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Die Rückkehr der Deutschen.

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Man vergleiche mit diesen Aenßcrungen Lloyd Se­

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den, müßten verschwinden.

Schließlich weiden folgende Forderungen erhoben: Maßnahmen, dir bezwecken, da» Anst-llungsverhältnis bei der Polizei gesetzlich zu regeln. Abschaffung der Ver­waltungsdienststellen bei der Schutzpolizei. Abschaf­fung der Stäbe, die unter verschiedenen Formen bei den Zivilbehörden gebildet sind. Verabschiedung der militärischen KadreS der Sicherheitspolizei, die in der jetzigen Polizei erhalten geblieben sind und Verbot militärischer Uebungen, da di« Polizeiange- stellten nur im Einzelgebrauch der ihnen zur Verfügung gestellten Waffen unterrichtet werden dürften.

Mote angeregte Methode gerade dieses Ergebnis haben wird? Clemenceau bemerkt, daß gerade dir Völker der tonen europäischen Staaten bis jetzt dem Bolschewis-| ttuS infolge des Nationalgefühls widerstanden hätten. Man dürfe sie daher nicht opfern dadurch, daß man Ihnen Deutschland gegenüber unannehmbare Grenzen gebe. Di« Politik der französischen Regierung werde darin bestehen, diesen jungen Völkern mit Unterstützung von tollem, was liberal in Europa sei. zu Helsen. Clemen- ceau ist mit Lloyd George einig über die Notwendigkeit einen Frieden zu schließen, der Deutschland als gerechter Grieben erscheint. Es fragt sich jedoch, was bas Ergebnis sein tofltbe, wenn man die von Lloyd George angeregte Methode befolgen wollte. Eine gewisse Anzahl endgültiger und wirksamer Garantien würde für die Seestaaten er» »cht werden, die den Einmarsch ins Laich nicht gekannt hätten, während für die kontinentalen Staaten, d. h für diejenigen, dir am meisten unter dem Krieg« gelitten hät­ten, teilweise und zeitlich beschränkte Lösungen übrig« geblieben. Das bedeute eine Ungleichheit, die einen schlechten Einfluß auf die Beziehungen zwischen den Ver­bündeten untereinander nach dem Krieg« nach sich ziehen fönne, die jedoch wichtiger seien als bit Nachkriegsbe­ziehungen Deutschland» mit ihnen.

Tardieu zählt die hauptsächlichsten Erfolge Climen- «auS auf, die in den am 7. Mai den deutschen Bevoll­mächtigten überreichten Vertrag niedergelegt seien, durch den die von Lloyd Georg« ht seinem Schreiben vom 26. März empfohlenen Lösungen auSL«schaltet wor­den seien.

In seiner aus allen Tellen Deutschland» besuchten Sitzung des Hansabundcs wurde nach eingehender sachlicher Beratung folgende Entschließung gefatzt:Der Havsa-Bund erwartet, daß der Reichstag sich den nn« erhörten Forderungen der Note nicht unterwirft. Die Forderungen sind für die deutsche Wirtschaft und da­rüber hinaus für die gesamte Weltwirtschaft einfach

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London, 25. März. Heute wurde als offizielles Dokument eine Denkschrift Lloyd Georges, die dieser am 25. März 1919 der Friedenskonferenz vorgelegt hatte, veröffentlicht. Di« Denkschrift ist überschrieben: Einige Erwägungen für die Friedenskonferenz vor der endgültigen Redaktion der FricdcnSbrinngungen". Im .Text heißt «8 u. <t:

ten Antrages bilden."

Ferner enthalte die deutsch« Not« keine genauem Angaben über die Zahl der Schutzpolizei-Einheiten, beten Auflösung vorg-sehen fei. Alle vorhandenen Einheiten, di« in der Organisation von 1913 nicht bestan-

Georges Denkschrift sei der beherrschende Gedanke die Furcht. Damals habe Lloyd George Angst davor gehabt, daß Deutschland bolschewistisch werde und sich Rußland anschließ«. Lloyd George wolle, daß Deutsch­land ihm verzeihe, Seger zu sein. Er wolle nn Genua auf dem Gebiet« der außenpolitischen Lage eine Wahl- plattsorm, schaffen.

Der Friedensvertrag dürfe nicht, wie der von Frank- ifarf, einen neuen Krieg ins Aage fassen, sondern er müsse Seinen dauernden Frieden sichern. Di« verschie­denen Rassen müßten, soweit wie möglich, ihrem Mut- !terlande zugeführt werden, aber n"w,r*

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Noch leine Ausführung des Beschlusses.

Berlin, 25. März. Die Botschafterkottferenz

Di« »Oberhejülche 3«ltun< erscheint sechsmal »öchentlick. Be,ugs»rei, «teeetllai 17 M, Mr «sagende Nummern infolge Streik» »der elementarer lkreigniste kein ikrlatz. Verlag von Dr. T. Hlderotb. Druck der Unin^vnckvruckerei von I,h. »ug. Koch, Markt 21.23. Fernsprecher 55, vostscheckkont«: Nr. 5015 Amt Frankfurt a. Main.

Paris hat beschlossen, die Ausführung des Beschlusses | der Grenzkommission in der Weichselfrage vorläufig auSzusetzen und zunächst die Grenzkommission um Mitteilung der Gründe zu ersuchen, die zu ihrem Be­schluss« führten. Dann wird sie prüfen, ob die deutsche Abordnung angehört werden soll.

Protestkundgebung In BerNn.

Berlin , 26. März. Der Rcicksbund Ost West- pwußen, der Bund heimatt'-«'ter Ostvreußen und der Bund beimattreuer Westprenßen veranstalteten Mi tags im Lustgarten eine von vielen Tausenden besuchte Ver- smnmlung, in der gegen den neuen Schritt zur Ab­schnürung und Polonisürung Ostpreußens, gegen den Raub von fünf deutschen Dörfern auf dem linken Weichselufer in weftpveußischem Gebiet Propst erhoben wurde. Am Denkmal Friedrich Wilhelms II. sp elle eine Kapelle altpreußische Märsche und das Lied der Deutschen. ES sprachen Redner aller Parteien, u. a. Geheimrat Schultz (Bromberg), Admiral. Brü- ningh aus, die Reichstt^sabgeordneten Heile und Fleischer. In einer Entschließung wird gegen den Beschluß des Grenzschsetzungsaitsschusses protestiert und dessen. Aufhebung verlangt.

Berlin, 25. Mär,. Dem Rn'chsminister des Aus- wärttgen ging am 24. März «in« Note des Vorsitzenden der interalliierten Militär-Kontrollkommission in der Ordnunasvolizeisrag« zu als Antwort der deutschen Noto vom 15. Mär,. Die Note weist aus d'e in der deutschen Antwort enthaltenen Lücken und wichtigen Auslassun-

den. AuS diesem Gnmd« sei er, Lloyd George, da­gegen, baß mehr biS jetzt unter deutscher Herrschaft be­findliche Deutsche der Herrschaft anderer Nationen unter­stellt würden, als unbedingt notwendig sei. Weiter heißt es:Wenn wir klug sind, so bieten wir Deutschland einen i Frieden an, der zwar gerecht ist, den aber alle vernünfti­gen Leute der Möglichkeit deS Bolschewismus vorziehen Wir können Deutschland nicht zum größten Teil zum Krüppel machen und gleichzeitig verlangen, daß eS zahle."

Der ,LlemPS" fritifiert die Denkschrift Lloyd Georges jund sagt, Lloyd George wolle den Versailler Vertrag «vidiere«. Genua solle ihm dazu die Mittel liefern. !ßm Dezember 1918 habe Lloyd George Wahlen unter idem Ruf« gemacht:Hängt den Kaiser und laßt Deutsch- tanb bezahlen!" Habe er das vermsien? 2» Lloyd

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Marburg

Mag. den 27. Mn Leuzkug.

Eine neue Note. f

Paris, 26. März. Nach einer Havasmeldung aus Washington haben die Bereinigten Staaten den verbündeten Regierungen eine neue Note zu-1 gehen lassen, in der erklärt wird, die Behandlung der I amerikanischen Forderung betreffend die Besatzung^ I kosten teerte nicht von der Möasi'bkeit berührt, daß I die ftanzösische Besatzungskostenrechnung noch nicht völlig beglichen fei.

DaSEcho de Paris" bemerkt hierzu, die Note scheine zum Ausdruck zu bringen, daß Amerika auf Frankreich einen Druck auszuüben beabsichtige, um eine Herabsetzung der Rüstungen durchzusetzen.

Zahlung der ivefcrtmngskoften ht deutschen Waren, i

PartS, 24. März. Aus Washington berichtet bet Ren, York Herold", die amerikanische Regierung habe Vie Absicht, die Zahlung der amerikanischen Be­satzungskosten für 1922 in Waren von Deutschland zu fordern, so namentlich in deutschen Farbstoffen.

Annahme des Viermächteabkommens.

Washington, 24. März. Der Senat bat den Vertrag der vier Mächte über den Stillen Ozean mit 67 gegen 27 Stimmen vollzogen. Die Vollziehung er­folgte mit einem Vorbehalt, in dem erklärt wird, die bereinigten Staslen Nktzmen Oft, dstz der »ertrag (eine

MttiiRS, Weitsten * EaMäi>ig«W5- Mk.

- Die Konferenz der Ministerpräfidenten.

Berlin, 26. März. Die ReichstagssiZung am Dienstag wird mit der Erklärung der Regierung er­öffnet werden. Nach dem Kanzler toirb der Reichs- Minister des Aeußern Dr. Rath en au daS Wort zu längeren Ausführungen ergreifen. Hierzu wird sich die allgemeine politische Aussprache anschließen, die I bis Donnerstag dauern dürste. Tann will der Reichs-

Mm Soüieinote.

Geringes Entgegenkommen, weitere Forderungen.

könne. w

Staatsminister a. D. Dr. Helfs - r i w Auf. sätzen in derKreuzztg" und »D Ta^sztg. be- kannt starke Kritik an der Erfütlunqsvol:tik des Kabinett?

Nath-nau und betont gegenüber Versuchen, drr Tatlacken zu verschieben, daß diese Politik zunächst auf dem Grundgedanken beruhte:Wir können erfüllen, wenn mir nur wollen", daß man dann nach Erkennen des Irrtums die beschönigende Formel gefunden kmbe, Erfüllungspolittk bedeute, durch den Versuch der Erfüllung deren Unmöglichkeit zu beweisen. Weiter weist! ! Dr. Helsierrch nach, daß die Gegner nur Wege gehen, die ihnen die Erfüllungspolittk der Reicks« reaierung s e l b st g e ö s f n e t hat (Aeußerung Dr. Wirth«, daßbie laufenden Kontributionen durch laufend« An­nahmen zu decken sind", daher d« Forderung der 60 MU- liarden neuer Steuern: der Hinweis Dr. Wirth» aus Goldwerte": der Plan des Staatssekretärs Dr. Suw von der Erfassung per Sachwerte durch Zwangshypotheken u.a.l. Der EntschädiauUgsausschuß habe mchts getan, al» die letzten Schlußfolgerungen au» der Erfüllungspolitik Wirth-Rathenau zu ziehen. D« iBestürzung, die jetzt herrsch«, sei ein vollendeter I Beweis für die Unfähigkeit der heute Regierenden.

Rrichstagsabg. Wulle warnt in seinemD. Tage- blatt" vor einer verschwommenen Abwehrfront (etwa von Levi bi» Hergt). Di« Entrüstung fei mit Mj|anqkpi* der ,Focklckeu Lxitun»", wieder **»«

Die Kommission verlangt, daß die deutschen Länder spätesten» zum 25. Mai alle Ausfühnrngsbeftimmungen rlafsen. die zur Sicherstellung und Umgestaltung ihrer Polizci unentbehrlich sind.

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Nkvüiches VeÄündigungsblatt des Kreises Marburg.

? für (das früher kurheMche) Oberhessen

,Ln erster Linie erhellt daraus nicht, daß die Gesamt­heit der deutschen Länder entschlossen ist, der staatlichen Polizei den Charakter zu geben, den sie 1913 hatte. Die .......................... _ Kommission kann sich nur dann dazu verstehen, ein« AiiS-

»rges die jchige Lage, in der von Lloyd Georges Stand-1 dehnuno der Verstaatlichung im Vergleich zu dem ®anc punkt ungefähr in alten Punften abgewichen und das von 1913 in Erwägung zu ziehen, wenn alle Länder to . A <. n f e i T burckaetotzt ist. da» von den verbündeten Re-«erungen durch btt Noten

Gegenteil durchge^etzt [ bon Bouloan« rind Pari» a'isdrücklich in Erinnerung ge-

kläWNttavr EkMlvrrkMS. tratf-te Prinziv der Rückkehr zur Organisatton von 1913

i wtauiwiuuug. i anerkennen. ES ist deshalb wesentlich, daß tue Amr-

Paris, 26. März. Tardieu veröffentlicht imEcho ffnming Prinzip? von allen Ländern de» Reiche? Rational" eine Note Clömenceau « vom 29. März formtn Jum Ausdruck gebracht werde. Die Kommisiiou 1919 in Beantwortung der Denkschrift Llovd George». In I ^eebrt sich darum zu ersuckcn, baß ihr die» bis 5. April dieser Note erflärt sich Clemenceau vollständig mit dem 5.Uß,ftdjett wird. Die Ausdehnung der Verstaatlichung allgemeinen Ziel der Note Lloyd Georges einvec- I ma^ ,n jedem einzelnen Falle den Gegenstand eine» standen, einen dauerhaften und daher einen gerechten Frie I echriftlick-n und begründeten, an die Kommisiiou geeichte-1 den abzuschließen. Die französische Note regt an. Deutsch- ' -- -- - "

fcnb in Europa gemäßigte territoriale Bedingungen Sufzuerlegen, um nicht bei ihm nach dem Friedensschluß rin tiefgehendes Rachegesühl zu hinterlassen. Clemenceau tziirg dann auf die Frage deS Bolschewismus über. Lloyd George gab der Befürchtung Ausdruck, daß zu harte Deutschland auferlegte Bedingungen nur dem Bol­schewismus nützen würben: Kann man nicht befürchten antwortete Clemenceau daß die durch die englische

, tag in die 3. Lesung der Steuervorlagen eintreten.

, . ... . .Vf. Unoflr Man rechnet damit, daß die Nebergabe der deutschen

sollten den neu entstandenen Staaten nut einverleiv« Antwort m den lchten Tagen der nächste Wch - Verden, wenn sich keine andere Lösung finden läßt. Di« erfolgen wird. D»e morgige Konserenz der Minister- iZahlung der Entschädigungen müsse womöglich mit dem Präsidenten wird mit einer Rede des Reichskanzlers ^Verschwinden der Kriegsgeneration beendet sein. Die übet die Haltung der Re'.chsregietung gegenüber der .deutsch« Regierung müsse beim Unterzeichnen de» Frie- ^ote eröffnet werden. Der Reichsminitzer de» Innern ^densvertrages das Bewußtsein haben, daß di« übetnom- g j c t Dienstag «int Einladung an die Menen ^vfsicksimgenvonihr ^^lllw«rb«nkSn- cin Konferenz über Polizeifragen ergehen

,»« «. Sobalb Deutschland d.« fassen. An dies» Konferenz werden wahrscheinlich

'genommen habe, müßten ihm dte Weltmärkte auf otr i n . . ' ' . ,,, ~ k

Grundlage der Gleichberechtigung geöffnet wer- die Jnnemntntflkr sowie auch d.r größte Teil der Iben. Sein wirtschaftliches Wiederaufleben müsse mit | Mimsterpräfidenten der Länder teilnehmen.

:allen möglichen Mitteln erleichtert werden. Ferner ent­hält da» Schriftstück noch Bemerkunaen über die bcl- schewistisch« Gefahr und einen Hinwei» auf die Not­wendigkeit einer amerikanisch-engliichen Garantie für Frankreich, bis der Völkerbund imstande sei, den Frie­den und die Freiheit der Wett sicherzustellen und auf» rechtzuerhalten. Wenn man auch Deutschland seine Kolonien nehme, seine Wehrmacht auf die Stärke einer Polizeitruppe bringe und feine Flotte zu der einer fünfllassigen Macht mache trotz alledem werde Deutsch­land, wenn es fühle, daß es durch den Frieden von' 1919 unrecht behandelt werde, Mittel finden, Vergel­tung an seinen Besiegern zu üben. Ungerechtigkeiten und Anmaßungen, bewiesen in der Stund« des Triumphs, würden niemals vergessen und vergeben wer-

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Dj- Neaierung wird auck diesmal dem Grundzug« ihrer Politik treu bleiben. Sie wird zwar erklären, daß feie Fordernua unmöglich zu erfüllen sei, aber, d<NiN wirb ~ sie Anstalten treffen, um über bk Möalickkett einer unmöglichen Forderung dennoch tu verbandeln. Es ist also damit zu rechnen, daß Dr. Wirth nach dem j das er a?syro^en ffA Bereit erklären hnroF toirb vermut* sich miedet das alte Argument hören, daß ber, Berhand- ckunasaegner schließlich vernünftig genug sein werde, zu- Einsicht zu kommen.

gifüit soll dem deutschen Volle mt:t mcht lanaer vor- reden, daß dieser Weg in btt Freiheit führt. Man soll rndlick die Wabrhe-» einaesteben und zugeben. dag die Etappen, die seit Mai vorigen Wahres zurückgettgt worden find', eine Entwickelung bedeuten, die nur nut restloser Berskla vung nbsckließen kamt. Die Note deS EntschÄbt'nunaSo.iisschusses ist bnfiir ein unwider­leglicher Beweis. Im Mai legte man der deutschen Regt«- rrnng immerhin noch ein Ultimatum vor. Diesmal be­fiehlt man, unb zwar nicht nur, baß bie unb btt Summe o»ablt wird, sondern auch, baß Deutschmud

unb jenen Posten in seinem Haushalt zu stvercken I Die Meldung des Wolfs.Büro? auS London^ daß I uack Aofickt einergut unterrichteten britischen Seite' I Dür keineswegs zu Verhandlungen verschlossen und n«ckt einzusehen se>, warum nicht bezüglich der in bet Note angegebenen Termin- verbandelt werden solle, macht stark den Eindruck einer bestellten Arbeit. <ver sind I diemit unterrichteten britischen Kreise" und welchen I Einlluß besitzen sie? Es handelt sich hier ofienbar um einen Versuck. den Eindruck bet Note, di« m allenEr- fülliingspolitikern" einen Schlag ins Gesicht verletzt, in der deutschen Oefsentlichkeit abzuschwäcken. Kann man übet solche Eingriffe in die deutsche Staatshoheit, wie sie gefordert werden, verhandeln? Man kann e» I nur tun. wenn man eine Abschwächung bet Forderungen zu erreichen hofft, im übrigen aber die Befehlsgewalt des Kontrollorganes der Verbündeten anerkennt. Und I so toirb man auf bem Verhanblungswege tofber einen Schritt weiter in t.ürkische Zustänbe ßtrakn.

Dio Note ist in jedem ihrer Sätze eine Wrder- heflung der Behauptung, daß man auf dem Weg« ber I Erfüllung die Gegner zur Einsicht und Vernunft bongen

Tv, SnieiaenDteis beträgt für die 9 geiv. Zeile oder deren Raum «0 Pfg. sürdenMilli.

meter. amtliche und euemärtige 120 Mk. Ändere Svaltendreiten »och euilorechender vn Berechnung. " Spät einlaufende »der den Raum überSeite einnehmen»«! Sn- d/. YUlflge «ioen fieb wir berechtigt, nach der Tertivaltenbreite zu fetzen und zu berechne». «Aftft Sogen Neklamen berechnen wir die Lob-Zeile mit 9.00 Mk. Jeder Rabatt gilt al, iQ/Z

Barrabatt. Sei «ustunft durch die KeirtiäftsfteUe und Vermittlung der L»,e- **"

bote 1 Mk. Sondernebüdr.

Gens, 25. März. Der deutsche Bevollmächtigte, ReichSminister a. D. Schiffer hat heute Genf ver­lassen. Ans seiner Rückreise nach Berlin toirb er sich u Bitn bei bem deuischen Gesandten Dr. Müller auf-1 halten. Reichsminister a. D. Simons, Staat-sckre- I tär Le Wald und die anderen Mitglieder der Ab­ordnung werden Anfang und Mitte nächster Woche nach I Berlin zurückkehren. Kor seiner Abreise gab Reichs- Minister a. D. Schiffer bem Genfer Sonderke- rchiterstatter des Wolsfbüws eine Erklärung ab, in der «§ heißt: Ich verlasse Gens mit meinen Mitarbeitern, oweit sie nicht für die RLaklion des Vertrages un- eiitbehrlich sind, weil heute noch nicht abzirsehen ist, wann Präsident Calonder seinen Sch'edsspnlch fällen toirb und weil di« letzten Verhandliiuaen in der stritti- o«n Liquidationsfrage durch den polnischen Znständig- k-it?einwanb vorläufig als erledigt gelten müssen. Ter Zwischenfall, der plötzlich von M,rischer Seite hervrr- oerufen hntrfce. ist umso büxnxrlicher, da der größte Teil de? Vertrages vollendet ist, Uns-r- Versöhnlich- keit wird überall den Beweis erbringen, daß uns Dnitsche keine Schuld trifft, wenn für das unglück.ich? Oberschlesien, das den Genfer Schiedsspruch als Vcr- aussttzung der inneren Beruhigung sehnlichst erwartet neue Enttäuschungen und Folgen entstehen. Ich will allerdings nicht vergessen, daß Präsident Calonder in dankenswerter Weise seine Bemühnngen sortsetzt, um «ine Wiederaufnahme der Verhandlungen herbei- zuführen. Sollten diese Bemühungen Erfolg haben

und eine tragbare Grundlage schaffen, so werde ich mich neuen Verhandlung,n nicht entziehen unb nach (&nf zurückkehren. Scheitern sie aber, so werde ich erst dem Schiedsspolch znrückkommen, den der Prösib-nt allen strittigen Fragen fällen muß.

Verpfllchtnng zu bewaffneter ©ttoaltantoenbung. letal Bündnis unb keinerlei Verpflichtung zur Teilnahm» an lrgenbeiner Abwehr bebeute.

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$or ht MWkunzln-FMtW.

Der ReickSkanzler toirb morgen im Reichstag bat* legen, tote bit Rtaieruna zu ber Note b*» EntfckNsi- -un-'Sguzfckiifses steht. Die wefentlicken Ricktlinien seiner Aiifsossung sind kein Geheimnis mehr. Bezeicknenb war r<t sckon der Umstand, daß Dr. Wirth die Aussprache im Parlament um ein paar Tag« verschob, nachdem ursprünglich der Sonnabend in Aussicht genommen war. Feit gewonnen, alle» gewonnen das ist einer bet tomMen Grundsätze, bit in der Regierunasvolitik mit Konsequenz vertreten werden. Der Reichskanzler wirb bl-sen Grunbsatz auch morgen nickt verleugnen und seine Antwort auf die Note so einrickken, baß er wieder et« Gnckdenftist von ein paar Wocken gewinnt. Vor« gitssicktlich wsid bos Nein, das bie Reokrung der ung«- b-uerochen Steuerfstderung von 60 Milliarden und bet Antastung d'o-scher Her-ftsreckte entgegensetzt, ziemlich «n-tgisch klino-n. Dr. Wirth scheint der'Ansicht »« Hn, daß <r durch dies« Zi'.rücktoeisiing eine aroß« Znüim- mi'nosfeont gewinnen kann, die von reck'? bis sink» r-ickt. Soweit bkfer Teil seiner 9te*' in Frage kommt, I togg fr damit reckt haben. Aber evlsck«idenb isi dock trm tote Ht. Wirth das Nein ausklinaen lassen wird. Daß sich eine deulscke Regierung, die überhouvt noch Nnspriich auf ben Namen einer Rezierimg macht, gegen nn« toi®« Not« Wehr setzt, ist selbstverständlich. Die Probe auf den Geist und den Cbarakter der Regierung begmnt ern bann, wenn es sich darum handfli, das Nein auch lin die Tat umzusetzen. Und b'" erhebt sich I hinter der Regierungserklärung das große y tagt'

Amerika.

Offizielle Vertretung Amerika» tot Entschädigung»- auSschutz.

New York, 25. März. (Funkspruch) Wie dem Vertreter betAssociatri, Preß" zu der Meldung, daß Harding den Kongreß zu ersuchen gedenk«, die Er- nennung eine» amerikanischen Mitgliedes des Entschä- digungsausschusses zu bewilligen, aus Washington mit« geteilt wird, hab« die jüngste Entwicklung der Lage in Europa, namentlich die Forderung von 241 Mil i- oner. Dollars für die amerikanischen Besatzungstruppen, bi- leitenden Stellen der Regierung zu der Ansicht gebracht, daß den Interessen Amkrika» in besserer Hinsicht gedient werde, wenn ein offizieller Ver­trete r zu den die deutschen Angelegetcheiten de-

bandelten, entsandt werd».