I
Zweites Blatt
1700-1750.
250 - 290
Spei|eetb|en, Viktoria-
Stroh drahigepretzl
gebündelt
kbetbenbe Ringen
Frankreich
und E n a l a n d eine hedentungs-
4
BW
BB
e
Sie, Graf Ronsperg, selbst am besten!
Da ver-
sFortsetzung felgt.)
^2>i7(eppiriJSa(köle^
Eisinkabn und Post, in der Produktion der Textil-, ter chemischen, der Zement- und der Ztegelindustrie crschreckeuoe Rückgänge gegenüber der Vorkriegszeit zahlenmäßig festzustellen sind. Wenn wir aber nach der Schätzung des Statistischen Reichsamtes nur GOo/o soviel Maren erzeugen wie im Frieden, so können wir
590 - 640
710- 730
710- 730
ourck möglichst rechtzeitige und energische Einflußnahme ans Regierung und Gesetzgebung Maßnahmen anrchznsctzen, die ihrer Meinung nach geeignet sind, die Nöle zu mildern. Hiergegen ist natürlich nicht das Geringste einzuwenden. Jede Mitarbeit der Stan-
unüber- trefflich
2900—2950 1400 -2450 2800-2900
2500
2700 - 2800 2700-2750 4050- 4350 30,50— 33'0 1700—1731 3500-3700
MMli'llche WMeolbttW.
Von unserm volkswirtschaftlichen Mitarbeiter.
Angesichts der täglich steigenden Wirtschastsnot
2600—2800 2600 - 2800
3000-3500
1600- 1800 1800—2000
Weizen Roggen Sommergerste Wintergerste Hafer '»als kveizenmebl oa-rnmehl
Roggentleir Raps Rübsen Leinsaat Reis tzrahltan. Bollreis Kartoffeln
in
Zürich Amsterdam Kopenhagen Stockholm Wien
Prag London New York Paris
zwar einige Bestlmmungen angenommen »vordeu, di<i geeignet find, den Achtstundentag hier und da ein I wenig den Bedürfnissen der Praxis anzupassen. Bei' der Haltung der sozialistischen Arbritnehmervertretei; ist es aber sicheg daß in der endgültigen Gestaltung des Gesetzes die Theorie über den Zwang zur Prv- duktionsvcrmehrung wieder den Sieg davontragea wird.
mit ihrem kleinen Vermögen zu tilgen.' Ronrperg fuhr auf.
wegung unter deu Eingeborenen neue Nahrung und mächtigen Anstoß erhalten. Den Schlüstelpunkt bildet Konstantinopel, und drohend pochen abermals tür- rl?che Streiter an die Tore der Stadt Konstantins wie vor 500 Jahren. Hinter der Türkei steht Frankreich. England hat mit einer Entschiedenheit, die Zweifel an feiner Aufrichtigkeit nicht zuläßt, die Erklärung abgegeben, daß es den Wiederantritt der türkischen Herrschaft über Konstantinopel nicht dulden wird. Der größte Teil seiner Mittelmeerslottc befindet sich dort und tu kletnastatischen Gewässern. Mit größter Eile werden Verstärkungen nach den gefährdeten Punkten geworfen. Frankreich ist der schroffste Feind Sowjel- Rußlands und dieses ist verbündet mit der Türkei,
volle Wendung. Tie schwere Nieder'age, die sich Griechenland bei den zähen und tapferen Türken geholt hat. bringt den Stein in schnelles Rollen. Wie immer in solchen Fällen entwickelt England eine gewaltige Tätigkeit, um verlorenes Gelände wieder zu gewinnen. Allerdings bandelt es sich für England jetzt um sein Lebenstnieresse, sebr viel mehr noch als zu der Zeit, da es stch von Deutschlands Industrie, Handel und Flotte bedroht glaubte. Der uralte Kampf zwi fchcn Frankreich und England flammt vno neuem aut, trotz aller schönen Versicherungen von Freundschaft. Die Siege der Türken haben mit einem Schlage das
auch nur entsprechend soviel verbrauchen oder in Wirk'chkeit noch viel weniger, weil wir ja jetzt auch noch die Kriegs- und Entschädigungslasten zu tragen, d. h. anS unserer Volkswirtschaft herauszuarbeiten hoben. August Müller erklärt mit Recht die Wieder- hrrstellnng der Produktionskraft für die wichtigste und desvertretungen und wirtschaftlichen Verbände an vor dringendste Aufgabe der Gegenwart, und er oerwirft so überaus schwierigen Aufgabe, das Wirtschaftsleben jede Zwangswirtschaft wo sie produktionShi.rdernd in Gang zu halten und jedem wenigstens eine dürftigste wirkt.
Konferenz gewidmet werden, zu der außer den 6t« leiffgten Reichsrrssorts die Vertretungen des Handwerks zniammenberufen weichen. Solche Tagungen und Konferenz sind durchaus notwendig, um oen einzelnen Ctandcsorgan'sationen die Dorbringung ihrer Wünsche und Forderungen zu ermöglichen. Die häufigen Konferenzen der Gewerkschaftsführer beim Reichskanzler und denn Reichswirtschaftsminister erregten je- doch deswegen Argwohn und Beunruhigung in der Oesscutlichkeit, weil Grund zu der Befürchtung vor- lag, daß hier die Regierung zu einseitigen, andere Stände schädigenden Maßnahmen gedrängt werden sollte. Man weiß, daß di« Gewerkschaften auf die Wiedireinsfihrung der Zwangswirtschaft hinarbeiten. Hiergegen protest'eren Landwirtschaft, Handel und
heute:
0.36
0.17
0.35
0.28 5185 215 0.25 0.06»'« 0.90
Voranzeigen.
Anläßlich des Bibel-Jubiläums (400 Jahre deutsche Bibel!) hält die reformierte Gemeinde am Sonntag Abeiid einen Gemeinde-Abend im Philippshaus, mit Ansprachen and musikalischen Darbietungen ab. (S. Anzeige.) (5303
Kirchliche Nachrichten.
Ehristlicher^Verein junger Männer, Rote» graben 5 Sonntag: Bctcil'gung am Mifnonsiest in! Mellnau. Abfahrt 9,15 Uhr. Abends l/,9 Uhr: Bibel- stunde Donnerstag, 1/»9 Uhr: Vrbelstunde. Sonnabend, Vs9 Uhr: Gebetstunde.
3m Schatten.
Original-Roman von Erich Eben stein.
(Nachdruck verboten.)
Nr. 218
Sonnabend, 16. September
Scheidkmg
1922
rüsten sich die verschiedenen Klassen und Stand:, um
härtete sich Helenes Herz so, daß sie auch später, trotz Ides letzten Wunsches ihres Mannes, nicht zu bewegen I war, noch einmal einen Schritt in dieser Richtung I zu unternehmen. Nun wissen Sie alles. Auch wie die Frau war, die Sie mit so ungerechtem Haß belegten. obwohl Sie eher Ursache gehabt hätten, ihr auf den Knien zu danke»."
Tiefes Schweigen folgte. Der Graf saß in sich zusammenaesunken da und starrte verstört zu Boden.
Ja, nun wußte er alles! Vor allem, wie die Frau gewesen war, die er durch Diener von seiner Schwelle weisen ließ, west sie ihm seines alten Namens nicht würdig erschien.
I Nicht der armseligste Lappen von Selbstbetrug blickt' ihm mehr, nm seine nackte Lieblosigkeit damit zu behängen. Kein Schimmer von Entschuldigung, der seine Reue mildern konnte. Kein Winkelchen, in die feine Scham sich flüchten hätte können vor dem klaren, unbestechlichen Blick dieser Frau, die Gott ihm als Richterin geschickt hatte und die nun so erbarmungslos den Schleier von der Vergangenheit gezogen.
Denn Frau Perez fühlte in der Tat kein Mitleid mit dem alten Mann. Das bewies die Genugtuung, die aus ihrem Blick leuchtete.
Mochte er nun leiden jetzt und sich winden unter den Tatzen der Reue und Selbstvorwürfe. Jene beiden drüben, die so jammervoll sterben mußten im fremden Land, hatten auch gelitten. Und ohne Schuld....;! dachte sie.
Endlich tibet ermannte sie sich und brach bas Schweigen.
„Wenn Me jenen Brief also noch besitzen, @r_; Ronsperg, darf ich Sie dann bitten, ihn wenigstem, i jetzt, im Interesse Ihrer Enkelin endlich zu öffn-r und zu lesen?"
Der Graf fuhr auf, erhob sich mühselig und hum- tzckc pH ne ein Wort zq erwidern zu seinem Schreib-1
Hanptnmgang war ein Maler Ullermann, der mit Helene Markwerder verwandt war und im Haus ihres Stiefvaters, des alten Oppach, verkehrte. Bei diesem Ullermann sah Eckardt zum ersten Male ein Bild Helenes und verliebte sich heftig in sie. Ullermann, ter ihn durchaus mit dem Original bekanntmachen sollte, aber nichts Gutes voraussah bei Eckardts 'Jugend, Ueberspanntheit und offenbarer Msitellofig- keit, auch kein besonderes Zutrauen zu seinem Talent hatte, wich jedoch beständig aus und wußte bit Sache ein Jahr lang hinzuziehen. Dann aber gelang es Eckacht doch Zutritt bei Oppachs zu erhalten und Helene sehr bald seine Liefce zu gestehen.
Oppachs, die sich damals bereits vor dem Bankerott befanden und in Helene Markwerders väterlichem Der- Mögen ihre einzige Rettung erblickten, waren außer sich über diese Liebe, die Helene erwiderte, aber aus den vorhin angeführten Gründen heroisch zu unter-i drücken »cmüht war. Dann erfuhr sie eines Tages »on chrem Vetter Ullermann, daß Eckardt für einen Mrmen Kollegen, der sich schuloenhalber eine Kugel durch den Kopf jagen wollte, gebürgt habe. Ein xreazenloscr Leichtsinn in den Angen aller, di« kein« Whimng von seiner wahren Lebensstellung hatten und Met sicht wissen konnte», daß er dabei wohl mit I
NM die Oberherrschaft zwischen
Existenz nach Möglichkeit zu sichern, muß dec Reichs- Eine Produktionsvermehrung kann aber nur durch rcgierung willkommen sein. Der Reichskanzler hat dos eine Verlängerung der Arbeitszeit, d. h. eine Sclbstbewußtsein der Mohammedaner tn" Asien I an$ anerkannt, indem er trotz seiner starken In- I oernünitige Ausgestaltung des viel zu mcchani'ch an- und Afrika mächtig gestärkt. Etn Ziffmnmenschlnß der anspruchnahme durch die Außenpolitik immer wieder gewandten Achtstundentages erreicht werden. Selbst mohammedanischen Wrlt unter türkischer Führung be I Zeit gefunden hat, an den zahlreichen Konferenzen- dort, wo die Gewerkschaftsführer die Notwendigkeit tert die Weltmacht Englands in ihren Grundfest m. I .
Sticht nur tn Kleinasien tefbft, nicht nur m Mesopo I x mtd> an' ‘)er Tagung des deutschen Industrie- und sie aber b*c falsch erzogenen Massen nicht ruf oen tarnten, Syrien und Palästina, sondern auch tn Handelötc-aes zu einer Ansprache das Wort ergrifs. richtigen Weg zu leiten. Bei der Beratung des neuen «egvplen und Indien hat die England feindliche De- Auch der Not des deutschen Handwerks soll «ine Arbeitszeitgefetzes im sozialpolitischen Ausschuß find
3ruttererb|en Ackerbohnen Vtnfen Wicken
Vupinen blaue
_ » gelbe oeraoefia alte
„ neue
Lrockenschnitzel Runkelrüben Möhren, rote selbe
Mohn Torfmelaffe Wleienheu, lose itleebeu
I «Das tot sie? Sie... opferte ihr Verniögen für I ihn?"
I «Ja. Denn sie liebte ihn! Sie wurde dadurch I folbst arm, sie zerfiel mit ihrer Familie und war sich dabei klar bewußt, einen Mann zu heiraten, der als Künstler nur ein sehr mäßiges Talent, als Mensch zwar rin goldenes Herz, aber einen biegsamen, allzu impulsiven Charakter besaß. Aber sie liebte ihn eben, wie er war. „Gerade weil er das Leben mit dem Schwärmerblick des Künstlers sicht und von diesem nur das verNärende Auge und die große Seele besitzt, brauchte er mich fortan als Stütze", sagte sie einmal zu mir. „Ich sehe nüchtern und klar und mein Wille ist eifern fest. Ich wollte ihn zuerst aus dieser Künstlerbahn herauslotsen, in die sein vornehmer Sinn gar nicht paßte und ihn dann veranlassen, ein neues Leben zu beginnen. Vielleicht als Zeichner in einem industriellen Unternehmen. Das wird seinen künstlerischen Neigungen, dachte ich, sowie seinem Talent entsprechen und ihm doch festen Boden unter den j tPfien geben." Als sie dann unmittelbar vor der Trauung aus seinem Munde erfuhr wer er eigentlich war und zugleich begriff, wie tief er unter dem Zerwürfnis mit Ihnen litt, war ihr Hauptbestreben, I
Recht auf die Hitje seines Vaters rechnen konnte..." eine Aussöhnung herbeizuführen. Sie versuchte dies „Wieso mit Recht? Er hatte sein Ehrenwort ge- ohne Wissen ihres Mannes, vorerst brieflich und münd- geben, kerne Schulden mehr zu machen!" sich, um ihm Enttäuschungen zu ersparen. Daß und —
»Das sind keine „Schulen", wenn man rein aus warum alle diesbezüglichen Versuche mißlangen, wissen wann em Herzen seine U'tterschrift auf ein Blatt Papier Sre^ Graf Ronsperg, selbst am besten! Da ver-
I
I.lisch, too er sich an einem der Fächer zu schaffen machte.
Seine steifen Seine versagten fast den Dienst, ärger denn je stachen die Gichtschmerzen, aber er fühlte cs kaum. Er hielt das dicke, vergilbte Schreiben in Händen, das so viele Jahre hier geruht unb öffnete es mit zitternden Fingern. Mehrere Blätter fielen heraus. Er griff, ohne bie anbent zu beachten, nach dem, das die Handschrift seines Sohnes aufwies und begann schweigend zu lesen.
Es war im wesentlichen eine Wiederholung dessen, was ihm Frau Perez soeben erzählt hatte. Daneben aber auch ein erschütterndes Bekenntnis bet Liebe unb Sehnsucht seines Sohnes, ber trotz alldem nie ausgehört hatte, in ihm den Vater zu sehen. „Wir sind verschiedene Wege gegangen, aber nun im Anblick des Todes fühle ich es nur zu deutlich: bloß, weil wir- einander um Aeußerlichkeiten willen mißverstanden", schrieb Edgar zum Schluß. Jetzt, wo du alles weißt,' wirst auch du, Vater, fühlen, daß wir innerlich doch ziieinander gehörten unb wirst ben Meinen sein, was bu mir nicht mehr sein kannst — Vater, Freund und Beratet! In dieser Ueberzeugung lege ich alles, ihre Zukunft betreffend«, in deine Hände..."
Der Graf starrte lange auf das Blatt in feinet Hand nieder. Tann griff er nach den anderen, Blät-^ ttm unb sah sie aufmerksam burch
Frau Perez, die ihn ungeduldig beobachtete, näherte sich ihm.
„Run — ist meine Vermutung richtig? Schrieb er übet das Vermächtnis?"
Ronsperg wandte sich langsam um und sagte feier« lich: „Mehr als das. Er sandte mit die Originaldokumente, die Sie vergeblich in seinem Nachlaß suchten. Hier sind sie. Brigittes Anspruch kann damit llat belviesen werden!"
Wen-MM.
S>cr Abbruch bet deutsch-belgischen Verhandlungen. - ; Der zweite Teil des BölkerringcnS. — Die inner« poliffche finge.
I.
Nachdem die Verhandlungen der belgischen Vet- ttrter mit der deutschen Regierung etwas plötzlich abgebrochen worden sind, bat die belgisch« Regierung bOtter die Beratungen einen cb-mmlls ziemlich überraschenden Schlußpunkt gesetzt. Sie verlangt Golddeckung filr die deutschen Wechsel auf die nächsten Ratenzahlungen und sie lehnt eine Verlängerung der fiauszelt über die Frist von sechs Monaten ab. Die Verhandlungen, die anfangs mit Hnrin unverkennbaren Optimismus begonnen worden sind, finden damit einen Abschluß, der alles andere denn hoffnnngs- doll stimmen kann. Denn das, was die belgische Re giernng ablehnt, galt auf deutscher Sette von vorn- ■ herein als die notwendige Voraussetzung einer befriedigenden Lösung und das, was sie verlangt, ist ebenso unzweideutig von Anfang an von der deutschen Regierung als unerfüllbar bezeichnet worden.
Von diesem Standpunkt ist dte deutsche Regierung bis heute nicht abgewichen. Aus guten Gründen. Was die Hinterlegung von Gold anlangt, so kann die deutsche Regierung mit dem besten Willen die geforderte Leistung nicht vollbringen. Denn sie hat nicht das mindeste Vrrfngungsrrcht über die Goldreserve der Reichsbank, seitdem diese ans Verlangen der Ver- vündewn völlig unabhängig von der Regierung ge« macht worden ist und für Ihre Maßnahmen nur rein geschäftsmäßige Gründe gelten läßt. Wollte aber dte Reichsbank ihre Goldreserve irgendwie verkürzen, so I würde sie gegen jeden kaufmännischen Grundfatz Han-I dein. Sie zu einem Opfer zu zwtngm, ist die Reichs- regierung nicht tn ber Lage. Mit einem Diktat und wii Gewaltakten läßt stch ans diesem rein finanziellen Gebiete nichts erreichen. Die deutsche Regierung ist jedenfalls außerstande, die belgische Forderung zu er-1 füllen; denn sie kann die Reichsbank weder zur Her-I ansgabc oon 100 Millionen Goldmark noch zur Heber I nähme einer Bürgschaft zwingen, dte dte Bank nur unter kaufmännisch wohl erwogenen Gesichtspunkten 'leisten kann und will. Darüber muß sich auch die belgische Regierung klar fein. Man muß annehmen, daß! sie das Politische Spiel des französischen Mini«! fterptäfibenten spielt und d>e deutsche Regie I r>:ng bewußt einer Forderung gegenüberstellt, die au erfüllen unmöglich ist. Jetzt liegt die Entscheidung wieder beim Entschädignngsauschnß und bnmtt letzten Endes bei Frankreich,. Die Hoffnung aus einen Ausgleich scheint zwar noch nicht ausaegeben worden zu fein. Aber auch etn solcher würde Deutschland auf die Dauer n'chts helfen ebne grnndüg.'nde Aenderung der Enffchädtgungssordernngen. vebcrdies kaffen die offiziösen französischen Veröffentlichungen aus alles andere als einen Ausgleich schließen.
H.
Schneller als man gedacht scheinen dte Völker der! Erde jetzt in das zweite Stadium des großen Kamp-1 ses ffngetretcn ,u sein. Im ersten wurde das zu mächtig gewordene Deutschland mH Oesterreich nteder- peworfen. Runrnebr mmmt das nnansbletbltche ent« I
-Urheberrecht 1921 burch Greiner & Co., Berlin W. 30.1 sitzt, weil man die Vorstellung nicht ertragen kann, - M I baß andernfalls ein Familienvater feinem Leben ein
\ • u 8- I Ende macht Jener Kollege befaß nämlich ein Weib
' "Das mag fein. Aber von all diesen Dingen unb vier Kinder. Nein. „Schulden" sind das gewiß jtvußte man nichts in jenen Kreisen, wo er von An- I nicht! Vielleicht eine Unbesonnenheit — bann aber beginn an nur als schlichter Maler Eckardt bekannt I doch eine edle, bie dem Betreffenden nur jur Ehre ioar. TaS Doppelleben, das er damals führte, mag I gereicht! So wenigstens faßte «s Helene Markwerber .seinem romantischen Sinn wohl behagt haben. Ein auf. Tenn als Eckardt um jener Schuld willen ge- Glück war es kür niemand. Er verkehrte damals, wie pfändec wurde und in bittere Not geriet, besann sie man mir erzählte, in seiner dienstfreien Zeit vitt in sich kernen Augenblick, ihm cckles zu opfern. Jetzt einem bestimmten Kreis von Malern und Bildhauern, willigte sie ein, ihn zu heiraten, well Eckardt anders besaß, wie sie, ein Atelier draußen vor der Stadt! nie zu bewegen gewesen wäre, den Rest der Schuld und nahm Unterricht in einer Meisterschule. Sein mit ihrem kleinen Vermögen zu tilgen."
Berliner Produktenmarkt.
Presie für 1W1 Psi», ab Station: Berlin, ben 15. September M3.
Kraft gerade auch im Hinblick auf die sozialistische Mf diesem Weg. sind wir dazu gelangt, daß jetzt Einigung, in bie Tat »mgeietzt werden soll, daß eine DeutscklandS in so starkem Make
Persönlichkeit, die das Verträum dieser Patte« 6ot, ' , ™ t m
in die Regierung einttttt. Die Deutsche Volkspattei t.rringert hat, daß eben alle No» leiden müssen, legi Gewicht ans den Besitz des Wirischastsministc- Der der, sozialistischen Arbeiterführern politisch und rmms. Das Außenministerium sähen sie gern mit wirischckff politisch n'ckt fettistehende ehemalige Stants- einem Diplomaten besetzt. Die Sozialdemokraten! ^..3, jjimuft Müller bat lehrreiche Ziffern iiierrechnen auf das unbesetzte Wiederaufbauministerium, .: 9 leyrvercye Ziffern wer
dann aber auch auf das Arveitsministertnm, das zur P“ ungeheuere Verminderung unserer oolks.-v-rcichost- Zett das Zentntm inne bat. Eine Klärung dieser Ucken Produktion mitgeleilt. Er weist noch, daß Frage» muß die nächste Zukunft bringen. z. B. in der Kohlenerzeugung, in den Leistungen ber
Geschäftliche Mitteilung. Bom ZeitungSlesen.
Em jeder Mensch, ob groß ob klein. Schaut gern mal in dtt Zeitung rein; Insonderheit totrb mit Bebagen Die Sonniagsnuinrner ausgeschlagen. Gerade sie ist allezeit Bet größter Mannigfaltigkeit Die rechte Kost fiir Geist und Wesen, Bor allem steht auch brüt zu lesen. Was uns bie Mutter liebevoll • Am nächsten Mittag kochen soll!
Unb zwar kann man dasselbe sehn Dott, wo dir Jns-rate stehn.
Man soll zugleich daran erkennen.
Wie man die Kohle nutzt beim Brenn«^ Was zweifellos tn dieser Zeit Für jedermann von Wichtigkeit.
Im ganzen aber steht man dran. Daß man doch immer lernen kann Unb sagt sich so zu gleicher Frist, Wie Mtzlich Zeitungslesen ist.
Perstlius.
hinter der wiederum Frankreich steht. Mit einem Schlage sind fast überall die Rollen vertmischt, was beweist, baß noch lange nicht aller Tage Abend ist. Hierin liegt auch fiir Deutschland etn nicht zu unter« schätzender Trost, selbst wenn sich jetzt nock) einmal,^ - - c------- —
England und Frankreich ans seine Kosten verständigen I vubufitic. Tie^ Stände weisen darauf hin, daß hie I' "i iy01t ®cf,oni* könnte eine solche Verständigung Wirifchgftsnot und ihre Bekämpfung keine AngeleZen-
1 in Nt ist, bie nur bie Arbeiterschaft betrifft. Wenn über
Im Hinblick auf die gespannte außenpolitische ^"K^Uragen Beschlüsse gefaßt unb Bindungen Lage sind hinter den polittschen und parlamentarischen ICfC Nerchsregterung vorgenommen werden, ,o darf Kuliffen Bcstrebimgen zur Festigung der inneren Ver-I n'Äl auf einfeitigen Konferenzen mit den Gewcrk- l'öttniffe tm Gange, dte auf eine Erweiterung der fhafttführern geschehen, sondern auch die anbecen Basis der Retchsregierung htnanslausen und die ber gjänbe beanspruchen, aebört iu mprtw-n ßb,,n .Retchskau-ler in seiner Rede ans dem Industrie- und ? $U
Handclslag bereits angedentet hat. Dieser Plan und I ^UbIvwirticktaftliche Maßnahmen aller Att kpricht die Bemühungen zu keiner Verwirklichung sind nickst I Jor allem das Bedenken, daß sie stets produktious- nen. Die bürgerlichen Koalittonsparteien haben schon vermindernd wirken, während die einzige Rettung aus. immer versmht, zum mindesten die Deutsche Volks- einte Piobuktionsvermehrung kommen kann.
--"-"7 w-w* “»»St" Jndusttte zum großen Telle ihre volittsche Bcttrenmg I erngestanden haben, finden die Gewerkichnsts- sicht, hat schon znr Zeit ber viel genannten Kredit-1 sichrer nicht den Mut, das ben Massen offen zu asiion zu erkenneit gegeben, baß eine unmittelbare (apen, weil es nun einmal mit ben herkömmlichen E m SmtlOTg bunben sein müsse. Dazu kommt der Zusammenschluß pu ^r.ngen ist, und weil es ben Massen .licht ander beiden sozialisttschen Parteien. Die Sozialbemo- stknehm in den Ohren llingt. Der falsche Weg ist 'raten, bie beim Wiederzusammentrttt des Reickis-per, aus dem immer nur durch Aenderung der Verlages mit einem Gewicht von 188 Mandaten auftreten ieilung der Probuktionserträge bie Not aut andere werben, bcanipruchen eine stärkere Vettretting tn ber ,
Reichsregierung. Andererseits bebinat die Beteiligung , a'k.ang hörige abgewalzt w.rd, wahrend die erzeugte! der Deutschen Vo'kspattel an ber Arbeitsgemeinschaft Gütermenge dieselbe bleibt oder gar noch verringert ber bürgerlichen Parteien bie nunmehr mit aller wirb.
Alle Frmren lieben
schöne Kleider. Darum färben he alles selbst mit den wellbc rühmte n„Heitma««'»A-lnbenE, Marke ^»ch«- io v ? im Stern“ weil diese die besten find.
Der Wert der Mark im Auslande.
Fvankftivt, de« 15. Septbr. 1922.
Für 100 Mark wurden gezahlt: _
erbten 4800 - 5000 Str,
ipeffeerbs. Heinere 3800—40001 „
vor dem Krieg:
Es werden gezahlt für:
125.42 Fr.
IFr.
Mk. 271.50
59.20 ffiulb.
1 Eld.
„ 556.-
88.80 Kron.
1 Kr.
N 306.—
88.80 Kron.
1 Kr.
„ 383.50
115.80 Kron.
1 Kr.
» »02
117.80 Kron.
1 Kr.
„ 48—
97.80 S-bill.
1 Sch.
1 Dll.
„ 31.87
23.80 Doll.
„ 1459—
125.40 Fr.
Igt.
„ 110.50