. Ro». Mar'e 21 23. — Kerniote»et 5ö, ISott. kbetftente: Rt. 5015 Amt irrantfntt a. Stein.
Marburg
SlontöO, Den 27.
Siebe Umg.
Militrt Landtag.
155. Sitzung vom 25. November.
Nachdem zunächst die Besprechung des benischnatio- nalon Anträge» über die Terrorisierung ö"Eschnationaler Arbeiter und vee kommu- ntNlschen Anfrage über einen drobenden RechtS- putsch zu Ende geführt worden war, wandte sich das vans den Anträgen ütrr Ar beitS lo se n sü rso rge ^.rbrnSmittelbeschasfung und Rentnerfürsorge zu. Dt Ausschuss hat die vorgeschlagenen Ao- bilsi-mohnabmen in eine zusammensasseude Formulierung gebracht.
Abg. Milberg (D-utschn.) fordert die Schaffung von Arbeitsyrl genheft und regt den Bau einer Brücke zwischen der Insel Febmarn und dem Festland an. Ferner verlangt er Grmäfrgung der Tarife für Düngemittel und Erhöhung der Eetreideumlag-preise entsprechertd der Geldentwertung.
1 , dlbg. Müller-Franken (S.) fortfabrenb: Dir a-ben-der der B härwort-r des Zehn'-uno-nwas f-.-t des parlamentartfchen Systems. Etn solcher Fall
-I Müller wäre nicht votgekommen. Wir werben leber- Intt bereit fein, für bte beutsche Repubttk zu w'tfen. I wnLerrxnneanaln’ l>afte.t>l,e nruc Regierung aus dem Boden ber Weimarer Verfassung ftebt. und ball tör Männer angebören. bte. um mit Herrn SttnneS xu rrten, dtslontsöbige Nnterschrtsten haben. Wir bos- fen, datz es dem Kabinett gelingen wird. baS Vro- gramrn zur Stützuna der Morl burchznfübren und tm i
I übrigen den Boden der sachlichen OvvoNtton nicht verlassen. (lebhafter Beifall btt den Sozialisten.) ein Antrag Petersen aus Schluk- der Debatte Iwtrd gegen die Kommunisten angenommen flJ?i Sollmann (S.) erNSrt in einer verlSn
I l ?en Vrmerkttng, er habe fr. ber gestrigen Besprechung i»' Reichs,vsltzmtntsiw Tr. Heinze letneswegS seine
I -- orwürse gegen Tr. Müller zurückgenommen, und rclnfn "er Vorwürfe widerlegen lSnncn. Müller habe vielmehr zugegeben, datz in seinem ^r'tonslomttee einige Mitglieder die Loslösung der Slheinlande vom Reich vropagterten. baft et aus dem I ?ll ton.-ro>nttee ausgeschieden sei. aber keinen der ihm! habe™01 Verschwörer dem Strafrichter übergeben ,, R?ch erregtet GeschSftsorbnntigsdeVatte wird be I ßmr ba3 kommunlsilsche Mißtrauensvotum iaerft abwfttmmen.
JTm"nLf!U‘5eT Rntrag auf namentd liehe ubutmmung wird nicht auSretebenb unterstützt. I einfacher Abstimmung wirb das Missttauens-
VO tum gegen bte Stimmen bet Kommunisten und I der UnabbSnotaen avoelebnt.
Der demokratische Benrauensantrag wirb gegen I die Kommunisten und die Deutschvölfischen angenom- m-n. I
Rach bebaffelofrr Annahme ber Novelle zum I Branntweinmonopol vertatst sich bas Haus um 3 Uir. I Nächste Sitzung Montag nachm. 2 Ubr.
Dte Demilston Müllers angenommen. I Berlin, 25. Roo. Der RetchSpröstdem tzat den ReichSmIntster Tr. Müller auf feinen Antrag von feinem Anne b:8 ffij ffrnäbninfl uub 11
Landwirtschaft entbunden. ... __ I.
_ Abg. Dr Leicht (Banr. Bvt' bedauert, dasi in dieser I stunde bet Not die Sozialdemokratie sich nicht dem 'Bttfrirl der bürgerlichen Parteien angeschlossen habe I,|m dem neum Kabinett keine Selwieriakelten zu bereiten. I Dr. Breil scheib, ber angeblich für den Posten HeS Aussen I Ministers in Aussicht g-nomm n worden fei, habe mü I 'einer gestrigen Rede den Vefälugungsnachweis nicht I rbrachl. Jetzt müfje die Losung gelten: Erst Brol. dann Reparationen! In bi frr ernsten Zeit wüfie bringeno vor
I Terror und Gewalt taten gewarnt werden
Bon den Kommunisten ist rin Mißtrauens- I antrag «rfl-gangen, welcher besagt, bafi dir Erklärung »et ReichSregietung nicht den Anschauungen des Reichs- lages entsprech-, insbesonderr wegen ber augefünbigt-n I Tutchbrechung deS Achtstundentegeä und wegen der zu befürchtenden Beseitigung ber Getr ideumlage.
I Abg. d. Gräfr (deutseb-völf-fch) hält die jetzig, Gruppierung der Parteien für veraltet Denn der Rcichs- I.'anzler bte alte Dtcth-Poiitik fvrtsübren wolle und diese Sehnsucht nach dem Eintritt der Sozialbemastater.
:n da? Kebinett äufiet:. so könne er auf die Unterstützung I der Deutschvölkischen nicht rechnen.
Abg Muller-Franken (Saz.): Die völkischen Brr- bände worden niemals den Diederausban fördern. Di: lonnen di fi Verbände, die in Ob-rschlosien nicht Aok.oit fandern Strabeuräubcr« get leben haben. Daran mutz I erinnert worben, weil Abg. Di Stresemann leider einer, Abbau bet republikanischen Schutzgcsetzgebung fotbert. I SJir müssen im übrigen btt L g-nde zerstören, daß wir sozialbemokraten bas Kabinstt DsttH aestürzt bähen ?cn allen bürgerlichen Politikern war Dr. Wirth ber- tfmge, der bei der Arbeitcrschast vas größte Vertrauen I genießt. Dir Haben ihm auch bei der Neubesetzung ort* schicdenor Ministerposten alle Konzessionen gemacht. G?- “ »chl Dr. Wirth, der auf die groß- K-alitiw bin- längte Es wat auch nicht di- Deutsche Bolkspartri. Der Knsenherd war vielmehr in der SentrumSfroftion.
war bet von Stegerwalo g.führte Zentrumssiüge! I bet Agrarier und Industriellen, die nnbedingt die Volkspartei in die Regierung trugen wollten. Bei den Perhandlungen übet die Rovarationssroge waten die Parteien durchaus nicht so einig wie es hier darpestellt I ^orde. Dir haben unbotnngt an bet Forderung fest- I halten müssen, daß btt Stabilisierung der Mark allen I anberen Maßnahmen rvwusgrhen muß. Dir haben bei I bet KabinettSkris- den Eindruck gehabt, daß man nicht cus Zusall den Hauptstoß grg n den Wirtschaftsministe: I geführt hat. der die Stabil-.sierung ber Mark I betrieb. Wir hatten weiter den Eindruck, daß die bür-1 getlichen Parteien die fetzten Damme der ZwangSwtrt-1 lebaft mtdern-itzen und sie durch die Svndikatsmonovol-1 r-..-.rtschaft ersetzen wollen, die fälschlich freie Wirtschaft I genannt wird. Wir betrachten Skinnes nicht als den fckmtarzcn Mann. Aber sein Einfluß auf die Deutfche Volkspartc, ist so groß, daß Die Arbeiterschaft es nicht verstehen würde, wenn wir mit einer Partei zusamm-n- gehen, in dem dieser Besülworter oes Zehnstundentages
I Der neue peinliche Zwischenfall Müller«
Crtofimin hpr |^onn' bcT 3U einfT Rl,^e in der neuen Regierung
Bern» « . PWUkvllljlkll. id)on am „ften Tage ihres Auftretens führte, ist
S 'n oito? wie bte Btän»' metbTnT^r*0"’11 worden, daß Müllet dem Reichspmst. gitebet bes VetkehtSbettateS beim ReiebSvollmtniNe-1 ®’Vf1’ ®mt *’JT Verfügung stellte und datz das rliim zu einer Sitzung am •??. November zur B-ramng »abinett die Demission entgegennahm. Nach Lage zula^miw Smt Berarnng kommen Svarmaftnahmen der Dinge war in der Tat eine ersprießlich eArbcits- 'i **’«* >” ernahunssmlnit«, ni«
mäMattr ©ebübr. eine vrabslctMgie Aenvernna bes gegeben, wenngleich die schweren Angriffe der Tartffvftems tm Fernfvrechverkevt nnb eine Vorlage I Sozialdemokraten gegen die sonderbllndlerische Tä- iiber Erhöhung ber Post-, tigkeit Müllers durch eine Aussprache die zwische« 6,r"Äe.“S”".6o"m"n" *> d-° «-ich»
Postgebühren möglichfk znm 15. Dezember wieder er- lüstizminifters stattgefunden Hatte, ihrer Schärf« höben. Bet ben Post-, Postfcheck- unb Telegraphen- entkleidet worden waren. Um aber die Arbeit bes hÄh„nT»raJ»a 0? tm allgemeinen um eine Er- neuen Kabinetts von Anfang an nicht allzu schwer ÄÄV" W de. «rÄ.nl^i
bisherigen Höhe belasten, btt Gesprächs- unb Reden-1 ^zogen. |
oebübt jedoch verdoppeln und dte Kerngebützt um das Ein Intermezzo bot die Rede bes ehemalige»!
I Abg. Riedel (Din.) unterstützt die Forderung nach I landwirtschaftlichen Meliomtionon unb Notsiandsmah- I nahmen in den Grenzstädten und Jnbustriebezir.'en. Den I Sozialrentnern müsse vor al'em durch eine Umgestaltung Iber Land-sstcuerges-tze g-holsen werben.
I Abg. Brückner (Soz.) betont die dringende Notwendigkeit eines Ausbaues ber prrduftiven Erwerbslosen- ffirforge und schleunig t-t Hilfe für die Kleinrentner
I Zur Erhöhung ber Produktion müsse die Industrie selbst den ersten tatkräftigen Anfang madien.
Abg. Hagemann (Zentr.) fort) rt energische Meß nahmen, um der für ben Winter zu erwartenden Kata- stwvhe auf dem Arbntsmarkt zu begegnen. Er verlange befonbetr Beschleunigung der Kol lensörderung. Wei- terfübrung von Kanal- und Eis.nbatznbaut.'n. Urbarmachung von Mooren und Siedlungsarb-stteu. Aber auch dir Landwirtschaft müsse ihre Pflicht tun. I rigkeiten gerade bei den Sozialdemokraten geschaffe«
Abg. Graf ,u Stolberg (D. Vvtst mahnt, daran'Iund ein Abstimmungsergebnis herbeigeführt, da« Bedacht zunehm-n, daß im Frühiaht noch genügens Kat- Ibte Schaffensbasis für die neue Regierung doch als ^efir2-n$u ^maI hätte hervortreten lasten müjjcn. wirtfchast Ausdruck^ »ur Zarnng»-l Die Aussprache und Entscheidung, die der Reichs.
Minister Dr. Wrndorff: Moßnohmen für be? Ita6 En bet Samstagsdebatte hetbeiführte, wiese« r "rnfangrrjche Arbri:slosig'e-t eintrih. I wesentlich neue Punkte gegenüber der Aussprache
sind brrcitS von bcm betnfenbtn R stört getroffen war I von Freitag nicht mehr auf. Das will aber nicht müttif«£?Ä?m e^5'; 9“nLbcr Iün9f besagen, datz einige Reden zu vernehmen waren, die rung von ClickstofHüng-r zu gestattni Die Lanävirt 1 "bof;en- ^s gilt für die Samstagsdebatte schäft muß alles aufbictcn. um ihren LiefernngSverpflich- !"or oIIe” f3* die Rede des Deutschen Volks« tungen nachzulommen. D g n ber frtsrtigen Bezahluna Parteilers Stresemann und des Führers der fthrocbrn Verhandlungen, in denen ich mit allem Nach- I Vayerischen Volkspartei Leicht. Stresemann nahm . uck mt di- brrechtigtrn Dünsche der Landwittschasi Incgenübcr den sogenannten Wirtschaftlern kein
Blatt vor den Mund. Er bedauerte, datz n<! mehr 9n.g 6L“n5 ioI<^ Persönlichkeiten dem Beispiel Cunos gefolgt,
fiünmt® it flS^Me Koto^nbigfca \ ™T' ^0 ^"'sehen machen die Aus-
den Kleinrentnern. Flüchtlinqen und Witwen und Wo«- "1^run8c,t Stresemanns, die sich in der Richtung bet| ft” i" Mfen. Ausdruck g-g-b-n w-'rd die 2$kitabcr«tuna lAnregung bewegen, die sogenannten Republikschutz»' auf Montag mittag 12 Uhr vertagt. , . Igesetze auszuheben und die freie Entwickelung wieder
____' -"V* verzustellen. Die damalige Verabschiedung dieserj Gesetze hält er für einen politischen Akt, der not«
Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.
Anzeiger für (das früher kurhestische) OSerhessen
I Dle Rot der Pilvalvozenteu.
i-rr^rftl*lno 251 5m HauptauSftvutz des wurde aeftern von einem ki rtT5!er„ btt Nntertichtsverwaliung mttgrietlt. datz » ^'Nstellung einer außerorbcntlleben EtaSnzungS- btofeffur an bet RewtS. unb staat§wtstenfchastNch-n i?afiiltdt GtellSwalb kür ben Etat 1923 Betückstchtl- Cuno flnbcn werbe. Man beriet fobann übet einen anrtiig, bet Rot bet Privatdozenten durch ange» ricnene Untcrbal<ung»beibtffen sowie durch Erteilung mtt einer Vergütung nach ein- 1?-t etufe 10 abwärts zu steuern. Die Forde- ÜU-1) tui b'e Privatbozemen an ben Tech-
*"X6todkn ,.uS gedehnt. Der Antrag wurde -imtimm'a treenommen.
lS. Rov. Fm HanShaltSauS-
J "es Reichstages ertlörte bte Regierung
»et ber Betamng bet neuen erhöh unaen bett-» v , - • - -----
Becm.enbi züge, baß bte tetauflevung beS ^Änderung unserer WirtschastsmetHoden. für Matz.
uni 71 auf 1-20 Prozent ange- nahmen zur Hebung der Produktivität aus. Seine fchia^s^^Rvio ..^""enzu- Ausführungen begegnen steigendem Intereste im
ben.’ Tet^Ä^fi ^icht wird, als er unter gleichfalls ptin.
fchievnigen AuSzablima brr erhöhten Bezüge und! 'stellet Anerkennung des Achtstundentages eine ^litßiich eine Reloliition an. wonach die ge- Mehrleistung fordert, von ben Kommunisten an» bl,„ Ktieasteilnehmet von i864. gepöbelt. Er pariert die Angriffe aber so glän/end ,M »»» 1KOT1 .nonnrtt™ «We, Mra_ k„6 „ b„ allrig, ,u| |d„f
Abg. Ledebour (U. @>.) bedauert, baß ber Reichskanzler nicht anwesend ist. Er richtete an seinen Vertreter die Frage, ob bett Müllet Bonn noch Ml nistet ist. oder ob er lurfidcutreten (et. Da die Fraoe nicht beendet fei, müsse feine Panel auf die Ange lepenbcit nähet einyeben. Wit haben großes Intet tffe daran zu erfahren, we- für bte Auswahl btefeS tinticrnäbrunflSminiftere verantwortlich tfc. (Der Reichskanzler ist Inzwischen erschienen.»
Reichskanzler Enno verliest ein Schreiben bes ErnährungsmlnifterS Tr. Müller-Bonn an ben ReichS- inäfibentnt. Tarin erklärt Dt. Müllet, bte hi verxan flener Rocht erfolgte Rnchprüfuny bet gegen ifjn er- denen Bstwürfe Hoben zwar «neben, bah an feinet vaterländischen Gesinnung nicht zu zweifeln fei: die durch bl fe Angriffe geschaffene «tmofpböre »artet- tzolilifchet Genensäb e Hohe ihn aber dazu bestimmt im vatetlSnbifchen Interesse von feinem Posten zurück-1 zmteten. Er. bet Reichskanzler, fei sich bet bitt» die fett Awifchenfall vermehrten Schwierigkeiten bewußt, für bas Amt bes ReichsetnäbtttnySministets eine PetsSniichkeit zu gewinnen, ber zu gleicher Zeit bas Vertrauen ber Lanbwittfchaft unb bte fachliche Eia mute zur Seite stehe. Er appelliere em ein an bte Kttarbeft bes Kabinetts. (Beifall. Höhnifche Zwi- । jifienntfe bei ben Kommunisten.)
Abg. Stresemann ,D. Vvt.): Nach bet Etklötunz des Reichskanzlers können die gtOem qcg-n Dt. MüUe- erhobenen Botwütse nicht mehr aufrecht ethali-n werden (Midetsvtuch bei bett Sorialisien.i ES war auch durchaus gerechtfertigt. den Snndifus ber rheinischen Land- wtrtschaftskammer als EtnähtuugSmirifter zu wählen. I ®a aber gerade tm Rheinland die Zos-mmenfas'u-g aller I Parteien eine vaterlätckische Notwendigle t ist, wäre es | verhängnisvoll, wenn eine politisch so umfir ttene Per- I sörrlichh-it an der Spitze eines wichtigen Miaisterittms Mbt. Darum begrüßen wir die jetzt gefundene Lösung. Der (Skbar.fn- der großen Koalttion habe ich schon ver- I tteten, al» wir in der Fehrenbach-Regiening faßen. I Dazu wollten mir die Sozia Demokratie mit Hera »ziehen. Mr brauchen jetzt einen Führer der Wirtschaft in der Regierung Für diesen Führer ist natürlich der Ueber- gaiig in die Drecklinie der Partei nicht vet- . Eckend Dem Reichskanzler Cuno müssen wir das Bei- I r spiel von VerantwortungSg-sühl. daS er mit der Amts- | übernähme gegeben hat, danlbar fern. Es muß brgegen | »ufs schärfste bei urteilt werden, wenn ein höherer Be- l omtcr, wenn des Reichskanzlers Ruf an ihn ergeht, eS i f®9ar abgrtehnt hat, nach Berlin zu kommen, um feint | fistle zur Ablehnung eines Mini'.etPostens benu-enen. I bei der Regiernnglktift gegen die Ftastion erbotx-hen I .KSortoutfe sind unberechtigt. Man. darf das Parlament mcht zum Sündenbock für alle niach n. Dr Stresemann z wendet sich dann g gen Dr. Breitscheids Aussührungeu | ®“f dem sozialdemokratischen Part-itag lei schon m c I Recht gesagt worden, man solle Herrn Stinnes n'cht zum
Kinderschreck machen. Gan, falsch sei. daß für solche wirlschaftlich führrnden Persönlichknten das Prvfitinter- . Me maßgebend sei. Leitend sei tat'ächlich das Jnteresfe I dm Derk. Dr. Beckers Richtlinien zur Steuerpolitik sind feinerynt auch von ben Sogfldcmokraten gehstligt •twrbfn. Ohne bte Zwangswirtschaft Hätten wir nicht , ”*e heutige Monopolwirtschaft. D gen ber Stützung unse- rcr Wahrung brauchen wir unter allen Umständen die Pwdnktionsförderung. Ein Minister, ber nicht alle? tut. um unsere Währung zu stützen, würde ich als einer Verbrechet am deutschen Volk betracht'». Alle B.sürch- tungen, daß eine Wertsteigerung bet Mark für bte In- buOne verhängnisvoll f in könnte, ändert nichts daran e wir ben Währungsverfall aufhalteu müssen, um den
Ui-tergong ber Knltnrfchicht, er? uns mehr angeht a'-t
Kapital, zu verhindern. In ben Verhältnissen tm ^nnem ist eine Beruhigung emgitrehn, jobaß bas Kabtuert prüfen könnte, wann in den republikanischen Echntzgefttzen, beten Annahme seinerzeit eine Notwendig- l i”1 toat, diejenigen Beftimmnngen aufgehoben werden : ;'onnten, die nicht der Bestrafung bet Mördetotgane 1 jbtkuen, sondern tatsächlich bas Recht ixt freien MeinnneZ- jäijf^rung beschränken. In Italien haben sich die poli-1 idlfhen Verhältnisse zu unseren Ungunsien verändert, 'vittti, der die Sanktionsvol;tik a gen De"tschle.nb bekämpft Hat, b«t feinen Einfluß mehr. Wir brauchen vor altem bessere wirtschaftliche Verbindungen mit Amerika M* *c e 11 war niemals weniger p e s si m t - »ifeh eingestellt als jetzt Die Haltung ys Völkerbundes «n ber oberschlesischen •wroge war für uns die größte Enttäu- stchnng nach dem Versailler Vertrag Dst ; Aussichten auf eine @efunouna für uns liegen in dem, ! V.-: man ironisch dem int-rnationafen KapttaNsmu« nennt, unb was ich die Vcrbnndknheit der weltwirt- M:astächet'. Interessen nennen möchte. Diese Weltwirt- stLaf: wurde einen schweren Schlag erleiden, wenn ein | rLnseMNieuLrecheu Deutschlands inh Bolschewismus «-1 •F;£e*- Die Erkenntnis virfer Gefahr in bet Weltwirt-
1 kann allein unsere« llntercnng avfhalten. Frank-1 tetiy trat nie so mächtig in ber Welt wie heute. Es gibt | > Kreise, die aus Deutschtrnds Untergang hinarbei- I «n. Sie vergessen alleidtngs. baß Deutschlands Unter- ?ang dem französischen Franken dasselbe Schicksal berei- I
■ 7» würde, wie es der russische Rubel erlitte« hat. Als bet1