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। zigc Lösung, durch die sich daS französische Schatzamt i« ® 1 t S, 5. Ort. Haoas berichtet aus Athen, | naher Zukunft Bargeld verschaffen könne. Er verkenne ~ * - die Schwierigkeiten des Unternehmens nicht: sie seien aus

die so ernste Lage im Innern zurückzn führen, in die sich Deutschland durch seine Finanzpolitik gebracht habe, de Lasteyerie sprach alsdann von der Reparationskon»

®e” die Erörterung im Preußischen Land-' str das Verständnis verschärfte, so wäre die W Rühe nicht ganz nutzlos vertan.

Deutsche Volkspartei bereits am Ende der letzten Reichstagstagung ausgesprochen.

Berlin, 5. Okt. Das Reichskabinett beschloß, alsbald einen Reichstagsbeschluß über die Wahl des Reichspräsidenten herbeizuführen und Sonntag den 3. Dezember als Wahltag oorzuschlagen. ,

1 ie ^DberbelRIdre Zeitung eridjetnt lerbsmal wöchentlich. — Bezugsvreis monatlich 105 Mk. mit Zustellungsgebühr. Für ausiallenbe Nummern infolge Streiks ooer elementarer Lreigniiie lei« Er,atz. — Verlag von Dr. L. Hitzerotch. — der Untm-Buchdruckerei von 3ob. Slug. Koch, Warft 21.23. — Kernjprecher SS, Post­scheckkonto: Xt. 5015 Amt Frankfurt a. Main.

durch Deutschland vervollständigen, andererseits aber müsse man Deutschland zwingen, Ordnung in seine Geschäfte zu bringen, damit eS anS-

ilei.’t' t und b.

Militer SonMao.

17 2 Sitzung voln 5. Oktober.

Die Aussprache über Oberschlesien wird fort» gesetzt.

Abg. Metzentin ($. Vpt.) betont, der Kampf mit dem polnischen Nationalismus m Oberschlesien sei । noch nicht beendet. Jetzt sollten die notlvendigen öffent­lichen Arbeiten sofort in Angriff genommen werden, oamit die Flüchtling« beschäftigt und im Lande be- ,arten werden könnten. Außerdem müßten die unglaub­lichen Zustände in der Unterbringung der Flüchtling- sosort gebessert werden.

Abg. Her m a n n - Breslau (Dem.) meint, die Re­gierung könne mit ihrem zaghaften Borgehen keine mora-- lischen Eroberungen machen. In erster Linie müßten die unhaltbaren Zustände im Wohnungswesen beseitigt wer­den. Durch den Zustrom der Flüchtlinge sei aber eine mrchtbare Teuerung entstanden. Umso notwendiger sei daher eine raschere Erledigung der Nnterstützungsanträge süchtiger Sozialrentner.

Mg. Dr. Krieg« (D. Vpt.) verlangt die Jnan- 'pruchnahme Polens,zur Wiedergutmachung der Schäden, welche D misch.m bei den polnischen Aufständen in Ober­schlesien zugefügt worden seien

»Wie.

Von unserem parlamentarischen Mitarbeiter.

Im Preußischen Landtag hat die Redeflut über die Wirtschaftsnöte wieder eingesetzt. Der erste Anstoß zu SföfakÄbatte ist von links -ausgegangen. Die Kommunisten erschienen sofort nach Eröffnung des Parlamentes mit ihren großen Anfragen auf dem Plan, und es verstand sich für die Vereinigte jozialdemokratische Fraktion von selbst, daß sie nicht I im zweiten Treffen Zurückbleiben konnten, toi

Der Krieg im Orient.

MimMm beim (eg.WoiMtitam?

London, 6. Okt. Es sollen, wie hier in später Nachtstunde verlautet, in Mudania zwischen den alliierten Generalen Schwierigkeiten ausgebrochen sein.

Großer englischer Kabinettsrat.

Paris, 5. Okt. Wie aus London gemeldet wird, ist für morgen eine große englische Kabinetts­sitzung einberufen worden.

Französischer Vorstoß gegen Lloyd George.

Paris, 5. Okt. Zm „Matin" veröffentlicht Chefredakteur Stephan Lauzanne einen außer-! ordentlich heftigen Artikel gegen Lloyd George „Kriegstreiber". In dem Artikel heißt es u. a., daß alle 6 Monate Europa dank Lloyd George er­schüttert wird. „Wie lange will England noch an seinem Steuerruder den größten Stranräuber dul­den, den die Geschichte kennt?"

Dom MgMuM.

seren; in Brüssel und erklärte, daß dort dir französische Regierung ein konkretes Programm vorlegen werde. Er I hoffe alsdann, daß bei dieser Gelegenheit auch das Problem der interalliierten Schulden angq^hnitten werde. Angesichts des Versagens Deutschlands sei Frankreich I seit dem Waffenstillstand gezwungen gewesen, das retour» I rable Budget aus dem Wege von Anleihen zu decken. Mit I verschränkten Armen hätte es nicht vor den Ruinen sieben I 'leiben können um zu warten, bis Deutschland mit seinen I Zahlungen beginne. Für das Konto Deutschland habe I man Ausgaben gemacht, die sich bis zum 1.1. auf 80

Milliarden beziffert hätten und die am 31.12 jedenfalls I 100 Milliarden übersteigen würden. Rach Ansicht de» Finanzministers könne von einer raschen Deslaiin'n in Frankreich nicht die Rede sein, solange Deutschland nicht mit seinen Zahlungen begonnen habe. Frankreich habe I m Jahre 1919 51 Milliarden 331 Millionen geliehen, 1920 42 Milliarden 822 Millionen, 1921 31 Milliarden I 120 Millionen, im Jahre 1922 würden eS aber etwa nur noch 20 Milliarden sein. Frankreich mache äugen» 'sticklich wundervolle Anstrengungen zur wirtschaftlichen Wiedererhebung. Schon könne man den Augenblick bot» aussehen, an dem die wieder aufgebauten Provinzen ihren Zlatz als Faktor der nationalen Produktion wieder ein» nehmen würden. Die Eisenbahneinnohmen hätten sich m Vergleich zum Jahre 1920 um 600 Millionen ge­steigert. Auch die Arbeitslosigkeit habe nachgelassen und die Sparkassen stellten eine fortgesetzte und regel» mäßige Steigerung der Einlagen fest. Durch die Wieder» aufnahme der Geschäfte, durch die Entwickelung des öffent­lichen Reichtums, duxh die Arbeit und Energie werde Frankreich dazu gelangen, sei ne finanzielle Lage wieder aufzurichten. Zweifelsohne weiche es in diesem Jahre 6—7 Milliarden weniger ausgeben, als im Jahre 1921. Die Steuern würden 2 Milliarden mehr einbringen. Im ganzen werde der Haushalt des Jahres 1922 dem sran» ösifchen Staatsschatz eine Erleichterung von etwa 8—9

Mi (borden bringen.

Barthou Borsitzender der, Reparationskommission.

Paris, 5. Oft. Der Justizminister und Vizepräsi­dent im französischen Kabinett, Barthou, hat die Berufung zum Vorsitzenden der Reparationskommissioa angenom­men. Seine Ernennung dürste morgen erfolgen. HerrM Barthou war vorher die Uebernahme des französische»

Marburg -FttiA, btnl. Mber « lbharvt.

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em Set« rhöhang tnutzung ichkifte»

sie denn auch mit mehreren Interpellationen in bie gront gerückt. Es läßt sich leider nicht verkennen, daß es den sozialdemokratischen Parteien ebenso wie den Kommunisten innerster Linie auf die agita­torische Wirkung ankommt. Bei den thüringischen Landtagswahlen haben die Sozialdemokraten die Erfahrung gemacht, daß infolge der Teuerung und der wirtschaftlichen Röte viele ihrer Anhänger zu den Kommunisten überlaufen. Daraus erklärt sich bet sozialdemokratische Feuereifer wenigstens in । Reden gegen und in Klagen über die Wirtschafts- not, sich von den Kommunisten nicht übertrumpfen

Um übrigen darf man zweierlei nicht über- < : sehen. Unsere wirtschaftliche Gesundung und unsere allmähliche Befreiung von wirtschaftlichen Röten »st ganz wesentlich abhängig von ruhiger Entwick- s f *n9 *m Innern. Die Sozialdemokratie wird auf diesem Gebiete auhtzrordentlich viel tun können, um ' JIe ruhige Entwicklung zu sichern. Jeder Sprung des Dollar beweist! vo« neuem, wie außerordentlich empfindlich unser wirtschaftliches Leben auf Be- lMruhigungen irgendwelcher Art reagiert. Deshalb r «ulet die Parole: Schluß mit den Krisen. Die So- Paldemokratie scheint aber nicht abgeneigt, neue ^litische Krisen anzuzetteln. Die Aeußerungen des ^Vorwärts" lassen mindestens erkennen, daß infolge Mr Angliederung der Unabhängigen eine gewisse t Meigung besteht, das innere Kriegsbeil auszu- Ma den und mit dem Klassenkampf zu drohen Eine Mrartige Unruhestiftung im Innern ist das aller- i Gerste Mittel, um unsere Wirtschastsnöte zu stei- jvrn. Rur der Zusammenschluß aller Kräfte kann Weiterem Unheil steuern. Zum andern aber kann h Mn bei jeder Erörterung der wirtschaftlichen Röte Dur immer wieder darauf Hinweisen, daß der Frie- Mnsvertrag von Versailles die Wurzel alles llebels ßst- Die fortschrittliche und sozialdemokratische ffrege will es zwar nicht Wort haben, es bleibt die Erfüllungspolitik uns das Mntschaftltche Ru^rat schon beinahe gebrochen Mck. Soll es deshalb besser werden, so muß in allcr- .Mster Ltnie eine Aenderung nach dieser Richtung Mtreten und der Kampf mit allem Nachdruck aeaen

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^nsen des Ultimatums geführt werden. Es bilit - i JJr’ Nörgeln und Klagen über Einzelerfcheinuiwea

'lcht, wen« man nicht diesem Erundübel zu Leib-

I Aus den Ausschüssen. |fcie ffWe Abdankungsurkunde'Hli^KUt^n- ] Fortfall der Doppelversicherung in der Angestellten- L”15 Oktober wiedergefunden worden, und

Versicherung. l>er „vtaatsanzeiger" habe sie gestern veröffentlicht.

Berlin, 5. Okt. Der Neichstagsausschuß für ° ndou, 5. Okt. Venizelos ist gestern Abend soziale Angelegenheiten setzte beute seine Beratung rom amerikanischen Botschafter empfangen worden über die Aeitd-rung des Lerstcherungsgesetzes für An- Wie verlautet regte er eine Unterstütz,in» h»r «<», gestellte fort. Der Ausschuß ist der Ansicht, daß die einigten Staaten $

Doppelversicherung beseitigt werden muffe. Die Re-1 b . oaten 'ur ®tc griechische Forderung an, gierung wird zu diesem Zweck die Bernfskreise treu- co“ ^vroäten von alliierten Truppen besetzt werde neu, die zur Zeit in beide Bersicherungen fallen.

Hauptausschutzsitzung des Reichsverbandes der *

5)if »Wöttonslw.

HauptauSschutzsttzung des Reichsverbandes der deut- Die Rede MxKenna's.

scheu Industrie nahm als erster Redner das gelchäfts- Wie wir aeforn , ...

führende Mitglied Geheimrat Bücher das Wort, um Lritifcfee "eE ' '^^(ige

nach einem Ueberblick über die Entwicklung des letzten ®enna auf der Newporter

halben Jahres, insbesondere über die Verhandlun- Nede, tn der er den unwid erleg

gen, die zur Uebergabe der deuttwen Schatzwechsel an V. „ fufirte, daß zwar Deutschland über große die belgische Regierung geführt haben, zur derzeitigen -roomiwnskroft versüge. drß man nber Produktionskraft Lage der veurtchen Wirtschaft Stellung zu nehmen 'in£) Erzeugungsfähigkeit nicht der Bezahlung von Schul- Bücher begrüßte das Abkommen Slinnes-Lubersae als den gleichsetzen dürfe. Drzu wird gemeldet: den Anfang zu dem von ihm als notwendig erachteten London, 5. Okt. Die Presse m-stt der °°"»»»»«-sgu-itaää?,';

I I ^N'gsschulden große Bedeutung bei. „West-

Sie MI ö» MchMWentea. bad stir die fanatischen Ideen ^(itiVr1 ^SSenn"'bi<-1

Berlin, 5. Okt. Wie die „B. Z. a. Ak." mit- ^tcbaS. f”rt auf dem „Deutschland

E. die Regierung in den gestrigen Be^re. $HnU¥ ®S

lhungen mit den Parteiführern zunächst den Ver- (»s Blatt warnend sagt, die gesamte Grundla« ihr« lretern der Regierungsparteien den Vorschlag ge- augenblicklichen ZEsatton. Es fei eine harte Rede, macht, die Wahl des Reichspräsidenten ^er i* kher die alliierten Länder diese Medizin nehmen,' inöglichst bald vorzunehmen. Die Regie-1 !ltn’c 'chueller wird die Gesundung kommen.

rung nehme den 3. Dezember als Wahltermin in | ^.«ris, 5. Okt. Nach einer Havasmeldung aus

Aussicht. Wie das Blatt hört, hätten die Regie ist das Schatzamt'der Ansicht, daß die An-I

lUNysparteien diesem Vorschläge zugestimmt Mae^Kenims ^nr Frage der interalliierten Schul-

Tci mit großer Sicherheit zu erwarten daß in der ÖÜ^Ts. in5^u? a'/f d-e.Schuldenbezahlung

genommen wurde, welche die Wa-ff des Reichsprä,t- -chatzamtes, daß die Schuldensundierungskommisston sich .«nten aus den 3. Dezember anberaumte. Diese nur nach dem Kongreß richten könne, d« sie bis jetzt ledig- Vorlage würde vom Reichstag wohl glekch nach dem I ermächtigt habe, angemessene Beengungen für die I Zusammentreten am 17. Oktober angenommen wer-1 Rückzahlung zu formulieren. Man gibt zu, daß die Kom-1 öen. Rach der Ansicht des Blattes dürfte der Reichs- ?""wn nach vorausgegangener Untersuchung und Be­lag ein von den Regierungsparteien einzubrinaen- ^^rn der auswärtigen Mächte dem

des Gesetz Über die Penfionsberechtiaunq iws Reicks- ^age eines Landes im besonderen auseii-

^.bet Kredit gewähren, bis die Ware verkauft ist, . damit der Kaufmann aus dem Erlös den Einkaufs- Wreis decken kann, sonst vermag er sich nicht anders tu helfen, als daß er sich den für den Einkauf nö- i Mehrpreis von dem Käufer zahlen läßt Auck - die verwerfliche Devisenspekulation bedarf cne-' gischer Einschränkung. Richt minderwichtig ist es auch, dem vielfach zum Unwesen ausgearteten Treiben der Ausländer in Deutschland -zu ft-uern । damit der deutsche Jnlandsbewohner nicht als ' putschen Volkspartei auf Verleihung der Roten Kreuz- Köuser vollständig unterdrückt wird.

' fönnen d6er ohne viele R^den durch-, «uuuuy lummen yirr»», mror

L «eru^rt roeröen. Auch ein anderes Mittel ist durch- Anträge zur Aufbesserung der Gehälter der. ,

aus probat. Es besteht in der Beseitigung des Beamten-, Gewerbe» und S a n d e ls le h re i M "W M Mkll.

mechanischen Achtstundentages, dessen unterfchied«- !°mie der Bezüge der W a r te g e l d emp s an g e r $ a . f _ -- 1T. . . ™

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| liehen wird' agitatorische Reden zu halten, anstatt ---*---- ' '

"^"ich praktisch das gegen die Wirtschaftsnot zu tun, was notwendig ist.

Amtliches VerLndigungsblatt des Kreises Marburg.

Anzeiger für fdas früher kurhessische) Oberhessen

,u lassen Ob der M>g Göbel (Ztr.) polemisiert gegen die Aus-

’ tf“; mpinJ ® f 10 bem ^Cbeetfet 'iihrungen des Abg. Pieck. In Oberschlesien hüllen

IP ch, ist eine andere Frage. elbff die kommunistischen Arbeiter eine andere Haftung

Man kann zweifellos recht brauchbare praktische ;inscnommi‘n unb f’6 meist der deutschen Einheitsfront Vorschläge zur Behebung der Wirt-chaftsnöte ^TfÜ9K Erklärungen der Regierungen Über die »acken Auf der Nre^lauev Hebung der Wohnungsnot konnten mcht voll befriedigen.

Volksvartei sind Rutschen ^tzt sei vor allem schnelle L-lse notwendig

Ktoflin.Vn Entschlle^u'-g wertvolle Abg. .Scholich (Soz.) meint, die Red- des Abg.

Ruhtlmien dafür vorgezetchnet worden. Wenn Aieck beweist, daß die Kommunisten in Oberschlesien gar- man den Preis der Ware im Einzelverkauf nicht nicht helfen wollten, sondern nur ihrem Parteipeschüft Immer wieder in die Höhe schnellen lassen will, so dm kommenden Wahlen zu nützen suchten. Der in kst es notwendig, daß die Lieferungsverbände wie- Oberschlesien selbst^geschasfene Selbstschutz sei nicht mit I P a r i s, 5. Okt. Havas berichtet aus Anaora .em unberufenen Lselbstschützer aus dem Reiche zu der-s den interessierten militärischen tiirkfschon ' gleichen, in bereu Reihen sich übrigens auch zahlreiche ha5 ™ Z Sruftinn^, kommunisüsche Landsknechte befunden Hütten. Die mit 1 t o * “ ro°tben’ bte ®Da<

Recht erbitterten Oberschlesier möchten darauf nicht her- I .“ ItL 8 ° neutralen Zone oorzunehmen. Die nnfallen, durch die Kommunisten genau wie in Moskau ""Ocke Kavallerie habe schon begonnen, aus dem 'em Hunger ausgesetzt zu werden, während die Kom- I ,=>e“ot ^er Dardanellen ihren Rücktritt anzutreten, wollten" baS füt *6rt <BcrfciiWcfe üectVTnben Englische U-Boote nach den Dardanellen.

Damit schließt die Aussprache. Di: Anträge wer- I Paris, 5. Okt. Aus Malta wird telegraphiert: den angenommen mit Ausnahme des Antrages ber | ~le U-Boote „L 22“, „L 24“, „L 25“, „L 52“ und ‘ - - . 2 71“ ebenso wie das Begleitschiff' „Luzia" die

I ün bie Teilnehmer an den Kämpfen in Ober- alle zur zweiten Flotille des englischen atlantischen 9 'chlesten. Geschwaders gehören, sind auf dem Wege nach den

-l Zur gemeinsamen Beratung kommen h-eranf mehrere Dardanellen u uen

I Schatzamt jedoch der Ansicht, daß jede allgemeine Strei­chung oder Herabsetzung der interalliierten Schuld für die I allgemeine Lage der Welt von Nachteil sei. Jede- Vor­gehen, das als Zahlungsverweigerung seitens einer son- I veränen Regierung ,u betrachten sei, würde ihren Kredit I einen nicht wieder gutzumachenden Schaden »ufügen «ch I die Anullierung der Schulden in gewissen Ländern würden I den Mangel an Vertrauen in ihre Staatspapiere nur ber» | schärfen. DaS Schatzamt habe aber nicht die Abftcht, I sich als Gläubiger unbarmherzig zu zeigen. Es fei der I ilnficht. daß die Rückzahlung seitens Englands außer I Zweifel stehe und daß' Frankreich und die anderen Natio­nen von Bedeutung sich auf Grund eines sorgfältig durch­gearbeiteten KonsolidiernngsplaneS ihrer Verpflichtungen entledigen würden.

Eine Programmrede des französische« Finanz» Ministers. |

11 Daris, k. Okt. Auf einem Festmahl, das die Pariser Handelskammer heute veranstaltete, hielt Finaitz- I Minister de Lasteyerie eine Pro grammrede I Der Finanzminister erklärte, die Nichtansführung bei I Friedensvertrages von Versailles fei die Ursache bei I finanziellen Schwierigkeiten, und suchte nachzuweisen, daß. da bte Deutschen keinerlei Zahlung auf das Reparation»- I tonte geleistet haben, ber französische Staat gezwungen worden sei, sich auf dem Wege ber Anleihe bie für da» Wiederaufbau-Budget notwendigen Summen zu beschaf­fen Nachdem ber Finanzminister von den Erlparnissen gesprochen hatte, die feit dem Jahre 1919 erzielt wor­den sind, betonte er die absolute Friedfertigkeit Frank­reichs, das sortsahren werde, sein Heer herabzusetzen. Jedenfalls sei es von allen Großmächten eine Derjenigen, bie ihre Ausgaben für die nationale Verteidigung attt stärksten herabgesetzt habe, de Lasteyerie begründete als­dann des Näheren die Steuerpolitik ber Regierung und ging schließlich auf die Reparatronsfrage ein. Er faxte, seit drei Jahren erlebe man Enttäuschung auf Ent­täuschung. Anstatt feine Verpflichtungen zu erfüllen, ziehe es Deutschland vor, bankerott zu machen. Es finde Geld seine wirtschaftliche Ausrüstung zu verstärken und Eisen­bahnen und Kanäle zu bauen, eS finde aber kein Geld, um die Allnerten zu bezahlen. Di- Frage hätte in den Zeiten, die der Inkraftsetzung des Friebensvertrages ge­folgt seien, wenn niifrt durch den Friebensvertng selbst geregelt werben Müssen. Hätte man bamals die Ein­richtung einer Schuldenkommiffion in Berlin verlangt und eine ernsthafte Kontrolle bet deutschen Finanzen organisiert, dann hätte man zweifelsohne, viele Schwie­rigkeiten nicht erlebt und regelmäßig Zahlungen erhallen. Die jüngst geschlossenen Abkommen, das von Wiesbaden und das Lubersae-SttnneS-Abkommen bedeuteten eine» wirllichen Fortschritt zur Regelung deS Reparatton». prMems durch Sachlieferungen. Die Durchführung die­ser Abkommen müsse man sichetstellen uno sie durch neue über die AuMhrung großer öffentlicher Arbeiten