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Nachrichten vorliegen. Reniers berichtet, ein Reifender babe berichtet, rag das armenische und worden seien. SS seien
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Wendigkeiten der britischen Politik. Die Massnahmen, die ergriffen werden r.iüf.ten, nm diese Freiheit zu sichern, hingen sehr von der geistigen Verfassung der Türkei ab. Wenn die Macht, die 1918 so katastrophal geschlagen worden sei, sich setzt der Täuschung htngebe, daß sie den Krieg gewonnen habe, so mühten die Massnahme« viel strenger sein, alS wenn diese Macht die Tatsache anerkenne. Wenn die griechische Niederlage irgend eine Entscheidung gebracht, so sei cs die, das, die Wichtigkeit der Freiheit der Meerenge« noel' größer geworden sei. Tie allgemeine Friedenskonferenz werde in den allernächsten Wochen beginnen, um die durch den Vertrag von Sövres unvollständig erledigte» Aufgaben wieder auszunehnien. Es sei jedoch wahrscheinlich und auf jeden Fall wünschenswert, den Umfang dieser Konferenz zu erweitern, um auch die neuen Staaten Europas, besonders Südslaw'.en und Rumänien, deren vitale Interesse« tics berührt würden, einzuschlietzen.
Bermittlnngsangebot Rußlands.
London, 15. Sept. Reuter zufolge ist hier eine rufstfche Rote aus Moskau eingegangen, die sich mit der türkischen Frage beschäftigt. Die Note ist an die Verbündeten gerichtet. Der russische Volkskommisiar für Aevtzeres erklärt darin, Rußland werde sich durch kein« Entscheidung, die oon; den Verbündeten getroffen werden sollte, als ge»; vunden erachten. Die Note gibt eine Ueberficht bet’ durch den türkischen Sieg geschaffenen Lage, spricht; von dem heroischen Kampf des türkischen Volkers und fügt hinzu, die Sympathie des ganzen russische» Volkes sei auf Seiten der Türken. Schließlich enttj hält die Note das Angebot der SowjetregiernnL zwischen den Türken und ihren Feinden zu »tl*
Der Athener Korr-sponvent mrs Smvrna etngerroffener dass in der Rackst zum Sonn- grtechische Viertel angegriffen 150 Armenier und 200 Grie-
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Englischer Kabinettsrat. 7^
London, 15. Sept. Das Kabinett hielt heute die angekündigte Sitzung ab, die 2^ Stunden ht Anspruch nahm. Sämtlich« Minister einschließlich Lloyd George waren zugegen, außer Balfour und Fisher, die sich augenblicklich in Genf befinden. Die von dem britischen Botschafter in Patts übersandt« Note der französischen Regierung wurde P» ***** ni» genommen.
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clen getötet und mehrere armenische Frauen fortgeschleppt worden. Auch ta anderen Vierteln der Stadt sei eS zu Unruhen gekommen.
Wie ans Smvrna gemeldet wird, befinde« sich zur Zett etwa 500 000 Flüchtlinge größtenteils Frauen und Kinder dort.
London, 15. Eeptz Der Korrespondent des Reuter- Büros in Smyrna telegraphiert auS Malta: Ich habe an Bord eines brutschen Hospitalschiffes Smyrna verlasse« infolge der unmöglichen Lage der britischen Staatsange- hörige« und wegen der Unterbrechung der Post- und Tele- graphenverbintmngen. Bei meiner Abfahrt setzten die Türken die Plünderungen und die Mordtaten fort. Uw- mgssen von Leichen lieg« i* de« Stratze» von Sdsyrna
London, 15. Sept. »Daily die Sicherheit der Meerengen sei
Die „C6erbe|R1*e Zeitung erichemt fechsmal wöchentlich. — Bezugspreis monatlich 75 Mk. ohne Zuftellungsgebiihc. Für ousialirnve Nummern infolge Streiks ooer elementarer Ereignisse lein Enatz. — Verlag non Dr. T. higerotd. — Truck der Univ.-Buchdruckerei r>on Jod. Aua. Koch, Markt 2123.— Hernjprecher öS, Postscheckkonto: Nr. 5015 Amt Frankfurt c. Main
und in den angrenzenden Dörfern. Zwei große Dörfer, 8 Kilometer von Smyrna entfernt, stehen in Flammen. Die Türken haben keinen Versuch gemacht, die Ctbnung wieder herzustellen. Die Engländer haben alle Patrouillen und Posten zurückgezogen. Mehrere englische Däuser wurden von türkischen Offizieren requiriert. Die Christen befinden fick in einer furchtbaren Lage infolge des tadelnswerten Verhaltens der griechischen Armee, die auf ihrem Rückzüge Städte und Dörfer in Brand gesteckt haben Bei meiner Abfahrt waren auf den Hasenkais und de» Molen Tausende von griechischen Flüchtlingen, ohne Lebensmittel und Wasser, die sich in einem traurigen Zustande befinden, obgleich ihnen die Engländer alle möglich« Hilft gewähren. Zahlreiche englische Häuser haben schwer« Ve-.lirste erlitten. Das britische Ansehen ist sehr gesunken.
Havas meldet, der französische Konsul in Smyrna hab« telegraphiert, daß er sich, nachdem das französische Konsulat abgebrannt sei, an Bord eines Kriegsschisfes begeben habe. In Malta seien 300 Flüchtlinge aus Smyrna an Bord eines Hospitalschifses angekommen. Der Haupttell der englischen Milt.lmcerflotte samm lt sich in Tschanak. Zn-ei Schiffe mit 950 Flüchtlingen aus Smyrna seien nach Malta unterwegs.
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Die Zöge in Mm.
Der Brand der Stadt.
Paris, 15. Sept. Nach einer Meldung der „Chicago Tribüne" aus,Smyrna sollen durch die Feuersbrunst 60 000 Armenier und Griechen obdachlos geworden fein. Mehr als 1000 Personen seien in den Flammen um<iekommen. Der Schaden belaufe sich auf 60 Millionen Dollars.
Nach einer Havasmelduug aus Smyrna sind das europäische Viertel mit seinen schönen Handelsbäu- ■ fern und seinen großen Speichern, alle am Kai stehenden Häuser sowie die meisten französischen Niederlasiungen ein Raub der Flammen geworden.
.Nach einer Havasmeldung aus Konstantinopel berichtet der amerikanische Oberkommissar in der Türkei, daß in Smyrna 14 neutralisierte Amerikaner vermißt würden. Der Befehlshaber der amerikanischen Zerstörerflotte meldet, daß die Feuersbrunst, die in Smyrna am Mittwoch ausbrach, am Donnerstag noch wütete. Alle Kriegsschiffe seien voller Flüchtlinge.
Berlin, 16. Sept. Noch einem Londoner Telc- urnmm der „Voss. Ztg." werden dort Einzelheiten über Oie Katastrophe von Smvrna bekannt. Das Feuer soll von den Türken mit Zlosicht angelegt worden sein, nm die Spuren begangener Verbrechen aus der Welt zu schaffen. Alle Zöglinge der amerikanischen Mädchenschule Jollen von den Türken verschleppt worden sein. Das ame- riknaische Konsulat sei bis aus die Grundmauern niedrr- niedcrgebrannt. Tausende von Menschen seien ums Leben gekommen. Der griechische Bychof soll zuerst gefoltert und dann ermordet worden sein. Der Schaden wird ans 13 Millionen Pfund Sterling geschätzt Man versichert, daß englische und auch andere europäische Staatsangehörige getötet wurden.
(Sine Schreckensherrschaft bet Türken?
London, 15. Sevt. Reuter meldet aus Athen, daß ein in Smyrna eingctrofsener griechischer Journalist mitgetcUt habe, der griechische und bet armenische Metropolit seien ermordet worden. Die Kema- llsten hätten insgesamt 2000 griechische Soldaten niedergemacht und ihre Leichen ins Meer geworfen. Man glaubt, dass die griechischen Offiziere und die Notabeln, die gefangen genommen worden sind, erschosseit werden sollen. Die Panik unter den Griechen sei furchtbar.
Athen, 15. Sept. Nach einer Meldung der Agenee d'Atyenes berichten aus Smyrna eingettofsene stklüLtlinge von ®reucltaten einheimischer türkischer Banden, die sich alsbald nach Abzug der griechischen Truopen gebildet hätten. Die türkische Polizei soll ichwar-e Listen ausgestellt haben, auf denen diejenigen Griechen genannt seien, die während der Besetzung durch die griechischen Truppen sich durch eine besonders patriotische Haltung blossgelegt haben. Es sollen massenhaft Verhaftungen vorgenommen werden.
Die Regierung hat die Mächte erneut zum Entsenden von Schissen zur Rettung von rund einer halben Million christlicher Flüchtlinge ersucht, die an verschiedenen Stellen der Neinasiatischen Küste auf Ab- besötderung warten. Einige hunderttausend Christen soen sich aus Furcht vor den Türken aus die Inseln im Marmarameer geflüchtet haben.
London, 15. Sept. Reuter meldet: Die Türke« beginnen Repressalien gegen die Armenier in Smyrna anSzusiben, über deren Umfang noch keine
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/ Es ist noch immer nicht abzufehen, in welcher Richtung sich die Entwicklung der Entfchädigungs- 'frage nach dem Scheitern der deutsch-belgischen Ver ; Handlungen bewegen wird. Die auswärtigen
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i’Uieioungen sprechen sowohl von der Möglichkeit einer ernsten Krise als auch einer Regelung, die weitere Erörterungen und einen allmählichen Ausstich zur Folge haben werde. Während der Pa-1 binationen, von denen man spricht, sich verwirk- r.ser Berichterstatter des „Daily Erpreß" erfahren lichen, werde die öffentliche Meinung darin zweisel- haben will, daß die Entschädigungsfrage einen der- los eine Revanche für die Politik von Cheguers, art kritischen Puntt erreicht habe, daß Oie Möglich- Wiesbaden und selbst von Eannes sehen. Die Ideen leit einer militärischen Besetzung wei- Loucheurs hätten sich durch Änpasiungsfähigkeit lerer deutscher Gebiete mehr denn je ausgezeichnet. Dor einigen Tagen habe der frühere drohe, berichtet die „Times", angesichts der Lage Minister wiederholt erklärt, daß eines Tages dl- im nahen Osten könnten Frankreich und England Energie nützlich sein werde unter der Bedingung, ihren Streit nicht fortsetzen, und man sei der An- daß sie nicht falsch verschwendet werde. Es bleibe ficht, daß eine angemessene Regelung erzielt werden nur die Frage, ob er nicht höher hinaus würde. In. der gestrigen Sitzung des französischen.wolle als nur sein altes Portefeuille wiederzu- L ^Kabinetts sei eine Aenderung der Meinung zutage I erhalten, und ob er es nicht vorzöge, zu warten.
getreten. Man ermatte, daß scharfe Maßnabmsi, s * ___
ergriffen werden. Das Lubersac-Stinnes-Abkom- „
Sofia eine grosse türkische Siegesfeier stattgefunden. Nach der Feierlichkeit habe der Thronfolger das Wort crgrissen und die große Kundgebung gefeiert, die unter lebhaften Rufen „Es lebe Frankreich" zu Ende gegangen lei.
London, 15. Sept. Reuter meldet aus Konstantinopel. das; der Sultan 5000 türkische Psnnd rem Roten Halbmond für das keinaltstifche Heer gespendet habe.
tionalversammlung die militärische Lage besprochen und die Möglichkeit ins Auge gefaßt habe, den Krieg nach Thrazien zu tragen und die Auf- standsbeivegung in Mesopotamien zu unterstützen.
London, 15. Sept. Reuter erfährt von amtlicher griechischer Seite, die griechische Regierung werde auf der Aufrechterhaltung der griechischen Vertragsrechte in Thrazien in vollem Maße bestehen. Es seien genügend Streitkräfte vorhanden, um jeder möglichen Bedrohung, sowohl von Seiten Bulgariens als auch von Seiten der Türkei entgegenzutreten.
Siegesfeier In Konstantinopel.
Paris, 15. Sept. Rack einer Meldung der „Jn-
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'»'er cnnltfdie rimtettmhtifter ns« . schlechtere. 50 000 Flüchtlinge befänden sich allein in
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p 20 "- J®- Oevst Der englische Minister de» meisten ohne Obdach seien. Im Interesse der Mensch- TL“ LlartLn e"ter 9icbe in Newcastle, liwkeit und des Weltfriedens werde eine gemeinschaft- P? ~>cibiinbSteir 1i*»olcn Deutschland so viel bezahlen llche Aktion der Mächte immer dringender. Die tflr« taffe« wie e» l e i st e n könne, aber man könne nicht rischen Raiwnalisten redeten zwar große Töne, ver- Neld von Deutschland erhallen, wenn man es ruiniere, sagten jedoch über wenig Geld. Die Streitkräfte ?ü1r.,e-50ILeinc fötale Mustapha Kemal Paschas betrügen nur 80 000 Mann, erfolgen, die blei taeltteMiettber und ge- und cs sei unwahrscheinlich, daß irgendwelche be- fahrltcher Ware, als die ruistsche. Shortt sagte, er sei nächtliche Streitkräfte der Kemalisten *en Verbünde- hurcliaus dafür, Deutschland zahle aber er tr„ vor acht Tagen en.gegentreten kö„ len. Vor die- w.inichc nicht' daß die --euttchen deshalb cinander vie ;r:n Zeitpunkte müßten die Verbündeten die Einhalte ab schneiden. Eroßbriianmen habe ImKrleee Wellung der Feindseligkeiten fordern, weit mehr verloren als Frankreich. Es sei die Ab- gn Konstantinopel herrsche vollkommene Ordnung, fimt Englands, Deuftchhmd in eine Lage zu bringen, I
daß es zahlen könne. Soweit die mtliiärische Lage Thrazien.
Deutschlands in Betrat komme, wäre Deutschland Paris, 15. Sept. Nach einer Meldung des t K'l'u“ K6 Ä' « «us M-d aus -u.
[ tat Kriege segenübergestanden habe, . l gora gemeldet, daß der Kriegsausschuß der Ra-
OWNWWWfWIWWWWWWVWWWWUWWIPWWWWWW Loucheur der kommende Mann?
Paris, 15. Sept. Die „Iournsie Industrielle" chreibt, der Besuch Loucheurs bei Poincar6 sei sehr bemerkenswert. Seit einiger Zeit gehe das 'sierücht um. daß Minister Reibe! der Nachfolger Alapetites in Straßburg sein werde. Auf diese Weise würde das Ministerium für die befreiten Ee- oiete vakant. Weitere Verschiebungen innerhalb des Ministeriums dürsten folgen. Wenn die Kom-
Der französische Standpunkt.
Paris, 15. Sept. Nach einer amtlichen teilung hat die französische Regierung gestern au^ Cie englische Note über die augenblickliche Lage oi Un Meerengen geanlivorlet. Tie sranzösische Regierung gibt darin der Ansicht Ausdruck, daß eine neutrale Zone an den Meerengen aufrecht erhalten werden müsse. Sie hat dem französischen Oberkommissar in Konstantinopel, General Pellch die Anweisung gegeben, sich mit seinen englischen und italienischen Kollegen zu verständigen, um der Regierung von Angora Mitteilung zu machen, dah die Verbündeten 'darauf rechnen, daß die Angor»! regterurg diese Zone achten wird Die französisch«. Regierung fügt hinzu, daß die Entscheidung tet»- Präjudiz für die Bedingungen des jutünftigee Friedens bilde.
Paris, 15. Sevt. Wle der rttt Pattfien* mft- tetft, ist mau in Paris davon i öerzeugt, dass die Türkei durchaus nicht die Abücht habe, an ben Meer- engen und in Konstantinopel Ereignisse Hervorzurufs«, bic eine ernste Lage schassen könnt-,n. Auch die alarmierenden Nachrichten, die ans Athen kommen und von einem Teil der englischen Presse wiedergegeben werden, werden in Paris für übertrieben angesehen.
Zurückziehung der stanzösischen Truppe« aus Sieht- asien.
Paris, 15. Sept. Wie die ^Action Fran^aise" erfährt, gab die französische Regierung Befehl, daß die französischen Truppen, die in dem asiatischen Sku- rarl in Tschanak oder irgendeinem anderen Punkt desl asiatischen Users der Dardanellen stehen, sobald alä1 möglich zurückgezogen werden.
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men werde wahrscheinlich der Ausgangspunkt für eine etwaige anders geartete offizielle Politik wer- M den. Ende dieses Monats würde eine Anzahl A"dr»h««g des Bormarsches auf Konstanttnopel. deutscher Industtieller die verwüsteten Gebiete be- ®c®cn 6cn Ic^,9en 5u,ton*
suchen. Man erwarte, daß es dann zu neuen wich- London, 15. Sept. Mustapha Kemal Pascha tigen Erörterungen komme. Es bestehe immer noch ’n einer Unterredung mit dem Conderbericht- die Hoffnung, daß die Schatzscheine.eine Deckung er- erstatter der „Daily Mail" in Smyrna erklärt: hakten werden. Wenn Deutschland glatt ablehnen Unsere Forderungen bleiben nach unseren letzten sollte, werde es für wahrstheinlich gehalten, daß der liegen dieselben wie zuvor. Wir verlangen Klcin- Entschädigungsausschuß Deutschland w a rn en und asien, Thrazien bis zum Maritzafluß und ihm Zeit zur lleberlsgung gewähren werd« und Konstantinopel. Wir sind bereit, jede gleichzeitig Belgien raten werde, einen cnbgiltig.cn Sicherheit für eine freie Durchfahrt durch die Dar- Versuch einer Regelung mit Deutschland zu unter- danellen zu geben, die wir uns verpstichten, nicht lahmen. Auf jeden Fall sei keines ber üblichen ö» befestigen. Es ist jedoch nur billig, oaß die Syniptome einer ernsten Krisis vorhanden. Mächte uns erlauben, daß wir Verteidigungswerke
Die „Daily Mail" meldet aus Paris, im Augen- an den Ufern des Marmarameeres schaffen, die blick könne noch nicht gesagt werden, welche Stellung Konstantinopel gegen einen Handstreich schützen, bic britischen Vertreter in ber Entschäbigungsfrage Die Türken müsien ihre Hauptstadt wieber haben, «innehmen werben. Brabbury würbe vielleicht ber I 5m Falle einer Weigerung ber Mächte würbe er Auffassung zustimmen, baß technisch genommen, .oesroungen sein, mit seinem Heere auf Kon- Verzug bestehe, baß ber Verzug jeboch nicht vor- siantinopel zu marschieren, was eine s ä tz l i ch fei. Er werbe vielleicht Vorschläge unter- Angelegenheit von nur wenigen Tage« wäre. Er breiten, bie zu neuen Erörterungen zwischen Brüssel würbe es natürlich vorziehen, Konstantinopok auf unb Berlin führen würben. Die Lag« könne aber frieblichem Weg« zu erhalten, boch könne er natür- ols kritischer angesehen werben, als sie je seit nicht eine unbestimmte Zeit warten. Außerbem der Lonboner Konferenz war. Auch „Daily Chro- verlangte Kemal Pascha bie Abschaffung bet Ka- «icle“ gibt zu, daß bie burch bas Vorgehen ber bei- nitulationen, bie Auslieferung der griechischen gischen Regierung entftanbene Lag« als ern st an-1 Flotte unb bie Bezahlung von Entschäbigungen gesehen werbe. Wenn bie beutsche Regierung eine durch bie Griechen. Was bie Friedenskonferenz ablehnende Antwort erteile, würde die belgische anbetreffe, so würde et nur bann in bet Lage sein, Regierung ben Entschäbigungsausschuß aufforbern, persönlich an ihr teilzunehmen, wenn sie auf tüt- vctsätzlich ben Verzug Deutschlands zu erklären. In' kischem Boden stattfände, da ihm sonst die National- diesem Falle sei es fast sichet, daß der Antrag mit Versammlung in Angora die Erlaubnis zur Tcil- dot ausschlaggebenden Stimme Dubois', ber sichet nähme nicht erteilen würbe.
mit Belgien stimmen würbe, angenommen werbe. Kemal erklärte außerbem, bie Türken müßten Dann würbe bie gesamte Frage an bie verbünbeten I immer Kalifen in Konstantinopel haben. Eie seien Regierungen verwiesen werben. Es würbe bann jeboch ber Ansicht, baß ber augenblickliche Sultan bie Möglichkeit eines isolierten Vorgehens bet ftan-1 Mehmeb VT. mit ben Feinden bet Türken intri- ut,b belgischen Reftietung bestehen. Der giere. Die Nationalversammlung würde ihn aller britische Standpunkt sei derselbe wie zuvor. Man Wahrscheinlichkeit nach durch einen anderen c r - fei bet Ansicht, daß ein kaufmännischer Vor- fetzen. Kemal drückte das Vertrauen aus, daß Schlag wie das deutsche Angebot bett, bie Ausbeh-! die englische Nation bereit sein würbe, bie Hanbels- jtung bet ©arantieperiobe bet Schußwechsel halte unb Fteimbschaftsbeziehungen mit bet Türkei wie- ai.genommen werben können. I ber aufzunehmen. Er glaube batan, baß bie britv
* / r I fchen Staatsmänner ihre Haltung jetzt, wo sie voll-
Par-s, 15. Sept W-e der „TempS" a-iS Vri-tz-i Ifomm6n tibei bie Tatsachen unterrichtet seien, ent- ipu-lcet, l-at der Minister de? Aeußeren' Jaspar h ute sp^chenb änbem würben.
icijticFcn Geschäftsträger Landsberg empfan- fionbon, 15. Sept. Dem „Daily Telegraph" !?rn bn! dann ben, englpcheu Bstscha'^r Jtni> den l zufolge bewegt sich ein großer Teil des türkischen LLTT Geschäftsträger en^s-ingen Uebet d-n De- .Heeres, bas in Smyrna eingetroffen war, jetzt in Sfeiw ä & ÄrtwlXÄ ffl“ «V ™t y ’«■ «'•»« « I- Prägers erkalten, der ihm erklärt, daß er die Antwme Ikeinerlei Attwn, bie sich gegen bte Meerengen ter b -.l!scheu Regierung unoerzü «sich erhalten werte. Serichtet hätte, unternommen worben.
Liicksoerg hat h-nzugefügt. daß bie Lomonec Reist d.-s Englische Beurteilung der mMtSrische« Lage.
d°ru am,'tau !«, b.e Ar.iuort der London, 11. Sept. Generalmajor Sir Fredertc
du-ftchen Regierung zu besch.enn.gen Maurice drahtet der .Daily News' aus Konslan-
Par i? . 15. Lkpt. W:e 0-e 'ssh--ndblatter melden, hat I iinovel, die amerikanische Htlssrnisston, die aus S-’iicmc heute den deut'chen Vuscha'ter Dt. Mrycr Smvrna zutückgckchrt ist, berichtet, daß sich die Lage empsangen der Flüchtlinge an der Küste Kleinasiens dauernd vet-