Kr. 106
Rranhurt 0. Main.
Erstes Blatt
bnt englischen Vremtmntntfter gerichtet wurde.
an
Awe^tt
Aus den Ausschüssen.
Berlin, 5.
aus
rubwfnrbert wird mit dem ntwrnotiormlen Acker bau- nftrhrt zwecks Beobachtung gewisser schon beschloßener Borkebrungen »usammenznwirken. Bon einigen St mt'r wurden Bordeh^lte gemacht. Von Bedeutung ist hierbei der Bordebolt Deutschlands und Rußlands dagegen, daß der Völkerbund mit gewissen Untersuchungen beauftragt ’verbfit soll.
New Dorf, Präsident Harding werden wie verlaute, m^licherwcise die brühenden Betzdruruurgr» betretend
sei
Zu
dcS der im
Marburg
SmaSM, den 6. Ra!
Sie S*»jetabordn««g holt Instruktionen ein.
Berlin, 6. Mai. Nach einer Meldung der „Voss. Zig." aus Genua find gestern unter Führung Zoffes mehrere Mitglieder der Sowjetabordnung nach Moskau abgereist zur mündlichen Berichterstattung über die der rujfischen Abordnung über, geben« Denkschrift. Zn Moskau soll endgültig Be- kchlufi gefaßt werden.
-’-nsrt:
g ist beendet. Der Verlierer must noch t byablen. Jedoch dir Ursache und die DadelS und der Schuld am Kriege
die Zurückziehung aller am Rhein sichenden ameri- kanischen Truppen bis zum 1. Juli 1922 widerrufen. Washingtoner Berichten zufolge seien die eu«.vpä:schen Mächte allgemein der Ansicht, daß durch die Anwesenheit amerikani'chrr Tf typen in Deutschland die Reibungen nicht nur zwischen den Verbündeten und Deutschland, sondern auch zwischen den Ber- bündete« unterrinonder vermindert würden.
Paris, 6. Mai. Der „New $or! Herold" bestätigt die Nachricht, daß ein Teil der amerikanischen Truppen später, al» zuletzt vorgesehen, vom Rhein zurückg^ogen werden soll. In Regi.'rungik.ei'en werde daraus hingewiesen, daß die Verhältnisse in Europa so rasch wechselte«, daß es unklug wäre, heute schon eine Entscheidung zu treffen, deren Tragweite über den 1. Juli hinauSreiche.
steriums. Mit der Wahrnehmung der Geschäfte Kommissars wurde vom ReichSverkebrsminister Gcheim« Regirrungsrat Fisch, Ministerialrat ReichSverkehrSminifterium beauftragt.
Die 59 MMssd^ste wirb
Paris, 5. Mai. Der „Tempo" meldet, daß Deutschland den Sntschstb'a»«asau>'s^«b bat missen lassen, daß ei am 15. Mai die in der Note »am 25. MSr, voraesedene Zahlung van 50 Milliarden Koldmark leisten werde.
Mat. Am Beamtenausfckuß wurde Paragraph 30 bc8 Beamten-
NMiüi Wens md gtnnfreidis?
Unterzeichnung der Denkschrift an die Russen?
London, 6. Mai. Eine ans Genua kurz «ach 12 llbr heute Nacht eingetraffene Reuter-Meldung besagt, es werde allgemein angenommen, daß der brlaische Außenminister Zaspar nicht aut seiner Haltung verdorren werd« und daß daher die sran- znllfch« Unterftüstnng nicht in «rast j« treten brauche. Man erwartet auch, daß Frankreich und Belgien die Rußland übersandte D^lkschrift in ibrrr angrnblickl'chen Gestalt annebmen mür» den: wenn st« nicht angenommen werde, so sei es wabrscheinli». daß Lloyd George unuerzLglich nach London zurückkehre.
Rückkehr Barthou« «ach Genua.
Paris, 5. Mai. Barthoutstum 11.40 Uhr nach Genua abgereist.
Regierung «nd Kammer in Pari«.
P a r i s , 5. Mai. Der Vorsitzende des Kammer- ausschuffes für auswärtige Angelegenheiten, Ley- gues. hatte beute eine Unterredung mit Minister- nrästdent Poincarel. Der frühere Ministervrcifident erstattete Bericht über die gestrigen Verhandlungen 'm Kammeravslchuß. Er vertrat nach dem „Tempo" den Standpunkt, eine feste Politik für Frankreich >ei notwendig. Das gleiche Blatt will willen, daß die Unterredung ein volles Einverständnis zwischen dem Kammerausschuß und der Regierung ergeben habe und daß Tenet die Aktion de» Ministeriums unterstützen will.
Seine avlebnenve Rote Votuear^S.
BariS. 5. Mai. f-toa« hrrf'’fntHfbt kolaenbe? Den,enN: Der .Datlv Ctr’1‘eft* herönentftote eine on- aebTto von Votncnre an Pfohb Gevroe aertotett »lote, worin ber frantSNtoe Mlnisiervräübent ben Zufarn menwtit der Verbündeten vor dem 31. Mai ablednt um Fronfreto das Metfrt m «Hafte«, ins Rufttoebfet eintn'-nrren. ?fm sntnlfWttm de« SfnSwJrtloen wird ernart. baß niemals eine berartfae Rote von Polncar«
Eine neue Geschäftsordnung.
Berlin, 5. Mai. Die bürgerlichen Parteien der Landtages haben unter Zustimmung der Mehrheitssozialisten beschlchsen, eine neue Geschäftsordnung zu schaffen, die strenge Stiaf-- magrrgeln gegen Ruhestörer vorfieht, um Skandal- fzcnen wie dir letzten unmöglich zu machen.
nu lasten, das Psitotoewußtsetn und die Arvet.sireu- bigkeit ber Beamten durch die Pflege beS Einnerneü- mens untereinanber und des Vertrauens $=TUc.en chne» uxb toten Dtensworaeiesten ya. bebe* und Ott
anderer Ansicht. Wir sind nicht gewillt einen dicken Strich unter die Erörterung der Schuldfraae zu setzen und wider Recht und ®ererbttafeit unter den gransamen Forderungen unserer Feinde zusammen^» brechen. Wir wollen nichts als nns« gutes Recht, ab« unser ganzes Recht. Gerade Amerika, auf dessen feierliche Zusicherung deS Recknsfrtebens btn rott unS 1918 entwaffnet haben und das durch den Wort- bruch deS Präsidenten Wilson so schw« an unS gesün- bigt bat. sollte bies deutsche «erlangen auf ba« Wärmste unterstsitzen.
Auf leben Fall wird der .ArbeitSauSschnh deutscher e«bänbe“ (Berlin RW. 6. Luilensir. 31 a). dem • geh bereits über 400 deutsche Organisationen politisch«, kulturell« und wirtschaftlich« Art mit vielen Millionen Mitgliedern angeschlosten haben, alles ntn, wall, feinen Kräften ftebt, um weiterhin den Lampt ge- gen die bewußte Versailler Lüge von ber brutschen Schulb am Kriege zu führen.
Die Zeit muß kommen, in d« nicht nur alle Deutsche, sondern auch unsere ^Gegner einseben werden, daß eS ein Verbrechen ist, eine Weltordnung, wie sie in Versailles geschaffen wurde, auf einer bewußten ungeheuerlichen Lüge aufznbauen. Jeder Deutsch«, lebet Beruf, jebe« wirtschaftliche Unternehmen, lebe politische Partei, lebe deutsche Regierung sollte ungesäumt daS Ihre tun, um d« Wahrheit zum Ziele zu verhelfen.
Bit deM-MlWs MrchmM.
London, 5. Mai. ,Daily Reiss" berichtet !etts Genua, daß bei der Besprechung Llo"d George? erit Wirth und Rathenau die vergangenen und Snstigen Probleme der Konferenz behandelt worden seien. Die innere Lage Deutschlands sei ein« gehend erörtert worden, und Rathenau habe Zahlen unterbreitet, um die Lage darzulegen, die sich am 31. Mai ergeben werde. Die, scheine zu einer Erörterung wirtschaftlicher Fragen geführt zu haben, die von der Entschädigunasfrage kaum zu unterscheiden seien. Der brit'sche Premierminister soll in Wirth g-drungen sein, den S’-r^ friedensvertrag z» unterzeichnen, wenn er unterbreitet werde, selbst w e n n die Franzosen darauf bestehen sollten, eine'sehr freie Hand gegen Deutschland zur Erzwingung des Friedensvertrages zu «halte«.
4 Reuters Sonderberichterstatter meldet aus Genu«, es bestehe guter Grund zu der An 'rbme, d«b 'Lloyd Georges Unterhaltung mit Dr. Wirth nah Dr. Ratbenau von großer Bedeutung mar. Der britische Premierminister babe nachdrsi^kich „Sh*a-- heit und Mäßigung" bezüglich der am 31. Mai fäk- figen de' -schen Verpflichtungen angeraten.
Der Genueser Sonderbericktersigt'er des Manchester Guardian" schreibt zu den B-rotung-m zms- schen Llond Georg« und den Deu'lchen. Deutschlands Rückkehr in den inneren Rat der «fW««^ sei bemerkenswert. Es sei klar, hast Llond Georg'' eine letzte Anstrengung unternebm«. um etwas Lohnende, aus Genua beranszubolen.
Genna, 5. Mai. Wie fnanas meldet, vsird Bortbou schon morgen Vor—l^og m*1 Llonh ffieora« Zusammentreffen. Im Laufe dieser Ref-rrchitug soll ) die Entscheidung über eine gemeinsame Zu - sammenkunft mit Wirth und Rathenau getroffen werden.
M Stiratnni in esnlblw.
«o« Fretberrn v. LerSner, M. d. St (D. vpt.)
D« berüchtigte Artikel 21 de« sogenannten .Frio- ben«>ettiagt8* von Versailles lautet:
.Deutschland erkennt an. daß Deutsch« lanb itnb (eine Verbsinbeten al» Urheber aller Verlusie und aller SchSben eeramroort» Ikb sinb. bte die Snrenteregierunaen und ihre Staatsangevärlgen infolge be» Krieges «litten haben, bei ihnen burtfi ben Anariff DeutschlanbS und setn« B«bünbeten aufge- zwungen wurde."
Dieser Artikel bildet die einzige Rechtkerti« b u n g ber gesam-en Rachen eftiinmunaen beS Versailler FriebenS. Tiefer Artikel will ba« beuttoe Volk a'S Vergeltung für ben d« Welt aufgezwungenen Krieg für ewige Setten zu ein« V«breck>ernarion stempeln. Diefer Artikel ist aber wett« «tot« al« eine große, plumpe allerbing« mit grSßt« GefwUkttch- keit von unseren tzttnbe verbreitete Lüge.
Ebenfo ist e« eine gefchtorltoe ungeheuerliche Lüg«, wenn e« in dem $>«nt Dr. Simon« und mir am 16. Juni 1919 in verfaille« überreichten Ent«ne-Ultl- matum beißt:
.Während mehrerer Jahrzehnte hat Deutiwland unanSgefevt eine Politik getrieben, bte barauf lsin- ,leite, Eisersucht. Haß und Zwietracht zwilcven ven Rationen zu säen, -mtt damit es leine felbMitottge Leibenschaft nach Macht befrteblgen könnte."
Ich will hi« nicht auf die Wlberleauna biet« Lüg« im Einzelnen eingeden, nur barauf verweisen, daß »er PrSsibent b« Vereinigten Staaten. H«r Wilson, am 26. Oktober 1916. also im Höhepunkt b« teufe schenvetze in Amerika «Närt bat:
.Ist Ihnen bekannt, wa« ben gegenwärtigen Krieg bervorgrrufcn bat, wenn Ja fo wsinfcve ich, baß Sie e« veröffentlichen. «ein besonderer «maß bat ibn bervorgemfen, fonvcrn bi« Gesamtheit btt Umstände."
Roch narer bat e« Lloyd Georg« am 23. D«- zemb« 1920 auSgefvtochen:
.Je vft« man Memoiren nnb and«e Bllcb« lieft, die flb« ba«, wa« vor dem 1. Auguft 1914 gttchah, gefchrieben sind, befto mehr erkennt man. daß niemand, d« damals die Geschäfte verantwortlich leitete, den Krieg gewollt bat. Sie alle sinb in be* Krieg hineingerurfcht und richtiger getagt: getaumelt und gestolpert."
tiefe beiden Aeußernngen der fettenden Staatsmänner unl«er Gegner fasten allem genllaen, bte lügnerifche Erstnbung von der beuttoen Schuld am Krieae zu befeitigen. Denn man aber an bte Rolle denkt, die d« russische Botschaft« in Paris, Herr I S w o l f 11 und vor allem d« letzige franiö« fische Ministerpräsident, Herr P o I n e a r 6, vor und bei Ausbruch deS Weltkrieges gespielt haben, fo wird man «kennen, daß nicht Deutfchland. fonvern untere Gegner die Schuld am Kriege haben.
To torefbt der belgische Gesandte in Paris, Herr SutUeutn«, (16. Januar 1914):
„®N Herren PotncarL, Deleafse. Mill«« rand und ihre Freunde sind eS aematMt. die bte na» tionettlHIAe. milfarisiisch«, chanvinistilche Politik erfunden und befolat haben, bte eine schwere Gefahr für gant Europa btlben."
Mit Stolz tagt Herr JSwolfkt nach Ausbruch bei Krieges: .SS ist mein Krieg."
Der belgische Gefandte, Baron Gr ein dl. totetot schon im Januar 1908: .Wann ist denn die Rutz« Europas bedroht gewesen auß« dnrch den französischen Revanchegedanke nk"
D« neuernannte amerikanische Botschafter in D«- (in, Herr Hougthon. hat bei fein« Ausreise aus
Politis-^e Taqesna^timten.
Die 8wanasanleih«. Gestern fand eine Sitzung deS Reichskabtnett« statt, in der laut .Deutscher Alla. Ztg." der Entwurf b« ZwangSanleide beraten würbe. Der Entwurf wird minmebr dem Reichs rat zugeben.
Tie diplomasischen Beziehungen zwischen Deutschland und Griechenland toerben biirch Enisenbung eineS GefchäftSträa«S nart> Athen wieder ausgenommen roerben. Für den Posten deS deutschen Gesandten ist Herr v. Schoen in Aussicht genommen.
Das Urteil im Prozeß nm die Eisnerschen Uäl- schunaen soll am 11. Mal verkündet werben.
AusstandSgefahr im Brannkohlen-Vttabau. Die Betrieb«rätekons«enr des Weißenfelser Braunkodlen- revierS in Zeitz hat befchlosien, für Atai eine 7llvro- zenrige Lohn«böbuny zu forbern. Denn bi« zum 10. Mai keine »ufttmmenbe AntwoN der Unternebm« ein- gegangen ist. toll d« Ausstand für bas ganze mittel» beutfebe Brannkoblenaedtet befchlosien werben.
«ecndiguna dr« Breslau er Strayenbahn«an«stan. de«. In ein« V«fammlung d« auSständiaen BreS- lan« Straßenbahn«, bte sich leit bret Wochen im AuSstanb beflnben. ist ble Wieberaufnahm« bet Arbeit ab 6. 5. befchlosien worben.
MtnmMm Its MMmdm».
Berlin, 6. Mai. Die Reichsregierung «ließ ettte Verordnung über den Lustfahrzengbau. wonach bet Paragraph 1 Absatz 1 des Ge-'etze« üb« die Beschränkung des LustfaSrieugbaues vom 29. Juni 1921 aufgehoben wird. Wer Luftfahrzeuge herstellt, hat innerhalb vierzehn Tagen nach d« Aufnahme des Betr'ebs dem ReichSpttkchrSminiüer Anz-ige zu machen. Jedermann ist verpstichtet. auf Verfangen Auskünfte über daS von ihm hergestellte »btt ein- geführte Liiftsahrzeuggerät zu erteilen. Der Reichs- vcrkehrsminister und feine B auftragten find befiigt, zur Ermittlung wichftaer Anoaben Geschäftsbriefe. Ke- schästSbüch« und sonstige Urkunden einznschen, scnoie die Räume zu berichtigen und zu lmtevuchen, worin die Gegenstände od« Urkunden sich befinden oder zu vermuten sind, worüber Auskunft verlangt wird. Luftfahrzeuge, die den Bestimmungen nicht entsprechen, sind auf Anfordttung be« Reichsverkehrs Ministers mit den Bestimmungen auf Kosten be« Zuwiderhandelnden in Einklang zu bringen.
Tde Reichsregierung bestellte als amtliche Stelle, welche die deutsche R«Hi«ung gqzenüber dem in der Rote der Botschasterkonferenz Volk 14. April be» zeichr.eten Garautieausschuß zu vertreten hat. den Kommissar für Luftsahrzcugbau bei btt Abteilung für Luft- und Krastwesen be« Reichs»«kchrsrnini-
AmUrches Verkündrgungsblatt des Kreises Marburg.
Anzeiger für (das früher kurheMche) Oberhesien
be8 Retostages . _ .
rätegesetzeS in bet Fassung angenommen, die delaar. ble Beamtenräte haben sich von bem Bestreben leiten
Berichterstattung des Reich-ckanilers ie Berlin.
Berlin, 6. Mai. Wie die Blätter aus G«nva mrfben, beabsichtigt der Reichskanzler, zu B'ginn * der kommenden Woche für einig« Tage nach Berlin p reifen, um im auswärtigen Ausschuß B r'cht zu »statten. Der Aufenthalt des Kanzlers in S'tHn »erde nur wenige Tage dauern. Dr. Wirth werde »oraussichtlich Ende der Woche wieder nach <5e«~fl jurückreifen.
Zusammentritt des Reichstags.
Berlin, 6. Mai. Das Plenum des Re'chs- iags wird den Blättern zufolge Anfang oder Mi te nächster Woche zusammentreten. Auf Wunsch der deutschen Abordnung in Genua werden sich jedoch die Beratungen auf einige politisch neutrale Vorlagen, vielleicht den Eisenbahn- und den Posthaushalt beschränken. Keine der Fragen, die mit der Konferenz in Genua und der Entschädigung im Zusammenhang stehen, sollen in der Vollsitzung angeschnitten werden.
Die Bedingungen einer amerikanische« Anleihe.
London, 5. Mai. ,Westminster Gazette" berichtet aus Washington, endlich sei wirklich von einer amerikanischen Anleihe an Deutschland die Rede. Eine führende Finanzautorititt erklärte, daß der deutsche Entschädigungsbetrag endgültig festgesetzt werden müßte, bevor deu'.sche Obligationen in den Vereinigten Staaten verkauft w«den könnten. Die amerikanischen Käufer müßten unbedingt wissen, ob Hoffnung auf eine Wiederherstellung Deutschlands besteh« oder ob Deutschland zu hoffnungslosem Bankerott verurteilt sei.
Vor einem italienlsch-r«sfische« Abkomme«.
Paris, 5. Mai. Der Sonderberichterstatter ' des „Jntranfigeant" in Genua will von einem englischen Beamten «amens Roblehall, der di« Beziehungen zur Presse aufrecht erhält, die Wott« gehört haben: Lloyd George ist jetzt in der Lage, Frankreich wählen zu lassen zwischen ber Freundschaft Belgiens und bet Freundschaft Großbritanniens. Wenn Frankreich an bei Seite Belgiens bleibt, unb wenn Belgien burch feine Halsstarrigkeit bte russischen Verhanblungen zum Scheitern bringt, wirb von bem Plan Blacketts nicht mehr gesprochen, unb jeder zahlt seine Kriezsschulbe«.
Letzt« Sltzuuo be« WlrtfchaflSauSschusieS.
' Gen ua, 5.Mai. Der dritte Ausschuß (Wirtscbafts- fragen) hat heute seine Arbeiten beendet. D« Ausschuß fleuebmigte ferner eine Anempfehlung, in ber verschied ne Staaten auigeforbert werden, mit allen Mitteln die Entwicklung der landwirtschaftlichen Produftion zu fördern Wto eine andere Anempfehlung,, in der der Bällrrbund
SaSlgails MiMerm.
eine Denkschrift an den Fi«anzausfch«tz.
Genua, 6. Mai. „Stoorn" meldet: Der russische Delegierte Rakowski hat d-m Presidenten bes FinanzcmS^ckvrlles eine lange Denkschrift Überreicht. Sie verzeichnet vor allem dir von bet Sonüet- rrgienmfl getroffenen Maßnahmen jur Hebung ber landwirtschastlichen Produktion, Unterdrückung der Neguifiton der Ernten, brr Erklärung der Handels- "recheit. Ueterlaffm v->n Parzellen an bi- Bauern ans e-bs Jahre und Zi'kassung der Lohnarbeit. Die Maßnahmen der Sowjetregietung hätten Irb« die brr« Aerenden Wirkungen der Hungersnot nicht «r- Sinberrt können. Die Sowsetregt-rung habe einem schweren Problem gtgenflbergestanben, den Hunger w ö-käwpftn und gleichreftig das Saatgut für 1921 ’YL sicherrnsi-llen. Wie die Sow-etreg'-rung versucht habe, diese Schfrierigküten nach Möglichkeit zu flbertotnb-n. ergeb« sich aus den Zcchken RakowMS in sein« Denk- chrift. Im Verglich xn ber riesigen Ausgabe seien Wiederherstellung d« Landwirtschaft in Rußland seien die Hilfsguellen des Landes un$uHrfienb. Daraus «gebe sich die Rotwenbigkeit, vom Ausland Kredite zu erhalten. Die unumgänglich notwendige Summe betrage 2 797 000 Goldrubet, die in einem Zeitraum von 3 bis 5 Jahren in der Landwirtschaft investiert werden müßten. Die Haup'.reforrn. nm zur Organisation bet StaatSindustrie zu gelangen, be- stehe in d« Dezentralisation. Tie Frage b« Garantien, die Rußland für bte vom Ausland -ventl. bewilligten Kredite bitten tBnne, beflinbrt in be« Sfaatseinnabmen, Zöllen, und bem Erträgnis ber Ausfuhr. (Die Ausfuhr-.ist in Rußland Monopol be# Staate#). Schließlich sei eine ganze. Anzahl von Garantien enthalten in ben verschiedenen Konzessionen für die Landwirtschaft, Industrie ufto.. die die russische Regierung den aNSländischen Kapitalisten ge- währen würde.
yte „Oberbeiftidie Z-tru» etltbtlxt letbemal wöckentllL. — V«ug,vr»i« neuatlt* 19 Mk. Jät attefaüentw Wammern tafclg« Streit» öfter elementarer eretgnlüe lein Erlaß. — «etlaa ooe Dr. C. fiteeroth. - Druck ber UnU^Vu*brn<etef do« 3ob. Lug. Koch, Mort 53. — Renu»re»er 55, VaMLecktonto: Wt. MM5 Ämt
««etaemiret» »eträat für bte 9 gehl. 3«Ut eher beten Raum t Wt für ben TOltH- meter. amtlichem,!' ausmättta« 1.30 Wt «-bete Soaltenbrejro« na* ««*«**"*J Letechuuna. EoLt einlautenee ober ben Kaum ‘I, oette etnnebmern* Hm
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•de ich nicht länger erörtert willen mfrhte." ' Hili.; H«r Bottchafter. Wir Deutfche sind ganz
Aus dem besetzten Gebiet.
Die Amerikaner bleiben?
London, 5. Mai. „Daily Mail" berichtet