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Anzeiger für (das früher knrheffifche) Oberhessen

Ile oder beten Äase 1 SRt fit be* MIM»

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1Q(| rein Eriatz. Verlas non Dr. L. $>ineroth. Druck der Unin.-Bucküracketei non Joh. Nug. Koch, ihar't 21 23. Setitinteibet 55, VoftiÄecktonto: Nr. 5015 Ä«t

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Stanhutt a. Main.

Bin Mental auf SWwm

sott.

Lefler««- der Lage.

denrtfche Beamte übersatten und beraubt. Heut« mopge-

wurde Bobreck von Engländern besetzt.

strationsverfommlungen angesetzt.

den entfernt.

Aufruf des Reichspräsidenten.

gegen den Vatuta-ufchlag.

reich, wofür ihnen die Neuerung da Republik nicht dankbar fein kann.

Benthe«, L Juni. Die Feiertage find tn tat Kreise« Kattowitz, Laurahütte, Tarnowitz und Plefl ruhig verlaufen. In Mrkenhatn sind deutsche Beamte verjagt, aber später wieder aufgesvrdert worde» des Dienst wieder an^unttrmen. I« Tharly und Biv» kenharn wurde« <m den Feiertagen die Grrnzpsähls entfernt. Umlaufend« Gerüchte au8 Neustrelitz, bf* wissen wollten, doch sämtliche politischen Gefangene- befreit worden seien, entsprochen nicht den Tatsache^ In Benthe; wurde in der Nacht gum 1 Pfingst» sriertag das am Lomnitzhottt angebrachte Hohcits» schkld des polnische« Konsulat« von unbekannten Här>

Her Mnt le GMolriti

VluSdehnnng des HotteMottenaufstandS.

London, d. Quid. Hier eingetaufene Nachrichten aus Kapstadt bezeichne« bt« Lag« der englisch«« Regie» rungStruppen hx Südweste« de« asrtkanttche» M<v- datsgebteies von Deutsch-Südwest-Asrtta all feör ernst. 500 aufständische Hottentotten konnten sich mtt ihren Führern der Umzingelung der Engländer ein» ziehe« und in SicherheU drin«en. St« entfalten gegen­wärtig unter den noch nicht am Aufstande detetligte« Eingeborene« etw lebhafte Propaganda, um sie zur Teilnahme a* dem Kampfe gegen dal britisch» Prowl- torat zu bewein. Eine Abteilung berittener Polizei ist au5 Kapstadt ans Boot r den Oranse-Flutz tzinaus- gesahret^ zu« toi RegierungStrxpPeu Beistand 3e letjte»

schkesienS bezieht und tat wesentlichen Bestatckteil des erwähnten totommen« über Oberschlefien bild«

®8 ist wohl selbstverständlich, daß lebet verxtinstkg Denkend« ein« solche Art Politik z» mache« mtt aller Entschiedenheit ablehne» und aus» schärfste verurteilen muß. Ganz abgesehen vom rein Menschlichen, dem hier in der roheste« Weise zuwidergehandekt wird, kst auch vom rein politischen Standpunkt an5, eine solche Tat nur als «roße Dummheit zu bezeichnen. Die Red.

nügend, um zu zeigen, was Deutschland bezahlen mutz.

flWM Die Ratifikation erfolgt.

Oppeln, 8. Juni. Im Laufe deS Nachmittags wurden durch den Gesandten Dr. Eckardt und Lizrminister Dr. Seyda die RaüfikationSurkunden für das Genfer Abkommen vom 15. Mai 1982 über Oberschlesien sowie für die an demselben Tage in Gens getroffenen Vereinbarungen über den Postscheckverkchr und den Bericht an den GvenzüberganObahnhösen auSgetauscht. Anschliehend hieran wurde ton Vev» tretrrn der deutschen und polnischen Regierung unter Vorbehalt der Ratifizierung ei» Erklärung unter» , auf die wette» Geltung tag deut» dem polnisch werLendeo Iria CEbo

Marburg Dienstag, b?n 6. 3iml Brachmond.

DieOberhelfische Zeirun ei ckioint iecksmal wöchentlich. Lezugsvreis monatli» 22 Mk. Für ausfallende Rümmer» tmolgr Streit» oder elementarer Ereigniste

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VM le»« ?»i»kuir.

Das friedliebende Frankreich.

Paris, 5. Juni. Der amerikanisch« Botschafter $>er rief überbrachte am 4. Juni im Austra« des Krn gresses der Stadt Berdun die amerikanische Kriegsmedaille. In seiner Rede erklärte er, trotz aller Mißverständnisse werde die Freundschaft zwi­schen Frankreich und den Vereinigten Staaten andauern, da es leicht möglich sei, in einer offene« Besprechung den Weg zu notwendigen gegenseitig« Zugeständnissen zu finden. Der anwesende Ministerpräsident Peincare l>enLtzte dir Gelegenheit, eine Rede über die R p a r a- tionssrage zu halten. Der gute Sinn b«5 amerif* njschen Volkes werde bald bie Legende vom französischen Imperialismus beseitigt haben. Angesichts der Gefahre«, denen Frankreich stets ausgesetzt gewesen fei, und nach den erduldeten Leiden müsse iedermann von gutem Glau­ben verstehen, daß die für die Reparationen festgesetzten Summen nicht mehr herab­gesetzt werden könnte«. Wenn der gerechte Schadens­ersatz, der versprochen worden fei, nicht bezahlt werde, müßte» sich Männer guten Glaubens davon Rechen­schaft abgeben, daß Frankreich gezwungen sei, eine Macht zu unterhalten, »m sie in den Dienst seiner For- derimgrn zu stellen. Frankreich halte sein Leer nicht aufrecht, um Baradezwecken zn dienen oder Ruhm zu suchen. Man hätte recht, Frankreich streng zu beur­teilen, wenn es ungerechte Forderungen unterstützen würde, wenn es andere Nationen unterdrücke« wolle oder wenn eS sich allen friedlichen Abkommen widersetzen würde. Derartige Absichten habe Frankreich nie ge­habt. St habe gegenüber Deutschland den Beweis außerordentlicherMäßigung gegeben (?). Ms- her hätten die Franzosen schon 84 Milliarden Frankl für den Wiederaufbmi der verwüsteten Gebiete bezahlt. Die zerstörte« Dörfer in der Gegend von Verdun vhtnten nicht wieder aufgebaut werden, die Felder feien zur Unfruchtbarkeit verdammt, die Bevöllrrung aber zeige sich ebenso mutig im Frieden wie während des Krieges. Sir habe also recht, zu verlangen, was Deutsch­land versprochen habe. Me besiegten Völker dürften nicht ungestraft eine derartige Verpflichtung verletzen. Wenn der Friede Deutschland gestatten würde, sich auf Koste» Frankreichs zu bereichern, dann würden die Sach« die Bereinigten Staaten und Frankreich M- sammen verfechten. Eine Niederlage erleiden, das wär« für Frankreich der Ruin und eine Erniedrigung.

Die Kehrfeite.

Paris, 5.Juni. Heute wurde in Metz an der Stelle, an der ehemals das Denkmal Kaiser Wilhelms I. stand, das Standbild desPoilu, der den Sieg davon­getragen haben soll", in Anwesenheit des Minister- präsidente» Poincar^ enthüllt. Bei der Enthüllung dieses Soldatendenkmall hielt Poiucarö eine Rede, in der er unter anderem ausführter

Während 88 langen Jahre« sinnd et« verfluchtes nf *«& 6k af btit* bte «eiterstatNe

Pressestimmen.

Trübe Stimmung.

»ti a r i s, 5. Juni. Man meldet demPetit Parisien" aus Washington: Die Presse bestätigt in thren Leitartikeln, daß folgende Punkte bei der Konferenz der Bankleute bereffend der Alliierten Schulden und den Wiedergutmachung:n Nicht klar-fi»d. Die erste wichtige Feststellung ist. die Tatsache, daß die Frankreich gegen» Uber eingenommene feindselige Hal­tung aufgehört hat; jetzt könne man auch he« französischen Standpunkt verstehen.

-Was die Konferenz der Bankleute und die Mög- Üchkeit einer deutschen Anleihe angeht, bemerkt die Dresse, daß demgegenüber allgemein Pessimis- Mus entgegengebracht werde in Amerika.

DieWashingtoner Post" schildert in einem fangen Leitartikel die Lage folgendermatzen, und »war gibt fie die mittlere Meinung der Amerikaner bekannt. Die Bankleute haben begrenzte Macht pnd können die Anleihe nicht selbst unterschreiben. Sie sind abhängig von den Pächtern oder Rück­kauf ern, di« das Publikum zum Unterschreiben . stimmen müssen. Das Publikum wird nut dann unterschreiben, wenn vorteilhafte Grund­sätze geboten und genügende Sicherhei­ten gegeben find. Weiter ist die Hypothek über seine Einkommen von der Reparationskommis- fion vorenthalten. Die Bankleute werden daher fordern muffen, datz die Verbündeten von dem Teil i. rc: Hypothek ablassen, um die internationale An­leihe sicherzustellen.

Die New Pork Times" betrachtet es als not» veudig, datz eine bestimmte Summe für die Repa­rationen ausgeworfen werde, wobei man wohl er­warten muffe, datz PoincarS sich weigere, di« Repa­rationssumme zu reduzieren. Um eine Anleihe ja bekommen, sagt dieTimes", stellen die Repa­rationen keine Schulden dar, st« find i« Fttedens- verttag als Eerechttgkeit aufgefühtt, Ne zerstörten Gebiete find stumm« Zeugen, jedoch hinreichend ge-

6ine neue Mir in AM.

' Paris, 5. Juni. Die Repurarionskommission hatte der deutschen Regierung in ihrer Rote w. gekündigt, dast sie ihr über die noch schwebend-ni ^en w.c.vte Mitteilungen zug >n lassen woll'

soll unmittelbar nach Pfingsten geschehen. Der Worllaut der entsprechend?» Rote wurde Veits festgelegt. Der deutschen Regierung wird tzarin insbesondere bekanntgegeben, datz das ®a- rantiekomites um den 10. Juni in Berlin eintrsfftn rum'seine Arbeiten sofort aufzunehrnen.

C affet, 5. Juni. Oberbürgermeister Scheide­mann wurde während eines Ausfluges, den er gestern Nachmittag in Begleitung seiner Tochter und Enkelin nach Wilhelmshöhe unternommen hatte, auf dem Wege nach dem Aussichtspunkt Möllers Ruh von einem etwa 2022jährigen Mann überholt, der ihm einen etwa 12 Zentimeter Hohen Gummiball mit 5 Zentimeter langer Strahl- spritze ans Gesicht hielt und ihn mit Flüssig­keit bespritzte, bann den Ball von sich warf und entfloh. Der Oberbürgermeister fchoh aus einer Mehrladepistole zweimal hinter dem Flüchtig m her. Unmittelbar vor Abgabe des zweiten Schusses ühlt« Scheidemann Schwäche auffteigen und brach nach Abgabe des Schuffes zusammen. Nach einer etwa eine Viertelstunde andauernden Bewuhtlostz- Veit kam er wieder zu sich und konnte in seine Woh. nung geführt werde«; er hat keinerlei Ver­letzungen davongetragen. Die Art der Flüssig' feit konnte noch nicht festgestellt werden. Die sofort aufgenommene Verfolgung des Täters, der nach der Angabe von Zeugen den besseren Ständen au« gehört und auf der Flucht etwa 150 Meter vom Tatort einen schweren Eichenbergstock mit Spaten­zwinge fortgeworfen hatte, ergab, datz er den Berg- abhani hinunter auf Rebenstratzen nach dem Bahn­hof Wilhelmshöhe zugelaufen und von dort nach Vöfung einer Fahrkarte 4. Klaffe in der Richtung nach Wabern gefahren ist. Auch in Eaffsl selbst wurden Streif:» veranstaltet, ohne datz ste bish>r zur Ergreifung des Täters führten, gut treffen Er­mittelung der Regierungspräsident 5000 Mark Belohnung ausgefetzt hat.

Wie die«off. Ztg." meldet, ist fofort nach dem Attentat auf Scheidemann eine Anzahl Kriminalbeamter mit mehreren Polizeihunden zur Verfolgung des Töters

Beuthen, & Juni. Di« Wirkung de» Be» ausgefandt worden, die aber trotz .aller nbenMche» l-rgerungSzustande» wie gemeldet wird, xrfrieden- Bemühungrn, die bis nach Bebra, Warburg, bann.-1 stellend Der Tenor hat im oflgm«6*n nachgelassen« Münden, ja sogar bis Menach ausgedehnt wurden, ohn I Am i,. _ . Anschlag wird nun auS Bobreck gemeldet, Erfolg eurfliflrbrte«. Am zweiten Feiertag Nachmittags I roo Banditen in das DirekttonShauS tn der Julien» wurde tn Caffel ein junger Mann verhaftet, auf den I ^e dngebnntgen find. Die Band« wurde nach angeblich die Yefchreibung des Täters paßte und der F^xrgefecht tiertrieben. Engländer finb noch i« fi<b durch rne°mmMche Redensarten verdLchtig gemacht in Landgemeinden abgerückt und halte«

ta ^rnebmnns sie besetzt. «u8 Rydnik und Sorau wich Ruhe ge-

Er ist bereit« am Montag «be*b wieder entlassen worden, mckdet. Die Gewerksthasiten von R-Mor protestieMl Lafsel, b.Mai. Oberbürgermeister Scheidemann I gegen den Tenor. In Gleiwltz wurden von den im der gestern Abend noch unter den Mnwirkungen der I deutschen AuSschnfl vereinigten Parteien und Newen» Flüssigkeit, mtt der er bespritzt Wochen war, zu leiden I schaffen «in Aufruf zur Ruhe erlass».

hatte, befindet sich heute wieder wohlauf und unternahm ~ ätzten Nacht war die Sag« etwas vchigetz, int Lauft de« Tages eine A^htt im ^utomobll -on Kattowitz. Dagegen toerben Störungen de»

einer Seite wird vermutet, dich es sich bet der Flüflrg.etl i 27' . Moraenrotb ae»

entweder nm Blausäure ober um Selber gehandelt EffenbchnverlchrS mte Bobreck und Vtagrau^N» ^Irgendwelche Berletzunaen hat der ObechSrrier- | n*<bet. Beamte, ^affogtea und wache« durch meister nicht baBmwtragen. Bisher sind die Nachforsch-1 Bonde« bei »fügt In tat Nacht ist ein nnge» nach beit Täter» erfolglos gestl-ebem I von 800 Italiener« nach Rhbnik ab gegangen. Ww

«assel, 6. Sunt Dir bisherige« Untersuchungen I Hohenlind«, so ttmrtat auch in Bobreck verschiedene blieben ofme Erfolg. Nach den BeschreLungen Scheide» manns und seiner Tochter gehört der Täter dem Aenßeren nach zu urteilen, den belferen Ständen an. Am Ott der Tat hat er einen schweren Eichenstock hinterlasse«. Es ist weiter festgestellt worden, daß er am Bahnhof Wil» helmshöh« eine Fahrkarte noch Wabern gelöst hatte.

Ob er den Zug benutzte, « sich aber bisher nicht ermitteln. Man nimmt an, daß der Täter an? poli­tischen Motwe» gehandelt hat. Die sozialdemokratischen Parteien habe« bereits für Mittwoch große Demon-

ich nach dem Wasfenstiltstande zum erstenmale in Metz | -----*----

enitraf, fand ich ein begeistettes Volk, dal seiner Freude I

Ausdruck gab. daß eS letzt mich Jahren des Zwanges I

tpteber zu Frankreich gehört. Ich hatte den Eindruck, daß I «JUM |JJ!llll|!B*vClll|»lJV!l

die schreckliche Zett für immer vorbei sei. Deutschland I Madrid, st. Juni. Die Poesie veröffentlicht kannte die Lothttnger schlecht, als es sich einbildete, fie | _i_.- <R r n t e*R der Madrider Handels» unterdrücken ,n können. Es schmeichelte sich, daß eS dtS ! .. gegen be«

Bewußtsein der Lothttnger «ne zeitlang unter seiner I kam m«r an dt. Fina^minister gegen schweren Diszivlin unterdrücken und ersticken konnte, doch iD al«t azuf 6) Ittfl. ,- war dies eine Berkennnng der Rechte der Lothttnger und konischer Kaufleute und Fabrikanten, werden « eine Herausforderung an die Freiheit und an die Serech- I verschiedenen Zeitungen bekanntgegeben.Sol tigteit. Die Lothttnger verzweiselten auch niemals und | und anders Blätter bringen scharfe Leitartikel hatten Geduld, und heute gehören sie wieder zu Frank-

Der «nzeigvtvrei» beträgt kür di« Sgelp. Zeile oder d««» ^a«»l ML ftttdenMlD- meta, amtlich« und auswärtig« 1.30 Mk. Ander« Soalteubrttt« «ach entipr^enb« CT Yefcf* BaÄuung. Spät etnlautenbt oder den Raum über Seit« einnehmend«^ S» yüfllll»

IW »«rabatt. Lei Auskunft durch di« Geichastsstelle und Damittlung der Ang«- w bote 1 Mk. Sondergeöüdr.

Sie MM.

Paris, 3. Juni. DerTemps" schreibt, bi rlnterredung PoincarSs mit Lsnis Dubois habe sich auf den Stand der Arbeiten des Aus­schusses bezogen, der von dem Wiedergutmachrug ausschutz beauftragt wurde, einen Bericht vorz i- lcgen über die Bedingungen, unter welchen eine auswärtige deutsche Anleihe zur Kapitals- eblösung eines Teiles der Forderungen der Vrrbün beten an Deutschland auferlegt werden könne.

Paris, 4. Juni.Reuyork Hsrald" erklärt, gestern vormittag in amtlichen Kreise« erfahre« zu haben, datz die französische Regierung auf d-m Standpunkt stehe, datz sowohl die Frage ein.t Herabsetzung der deutschen Reparations­schuld als die der Konsolidierung, Stre-chung ob ir rnderweitigen Regelung der K r i e.g s s ch u l d c n der Alliierten nur auf dinlomatischem Wege erörtert werden könnten. Fr«nkreich habe seine Zu­stimmung zur Einberufung des inteatetior.elen An- keiheausschuffes in Paris nur unter der Vor au s- fftzung erteilt, datz dieser sich ansschlietzlich mit dem Betrag einer deutschen Anleihe in Amerika und in den neutralen Ländern sowie mit den erforderlichen varantien befasse. In Frankreich »ertraue man darauf, datz «ine Anleihe in Höhe von zwei Mil­liarden Eoldmark unter den gegenwärtigen Um­ständen möglich sei. Die französische Finanz hoff.' jetzt auf eine neue Washingtoner Konferenz, die sich stanz mit der Reparationsfrage und den Krieg r- toulben beschäftigen werde, und es verlaute, datz in Washington in den nächsten Tagen sowohl von Lon­don als von Patts aus in Bezug auf die Möglich­keit einer allgemeinen Finanzkonferenz sondiert »erben solle.

Morgan einige Tage nach London gereist.

PartS, 3. Juni. Der amerikanisch^Bankier Mor- tzan ist von Patts für einige Tage nach London abge reist.

I Berlin, S. Ami. Der ReichSpräsidmk erläßt

Friedrich Wilhelm« L (!) Eie erinnerte Ne Be- I fotzenden Aufruf:

wobner von Metz immer daran, daß sie unter dem I u. TivnEw von

Schrecken bet Invasion lebten. Bereit? einige T-ge schmerzlich auch ffw vnS dte TrermMP vo»

"ach beut Waffenstittftande war jedoch der Kais« von I unseren Brüdern und S Polnisch werNnden

seinem Sockel heruntergeworsen und Deutschland war I £D6erf4(efien ist, so ettvächfl irnS doch m diesm Lagt« es nicht gelungen, feine Spore« auf den Boden von Metz I die nächste Pflicht, mtt bet Aufbauarbeit in btm Teile auszudrücken. Jetzt erhebt sich auf der gleiche» Stelle ] Oderschlesiens zu beginnen, der jetzt mit dem deutsche« da? schlichte Denkmal rinrt französische« Soldaten Wenn I Bat^ande wieder vereinigt werden soll. Btt btefee man das Denkmal betrachtet, so hat man den Eindruck, I fofeft E der Oberschlestsche Hilssbund ein wichtiger daß er nicht mehr in den Schadenhöhen zur-Mehren fein «M helfen, die Wunde« jeslichttl

muß. mn den Fenid zurückznwctten, sondern daß er ge- I . M-r^in«nh--tt dem ober»

siegt hat und entschlossen ist. sich diesen Sieg Art M 'httlm^ta fr ta ©«g^en^tt bem o^ jetzt auch nicht mehr entreißen zu lassen. 89enn K

viettttcht doch jemand daran denken sollte, ihm diesen httfen, daß zukünftig unfere drütac und Schm^em Sieg strittig zu machen, so würde er noch viel furcht» I an ihrer deutschen und oberschlesischen «rt stichatte» barer werden, als er in de» Stunden der Gefahr war. I könne«.

Tter französische Soldat kämpfte für die Gerechtigkeit und I Da- deutsche Bott toirb me vergesset^ daß Ml für die Freiheit (?). Jetzt ua<6bem er seine Ausgabe er- I Obettchlesier tn Hefen schicksalsschweren Jahre« ftmÜN füllt bat, bandelt es sich nut darum, den sicheren ^eg I &aft unb treu F6r tbre Httmat eingetreten sind. Del 'ich nicht mehr sortnehm-n zn lassen. Das ^Denkmal, das I ^-^^sche LllsSbund braucht noch Mithelfer^ sich in schlichter Tinsachhttt hier erhebt, bedroht raetnanb I m i» Otrfeoenbeit «boten,

und verkörpett nicht den Geist del Angriff» T-^ude imd Gönn«. Uer ifl ^nheit gtt-oten, sind der Eroberung (?). Es will vielmehr nur durch t* Tat jv banken «w zu y»ie«.

wachen Über unsere Unabhängigkeit und über unser Recht. I * w *

Bei einem Bankett im Rathause zu Metz hittt! - q. » Realerun»

Poincare eine zweite Rede, in bet er u.o. au«- WarsHa«^». JunL Die Polnisch« führte- I hat beit Wgeordntten Joseph Rymer zum schlttische«

Während der Befreiung war Fr«ckrttch n« von Woswoden -^nchden S^erungSkEmi^-L» dem Geiste der Gerechtigkeit (!) ettülll, und als vawski, zzim Stellvertreter b«S «BoRbeH