Amtliches Verkiindigungsblatt des Kreises Marburg.
Anzeiger für (das früher knrheffifchej Oberhessen
Tie „DbetbeUutbe Zeitung ericheint sechsmal wöchentlich. — Beiugsvreis monatlich 105 Mk. mit Zustellungsgebühr. Für ausiallende Nummer» infolge Streiks ooet elementarer Gieigntiie lein Erian. — Verlag von Dr. L. Hinerotd. — Truck bei llniv^Vuchdruckerei von Job. Äug. Koch. Markt 2123. — Nerawrecher 55, Doft- ildeckkonto: Rr. 5015 Smt Frankiuri a. Mair.
Marburg Mittlvsrh, den 18. Wer S-lbharbt.
Ter Anzeigenpreis beträgt föt ben Sgesp. Zeilenmillimeter 5.00 Mk. amtliche und ausm. Anzeigen 6.01) Ätk. Andere Spaltenbreiten entsprechend. Bet jchwiertgem Satz »<)•/„ Auiichlag. Spät einlauiende oder den Raum über */. Seite einnehmende An- xeiirn meinen nach der Textipalienbreite berechnet. Reklamen die Col.-Zeile 30.00 Mk Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Belege werden berechnet. Bei Auskunft.
durch die Eeichäitsstelle und Vermittlung der Angebote 5.00 Mk. Sondergebühr.
57. 3M
1922
Lloyd George liefe gestern an seine liberalen Anhänger im Ministerinm die Aufforderung ergehen, sich heute nachmittag zu einer Besprechung in der Downing Street einuzfinden.
vorgesührt und zwar wegen Landirieoensbrucb?, _ . Körperverletzung uno Widerstandes gegen die Staatsge-
Der Ansturm gegen die Bradburysche Bernunft- walt. Wegen weiterer 18 Personen, die am Dienstag
Berlin, 17. Ott Der Aeltestenrat de- Reichstages beschloß, daß mit Rücksicht auf den in der. nächsten Wochen stattfindenden deutsch- nationalen Parteitag vom nächsten Dienstag eine Pause in den Plenarsitzungen gemacht wird. Diese sollen am 7. November wieder ausgenommen werden. Morgen wird neben kleineren Gesetzen hie Besvldnngsordnung, Nachtragsetats und die itzetreide- Umlage auf die Tagesordnung gesetzt. An den sol- genden Tagest schließen sich daran die Meinrentner- Änfrage, die Ansetzung deS Termins für Oie Reichs Präsidentenwahl und der Gesetzentwurf zur Abänderung des AngeflelltenversicherungsgesetzeS. Ferner soll noch eine Anzahl Anträge zur Regelung der Teuerung in Bezug auf die Hgusbrandkohle. Eisenbahutarife. die Anzeigensteuer usw. beraten werden.
Ter Umlagegetreidepreis.
Lau! „Verl Taqebl." ist dem Reichstag da? Gesetz zuoegangen, da? den Preis für das erste Dellte der Gereidteumlage für die Tonne Rsagen auf 20 5(X Marh für Weizen aus 22 500 MMark. Gerste air 1S0U0 Mark und für Hafer auf 18000 Mark festgesetzt.
Katz und Schalem richten dieselbeu heftigen Angriffe gegen die Regierung und den PMzeipräsidenten und beschuldigen die Mehrheitssozialisten, der Koaktion Zutrnber n.niste zu leisten.
Nachdem im Laufe der Geschästsordnnngsdebatte Abg. H e i l m a n n (S) namens des Aeltestenaus- schtlsses er Härt hatte, daß die Frage am Donnerstag zu ausgiebiger Verhandlung kommen werd«, wobei dann festgestellt werden könne, wer bei diesen Vorgängen die verächtlichere Rolle gespielt habe, wird der kommunistische Antrag abgelehnt.
Eine Reihe kieinerer Vorlagen, darunter die Bei- hilfefür Sozial-undKleinrentner, wurde dem Ausschuß überwiesen.
Angenommen wird die Notverordnung Üb-er Ausgleichszuschläge zum Dien st ein kommen der Beamten und der Antrag des Hauptausschusses auf Verwendung des Kieler Schlosses zu Kulturzwecken.
Morgen mittag 12 Uhr kleinere Vorlagen und Anträge.
Schluß 4>/£ Uhr.
I Parts, 17. Oft. „Oeuvre" schreibt, man habe angökündigt, B a r t h o u werde einen französischen Reparationsgegenvorschlag dem Plan Bradburqs vor der Reparationskommisfion entgegenstellen. Die französische Regierung habe nach Ueberlegung auf diese Methode verzichtet. Poincarö ver« zichte nicht auf die Brüsseler Konferenz, der in London das Studium der Reparationsfrage übertragen worden sei, und er habe keineswegs die Absicht, den Obersten Rat durch die Reparattens- kommission ersetzen zu lasten. Varthou werde sich damit begnügen, der Reparationskommiision vorzuschlagen, dafe man sich darauf beschränke, das Kontrollsystem über das deutsche Vutzget, das Eir John Vradbury vorgeschlagen habe, zu studieren, jedoch den Reparationschefs die Sorge zu überlasten, sich über das Moratorium auszusprechen, dar Deutschland nicht einmal verlangt habe.
Paris, 17. Okt. Ministerpräsident Potn» ears und Wiederaufbauminister Reibe! haben gestern abend den Aktfonsausschufe der befreite« Gebiete empfangen. Die Herren machten dem Ministerpräsidenten einen Höslichk itsbesuch vor ihrer Abreise nach Berlin und berichteten bei dieser Gelegenheit über den Entwurf des Abkommens, das sie am 23. Oktober wegen der deutschen Mitarbeit am raschen Wiederaufbau der zerstörten Gebiete ab, hliefeen wollen. Der Ministerpräsident versicherte dem Aktionsausschufe, dafe dieses projektierte Ab- lemmen die Zustimmung der Regierung finden 'verde.
Aus dem Reicksrat.
Auf eint Anfrage der Deutschen Volkspartei über die noch in Frankreich befindlichen deutschen Kriegsgefangenen erwiderte die Rem-rnuz, daß es sich nur noch um fünf deutsche Kriegsgefangene in Toulon handele, deren Strafen im Gnadenwege gemildert seien. Die deutsche Reaieruna hoste auf baldige
Au; hem RMswlMMrat.
J er^in, 17. Okt. Der vorläufige Reichs- wirtsch astsrat nahm heute die Anträge des Der trehtS des Hausbesitzer an. wonach von der Ettasiuna | eines Gesetzes über den Mieterschutz und die Miet- einigungsSmter abgesehen und zum Schutze der Mieter ein möglichst einheitliches, R S u m e n o t - recht tu Ankehiiung an die Mieteinigungsämter unter Einführung der Sachbeschwerbe gegen deren Entscheidung in Aussicht genommen werben soll. Ein« Ent- fchli.ßuttg des wirtschaftS- und stnanzpolitifchen Aus schisfes, die feststellt, daß im Interesse unserer toirtt- schöstlichen Laze die Wiederherstellung deS Bankgeheimnisses insoweit erforderlich sei. als 'sie Auskunstspflicht der Kreditinstitute auf die Fälle dcr eivg-leiteten Steuerstrafverfah'en beschränkt toerbt, womit die Aushebung des Depotzwanges Hand in Hand zu gehen habe, wurde an die Ausschüsse mit der Maßgabe zurückverwiesen, deren Botum direkt an die Regierung weiterzuleiten.
MnWn üanötfld.
14 7. Sitzung vom 17. Oktober.
Bor Eintritt in die Tagesordnung beantragen die Kommunisten, die blutigen Vorgänge vor dem Zirkus Busch sofort zur Beratung zu stellen. Die Abg.
Inrrem.
Tie neuen Coldschatzanweisnngen.
Wie i'tc Bläner Mitteilen, sind die Beratungen Im ReiwStabinett über die Ausgabe von Goldicvapanwetsni'gen iolveil gediehen, daft ein tnispreü'ender Gefetzentwurs bereits in den nächsten Tagen dein Sieicvsrate zur iwieuniaeu Erledigting ?,u- geben wird lieber den Inhalt des Borswlages, der den Kabtnettsberainnaen zugrunde lag, weist der .Lok.-An,." zu meiden, dost es sich um Goidschatzau- weiinngen bandelt, zu deren Deckung hauptsächlich die Goldmilliarde der Netchsbank beraneewgen werden soll. Die Erwerbung der Swatzsch-tne ersolge durch Papiergeld tn Höbe der Goldparität. Pbenfo werde der Zins in Goldparität gesamt. Die Wcrlbemefsung
stütz verkästet wurden, schweben noch die poliezilichen Er- I Mittelungen.
I Am Montag Abend fand, wie der „Tag" erfährt, eine I äffen Hiebe kommunistische Verrammlung in Kliems Festsälen in der Hasenheide statt, um gegen die angeblichen Schandtaten der " und der Schupo- Offij’cre zu protesti ren. Dn Kommunisten, so wurde von den Rednern erklärt, seien am Zirkus Busch vo.n der bewaffneten Orgefch überfallen worden (!). Einer der Hauptredner erflärte, er bedauere die Vorfälle nicht. Die Kommunisten würden sie nicht einmal, sondern hundertmal wiederholen. Man würde nicht eher ruhen, bis die De u l sch na tio na le n und die gesamte Bürgerschaft vernichtet feien. ES fei nur zu bedauern, daß am Sonntag viele Agitatoren zum Kartvsselnbuddeln oder zur Agitatwn auss Land ge- fahren seien, statt bei der befohlenen Angelegenheit aM Zirkus mitzuarbeiten. Nachdem der Kommunist Remmel« noch erfiSrt hatte, in Deutschland gebe es nur eins: Entweder Hakenkreuz oder Sowjetstern, wurden unter der Drohung, wenn die Verhaftenen nicht sreiqegeben würden, tm Mittwoch sämtliche Betriebe stillzulegen, die Arbeiter zum Kamps mit allen Mitteln auigesordert.
In Ausführung der Entschließung der gestrigen kommunistischen Pw testversammlung sprachen heute vormittag im Berliner Polizeipräsidium Vertret« einiger kmmunistischer Betriebsräte vor, um die Freilassung der sestgenommenen Kommmnstensührrr »m fordern. Der Deputation wurde erklärt, daß der Richter zu ermessen habe, ob dieser oder jener (gefangene wieder auf freien Fuß gesetzt wenden soll.
ftilWn ÜWao.
257. Sitzung vom 17. Oktober.
Präsident Löbe eröffnete um Vt4 Uhr die erste Reichstagssitzung nach der Sommerpause mit einem von den Abgeordneten stehend angehörten Nachruf für die verstorbenen Abgeordneten Riecke und P i n f a u.
Hierauf stimmte der Reichstag ohne Debatte in allen drei Lesungen der Erhöhung der Gebühren in Musterregisters achen zu.
Gegen den dann folgenden Gesetzentwurf über die Abgaben aus dem Kaiser Wilhelm-Ka n al erhob Aba. Thomas lKommZ Einwendungen wegen der Höhe der Abgaben, dann aber mich des Namens wegen.
Die Vorlage wurde aus Antrag Müller (S.1 dem Hanshaltsausschuß überwiesen.
An den sozialpolitischen Ausschuß ging der Ge- schentwurf auf Verlänge rung der Geltungsdauer der Temobilmachungsverordnunaen bis zum 31. Marz 1923.
Ilm 1/85 Uhr vertagte sich das Hau? auf Mittwoch 2 Uhr nachmittags. Aus der Tagesordnung stchen neben kleineren Vorlagen Interpellationen über die Zirkus Busch-Krawall« und über die Not der Wissenschaft.
I Politik.
Paris, 17. Oft. Im Kampf gegen die Brad- I buryschen Vorschläge erscheint auch heute der I..Temps" auf dem Schauplatz. Das offiziöse Blatt findet es zunächst merkwürdig, dafe der. englische Delegierte seine Vorschläge gerade jetzt einbringe. Deutschland habe kein Ansuchen dieser Art an die Kommission gerichtet. Der Völkerbund habe festgestellt, dafe das Wieder- gutmachungsproblem untrennbar mit der Frage der alliierten Schulden verbunden fei. In London fei int August beschlossen worden, eine Konferenz aller Verbündeten zum Studium der Verschuldeten zu eröffnen. Warum also wolle die Reparationskommission ohne von Deutschland darum gebeten zu sein und ohne dafe Frankreich und Italien es wüfeten, zwischen den alliierten Regierungen und der angekündigten Konferenz ein neue» Hindernis aufbauen. Der „Temps" spricht zwei Vermutungen ans: Die eine wäre, dafe Ecofe- britannien mit dieser neuen Schonung Deutschlands auch nur einen Druck auf Frankreich und Italien ausüben wolle, um in der Orientfrage diese gefügiger zu machen: die zweite Vermutung ist. dafe die englische Regierung erschreckt vor dem Gedanken, sich mit allen ihren Gläubigern auf einmal ansein- -nderzusetzen. . I
kiM MkhM'M-v MHtt Sünnes nnö L'MtA.
-. Berlin. 17. Okt. Ter französisch« Senator dqr Golbfck.atzanweifuna werde sich vernmilich rem Maquis he Subct'af ift beute Vormittag in «Hin englifwen Psund anpaffen. Ter Kurs Werve alfo mit • - , <'ormurag in oennt
dem enaitschen Pfund auf und nieder geben. 5?on » »n. hat im Hotel Continental Wohnung
einem Kurficren der Go!dfchatzanwetfung als Gold- genommen, um mit Hugo Stinues ergänzende Ver-
Heimkehr auch dieser letzten Gefangenen. Für ihr Wohlergehen und das ihrer Angehörigen in
. . . cm . I -cuuin.uU1, uie x)ut|tuflen finanifieuer Jiaiur ouraj
* b inzwischen in jeber Weise gesorgt. Verhandlungen mit der französischen Regierung zu
--*---- klären.
Die MI« ßrgloii».
v London, 17. Okt. Der politische Bericht- ttitatter des „Daily Ehronicle" schreibt, »enn auf der Donnerstag-Sitzung der Unionisten «hamberlain von der Mehrheit unterstützt -erde, so werde Lloyd George in Ueberein- äümmung mit den unionistischen Führern wahrscheinlich dem König anraten, das Parlament Unverzüglich aufzulösen. Wenn sich dangen die Versammlung der Konservativen gegen Je Fortdauer der Koalition erkläre, so werd« Chamberlain, wie verlaute, zurücktreten und mit Mt die meisten seiner Ministerkollegen. Man sei «r Ansicht, dafe in einem solchen Falle Lloyd «eorge selbst zurücktreten und das Feld dem kon- ^rvativen Führer überlasten werde, der in der «°ge wäre, auf die Aufforderung des Königs hin Jm« konservative Regierung zu bilden und Dch an das Land zu wenden. Es dürfe aber auch
Möglichkeit nicht nufeer acht gelassen werden, Lloyd George und die zurücktretenden unionisti-
>chen Minister in einem solchen Falle zu Neuwahlen anhalten und zusammenwirken konnten: r könnten dann den Kern der Zentrums- "rtei bilden. I
Der Krieg im Orient.
Dos Wommen 000 Wonlo.
Paris, 17. Oft. In seinen Pressevertretern gegebenen Erklärungen sagte Franklin Bouillon «och u. a., der Brand von Smyrna sei von ben griechischen Truppen verschuldet worden. St sei für die Abhaltung der Konferenz in Smyrna eingetreten. Auf eine Anfrage wegen der „französischen Niederlage in Cilicien", von der Lloyd George in seiner Rede gesprochen habe, erklärte Franklin Bouillon, die Franzosen seien in Cilicien siegreich gewesen und hätten das Land freiwillig verlasten. Es habe sich herausgestellt, dafe entgegen den Statistiken die Provinz türkisch sei, und aus diesem Grunde habe Frankreich nicht dott bleiben wollen und die Provinz den Türken zurückgegeben. Dieser Akt der Gerechtigkeit habe Frankreich die moralische Stärke gegeben, die es in Mudania zur Erhaltung des Friedens verwandt habe.
London, 17. Oft. Die britische Regierung hat der französischen und der italienischen Regierung vorgeschlagen, am 20. Oktober in London rine Konferenz von Sachverständigen zusam- mentreten zu lasten, um die wirtschaftlichen Pestimmungen des neuen Friedenspertrages mit der Türkei vorzubereiten. Pie italienische Regierung hat diesen Vorschlag angenommen, doch ist es zweifelhaft, ob ihre Sach- «rständigen bereits zu dem genannten Datum in London fein können. Gewisse Bestimmungen des । ।Beitrages von Sövres müssen vollkommen um- Sestaltet und andere ergänzt werden. Das Arbeitsfeld der v«Lgch-lagenen Sachverständigenkonferenz ix sehr ausgedehnt. Es umfaßt vor allem sämkliche Fragen, die sich auf die ottomanische Schuld, auf die Regie, auf die Ueberwachung des Budgets, die Hälen, die Eisenbahnen usw. beziehen. Die mit denl Kapitulationen zusammenhängenden Fragen können nur durch ein internationales Abkommen gelöst werden.
Paris, 18. Oft. Eine Havasmeldung aus London besagt, dafe die Zusammenkunft der Sachverständigen nicht am 20. Oktober beginnen kann »nd dafe sie voraussichtlich bis Mitte der folgenden «ochs verschoben werden muß.
I * e * I
Paris, 17. Okt. Havas meldet aus Rom:t Per Pap st hat Auftrag gegeben, weitere Unterstützungen für die Flüchtlinge aus Smyrna nach I Kon stantinopel zu senden, von denen dauernd »eitere Hilferufe eingehen.
Die Räumung Thraziens.
Paris, 17. Oft. Aus Athen meldet bet ,Ex-1 »ange Telegraph«: Der Oberkommandierende der rriechifchen Armee in Thrazien telegraphierte seiner Xtgierung, dafe infolge des unzureichenden rollenden Materials, über das eine französische Eisen- »ahngesellschaft verfügt, die Räumung Thraziens Wt behindert sei und nicht in der vorgeschriebenen aM vor sich gehen könne.
Der Exkönig von Griechenland in Rom. ' Paris, 17. Oft. Havas meldet aus Rom, dafe Exkönig K o n st a n^i n dort gestern nachmittag
Uhr angekommen sei.
iefretfiry Teucke finden im Nefchsposimini'-erium , ...... ,, „ , _
S r tomm»o AoMewNO Io Mio.
betreffen, namentftcb folcbe wegen Durchs üb rung c« '.es Berlin. 17. Okt. Lautd er „B. 3" wurden gestern Vereinfachungsprogrammes der Post- Akx-nd im Kaffee Bellevue am Potsdamer Platz Verwaltung. I vielRi iglitber der Redaktion der „Roten Fahne«, dir
---♦ — 'ich dort zu einer Beratung zusammengesunden batten, verhaftet. Es find dies Heinrich Süßkind-Sal- M MMlmW5.lW. vin und Worewski. zwei Russen, foroi- Dr. Thal-
Paris. 17 Oft. Die R e p a r a t i o n s k o m - ' m e r, der früh?« Chefredakteur der „Rvt.-n Fahne"
Mission wird heute nachmittag eine offi-^^^.^'^nMrer Brau die r. In ihrer S«- 'm» h. b«,n fi, M ÄSl ’S, ,T.T,
mit weniger wichtigen Fragen beschäftigen wird falls verbastet wurde. In dem Kaffee hatten sich 10 w't dem Wiederaufbau der Bibliothek in Löwen Herren mit einer Aktenmappe eingefunden, die eine halb- und der Ausführung gewister Lieferungen durch laute Unterhaltung führten. Als die Kriminalbeamoen Deutschland Wenn die Sitzung früh genug beendet 'rschienen, hatte ein Teil der Kommunisten das Kafsee ist, wird vielleicht im Anslblufe daran eine h a l b - ^/'ts verlassen. Es waren nut noch 5 Herren an» amtliche Sitzung stgttfinden, in der der Vor- Eintritt bet Beamten btrktditen die Re-
nahmten sie aber.
17. Oft. Die französische Regierung Berlin. 17. Oft. Anläßlich der Vorgänge Hal die Plane L e T r o c g u e re der deutschen Re- n m Zirkus Busch wurden am Sonntag und grerung mit der Bitte unterbreitet, Sachverständige Montag insgesamt 163 Personen polizeilich frftge» zur Mitarbeit heranzuziehen. Wie die Zeitungen nommen. Nach Feststellung der Personalien und nach erfahren, wurde Staatssekretär Fischer in Paris I polizeilichen Vernehmung wurden 148 der Festgenom- beauftragt, die Vorfragen finanzieller Natur durch mentn wn Abteilung la des Polieziprälidiums wieder " ' .1 entlassen. Die 15 Festgenommenen wurden dem Richter
wübrnng könne keine Rede fein. Handlung zu dem mit ihm abgeschlossenen Vertrage
Beratungen im Reichspostminifterlum. 1 ’u ?:i£rcu-
Berlin. 17. Oft. Unter dem Vorsitz des Staats-1 *