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t» SO, amtndH unb

Die Haager Konferenz.

Dit Borbkikitungen zur Ermordung Rathenaus.

überreichte, in der Deutschland mitteilte, daß es sich genötigt sehe, die Zahlungen für das Privateigen, tum e i n z u st e l l e n. Auch befindet sich darin da» Stundungsgesuch Deutschlands weiter ausgeführt. Was es fordert, ist die vorübergehende völlige Auf­hebung der Barzahlungen auf das Konto de» Privateigentums und der Wiedergutmachung. Die Regierung scheint entschlossen, das Gesuch solange nicht zu bewilligen, bis der Tntschädigungsausschuß zuvor das Berschulden Deutschlands festgestellt hat.

und betont; daß ihm nichts bekanitt sei, daß eine Zusammenkunft zwischen Poincare und Lloyd George schon in Aussicht genommen wäre.

müsse man von einer kleinen Anleihe sprechen, die allein die belgische Priorität decke. DerTempS" sagt schließlich daß nach feiner Ansicht aufgrund von Paragraph 13 Anhang 2 zu Artikel 234 eine Stundung nicht durch Mehrheitsbeschluß gewährt werten könne

Sine neue deutsche Rote.

Paris, 15. Juli. DerPetit Parisien" mel­det, daß der deutsche Botschafter in Paris gestern der französischen Regierung eine neue Not«

, Rcichsmimsicr Dr. Köster betonte, daß auf Bayern -Daß die Herbcisührung einer sozialistischen Ar-j stets in einer Weife RüHicht genommen worden sei, '«rsgemeiuschaft eine Radikattsterung der S. P. D. wie auf keinen anderen Staat. . . _

Weiterung der Zuständigkeit der Polizei geäußert habe, üönne man vielleicht durch ausreichende Kautelen Rech­nung tragen, etwa durch eine gualtnzierte Mehrheit im Reichsrat.

Abq. Leicht (Bayr. Bpt.) betonte, daß die Lage durch das Zusammen'ommen einer so großen An­zahl von Gesetzen sehr erschwert werde. Man dürfe nicht auch noch den letzten Rest der Hoheit der Länder anshöhlen.

Unulit Is RsitskrlMiulMrl im AMuß.

Haag, 15. Juli. Heute Nachmittag hat der Präsident der nichtrusfischen Kommission eine« Brief an Litwinow gesandt, welchem die Ab­schrift eines Briefes des Präsidenten des zweite» Unterausschusses vom 14. Juli beigeschlossen ist und in dem die Entschließung diese» Unteuy ausschusses mitgeteilt wird. Diese Entschließung bs-H-- sagt, daß bei der gegenwärtigen Lage der Kon-- ' ferenz es keinenZweck mehr habe, die Berhand, langen mit der russischen Delegation smftzMetz«.

des Bundes der Aufrechten, der bet den Vorbereitungen 'Zur Mordtat, insbesondere bei der Bereitstellung der Maschinenvistole. bei der Beschaffung einer Garage und bei der Beschaffung von Geld mitgewirkt hat, der | Gvmnasiast Hans Gerd T e ch o w aus Berlin, früher Mitglied der Organisation C. und deS Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes, aus den gleichen Gründen, der Student Steinbeck aus Dresden, früher Mitglied der Brigade Ehrhardt und des Verbandes National- refinntet Soldaten, der bei der Vermittlung.des bei der Mordtat benutzten Kraftwagens mitgewirkt hat, der Handlungsgehilfe Rudolf Heinze aus Dresden, Mit­glied des Verbandes Natio-nalgesinnter Soldaten, des Rablonalverbandes Deutscher Offiziere und des Bundes der Frontsoldaten, aus dem gleichen Grunde, der Kauf­mann Werner Voß aus Berlin, der die Vermittlung der zur Unterstellung des Kraftwagens benutzten Garage

Zusammenkunft der Bankiers verhindere und werde ihm erklären, daß es die Verantwortung auf sich nehme, die Reparationsanleihe zu sabotieren. Dan«

6ine togerllite WMWminWt.

ihr die Auflösung des Reichstags.

gegen. Diese Aufgabe ist außerordentlich schwierig. Und die sozialdemokratische Einheitsfront, die jetzt in die parlamentarische Entscheidungsschlacht eingerückt ist, erschwert die Verständigung. Die Arbeitsgemeinschaft strebt zunächst nicht einen vollkommeenen Zu­sammenschluß beider Fraktionen an, sondern nur eine Verständigung über gemeinsames Vorgehen im Einzel­fall. Beide Fraktionellen werden in den Erörterungen ds Reichstages durch ihre eigenen Redner vertreten. Als Hauptzweck der Arbeitsgemeinschaft wird die Auf­nahme von Vertretern der Unabhängigen in das Kabinett bezeichnet. DaS Zentrum unb die De­mokraten hallen demgegenüber an der Auffassung fest, daß die Aufnahme der Unabhängigen in das Kabinett füt sie nur bann möglich wäre, wenn zugleich die Deursche Volkspartei in die Regierung einträte.

Um der sozialistischen Arbeitsgemeinschaft ein Gegengewicht zn bieten und ihr bei etwaigen Neu­wahlen mit größerem Nachdruck entgegentreten zu können, schweben Verhandlungen zur Herbeiführung «iner taktischen bürgerlichen Einheitsfront von den Demokraten bis zur Deutschen und Bayerischen Volkspartei. Die Anregung für eine Znsammen- ftffung der bürgeüichen Parteien geht in erster Linie »sn den christlichen Gewerkschaften bezw. dem früheren preußischen Ministerpräsidenten Stegerwald aus, der ja seit mehr als Jahresfrist für den Gedanken einer Einheitsfront oder Volksgemeinschaft auf natio- valer Grundlage eingetreten ist. Der Gedanke hat detm Reichskanzler, starken Widerspruch gefunden, doch hat sich die Zentrnmsfraktion im Gegen­satz zu diesem mit großer Mehrheit auf den Boden dieses Gedankens gestellt. Die bürgerlichen Regie- kung-parteien haben in den Besprechungen mit dem Reichspräsidenten erklärt, daß sie lieber Neuwahlen scheu als einer radikalen Nebcnregierung das Feld räumen würden.

Heute fanden auch Besprechungen zwischen dem Lentrumsführer Marx, dem Vorsitzenden der Deutschen I Volkspartei Stresemann und den Leiden demokratischev Führern Petersen und Koch statt. Das Ergebnis . arestr Verhandlungen war positiv. Tie Frage der Arbeitsgemeinschaft wird nunmehr in den Fraktions-1 Rungen dieser Parteien selbst beraten.

3u der geplanten Verbretterung der Regierung Mrch Hinzunahme le eines den Unabhängigen und »er Deutschen Volkspartei nahestehenden Ministers **ue Verantwortlichkeit der Parteien schreibt die ^cöln. Zig.': .Man mag das setzt vorgeschlagene Wem der nach links und rechts an die Regierung ^geschobenen Flügeladiutanten als einen Verlegen- vettsattSbruch entschuldigen, man sollte sich aber da­rüber nicht täuschen, daß es grundsätzlich ein N a ch - »eben gegenüber den Gewerkschaften «td ein Ausgeben der bürgerlichen Selbstachtung ist, wenn man der Partei, die bis-

In der schroffsten Form jedes Paktieren mit den Ärgerlichen als Verrat gekennzeichnet und in dem Ärgortum nur den Klassengegner gesehen hat, vlötz- *** den Rang eines Bundesgenossen etnräitmt.*

Berlin, 17. Juli. Die Morgenblätter ver­öffentlichen Einzelheiten über die Vorbereitungen -um Rc>rhenau-Mord. Der Schüler Hans Stu­be n r a u ch sprach zuerst von dem Plan, Rathenau im Reichstag zu erschießen, von dem er aber auf Einwendungen Günthers wieder abkam. Am 16. Juni fand in der Wohnung Techows zwischen Günther, Hans Techow, Fischer und Kern eine Unterredung über den Mordplan statt, die am 22. Juni im Steglitzer Ratskeller fortg^etzt wurde.

DerTemps" meint, es ßnnten zwischen Lloyd George und Poincare keine Verhandlungen auf gleichem Fuße eingeleitet werden, weil Lloyd Georg« gegen Frankreich die Stundung zum Siege geführt hab^ während Poincare sich gegenüber England in der Lage eines Schuldner befind«. Frankreich würde also durch einen endgültigen Zahlungsplan gebunden seiw während Deutschlattd es nicht sei. Wenn Lloyd George den geplanten Erlaß der englischen Forderungen Vor­schläge, werde er auch verlangen, daß alle deut­schen Pfänder einem internationalen Syndikat von Geldleihern ausgeliefert würden, sowie, daß d« militärische Besetzung baldmöglichst ei» Ende nehme und eine spätere Aktion eine, oder mehrer Verbündeten Regierungen ausge« - ' , --i-v ........i.j.*.wvuymu uts jo.uiiiyuuiufu/vn I f chlo fsen fei. Werde Frankreich ähnliche 8e-

ttf'treren Angriff in die bisher noch verbliebenen Rechte und Truhbundes, der zur Fortichaffung eines Koffers dingungen nicht annehmen, dann werde man timt

Sm

ihm Sthnioimshe-iii

Französisch« Einwendungen.

Paris, 15. Juli. DerTemps" glaubt auf Grund von Mitteilungen seines Londoner Korrespon­denten folgendes Programm für die Verhanblunge» über die letzte deutsche Note mitteile» zu können:

Erste Etappe: Der EntschädignngstmSschuD- werde nach dem Studium des Berichts des Garantie- ausschusses mit S.immenmehrheit Deutschland di« vev»' langte Stundung gewähr en.

Zweite Etappe: Nach dies« Beratung werdeit sich gegen Ende Juli die britische und französisch« Regierung ht London beraten, und England wich seinen Verbündeten einen teilweisen ober ganze» Erlaß der bei ihm während des Krieges kontrahierte» Schulden Vorschlägen.

Dritte Etappe: Die Bankierkonforrnz werde sich aufs neue zusammenfinden, um eine Anleihe vorzubereiten. ;

I Am Tage darauf fuhren die genannten im Kraft- wagen Küchenmeisters nach Nikolassee und veran- Palleten auf der Rückfahrt fm Grünewald eite Schießübung mit einer Pistole. ,Es gelang khneL Werner Techow für dee Führung des Automobil» 1» I gewinnen.

Verbote.

Magdeburg, 15. Juli. Oberpräsident Hör- sing verbot dieMagdeburgischeZeit»»g- wegen eines AufsatzesNur nicht der PoltzeiprSsi- dent!" auf 14 Tage. Gegen das Verbot ist fchwerde beim Minister des Innern eingelegt worden.

Hamburg, 15. Juli. Die Ortsgruppe Ham­burg des Reichsbundes ehemaliger Kadetten ist von der Polizeibehörde aufgelöst worden.

Kiel, 17. Juli. Der Oberpräsident der Pro­vinz Schleswig-Holstein hat die deutschnationale WochenschriftNordwest" auf die Dauer von 6 Monaten verboten.

I m Bayern ans drohe der Republik keine I bei der Vorbereitung der Flucht mitgewirkt hat, der I zu verstehen geben, daß seine Weigerung dienächste

Gefahr, und wenn ein Wg-ordneter gesagt habe, daß Kaufmann Rudolf Otto aus Wismar. Oberleutnant * - -> «- - - - - - ts*--

mindestens 80 Prozent aller Bayern ü^-rzeugte Monar- zur See a. D., der die Mörder nach der Tat durch Her- chisten seien, so seien auch die seiche Anzahl fest über- I labe rott Lebensmitteln unterstützt hat, der Kaufmann zeugt, daß im gegenwärtigen Augenblick die Er- Paul Büsch auS Lenzen, Mitglied des Deutsch-Bun- nchtting einer Monarchie heller Wahnsinn sein würde. I des, der die Mörder nach der Tat beherbergt hat.

Der Redner bezweifelt dann, ob im jetzigen Augenblick Ms Mitwissende der Kopitänleutnant a. D bas RckchskriminalvoliMgesetz überhaupt notwendig Karl Tillessen, Mitglied des Neudeutschen Bundes, pei, und wandte sich gegen die Bestimmungen des Para- der Kapitanleutuant a. D. Manfred v. Ki llin ger, Mit­graphen 7. Keine bayerische Reg.erung könne es wagen, I glied der Organisation C, der Hauvlmann Waller Wecke trrenn sie roch vor dem Sande bestehen wolle, solchen aus Berlin, Mitglied des Verbände- Nationalgestnnter Bestimmungen zuzustimmen. Man befürchte in Bayern, SoLaten, der Korvettenkavitän a. D Friedrich von daß solche Einzelfälle der Eingriffe der Rechte des Reiches Abendroth aus Dresden, früher Angehöriger der ui die der Länder schließlich zu einer Regel würden. Brigade Ehrhardt, Mitglied der Organisation C. und des | ®er Redner legte einen Gegenentwurf über eine Verein- I Verbandes Nadonalgesinnter Soldaten, der Schüler Hans b.rrung über die Einrichtung eines Reichsxolizeiamtes und St üben rauch aus Berlin. Mitglied des Bundes der ron Reichskriminalpolizeiämt«» vor. Aufrechten, der Kaufmann Erich B " d e aus Mecklcn-

Reichsminist« Br. Köster wandte sich gegen die bürg, Gauleiter des D nitsch-völkischen Schutz- undTnttz- Aussührungen bei bayerische» Gesandten. Die lieber- Bundes, der Privatdetektiv Waldemar Niedrig auS zeugung von der Notwendigkeit dieses Gesetzes werde allge- Hamburg, Mitglied der Organsiat on E, der frühere Sce- mcin sei», wenn man erst einmal in der Oeffentlichkcit osiizier Hartmnth Plass ans Hamburg, Mitglied der erfahre, welch große Schwierigkeiten bei der Verfolgung I Organisation C. und des Neudeutschen Bundes, d-r der Ratbenau-Mörber sich «geben hätten. .Kaufmann Walt« Richter aus Berlin-Temvelhof.

Der sosialdemokratifche Abg. Hofmann -Kaisers-1Mitglied des Verbandes Nationalgesinnter Soldaten, lautern fritifierte sehr scharf die bisherig« Haltung Diese haben sich dadurch strasbar gemacht, daß sie von Bayerns. e bem Vorhaben deS Mordes vor d« Tat Kenntnis!

ALa. p. K a r dr f f (D. Vvi.) betonte, daß die gehabt und es unterlassen haben, der Polizei Anzeige Reichseinheit das einzige fei. was uns noch geblieben I zu erstatten.

fei. Deswegen trete seine Fraktion mit größter Vor- I Die polizeilichen Ermittelungen werden jetzt von der ycht an ein solch-S Gesetz heran, das die Reichseinheit I Berliner Polizei der Anklagehehörde beim S ta a 15- I gefährden könne. Den Bedenken, b-'e bie Bayerische ^gerichtshof vor gelegt. |

Regierung insbesondere gegen die Möglichkeit einer Tr-

Set Beratung des Reichskriminalgesetzes im Rechtsausschuß brachte der bayerische Gesandte ton Integer die Bedenken der baver-schei'. Regierung vor. | auf Grund welcher dies Gesetz noch weniaer tragbar er­scheine, als das Gesetz zum Schutz bet Republik. Die labern hätten ein besonder- stark ausgeprägtes Staals- bewußtsein, unb, die Einordnung in das große Ganze >des Reiches sei bett Bayer» sehr schwer geworden. Bisher haben sich bie Bayern im Reiche wohlgefühll, doch sei jetzt eine weitgehenbe Reichsm üdigkeit in Bayern eingetreten. Sie sei bnrch bie Zwangswirtschaft im Kriege entstanden, und dadurch, daß die National- ______

Versammlung an Stelle der Monarchien d-n E i n h e i t s -1 besorgt hat.

staat gesetzt habe, so daß heute den einzelnen Ländern Ms Begünstiger der ^Garagenbesitzer Richard chr felbstanbiges Wirken mehr ober weniger entzogen sei. Schütt aus Berlin, der Garagenbesitz« Fran; Distel Bisher sei den Ländern nur noch ihre Justiz- und Polizei- aus Berlin, die beide nach der Tat Beweisstücke, näm- lObett verblieben, aber das Gesetz zum Schuhe der Repu- lich die bei der Mordtat benutzten Kleidungsstücke, ver­buk bedeute auch hi« einen schweren Eingriff. Sinn nichtet haben, der Schauspieler Waldemar H a u g w i tz anuge baS Reichskriminalpolizeigeseh einen abermaligen pms Schwerin, Mitglied deS Deutschvölkischen Schutz-

I darstellt, kam auch aus bet Landesversammlung Landesversammlung der U. S. P. in Sachsen Ausdruck, die in Planen adgebalten wurde. Landesoorsitzende F l e i ß n e r führte aus datz Arbeiterschaft Sachsens heute fast durchweg U.S.P.-Geiste lebe unb wirke und nicht einer "'echtsentwillluna d« U. S. P.. vielmehr einer Linksschwenkung der S.P.D gesprochen werden müsie. Er beklagte es aber, daß bei etwa 750 000 Arbeit« und Arbeiterinnen in Sachsen nichtig . . _

einmal 200 000 in den beiden sozialistischen Parteien AUs ölld)C TlCltf) bett SO?ölbßttl organisiert sind. Ein Antrag Müller, nach dem ein | ' u"IVi-UCtll.

Die bisher verhafteten.

Marbrrvg Mölltag, -en 17.3M

Heuert.

I Sonntag wurde die Vorlage im Wesentlichen in ®er m Regierungsentwurfs angenommen,

die ®e,tr^en wurde die Bestimmung, nach der mit Zu- i m i'Emung des Reichsrats die Befugnisse des Reichskrimi- von ^lpolizeiamts.erweitett werden können. Die Kosten der von I Kriminalpolizei sollen zu einem Drittel vom Reich, zu zwei Dritteln von den Ländern getn;~ : nierben.

Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.

Anzeiger für (das früher kurhessische) Oberhessen

** Berlin, 16. Juli. Die Entwickelung der Dii-g- seit der Ermordung Rathenaus bietet ein eigen­artiges Bild, das allerdings nicht überraschen kau». Parteien und Persönlichkeiten, die in der ersten Zeit nach dem Mord zusammenstanden, kämpfen heute gegen« einander. Der Reichskanzler hat in bet letzten Tagen

privaten Gespräch geäußert:A u f g e -1 Verbot sür' die TOetaÄ* T die

gegen. ,Zst eine Mchrheit für die sozialdemokratischen wer.schäften? -ee a.D. Erwin Kern, sowie ferner nach einem ge-

Forderungel mcht zu haben, so muß der Reichstag Berlin, 16. Juli. Der Vorstoß der freien n.issen Günther Brand, welch« der Teilnahme an der aus gelöst werden." Daß Reichspräsident Ebe rt Gewerkschaften hat in de« Kreisen der christlichen Mordtat insofern verbächttg ist, als er die Bewitsiellung dem Ansturm d« Linken so kräftig entgegentritt, wie Gewerkschaften einen schon früher gehegten Wunsch "s zur Mordtat benutzten Kraftwagens vermittelt hat. eS seine geschwächte Gesundheit erlaubt, ist kein Ge- nach einem Zusammenschluß der gesamten nichtsozia- ^sen noch flüchtigen SDHtbeteißgten sind von der Aschen Reichstagsfrak^on?n^e^m' Telegramm^aiis i lasiem^^Es^sin^d Be"tte^^^^ ©angT bur^"^hmerLst" St f F

fein. Die Triebkraft der Massen, di« sich nach der Ermordung Rathenaus in Bewegung setzte und der die sozialdemokratischen Parteiführer ebenso wie die Ge- werkschaftsführer Vorspanndienste leisteten, ist heute nur noch schwer zu zügeln. Unter ihrem Druck ist die sozialdemokratische Arbeitsgemeinschaft geschlossen worden. Innerhalb der Gewerkschaften sind die Massen- über den parteipolitischen Gegensatz der Unabhängigen und der Sozialdemokraten zur Tagesordnung über­gegangen. Unb ben politischen Frak.ionen blieb, wie es scheint, keine Wahl, biesem Vorgang auch ihrerseits zu folgen. So wirkt sich das Spiel der Kräfte aus, das in den Tagen nach d« Ermordung Rathenaus einsetzte unb das damals von den Vertretern Der Regierung ebenso wie von den Führern großer politisch« Par­teien. gefördert wurde. Jetzt stellt man sich mit aller Kraft den Geistern, die damals gerufen wurden, ent-

Verbände, soweit sie nicht zum freien Gewerkschaft»- nämlich: * -

lager gehören, bet Bewegung der sozialistische« Ee- I ^(3 Täter ber Student, früherer Zeitfreiwilliger, werkschaften zu begegnen. in der Ehrhardtbrigade unb Mitglied der Organisation C.

7-> ..... w a, Ernst Werner Techow mt8 Berlin, ber bei ber Aus-

75 MMionen Mark zum Schuhe bet Republik. -ührung bet Tat ben Kraftwagen gelenkt hat.

Berlin, 16. Juli. Die Regierungsparteien I Ms Teilnehmer ber Kaufmann, früherer See- des Reichstags haben eine« Gesetzentwurf folgenden ^bett Christian Karl Jlsemann auS Schwerin, An- Wortlauts eingebracht: Der Reichsfinanzminister ^ttter bes Deutschvölkischen Schutz- unb Trutzbundes, wird ermächtigt, bet Reichsregierung für Maß- *ur. benutzte Maschinenpistole berge»

nahmen -iim ho» ® J~ e. P. I kleben hat, der Fabrikant Johannes Küchenmeister

SZj der Republik vorläufig 7o aus Freiber, in Sachstn, Mitglied des Deutschvölkischeii M.llione« Matt -«r Verfügung zu stelle«. Schutz- und Trutzbundes, d« den bei der Ermordung!

Rach derVoff. Ztg. soll dieser Fonds dem benutzten Kraftwagen zur Verfügung gestellt hat, der Reichskommissar für öffentliche Ordnung zur Ver-1 Fabrikant Franz Küchenmeister aus Freiberg in 'ügung gestellt werden zur lleberwachung ber Ee- ^^fen, Mitglied des Deutschvölkischen Schutz- unb beimsrganisation««. Der Gesetzentwurf soll noch trutzbundes, aus dem gleichen Grunde, der Student vor de« Serien beraten unb verabschiedet a>e:beti Verbandes

w I Nattonalgesinnter Soldaten, des Deutsch-Bundes unb

?i» »Oberhejsilch« Zeltun,' eitoeint sechsmal wöchentlich. Lezngsoreis meeatltdi 25 dik. Für ausfalknbe Nummern infolge Streiks ooet elementarer Ereignisse

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Frankfurt «. Main.

Andere Svaltendreiten ennorechend. Bei schw>ert^m Satz K7

25/, Aurichlag. Evat einlau ende oder den Äaum üder Sette di. nuIflU 1

ress«» werden nam der Zeifipaltenbreitc b-rechnel Reklamea die Tm?7ei?e t^m LSü?1* Ml. Jever Rabatt ailt als Barradatt. Auskunft durch dl» Geschäft^teltt^und 1899

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