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Tte „ObetbeifiW Zelt«« ' erl&eint ietbsinal eö4e*tH4. — Bezugsvrei« monatH* eigne Zustellung 10.50 Mk. bitt» die Post 13 Mk. Hüt eusfaDenbe Nummern infolge Strellr oder elewenturer Ereignisse kein Er;-?. — Perlag von Dr. L. tzitzerotd. — Dr»ckder Unio^Buckdruckerei von Jod. »ua. Ao*. Markt 2113 — Kernsprecher 55, Postuteckkonto: Nr. 5015 Amt Hrantmt e. Main.
Da? vorgefundene Material ist nack Berliner Blät lermeldungen äußerst umfangreich. Die Verzeichnisse #nb Pläne der Funken- und Telegraphenstationen sind größten Teils Originale, die aus der Obervostdirektion unmittelbar entwendet worben sein müssen. Awa 40— 50 Adressen von kommunistischen BertrauenS- männern bei der Post Hub entdeckt worden.
Das gesamte Aktenmaterial wurde der Staatsanwaltschaft übergeben, die die endgültige Entscheidung darüber trifft, ob der verhaftete Stadtrat Grylcwic; unter Anklage wegen Hochverrat- gestellt wird, nPo dem Ober- rrichs.rnwalt in Leipzig vorgeführt oder in Berlin abgeurteilt wird. Bon dem flüchtigen Mechaniker Ahrends, seiner Frau und seinem Kinde fehlt bisher jede Spur.
Staatskommissar Weismann teilte im Hauptaasschuß de- Landtag? mit, daß man bei der Aushebung der Junten Ration u. a. ein genaues Verzeichnis der von der kommunistischen Partei als u n b e d i n g t s i ch e r entrkanntestbeamten gefunden habe, ferner ‘ einen Befehl, woMch man nach Möglichkeit in Häusern und Telcgräphengestängen einen sicheren Kommunisten einquartieren solle, der im Ernstfälle die Aus
erlegten Bedingungen abhängig gemacht worden:
1. Was den Haushalt anbetrlsft:
a) Alle in der Rote der deutschen Regierung vom 28. Januar angeführten Maßnahmen, kür die ein Zeitpunkt festgesetzt ist, müffen zum festgesetzten Datum er- griffcn werden. Sind diese Fe sten verstrichen, dann müssen alle Maßnahmen innerhalb vierzehn Tagen erfolgen.
b) Die neuen Steuenr und Lasten, die tat Programm vom 26. Januar 1922 ausgeführt sind und die in Deutschsand unter dem Namen Steuerkom- p r o m i ft bekannt sind, müssen vor dem 30. April angenommen und in Kraft gesetzt sein.
c) Die deutsche Regierung muh unmittelbar einen Zusatzsteuerentwurf auSarbeiten und in Kratt setzen, durch den im Lause deS HauSba'tSsahreS 1922/23 eine Summe von mindestens 60 Milliarden Papierm ark zuzüglich der Einnahmen, die der sogenannte Haushalt vorsteht, aufgebracht wird. Dieser Gesetzentwurf muß vor dem 31. Mai angenommen und in Kraft gesetzt sein und muß den Eingang von 40 Mil'iarden Zusaketnnabmen vor dem 31. Dezember 1922 sicherstellen. Diese neuen Steuern mutz die deutsche Regierung auSsuchen, sedoch wünscht der EntschävIgnngSauSschuh, daß ein Svstem geschaffen werde, das. wenn möglich, eine neue und komplizierte Steuerveranlagung vermeidet. Deshalb fordere der Ausschuß die deutsche Regierung auf, ein
I Shstem anzunebmen. durch das der BclaftunaSschlüstel automatisch stch im Verhältnis der zukünftigen Erhöhung der deutschen Schuld gegenüber der Reichsbank und im Verhältnis des Sinken» der Kaufkraft
I der Mark auf dem inneren Markt erhöht,
I 2. Was die Kontrolle anbetrifft:
Alle gesetzgeberischen und Verordnungsmaßnahmen I aufgrund der getroffenen Entscheidungen des Entschä- digungkouSschusteS sind dieser sofort mitzulei- I len. lieber die Ausführung der Maßnabmen steuer- I liehet Art, die nach Realisierung deS vorgeschriebenen I Programms ausgestellt werden, soll zwilchen Deleg er- I ten der deutschen Regierung und des EntschSdigungS- I ausschusteS verhandelt werden. Der Ausschuß werde durch den GarantieauSschutz eine ziemlich u m - sangreiche Kontrolle auSLben lassen, I damit man stch in iehern Augenblick Rechenschaft über Ide Ausführung der Steuergesctzgebmrg. namentlich aber übet den Eingang der Steuern oblegen könne. Der Ausschuß werde auch Deutschland nötigen-
zur völligen Aufhebung bet staatlichen Selbständig-- tot Deutschlands führt, dann müsse da? Schuldverbältni» Deutschland? zu den Verbündeten so bald wie möglich |H rinem normalen gemacht werden, d. h. eS muß ein Ende haben mit den Zwangsexekutionen und der kaum noch verhüllten Schuldknechtschaft.
W hie „ÄilMMkfeiAekNS"
Die gestrige erste Mitteilung über die Entscheidung des Entschädigungsansschusses enthielt nur den Zahlungsplan für 1922. Dessen Aufrechterhaltung ist aber von der Erfüllung folgender Deuischland auf-
22 er.
manmgfachsten Kanäle in den Besitz UnberesuNer gelangt: I stcher-ustellen.
auch gibt el ^hlreiche funkentelegraphisch ausgebildete I Die deutsche Reoleruna ko" auch vor beet 31. Mai ehemalige Heeresfunker, so daß eS an SachverstäMgen I die BorkriegSstatistik w rifchattli-ber und fi-ani'eller lut Bedienuna nicht fehlt. I Art fi»erfteT<en und verSttenttichen. Der Au »'Hub b-=
’ • l-ält stch übrigens vor ank ein1 eine Fraaen, die a->-"n-
bli-A'ch in brr Schwebe find, in einer besonderen Mi<-
Marburg
SoimerstM, den 23. Nsrz
Lenztaz,
Unertvagliches und unerfMbaves Diktat
60 Mmden neut Steuern ittW. — nmfonareifie WlnizWnSk.
FklMiSWk MitdiWi.
Sieg der französischen Auffastung. '
Paris, 22. März. Zu der Entscheidung über die deuischen Leistungen für da- Jahr 1922, die Fi- nauzvesorm und die Finanzkontrolle »schreibt die „Information", die in Cannes vom Obersten Rat ent- wcrfene Stundung werde Deutschland zugesianden. Aber sie ist völlig abhängig von den Garantie« und der Durchführung der Fin anzkontrokle. Der französische Vertreter Dubais habe es also erreicht, die französische Auffassung durchzusetzen. - Der „Jntransigeant" sagt, die Entscheidung sei tat- sachlich ein Fortschritt, in der Deutschland gegenüber befolgten Methode der Fordentngen. Man zwinge Deutschland interalliierte Kontrollpersonen auf, die seine Ausgaben und seine Wirtschaft überwachen wüchen. Die Verbündeten entschlössen sich z« eine! Kontrolle, die gute Wirkungen haben werde, wenn Deutschland endlich begreife, daß es seine Bervftich- tungen erfüllen müsse. Und daS sei eine psychologische Frage für Deutschland und eine Maehtfrage für dir Verbündeten. Wenn die Kontrolle nicht ausreiche, feien ihre Mittel gewiß noch nicht erschöpft. ES ->ebe deutsche Werte, und der Friedensvertrag sehe eint crfir Hypothek aus alle Werte und Einnahme« des Deutschen Reiches und der deutschen Staaten vor. Wenn Deutschland seinen Berpslichtungeu auswetche, könne es die Regelung vertagen, aber e» schaffe weder die Verpflichtungen, noch die Mittel au8 bet -Helr, die die Verbündeten besäßen, wenn sie eS zur Erfüllung seiner Verpflichtungen zwingen wollten.
Aufwärmung falscher Behauptangm.
Paris, 22. März. Morgen wird dem Senat der wm Gcneralberichterstatter Senator Berenaurr verfaßte Bericht des Finanzausschusses über den Haushalt der non Deutschland erstattenden Ausgaben für da- Jahr 1922 ermittelt. Senator Berenguer stellt sich aut de« Standpunkt, daß Deutschland vollkommen in der Lage sei. seine Schulden zu bezahlen, wenn eS volle, den« feine Wirtschaftslage sei glänzend. Aber es habe systematisch sozusagen den Bankerott des Staates eingele-tet, um da» Land, die Trusts und die Kartelle reich zu mache«. Der Garaniieausschuß hat nach dem Berichterstatter seit November 1921 keine ernsthafte Steuer» und Währung»- kontrolle auszesührt. Die Deutichen zahtten dreimal so wenig Steuern wie die Franzosen und viermal so wenig wie die Engländer. Deshalb sei ein dringende- Vorgehen geboten, um der gewollten Zerrüttung der deutschen Staatsfinanzen abzuhelsen. Dann würde Deutschland auch in der Lage fein, sich und seine Verbündeten bezahlt zu machen.
falls auffordern, die notroenbicen Maßnahmen zu ergreifen. um bie feftgesteltten Mängel ab? nsteklen unb bebal'e sich Entscheidungen vor für den Katt, dah
so. wie er Deutschland am 5. Mat 1921 mttgeteilt worden, vom Tage der Uugltigkeltserttärung deS Aufschubs wieder in Kraft gesetzt werden.
Sie Mimng M au! Monblirw
Berlin, 22. März. Wie von zuständiger Se'k mitgeteilt wird, ist der offizielle Tert der Note hier noch nicht eingegangen. Wenn in der bisher verbreiteten Meldung von der Forderung einer neuen Er- -änzimqssteuer bie Rede fei, die einen Betrag von 60 Milliarden Papiermar! erbringen solle und dir bis Ende Mai angenommen worden müßte und deren Ertrag unabhängig sein sollte von dem Sinken der Kaufkraft der Mark, so könne gar nicht gesagt werden, w-e das auszufassen sei. Es sei nicht anzunebmen, ^aß dec Entschäd-gungs-ussthuß derartige solgenschw-re Entsche'dungeu treffen s-ttte, »bnr den Weg der Ver- handlnr^en offen zu lassen. Jedenfalls würden solch' Bestimmungen ein ganz neues Moment in die Sachlage hineinbringen.
Abbruch der Sitzung be» Auswärtigen AuSschnffeS.
Berlin, 22. Mörz. Der auswärtige Ausschuß des Reichstags ist in Anwesenheit des Reichskanzlers und des Ministers des Aeuß-rn Rathenan zu einer Sitzung zusammengetreten, um über die Abänderung des Wiesbadener Abkommens zu beraten. Während der Verhandlungen traf eint Mitteilung über den Inhalt bet Rote des E^rtschädigungsausschusses ein. Ter Aus schuß beschloß darauf die Verhandlung en Kzubrcchen. Er wirir voraussichtlich morgen ober übermorgen wieder einer Sitzung zusammentreten, um über die Cnt- schädigungSnote zu beraten.
Eine Rebe be» Reichskanzlers.
Berlin, 23. März. Wie der Sozialdemokratische Varlamentsdienst wissen tritt, wirb Reichskanzler Dr. Wirtd am Sonnabend eine «rotze Rede über die attge meine politische Lage halten.
Sos Urten 6« Mt.
MMWiAn.
Die Entdeckung der geheimen kcmmunistischen Funken- I Anlage in Berlin weist die Oesfentlichkeit wieder auf den Umfang der linkSradikalen Umtriebe hin, an bie weite Kreise beS politisch noch immer gleichgültigen deutschen DolkeS kaum noch denken oder die sie für ungefährlich halten, weil einige Zeit ohne größere Umsturzversuche ver- tzangen ist Eine? Tages, wird der deutsche Bürger aber I staunend erleben, daß seine Ruhe recht sehr bedroht ist, I wenn man die Früchte bolschewistisch-kammuvcstischer | Wühlereien und Organisationen reifen läßt., Tie Ent-1 deckung in der Berliner Linienstraße sollte ein W a r - l nnngSzeichen für alle sein, bie von einer Bolscbe- I wilsernng Deutschlands nicht das Heil erwarten, sondern I mit ibr Not. Hunger, Bürgerkrieg kommen sehen. Der Einwand, daß die Westmächte einem lDbergreistn d's Bol-1 schewismuS auf Deutschland nicht gleichgültig zuseben und es dazu nickt kommen-lassen würden, ist durchaus hin -1 fällig. England hat selbst zu viele Sorgen (Irland, Indien. Aegypten, Südafrika), um die Fraae der Bol- sckewisiening Deutschland» als brennend zu betrachten. Srin« insulare Lage und das hochgespannte National- igefühl seiner Bevölkerung bedeuten dazu für eS sklbk> ausreichenden Schuh Außerdem ist es von Frankreich im Konzert der Mächte von heute zu einem weniger bedeutungsvollen Mitspieler zurückgedrängt worden. Der Einzige, der etwas in Europa zu sagen hat, ist jetzt Frankreich. Unb in dessen Interesse liegt gerade eine Bolschewisierunq und Revolutionierung Deutschlands. Auf diese Weise könnte man die 2 tt M i l l i v n e u Deutsche, die es nach El^menceau zu viel gibt, am leichtesten los werden: je mehr, desto belfer. Da? wäre die wirksamste Entwaffnung Deutschlands. Frankreich selbst braucht die Ansteckungsgefahr im Hinblick auf seine vorwiegend kleinbürgerliche und bäuerliche Bevölkerung nicht zu fürchten. Zudem stellt das Farbigenheer, an das der Bolschewismus ebenfalls kaum heran kann, einen wirksamen Schutz dar. .
Wie eS in Deutschland auSsehen würde, wenn bie vereinigten deutschen und russischen Kommunisten — diese, da e$ ja in Rußland kaum noch etwas zu holen gibt — ihren Raubzug in Deutschland zu verwirklichen sich anschicken würden, braucht nicht näher ausgekührt zu werden. Fraglich aber ist, ob die Reichsregierung olles Nötige zur Abwehr der kommunistischen Vorbereitungen tut. Die Energie, mit der sie die Sache der Funkenstation in der Linienstraße verfolgt, wird als Prüfstein gelten dürfen.
Der EntschidigungSrusschuß greift mH harter Hand in unsere innerpoliincken Verhältnisse ein. Der Ausschuß erteilt ein-n gemessenen Befehl. Die von der Regierung in dem Mantelgesetz vereinigten Steuern müssen vor dem Ablauf des März vom Reichstag verabsckcedet ton. Aber Si?fe Leistung genügt nicht. Er verlangt einen weiteten Steuerertrag von mindesten» 6tt Milliarden Va« ■'iermürl, von denen bi» zum Ende be» Wahres 40 Mil- 'iardcn eingegangen fern müssen. Und ou e» flrnte Steuerbündel muß vor dem 31. Mm dieses Jahre» 'ertiq vom Reichstag verpackt und geschnürt sein, «e- Inders verdient vermerkt zu werden, baß der Ausschuß von ben neuen deutschen Steuern dir Fahmkeit autamati- Ner Anpassung an ben Goldwert verlangt. Mit onber.n 'Rort-n: Die Steuern sollen so ansgestaltet ton. daß \t in demselben Augenblick höhere P-piennarkbeträg« erbringen, in dem die deutsche Währung einen neuen; Rückgang erleidet. Im Auswärtigen Amt gibt man sich bet vollkommen trügerischen Hoffnung hin, daß über alle diese Forderungen der Weg der Bet Handlungen offen gelassen werde. Davon ist in btt ttcote tont Rede. An den Bedingungen ist in keiner Wette n- rütteln. Ebensowenig an tem Kontrollrecht, da» sich die Gegner jetzt anmoßen. Diese Rechnung wird der brutschen Regierung in der Tonart überreicht, nut btt nun sonst B fehle erteilt. Der Au»ichuß »erlangt eine 'akortige Mitteilung bet Entscheidung, bte du deats-ve Regierung auf Grund bet ihr überreichten Rate getroffen hat. .
Die deutsche Finanzwirtschaft wird damit der »urato der Verbündeten unterstellt, wenn die Vorschriften ang^ nommen und befolgt werden. ES bleibt dann auch n i ch t e i n R e st deutscher Selbltandigkett auf de» Do- viele der Steuergesetzgebung unb der F'nanzwrrt>ch-M mehr übrig. Diese Tatfache verdient nachdcuckl-ckst her- voreeboben zu werden, damit von bdm dühnenzaube ver Wirthschen Eriüllungspotitik auch öer litte W«« i* Boden fällt. Ist da» nun der Bankerott *r
rer TOarbnung decken.
Das von der ReparationSlommifsion auwestellt- Gsraullepryaramm bedeute, wie das „B. J." fchrribt nichts «Ü das Recht der Kommission iürtrstits bestim mend in die deutsche Etatswirtschast einzuzre^en. Tie Reparationskommission wäre berechtigt, von Deutschland bte Ausschreibung bestimmter Steuern unb bie Entlassung ober die Mindetbezahlung von Bea mten zu fordern. Damit wäre der Zustand erricht. der erheblich über da? hinaus-eht. was sich die Türkei in früheren Zeiten als bie fremdländische Dette publique gefallen lassen mußte. Man sehe in der Rot? mit ihren Fristsetzungen nicht nur einen fast.uner trä-lichen Eingriff in bte gesetzgeberische Souveränität -'andern man fei auch der Ansicht, daß schon.durch die bisherigen St.uern die Steuerkraft des d'nt.chen -Zoller bis zu ibren äußersten Grenzen erschöpft werde
-^i- Vossische Zeitung" bebt hervor, orß durch dar Zw-ngsstenerprogramm der Reparafrn»k,mmtfston die Herstellung des inneren deutschen budgetären Gleick- "Nrnchts ebensowenig gefördert wird, tote bie Deckung deS R-parationsetats. Mchts andere» weche erreicht, als eine weitere Bolschewisierung des deutschen G.-ldwesins.
Dem „Vorwärts" zufolge werde die neue Entscheidung in allen Schickten des deutschen Volkes, nicht am lven-gsten in ben Arbeiterkreifen, größte Erregung Hervorrufen. Es gebe keinen Menschen in Teutschlanb. der ben gegenwärtigen Zustand, wie er in der Ent- schri^nna der Reparationskommission klar zu Tage tritt, volkswirtschaftlich ober staatsrechtlich als erträglich be- trachten würde. Wolle man nicht den Weg gehen, der
Ter Lnzelgenoret« beträgt für bie 0 gefp. Zeile »bet beten Raum « Vsg. für ben Milli- ineter amtU6e unb auseertioe 80 Psg. Ändere Soaltenbteilen na* entloreMen bet Se:t*nuM Spät einlaufenße ober ben Raum übet st, Sette einnehmende An- seiaen Und wir berechtigt, nach bet Tertfpaltenbrette tu setzen unb ,u berechnen. Soaen. Reklamen berechnen wir die Lol.-Zeile mit 6.00 Mk. Zeder Rabatt gilt al» Barrabatt. Set 3u»tuntt durch die ®ef*3ft»fteUe und Vermittlung bet Ange- bot» 1 Mk. SonbergebSbt.
nach Bewilligung einer angemesien-n sprist Ire o!S genügend erachteten Mapnohmen nicht ergritten worden find. Tie Entscheidung des Entschädignngsa'tSschuffcS erstrecke fick mich noch auf die AnSgaSenver- mtndcriing. Hierfür ist voraeseken, baa im Anril eine Revifion der Ausgaben im oousdatt erfolgen foll. Auüerbcm wird ver'angt, dast bis rum 30. April bie Prosekte einer inneren deutschen Anleihe vorl egen und daß in da» Studium der Bedingungen für die Auslegung einer «ntteren Anleihe elnae- treien werde. Schließlich soll biS zum 30 Avril ein Programm nufptfiri't werden gegen die K a v i t a l - flucht und ein Programm über die Kenwoll.- brr gäbe habe, die Telegraphenleitunzen za zer-1 Aussuhrdevisen. Ter KontrollauSschutz soll euch mit stüren. der deutschen Regierung eine Pro-edur schotten, nm
Bei der geheimen Funkenanlage handelt e» sich nicht | die Kontrolle über die Ausfuhr und Nber den Eingang vm eine Hochantenne, sondern um eine private, uner- der Devisen wirkungsvoller zu gestatten. SchliesD^ luubte Rahmeneinrichiung. DaS sind ouadratiiche Rab- wird auch von der detEen Reo-erunn «friattaL d"
7,„„. r.Hibmhnetem Kläcke mit mefitet'n Ir,e "Ne notiven^igen Makinohmrn ergreise, nm die »en von wrmgen Luadmtmetern Mche mtt «ach dem Ausland grichattten Ka-?tallen
Wknduu.s . ea.n aus isoliertem Kupl^rdraht. ^chaoUN-1 xrwLgllchrn. Nm in Zulun« Kavitalttucht -tu »er. tien an unlernchteter Stelle lauten auf etwa 5niiet |Wlrtffn| ut,b vm bcn »tn«?a*ta der s»-n onSgesiil-rt-n Dutzend derartlger Stationen ut B-ritn ermkiottch-m. wird der AuSschnst eine ste-
AlletdingS sirck Rahmenantennen nur zum ^Empfang I fonbete q?rnfMnfl narnehmen. wird verignat,
funkentelegravhifcker Nachrichten befähigt. Senden kann I bfl* bgr brm 31 «pgrj pesetzarherisch- m-
man nur mit Hochantennen. Durch die Revolution sind I griffen werden, um die volle UnahhSng'ale't der «nzZblige Geräte der dmhtlosen Trlegcaphie durch bstiarxfchsk'^nr gegenüder der deutschen Regierung
Atcrtiiches Vertündigungsblatt des Kreises Marburg
Anzeiger für (das früher kurhesiifche) Oberhesfen
Berlin, 22. Marr. Säiutl'ckr Blätt-r stimmen darin übercin, daß bie Entscheidung d-S Sntschädigungs- -'i?ichujf»S keine Ertockt--rung in finanzieller Hin- sickt, wie man sie auf das Siu'idungsersuche» der deut- 'ck-m Regierung erwartete, sondern das Gegenteil bedeutet.
Ter „Lokalanzeiger" schreibt: Der Reparatrons- oussckuß weiß, daß er Deutschland wi'der vor Ver- vflicktuuien stellt, die es nickt erfüllen kann und ipielt damit bewußt daS ränkereicke Spiel weiter, den Krieg gegen Deutschland mit anderen Mitteln sortzu- i-tzen. Frankreich triumvhiert ern-ut ans der ganzen o<uie. Pvineorä darf die Entscheidung als eine der Stationen auf dem Wege Frankreichs zur Rbeiu.greuze brirachirn. Man sei sich unter den Abgeordneten darüber einig, daß sich keine Regierung sinoen werde, die derartig« Steuern, wie sie von der Rrvarrtianslommission verlangt werden, durchbringen könnte. Man halte es nickt für ausgeschlossen, daß die Forderungen ver Repara- tionSkommission eine Krise herbrisührtn können, deren Folgen nickt abzusehen seien.
Die „Zeit" betont, daß der Beschluß oer Repara- tionskommissiou eine weitere Vereitelung de? Kon- ser'nzyro-rmmms fei, bas flot)b fit (penne
aufpcflcftt hab'. A^s nach bent ^iftette in O^nntx für Deulickland Ersprießliches hewuskommen soll, to.schwer abzusthru. Es dürste kaum die Reisekosten unse-
genb =■*» tut«
Umerilas Sorhtmno«. I Am 31. Mai wirb ber «ustchuh vrO'-n. wa« von
. «-Märtz Nach einer vonl WÄÄ
wiedergegebenen Meldung kündigt man an oy veiler b,r qsuSickust ben vrovitnn'wrn A'-teckuv en'wevrr 6^ Stell« an, Staatssekretär Hughes habe den Verbündeten ftl*iaen ober für unwirksam erküren. Mtrv er fü'
»enierunaen eine Note übermittelt, in der er die unwirksam trffirt, werben bfe auf <Snntb v'r «*<4 ., wesbalb die amerikanische Entsckeibnnq vom 13. Stwar 1922 und be- wmen-
Vründe auSernandersetzt, weshaw vte amenranttch. Rn,fAribunn vori"nttg gt""-v«^ S'"nmen
Regierung verlangt, an der Berterlung der 1,011 leinfieforbert treten k?nn-n unb mi'll-n in fee« j Deutschland geleisteten Zahlungen teilzunehmen, um ouf Me ttnaUtiafeitSrrnRrrna foTaei>brn 14 Dog-n f>el bie Rückzahlung der Besetzungskosten zu erlangen. Man Bermeibunl, der N?-rigfttrwtng be8 in 9 17 b't An- füfli hinzu, der Tert dieser Note werde innerhalb laae 2 be? Te»s 8 beS Vertrags vorgesehenen Versah-
Havas berichtet au» New Hon. Nachher „Eve-ung 9(ui3fülu^ JU etnem festeren KeitptmN ritte Bersealunq $oft" wünscht Präsident Hardtng, daß die Vernmgten ^cutf(üianb8 bei Erfüllung der tat eltvelnr t nukge- Ltaaten in Zukunft offiziell im SntfchÄigungSaus- führten Bedingungen feststellen. so würde der Ans- *fchub für ungltltg erklärt unv ver Zahlungsplan,
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