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Die französische Schuld bei Amerika.
General der Kavallerie a. D. Krug v. Nidda ff
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Poincares schreibt akl.-r Völker <$uro« einer Aufmerksame
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im November den Ministerialdiiiektor Parmentier», der aus der Rückreise von Washington ist, dorthin zu, rückzuschicken, um die Fundierung der französt schen Schuld zu regeln. Es sollen ihm zwei führende sranzöstsche Bankiers beigegcben werden.
vergarbeiterinternationale «nd Kohlenliefernngen. _ Berlin, 23. Aug. Laut „Vorwärts" wird sich eine Vertretung der Bergarbeiterinternationale, bestehend aus je einem Engländer, Deutschen, Franzosen und Belgier, entsprechend einem Bc- schlutz des Vergarbeiterkongresses von Frankfurt a M. demnächst nach Paris begeben, um dem Ent- schädignngsausschuh Bericht über die deutsche Kohlenlage zu erstatten. Der Zweck dieser Aktion ist, eine Milderung der Bestimmungen über die Lieferung deutscher 'Kohle zu erzielen. Die Vertreter werden vorher in Bochum zusammentrcffen, «m das deiltsche Material zu prüfen und zu- fammenzustellen.
50% ««Wog. ____________ ______ __________________
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Ein englischer Korrespondent bat Eindrücke, die er in ben vor kurzem gesammelt hat, dahin zusamrnengeiaßt, dah er von einer schleichenden Paralyse spricht. Bei drei brrzcn Spaziergängen hat er über hundert geschlossene Läden gezäh.', darunter solche von Handwerkern, wie Fleischer, Tapezierer, Schuster, Schlosser, Tischler usw. Zum Teil liegt nach Ansicht te§ Mannes dir Erklärung darin, daß wohl noch einige Waren vorhanden sind, daß cber die Besitzer den Verkauf scheuen, weil die Geldentwertung nicht nur täglich, sondern stündlich mit rasender Eile fortschreitet und mit dem Papiergeld, das man bekommt, nichts anzufangen ist. Wo überhaupt gehandelt wird, ist es reiner Tauschhandel. Jufolgedesse» müssen
auch die Scharen von ausländischen Besuchern, die sich einsinden, um von dem Tiefstand der österreichischen Krone Ruhen zu ziehen, meist »/.verrichteter Sache trätet ckreisen Ungemein scharfe Maßnahmen ter Regierung gegen die Ausfuhr von Waren und von Devisen haben für wenige Tage einen gewissen Stillstand im Fallen der Krone herbeigeführt, aber auch dieses Mittel versagte aus die Dauer. »
Seipel und Segur in Ser in.
Die Frage des Anschlusses.
Berlin, 22. Aug. Der österreichische Bundeskanzler Dr. Seipel traf heute nachmittag gegen 6-Uhr in Berlin ein. Der Reichspräsident empfing abends Dr. Seipel, den Finanzminister Segur und den österreichischen Gesandten in Berlin, Dr. Riedel, die ihrerseits dem Reichskanzler Dr. Wirth einen Besuch abstatteten.
Dr. Seipel wird sich morgen nach Wien zurück- vegeben, um von dort aus den italienischen Außenminister Schanzer auf desien Landsitz einen Besuch abzustatten. Bei der Besprechung mit Schanzer wird voraussichtlich auch der alte Gedanke einer österreichisch-italienischen Zollunion wieder erörtert werden.
Wien, 22. Aug. Bei dem Empfang der Press? in Prag hat Bundeskanzler Seipel, wie die Blätter melden, auf die Frage, wie es sich hüt der eventuellen Angliederung Oesterreichs an Deutschland verhalte, erklärt: Wenn von einer Anlehnung an ein fremdes Reich die Rete ist, so ist es natürlich, daß Deutschland zuerst in Frage kommt und im Hintergrund« der Frage des Anschlusses steht. Man könnte ja auch den Anschluß legal durch Ansuchen beim Völkerbünde erzielen. Ob dies rastb. geschehen würde, das ist nicht abzusehen; viel wird davon abhängen, wie unsere Reist aussällt.
Das Ergebnis der Prager Reife Dr. Seipels.
Prag, 22. Aug. Wie „Lidove Novimi" beuchtet. beruht das offizielle Ergebnis der Prager Reife Dr. Seipels in einer weiteren Abschlagszahlung auf die tfchecho-slowakifche Anleihe, deren Gegenwert nach dem heutigen Kurs rund 175 Milliarden österreichische Kronen betragen dürfte und genügend hoch ist, um der österreichischen Regierung bis etwa Mitte September, dem Zeitpunkt der Errichtung der neuen Notenbank und der Wirksamkeit der neuen Spar- und Steuermaßnahmen, über das Schlimmste hinwegzuhelfen.
Der Brüsseler Berichterstatter des »Daily Tete- «aph" berichrei: Poincare hab? Prwaigespräche mit Dertretem der anderen Verbündeten Nationen In Mondon gehabt, aus denen hervorging, daß, wenn eine Wnte Konferenz etnberufen werden müsse, diese in Krüssel stattfinden solle.
."is, 22. Aug. Die »Chicago Tribüne' b«. nach langem"Leiten"tn Gersdors^bei'Görlitz ae'sto^« haupiet, die französische Regierung habe beschloJen, z Er befehligte zuletzt das 12, Armeekorps, .
Der bäuerische Gesandte v. Preger ist nachmittags beim Reichskanzler erschienen und har ihm die Zustimmung der bayerischen Regierung ter Koalitionsparteien zu dem Ergebnis der liner Verhandlungen mitgcteilt.
Pos Echo 6er Sehe WutM'r.
Englische Stimmen.
London, 22. Aug. .Daily Chrontcle' veröffent- li»ht ihren Bericht über die Rede Poincares in Bar-le« Duc unter der Überschrift: .Poincare beschuldigt Groß- I brttannien'. Der Pariser Sonderberichterstatter des Blattes schreibt: Der französische Ministerpräsident habe eine unerwartete oratorische Offensiv« gegen England und die englische Regterclng unter« twinmem Die Siede Poincares sei voll von bitteren Worten und Beleidigungen, für die vielleicht eine Entschuldigung vorhanden gewesen wäre, wenn die Londoner Konferenz einen Bricch der Entente bedeutet . hätte. Die Rede werde Mißstimmung in Großbritannien lute auch in Frankreich erzeugen.
De „Times" schreibt, man hätte kaum erwarten können, daß Poincare an einem Orte, der solche Erinnerungen wachrufen, bet der Behandlung der Entschädi- gungs- und Schuldenfrage Töne studen werd«, die in den Ohren einer Well klingen, die gelernt habe, sich von militärischen Taten und patriotischem Heldenmut abzuwenden, und aus die graue Wirklichkeit des Handels, Steuerzahlens und Verdienens zu blicken. Durch einen großen Teil der Rede Poincares gehe alS Un- rtcrton dir Ungeduld vermischt mit Bitterkeit. Der Wunsch des französischen Ministerpräsidenten, daß man Deutschland nicht gestatten solle, sich seinen Veri pflichtuiigen zu entziehen, sei verständlich und werd« geteilt, ebenso, daß der Mißerfolg der Londoner Konferenz Poincare enttäuscht und verärgert habe, tn§t besondere da der größere Plan, den er vorhatte, durch die Balsournote am Vorabend der Zusammenkunft vereitelt worden sei. Unverständlich sei jedoch, datz dieser Irrtum des Urteils und der Taktik Poincare seinerseits dazu veranlafle, eine so große Gelegenheit vorübergehen zu lassen, ohne die gesamten Fragen der Entschädigungen und der Interalliierten Schulden auf ein höheres Niveau zu heben. ES sei ztz befürchten, daß seine polemische Bezugnahme auf gewisse Seiten der brittsck-en Polittk Entgegnungen anslösen werde, statt den Weg eines Uebereinkom- mens zu öffnen.
Der .Daily Telegraph' schreibt: Die von PoincarL dargelegte Politik der französischen Regierung zeig« unglücklicherweise nicht die geringste Annäherung an den britischen Standpunkt.- Man werde aber allgemein dankbar sein, daß nichts gesagt wurde, lvas ein 'chließliches Einvernehmen schwieriger gestalten würde. Die Rede habe auch keinerlei besttmmte Erklärun- gen enthalten, daß Frankreich ;u einer Sonder-
Kinigims mit Mm.
Annahme bet letzten Berhandlungsergebniffe.
München, 22. Aug. Heute Nachmittag fand eine Sitzung des Ministcrrats statt, zu der auch die Führer der Koalitionsparteien des Landtags hinzugezogen waren. Gegenstand der Beratungen waren die letzten Bcrelnbarungen, die in Berlin in der Angelegenheit der Gesetze zum Schutze der Republik getroffen worden waren. Der Ministerrat und dis Führer der Koalitionsparteien einigten sich dahin, die Ergebniste der letzten Berliner Verhandlungen anzunrhmen.
$on6erlig über 6ie EMWgMMM.
Kein Heilmittel für Europa.
Varis, 22. Aug. Die „Information" veröffentlicht eine Unterredung mit dem amerikanischen Bankier Banderlip über die Entschädigungssrage, in ter dieser u. a. sagte:
Die Lage Italiens und Ungarns ist schwierig, aber in Deutschland ist sie am kritischsten. Hier ist das dringlichste Problem Europas. Niemand bestreitet die Gerechtigkeit ter französischen Ansprüche, «6er es ist offensichtlich, daß Deutschland die Summen, die man von ihm verlangt, nicht bezahlen kann. Mag der Sturz der Mark freiwillig sein oder nich!, Deutschland nähert sich dem Augenblick, ioo es die Kosten dafür zahlen muß. Es ist vom finanziellen Zusammenbruch bedroht. Der Niedergang der Mark wird industrielle Depression, Arbeitseinstellung, Preissteigerung im Innern und ernsthafte soziale Unruhen im Gefolge haben. Indem es viel verlangt, läuft Frankreich Gefahr, wenig zu erhalten, denn ein ruiniertes Deutschland wäre ein abschreckendes Beispiel für seine größeren Nachbarn und sogar für ganz Europa. Im Juni waren die Aussichten für die Unterbringung einer bedeutsamen internationalen Anleihe auf dem amerikanischen Markt verhältnismäßig günstig; Frankreich hätte einen Teil davon bekommen können. Aber es war unmöglich, Deutschland einen Kredit zu gewähren, solange unter seinen finanziellen Lasten die Entschädigungen mit 132 Milliarden Mark stehen. Heute sind die Aussichten viel schwieriger, denn ter Niedergang der Mark hat die Lage Deutschlands erschwert.
Vanterlip sprach dann von den interalliierten Schulten und erklärte: Amerika nimmt die Haltung Europas sehr schlecht auf. Wenn seine Schuldner zu ihm gekommen wären und ihm gesagt hätten: Ich kann nicht bezahlen, so und so sieht es bei mir aus, dann wären die Rückzahlungsbedingungen sicherlich gnädig gewesen: man hätte selbst neue Anleihen bewilligen können. Die europäischen Nationen mit Ausnahme Englands haben nichts für Rückzahlungen ihrer Schulden an Amerika vorgesehen, sodaß man sich sagen kann, daß die Sch ulte n- srage heute der Schlüssel ter Fincnslage ist. Ich schließe damit, daß ich sage: Ich sihc im Augenblick kein Heilmittel für Europa, und ter Horizont ist weitet voller Wolken.
Marburg MM, hm 23. teuft (Erntiug.
»Rm Leute.
Berichte französischer Blätter heben hervor, daß Poincare in Bar-lc-Duc mit besonderer Mäßigung gesprochen hab«. In der Tat hat er sich im allgemeinen des Schimpfens enthalten, nur verdient ein Satz hervoc- gchoben zu werden: „Wir sind weder Leute wie Nero, noch Leute wie Bismarck; wir sind brave Leute, die man in ihrer Arbeit gestört hat, die man brutal angegriffen hat und deren Heimatland man verwüstet hat" Das sagt Poincare, von dem hcute alle We.lt weiß, daß er als französischer Präsident mit Bewußtsein und Absicht alles getan hat, um den Weltkrieg herbeizuführten. So sehen di« braven Leute ans, die nicht sind wie Bismark. In unseren Ohren klingt es tote Blasphemie, wenn man Poincarsi und Bismarck in einem Atemzuge nennt, den französischen Kriegshetzer und Hauptschuldigen am Weltkrieg mit dem Begründer des Deutschen Reiches, der einen Präventivkrieg mit Frankreich weit von sich wies und Jahrzehnte seine ganze Kraft für die Erhaltung des Friedens einschte.
Der französische Ministerpräsident versucht« im übrigen in seiner Red« sachlich zu sein und er ließ Zahlen und Tatsachen aufmarschieren. Einem geriebenen Mvokaten machen seine Ausführungen alle Ehr«. Ein um so traurigeres Zeugnis stellen 'sie dem geistigen Niveau feiner Hörer aus, die offenbar alles für bare Münze nahmen, was ihnen ihr Landsmann vorerzählte, denn Poincare ist in jener Gegend zu Haus: und dort gewählt. Poincare erklärte Deutschland fei schon im Genuß einer weitgehenden Stundung und vetlandge noch ein« weitere. Deutschland hat bisher gezahlt, daß schon im Dezember die Reichs- regierung erklären mußten unsere Kraft sei zu Ende, und doch haben wir noch ein halbes Jahr lang monatliche Goldzahlungen in gewaltiger Höhe geleistet. Dann versuchte Poincarsi nachzuweisen, was et schon oft
Die Berliser Zchr?Et!Wti.
Berliy, 23. Aug. Wie die Morgenvlätter berichten, sind die Besprechungen zwischen dem Reichsfinanzministet Dr. Hermes und Stcrats- jekretär Bergmann mit den Vertretern des Ent- fchädigungsausschusses gestern Nachmittag fortgesetzt worden. Später sind die beiden Bevollmächtigten bei Reichskanzler Dr. Wirth erschienen. Die bisherigen Ergebniste der Besprechungen werden heute tn einer Chefbesprechung unter dem Vorsitz des Reichskanzlers erörtert werden. Heber den Inhalt ter Verhandlungen wird Vertraulichkeit bewahrt.
p-, ein Staatsmann, der die internationale Solidarität ...' I die nunmehr die Völk-r miteinander verbindet tm< fut ontzcrbalb derer nichts erreicht werden kann, erTarat die bat. Wie sollen, so fragt der Verfasser, Robert ty Iouvcnel, diese beiden Männer sich verständigen?
Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg
Anzeiger für (das früher kurhefsifchej Oberhessen
Die Haltung MgiW.
Paris, 22. Aug. Hebet die Stellungnahme der belgischen Regierung zur Entschädigungsfrage meldet ter Berichterstatter des „Oeuvre" in Brüssel, daß er mit «inet hohen Persönlichkeit über die Lage gesprochen habe, die ihm u. a. sagte: Belgien würde an militärischen Maßnahmen, wie z. B. an einer Besetzung tes Ruhrgebiets nur int alleräußersten Notfall tell- nehmen, wenn alle Versehnungsmittel erschöpft feien. CHn« davon abweichende Politik würde starken Witer- stand im Land« finden, besonders bei den Sozialisten »nd Flamen. Auf der anderen Seit« müßte man Eut- kchädigungeu bekommen, das sei absolut und dringend notwendig. Man brauche auch di« Ausrechterhatting der Entente. Aber die Finanzlage Belgiens ist derart, daß es, wenn «s zwischen Bruch und Zahlung der Et ts^ädigungen wählen müssen «s sich für dir zweite Lös!.entscheiden müsse.
Paris, 22. Aug. Havas meldet aus Btüsfel: In politischen Kreisen versichert man, daß entgegen ter Ansicht gewisser englischer Blätter die belgische Regierung ihrem Vertreter im Eutschädigursgausschuß h te la Croix keine Anweisung gegeben hat, sich der Stimme zu enthalten. Ebensowenig hat sie, wir verschiedentlich behauptet wird, irgend eine Abmachung teil der französichen Dtegierung getroffen. Die bel- tzische Regierung hält sich an den Versailler Vertrag ünd faßt keinerlei Aktion ins Auge, die mit dem Vertrag nicht im Einklang stehen würde. Man ist der Ansicht, daß Frankreich seinerseits berechtigt ist. ge- k kif't Garantien von einer so schwachen Regierung wie der deutschen zu fordern, lieber die Natur dieser Garantie., ließ« sich sprechen, aber man dürfe nicht im Prinzip ablehnen. Am meisten toütbe Velgein nach ®ie vor ein umfassendes Abkommen zusagen, daß das Problem der Regelung der interalliirrten Schulden i üud das Problem der internationalen Anleihen zur
Wieberaufrichtung Europas einschlösse.
behauptet hat, daß die deutsche Regierung absichtlich die Mark entwertet habe, indem sie Schatzscheine ausgab und den Notenumlauf vermehrte. Wer heute I Recht dazu von neuem versichert habe. Man könne sich ncch nicht weiß ober zu wissen vorgibt, daß bie £*Ln1t,8flcn8 beglückwünschen, daß keine Wendung zum- dentsch« Regierung eben, um überhaupt zahlen zu I ® .Mill^Mall "an^'siobe* schreibt.
nung zu stellen. Et vergißt vor allen Dingen ein :?inc unbeugsame Festigkeit, alle? Tinge, die ihm bet .Heilmittel- Ter Unterhalt des Se f a tt u n a § fe e c re 2 ,:nS clnt 0roF!e Popularität eingetragm haben, Haden fnfi-t T Oto Ö e1 a 9 it n g 51? e c re , flleiAcr Weife die öffentliche M.'inung Europas
kostet Deutschland mehr, als der ganze Wteternuchau frappiert. Aber diese Meinnng Europas, trotz aller yranfretebs erfordern würde. Hierüber hat sich Neugier, die sie der Entwicklung der rein französischen Poincatel völlig ausg schwiegen, und das ist be- Ansprüche entgeaenbringi, erwartet etwas anderes, rebter als seine ganze Rebe. Sie erwartet, das; eine fühlbare Solidarität geschaffen
1 “ 8 , werde zwilchen den so gut verleldigten Interesse»
• Frankreiclis und den Interessen ganz Europas.
Batthou sekundiert -$re Nouvelle' schreibt: Wir sind nicht wettet ge«
. o» o« * J, < • <- kommen. Der einzige Fortschritt, den Poincare fett
Parts, 22. Aug. Nach einer Haoasmelbung feinem Einzug in das Quai d'Orsay gemacht hat, ist aus Pau hielt bei der Eröffnung des Generalratcs bah er begriffen hat, daf; die Streichung der intet« Batthou eine Rede in der er erklärte, Frank-- okltierien Schulden unerläßlich ist, and daß es Sacht 5* II'S’V’Ä“ 2* Ä‘‘Ä’S w
aber es habe das Recht, auch von feinen Freunden care endlich gemerkt, daß die große Rolle des Wieder und Verbündeten zu verlangen, daß sie ihm dieselbe cmfbaites, von deren Höh- Belgien berabgestürzt uni Treue hielten. Wenn man Frankreich die Frucht ^ovd George herahgegltticn ist, Sach« Frankrcicht feines Dcimeinete bonn ipt c^rnnfrptm I fein vniiffen Von ber elften Stiuibc tot 311 fbielett' ,nh rtnrf r6 »« Genera,rai des D-Panements haben gestern aut
itnb stark genug, um zu handeln und zu vet- dem Munde Poincares zwci Männer gesprochen. Eit» langen, baß Deutschlanb seine Verpflichtungen ------ ~
fülle. Frankreich habe für Deutschland genug Zahlt, und es sei notwendig, baß Deutschland bie Verbrechen, die es begangen habe und für es verantwortlich sei, bezahle.
Die »Oberhessische Zeitun: ' erschkini fedjsmal wöchentlich. - Bezugspreis monatlich fgt jam $2 dtt. Für ausfallende Nummern infolge Eiltiks ooer elementarer Ereignisse
J|t 19/ ,<in ®Tia5- ~ Deriag non Dr. L-Hitzerotv. - Druck ver llniv..Buchdruckerei oon
3ob. Aug. Koch, Markt 21,23. — Retnipreiet 55, Postscheckkonto: St. 5015 Lmi Frankiuri a. Main.
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.um zayren zu .Pa« Mall an» Globe' schreibt, Poincare habe
können, um ihr« innere Ftnanzwirtschast, ihre innere versucht, .es England zu geben' ln einet Weise, daß Vcttoaltung zu erhalten, unausgesetzt ben Notenum-1 es selbst der .Times' nicht mehr möglich fei, für tauf vermehren mußte, weil ihr bie Blutsorbecuncien Poincare einzutreten. Der französische Ministerprä, bet Verbündeten kein anderes Mittel übrig ließen, der ^'-st°ße in das Horn der Pariser Blätter.die Eng.
< an , , m I l<1ttP kaum einen Grad weniger zu hassen scheinet,
9, st mtt der Wahrheit um, roic Poincare. Es als sie Deutschland hassen. Wenn Frankreich weile ge- wird Deutschlanb ein Vorwurf baraitS gemacht .baß Wesen wäre, dann hätte es das deutsche Angebot, dis es mit ben Kohlen- unb Holzlieferungen im Rückstand 1 Arbeitskräfte für den Wiederausbau der zerstörten Ge« ei, und das soll den Vorwand für bie Fotd-runa nach ?*cte iu stellen, an0enommen. Frankreich fet c • m c ’ c-* i buntm genug gewesen, dies abzulehnen und barcS Beschlagnahme her Kohlengruben tm Ruhrgebiet und fflc(b ,u forbctn. DaS einzige vordand-ne Geld, das bet Staatsforsten im Westen bilden. Wir haben soviel Frankreich heute findet, sei die wertlose Mark. Poln« Schien geliefert, daß wir kein Brennmaterial für ben I rare» Garantiepolitik garantiere nur ein weiteres Winter haben, daß uns.-re Gasanstalten und it.-ifere der Mark. Frankreich träume vergebens da. Cnf’fBrthne« mtr ßfior .... von, daß es seine wirischafaichr Gesundung durch
Eis.nvaynen nur über gan$ nnzuretchenbe Kohlen- Säbelrasseln erreichen könnte.
mengen verfugen unb bay wir erbeoltch« Mengen Die Londoner Avendpresse führt den neuen Mark« englifcher Kohle ober beutscher Kohle im Ausland ßurz auf PoiucareS Rede tn Dar-le-Duc zurück.
"auscn müssen, was wiederum den Kursstand ter Frankreich.
Mark beeinträchtigt. In bewegten Worten schildert P a r i s, 22. Aug. Zur Rede Poincare, daß Frankreich von Deutschland nur ganz I.Fonrnec industrielle': Die Augen -geringe Zahlungen geleistet f.-ien. Dabei vergißt er "«s sind tn diesem Augenblick mit
Laarlanb.s, Lothnnges unb Oberschlesiens, oen Raub Logik, feine Arbeitskraft, die Korrcktheit feiner Hal« unserer Kolonien und unterer Handelsflotte in Rech- iung und schließlich auch — das mutz gesagt werden —