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Land»sttrck'enamt'' geluöbtt, ihre Mtt-

Stirrbeiät»

1650-««

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Die

,9itw, Mütterchen, schlaf!"

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Brzeichnnna (tlicbcr sollen

,8nnbc?ot>ert>fnrrer' .Klrwenlprengel".

mir gedacht."

noch siebenhundert Gulden, ein

9000-10006

14000 15000

Roon 8500

R500 0000 18000-2000«

4500 460«

Gut, daß du ei nicht tatest. Nun aber höre mich: Tu hattest recht, denn du wolltest und konntest k.in Geld von meinem Vater nehmen. Ich den kn sogar, du schickst auch den Rest von Buenos Aires zurück. Nun habe tdj Geld."

Tu glaubst . . ."

Still, laß mich ausreden. Ich glaube, als, Kauf­mann verstehe ich noch mehr wie du. Verzeih, aber ich meine es gut. Ich habe am Tage meiner Mün- digkeit ein bestimmtes Vermögen, und dies ist nicht ganz klein, ausgezahlt erhallen. Es ist dies so Stte in unserer Familie, und ich habe es vor meiner Ab- reike nach Buenos Aires überweisen lassen. Unter­brich nicht. Ich werd«, so wie wir dort sind, deine Frau sein, sonst könnte ich ja nicht an deiner Seite leben, und dann gehört das meine auch dir."

Du sollst hören! Ich komme nach Buenos Aires nicht ohne Absicht. Ich komme hinüber als die Erbin von Wörlands Rederei. Tu sollst arbeiten. Gewiß, aber nicht wie du gesucht hast, vielleicht gar als Arbeiter auf einer Farm. Ich habe Besseres. Scho» lange plante mein Vater Verbindungen in Argen?

Was soll aber werden? Du kettest dein Schick-1 diese Plan: meines Vaters auszuführen.

sal an mich. Ich bin ein Bettler." ] (Fortsetzung folgt.)

Sie lächelte.

Sie sah ihn an und fand ein liebes Wort.

Die Tafel ging vorüber. Sie traten auf Deck.

Ruhig gingen die Wogen. Ganz leise wiegte sich aus ihnen das Schiff. Die Mutter hatte sich in einen bequemen Liegestuhl gestreckt. Wie wohl tot cs Magnus, wie er sah, wie sorgsam sich Magna um sie mühte.

»Doch, Magnus. Ich habe an den Justizrat

Schuhmann geschrieben. Mein Vater ist klug, er I tinien. Ich denke, der Weg, der uns als den zu­wird einsehen ..." I künftigen Erben der Firma vorgesteckt ist, soll sein.

gnnn950n 840» 85«» ggon 0400 8700

930'*-0500

Rfi'O 12700-1375» 11250 r>3'0 - 48004900 12000-14000

25. Fortsetzung.

»ie batte wie in einer Extase gesprochen.

zeichnnng .Kreisflrctzcntal" durchJtrc*?'önobc" zu ersetzen, wurden abe.elebnr. Damit «st die zw-tte Le­sung der Verfassung beendet. Bei der nun folgenden k^chUwabsiimwung stimmten insgesamt 58 Abgeord­nete für di? Verlass»»», wie sie »us der zweiten Se­nina dcrvorg.ganaen ist. Ter Vorsitzende teilte da­rauf mit. da?- nnnmei.r die Gesamtwnode die Vor­

der Abänderung, daß die statutarischen Sonderrechte ter Gemeinden aufrecht »ri atien bleiben, fand § 116 die Zustimmung der Versammlung. Zu § 119 wurde ein Zusatz beschlonen, wonach durch die kirchliche Ge­setzgebung demnächst Aue-egr-mzen festgesetzt werden können, mit denen Geistliche und Kirchcnbcamte in bi» Rubestand treten. Zu § r22 werden Anträge auf Vtttzetzgstnng der Pfarre'klaks ur abgeietznt. Im übrigen wurde beschlossen, das, die Superintendenten als Kretspfarrer die Gencralluveri ntendenten als ttirchenräre im Amt« bleiben wll»n. Tann wurde das kirchliche Watzlgesetz in dem vorliegenden Entwurf ohne Abänderung angenommen. Sästfestlich wurde über die «kamen beraten, '«s WNdse besctzloffen, dost der Direktor des KonfistorinmsBräsidrm" beider»

Mi!A!l1ße AoAiiiibttlitt.

Bon unserem volkswirtschaftlichen Mitarb iter.

Wenn man auch gegenwärtig von einer innervoliti itfeen Krise infolge der sozialdemokratischen Verfchlbtz- mmastaktik nicht viel merkt, und ron einer außenvofttft icfitn noch nicht sprechen kann, so ist doch die deutsch Grsam tkage in icder Hinsicht unk lar und ge- iabrdrobend. In der Hauptfrage, nämlich der yer-- absetzuna der Reparationszahlungen zur Schaffung der Voraussetzungen für eine internationale Anleihe ist die Entwicklung noch nicht einen Schritt vorwärts gekom­men. Dieses Problem will man offenbar ganz der Brüsseler Fmanzkonferenz überlassen, deren Ze'tpunk: noch ziemlich unbestimmt ist. Auch die Stabilisierung ber Mark scheint von der Reparat onskommission nicht ernstlich behandelt zu werden. Vielmehr gilt die R.ach' der Reparat-onskommission nach Berlin ganz und gar I dem französischen Plan der Errichtung einer Finanzkon- I -wlle über Deutschland, ohne irgendwelche neuen Zu I Geständnisse oder ein neues Moratorium. Es ist wohl selbstverständlich, daß die Reichsrcgierung diese Forde- I 'ungen. in'ow sie mit dem Friedensvertrage und den londoner Zahl- -splan im Widerspruch stehen, entlchie- I ix-n ablebnt. Jedenfalls wird es für den Kanzler Dr I Wirth wichtig sein, festznstellen, ob Frankreich über I Haupt an der Stabilisierung der Mark ein Interesse bat. oder ob es sich nicht nur durch Eingriff in das deutsche I Privateigentum Pfänder sichern will, die von der Ent­wertung der Mark nicht getroffen werden. Was bisher I über das französische Programm bekannt g-worden ist, I

Fünftes Kapitell

Wundervoll breitete sich der klare Himmel über eine spiegelnde Wasserfläche. Der Herbst sch-xn mit der Küste hinter ihnen verschwunden. Statt der er warteten Stürm« war es, als sei ihnen ein neuer Sommer beschieden.

Pfennig im fremden Lande. Ich wollte ja Zwischen­deck fahren . . ."

IMut, mein lieber Junge und keine Gedanken!" Er stieg mit Magna auf das oberste Deck.

Hier war niemand. Ville der Passagiere waren ! nun in den Kabinen oder schliefen in den be- ouemen Stühlen an Deck. Die Jungen vergnügten sich an Spielen und schoben flache Scheiben über die glatten Planken nach arrig'kredeten Zielen oder tummelten sich in anderen Sp'elen.

Hier oben war niemand. Wer nicht mittat oder schließ war in den Rauch- und Musiksalons. Magna faßt: seine Hand.

»Run wollen wir einmal vernünftig reden."

Magna, ich kann es noch Immer iftcfit glauben.

Was hast du getan ..."

»Was ich mußte!"

»Dein Vater ..."

-Lch weiß, was du denkst, und es ehrt dich Ich habe meinem Vater einen schweren Kummer zuge- sügt."

»Um meinetwillen."

Gewiß, aber auch um meinetwillen. Meine Mutter billigte meinen Entschluß. Mit dem Vater konnte ich nicht reden. Er hätte mir sonst ver-1 boten ..."

»Er wird dir nie verzeihen."

wurden betbebanen.

ö?ffen. Anträge, die Be-

»Dein Vater hat mir hunderttausend Mark an­gewiesen. Es erschien mir wie ein Geld, mit dem er sich lösen wollte von mir. Er glaubt an meine Schuld. Ich habe sie ihm zurückgesandt, nein, nicht stanz; denn sonst hätte ich nicht reisen können. Ich habe zwanzigtausend behalten als Darlehen. Untzi

Stroh drahtgepreht 1900 - 2009 gebündelt 1600 - 200«

soll. Die Bezeichnung .Kreispfarr.-r".STfnfwrnt*,

mittelbar nahcrückt. D'e Getreidepreise z.B haben in der dritten Oktoberwoche wiederum eine Per teuerung von 4050 Prozent erfahren. Die Felge ist, die Landwirte mit den Getreidelieferungen zurückhal en, weil sie eine weitere Entwertung der Papierma--: urchten. Das Fehlen eines festen, der Entwertung »nt '»gcnen Zahlungsmittels bringt immer wieder eine all-

(Nachdruck verboten.)

Magnus Morland und kerne Erben.

Roman von Günther von HohenfelS.

Fürttonifftortnrn* wurde die

3« WlideiiikWliSI

Die Deutsche Volkspartei schreibt uns:

Unter der Ueberschrift , Ein Sieg der Ruhe und Be lonnenheil" veröffentlicht die Nationalliberale Korre­spondenz vom 19. Oktober 1922 folgenden Artikel:

Nach Ueberwindung erheblicher Schwierigkeiten u>ch nach langwierigen Verhandlungen zwischen Parteien und Regierung ist eine Einigung dahin zustandegekommen, daß die Präsedentschastswahl endgültig auf di' erste Hälfte de? Jahres 1922 verschoben worden ist. Der ncugetv'.hlie Präsident soll dann nach einer angemessenen Zwnch-n- pause am 1. Juli 1925 als der erste aus freier Volks- Wahl bervorgegangene oberste Beamte der D misch-n Republik sein Amt antreten. Diesem Beschluß hat sich endlich auch di« vereinigte Sozialdemokratie gebeugt, van der naturgemäß die stärksten Widerstände ausgegangen waren. Um allen Legendenbildungen und Verdrehungen die in einzelnen Blättern versucht werden, von Dorn herein

»Ick, will es versuchen, aber ei ist schwer."

Der Justizrat trat ein.

»Darf ich?" "

Kommen Sie, alter Freund'."

Tie Frau Senator winkte ihn heran.

Wörland widersprach nicht mehr. Man beschloß, Berlin zu fahren. Er sah ein, daß es das Richtige war, schon der Geschäfte wegen, aber cm M segnendes Wort nach Buenos Aires weigerte et. »Ihr habe gesiegt, ich tue, was ihr wollt, aber ich if" kill sie nicht sehen, beide nicht, bis ich Beweise babe, daß er mir vor die Augen treten darf. Sie

wssnu" b-mutacknen Erst danach etwa tnt

©t: nickte und winkte Magnus. Er beugte sich I es soll meine erst« Aufgabe sein, es ihm zurück- 5U ihr. I zugeben."

,Hch habe es

Nun habe ich

: -nüften stark sein und Rar, daß ich ihm verzeitzu I lerne, daß ich gelogen habe um seinetwegen" e [* Und Therese und der Justizrat verstanden, "was t ür der Seete des Kaufherrn vorging.

letzte, so geschah das in der Absicht, nicht Partei- vort ei le, sondern das Wohl des Ganzen inr alleinigen Richtschnur zu nehmen. Iw Sfnfong stand sie mit diesem Wunsche allein, bald aber schlugen ihre Gründe bri den andern der Arbeitsgemein- I fchast angehörigen Parteien durch und auch die Bayerische I Volkspartei schloß sich ihr an. Je mehr man an anoeren I Stellen die Erwägung prüfte, die bi? Deutsche Volkspartei I 'n ihrer Haltung veranlaßten, desto mehr erkannte man, I wie richtig sie seien. Den Demokraten wurde das Em- 1 lenken dadurch erschwert, daß sie sich voreilig durch I Kundgebungen für die Wiederwahl des Präsidenten Eberl I eingesetzt hatten 'Iber auch sie konnten sich der besseren I insicht nicht verg ließen. So konnten die der Arbeil?- I Gemeinschaft angehörigen, bürgerlichen Parteien schließ- I lich den vereinigten Sozioidemokraten ein- geschloffene

Front entgegensetzen, so daß diese vor die Wahl gestellt 4 urde. entweder wider bessere Einsicht auf ihrem Verla 1- I mir zu besteh n, und einen mit leidenschaftlicher Erbitterung I eeführten Wahlkampf zud unrechten Zeit herbeizufnhren I oder gleichfalls einzulenken. Glücklicherweise bat zugnttr- I letzt auch bei den Sobald emo traten die Erkenntnis der I wirklichen Sachlage gesiegt und so konnte man sich auf I en Vorschlag einigen, die Präsidentenwahl i"-

Anfang des Jahres 1925 im Anschluß an Ibic Neuwahl des Reichstages im Sommer I 1924 festzusetzen. D amit ist dem durch ans begreiflichen I und verständlichen Wunsch des Reichspräsidenten auf eine | '-stere gesetzliche Grundlage gestellt zu werden, entsprochen worden Einer Verlängerung der Amtsdauer des Präsi­denten für die verfassungsmäßige Zeit von 7 Jahren "onntf die D'utsche VolksparH nicht zustimmen, weil darin allerd ngs ein? Kundgebung zu Gunsten des so iab demo.ral'fchen Präs deuten und dessen Partei gelegen I hätte. D swegen mußte sie sich einem dahing h-nden Verlangen der Sbi-a'brmofraten w dersetzen. Es ist a'so nicht richtig, wenn derVorwärts" behaupt t. die Deutsche I Vollsparlei hake dem ganz anders gearteten Vorschlag d--? "f'no'sen Hermann Müller zngesimmt. De gnind sätzliche Haltung der Deutschen Vo'kspartei wird durch 'ine V'rschicbung des Wahltaaes um ein Jahr in keiner I Weise berührt. I

Es zeigt sich also das unter den heutigen Verhältnissen I erfreuliche Bild, b«j di- Anregung der Deutschen Vo ks Mriei zuerst in der Arbeitsgemeinschaft so an Boden gewann, daß sich auch die Sorialdemokrari? dem Wunsch- I derselben fügen mußte. Wenn das deutsche VolkI vor den Erschütterungen eines Wahlkam -1 virs in bitfen Tagen bewahrt bleibt, so ist cs nicht in letzter Linie der Deutschen Volkspartei zu verdanken.

dic Spitze abzubrechen, sei noch einmal der Verlauf bet Verhandlungen kurz umrissen.

P Vor längerer Zeit bestand allerdings bei der Deut- scheu Volkspartei der Wunsch, der auch vom Reichs ! Präsidenten selbst und von den anderen Parteien geteilt 'wurde, der unsicheren Stellung eines gewissermaßen nur i«ls Notbehelf gewählten Präsidenten durch die verigs- sungsmäßig sestgelegte Volkswahl ein Ende zu machen. Man durfte damals damit rechnen, daß die Entscheide»ug über Oberschlesien früher fallen, daß dessen Räumung durch die Truppen der Alliierten früher erfolgen und ;eine baldige Festlegung des Wahltages möglich sein würde. Diese Hoffnung wurde getäuscht 'und nun traten I I Erwägungen inner» wie außerpolitischer Art in den

; ^Vordergrund, die damals nicht vorhanden waren. Es

I schwebten wirtschaftliche Verhandlungen, die naturgemäß einen starken politischen Einschlag haben und von wesen i- I kichern Einslirß auf die Gestaltung der internationalen B? . j ziehungen fein können. Sie würden durch einen Wahl

I jfcmbf um die Präsidentschaft gestört und gefährd-1 I werden. In unserer schwierigen und bedrängten Lage dürfen wir uns derartige Extravaganzen nicht gestatten. | Wichtiger sind Gründe innenpolitischer Art. Es wird sich !

I wohl kein vernünftiger Mensch in ganz Deutschland

, irgendwelchen Täuschungen darüber hingeben, daß wir im

Beginn eines Winters stehen, der jeden Freund unsres I | Vaterlandes, gleichgültig in welchem Parteilager er stehen I - ireon, mit schwerster Sorge erfüllen muß. D'e Wirkung l Änd die Handhabung der verschiedene, gesetzlich?» Maß­

nahmen zum Schutze der Republik und die Ermordung Ruthenäus haben die Gemüter allenvärts in eine Er «?.ing versetzt, deren Gefahr nicht zu unterschätzen ist. Die blutigen Vorgänge am Zirkus Busch in Berlin, Versammlungsstörungen und Anschläge auf das Leben I | politischer Persönlichkeiten, wie zum Beispiel der glücklich

vereitelte Anschlag auf den rolksparreilichen Abgeord | «eten Pfarrer Dr. Luther ht Zossen lassen deutlich er»

f «nnen, wie sehr die Luft mit Elektrizität geladen ist.

| Unter solchen Verhältnissen würde ein Wahlkampf rnn | i die Präftdentschast zweifellos die ohnehin erregten poftti-1 l lien Leidenschaften aufs äußerste spannen und zu Ent- r* deren Folgen rnrhöngnisvoll ftin muß

| ttn. Alle diese Erscheinungen und Erwägungen haben die k «yüBrer der Deutschen Volkspartei veranlaßt, sich der

rstvas Plötzlich erfolgten Anregung der Reg'erung zu [ w!dersetzcu. die den 3. Dezember als Wahltag bestimmen

sollte. Bezeichnenderweise ist diese Anregung ausge I Bangen und dem Reichskabinett in Abwesenheit des r Reichskanzlers durch eine Art oon lleberrumpelung ab-

gezwunarn worden von dem soziaLemokrat schen Reichs- I Minister des Innern Dr. Köster. Die so-.ialdemokra-1 Usch« Partei hielt den Augenblick für außerordentlich dunstig, die Ermordung Rathenaus und deren Folge-1 etscheinungen für sich in dem Sinne auszunutzen, daß sie I di« Präsidentschaftswahl herbeiführte, um durch tritt mit starker Mehrheit erfolgte Wiederwahl des Präsidenten ; vbert eine Art Ton Vertrauenkundgebung bei deutschen i Vottes für ihre Politik zu erzielen.

Die Deutsche Volkspartei war und ist für den Wahl- I femtif vollauf gerüstet. Sie wäre in der Lage getreten. I i sofort mit einer allseitig geachteten und bekannten Per- 1 sönlichkeit als Kandidaten hervorzutreten. und konnte mit guten Aussichten auf Erfolg in den Wahlkampf eintreten. ' Wenn sie "trotzdem aus den oben geschilderten Krün- t f den für eine Verschiebung der Präsidentenwahl sich etn-

rmfinc Flucht ro.t d r Mark zu den Sachwerten jeder I Januar *9nn.? bu* bittre Letung slattt'.nben. Art Kerror. Niemand will verkaufen, aber jeder, der I A l Picbet wurde **e D-raung veendtt. nawdem <«e/ 'apiermark hat, will Waren kaufen. Vorratskauf und nerattuoertutendent D. Möller dem Siwertnwndentetl Warenbamsterung nehmen erheblichen Umfang an. D- Klingender den Donk der Ve-amm-n 'g fflt seine m... , .. , o . . _ , l k»ötweeit als Vorit^euder und letzttrer wiederum die

. Natürlich fvdxrt drese Sage des Warenmarktes «ock «lledeit bar Mgeordn-ien In berttickren Worten au er-

Die ungeheure Teuerung. Der Elfenwirtschaftsbund !m rannt harte, eine abermalige Erhöhung der Roheisenvreii- »ropKommen, und am 1. November tritt wieder »iv 5ttpro?entige Verteuerung der Gütertarife

11 Alle praktischen Hausfrauen Hwissen es längst, datz es zum Färben von Kleidern, Blusen, Eardinen, Strümpfen usw. nicht, bessere, gibt al, di« weltberühmten-eituea««'» Farbe»", Marke «F»ch^ops iw Stern"; darum nehmen sie keine andere«.

ZwkitesBlatts

Nr. 254 Sonnabend, 28. Oktober »ttbhardt

1922

I macht ganz diesen Eindruck. Das gilt besonders von I o , ,

hen neuen unmöglichen K-blenforderun. KMWllst NkllltA-IkkfMNllUll!

Igcn, die mit dem Versailler Vertrage im Widerspruch I Gaffel 27 Cft. ______

Rel^n. Sie sind umso unerfüllbarer, als ja Deutsch- mit der Beratung der Zusammensetzunggde?^KttchÄ land letzt schon in erheblichem Umfange englische Kohlen I regicrung begonnen und zunächst die Frage erörertj kansen muß. um die deutsche Wirtschaft aufrecht zu I ob die ftttctientlte Mitglieder der RrrOenregierung

I erhalten. Wenn der Kanzler an seinem WortErst > 'ein sollen. Nach kebr eingehender Aussprache wurde- I Brot, dann Reparationen" festhalten will, dann Tann I § ^5 dahin angenommen, da ; die Kirchenregieruu^ I er in diesem Punkt keinen Schritt breit zurücktveichen. I bestehen soll au5 dem Vand.sobervfarrer, dem Vsr- I j, k t. Ar.Gl# I ^and des Landcskirchentages, dem Direktor und

I ec naturltch D ntschland das erste und größte Jn.er-1 einem weltlichen Mitglied des Konsistoriums, v>n effe an der Befestigung der Mark hat, so ist die von ftircOenräten und zwei weltlichen AbKordneten des- ?>er Reichsregierung beabsichtigte Einberufung einer Stu- ILandeskirchentages. § 96 fand in der Fassung des! dienkommission Über die Markstabilisie- IGr.iwurfS die Zustimmung der Versammlung, eben io

I: u n g unter Hinzuziehung bekannter ausländischer Sach- I § 97.

I 'eerstätchiger und Gelehrter als ein wichtiger Schritt an-1 ^9. Sitzungstag.1 Nach dem durch Studlendircl^e

! zusehen, der hoffentlich der Beginn einer akttveren Repa- I Merzvn gesprochenen Eingangsgebet wurden die -atfonspolitik Deutschlands sein wird. Es kann ber ®£fti,!n"otcntbrr die Kirchenregierung erledigt Reichsregierung nicht schwer fallen, selbst die Setxtri- 2g2

I TOitaSmh°,n °i*r ^niflRen3 b5,n die Beratung der Wahrung der Rechte "der Bekennt

D *8Deutschland vo- niS-Gemeinselmsten (Kirchengemeinschakieill eingeire- emer Wirtschaftskatastroyhe steht, wenn nicht endlich I -cn. Eine sehr lebtiahe Aussprache ergab sich über efnt Neuregelung der Reparat onen erfolgt, durch feit die Frage, in welche- Welke auf den Kreiskirch.m- eine Währungsreform möglich gemacht wird. Ohne I tagen über Liturgie Katechismen, Gesangbücher und diesen Kern des Problems anzurühren, werden alle Ver- Agenden beraten und besch'osten werden soll. § ih i'tche Deutschlands, den Zusammenbruch au fzu halten I und b wurden in der Fassung des Ausschusses an ge­rbens» nutzlos bleiben, w'e es die vielbekämpste Devisen- I nommen. Sodann wurde mit der Beratung der ardniing gewesen ist. Obwohl in Deutschland diese Tchlunbestimmungen begonnen. Dabei trat Landge- verftühte und in der Aus'übiilng böll g versehite M- ^arT* Aufrechtirbaltung

nähme fast einstimmig verurteilt wird, hat man PaffefS über ihre Aufhebung und Umgestaltung noch nicht eini-1, ^r.» An.rag wurde angenommen. M't

aen können, w'il die Richtung der innernolftischen Ent­wickelung in Deutschland nicht klarer ist als die der Außenpolitik.

Während die Berliner Finanzkonserenz eigentlich nu; eine rein theoretische Studienkommission darstellt, geht '« in der Praxis mit unserer Wirtschaftslage von Woche u Woche weiter abwärts. D r Dollar hat trotz der Bekämpfung der Spekulation den Kurs von 4500 er­reicht. Betvirkt ist nur, daß das Angebot an Devisen Hart geschwächt wurde, da niemand Devisen abgeben will, so'ange ihm die Möglichkeit versperrt ist, neue an- ulchaffen. Die Fo g? der sortschreitenden Marttntwer- tung ist nicht allein eine Katastrophenbausse größten Umfangs auf allen Gebi trn des Börten- Handels, ändern zugleich auch eine Teuerung, die inen großen Teil unseres Volkes wirtschaftliche zugrunde richtet, und die die Gefahr eines wirtschaftlichen Zu­sammenbruches großer Teile unserer Produkten un-

ann, daß Frankreich ihm nachstürzt. Die Frage ist nur,_____

ob diese bessere Einsicht nicht zu spät kommt Für die Schris l-itung verantwort!.: Dr. Carl Dvrsfen. :m das allgemeine Chaos in Europa noch abwenden zu I 'ür den örtlichen und Provinz. Teil: Wilhelm Wißner. können. I Sprechzeit der Schristleitung b's */»l 1 Uhr oornrittaqS.

Berliner Brndullenmarkt.

H'rehe tfir 100 Vfh <ih «totton: < Boelk«, ve« 27. Dttobr 922.

Mi'- Magnus an jenem Morgen, nachdem er

- --- ......... ».r, die Mutter und Magna gesehen, in ihrer Mitt?

alte Frau mit den grauen Haaren, dem verwelkten I den Speisesaal betrat, wandten sich aller Augen Gesicht, jung sah sie aus und wie ein Mädchen den dreien zu. Freilich, Magna hatte in Unger toaren ihre Wangen unter dem Rot ausjieigender I Vor sich: gleich drei Plätze an der Tafel belegt, unb ©rfjam. Gerührt sah Magnus sie an. I die wißbegierigen Nachbarn erkannten bald mis

fcSo liebst du mich?" ~ . ! den Gesprächen, daß es der Sohn und der Bräuti-

,.<eo lieb ich dich und Magna ist mein Kind." oe.m war. der jetzt zwischen ihnen saß. Für manchen I Er legte den Kopf an seine Brust und""streichelte der Junggesellen, die schon am Morgen Magnas . ftflanfe Schönheit und die Vornehmheit, die über

taft gut sein, es wird schon werden. Ich habe ihr Wesen gebreitet war, zu würdigen verstanden.

> Kve. Bürgen für Magnus, die Mutter und die I war das ein schwerer Schlag.

®rat" , . Wir schmeckte es Magnus! Seit Tagen das erste

: rim fl' ° , , , - , ,, I richtige Mahl und von Magna kredenzt; wie muu-

| ' Wenn ich doch glauben könnte." dcte der Wein, den ihm die Mutter reichte' Er

j ,,^ch habe nie versucht, dich zu führen. Lasse fühfte sich wie in einem Märchen befangen. Ter

ä wich ev heute tun." i | Gegensatz: Tas kleine, elende Hotel die Ein­

samkeit die Verzweiflung und jetzt die sröh- kiche Tafel und zu seinen Seiten die beiden liebsten Menschen, die er auf der Welt besaß.

Unb doch erfaßte ihn immer wieder ein Gefühl, als sei das alles nicht wahi^ als sei er nun erst recht im Begriff, ein Unrecht zu tun. als gehöre er nicht an diesen Tisch, als dürfe er Magnas Hände nicht berühren.

'»ftererWen 'rfetb ebnen 'in'en 'Nicken "uvwen blaue aelbe

-erabella alte neue

r rockeniwnlt-el 'Ounfelrüben "Vohren, rote gelbe

Vohn retfmeteffe

VTet eirfrn, lose Mtieehew

in, worauf bann da« Heraufsetzen der Preise l auf der ganzen Linie von neuem beginnen wird I Für markenfreies Brot muß jetzt bereits ein Preis I Selzen en 200 Mark gefordert werden und auch das Marken- I bret kostet schon 100 Mark. Die Preise für Fleisch ^int«gerite und Fette aller Art, sind für wrile Vo kskreife gant I unerschwinglich gcwo den. Dadurch muß aber I. ruf dir Dauer auch ein? Schwächung der Leistungsfähig- I '7*-enmebl krit und eine Verminderung der Gesamtvroduklion unft- Aogaenttete res Volkes herb.igeführt werden. In Frankreich aber I Vnus ril'm trotz einiger Ansätze zur besseren Erkenntnis di? I brrrschenden Politiker immer noch blind und taub. !

ES muß aber einmal der Tag kommen, wo man auch in | Pofftels 7rankr-ich erkennt, daß ein System der Finanzbevor I ^ariolleln 480-715

mundung anstatt der notwendige» international? Hilft-1 iiooniflOO't

Deutschland m den Abgrund stößt, aber nicht verhindern I 5peiieerbl.tlelnerel200014000

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