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Amtliches VettündigungsblE des Kreises Marburg.
Anzeiger für (das früher kurhessische) Oberhessen
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Spaltenbreiten entsprechend. Bei jchwieriqem Satz tJ7 TftfcfÄ ober den Raum über */. Seite einnehmende An- die O**9lfle
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18. Ott. Gegen die italienische Er
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schlage keine Ursache tungen ct'chem
wegen seiner Eignung erst geprüft werden müsse. TV Betriebsräte hätten schon jetzt sehr eingehende Befugnibe Ministerialrat Hatzfeld weist die Vorwürfe des Ab- Otter gegen die Zechenverwaltung zurück und rech: 'rtigt deren Maßnahmen, die sich auf gesetzliche Maß w.dmen stützen.
Der Anzeigenpreis beträgt fBr den 9gefp. Zeilenmillimeter 5jOO Mk., amtliche und aus». Anzeigen 6.00 Mk. Andere E—-------- ..... . -
50•/, Amfchlng. Spät einlaurenbe
i werben nach bet lejtipaltenbreite berechnet. Reklamen die Tol.-Zeile 30.00 -it Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Belege werden berechnet, «ei Auskunft durch die Eeichäftssteüe und Vermittlung der Angebote 5.00 Mk. Sonvergebühr
’itn di? Erhaltung von Menschenleben im Bergbau. Tn 'berste Berghanptmann führt aus daß der Anwo-
Ng Otter (Soz) vratestirrte gegen die leichtfertig Verwendung von Dynamit.
Abg S a r t m a n n (D'm.i: Im Gegensatz zu Kolken Brunck habe ick parteipolitische Tendenzen bei der 53f-
tagsftp.ttinoen der Regierungsparteien mit Zustimmung der Deutschen Volkspartei und der Bayrischen Volkspartei beschlossen, im Reichstageineugemeinschaftlichen Antrag einzubringen, durch den Alt. 180 der Verfassung dahin geändert werden soll, daß der von der Nationalversammlung giwählte Re ichspräsident sein Amt bis zvm 30. 6 1925 weiterführt. Ter Antrag ist Heike abend, unterzeichnet von den Frtttions- vsrsitzenden der genannten Parteien, dem Reichstag zugegargen.
’rflnbing und Befürwortung des Antrags nkckt wahr,? icramrn, so..fern nur bett Ausdruck berechtigter §or?e
vA'ialdcmokratischen Fraktion zugegangen. Danach fo(! ür die ersten 300 000 Mark an steuerbarem Einkommen
ttancheit leid«! und dies weiß oder den Umstände^ nach annehmen mufc hat die Pflicht, sich von einem hn Bereich des deutschen Reiches approbierten Arzt behandeln zn lassen. Eltern, Vormünder oder sonstige Erziehungsberechk' 'te sind verpflichtet, für die ärztliche Bthandlung ihrer geschlechtsttanken Pflegebefohlenen zu sorgen
Der Antrag Sebottka auf Einstellung von Gru 6en,nntrolteur?n wird dem Hon^e'sausfcstnst überwie'en
Es folgt die Beratung der N e b e r s ch i ch t e n, üb-i
Möglichkeit der anderweitigen Verpachtung dei 'achifrei gewordenen und pachtnei werdenden DoNiä
Mg Seidel (D Vvt> Mit d m Urantrag' bezüglich 'er Grubenkontrollcure können wir uns nicht befreunden, ',ur Zeit sind für die Sicherheitsmaßnahmen nicht wenige: ils 6 ärmliche Stellen vorhanden
die Steuer 10 Prozent vom Hundert, für weitere 200 00C
Wg Stund lD utschn.): Es ist bedauernswett, daß auch dieses Unglück politisch ausgenuht wird
I tcnbergwerke svtvie die Beratung der M'twilun I ^en jiber die finanziellen Ergebnisse der in staatliche- | ?els>'«bewirtschastung stehender Domänenbetr-ebe.
.Tie Nachweisungen werden für erledigt erklärt.
I Am 8.6. 21 hatten die Sozialdemokraten den An frag, das Staatsministerium zu ersuchen, den Privat I' ozenten, srweit sie einen Lehraustrag haben, ebenso wie den Assistenten an den akademischen Anstalten die linderzulage zu gewähren, einoebracht. Im Ars 'bnß für Be^mtenfragen hatte die Regierung eine ablehnende Erklärung gegeben. Am 5.10.22 Haber
Regier«ngkp'rt'ien einen Antrag eingebracht, da" ataatsministerium zu ersuchen, der nachgerade unertreg- '-ch gewordenen Notlage zahlreicher Privat^ozente« dadurch abzuhelfen, daß 1. bedürftigen Privatdozenten angemessene Einrichtungsbeihilfe gewäbtt werde und 2 bewährten Privatdozentcn Lehraufträge m:t Vergütung erteilt werden. Der Antrag wird dem Hauptausschus' überwiesen.
Die Novelle zum Gesetz über die Feuerbestattung .ärd einem besonderen Ausschuß von 21 Mitgliedern überwiesen.
Nächste Sitzung Donnerstag 12 Uhr: Anfragen flirr die Vorgänge beim Zirkus Busch: Verkauf städtischen Hausbesitzes an Ausländer; Fall Stubenrauch.
Aus dem Reichsrat.
Der Berfafsungstag.
Das preußische Staatsministettum wird, den Blättern' '«solge, im Reichsrat für die Einsetzung des 11. August rls Nationalfeiertag eintreten und sich dafür einfetzen, hast ’.r. diesem Tage allgemein in den Reichsfarben geflaggt werde.
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2 5 8. Sitzungvom 18 Oktober.
Aus den Ausschüssen.
Berlin, 18. Ott. Im Reichst agsausschuß für Berölkerungsangelegenheiten wurde der Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Geschlecht», krankheiten behandelt. Paragraph 2 wurde in folgender Fassung angenommen: Wer an einer mit Ansteckungsgefahr verbundenen Geschlechtskrarrk-
Der Krieg im Orient.
Sm MMauvlatz.
Paris, 18. Okt. Rach einer Meldung des j „Petit Journal" aus Athen befindet sich das grie- lchifche Heer in Thrazien in vollster Auflösung. Die Soldateska raubt und plündert alles, was ihr in die Hände fällt. Die griechischen Beamten haben den Befehl erhalten, alles Betreibe mitzunehmen und sämtliche Ackergeräte, deren sie habhaft werden können. Die französischen Truppen haben die ihnen zugeteilten Gebiete bereits vor dem Termin besetzt, um den Plünderungen i «ntgegentreten zu können.
London, 18. Ott. Lloyds meldet aus Konstantinopel: Der griechische Dampfer „Urania", bei sich von Galats nach Konstantinopel unterwegs befand, wurde am 7. Oktober im Schwarzen Meer •on den Kemalisten gekapert und nach Eregli ge- j tracht, wo die Mannschaft gefangen gesetzt wurde. I
W Bit FriedensWmnz.
, Paris, 18. Okt. Auf den englischen Vorschlag, eine technische. Vorkonferenz zur Beratung drs Wirtschaftsproblems des Ostfriedens in London einzuberufen, hat die französische Regierung gestern ihre Antwott gegeben. Cie erklärt »ch im Prinzip mit einer solchen Vorkonferenz einverstanden, macht aber geltend, daß der Anfang zu einer derartigen Aussprache schon im März vergangenen Jahres von den in Paris versammelten Ex- petten, die sich mit den Wirtschaftsfragen des Ver- ttages von Stores befaßten, gemacht worden fei. Richtiger wäre es deshalb auch, die jetzige Zusammenkunft nicht in London, sondern in I Vatis zu veranstalten. Das sei auch lmgezeigt.f um eine begreifliche Empfindlichkeit der Türken zu schonen, die namentlich nach der Manchester-Rede «nen Umschwung m der Haltung der Mächte belichten könnten. Als Sitz der Friedenskonferenz 1 witb immer mehr ein Ort der ftanzösifchen oder ltalienifchen Schweiz empfohlen.
Der Zwölf-Jnfel-Bertrag.
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375f mann, Tel. 320
I Matt 15 vom Hundert, für weitere 250 000 Mark 20 pom I Hundert, für weitere 250000 Matt 25 vom Hundert W |-eeiter gestaffelt für jede 500 000 Mark 30. 40, 45 usw. bis auf 60 vom Hundert betragen. Auch die Abzüge
I werden entsprechend geändert.
I Die Anzeigensteuer.
Von deutschnationaler Seite ist int Reichstag ein Antrag eingebracht worden, durch eine Novelle zum llmsatzsteuergesetz die Anzeigensteuer für Zeitungen und I 3 itfdjriften auHuheben.
Die Beamtenbesoldnng.
I 9 eil’n 18. Ott. Nach dem „Lok.-Anz." ist. ein I Gesetzent.vi'rs betreffend die Aenderung der Besam tenbesoldung dem Reichstage zugegangen. I Die Griindgeholtssätze betragen in Gruppe s 5700 bis 11500 Marh in Gruppe XIII 37 000—56 000
I Mark monatlich Die in den Gruppen nicht ein- begriffenen Einzelgehälter beginnen mit 50000 Mark »nd steigern sich bis zur höchsten Gruppe auf 140000 Mark. Die Ortszuschläge werden in Klasse A au' 2 400 Mark in der ersten Gehaltsgruppe festgesetzt: fie steigert sich für jede weitere Gehaltsgruppe um 1600 bis 6000 Mark. In der Ortsklasse B betragen i die Zuschläge in der niedrigsten Gehaltsgruppe 1800 Mark und steigern sich bis 4500 Matt. In Ortsklasse C 1500 bis 3800, Ortsklasse D 1200 bis 3000 Ortsklasse E 900 bis 2200 Mark. Inzwischen unter- breiteten laut „B. T." einzelne Gewerkschaften dem Reichssinanzministerium die Bitte, möglichst umgehend über die neue Teuerungsaktion für die Beamten und Staatsrasteiter Behandlungen aufzunehmen. Das Rrichssinanzministerium erttätte jedoch, daß die neue Teuerungsaktion vor Erledigung des Gesetzentwurfes durch den Reichstag unmöglich sei.
Ebert bleibt Reichspräsident. "7*' 1
Berlin. 18. Ott. Wie wir erfahren, haben in I bet Frage btt Wahl des Reichspräsidenten die Reichs- •
i Minister Köster erttätte die Sereittpitfigfeit der L«,rf,rutt5, Interpellation Über die Kra- t/..'* s am Zirkus Busch und die Not der deutschen ft '""erhalb bet gesetzmäßigen Frist zu beant-
1 und schließt mit einem Vorschlag zur künftigen Sta I bilifierung des Jnlandspreisniveaus, der daraus hi I auslau ft, den gesamten Tevisenverkehr zu «entroll» | fieren und alle inländischen Preise, Gehälter und I Löhne aut ihrer denn öligen Höhe, allenfalls unter Bv- | ziehung a>ls die Friedenspreise und Friedenslöhne 6e» I hörclia- lestzusetzen. •
. Die Eoldfchatzanweisungen.
I Berlin, 18. Ott. Der „B. Z." wird mitgeteilt, daß die Goldschatzanweisungen, wenn das gegenwärtig
I noch dem Kabinett vorliegende Gesetz auch rasch an» | genommen werden dürste, wegen der technischen Bore I berechnt gen nicht vor Mitte November herauskomme»
I könnten. Die Stückelung fei so gedacht, daß di« I kleinst. Goldschatzanweisung einem Wette von 26)
I Dollar entspricht. u ,
Neue Erhöhung des Papierpreifes. T
Berlin, 19. Ott. Der Preis für Zeitungs«, druckpapier ist mit Wirkung vom 16. Oktober v<m 1
183,00 auf 99,50 M. für das Kilo erhöht.
I Die Milchnot.
Berlin, 18. Ott. Ein Rundschreiben des Reichs
I Ministers für Ernährung und Landwirtschaft an !* I Landesregierungen befaßt sich mit den jnr Linde» Irung der Milchnot zu treffenden MaßnichmeL
* Es ist der Ettaß einet Verorommg beabsichtigt Met
Der Entwutt ist mit den bürgerlichen gegen die Stirn Berlin, 18. Okt. Der vorläufige Reich^vittschasts» men der Sozialisten und Kommunisten mit einer knav-1 rat beschäftigte sich mit der dritten Beratung des ßank ven Mehrheit angenommen worden. I lehilfengefetzentwurfs. In der Abstimnnmß
Es folgt die gemeinsame Beratung der großen ArErugr | -den die Beschlüsse der zweiten Lesung in der Häupter Kommunisten über das Grubenunglück nuf I :irbe aufrechterhalten. § 12, der die Arbeitszeit regelt^ 8eche „Helene Amalia" im Bergrevier Essen amI ’rfjält entsprechend dem Antrag Mühsam den Zusatz, daß 31. Mai d. Is., dem 15 Tote und 29 Schwerverwundete I iie Arbeitsbereitschaff täglich höchstens 13 Stunden be- ■,um Opfer fielen. , I e igen darf. Darauf wurde dem Gesetzentwuri auch ii
lieber den Urantrag der Kommunisten bezüglich der I er Gesamtabstimmung z u g e st i m m t.
'lastellung von Grubenkontro'leuren führte Abg. 2 e l *
'> o11ka (Komm.) in Begründung der Anfrage aus, haf-1 mch dieses schio-rc Grulvnunglück wieder voll und ganz I ’.uf das Schuldkonto des bürgerlichen kapitalistischen I ZCHtlltliy»
Systems der rücksichtslosen Ausbeutung der Arbeitskraft Eine Denkschrift der bayerischen Staatsregienn^
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I Zur Beratung gelangt sodann der Gesetzentwurf, wel- I cher bei Rotpfändungen dqs pfändungsfreie Jah-- | reseinkommen auf 100 000 Matt erhöhen will.
Abg Maltzahn (Komm.) fordert die Erhöhung der | Grenze auf 240 000 Mark.
Nachdem Reichsjustizminister Radbruch eine Vorlage über eine Erhöhung der Pfändungsgrenze für Beamte ncch für diese Tagung in Aussicht gestellt hat, wird der ""ntwnrk dem RechtsauSschuß überwiesen.
I Die Vorlage über Aenderung des Belol- idungsgesetzes für den Nachtragsetat für 1922 geht I an den Haushaltsausschuß.
Es tritt um 3 Uhr eine Pause ein.
Nach Wiedereröffnung der Sitzung begründet Reichs- ernährungsminister Dr. Fehr die Vorlage, welche den Getreide-Umlage-PreiS für das erste Dritte! etwa vervierfacht. Diese Erhöhunng fei die not- wendige Folge der katastrophalen Markeniwettung. Ernte und Ausdrusch seien in diesem Jahr ganz außerordenr- sich verteuert, sodaß die Erhöhung auch durch die Steigerung der Produktionskosten geboten sei. Der Minister I bedauert, daß der Widerspruch der Verbraucher die so- "ortige Auszahlung der vom Ausschuß erhöhten Preist an die Landwirte verhindert und dadurch Unzusr-e- denheitbei denLandwirten h,ervorger ufen habe. Mit Zwangsmitteln lasse jtiLsber eine beslere | ?lbliefernng des Getreides nicht erreichen. Es komme nur auf den guten Willen der Landwirtschaft an. Dieser gute Wille sei zweifellos vorhanden Möge die Liebe zur Arbeit^ die die Landwirtschaft be weise, Gemeingut des deutschen Volkes werden. Dani hätten wir den ersten Schtttt für eine bessere Zukunst getan.
Abg Hertz (Soz.) protestiert gegen die Vorlage unt gegen den vorangegangenen Versuch des Ministers, die! rböhten Preise ohne Befragung des Reichstages durch wsetzen. Die Erhöhung fei nicht nötig und werde auch den gewünschten Zweck nicht erreichen; denn die Landwir.- ck-aft werde das Getreide weiter zurückhalten, um Riesengewinne einzustecken, während Millionen deutsche: Staatsangehöriger hungern müßten.
Abg Schiele (D.'utschn.) sieht in der Rede des Abg. Hertz eine eigenartige Beleuchtung der Regien,nqs- toafition. Wenn man dazu berücksichtige, daß die Sozial vmofratie in den meisten entscheidenden Abstimmungen gegen die übrigen Koalitionsparteien gestimmt hat, so er weise sich die Unfähigkeit der Koalitions- Politik. Die Landwirtschaft wolle keineswegs b:- Getreideumlage sabotieren, aber diese Umlage sei einfach unerfüllbar. Die fürchterliche Not der Bevölkerung |ei ie Folge der maßlosen Erfüllungspolitik. Redner weist I
Tie „Dberbeiftldie Zeitung «eich«int letbsmal wöchentlich. — Bezugspreis monatlich _ 105 Mk. mit Zuftellungsgebühr. Für austallenve Nummern infolge Streits ooet
m. 246 elementarer ffiteigniiie kein Eriatz. — Verlag oon Dr. C. Hitzerotd. — Druck ber
* Univ.-Buchbruckerei oon Zob. Lug. Koch, Markt 21.23. — l-ernfprecher 55, Post
scheckkonto: Nr. 5015 Lint Frankfurt a. Main.
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M>,u 0(t politische B-Ilchl.
erftatter des „Dailrp Chronicle" schreibt, die An- n^me gewinne Boden, daß die morgige Zusammen- ^ ^r untonisttschen Minister und Parlaments- mitgl,eder Chamberlain unter st sitzen Telegarph« zufolge wurde heute abend d,e starke Zuversicht ausaedrsickt daß Uchamberlarn auf der Zusammenkunft eine M e h r - 1V 11"11*n ®eibe- 6r genieße die Unterstützung fast aller unronistischen Minister mit alleiniger von Baldwin. Der Unterstaats- ttkretar des Krieges Sir Robert Sanders Nttarte am Abend anläßlich einer politischen Zu- ^nmenkunft, daß er sein Abschiedsgesuch ein- Kereicht habe, jedoch ersucht worden sei, keine tnei- fcren Schritte in der Angelegenheit vor der morosen Zusammenkunft zu unternehmen. Er fügte ■Tc3»' er beabsichtige, bei den nächsten Wahlen j
5 konservativer Kandidat auszutreten. I London, 17. Ott. Es verlautet, daß Lord e r b y am 24. Oktober über die Frage des -lahen Ostens und der-englisch-franzö- ^' chen Beziehungen bei einem Klub eine ' e*>e halten werde.
nur eine Lindem ng des Hebels, aber 1 Heilung bringen können, daß die Grund- des Nebels in unseren Reparationsverpflish- uno in dem Mißverhältnis zwischen tnl5ir Verbrauch und inländischer Produktion tiqt
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NEIAk Cnnötag.
17 5. Sitzung vom 18. Oktober.
In der heutigen Sitzung wurde zunächst die Meitee- reratung des Gesetzentwurfes über die Errichtung nnesProvinzial-Syuodal-VerbandS Grenz- nark Posen-Westpreußen ohne Aussprache ettedig!.
Donnerstag. Den 19. Dttober er
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'xinr. unter lebhaftem Widerspruch sozialdemokratischer kläruna durch die der qmörrVnf7,7**v“~Tt• V I AbgeoHneter die Angriffe des Abg. Hertz gegen die Re Kit (Kriprfwnfnnh Italiens gierungsvorla^ zurück. D-e Kosten der Brotverbilli-
mt Erwchenland aufgehoben werden sollte, hat die 5ung dürsten nicht der Landwirtschaft allein aufgcbürdet rn g 11 s ch e R e g i e r u n g, wie gemeldet, in einer weiden.
Kote protestiert. Sie macht geltend, daß die Die Beratung wird hierauf abgebwchen. die Borlaae ftrage der Zwölf Inseln eine internationale a6er ou^ Antrag Schultz-Bromberg (Deutschn.) schon 8 r a g e sei und der Friedenskonferenz Vorbehalten einem Ausschuß überwiesen. ■»* »erben müßte. Italien, das aus dem Standvunkt «* 5 “br vertagt sich das Hau« auf Donnerstag sieht daß mit der Sufbebuna |2Ubr: Fortsetzung be: llml^gevorlage und Aenderung be-
. oet Aushebung des Vertrages von Einkommensteuergrenze.
«-vre- auch rener Vertrag hinfällig geworden sei ,
«klärt jetzt, daß es nichts anderes wünsch«, als in dkevision des Ernkommensteuergefetzes.
«esem Punkt mit freier Hand zur Friedens-1 Dem Reichstag ist eine Novelle zum Einkommen- ckonferenz zu kommen, und daß es die ^wölf-^nfel-1 ^uergesetz in der Form eines Initiativantrages der Frage nicht ohne Teilnahme der dritten daran be- M'ioIbcmn,rrttiM'p" retligtm Macht, nämlich England, lösen werde.
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■cpöre. Die Untersuchung habe das Vorhandensein München, 18. Ott. Die ba'msch» Staats re. ^'^'rstänbms ergeben l iferung hat an die Reichsreqierunq eine Deuk-
Der Vertreter ixs Handelsministeriums, Gehermra: «x _
2ange, gab ttne Darstellung der Einrichtungen aus de> I , ■ s , ? « ' •». n r, s
'eche und des Ervlosionsunglücks fePst. Es habe k-ch um tc’on&.erJ Bayern verhangnrsvoll geltend machende» ■ine reim Kvbtenstaobexnlostoo gebandelt Die Unter Auswirktznoei'. d e r T e ne r n n g s k a t a st ro phe bes .'uchung habe weiter ergeben, baß die öüttenwrrvii.-ung ichöftigt. Die Denkschrift betont, daß an den Sorte» lemfibt gewesen ist. den Kohlenstaub unfchädlich zu 'des Reichskanzlers „Erst Brot, dann Reparation" machen. I unter allen Umständen festgehalten werden müsse.
In der Besprechung der Amrage erklärte W ■ 1 Ebenso mässe nicht die Wirtschaft, sondern der Staat v ° fc".E ® « lZtr). daß das Zenttum ddm Antr.'.g h rrfchen. Al- Maßnahmen zurVerhütuui auf obligatorische Einführung von Gr u benfont r oI- weiterer Verfchleck terun a der M ark enfc leuren nicht zustimme,, könne. Das Beirst-bsritegoie- I ' L 7 «L V-, r 3. U V .-V «
rnche aus. die Arbeiter müs-ten nur von den Rechten 5“T " os.erung ihres Wettes brnigt die bayrische Reste sie haben, vollen Gebrauch machen. ksterung u. a. tn Vortag: Slcheninq der Ruh«
~~ --- und Ordnung im Jnlaiide. strengste Sparsarnkeü im
Riichshaushalt, möglichste Verhinderung der Ausfuhr lebenswichtiger im Jnlande nicht genügend vorha«. dcncr Waren, Einschränkung des inländischen Bedarfes aus das unentbehttiche, Berhindelung der Eiasiihr vo» Luruswaren, möglichste Heranziehung der Aussuh» zur Deckung der unentbehttichen Einfuhr, Perba* ba inländischer. Faktuierung und Zahlung in Auslands. Währung. Außerdem schlägt die bayttsche Regierung als repressive und prophylattische Maßnahmen gegen die Auswüchse der Geldsucht und gegen b«t rückstaltslose Streben nach eigener Sicherstellung u. a> vor strenge Neberwachung der Kartelle, Verbände und Svndikate in Handel und Iiidvsttte, insbesondere über Preisfestsetzung, im Wege einer hohe Strafen vorsehenden Notuerrrdum^ Preisüb erwachung auch im übrigen Bertehr, schärfste Bekämpfung des Wuchers mit Zuchthaus, Auswerfung, Arbeitshaus, Bermögenskon. iiskation üunc Schließung des Betriebes als Sttaf. mittel, Berttngerung untr Säuberung des Zwischen« Handels. Die Denkschrift betont, daß alle diese Bor«