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Amtliches Verkündigungsblatt des Kreises Marburg.

Anzeiger für (das früher kurhessische) Oberhessen

57. m

flt.96

Entspannung in Genua?

Wiederholung einzelner Punkte, die in der nichtamt­lichen russische»! Denkschrift enthalten seien.

fall- auch von jeder der interessierten Mächte allein unternommen werde« könnten. Ich wünsch« sehnsüchtig

die Zusammenarbeit aller verbündete» auftecht,«erhalten Aber wir werden in voller Unabhängigkeit die ftaniö- silche Sache verteidigen, und wir »erben auch nicht eine einzige der Waffe» fallen lassen, die uns der Vertrag in die Hand gegeben hat. Wir werben es nicht dulden, baß unser unglückliches Land unter den Ge-

W SünvlttWt M RonWon einer Berletzm des BerWer Berttages.

llntmedung rwWen W George imö Larthon

Genua, 24. April. (Havas.) Die Entspannung, die sich in Konferenzkreisen bemerkbar machte, trat gestern noch deutlicher zutage. Sie wird besonders in den Kreisen der Entente und der kleinen Entente ge­würdigt, wo der allgemeine Eindruck geQ'rn Abend zum Optimismus neigte. Wenn gestern auch keine offizielle Sitzung der Konferenz stattsand, so fand doch während des Frühstücks, das zu Ehren des britischen Bevollmächtigten von der französischen Abordnung ver- ! ai'staltet worden war, eine wichtige private Unter redung zwischen Lloyd George uyd Barthou strtt. Der Vertreter der Havasagentur glaubt zu wissen, daß die Zusammenkunft fthr herzlich war. Lloyd George habe zuerst seiner Ueb.-r;eugung Ausdruck ge­geben, daß kein Abkommen und keine Regelung, die in Genua getroffen würden, zum Ziele führen und dauer­haft sein könnte ohne die Entente zwischen Frankreich und England, die gewissermaßen der Schlusstrin des europäischen Gebäudes sei. Unter diesem Gesichts­punkt hätten die Führer der britischen und der fran­zösischen Abordnung die Prüfung der großen Problems, die der großen Konferenz Vortag n unternommen. Sie hätten einmütig die Notwendigkett anerkannt, eine ge­meinsame Haltung- einzunehmen.

TU »Obtrhessijche Zettun erscheint sechsmal wöchentlich. Bezugspreis monatlich 17 Ml. Für ausfallende Nummern infolge Streiks oder elementarer Ereignisse kein Ersatz. Verlag von Dr. T. Hitzero td. Druck der llniv^Duchdruckerei von Job. Ang. Noch, Markt 2123. lUrnsprecher 55, Postscheckkonto: Nr. 5015 Amt Frankfurt a. Main.

sehnten Abreise g-lten solle.

Warschau, 25. Avril. Die .Gazeta Warszawsla schreibt, der deutsch-russtsch« Vertrag müsse dem Bot- schafterrat überwiefen werden, sonst werde die deutsche Niederlage zum Sieg. Der »Kurier Warszamski" meint, den deutsch-russischen Vertrag müsse der Bot- schasterrat oder der Entschsdtgungsausschutz prüfe».

Marburg

Mkstllg, ha 25. Avril Ostermond.

Die Konferenzgeistig tot".

London, 24. April. Der diplomatische Bericht- er flöh er der .Daily News" schreibt, die Erklärung, datz die in Frage kvimnenden Vertreter ausdrücklich für ihre Regierungen sich das Recht Vorbehalte«, irgendwelche Klauseln im deutschrnssischen Vertrag für null und nichtig zu erklären, die alS im Widerspruch zu bestehenden Verträgen siebend erkannt werde«, werfe Fragen auf, deren Ausdehnung noch nicht er­messen werden könne. Wer werde der Richter des Konfliktes zwischen diesem Vertrag und anderen Ver­trägen sein? Wäre es der internationale Gerichtshof, so könnten in diesem Falle sowohl Deutschland als auch Rntzland einen Richter zur Teilnahme daran er­nennen. Oder seien die Verbündeten töte eigenen; Richter? Dem Berichterstatter zufolge habe Deutsch­land beschlossen, feine formelle Anlwon auf die Rote der Verbündeten zu erteilen, sondern die Sache aus sich beruhen zu lassen. Obwohl die Konferenz kör­perlich noch am Leben fei, könne kein Zweifel darüber herrschen, datz sie geistig bereits tot sei. Auf­merksame Beobachter seien der Ansicht, die Fortsetzung der Konferenz bedeute eine grössere Gefahr als ihr et,fpo r i 8, 24. Avril. Der .Veit/ Parisicn" sagt, bie Nachrichten, die jeden Tag von Genua kämen, feien] nicht gerade ein Genuss für die französischen Serien. Man beargwöhne sich, man verstehe sich schlecht «nb. man bewache sich, kurz, der Geist der Konferenz nebme eine schlechte Wendung. Lloyd George ge­brauche unglückliche Worte. Das Blatt erinnert an jenen Hauswirt, der, weil unhöfliche Singeladene da» kleine Fest, daS er organisier, habe, störe sich auk tetne besten Freunde stürzt. Gewiss fei noch kein unheilbares Unheil geschehen, aber die Zeit sei getommen. leben centum zu vermeiden. Lloyd George scheine jeder französischen Initiative mit Mißtrauen zu begegnen. Das .Journal" findet den von Bartbou beantragtem. Zusatz unbefriedigend; denn schon erkläre eine Renier-, note, die englische Tbese sei. datz der Vertrag von Ra­pallo nichts mit dem Vertrag von Versailles zu tm», habe.

Vlinisterrat in Berlin.

Berlin, 24. Avril. Heute bat unter dem Vorsitz, des ReichSvrästdenten ein Ministerrat stattgefunden,. der den Bericht deS nach Berlin entsandten Staats-, sekretärS im Auswärttgen Amt, v. Simlon entgegen-' nahm. Station wird morgen wieder nach Genna in*( rückkehren.

Abkommen zwischen vattkan und Sowjetreaierung.

Berlin, 24. April. Rach einer Meldung bei .Bert. Tagebl." a»S Rom «t zwischen dem Vatikan und der Sowjetreaierung ein Abkommen zum Schutzs der russtschen Katdoliken abgeschlossen worden. j

Der 23. kirchlich-soziale Kongreh wurde vt Rosso« unter Leitung des Geheimrats Professor ST. CeeOer« ta Anwesenheit von über tausend Personen eröffn«.^

fei Konzessionen weder an Destschl.ind noch an Sowjet- rußland gemacht würden. Frankreich werde sich an den Inhalt feiner Denkschrift sehr genau halten, was immer auch auf der Konferenz sich ereigne. Mr haben ohne Verzug unter den Verbündeten die durch den deutsch« russischen Vertrag geschassenen neuen Tatsachen zu prüfe,! und daraus die Konseauenzen zu ziehen, sowohl was den Respekt vor dem Friedensvertrag anbetrifst. als auch waS

km Seit Simls.

D»S friedliebende Frankreich. Immer nochdeutsche Gefahr", daher keine Rüstungsverminderung. Deel deutsch-russtsche Vertrag.

Paris. 24 April. Bei der Eröfsmin» des General- täte» des MaaS-Devartements hielt heute Ministerpräsi­dent Poincarö in Bar-le-Du eine Rede, in der er ßigtc. er sei Lothringer, mit einem Wort, ein Franzose der Vrenze. Und trotzdem wir. so fuhr Poincare fort, Franzosen der Grenze sind, waren wir bis zum Augenblick des deutschen Angriffs dem Frieden tief ergeben. Weil mir Franzosen der Grenze sind, haben wir schon immer die Gefahr eines bewaffneten Angriffes erkannt. Wir hat­ten insofern mehr Grund als jeher andere, die Schrecken eines Einfalles zu befürchten.

Nebergehend zum Friedensschluß sagte Poincare, der Vertrag von Versailles habe bestimmt, daß die Krieas- fosten zu Lasten der siegreichen BSlker bleiben; aber wenigstens habe er sestgelegt. daß die von den Feinden auf den französischen Gebieten verursachten Schären pnd die Pensionen der Witwen und Verwundete» zu ] Lastm Deutschlands gehen. Es wurde auch bestimmt, dar Deutschland entwaffnet und zur nulüärische» O h n m a cht - verurteilt werde. Wenn diese Klauseln regelmäßig an­genommen worden wären, würde sich Frankreich befrie­digt erklären; denn es würde dadurch zum größten Teil seiner ernsten finanziellen Schwierigkeiten entledigt, jund eS hätte die Freude, namentlich seine Sicherheit garantiert zu wissen. Mehr würde es nicht verlangen. M sei ein ständiges Thema in den verschiedenen Län­dern, Frankreich als Imperialisten anzuklagen und ihm eroberungslustige Hintergedanken zuzuschicben. Es gebe feinen einzigen französischen Politiker, der jemals von Annexion geträumt habe. Keiner von uns würde sich -jemals entschlossen haben, den Krieg zu beendigen, ohne Elfaß-Lothringcn wieder zu erlangen. Aber keiner hätte den tollen Gedanken gehabt, gegen ihren Mllen fremde

zoiMmg itt AMMmm.

Berlin, 24. Slpril. Eon zuständiger Seite wird mitgeteilt, daß der Zwischenfall von Genua nach wie vor nach allgemeiner Auffassung als erledigt zu betrachten ist. Die Verhandlungen werden fortgesetzt, .freute früh tagte der Finanz- und Transportausschuß Die deutsche Abordnung arbeitet sachlich weiter mit

Nach der Absendung der zweiten Note an die deutsche Abordnung fand, wie dir Blätter mts Genna melden, eine Sitzung des politischen Unterausschusses über die russische Frage statt. Facta erklärte, daß bie russische Denkschrift nicht den Eharakler einer ossi- zielten Note feege, sondern nur eine Propaganda­sch r i f t sei. Maßgebend sei nur die letzte Note Tschit­scherins. fDet Ausschuß beschloß darauf, die Denk- schrist als nicht bestehend zu betrachten. Nach­mittags traten die Sachverständigen zu Einzelbe­sprechungen über die Londoner Vorschläge zusammen. Die Russen, die ihre Note den Verhandlungen zu Grunde legen wollten, wurden überstimmt. Die Sach­verständigen erledigten daraus die Artikel 1 bis 7 der Londoner Denkschrift.

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Sie Mtirfcnoen mit den Men Forderungen der Russen.

Genua, 24. Avril. In der heutigen Sitzung her verbündeten und russischen Sachverständigen, in der die Frage der Entschädigung für das beschlagnahmte Eigentum zur Sprache kam, wurde russischerseits er­klärt, eine Rückerstattung oder e*n Ersatz des privaten Eigentums könne nicht erfolgen, da altes nationalisiert sei. Dagegen verlangte Rußland die Auslieferung des Geldes der vormal gen russischen Regierungen, das sich noch in französischen und englischen Banken befinde. Aus den englischen Einwurf, wie man denn eine Rück­erstattung fordern könne, wenn man selbst keinen Ersatz leisten wolle, erwiderten die Russen, das sei darin begründet, daß e8 in Rußland kein privates i Eigentum m hr gehe, wohl aber in England and Frank reich. Die Russen schlugen vor. daß die Berbünd-ten sich an staatlichen Aktionsgesellschaften mit ihrem Kapital beteiligen sollten, die binnen kurzem gebildet werden würden. Private Aktiengesellschaften seien da­gegen in Rußland nicht zulässig. Der französische Vorsitzende erklärte darauf, er verstche setzt den russi­schen Standpunkt. Für den Augenblick aber halte er eine Fortsetzung her Erörterungen für unzuläs- s i g. Die Sitzung wurde darauf vertagt mit der Be­gründung, daß die Frage o h ne bie Russen erörtert I werden müßte. Morgen wird eine Versammlung der I Sachverständigen ohne die Russen abgehalten werden.

In französischen Kreisen wird behaupte^ die I Russen verlangen eine Anleihe von 5 Milliarden Goldrubel, ferner eine »vsährige Stundung und lehnten den Ersatz bet Kriegsschulden ab. In englischen Kreiien ist man dagegen der Ansicht, daß ti sich bei den russischen Forderungen um Höckfi'ordernngen handele. Von einem russischen Ultimatum sei keine Rede. Es sei gewiß ein ernster Umstand, daß die Rusien so viel verlangten. Aber man müsse Geld haben- sie würben schon von ihre» Forderungen zu- ! rückgehen. UebrigenS lägen keine neuen russischen I Forderungen vor. g» handele sich nu, «meine

was wir über den Geisteszustand Es großen Teiles oes I Deutschen Reiches gehört haben. Aus alle Fälle voll-1 zieht der russisch-deutsche Vertrag eint Annäherung. I die morgen eine direkte Bedrohung gem.u Polen und eine I indirekte Bedrohung gegen Frankreich wer-1 den kann. Die öffentliche Meinun-- Frankreichs, lagt.' Poincare weiter, habe begrissen, daß die Hinnahme diefes Vertrags eine Spannung der Konferenz von Genua I sofort nach sich ziehe. Die Verbündeten hätten indessen I ihre Liebe zur Ruhe und Mäßigkeit soweit vorgetrieben, I 'daß sie Unmögliches getan hätten, um einen Bruch zu I vermeiden. Di- Entente der Russen und Deutschen, so ernst sie auch sei, sei den sranzössschen Delegierten nicht als rin Akt erschienen, dessen Verantwortlichkeit man au? I die gesamte Kons-renz Härte zurückfallen lassen können, I und fr. hätten nicht geglaubt, daß die von zwei der ein» g'ladenen Mächte ergriffene Initiative eine vollständige und sofortige Aufgabe des begonnenen Werkes rechtfertige. Frankreich habe sich unter bieten Umständen nicht von j-men Verbündeten getrennt. Wenn die sranzösi'ckie Abordnung in Gemm ihren friedlichen Geist und ihr I Entgegenkommen aber nicht durchführen könne, dann I werde sie es bedauern, eine Mitarbeit «» einer Konferenz I nicht foi!letzen zu können, für die sie wenigstens versucht I habe, den Eisokss tor$ubettätm und jicherzustelle». Aber tote immer auch die Haltung Deutschlands und Rußlands frin möge, cs sei nunmehr eine politische Atmosphäre ge­schaffen, die geeignet erscheine, das europäische Gleich» I g-wicht zu kompromittieren und vielleicht umzustür­zen, dem man nicht mit Hisse von wirtschaftlichen ode- linanziellen einfachen Formeln, selbst nicht durch große internationale Verl, " -:gen begegnen könne. Frankreich werde in Genua unter aer Bedingung bleiben, baß keiner-1

wicht der Wiederherstellungen zusammenbricht an her Seite eine- T« rschland, das nicht dir notwendigen An- ftrenzungen machen will, um sich feiner Schuld zu en:- kbigflU WaS sich in Genua ereignet hat, bestätigt alles,

Der Nuzeiaenorei» betrögt für die 9 gew. Zelle ober deren Raum 90 Psa. für den Milli, meter, amtliche und ousroättioe 1.20 ML «»bete Soalienbreite» »ach e»ti»te»enbet Seredmunn. Spät eintaufen»* ober Den Raum übet '/, Seite einnebmenbe Sn« leiaen finb wir berechtigt, nach der Tertspaltenbreite zu lesen und j» berechnen. Sogen. Reklamen berechnen wir die Tol.-Ztile mit 9.00 ML Zeder Rabatt gilt al, Barrabatt. Sei Auskunft durch »ie Geschäftsstelle und Vermittlung der «»ge­böte 1 ML Sonbetfiebübt.

Biiltaung be* Richtlinien Lloyd George».

Berlin, 24. April. Wie die Blätter aus ®tnue i berichten, hielt der aus London eingetrossene Lord Birkenhe.>d an die Pressevertreter eine Rede, in der er mittelst, daß das amtliche England durchaus die Richtlinien Lloyd Georges auf der Genueser Kon- 'ereuz billige und unterstütze. Hinsichtlich Rußlands erklärte Birkenhead, England ftehe auf dem Stand- mnkt, daß jede? zivilisierte Land berechtigt sei, f>dj| elbst seine Verfassnngsform zu geben. Die russische Regierung sei vom nissischen Volke gewählt und ver­trete daher das russische Volk. Da jetzt die Sowjets zu Kompromissen bereit seien, liege kein Grund vor, ich von Ihnen abzuschließen. _

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Mhe der Emeler Wtm Wring Mai?

Schlussalt in Gegenwart Po-ncar-s.

Berlin, 24. April. Wie bieBoss. Zeitg." aus Genua meldet, soll in bet Nacht auf heute Lloyd George den Präsidenten der italienischen Abord­nung mitgeteilt haben, daß er gezwungen -fei, gegen Ende dieser Woche Genua zu verlassen, ba er bei dem Besuche des ena.ischen Kön.igspnares in Belgien > anwesend sei» müsse. Facta soll versucht haben, Lloyd George diese Absicht auszuredeir. Nach längeren Besprechungen soll man schließlich übereingckommen fein, die Konferenz offiziell am 2. Mai mit einem feier­lichen Schlußakt zu beenden. Der Rcft de» bi» dahin noch vorliegenden Materials soll von den Aus­schüssen außerhalb Genuas erledigt werden. Wi» das Blatt wissen will, werde auch Poincare zu dem Schlußakt nach Genua kommen, um das Wort zu er­greifen. Auf der feierlichen Schlußsitzung 'vil ver­kündet werden, daß sich dir Kvnsercnzmächu darüber einig seien, daß der Angriff irgend einer Macht gegen das Gebiet einer oberen in Zukunft als dem Keifte von Eoi nes und Genua widersprechend wäre und auf den Tadel itnb die Zurückweisung der ganzen Welt ft eßen würde.

Bevölkerungen Frankreich einzuverleiben. Alles, was r-Frankreick jetzt verlange, fei die Ausführung des Frie- , . , ~ . >

den-wertraaes Nicht durch überstürzte Gesten ober un btt Zukunft Europas und die Ei Haltung des ytttbtn8 an überlegte Bedrohungen könne man diese Ausführung belangt. Frankreichs das die Gefahr von morgen klar erzielen, sondern nur durch eine beharrliche und metijo J «leimt w,rb^ ver.uwen, (rne um>on zu

tische Aktion Ab-r schließlich müsse Frankreich daS ul>er;eugen daß wc beste Art, die G.mhr zu bestehen doch erreichen. Es handele sich um den Frieden dre ist, Vertrauen '» Frankreich zu haben und m.mals m.t Europa», um Frankreichs nationales Blühen, um Stan?» «««w

kkichs Zukunft. Frankreich habe de» Wunsch und die Was uns betrifft, jlnd wir auf alle Falle entschlossen da. Absicht, so viel

p, mrinaern. Aber wer werde nicht selbst nach dem den unsere Helden mtt ihrem Blute besiegelt haben.

Abschluß des Abkommens, von Rapallo die Unll.lgbeit 1 »

ewpsinden, die darin bestehe, zu rasch abznrüsten. Er I Z,.x Brandrede Poincares in Bar-le-Duc schreibt der bezweifle nicht, daß die Mehrheit der Sammer eine glück 1 .«Wlanz.": Man tausche sich nicht, die Zeichen st-hen liehe Eingebung gehabt habe, daß sie jüngst in der Frage I Sturm. Mag sein, daß er noch einmal beschwichtigt der nationalen Verteidigung der Rezierung ihr Vertrauen I wie aber eine derartige irrsinnige Politik wie sie ausgesprochen habe. Schon seit längerer Zeit haXen I Frankreichs sich mit irgend einer anderen Politik aus die sich zwischen den Deutschen und den Bolschewisten I Daner wird vertragen können, das ist wahrhaftig nicht dunkle Sympathien angeknüpft, die feit dem Ab l ,,'nznsehen. DieZeit" erklärt: Die Drohungen Poin-! kkmmen von Mapallo ins hellt Sonnenlicht gerückt Wer 1 cnre§ geben uns klar zu verstehen, daß her kurze Traum bett seien. We viele Leute, die aus ihrer Ruhe ausxw | der Gleichheit, der Genua beherrschen sollte, ausgeträumi sch. richt worden seien, würden nun erkennen, daß da? 1 rt und daß der Vernichtunftsw-lle Frankreichs tot-her ba? Ke binett Recht gehabt habe, für bett Augenblick an der <!gott hat. DieTägl. Rnndschau" meint: Die ganze IStoonafigen Dienstzeit sestzuhalten. Wenn wir aus-1 ^de läßt sich nach btlühmtem Muster überschreiben: mciKum das verfolgen, was sich bei unseren östlichen I Lügenhaste Behauptungen. Die Rede ist als Vorbereitung Rachbarn ereignet sehen wir immer noch auf dem Gebiete I kommende Dinge lehrreich. DieKreuzztg." sprickt des Deutschen Reiches Polizeistreitkräfte, ju- 5()n utiperhüllten Drohungen Poincare?. DieVoss sammengcsetzt aus ehemaligen llnterossizieren, die voll-1 ^ta." bemerkt: Die Abrüstnngsplänt Lloyd Georges b>mmen bereit sind, sich vom Abend zum Morgen in I entspringen sicher sehr realistischen Motiven. Poin- militärischc Kadres umzubildtn. In Oberscklesitn hält mre glaubt, der Druck, dem sich Frankreich ausgesetzt sieht, bk interalliierte Kommission noch auf einige Wochen I dadurch entgegenzuwirken, daß er die Aufmerksamkeit die Gewalt in Händen, da man dort Wasfendepots, die I t>on Genua fort auf die Rheingrenze wendet. Aber auch aus den deutschen Provinzen dort zusammengetragen I Sie stärkste Bered tfamkcit kann die Tatsache nicht ver- worde» seien, unter tragischen Umständen entdeckt habe. I mischen: der Ruin Deutschlands würde Frankreich nickt Dic Nachforschungen, fuhr Poincare fort, hätten Attentate I rticher machen, im Gegenteil, Frankreich mit in den hervorgerufen, die augenblicklich Gegenstand einer gericht-1 Abgrund reißeu. .

ÜcfKn Untersuchung seien und die strenge Bestrafung---

erforberten. Alles vollziehe sich, als wenn die Alldeut-1 Loudon. 24. Apnl. Die Abendpresse, bie me

schrn Pie Gelegenheit erforschten, nm früher oder später 1 Rede Poincares bereits im Auszug verösfentlicht. beznch-

m einer ber Ostprovinzen Unruhe» hervorzurnf-n und net sie als ein U l t i m a t u m a n D e u t s ch l a n d.Eve-

mit Gewalt die aus dem Friedensvcrtrag von Versailles ning Standard" zufolge wird die streitbare Rebe des Iran» Polen zugesprochenen Gebiete zurückzuerobern. Er (Poin-1 zösischen MinPerpräsidenten möglicherweise die allae- ' «re) könne nicht oenügend wiederholen, daß Frankreick ! meine europäische Lage verschärfen.

mit ganzem Herzen auf den Augenblick warte, in dem cs entwaffnen könne. Aber Deutschland müsse zuerst und vollkommen entwaffnet sein. Was die Entschädi­gungen an betrefft, so nähere man sich einem Verfall- , t xa g. Vor dem 31. Mai habt Deutschland die Berpflich-

htng, sich dem Programm unterzuordven, da» der Ent- Parts, 24. Artl. Der Sonderbertcbterstatt« des! F ; schadianngsausfchuß ausgestellt habe, bas heißt, die Ber-1 ,@re Nouvelle' in Genua schreibt, er könne erflären, dass j vssicktang, einen Komplex von neuen Steuern zu bt-1 England und Italien nicht ohne weiteres einwilligcn williae» und eine interalliierte Kontrolle fibet seine I würden, die Frage des Vertrages von Rapallo der ^nanzen anzunehmen WrnnÄ? ^n"^nt£ tft0efe^ wohl zu begründen, wisse man doch in Genua, dass der

eine Verfehlung Deutschlands feststellt, hättt» da «er |uriftif(t)e Sackverstöndigt des tngliscktn Auswärtigen bündeten das Recht, zum Schutze ihrer Interessen Matz- @lt geclI Hurst, den Standpunkt vertrete, der

nahmen zu ergreifen, von denen es unzwciftlhaft wün-1 Pertrag von Rapallo stelle tetne Verletzung des schenSwert wäre, wenn sie »ach gemeinsam-« Uebtrtin- Beitrages von Verfailles dar. Der ttaiienische Sach-

: komme« unter ihnen angenommen und angewendet wür-1 verständtge, Senator Scialoja, der ehemalige italic- ' ben, die ab« «ach dem Wortlaut bei Vertrage« nötigen- nischt Aussenminister, stehe ans demselben ^Standpunkt. - .........**" -' - ' Der französische Sachverständige, Fromageot, scheine

noch keine richtige Stellungnahme gesunden zu baden. Unter diesen Umständen w«de BartbouS Gegcnossen- sive als Sabotageversuch ausgefasst. Ht«bet habe Frankreich nichts zu gewinnen, wenn diese Ge- getiofsensive nicht als Vorspiel zu d« in Paris so er-