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Der An;

ausw.

Sr.243

1922

Die Siporolioitslrogt.

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Aartis, 13. Ott.

i>ag die Freiheit der Meerengen für de« friedlichen I cniwertung den tatfüdilidiett Verbälwisscn trübt ge-

Haudel nicht gesichert werden könnte, wenn nicht beide nügend Rechnung trage und undurchführbar fei, Irrig.

1

B rüffel,

l\ Beginn der Verhandlungen über die Ausgleichs-

nen; sie ist auch nicht geignet, den berechtigten For­derungen der Beamten, Angestellten und Arbeiter $e

einer Vollanpassung ist int Hinblick Polttifchen und volkswirlfchaftlichen

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setsttStigen, erfolgenden

auf ihre ftnanz- Folgen abzuleh-

^erjähkiges Moratorium. Ueberfiedelung der Reparationskommisfion nach Berlin.

Die ^OberhefMlde Zeitung erjcheint sechsmal wöchentlich. Bezugspreis monatli< 105 Mk. mit Zustellungsgebühr. Für ausfallende Nummern infolge Streiks ooer elementarer (Eteignifie kein Lriag. Verlag von Dr. L. Hineroto. Truck der Univ^Buchdruckerei von2od. Lug. Koch, Markt 21 23. Herrssprecher 55, Poss» ichecklonto: Nr. 5015 Lmt Frankfurt a. Main.

daueriü> schädliche Maßnahmen ergreife, mögen sie real- nannten Einkommensfätze nicht übersteigt, versor- tionär oder revolutionär sein. Jede Regierung die Sungsbertchligt bleibt, ist eine Bestimmung zu Gnn- diesen Weg nicht verfolge, werde er mit aller seiner Macht ften uub nicht zu Ungunsten der Bevölkerung.

Ä

entgegentreten. Die Lage Englands und der Welt sei zu ernst, als daß irgend eine Regierung sich auf Partei ober persönliche Manöver einlaisen könnte Wenn er in feiner Stellung, die er übernommen habe und in der er beharren werde, als Mensch in die Wildnis getrieben tnerbe, so werde er stets mit Stolz daran denken, daß e- ihm möglich gewesen fei, mit Unterstützung ergebener Kollegen in der Schikksalsstunde der britischen Ration keinen schlechten D enst geleistet zu haben. Er werde stolzer als je auf die Tatsache fein, wenn dies der letzte Tag wäre, an dem er sein Amt innehabe, daß es ihm in den letzten Tagen seiner Premierfchaft möglich gewesen sei. die Macht des großen britischen Reiches anznrusen, um es vor unbeschreiblichen Schrecken zu schützen, und daß Tausende von Männern, Frauen und .Kindern, die aus das ver­fehlte Wort Frankreichs, Italiens und Großbritanniens vertrauten jetzt Gott dankten. daß Großbritannien Treue gehalten habe.

9it M'iide Mn- int WM,lall.

Dem Reichstage ist eine Denkschrift des ReübS- ftnanzminffters über die gleitende Gehaltsfkala juge« gangen. Die Schwierigkeiten, die sich in der Befol- dntigSvoftttk infolge der fortftbreitertben Geldent­wertung ergeben haben, brachten in das ganze sozial« Lcbeu ein Moment der Unruhe, das auszuschalte» schon lauge Ziel der Verhandlungen der Parteien ist. Dabei wurden auch Vorschläge zur Einführung einer gleitenden Skala gemacht, so zwar, daß die Gehälter und Löhne den jeweiligen Schwankungen angepatzt würden. Ueber diese Fragen hatte nun regierungs­seitig eine gestaue Untersuchung stattgefunden, die yt einem Ergebnis geführt hat, das die Regierung, wir folgt, zusammenfaßt:

1. Die Einführung einer uneingeschränkt seLbst- tättgen Gehalts- und Lohnskala auf der Grundiag«

bet Volksgesundheit für selbstverständlich geb alte«. Der durch die allgemeine wirtschaftliche Lage der Be­völkerung bedingten Einschränkung der Privatpraxil ftebt die völlige unzulängliche Bezahlung in der ik a s« senpraxis gegenüber. Der Betrieb bet Kranken­anstalten ist durch die allgemeine Teuerung schwer be­lastet und gefährdet. Bei Epidemien würden für weite Kreise des Volkes schwere Gefahren eintreten, wenn die Kronkenhäufer nicht auf der Höhe gehalten würden. Ebenso ftebt das ärztliches Fortbil- dunzswefen nabe vor dem Zusammenbruch« Wenn nicht fchleunigst Hilfe einfetzt, muß es bis Enb< 1922 feine Tätigkeit einstellen.

Das Elend der Kleinrentner.

ö er Hit, 14. Oft. Wie das Reicbsarbeitsministe- rium m'tteilt, werden die Grenzen, bis zu denen die Gemeinden bei der Unterstützung der Rentenemp­fänger der Invaliden- und Angestellten-Versiche- rung gehn können, erweitert werden. Dem Reichsrat Innd dem Reichstag gebt bemnftdfft eine entsprechende Vorlage zu. Reben ben Mitteln für die laufende Un­terstützung stellte das Reich den Ländern neuerdings 1 Milliarde zur Verfügung, die zur Befchaffttng von I Nahrungsmitteln und Heizstoffen für die Sozialrent­ner verwendet werden foll. Für die Kleinrent­ner wird der schon zur Verfügung gestellte Betrag von 500 Millionen für die Zeit vom 1. April 1922 bis 30. März 1923 auf eine Milliarde erhöbt; I ein großer Teilbetrag ist den Ländern fchon ausge­bändigt. Diese Betrage können verwendet werden zu I Einzelunttrfnitzungen und zur Unterstützung von Het- I men und Anstalten für Kleinrentner. In der nächsten Zeit wird eine allgemeine öffentliche Samm- Ilung eingeleitet.

Finanzpolitische Gew'rkschaftsforberungen.

Berlin, 14. Oft. Wie die Telunion erfährt, I hot die Gewerkschaft deutscher Eisenbahner und I Staalsbediensteten (christlich-national) von der Er- I femttnis ausgehend, daß die heutige Papiergeldwirt- schast uns immer tiefer in den Abgrund sinken läßt, neue Forderungen ausgestellt, von denen die wichtigste eine gründliche Reform der Währung I verlangt. Damit verbunden wird die weitere Forde­rung nach Festsetzung der Bezüge der Staals- bedienstetrn nach dem amtlichen Kurs der G o l d m a r t. Die G. d. E. verlangt, daß, solange dieses Ziel nicht erreicht ist, eine fortlaufende Prü­ll u u g der Kalkulationen von Industrie und Handel durch varitätifche Kommifsionen erfolgt.

I Ferner wird auch ein Verbot der Herstellung und der Einfuhr von Alkohol und alkoli-

I f d) e n Getränken zu Genußzwecken verlangt. Auch die Frage der Gewährung eines Teils der Bezüge der StaatSbediensteten in Naturalien ist von der G. d. E. aufgegriffen worden. Die Fordentngen wer­den dem Reichstag unterbreitet werden.

Die Berliner Aerzre.

Berlin, 15. Oft. Die Berliner Aerztekammer beriet gestern die wirtschaftliche Notlage der Aerzie. Es wurde eine Entschließung gefaßt, in der die Not­wendigkeit betont wird, daß die Honoraiforde- r ungen gegenüber allen denjenigen Bevölkerungs- fteisen, bereit Einkommenssteigerung mit der Teue­rung Schritt gehalten hat, dieser Steigerung In voller Höhe angepaßt werden. Sine ongenteffene Rücksicht­nahme auf mtnbettentittette «reife wird tm Jmerrfse

' die Deutfchnationale Volkspartei, die demokratifche tzrakiion, die Zentrumssraktion und die beiden fo- iiafiltifdwn Fraktionen, die noch einmal ur/ter sich tagen wollen, ehe sie sich and) im Reichstag zu der Fraltion der Vereinigten sozialdeuwkratischeit Partei zusammenschließen. Auch der Aeltestenrat ist für Dienstag ciuberusen worden. Er tritt bereits um 11 Uhr vormittags zusammen.

genügen.

2. Die Einführung einer beschränkt oni Grund einer schematischen Anpassung

gleitenden Gehalts- und Lohnskala ist wegen bet ba- mit verbundenen praktischen Schwierigkeiten und we­gen der Unmögltdifcit eines braud-baren Vorschlags als undurchführbar zu bezeidmen.

3. Nach -ben mit bet bisherigen Anpassungsfvrm gemachten Srfalmtngen liegt eine zwingende Notwen­digkeit zur Anstellung neuer, praktisch schwieriger Ver- sudie nicht vor. Dagegen wird die Regierung, wen« sie auch der Frage der Einführung der unbeschrankt selbsttätig gleitenden Gebaltsffala ablehnend gegen­übersteht, weiterhin bemüht fein, nach Möglichkeit auf eine ausreichende und rechtzeitige Anpassung bedacht zu fein. Die Festsetzung der der Anpassung zu Grund« degenben Verbältniszahl ist auch in Zukunft unter Berücksichtigung aller in Betracht kommenden Um­stände, nameitKid) auch der Neichsiitdexzisser, durchzn- sühren.

4. Würde gleichwohl eine selbsttätig gleitende Ge­haltsfkala für die Beamten des Reichs etngefübrt, fo müßte dasselbe zunächst jedenfalls für die Angestellte» und die Arbeiter int Reich-sdienst und weiter für di« Beamten, Angestellten und Arbeiter im Landes- und Kommnnaldienst erfolgen, um eine Ueberflügelung der Bezüge der Reichsbeamten durch die übrigen Be­amten, Angestellten und Arbeitet zu vermeiden. An einet gesetzlichen Grundlage hierfür fehlt es aber je­denfalls hinsichtlich der Angestellten und Arbeitet. Weiterbin wäre die wahrscheinlich unvermetdvate Folge die Einführung bet gleitenben Skala für Ar­beiter unb Angestellte im privaten Dienst. Hierbei würde stck) eine Reibe von in ibren Folgen nicht ein­deutig übersehbaren Einwirkungen auf die Wirtschaft ergeben.

5. Die Sicherung eines Mindesteinkommens.ist nur möglicki durch Erhöhung der Erzeugung und Herab­setzung ter Reparationslasten, die Voraussetzungen einer Verminderung der Geldinflatton find.

Das toi! im Sötttnaroroiti.

Wie wir bereits am Sonnabend durch Extrablatt mittz teilten, wurde das Urteil tm Prozeß wegen des Rathenem- rnordes am 14. Oktober, nachm. 3 Uhr. verkündet. Es wurden verurteilt: Ernst Werner Techow wegen Bei­hilfe zu 15 Jahren Zuchthaus, 10 Jahren Ehrverlust; Hans Gerd Techow wegeuB eihilfe und Begünstigung zu 4 Jahren und 1 Monat Gefängnis. Günther wege» Beihilfe in Tateinheit mit Begünstigung zu 8 Jahre» Zuchthaus, 10 Iahten Ehrverlust, v. Salomon und Niedrig wegen Begünstigung zu 5Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust, Ilsemann unter Freispruch von der Anttage wegen Beihilfe und Begünstigung, Wege« Bergeben gegen die Verordnung über Waffenbesitz n 2 Monaten Gefängnis, Schütt unb Di« stel Wege» Begünstigung zu 2 Monaten Gefängnis, Ti liesse» wegen Begünstigung zu 3Jatzren Gefängnis, Platz wegen demselben Vergehen zu 2 Jahren Gefängnis. Die Kosten des Verfahrens werden den Verurteilten auferlegt. Freigesprochen werden: Warnecke, Steinbeck und Voß. Die Gefängnisstrafen werden Schütt e* Diestel als durch die Untersuchungshaft verbüßt gerechnet.

Das Urteil, das der StaatSgerichtshof »um Schutz» der Republik zum Abschluß seines ersten öffentliche» Verfahrens gefällt hat, wich als durchaus objektiv und ne* parteiisch gewürdigt werden. Man merft der Abwägunß der Strafen an die einzelnen Angettagten durchweg «, daß lchiglich die Ergebnisse der Beweisführung matz­gebend gewesen sind. Bei dem Hauptangeklagten, de» älteren Techow, stand da- Urteil auf des Messers SchneL» und nach dem letzten Eingeständnis, das Techow ableg»^ war an seiner bewußten Mittäterschaft im allerstreno» ften juristischen Sinne kaum noch zu zweifeln. Der reichsanwalt hat denn auch nach diesem Geständnis sei«» Antrag auf Verhängung der Todesstrafe aufrecht erhalten. Da» Gericht hat sich «6er offenbar von der Erwägung lei-

MmmisM MMttilmiW I, Berlin.

Berlin , 14. Ott. DerBund für Freiheit und Ordnung" lud für heute Vormittag 10 Uhr feine Mitglieder nach dem Zirkus. Dusch zu einer Versammlung ein, in der bekannte Redner über Deutschland? Not sprechen sollten. Bereits um 9 Uhr sammelten sich infolge eines Aufrufs derR o t e n Fahne" mehrere 100 Personen vor dem Zirkus an, die die Versammlungsteilnehmer durch Redensarten belästigten und tätlich an griffen. Als die Schutzpolizei einem Verletzten zu Hilft eilte, wurde ein

Montag, öen 13. LMer

«lbhardt.

Benito

Bot dem Zusammentritt des Reichstags.

Berlin, 14. Oft. Im Reichstag, der feine Sitz­ungen am Freitag wieder aufnimmt, herrfcht bereits lebhafte Tätigkeit. Viele Abgeordnete haben sich fchon «'»gefunden und halten Vorbesprechungen mit den $ärteifübreru ab. Da die Mehrzahl der Abgeord­neten erst am Montag ober Dienstag eintreffen wirb, finden bie ersten offiziellen Frakttonssitzungen erst Sienetag statt. Zu diesem Tage haben eingeladen

Der Krieg tm Orient.

Die Räumung Thraziens.

Paris, 16. Okt. Wie gemeldet wird, hat die Räumung Thraziens durch die griechische Armee um Mitternacht unter der Kontrolle der Alliierten tzegonnen. Ueber den Räumungsplan ist zwischen den Eeneralstäben des griechischen Kommandieren- tzest Nidor und dem Vertreter der alliierten Gene­räle ein Abkommen getroffen worden. x

13. Oft. Zu ben von Frankreich an- «esiiudigten positiven Vorschlägen für bie anfangs Ge- Wtnber ftattflnbenbe Finanzkonferenz in Brüssel, ver- . tontet in politischen Kreisen, daß ftanzösifcherseits bei i*t belgischen Regierung eine Verlegung ber fLollgrenze von ber lotbrtngifdien Grenze nackt Mainlinie verlangt ivirb. In btefer Maßnahme Frankreich sein großes politisches Ziel ber letzten *Yhre erreichen, bie wirtschaftliche Einbe - t-ehuug ber Rheinprovinz unb ^>es «tbrgebiets in bas französische Wirt- ^^lksgebiet. Träger des französischen es «r Verlegung ber Zollgrenze soll ber französis... Na- )nono!bio(i sein, ber bereit tft, zur Erreichung dieses Se's selbst Deuffchland Zahlungssttindung für bie

19>3/24 zuzugestehen. Im Falle, baß die beut« Regierung bie Zollgrenzverlegung anutmmt, 7 ltle sich Frankreich sogar bereit erklären, Deutsch-i toad direkt finanziell zu. unterstützen und die Be­übung der sranzöstscherseits für Anfang nächsten Iah-1 In Deutfchland zu erwartenden Arbeitslosigkeit die .-Fassung deutfcher Arb.'itenuasfen zu ben Wiederaus-1 »anarbeiten auf französischem Territorium gench-

ENgcu.

Frankreichs Vorschläge für die Finanzkonferenr von Brüssel.

Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg

Anzeiger für (das früher kurheffischej Oberhessen

Ufer gehalten werden. Ware England bescheiden hinter Die Abgrenzung des Kreises ber Mattenbrotberechtig- Frankreich hergegangen, dann hätten die ffematifter ten ist nach dem Einkommen von 1921 erfolgt, weil die Tschanak besetzt und bast> die Meerengen ü&erfdir'tt-n Veranlagung für 1922 noch nicht vorliegt. Derjenige. Man wisse, L ein Versus Z RÄTfßaX^t1m?^a!Q^örfae^a%0Sei^ be^

wbekommeu, bereits einmal gekostet habe. Die nächste Steuerveranlagung ntdit überschritten hat, ist unter Äufgg6e der Staat.kunst fei letzt die Pazifizierung der willen Umftänben auch tm Wirtschaftsjahre 1922/23 be- l'tattonen. Er werde mit aller Macht jede Regierung red'ttgt, Markenbrot zu erhalten. Die Bestimmung, unterstützen, die sich dieser Aufgabe lttrchttos und ent-- daß derjenige, ber nachweist. baß sein Einkommen im schlossen widme, vorausgesetzt, daß sie keine für das Land I lausenden Wirtschaftsjahre das Vierfache ber obenge-

zahlungen.

Lettin, 14. Ott. Heut« beginnen im Reichs- b""dzministerium, wie die Telunion von zuständiger ^tte erfahrt, die Verhandlungen über die allgemeine ^«ge der Neuregelung des Ausgleichsverfahrens. Von ^Äscher Seite nehmen daran Vertreter des Finanz- steriums des Wiederaufbauministeriums und des Mftchsausgleichsamtes teil.

Beamter am Hinterkopfe schwer verletzt, sodaß er be­sinnungslos niederstürzte. Eine zufällig vorbeifahrende Radfa brer.Patrouille der Schutzpolizei von 4 Mann wurde von den Rödern gerissen und v «- rM. .niedergeschlagen. Tie Räder wurden gestohlen.

- veröffentlicht I Als weitere Verstärtttngen der Schutzpolizei heran- Mtttellungen über den Reparationsplan Brad-1 rückten, war die Menge bereits bis auf 1000 Personen . Der Plan zielt auf Ausgleichung des deutfchen angewachsen. Bei der Räumung des Platzes vor dem und StabLsierung der deutschen Mark hin. Zirkus.wurde den Beamten heftiger Widerstand ent- ^rdburh schlägt folgendes vor: 1 Das deutsche geaengesetzt. Neun Rädelsführer wurden festgo- °rget soll nahezu völlig von den äußeren Ver- nomine n. Einem weiteren Aufgebot der Beamten Achtungen aus dem Friedensvertrag entlastet gelang es schließlich, die Demonstranten in vie Seiten- S.fc* totL 618 Ei»« Dauer von vier straßen abzudrängen. Nach den bisherigen Fest- ktzre«. Dadurch soll Deutschland die Möglichkeit stellungen dürften von den Teilnehmern der Ver-

ÄPtto M «halte«. ®er sammlung und von den Demonstranten 26 verletzt

kurs soll stabtltsiert werden durch eine Regelung, I sein, vier Beamte wurden verletzt, davon zwei wonach die Reichsbank ennächttgt wird, Gold gegen sehr erheblich. Bei den Tumuktszenen am Eingänge Paptermark zu einem von einer gemischten Kommission des Zirkus wurden mchiere FenIerscheiben und Türen festgesetzten Preis zu verkaufen. 3. Die Re - I zertrümmert. Den Verhafteten wurden aus der Wache p a r a t i 0 nsckom mi ssio n soll reorganisiert und Dolch-, Totschläger, Schlagringe und andere gesähr- ihr Sitz nach Berlin verlegt werden. Iliche Waffen abgenommen. Man hatte die Beamten

*--- I hintererücks überfallen und ihnen mit ihren

^Vorschlägen. Das Blatt nennt diese Angaben un- svollständig; denn wenn der französische Plan nicht von ;der Regelung der interalliierten Schuldes ausgingc, allgemein zur Emission eines gesunden Geldes

, !n Deutschland zu führen, würde er prakttsch wertlos iKtibeii.

nieigenpret» betragt für ben 9ge|p. Zeitenmillimeter 5.00 Mk., amtliche unb____ ,

Anzeigen 6.00 Mk. Andere Spaltenbreiten entsprechend. Sei schwierigem Satz C7

Ausschlag. Spät «inlautende oder den Raum über Seite einnehmende An- dl. yllkslg, zeiien werden nach der Textspaltenbreit- berechnet. Reklamen bi« Tol.-Zeil« 30 00 Mk. Jkder Rabatt gilt als Barrabatt. Belege werden berechnet. Bei Auskunft durch die Eeichästsstelle und Vermittlung der Angebote 5.00 Mk. Sondergedühr

Qfnnh filanvn* eigenen Seitengewehren die Verletzung beige-

* XllllJU Wclltyc Itucl. I bracht. Zwei Versammlungsteilnehmer wurden von

London, 14. Ott. Llotzd George wurde auf den Demonstranten ins Wasser geworfen und | fcinei' Fahrt zum Reformklub in Manchester, wo er I von einem Schiffer gerettet. Mn Zeitnngsverkänfer, stine mit ungeheurer Spannunge rwartete Rede hielt, von I eec di>.Deutsche Zeitung" feilbot, wurde von der riner großen Menschenmenge ein stürmischer Empfang bc- Menge ftirchtbar mißhandelt und seiner Zeitungen «ntf fc- c* CP9h-^' beraubt. Nach Ansicht der Aerzte dürfte er nicht lebend

!-ch versucht hätte, England in den Krieg zu Mrzen davonlommen. llm l I Uhr wgr die Versammlung be- Er bewachte im Gegenteil diese infame Beschn^guna ?n eL Die Teilnehmer zogen in Kenten Trupps als ein Verbrechen am britischen Fair Plav. De Re davon.

gierung habe nicht Krieg, sondern Frieden gestiftet, wab Tie zahlreichen Demonstranten, die nach den Aus- rend sie mit der äußerst schwierigen Ausgabe beschäftig', chr iiungen vor dem Zirkus Bu ch noch einzelne Neben- gewesen fei, fei sie mit V-rdrehungen und Schinäbungen streßen besetzten, zerstreuten sich schließlich in bett überhäuft worden, wie feine «Regierung bei der Führung ersten Nasi,Mittagsstunden, ohne daß es zu weiteren internationaler Angelegenheiten es je über sich hät'c I Z.uscmmenstößen kam. Einer der verletzten $enioo- «tÄÄ Oranten, der einen Bauchstich erhielt, erlag seinen

-r sprechen könne, und auch sprechen wecke Die Regie-

ritng habe dreierlei bezweckt: 1. Die Freiheit der Meer- ^-rwtzungen inzwischen. ___

engen für den Handel alter Nationen su sichern. 2. Zu . '

verhindern, daß der Krieg nach Europa übergrrire I

3. Zu verhindern, daß in Konstantinopel und Thrnzi n fr' XrlFllllln.

das Schauspiel unbeareiflich-n Schreckens wiederhole, totr Neue Brotpreiserhöüung.

m fc^£V-^6res..9tb0tenr.^b# Berlin, 14. Oft. Wie ber Verband der Bäcker-

Was wurde geschehen, wenn die Türken, die letzt fr-ges- kneiftet Großberltns mtttctlt. soll markenfreies trunken seien, ohne bewassneten Mckerssand zu sinken, ben Brol vom Montag ab 160 Mark, die Sckirippe Bosvorus überschritten unb nach Konstantinopel sowie IG Mark kosten. Dobci soll bamtt gerccfjucf werden, Thrazien gegangen wären. Hätten sie in Osttbraziep daß dieser neue Preis kaum länger als eine ,Oeuvre" teilt mit. daß die I baltcwmacht? Wären sie nur bis zur Maritza borge- Wod>e gehalten werden könne. Der Gnmd für diese französischen Vorschläge über die Rep ara- rückt? Wer hätte sie aufhalten und verhindern sollen, katastrophale Browreisverteuernng sei die fortgesetzte lionszahlungen von Barthou erst am kom- in Westthrazien und möglicherweise in Salonisi Steigerung der Mehlpreise Voraussichtlich vom 30. ", y2 festzusetzen? Das hätte Kri-a bedeutet Der Bttober werde die Preiserhöhung elntrclert, die ent-

Lketiag ber Reparattonskommtsswn in der Hatte Ztti g lautet. Der WTtw^eg spreche!» der bewilligten Verdreifachung des Preises

Wichen Wochensitzung unterbreitet werden sollen. Das x^wn jsse Türken 1'/ Mittwue«uPonn.rL si'uc.das llmlagegetreibe etwa das Doppelte des

Ich,»«,, di, französischen V-»chI-g- gingm >« £.Ä? Hj'"

kni Grundsatz aus, daß es unerläßlich sei, die I urr frrkastWen^rtsichmit denac Lr. I, Berlin, 14. Okt. Wie das Reichsministcrium

^'ch-n Fi n-un z e nz us a n ie re n daß dieser Liberalen gerichteten Angriffen anseinanderaesttzt batlr Krfna.TA dw twerd-7 Ausschluß" der wohw!- -Dweck aber nur durch die Einschränkung derl siob er Hervor, daß sowohl die Marine- als auch die I -ntttelten Bevölkerungskretse vom Bezüge des Mar- Inflation erreicht wecken können und zwar durch ^illtärischcu Ratgeber der Regierunge r klärt hätten, s lcnbrotes gen offene Regelung bei der starken Mark­te Kontrolle des Devisenhandels und im Ausgleich ~ .. ..

ks Budgets. Einzig und allein eine ausländische Anleihe könne zu guten Ergebnissen führen. Damit sic «nrsgelegt werden könnte, mußte jedoch durch deutsche Einfüufte der Zinsendienst garantiert werden. Die französische Delegation würde als Pfand hierfür die ßtikinna^mm des Reiches und die indiretteu Stenern