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Die Blutsaugev Mitteleuropas
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sprochen. Er hat sich wohl gehütet, zu sagen, wir können nicht reparieren, wir werden niemand bezahlen. Er hat im Gegenteil erflSrt, daß Deutschland Mr* pflichtet sei, zu zahlen, aber das Reparation-Problem müsie der Weltwirtschaft untergeottmet werden. Das praktische Mittel, um daS finanzielle Gleichgewicht in Europa wieder herzu stell en, sei eine internationale Anleihe unter der Bedingung daß Amerika daran teil* nehm«. Der Appell ist geschickt, weil er den Wünschen der europäischen Regierungen entspricht. Rathenau Hai gewissermaßen auf Amerika die Verantwortlichkeit für eine Möglichkeit der Regelung der deutschen Verpflichtungen abgewälzt und diese zur gleichen Zeit zu einem Teil der Gesamtheit der europäischen Probleme' gemacht, di« sich auS dem Krieg ergaben.
Zur ümegelono bet Womtengebä’ter.
Berlin, 8. März. Der Beamtenausschuß des preußischen Landtages hat sich am Dienstag mit der Frage der Neuregelung der Beamtenbezüge beschästigt. Der Vertreter d«S Finanzministeriums, Regierungsrat König, führte auS, daß in der vorigen Woche Ver* Handlungen des Reiches mit den Finanzminiflern der Länder stattgefunden haben; eine Einigung wurde nicht erzielt. Die Neuregelung werde «ine erhebliche Er- HSHung der GrnndgchSlter der unteren Klassen bringen. Auch die RuhegehaltSempsänger und die Hinterblie* denen sollen in ihren Bezügen aufgrbessert werden. Tie Wirtschaftsbeihilfen (Ueberteuerungszuschläge) könnten vielleicht abgebaut, aber nicht beseitigt werden.
Tie Beratungen der Spitzenverbände der Gewerkschaften über bk neue Teuerungsaktion der Beamten haben laut „Kreuzzeitg." begonnen. Die Besprechungen sollen morgen fortgesetzt werden, um eine Basis für die am Freitag mit der Regierung beginnenden Verhandlungen yi füztex. Sovvhl tm ReichSftmmzminWriuru
Die Konferenz der Finanzminister.
P a r i s, 8. März. (Havas.) Zn ihrer zweiten
Ggglito M« an dn WnW bet Santrol- AMW.
ein«» der widerlichsten Bilder, die man ft« vorstelle» kSnu«. ES werde gefast, baß England mttmachen müffe, da die Verbündeten ei auch tun. In diesen besonderen Fällen würde er sich freuen, wenn England mit den Verbündeten nicht zusammen- gtnge. /
2. Pbillimore gab der Hoffnung Ausdruck, datz die Rede Lord Newton» die Regierung dazu bewegen werde, diese Frage zu erwägen. ES würde ein «roher Gewinn für den Frieden der Welt sein, wenn die Ge- f(Düfte dieser Kommissionen aushörten und wenn sie io bald wie möglich zurückgezogen würden.
P a p i s, 8. März. (Havas.) Der „Temps" berichtet, daß die deutsche Regierung den Vertreter de« Entschädigungsausschnsfes in Berlin in Kenntnis gesetzt hat, datz ste di« Dekadenzahlung in Höhe von 31 Millionen Eoldmark, die am 8. März fällig
Besten unserer Volksschulen. .
Abg. Lukas so wid (Deutschn.): Wrr stehen ge* schlossen auf dem Boden der Bekenntnisschul« und werden Mittel und Wege finten, unseren WtllcN durchzusetzen. Wir foltern, daß unsere Jugend jn charaktervollen Menschen erzogen teerte. . Gegen den über handnehmenden Schmutz in Wort und Bild muß entschieden vorgegangen werden. Die Schule muß frei bleiben von politischen Kämpfen. Die Gedanken der entschiedenen Schulreformer, dieser Revolutionäre tm Schulwesen, lehnen wir ab. Zu Versuchsschulen ist die Zeit nicht angetan. Der ungeheuren Not der Junglehrer muß abgeholsen werden. .
Abg. Frau K u l e s, a (D. Bpt): Der Reichsschulgesetz- entwurf läßt uns feitet schwere Kämpfe befürchten. Bei I feer Einrichtung ter Schulen dürfen nicht politische. PW- tern müssen pädagogisch« Gesichtspunkte gelten. .Urne« Jugend wird zu sehr materialistisch beeinstußt. Dem überfonfessionelfen Religionsunterricht könne» wir
M)Wt Mag.
Das Volks-Schulwesen.
110. Sitzung vom 8. März.
Die am Sonnabend abgebrochene Weiterberatung teö EultuShausbalt» wird beim Abschnitt Volksschulen fortgesetzt. . m. , .
Abg. Waentig (Svz.): Wenn bte Rtesengewm« von Industrie und Landwirtschaft steuerlich gerecht erfaßt würden, dann könnten mit Leichtigkeit 100 Millionen mebr für die Volksbildung auSgeworfen werden. Die zersplitterten Landschulen sollten zu Großschulverbanten mit steigenden Klassen zusammengesaßt werden. Die Mittelschulen müssen ten KreiSschulräten unterstelltwer- ten. D« Lehrerbildung muß auf höheren Lehranstalten und pädagogischen Akademien geschehen, die an Um» v-rsitäten angescklossen werden und aus simultaner Grund- i löge stehen. Gegen dieienigen Krrisschulräte, die aU Freunde der weltlichen Schule bekannt sind, totrb fetter unter der Führung von Geistlichen eine unverantwortlich« Hetze getrieben.
Abg. Gottwald (Z.): Bei ter Reform ter Sebwr* I auSbilduna muß besondere Rücklicht auf bte Bedüttmfie bet Landschulen genommen teerten. Der Unterricht ist den Bedürfnissen de« Santes anzupassen, und dazu sind bodenständige, Heimattreue Lehrer nötig. D« chrrsfe liche Elternschaft, ob evangelisch oder katholisch, muß die Gewißheit haben, daß die Erziehung ihrer Kinde« ihre« Wünschen und Anschauungen entspricht. Auch darauf ist bei der Lehrerausbildung zu achten. Für den katholischen Religionsunterricht wird immer noch nicht genügend gesorgt. Ueber alle konfessionellen Gegensätze hinweg sollten sich alle Schulfreunde zusammenfinden zum
Die „Freiheit" veröffentlicht als Beweisstück ihrer Behauptung einen Brief des genannten Winzerverbandes an den R^ierungsrat Dr. Jaffö-Berlin, in dem sich der Verband bereit erklärt, 110 Flaschen Weine verschiedener Marken, die Flasche zu drei Mark, an ten Minister sofort abzusenden. Eine der sozialdemokratischen Partei nahestehende Korrespondenz teilt weiter mit, daß die sozialdemokratische Partei bereits in der nächsten Reichstagssitzung wegen der Verösfentlichung der „Freiheit" einen Schritt zu unternehmen gedenke.
Das „Bttl. Tagebl." hört, daß Tr. Hermes voranS- sichtlich bet der Verhandlung über den Haushalt teS Ernährirngsmimsteriums sich zu den Beschuldigungen äußern wird. Der ,Lokalanz." sicht in den Enthüllungen einen letzten Versuch, die Ernennung des Ministers Hermes zum Reichsfinanzminister zu ver- eiteln und glaubt zu wissen, daß die Anschuldigungen haltlos sind. . „p
Mm Anklagen gegen SfoiWraiitr Arms.
Berlin, 8. März. Die „Freiheit" veröffentlichte gestern schwere Beschuldigungen gegen den Reichsernährungsminister Dr. Hermes. Rach den Angaben der „Freiheit" soll der Minister hervorragend« Weine in großen Mengen zum 15. bis 20. Teile deS Handelspreises bezogen und sich durch besonders gute Behandlung des Winzerverbandes dikfür -erkenntlich gezeigt haben.
Eine Berliner Korrespondenz glaubt die Meldungen fccr „Freiheit" bestätigen zu können und'will weiter «fahren haben, daß Dr. Hermes im April 1920, also unmittelbar nach seinem Amtsantritt als Minister, ' von dem Winzerverband in Trier 200 Flaschen Wein, testen offizieller Handelspreis 35 bis 60 Mark die Falsche betrug, für drei Mark die Flasche bezogen, aßfo etwa 7000 Mark bei dieser Liescrung erspart
Marburg
Donnerstaa. deu 8. Mörz Lenzim,.
Loudon, 8. März. Im Oberbau« lentte gestern Lord Newton die Aufmertfamtcit auf ble übermStzt- cen Ausgaben im Zusammenhang mit den zahlreichen inleralliierten Kommissionen in Mitteleuropa und deren Auswirkung auf die wirtschaftliche Erholung der vormals feindlichen Staaten und deren Fädigkeit Entschädigungen zu zahlen. Lord Itetoton sagte, nach Einstellung der Feindseligkeiten sei eine große Anzahl von Kommissionen über ganz Surova gesandt worden, Milttärmissionen, Matinemisstonen, Lutlfahttmissionen, Finanzmissionen, Leben«minel- missionen, Etsenbahnmisstonen u(W.
I wie auch auf Seiten der Gewerkschaftsvertreter beftrht dem Matte zufolge ter Wunsch die Zulagen für di« Beamten stafftlsörmig zu gestalten. Die Gehaltserhöhungen sollen in ter Weise durchgeführt werten, daß diesmal besonder« die Angehörigen der mittlere» und unteren Klassen berücksichtigt werten.
nicht teiftintmeit
Kultusminister Dr. Boelitz geht auf dte Not bet Junglehrer ein. Von rund 23 000 Junglehrer» ftnb nur rund 12000 beschäftigt. 54,4 Prozent sind bo* schäftigungSloS. Die Schuld an dieser Nottage trägt tet Krieg und der Friedensvertrag. Die Regierung wich sobald da« Material vorliegt, zunächst die ältesten Jahrgänge einstellen vnd mit Vertretungen zu beschäftige« suchen. Zu begrüßen ist der Reichstagsbeschluß auf Austausch ter Junglehrer unter den einzelnen Ländern. D« Aendernng der VvlkSschullesebücher ist eine schwierig« Auf- gäbe. Die Richtlinien werden Ende Mai veröfientlM weiden. Die Lehrerräte haben sich bewährt, wo sie sich im Rahmen ihrer Zuständigkeit hielten. Die Zahl ter Lehrer, die sich lveigern, Religionsunterricht zu erteilen, ist von 663 auf 625 zurückgegangen. (Lebhafter Beifall rechts und int Zentrum.) Auch in der Lehrerschaft wächst also das Gefühl, daß auch bte Religion ein Erziehungsmittel ist. (Beifall.)
Abg. Solz (llnabh.) wünscht bett Abbau ter Mit- telschulen, bte nur StandeSschulen seien. Ausgabe bet Lehrer, besonders der katholischen Lehrer, dürfe eS nicht sein, die Kinder zu Ihrem Glauben hinüberzuzteben. Die Erziehung der Kinder sei eine Aufgabe zweiter Ordnung für die Schule; die Schule habe die tmijen- schastliche Erkenntnis zu fördern, sowie ten öm« dte bie Ideale, Wahrheit. Gerechtigkeit und Schönheit. Wir streben bie Ausbauschufe an, bei der der Aufstieg gerecht gehandhabt wird. Der Redner tritt schließlich kür bte akademische Ausbildung ter Lehrer und für bie politische Freiheit ter Lehret ein.
Abg. Kimpel (Dem.) führt auS, er glaube mcht, I baß ein besonderer Zustand in unserem Schulwesen vor« I Händen wäre. Wir denken nicht daran, die in ter Bet« fossuna festgelegte Konfessionsschule abzuschassen, «bet I wir wollen uns auch die ebenso verfassungsrechtlich zuge- deutelte weltliche Schule nicht nehmen lassen. Der Kamtst des Zentrums gegen die nassauischen Simultan,'chnlex I totrb mit einer falschen Begründung geführt. Wir haben eine Fülle von Zeugnissen auS Nassau, bie sich > amtlich für die Beibehaltung ter dort seit huntett Jahre» I bestehenden Simultanschule aussprechen. Der furchtbaren Notlage bet Junglehrer muß endlich ein Ende macht werten.
Um 5 Uhr totrb bk Weiterberatung auf Donnerst! « Mittag 12 Uhr dettrüi.
In Petersburg ist am 4. Mär, bte Marinea kx- demte per roten Ard eiter- Md Bauernflott« «rstMch 1 worden, — --------
«rM otetn die Mtric-aiÄuw- AMnft.
Bi« 20. März Abänderung verlangt.
Berlin, 8. März. Wie die Matter aus Paris .melden, hat die interalliierte Kontrollkommission gegen bie Fassung des deutschen Artillerie-Regle* pi e n t s in der Note vom 27. Februar bei der deutschen Regierung Protest eingelegt und verlangt, daß dieses Reglenirnt vordem 20. März abg« ändert und ihr bis zu diesem Datum der Tert der Abänderung Mergcben totrb. Die interalliierte Kommission begründet ihr Ersuchen in Attikel 160 des Berfailler Vertrages, worin. bestimmt ist, daß die Deutschland zugcbilligte hundetttausend Mann starke Reichswehr lediglich dazu dient, „die Ordnung aufrechtzuerhalten und die Grenze zu bewachen."
Der ,Lokalanz." glaubt nach Erkundigungen von zuverlässiger Stelle die Nachricht bestätigen zu können und bemerkt, daß die Ausbildungsvorschrift für bie Artillerie eine in jeder Hinsicht einwandfreie Arbeit ba,stelle, woraus nur böser Wille etwas anderes herauslesen könne als die Absicht, unsere schwache Neichswehrartilleri« zur Verteidigung zu schulen.
Sos SiMkliMMMk.
Die Bedingungen der Deutschen Volkspartei.
Ve rlißlpZ. März. Die Ausschußberatungen über die Steuervorlagen sind bi? (in? das noch aus- strhende Mantelgesetz der Zwangsanleihe- atee'chlvssen. Für Sonnabend ist eine gemeinsame Sitzung der Stcuerausscknisse in Anwesenheit des Kanzlern und 2er anderen Regierungsvertreter geplant. Die Beratung her Steuergesetze im Pleuum wird laut „Voss. Zeitg." rrfi Ende der nächsten Woche beginnen können. Wie Has „B. T." schreibt, wird das Stcuerkompromiß nicht von der Regierung dem Hause vorgelegt, sondern von einer der Parteien als Initiativantrag, uns totrb sich auch aus das Mantelgesetz ter Zwangsanlethe erstrecken. ,
Laut „Achtuhrabendblatt" hat Abg. Strese- mann gestern in einer Rede drei Bedinznugen ter Deutschen Volkspattei für ihre Teilnahme am Stctier- kvmpromiß und ihre Zustimmung zur Zwangsanleihe genannt: Nichtverwendung der Einkünfte ter Zwangsanleihe zur Deckung von Fehlbeträgen ~ tm haushalt, sondern nur zur Finanzierung der Sachleistungen; Sparsamkeit und Befragung des Par.a.- ments bei dem Abschluß wichtiger Abkommen. Äußerem würde die endgültige Ernennung von Dr yermes zum Reichssinanzminister von der Deutschen Volkspattei begrüßt werden.
Unabhängig-kommunistische Aktion gegen das Steurrkompromitz.
Berlin, 8. März. Dis „Rote Fahne" ver- ^fentüdtt das Schreiben der kommunistischen Parioi an die U.S.P., in dem diese zu <nem gemeinsamen Vorgehen gegen das Steuerkompromitz aufgefordert wird. Das Zentralkomitee der U.S.P. -wird »in dem Schreiben gebeten, mit den Kommunisten gemeinsam zu beraten, auf welche Weise dte Einheitsfront aller Arbeitenden gegen die Steuer- gesetzs zur Tat werden könne. Nutzer dem parlamentarischen Vorgehen sollen Massenversammlungen vnd Massenkundgebungen als erster Schritt in dem autzerparlamentarischen Kampfe in Betracht kommen. Wie die „Rote Fahne" weiter mitteilt, wird in einer vorläufigen Antwort der U.S.P. erklärt, datz das Zentralkomitee der Partei sich mit den Vorschlägen des Briefes heute in einer Sitzung befassen werde.
Dte ■AbberbeiP.iche Zeitunerscheint ,e*smal roödjentH». - Bejugsmet. mamatU« oimeZustellung 10.50 m, burd> die Volt 13 Ml. Für au,fallen»r Nummern infolge Streits ooer elementarer (Eteigntiie kein (Etiag. - «erlag mm De.
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- . hetiäat für Bte 9 qefp. Zeile oder deren Naum 80 Pfg. für den Milli-
&1Hs.
Der englisch« Lord hat ebenso mutige wie ver- [en 'ufw.' Eine r i e s i g e I nünftige Worte gesprochen. Tatsächlich zehren die
Hord« von Beamten männlichen und weiblichen Verbündeten am Mark des deutschen Volkes. Un Geschlechts vaben sich Int Frühfabr 1920 nach Wien be- während wir den letzten Heller und Pfennig Y«r- gevex, um zu untersuchen, welche Entschädigungen de- ben mfirren schwelgen die Truppen im besetzten I zablt werden rennen. Die seien ein ganzer Jahr m .. . i. »nmmiisionen der Verbündeten in
Wie» geblieben. Di« Kosten der Mission hätten 7^ Gebiete und °t« N0MM.ssi°nen oe Millionen Kronen betragen. Von bietet Dumme habe den deutschen Städten tm U t !• Mc österreichische Negierung 2% Millionen bezahlt, die englische Lord widerlich findet, erscheint uns in übrigen 5 Mtllisnen Kronen hätten die Derbünderen Qtnje aufreizend zu sein. Dieselben
aus ihren eigenen Taschen bezahlen müsien. In ^eten dte im Rheinland Schulunterricht im
SntschädigungSausschuß koste monatlich 82 Millionen Bevölkerung durch die Art, wie ste ihre Leute vom Matt und der Kontrollau«schusi, der zum Zwecke bet I ?gjar{ ^e1 deutschen Kraft leben lasten, zu Hatz und Entwaffnung in Deutschland anwesend let te^be ouS bezeichnend, datz sich dagegen
1569 Personen und kost« mcht weniger alS 2814 Milli- 6eknoichair. f selbst
onen Mark monatlich. SS bleibe kaum etwas sür schon Stimmen im Lagen ver 4>eiJ„n..r.n jeiv, die Kontrollkommission zu tun übrig, und trotzdem erhebe».
habe ihr Perfonenbestand keine riet «ermind?rung erfahren. Ihr Bestand werde immer noch aufrechter- ballen, da van Zett zu Zett in Deutschland nach ver- flecltc Waffen gefunden würden. Solange England und Frankreich sich dte Potttlk von der SensattonSpreff« > kontrollieren taffe, besiehe feine Aussicht darauf, datz Kommissionen dieser Att verhindert würden, und der größte Teil dieser Kommissionen In Deutschland rinder gewöhnliche« Bevölkerung im SuxuS. Die Gr- samtkosten dieser Komnttssionen tx .Deutschland einschließlich der Kosten der Tntppen in Schlesien betrage die sehr große Summe von 1800 bis 2000 Millionen jährlich. Wenn man zu dieser Summe die Ausgaben für das Bcsatzungsheet rechne, sei es nicht schwer, ein-, ,------- - - -- - - . . . .
Aufeben, daß die Aufgabe, Deutschland zahle» zu taffen, S^ung haben die verbündeten Finanzminister die schwieriger und verwickelter sei, als sich dte Leute In Frage des Wiesbadener Abkommens, dis Frage der England vorstellen. . hnrffrtn™,_ Anrechnung der Saargruben und die Frage des
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Kommissionen nach dort entsandt worden. Die matt- Deutschland geleisteten Zahlungen geprüft, time Stärke Ungarns belaufe sich auf vier mehr oder! de« deutsch«» Schiff«,
weniger veraltete Patrouillenboote auf der Donau, =»« Bet ee”twew
und trotzdem sei geplant, eine Marinekommission nach London, 8. März. Don der Regierung wird Ungarn zu entsenden, die au5 b t e t « b m l r a ten datz der durch den Verkauf der deutschen
bestehe, um Ungarn zu entwaffnen. Der nnfnarti®e | •.<! Betraa 20 Oft? 912 Pfund Sterling
Teil der Kommission bestehe «ms 250 bis 300 Personen Schiff« erzielte «ettag 20 1M/91^ Psuno «lernng und koste mehr als das gesamte unearifCbe Heer. Wäh-1 betrage, von denen 5 869 036 Pfund b^ahlt worden rend der ersten sechs Monate habe diese MiNtätkoniroll- |ejen. Der Restbetrag werde grötztenteils inner- kommission 250 Millionen Kronen gekostet, und die mo- . « « crabren bezahlt natlichen Kosten' dieser Kommission werden setzt auf 80 ValD 1 'Sa 'Ten De3ag ' Millionen Kronen gefchStzt. Ein btttischer gewöhn- Französisches Urteil über Rathenau.
X ÄV..ÄTÄÄ 8. M-„. 8« b-- rlhlSt»
ebenso viel wie ein ungarischer Premierminister in des Reichsministers Dr. Rathenau schreibt der einem Jahr. Die ganze Kommission koste 10 Milli- „Gaufoiz"; Dr. Rathenau hat di« Sprach« eines onen Kronen. B u kg ar ie n, das ebenso wie Ungarn eine« geschickten Diplomaten flennt einem riesigen Defizit zu kämpfen habe, sei auch) ° -
ein Anteil der Kommissionen zugewtesen worden. Die Militärkommisston bestehe aus fe einem Vertreter aller Großmächte, und eS gebe absolut nicht« zu stun. S I e. lebten auf bte teuer ft en Manieren. Ein Maschinenschreiber, der zu dieser Kommission gebäre, empfange zweiundeinhalbmal so viel tote ein bulgarischer Kabinettsmtnister. DaS Haupt einer der Delegationen in Vulaarien (glücklicherweise nicht der englischen) habe sich auf Kosten der bulgarischen Regierung ein großes Klavier aus Wien kommen lassen und in einem Hotel tn Sofia aufgestellt. DaS Haupt der Dele- gation habe sogar der bulgarischen Regierung eine Rechnung für das «Stimmen des Klaviers übersandt.
: Bulgarien habe für diese Kommission im Zusammenhang mit den Kosten für die interalliierten Truvven nicht weniger als 721 Millionen Franken ausgegeben.
Der «»Slick bfefer Kommtffionen, bte auf dem Bankerott be« Bolle« gebelbe», fff
Anirtiches Verkllndigungsblatt des Kreises Marburg.
Anzeiger für (das früher kurheMchej Oberhessen