Franttittt a. Mai«.
r
ea
'1
Erstes Blatt
angenommen.
alle gleichgesinnten Bereinigungen erlassen, ge
meinsam grundsätzlich Einspruch dagegen zu er
ber Reparationskommission. Sollte diese Inter
pellation nicht beantwortet werden können, dann
Gleichzeitig soll auch über den Anspruch auf Versorgung entschieden werden.
JE» WchstW
Die Arbeiten.
'et größten Nachdruck auf die Frage legte, wieweit die großen Geldinstitute selbst zur Behebung der Pani! an der Börse beitragen könnten. Selbstverftänbllch hat die Regierung sowohl durch ihre Gesandtschaften im AuSlande wie auch durch die bei ihr beglaubigte» aus-
Paris, 9. Juni. Nach einer Havas-Mellmnz aus Belgrad haben bei Gelegenheit der Hochzeit des Königs Alexander mit der Prinzessin Maria von Rumänien der rumänische Ministerpräfidenk Bratlanu, der rumänische Außenminister Duca, der tschechoslowakische Ministerpräsident Benesch, der sugoslowakische Ministerpräsident Pasiisch und der jugosiowakijche Auhennrinister Nintschitsch Bespie- chungen abgehalten, die sich u. a. auf die Haltung bezc^en, die die betreffenden Staaten auf der Kon- ferenz im Haag einzunehmen gedenken. Es ist ein« periodische Wiederholung dieser Zusammenkünfte vorgeschlagen worden. Von den hierbei giefaßten i Beschlüssen wird die polnische Regierung in Kennt« nis gesetzt werden.
Die Tagesordnung für die nächste Reichstags sitzung am koinmenden Dienstag wurde den Blättern zufolge heut« ausgegeben. Si« fleht em« Anzahl kleinerer Vorlagen vor. Dann folgt ein« Interpellation der Unabhängigen über das Ergebnis der Verhandlungen der Reichsregierung mit
Disziplinarverfahren dem Beamtenrecht entsprechend vor, damit Soldaten wegen llnwürdtgkett au» der Wehrmacht entlassen werden Bnnett.
erklärt haben, die Delegierten der Reparationskom- mission, dje der Erweiterung der Mandats des Anlett M schusses zugestimmt hätten, hätten noch keineswegs die Herabsetzung der deutschen Schuld
alliierten Kommission, Genera! Lerond, einen offenen Brief, worin die Interalliierte Kommission auf die Pflicht ausmerklam gemacht wird.
Pari«, 9. Juni. Die ehemaligen Kriegsteilnehmer und Frontsoldaten haben einen Aufruf an
Annahme der österreichische« Kreditvorlage.
Wien, 9. Juni. Der Nationalrat hat das Sredit- etmächrrgunaSgeseb angenommen, durch das der Minister ermächtigt wird, zur Deckung des Defizits 220 Milliarden Kronen int Wege der Anleihe zu beschaffe«.
W i e n, 9. Juni. In der heutige« Konferenz der Mit- glieder der Regierung mit dem englischen Financhelegier- ten Uoung wurde festgestellt, in welcher Weise daS Material für dir Beantwortung der von der auslün- bischen Bankengrnppe an die österreichisch« R-gierung gerichteten Fragen zur Verfügung gestellt wird Die Meldungen auswärtiger Blätter, daß die von Oesterre-ch angebotenen Garantien von Uoung znrstckgewiesen word'n seien, sind, wie daS Wiener Tel.-Korr.-BLro feststellt, durchaus unrichtig.
der Reparationskommission in Deutschland, namentlich die Einstellung der Inflation und die Wirksamkeit der Kontrolle, zur BorauS- etzung habe.
Marburg
SMatzkkd. dkll 10.3üü! vrachmomd.
B een# 9. Juni. Anläßlich bet Valutakato , Mission auf or« ouiiuemu-m gvmuu^* ***, stroph«" schreibt die »Dolkszeitnng": Die Unmöglich. ''anj) Ordnung sowie die Sicherheit der tot der tt^mex staatlichen Extsteu, Deutsch-Oesierreichs . Liaentums aufrecht zu erhalte«,
wurde heute genau so zur allgemeine» Uebeneugun« Lersm, tmb bes■ ttigenwm# j
Europas wie He fafcantoü w« der Unmöglichkeit daimt die ^dustriebetriebr nicht du ch
der deutschen Schuldenzahlung von 132 Milliarde« flfoM mark. Oesterreich muß endlich geholfen oder es »ich ihm -er Anschluß an das Deutsche Reich freigegeben werden. Unsere Rot und unser Elend, gleich- bedeutend mit der Rot und dem Elend des übrige« Europa, sind bis »« der Höchstgrenze gestiegen, sodaK eine Nerfchlünmenmg kaum mehr denkbar ist mck «st cndüch einmal besser werden muß. i
Tschechiens Beunruhigung über bew Sturz kl österreichischen Krone.
Prag, 8. Funt. Der rasende Sturz der österretchö« schert Krone erregt in tschechlsch-pollttsoien Kreise« ®et unruhigung, weil man kein Mittel steht, den Zuiarnu menbruch aufzuhalten. Ein Zusammenbruch Oesterreichs wäre aber gleichbedeutend mit dem Hinfällig- werden des Friedensvertrages und hätte ein TdaoR Im Gefolge, von welchem ganz Europa betroffen werden würde In htestgen polittschen Kreisen befürchtet | man daher von einem Zusammenbruch Oesterreichs I eine schwere Krise für ganz Mitteleuropa.
1 *-—♦---
Tertivalte adrette ja sere» anä ut berechne«.
L«3tiU mit tLOO Mk. Zeder Rabatt gilt al» 'eichSswftelle nnb Vermittlung der Ango- bett 1 SWt C-edergedLbr.
nicht in • :c Erscheinung treten könne.
Paris, 9. Juni. Die Nachricht des „I o u r - n a I“, daß das Earantiekomitee bereits am Dienstag seine Reis« nach Berlin antreten werde, wird nicht bestätigt. Der „Temps" hält es indessen für wahrscheinlich, daß das Komitee in der Tat nächste Woche zu längerem Aufenthalt nach Berlin übersiedeln werde. Heute Nachmittag verhandelte das Komitee in dieser Angelegenheit. -■ -t
Die französische Kammer zur Aaleih«.
Paris, 9. Juni. Der Finanzausschuß der Kammer hat gestern in Anwesenheit des Minister-1 Präsidenten, des Fknanzministers für die befreiten Gebiete übet den Ausgleich des Haushalts verhan delt. Der Ausschuß beauftragte seinen Eeneral- berichterstatter, ihm in kürzester Frist Vorschläge zur Herbeiführung des Haushaltgleichgewichts ans- zuarbeiten. Er beschloß ferner, die Regierung aufzufordern, einen Sonderausschuß einzusetzen, um eine tiefgehende Reform in der Verwaltung herbei- zuführcn. In der Debatte soll der Berichterstatter Voganowski auf die Gefährlichkeit der Anleihepolitik hingewiesen haben. Ministerpräsident Poin- cai6 habe erklärt, das sei ihm wohl bekannt und er wolle noch einmal der Herabsetzung der Ausgaben zustimmen und auch jedem Vorschlag der Einnahmeerhöhung, den der Finanzausschuß unter- breilen könne. Nach dem „Journal" soll Poincars hinsichtlich der Frage der internationalen Anleihe
wärägen Gesandten de» Mächten beit Ernst Ott
Situation natürlich dargelegt und Schritte »«ment- , „ . . -
lich bei jenen Mächten unternommen, die mit der G" Beziehungen erschwere Währung der läpgst a Aussicht gestellten Interims- Warschau, 9. Ium. D^r S^zmhat das deutich. frcbite noch im Rückstände sind. DaS Urteil der öfter- polnischen Zusatzabkommen bett. Zcherschle>ren in allen reichischen Regierung über die schwerwiegende Bedeutung 3 Lesungen zum Beschluß erhoben.
der wirtschaftlichen Lage auch für das politische Gebiet! Berlin 9 Juni. Calonder reist am 18 Juni wurde allersiüs anerkannt, ebenso das Verholen der - oberfchlesien als Präsident bet gemischten Rom- Regierung in diesen schweren Tagen. «, soll hi-r au ' »u deutschen Brausiragteu dieser Kommission die Aeuß-rung Voineares über die Notn^ndmtot mM"it. 311 Leuqujtn o'» o„ ,,„k einer raiSen^Erledigung des französische» Interims- sind ernannt worden: ..anorat a. A Lukaschek und koedits besonders hingewieftn werden, ebenso aus die LLegarwnsrat v. Molt.e. i
Haltung der englische» und französischen Presse, die Benthe n, 10. Juni. Der Kreiskontrolleur h« einstimmig rascheste und unverzügliche Hilfeleistung filt gestern den Belagerungszustand über Beuthen-Siadt Oesterreich fordern. Die österreichische Regierung hm unjj Laub verhängt. Die Vergnügungsstätten, Gast- keine Neigung, mit gewaltsamen oder künstlichen Mit-1 ^u|tt haben um 9 Uhr abends zu schließen, ttln einzugreisen. Sie erwartet hingegen vom Betkchr au fdcen Strahn ist bis 10 Uhr aelmds Auslände endgültige effektive Handln»- »» i
hen, die die österreichisch- Bevölkerung überzeugen, gepaiier. Q b
baß Oesterreich von de, Mächte« keineswegs einem Offener Brief an Lero».
ungewissen Schicksal überlassen wird. B e u 1 h e n, 9. Junt. Der B un dd et £?be r«
Hente Bormittag f-nck eine zweite Besprechung der Is ch les ier, dem weit übet 500 000 Muglier^t art* Minister mit Voung statt, zu bet auch schon die Fach- j gehören, richtete jjn den Vorsitzenden der Jnret- rejerenten hülzneezogen worden sind, - ~ "
Der UtueigenDtei» beträgt fit bte 9 geta. Seile oder deren Raum 1 Mk. fit den Mi«- nietet, amtliche mb auswärtige 1.30 SB. ÄnMte Soaltendreite» nach exflme enttet Betechaung. Spät einla«fe«»e ober oee Äaue Ibet Ht Sette etnxeUwewbe St» ieige« Reb wir bereibttgt. nach der Ter' Soge«. Setlame« berechnen mir die CoL«3< Saottbatt Sei Au»tunst durch die 6i
- Paris, 9. Juni. Der Anleihemsschuß ist in seiner heutigen Sitzung zu der Schlußfolgerung gekommen, daß unter den gezemvärtigeu Umstande» keine iiAernatlonale Anleihe ausgegeben werden könne, durch di« «in Teil der Reparativnszahluvgen gedeckt werben sollte. Der Ausschuß wird sich »or- tUtsfichtlich a»f S Monate vertagen.
Paris, 10. Juni. Der internationale An- leiheausschuß vertagte gestern Abend feine Bera- ftingen auf Sonnabend Vormittag 11 Uhr. . . .
£ Preffestimmen.
-■v Paris, 9. Juni. Die Morgenprejse staub l bertchsi» I» können, daß sich im internationale» Aul-iheau-schuß edkrtt zwei Strömungen geltend gemacht haben. Es zeigte sich eine Tendenz, unter vollkomHwner Anerkeu- Ikuitfl der Schwierigkeiten, die sich augenblickllch der Emittierung einer internationalen Anleihe entgegensteliten. He Zukunft dadurch vorzubereiten, daß Emvfehlutrgen positiven Charakters ausgearbeitet werden. Die andere Lenden», die nach dem „Petit ^anjieir" vorgchertscht haben soll, für die Morgan ciutritt, sei. tww müsse, damit her Mihrrfolg nicht offenbar werde, ritten Bericht vorbe- wfett, um die Bedingungen festzustellen, unkt betten später ein? Anleihe durchgeführt werden könne. Das Blatt fast, es bestehe also die Hsffnuug, daß der Bericht, hen der Ausschuß vorbereitet, tvenn er auch wenig ermutigend sürdieGcgenwart sei, doch nützlich sti für die Zukunst. Obschon die Komtzensiernng «Ine5 Teiles der deutschen Schuld mit der interalliierten Kriegsschuld heute unmöglich erscheint, irnb Morgan dies bei dem augenblicklichen Stand der öffentlichen Meinung in Amerika nicht empfehle» könne, so würde doch wenigstens der Bericht des AnleiheruL- schusseS vielleicht bett Weg zur B--rhaudlung weiterer internationaler Abrechnungen ebnen. „Petit Paris!:»" sttgt noch hinzu, allerdings müsse man wissen, wAche I chattung Deutschland einnehme. Alle Anstrengungen, He im Augenblick in Paris unternommen würde«, tpilr-- bat vergeblich sein, wenn, tote aus Berlin ein getrogene Nachrichten es befürchten ließen, die derttsihe öffentliche Meinnna, wenigstens ihr einflußreichster Teil, jeder An- keihe feindlich gesinnt wäre. Man weigere sich, das «n- Innehmen, denn Deutschland würde durch eine durartige Haltung, ober, wenn es aus den augenblicklichen Schw-e- tigreiten das Argument herleiten werde, um seine am 81. Mai übernommenen Berpflichtungen in Frage zu pellen, wieder die Aera der Sanktionen unter Zuhilfenahme der Gewalt eröffnen.
f Nach dem „Oeuvre" ist «* gestern im AnrZLuß die Ansicht ausgesprochen worben, man könne eine Äom- Hination Vorschlägen, die, ohne die Gefamtschuld Deutschlands herabzusehen, wrnigstenS seine Zahlungen für eine Reihe von Iahten vermindere. ES fei nicht wahrscheinlich, daß dieser Plan angenommen werde. Andere wieder hätten für eine kleine Anleihe ecu etwa einer Milliarde Dollar Maximum plädiert, die joenigstenS Deutschland für einige Jahre Ruhe bringen bfirbe Endlich sei aber vorgeschlagen worden, daß bet AnleiheauSschuß sich nicht trennen soll, ohne wenig» steus in theoretischer Form die Bedingungen für eine Modilisiening der deutschen Schuld durch eine inter Mtionale Kreditoperation scstzulegen. Das nennt daS Blatt eine Art Pazifismus des Reparationsprobleme jBtn GobraiMSer Chefs der alliierten Regierungen. Mer Hcfer Pazifismus sei auch das Testament des AnleiheauS- sihusscS und das Blatt hofft entgegen der Obstruktion der ftönzösifchen Politiker, daß der Ausschuß dadutch ein Praktisches und belebendes Werk hinterlassen werde.
Paris, 9. Juni. Der Leitartikel des „Temps" Wt be» französischen Standpunkt zu den Anleihe- Perhandlungen unverändert erscheinen. Er gcht^ von bei Voraussetzung aus, daß sich die ZahlnugssähiLkeit Deutschlands heute nicht abschätzen lasse, und daß Deutschland nicht genügende Sicherheiten für eine sofort ftstb ohne Erörterung des Betrages der deutschen Lasten Wlfzulegende Lasten aufzulogende Anleihe dreien Kutte. Was Blatt nimmt an, daß die Ablehnung, die eine Vnterordnung der Anleihe unter dje Herabsetzung Eankreichs erfahren habe, die Sympathie Amerikas den werde, dem Frankreich, auf diese Wnsr einen uchversuch seitens der europäischen Negieningen zu gtftmren beabsichtige. Wenn gewisse Bertteter der Ver- lünigten Staaten gewissen europäischen Regiemngen jpie andere Politik nahelegten, so feien sie vermutlich Mcherer Meinung als das Staatsdepartement. Der ' JEemp»" warnt schließlich Belgien vor einer Aufgabe über seine Prioritätsforderungen hinausgehcnden Helgi sch en Ansprüche. Im übrigen stellt sich das Blatt ; lernuf ein, daß derBankierauZschußeineAn- I«ihe von verhältnismäßig beschränkter H!he Vorschlägen werde.- Es erklärt sich da- Itoi einverstanden, daß die Bereitstellung des Anleihe- HetrageZ den Auseinaudersall des belgischen und fran- tzGschen Interessen zur Folge habe und nicht au eia« Verkürzung der belgischen Forderung hinauslaufe, sowie ferner, daß die Aus- der Anleihe die Durchführung, der. Vorschrift?»
Wien, 9. Juni. In einer Pressekonferenz im Ministerium de« Auswärtigen ist eine amtlich« Mittel- lnng über die wirtschaftlich« Lage «nd benStandder --------- ,
Srebitf tae« abgegeben worden. Darin heißt es: I steht als nächster Punkt btt Tagesordnung bie Beim Ueberblick über di« gegenwärtig« allgemeine Lage I Zentrumsintetpellation über die Note der Bot* muß zunächst festgestellt werden, daß bie parlamenta. I schasterkonferenz betreffend Einstellung bezw. Zer- rische Lage gestern eine wesentlich« «ntspan- DOO Eisenbcchnbaute» tm besetzte» rheirti-
nvng erfuhr, sodaß bie Hoffnung ausgesprochen werben ©ebiet zur Bebandluna.
darf, daß dir Regierung, wenn sie nach ihren Besprechu«- I ® *U
gen mit dem Wnanzdelegierten Brang dem National-1 Ein Dlsziplinargefetz für bie Reichswehr, täte ihr Sanierungsprognamm unterbreitet, auf bie grß{e 6te Bretter melden, ist der Entwurf eines, vnterstütznng des Nationalrates rechnen darf. Wal den I «r u. anestrmacktt bem Reichs*
!Finanzplan anbelangt, f» wurde von der Schlußredok- Diszipltnargefetzes
I tion des Planes vorläufig abgesehen, da sie durch den ta»e zugegangen. Das Sele^ ßbethSgt einfache Eindruck beeinflußt wich, den dir von Oesterreich gr-1 Bestrafungen tn einem förmlichen Disztvl narver- vlante» Maßregeln bei den mutmaßlichen Kreditgebern I fahren besonderen Kammern, die mit Recht ficher- hetvorrufen werden. In diese Entwicklung, die sich I heften ausgerüstet find. Ferner steht das Ersetz «i« ganz gut anlirß. hat bie Balntahaufse anf bem hiesigen I Markte äußerst störend einge,rissen., Der BundeSkanz- (er und der Finanzminister nahmen in den letzten Ta *n mit möglichst viele» in den Frage» bei österreichischen Wirtschaftslebens fachkundigen Ptrfönlichkeiten Rücksprache. Außerdem sand eine Beratung mit den Berttr-
I ter» deS BankenverbandeS statt, wobei der BundeSkanz-
Amtliches VeMndigungsblatt des Kreises Marbmg.
Änzeiger für (das früher kuchessischej OberhtzsW
Auch bas „Journal Ke 8 Debats" ist der Ansicht, daß der Anleiheausschuß nur feststrlle, daß eS mit zu großen Schmierigkeiten verbunden fei, zir irrtftiftfceit Schlüssen in Bezug auf eine trmfasseude Reparatwnsanleihe zu kommen, gleichwohl er rS sich nicht zu versagen brauche, fett Möglichkeit einer An- _______ . .. . ... .
leihe überhaupt zu untersuchen. Zu diesem ZweckeI heben, daß die deutsche Schuld herab»! et sogar dieser Ausschuß berufener Persönlichkeiten igrs«t wird, während die Schulden Frankreichs an eingesetzt morden unter der Bedingung vor allen I ole Alliierten ungekürzt bestehen.
Dingen, daß es sich nicht um eine zu dürftige An'eihe I --------—
handele, die vollkommen Deutschland zugute kämr und I Sachverständige für die Pariser Anleihe* mit der sich knapp dir belgische Priorität decken ließe, I Verhandlungen.
während für die ftanzösischen Reparationen nicht? I Bei litt, 8. Juni. Die Reichsregierung hat Übrig bliebe. Zur praktischen Durchführung et«r gur Unterstützung des deutschen Vertreters bei den Anleihe mittlerer Höhe bemerÜ das Blatt, es sn nicht Anleiheverhandlungen sechs Sachverstän-
einzusthen, warum die Reparatlonskommtssion, bte tm K. betcn Mnt ex „ach Bedarf einholen
Besitz einer Htzpothek auf samlttch« deutschen Werte I $}c Sachverständigen sind: Reichsbankptäfl- sei, Garantten für et.ue Anlethe von acht, HEnstein, bie »anfiets Melchior, Mendels bis zehn Mil-iarden sollte bewtlltgm könnern unb Louis Hagen und Geheimrat
Diese Lösung war« dazu angetan, ! Deutsch. Dr. Melchior befindet sich, wie bereits
paratrotien ftr L^todtt bm gemeldet, in Paris. Staatssekretär Bergmann
die für die ft»nzos.fche Poltttk mcht verloren zn fetit ».^^rmutlich End« dieser Woche zur Bericht- brauchten. . erstattung in Berlin eingetroffen.
Die „L t b e r t 6" bletbt dabet daß der Anlnyeaus-1 schütz am besten seine Arbeiten mit der Feststellung I äbschlictzen würde, daß eine Schuld, denen Träger seine I Berpftichtuugen hartnäckig in Abrede stelle, sich nicht I kommerzialisieren lasse. I
Paris, 9. Ium. Der „Gauloi s" schreibt! zu der Anleihefrage: Im internationalen An- eiheausschutz tritt eine Tendenz zugunsten einer Unterbrechung der Verhandlungen zutage. Man würde bie Prüfung des großen An-I keiheplanes dann wieder aufnehmen, wenn die Der-1 biindeten untereinander sich über die unerläßlichen Grundlagen der Anleihe verständigt und die öffentliche Meinung über gewisse Notwendigkeiten besser ausgeklärt hätten. Wenn wir vorweg Bezahlung haben wollen, müssen wir uns an Finanzleute wenden. Diese aber, ob sie Engländer, Italiener oder Amerikaner sind, antworten, sie könnten nicht das Risiko übernehmen, dem Schuldner eine beträchtliche Anleihe zu gewähren, solange der Betrag seiner Schuld seine normalen Zahlungsfähigkeit m übersteige und infolgedessen die Bürgschaften, die | er bieten könne, nicht die Zinsen deckten, die er be- j zahlen solle.
Pari», 9. Juni. Da» „E ch o d e Paris" schreibt in einer Betrachtung über die Beratungen des internati«alen Änleiheavsschusses, es bleibe nur die Erörterung der Frage übrig, wie man Deutschland zum Zahlen bringen könne. Gewiß sei das kein leichtes Unternehmen, aber man werde es durchführen, wenn man entschlossen sei, jede Opposition zu beseitigen, wenn man die besonderen Interessen zum Schweigen bringt, die den Sachliefe- rungen und der Beteiligung deutscher Arbeiter ein Hindernis bereiten. Ministerpräsident Poincarä habe vorgestern von den neuen nur zu läge vernachlässigten Zahlungsmethoden gesprochen. Das „Echo de Paris" hofft, daß er dafür Sorge trägt, daß der Gesetzentwurf, der seit März auf Beratung wartet, in Angriff genommen werde, ohne den das vorher- gesehene und korrigierte Wiesbadener Abkommen
Warschau, V. Juni. „Kurier Polski" verlang eine Aenderung des chauvinistischen Kutsis in brt Verwaltung der Ostmarken, der b>- - -r&txt
I Tie „Oberhestffch« Seihte f ertoeitti i**nal wöcheelllch. — Begegsoteis monatlich
28 Mk. güt attsfaüewbe Äemmet« Infolge Streits eoet elementar« Steigttlfie M» 1 Ql kein Eriatz. — Verlag non Dr. C. Httzeroth. — Druck der Unie.-Duchdruckeret von
/ll* lut Jgh, 21 Ug. Koch, Markt 2L2S. — $tec»fpre<fiet 55, Poftzcheckkonto: Rr. 5015 Amt