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Londo n, 6. Okt.
Das Kabinett trat heute
b Mittag um 12 Uhr zusammen, um die Lage zu ex=
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• mtttelalterli^Ln Komx, der i» des xarlameqtarijA,
Der Netchskanzler Auch eine andere
keine andere Politik neiden, ter, kein Stmid könne allein
rechlferitgie die deursche Paricikonstellaiion könne Der Kanzler sagte Weidas deutsche Volk reuen,
«chwinde blem sei Anfang. Politik.
von Jahr zu Jahr. Das Reparationspro- heute in ganz andere Bahnen gelenkt als zu
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habe die eingetroffenen Verstärkung«» sofort gesetzt und seine Linie verlängert.
Hetobort, 6. Oft. Ter frühere britische Schatz- kanzler Mac Kenn a erklärte Berichterstattern, er era-kte eine amerikanische Anleihe an Deutschland als notwendig, glaube indessen, daß sie solange unmöglich sei, als Deutschland ein Moratorium erhalte, das lang 'genug sei, um die Mark zu stabilisieren und a'i nicht der Rtparationskommission das bezahle, wozu cs sich soeben verpflicht^ habe. Dies würde den Kredit Deutschlands stärken und die Verein g^en Sataten als sicher für eine Anleihe auf äbl-cher geschäftsmäßiger Basis erscheinen lassen. Kenna sprach die Zuversicht aus, daß die Reparationssrag- ,-t^u'f der kommenden Konferenz im Auslande auf vemünf- tiger Grundlage geregelt werde. Er sei der Meinung, daß Deutschland, nachdem die Mark stabilisiert sein wücke, für einen bestimmten Zeitraum zu einem Zoll auf den Mehrwert seiner Wiederausfuhr anzehalten werden solle.
Mital'eder des Ausschusses als Lügner entlarvt seien, und >-ß Abg Kuttner selbst vor Gericht als Mörder bezeichnet worden sei. De übrigen Kommunisten begleixtca ">iese Ausführungen mit lauten Beschimpfungen der vcr- -inigten Sozialisten. Der komniunistischc Antrag wu-dc schließlich abgelehnt und nur die große Anfrage über die Zustände im Saargebiet auf die Tagesordnung gesetzt
P a r t s, 6. Okt. Nach einer vom „Temps" öffentlichten Mitteilung aus Konstantinopel
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zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit von dem Kommandanten der türkischen Gendarmerie Ali Kemal.Pascha, dem Polizeidirektor Obersten Effad Pascha und dem Polizei- kemmandanten General Tevfi Pascha Vorkehrungen getroffen worden. Bei Zwischenfällen sollen Gendarmerie und Militärpolizei Hand in Hand arbeiten. Zahl und Stärke der Patrouillen seien erhöht worden. Besondere Maßnahmen hab« man auch gegen Feuersgefahr getroffen.
Die Mobilifierung der russischen Schwarzen Meer- Flotte.
Paris, 6. Okt. Nach einer Meldung der „Times" hat sich di« Cowjetregierung entschlossen, I die Flotte im Schwarzen Meer zu mobilisieren und den Seeleuten jeden Urlaub zu versagen.
Wiederaufnahme der Konferenz.
Konstantinopel, 6. Okt. Der französische Oberkommisfar meldet, daß di« gestern unter» I
Aus den Ausschüssen.
Die Vereinigung der leitenden Angestellten hat gegen die vom Reichstag^aus- 'chuß für soziale Angelegenheiten beschlosiene Ausdehnung der Angestellten-Versicherungspflicht auf alle Angestellten ohne Rücksicht auf die Höhe des Jahreseinkommens bei der Regierung und den maßgebenden Körperschaften schärfsten P r o t e st eingelegt. Die Vereinigung fordert die Beibehal. tung der Derstcherungsgrenze in der Angestelltenoersicherung.
das ganze Volk müsse mithelfen. Nach dem Zusammenbruch habe nicht die Parole ®ettung: Republik oder Monarchie, sondern Chaos oder Republik. Deik Reichswehr widmete der Reichskanzler Worte der An- krkennung und wandte sich zum Schluß gegen die Aus- vürdung der AlleinfcknUd am Kriege. Diese Last könne auf die Dauer kein Volk tragen. Sobald wir etwas Posttives in den Händen hatten, haben wir Schritte dagegen unternommen, daß man unS allein die Schuld am Kriege ausbürdet. Jetzt haben wir Beweise. Unser Depeschenwechsel wird in den nächsten Tagen in roter Schrift veröffentlicht werden. Dem kommenden Winter siebt der Kanzler mit Sorge entgegen. Es handle sich dabei nm die Organisterun- des Kampfes gegen den Hunger. Die kommenden ReichSiagsverhandlungen haben schwere Entscheidungen zu treffen. An die Ausfübrnngen des Reichs kanzlers schloß sich eine zwanglose Unterhaltung.
Die „OberbeffiW Zeitung' erscheint sechsmal wöchentlich. — Bezugspreis monatlich 105 Ml. mit Zuftellungsgebiihc. Für ausfallende Nummern infolge Streiks ooei elementarer Ereignisse kein Eriatz. — Verlag non Dr. E. Hinerotd. — Druck der iiniv.»Buchdrulkerei non Jod. Äug. Koch, Markt 21 23. — l-ernsprecher 55, Postscheckkonto: Nr. 5015 Amt Frankfurt a. Main.
Die Unterbrechung der Mudania-Konferenz.
Paris, 6. Okt. Die Konferenz von Mudania ist gestern unterbrochen worden. Die alliierten Generale sind nach Konstantinopel zurückgekehrt, ohne daß eine offizielle Kundgebung über den Grund dieser Unterbrechung abgegeben wurde. Man glaubt, daß die alliierten Vertreter den Wunsch haben, mit der alliierten Kommission in Konstantinopel über bestimmte Punkte zu verhandeln und daß die Generale heute wieder nach Mudania zurückkehren werden. Der Vertreter des „New Port Herold" in Konstantinopel erfährt, daß die griechische Delegation nach Instruktionen aus Athen sich geweigert hatte, vor dem endgültigen Friedens- schluß Thrazien zu räumen.
Aeußerste Beunruhigung in London.
Amtliches VerAndigungsblatt des Kreises Marburg
Anzeiger für (das früher kurhefsischej Oberhessen
Som Kriegsschauplatz.
Türkische Kavallerie bei Konstantinopel.
Paris, 6. Okt. In London ist die Meldung cingetroffen, daß türkische Kavallerie 65 englische Meilen von Konstantinopel entfernt in der neutralen Zone erschienen sei.
Türkische Truppenverftärkungrn in Tschanak.
London, 6. Oft. Der Sonderberichterstatter des „Daily Chrontcle" meldet aus Tschanak, daß die Zusammenziehung türkischer Truppen fortbauert und daß die birtischen Truppen jetzt in Fühlung mit Infanterieabteilungen der zweiten Armee der Ke- malisten sich befinden, die den Griechen die Niederlage beigebracht hatte. Die kemalistische Artillerie sei, wie berichtet werde, noch ein« beträchtliche Strecke entfernt. Der britische General Mardon
Die RevarationsskW.
Amerika in der Reparationskommission?
'Nem b ork» 6. Oft. Der Resolutionsausschuß Hit dem Bankierkongreß empfohlen, zu verlangen, daß ein amerikanischer Vertreter zum Mitglied der Re- perotionskommission ernannt wird und daß die amerikanische Regierung unverzüglich eine Erklärung abgibt, betreffend die Grundsätze nach denen sie mit anderen Ländern für die Wiedecherstellung Europas zusammen- wirkeu werd«.
Der Krieg im Orient.
Der Stiebe M nitfit odi fiert.
Die Lage im Orient hat sich in den letzten Stunden ernstlich verschoben. Alles scheint wieder in Frage gestellt durch den überraschenden Widerstand, den die Griechen auf der Mudania-Konferenz der Räumung Thraziens entgegengesetzt haben. Sie haben dieser Weigerung Nachdruck verschafft durch Entsendung zweier Truppenzüge von Saloniki auf Adrianopel. Die kritische Situation ist noch dadurch verschärft worden, daß durch die Haltung Franklin Bouillons auf der Mudania-Konferenz neue Meinungsverschiedenheiten zwischen England und Frankreich entstanden sind.
Paris ,6. Okt. Tie Antwort Angoras auf dir unter dem 23. September ergangene Einladung der Mackie zu einer Zwischenkonseren; ist gestern in einem vorläufigen telegraphischen Auszug bei dem englischen Ministerium des Aeußern eingegangen. In dieser Antwort wird die Eröffnung der Konferenz auf den 20. Oktober in Smyrna vorgeschlagen. Es wird ferner das Erstaunen darüber zum Ausdruck gebracht, daß bei den Verhandlungen über die Meerengen keine der beteiligten Mächte wie Rußland, die Ukraine und ßkorgien eingeladen worden sind. Die Teilnahme diese Staaten an den Verhandlungen würde die Regelung der Meerengenfrage erst zu einer dauernden machen und ihre Einladung wird deshalb verlangt. Im Prinzip gebe es keine Meinuugsrerschiedenh it über die Notwendigkeit der Freiheit der Meerengen sowie über den Schutz der Minderheiten. Die Türkei werde im notwendigen Augenblick den angeregten Eintritt in den Völkerbund betreiben. Schließ'ich konstatier: Die Note mit Befriedigung die versprochene Räumung Kan- stantinopels durch die alliierten Truppen, >et die Türkei mit bkgre'slicher Ungeduld entgegensieht.
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Handlungen zu verschleppen wünsche.
Die Lage in Men.
Paris, 6. Ott. Havas berichtet aus Athen, nach den Zeitungen sei General Katchakis, der ehemalige Leiter der Militärmission in Konstantinopel, zum Gouverneur von Thrazien ernannt worden.
Athen, 6. Okt. Politis hat das Außenministerium angenommen.
Paris, 6. Okt. Nach dem Konstantinopeler Korrespondenten der „Chicago Tribüne" sind dem griechischen General Madaraki drei Tage Zeit gegeben worden, um in Athen die Zusage zur Räumung Thraziens zu erlangen. Falls man in Athen ablehnen würde, würden die Alliierten Zwangsmaßnahmen ergreifen, beispielsweise eine Blockade der griechischen Häfen durchführen und die türkische Armee zur Vertreibung der Griechen nach ^Thrazien schicken.
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Schließung der Frankkurfer Gaststötfen.
Frankfurt a. M.. 6. Okt. Der Arbeitsausschuß der Frankfurter Gastgewerbevereine beschloß mit dem 5. Oktober dem gesamten in Frankfurt a. M. besctzäf- tigien Personal in den Gastbetrieben aller Art zu kündigen und mit dem 30. Oktober die Betriebe zu schließen. Die Schließung bat solange zu dauern, bis die Stadtverwaltung dem Gastgewerbe Garantien gegeben bat, von der Einführung der Rachttzocker- und Schlenk mersteuer abzusehen.
Aus dem besetzten Gebiet.
Köln, 6. Okt. Wie die „Köln. Ztg." aus Elberstld neidet, bat die französische Besatzungsbehörde den Anschlag eines Plakats für den Rheinischen Volkstag in Elberfeld mit einem Bilde des Vaters Rhein und einem Treuschwur des Rheins an das Reich verboten.
Berlin, 6. Oft. Wie die Blätter ans dem besetzten Gebiet melden, werden erst jetzt nach Abschluß der amtlichen Feststellungen schwere Ausschreitungen belgischer Soldaten in Straeten (Regierungsbezirk Aachen) bekannt, die am 14. 9. während der belgischen Manöver begangen wurden. Als gegen 12 Uhr nachts der Wirt eines Gast- vrufes in Straeten eine Anzahl Unteroffiziere und Mannschaften aufforderte, das Lokal zu verlassen, weil er schließen wolle, versuchte ein anscheinend angetrunkener beb fischrr Unteroffizier die beiden Töchter des Wirtes bet sich zu behalten. Die Eltern, die die Töchter in Schutz nehmen wollten, wurden von den Belgiern nird-cge- schlagen. Er versuchte darauf, in das .im oberen Stockwerk gelegene Schlasizmmer der Mädchen einzudringen. Diese konnten, nur notdürsiig bekleidet, durch h« Flucht über die Dächer sich retten. Der Unteroffizier tonnte, wließiich verhaftet werden.
wägen. Lloyd George führte den Vorsitz. Zahlreiche Minister nahmen an der Sitzung teil. Nach ihrem Ende reiste Lord Eurzon unverzüglich um 2 Uhr nach Paris ab, um sich mit der französischen Regierung zu beraten. Die Lage wird augenblicklich als kritischer denn je angesehen, seitdem Mustapha Kemal Pascha in die neutrale Zone ein- gedrungen ist. Die Kemalisten glauben, die er-, strebten Ziele sicherer durch Kampf zu erreichen als durch Verhandlungen.
Eine gut unterrichtete britische Seite erttärt, es sei jetzt ziemlich Nar, daß der von französischer Seite auf die Türken ausgeübte Einfluß nicht gerade der günstigste zu sein scheine und daß die plötzliche Versteifung der Haltung der Türken auf diesen Einfluß zurückzuführen sei. Die Blätter erttären, der Einfluß Franklin Bouillons habe sich, wie verlautet, gegen einen Erfolg der Konferenz gerichtet. Lloyd George soll ausgesprochen haben, daß er für den Fall eines Mißerfolgs feiner Bemühungen für den Frieden dem König unverzüglich anraten werde, leide Häuser des Parlaments zusammenzuberufen.
Laut „Evening Standard" bleibt General Harrington bis zur Zusammenkunft zwischen Curzon und Poincars in Konstantinopel.
P a r i s, 6. Ott. Der „Petit Parisien" meldet aus London: In englischen Regierungskreiscn herrscht die äußerste Beunruhigung. Um 10 Uhr abends war im britischen Kriegsministerium ein Radiotelegramm General Harringtons eingelaufen. Das Kabinett hat ihm sofort duchr Radiotelegramm Antworten lasten, er möge neue Einzelheiten über- znitteln und in Konstantinopel neu« Instruktionen Abwarten, bevor er nach Mudania zurückkehrt. Der Ministerrat wird heute noch einmal zusammen- ßrrten. Ein Reutertelgratttm meldet, daß die
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Minister Oswald Über di: Ursachen der Teuerung.
München, 6. Oft. In einer Versammlung her Bayrischen Volkspartei sprach gestern.Abend der bad- rische Sozialminister Oswald über die Teuerung und ■' Ursache o 'S EroßNabt-'lends.- Er wandte sich b.ibei besonders gegen die Börsenmanöver und erklärte, daS fauvtübel. an dem wir leiden, sei die Schwäche der Staatsgewalt, die sich nicht durchsetzen könne gegenüber den Sonderinteressen der organisierten Wirt- ichastsinteresten und Bevölkerungsklasten.
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Konstanz. 6. Oft. Gestern Abend warm Bettre- ter der hiesigen Behörden sowie Abgeordnete deS Reichs- und Landtags aus dem Bezirk Konstanz tm Jnselhotel vom Reichskanzler Dr. Wirth, der am Bodensee seinen Urlaub verbringt, zu Gast .geladen. Rach einer Begrüßungsansprache durch den Oberbürgermeister hielt der Reichskanzler eine längere Rede. Er bezeichnete es als Hauptaufgabe der deutschen Politik der letzten Jahre, die Einheit des Reiches zu retten. Das sei gelungen. Die Atmosphäre des Haßes
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Unter Bethmann war der Staatssekretär des Auswärtigen bloß Hilfsarbeiter, und auch dem Kaiser gegenüber waltete er, da er ja verfastungs- gemäß die Verantwortung trug, nach Belieben. Der Kaiser geht dann allgemein auf das Verhältnis von Kaiser und Kanzler ein, das Bismarck geschaffen, für ihn paßte, aber durch die vergrößerten Reichs-
Paris, 6. Oft. Havas meldet aus Wrsh'nzton: l ämter zu einem bedenklichen Uebergewicht des Das Schatzamt wurde gefragt, ob die Schuldenstin- Kanzlers geführt hätte. Der Deutsche Kaiser habe dii-rung-kommission eine Einteilung der Schulden in kein Mittel, einen Kanzler zu zwingen, außer in verschiedene Arten, je nach Verwendung der Darlehen, einem Kanzlerwechsel, was aber immer eine „tief ins Auge gefaßt habe. Die Antwott lautete, daß der einschneidende Prozedur sei. Trotzdeimsei kurzweg Kongreß die Kommission nicht ermächtigt habe, Ider Kaiser für alles ein verantwortlich gemacht f° dorzugchen und daß diese infolgedessen die Schulden worden von Nörglern im Znlande sowohl wie sei- aö ein Ganzes betrachte. Die Anregung kam nicht tens der Entente. 1910 folgte ein Besuch des Zaren, von den beteiligten Regierungen. Die Fund'eruugs- 11911 eine Einladung des Königs Georg von Eng- fommiffion habe bisher feinerlet Zahlung-- land zur Enthüllung des Standbildes der Königin plas vsrIcfPageu. , ! Viktoria. Der Kaiser beschreibt ausführlich den
alliierten Generale heute früh um 9 116t eine wich-1 krochen« Konferenz von Mudania heute wieder auf- tige Besprechung mit den alliierten Oberkommis- genommen werde. Die alliierten Generale kehrten saren in Konstantinopel hatten und daß man er- an Bord des „Iron Dake" um 3 Uhr zurück, wartet, daß sie im Laufe des Nachmittags nach Konstantinopel, 6. Ott. Die griechischen Mudania zurückkehren. Bevollmächtigten sind gestern Abend eingetroffen
London, 6. Ott. Reuter meldet, nach amt- „nd um 10 Uhr mit den alliierten Generalen in kicher britischer Ansicht ist die Lage als s e h r e r n st Verbindung getreten, anzusehen. Ein vollständiger Stillstand # > q-v .
ist eingetreten Die britische Regierung spannt je- doch jeden Nerv an für die Aufrechterhaltung des wtiiitttr Lmm.
Friedens und für Erhaltung der vollen lieberem- „ „ ,
Kimmung zwischen den alliierten Generalen. Neue - , @ 16 " 9 0 °° ° . .
Instruktionen sind von London nicht abgesandt wor- L^V^ng ??
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as Ergebnis wird abg^wartet. Die Lage wirb ^ier tion Regierung Vorschläge fordert, durch welche amtlich so umschrieben, daß die Türken mehr ver- Presse in Peuchen durch ähnliche Maßnahmen wie in langen, als ihnen versprochen worden ist und gleich- Vaden vor dem ihr drohenden Aufammenbruch bewahrt zeitig keine der geforderte n Bürgschaften geben werden soll. Die bestehenden Maßnahmen der Reichs- rvollen - regierung feien durchaus unzulänglich gewesen, und die
P-inears beschuldigt England. Forstverwaltung für
, ; a I Lapieryolz fordere, seren unnötig.
a r is, 6. Ott. PoincarS hat den ftanzö- <3ctwnn wurden die Gesetzentwürfe zur Erhöhung fischen Pressevertretern bestätigt, daß die Vorhand- her Gerichtskosten und bet Gebühren für Notare, Rechtslungen mit den Türken ins Stocken geraten seien I anwälte und Gerichtsvollzieher in zweiter und dritter Der Ministerpräsident äußerte die Meinung, daß Leiung angenommen.
nur von einer kurzen Verhank lungspause die Rede Das Saus vettagte sodann die Weiterberatung auf sein könne. In Mudania habe über die Grund- Dienstag, den 17. Oftober 12 Uhr mittags.
fragen völlige Einigkeit bestanden. Die Tatsache, Bei der Feststellung der Tagesordnung kam es zu daß eine Verständigung über die praktische Aus- ästigen Lännftenen, als Mg. Schulz-Neukölln (K.) kührung bisher nicht erzielt worden sei, scheine zu ^51, heftigen Angriffen gegen d« G schästsführung des beweisen, daß der Friedenswille nicht bei allen Leiner iund» den^Vorfitzen^n des Unterem . , « t • m I 'uchnngsansschusses über "btt mitteldeutschen Unruhen,
Konferenzteilnehmern gleich stark sei. Nack, den An- 9[6l. Kuttner (So,.) auffordert, daß der Berfibt deutungen Pmncarös nimmt man tm Pariser Mi- dieses Ausschusses endlich auf die Tagesordnung gesetzt nisterium des Aeußern an, daß England die Der- werde. Er behauptete dabtt. daß mehrere deutschnatisnale
Der Anzeigenpreis beträgt für den ggefp. Zeilenmillimeter 3.00 Mft amtliche und
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