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Rathenau übev die Weltlage
deckt sind.
Pr»test gegen Eingriffe in die Polizeihehett.
stützung zu leihen.
In verhindern.
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nahmen verlangt, doch stehe die Antwort noch aus.. Allerdings lieg« eine Presjemeldung bot; wonach die Ukbrrwachnng Bayerns durch Berlin in Abrede gestellt werde; er tootte aber mit seinem endgültigen Urteile nach solang« zurückhalten, bis dir Angelegenheit durch eine amtliche Gegenerklärung der Berliner Stelle völlig llargelegt sei. Die bayrische Regierung habe es nicht unterlassen, darauf hinzuweisen, daß' 6$ feine größere Belastung für die Volksfiimmung in Bayern geben könne, als einen Eingriff in bi« bayrische Polizeihvheit. Auch an der möglichst bargen Klärung de- Erzberger- mordes habe die bayrische Regierung ein Interesse, aber Vorkommnisse wie di« vom 22. Februar seien nicht öfter erträglich. Wenn auch das Vorgehen der badischen Staatsanwaltschaft eine Belastung gegen Dr. Müller ergab, so sei doch die Aktion gegen all« anderen Personen ein Hieb in die Lust gewesen.
Myern US- hie StzSe M -kN Mör-eru Crzterzer;.
Grundlagen erschüttern mutz. ES wird die bestimmt« Erwartung ausgedrückt, daß die deutschen Leitungs- Verleger in der Erkenntnis, daß «S sich jetzt tatsächlich um Sein oder Nichtsein handelt, mSgliW zahlreich an den Verhandlungen teilnehmen.
Die Berliner Morgen,eitungen kost« dlM W 60 im Stratzenh ander eine Mark.
In dieser AufstÄlung sind nicht enthalten die von Deutschland direkt an die BesetzungSarmeen geleisteten Zahlungen in Papiermark, Sachliefernngen und Dienste sowie schließlich die von Deiitschland für die verschiedenen Kommissionen gezahlten Beträge, die ihm nach dem Wortlaut deS Friedensvertrages zu Last fallen. Der Gesamtbetrag in Höhr von 6',4 Milliarden Aoldmark kann Nir folgende Posten Verwendung finden 1. Vorschtlfse zur Erleichterung von KohlenNrfe- ungen auf Grund des Abkommens von Svaa t* Höhe von 390 Millionen Goldmark, 2. Besatzungskosten bi? 1. Mat 1923, soweit sie durch die Zahlung in Papier- mark und die »den erwähnten Leistungen nicht ge-
Das Ergebnis von Cannes sei kein negatives ge-1 wesen, wenn auch durch die Amtsniederlegung des französischen Ministerpräsidenten die Konferenz I leider nicht hätte zu End« gebracht werden können. I
Rathenau erNärte weiter, daß er nicht erwarte, es könne einem aus 40 nicht durchweg am Friedensvertrage beteiligten Rationen bestehenden ©ie- mmm, wie cs die Senucser Konferenz darstelle, da - Entschädigungsproblem und den Versailler Vertrag zur Beschlußfassung unterbreitet werden. Dafür sei Genua niemals der Ort. Wohl aber werde die | Möglichkeit gegeben sein, daß in Genua die all-
I gemeinen Ursachen der Welterkrankung erörtert werden und daß die Nationen gemeinschaftlich nach solchen Wegen suchen, die zur Gesundung des ganzen Kontinents führten. Praktisch werde Genna vermutlich das erste Glied einer Serie von Konferenzen sein, die voraussichtlich dieses und das nächste Jahr in Anspruch nehmen würden. Die Konferenz gebe uns die Möglichkeit zu müydlichir Aussprache mit den Staatsmännern unserer Rach barvölker. Der Weg sei unter allen Umständen dem Austausch von Noten vorzuziehen.
Was die Entwicklung des Entfchädigungs- I Problems selbst betreffe, werde das hierfür zuständige Gremium voraussichtlich der Entschädigungsausschutz bleiben. Zunächst könne es sich nur um provisorische Lösungen handeln. Auf der einen Seite sei ein gewaltiges Eeldbedürfnis bei den empfangsberechtigten Staaten vorhanden, auf der
1 anderen Seite sei die Zahlungskraft Deutschlands, besonders in Barmitteln, außerordentlich b e -
säumig werden wird, nicht erstaunt sein. Der Berichterstatter des Blatt«, fügt hinzu, di« deutschen Staatsmänner hätten noch nicht gelernt, die Sachlage offen und aufrichtig auseinander zu setze«.
grenzt. Die Dekadenzahlung von 31 Millionen, die uns als Vorprooisorium für die ersten Monat; 1922 auferlegt ist, habe den Wechselkurs l rreits in starkem Matze zu Ungunsten Deutschlands beeinflußt. Man dürfe sagen, daß die deutsche Leistungsfähigkeit in der Barzahlung ihr Matz finde in der Bewertung des Dollars an der Berliner Bör.e. Einmal jedoch müsse auch anstatt der provisorischen Regelung eine endgültige eintreten. Das Entschädigungsproblem sei nur ein Teiljrroblcm innerhalb des allgemeinen Weltverichuldungs- kreise^ Die Weltoerschuldung umfaße Europa und Amerika gemeinschaftlich. Die meisten sind Gläubiger und Schuldner zugleich, nur wir ausschließlich Schuldner. Wenn es gelänge, dieses Problem einer erträglichen Lösung zuzufüh ren, sei damit auch eine Lösung der deutschen Ent- schL):gung ermöglicht. Aber dies könne kaum anders als durch Hinzutritt Amerikas gelingen. Zn diesem Falle würde vielleicht mit Hilfe aller curo- i päisches nnd au^reuropäischen Kaxttalstaaten eine
rüüzutreten.
Balfour für Lloyd George.
8« mi Das GntWiowroto.
Berlin, 7. März. Zm Hauptausschutz des Reichstags besprach der Reichsminister des Beuhern Rathenau, bei Beratung des Haushaltsplanes seines Ministeriums zunächst die drei Auffassungen, die gegenüber dem Entschädigungsproblem in Deutschland erkennbar seien. Er betonte dann, er habe in seiner Rede im Reichstag erklärt, doh das Matz der Erfüllung gegeben sei durch di« Frage, wie weit man ein Volk in Not geraten lassen dürfe. Dieses „dürfe" habe er unterstrichen und unterstreiche es nochmals: denn darin wäre die sittliche Verpflichtung mit enthalten, nur bis zu dem Punkte zu gehen, den ein Staatsmann verantworten könne. Fede andere Auslegung I dieser Worte sei ein Mißverständnis oder böswillig. Psychologisch hab« sich das Vorgehen der Regierung als richtig erwiesen. Die Sprache der Tatsachen sei so stark, daß heute in allen Ländern das Entschädigungsproblem von neuem studiert werden müße. Gerade jetzt schwebten Verhand-
I hingen darüber, auf welches Matz die Zahlungen für 1922 begrenzt werden sollen. Im weiteren Verlaufe seiner Rede führte der Minister ans, daß
I die zerstörten Gebiete Frankreichs'wieder hergcstellt, I werden müßten. Co lange sie als Wüsteneien zwischen Deutschland und Frankreich liegen, würden sie ein Symbol der Spaltung zwischen den Völkern bleiben. Während da, Ergebnis von Wiesbaden mich außen hi« den. beabsichtigten Erfolg g^eitigt
I habe, fei es Im Znnvrn zum Anlaß einer schweren Agitation und Kontroverse geworden, , und zwar nicht nur gegen die Sachleistungen. Die Argumentationen, die dieser Kontrovers« zur Unterlage dienten, machten es jedem Unvoreingenommenen klar, daß es weniger wirtschaftliche als politische Fragen waren, die di« große innerpolitische Agitation gegen Wiesbaden hervorgerufen haben.
M beoorUrtenbe MImimMM DeiWonte.
I« April »der Mai.
Marburg MIM. hro 8. Mm Leu »tag.
M tuiliMt firilt.
Lloyd Georges Rücktritt nur verschoben?
Paris 7. März. Der Londoner Berichterstatter des «Daily Telegraph" telegraphiert daß der allgemeine Eindruck heute ist, dah der Rücktritt !Lloyd Georges nur verschoben wurde, datz er ^er unvermeidlich ist.
t London, 7. März. Der „Westminster Ecz tte" zufolge beabsichtigt Lloyd George sich mindestens 8 Wochen auszuruhen und danach das Programm für die Konferenz von Genua zu entwerfen, ci der tt mehr interessiert sei als irgend ein anderer.
Daily News" berichtet dah die politische Krise noch ' " - Lloyd Georges Rücktritt sei immer
München, 7. März. Gelegentlich der Beratung des des Minnisteriums deS Innern im
StaatshauZhaltsausschuß des Landtags brachten Dr. v. Knllling und Dr. T-irr als Berichterstatter di« Sprache auch auf die Blättrrmeldungen über die Tätig» Der Beginn der Konferenz von Genua. I feit der badischen Staatsanwaltschaft in der Erzberger«
PariS, 7. März. Die .Liberte" glaubt voraus-! fache in München und und auf die Bespitzelung sagen zu können, datz die Konferenz von Genua iheore- Bayerns und verlangten Aufklärung von der Re- «sch am 10. Avril auf Wunsch von Lloyd George begin- qienrtlfl Der Minister deS Innern gab darauf eine «en werde, datz aber der eigentliche Beginn der Ar- - 7« p-... , . - feMellt«. baft di«
beiten nach der Eröffnung aus den 18. April verschoben längere Garung ab, i betet eWeut^ öa« o« toetöf I badischen Strafverfolgungsbehorden m der Erzoergrv-
Die Sinnfeinerparteien. I fache ihre gesetzliche Pflicht taten: E» hätten sich wohl
London, 7. Mörz. In Dublin halten sich fett aber schwerwiegend« Anhaltspunkte ergeben, welche di« "eeftein Truppen von der Stnnfeinerarmee auf, die dem I Reaieruna nach dem bciieitigen Nand der Sache zu ES* SM“ Ä’S b« «-.-hm- ton,, MM-M ‘■(■-I*»”; Truppen, die für den Vertrag sind. Britische Militär- liner Uebergrrffe vorgekommen fe«n. Die b<ch- patrouillen durchfahren tn Panzerautomobilen die rische Regierung habe nach Feststellung dieser Tatsache Stadt, um Zusammenstöße zwischen beiden Parteien | einen entschiedenen Protest an die zustLndigen Berliner Stellen gerichtet, sowie um schleunige Aufklärung gebeten. Sie habe bestimmte Abhilfsmaß-
Fn der Aussprache hob der dentfckwat. Ab«. Hvtzsch hervor, datz daS Proaramm. da« Mini ter Rathenau für die Konferenz tn Genna entwickelt habe, zst unklar und unbestimmt gewesen sei und stellte die Forderung aus, datz man in Genua nicvtS versprechen solle, von dessen Unerfüllbarkeit man überzeugt sei. Gewisse Ausführungen des Ministers haben in tatsächlicher Bezicbuna große Lücken aufgewicie«. So betreffs des Verbültnisses zu Rußland. Der volkS- pÄrteiliche Abg. v. Rheinbaben erklärte: Seine Partei sei nicht dem Irrtum verfallen, die Konferenz von Genua bedeute eine Frage von Leben oder Ster- . 6en; sie würde kein Ereignis sein, daS über unsere ganze Zukunft entscheide. Er stehe der Konferenz skeptisch und kühl abwartend gegenüber und glaube, datz die Entscheidung über die Lösung des Reparations- Problems und damit über die dringend notwendige Besserung unserer wiNschasilichen und Finanzlage auf anderem Wege gesucht werden müsse. Auch er vermißt in den Ausführungen des Ministers ein Eingehen auf unser Verhältnis zu Sowjetrußland. Sier sei eine aktive Mlittk möglich. Der Unabhängige Abg. , Breitscheid erklärte: Die Erfüüunaspolitik des gegenwärtigen Kabinetts habe seine Partei immer unters
I stiitzt. Abg. Dauch (D. VPt.) meinte: Mit den Sach- I letstungen müsse man letzten Endes zur gleichen katastrophalen Wirkung kommen wie bei den Schulden- zablungen. Abg. H a a S (Dem.) erklärte: Seine Partei
I habe den Wert des Wiesbadener Abkommens von vornherein darin erblickt, datz es dazu beigetragew habe, der Welt mehr und mehr zur Erkenntnis zits
I bringen, datz man mit den Methoden von Versailles! I und London nicht weiterkomme. Nachdem diele Politik I einmal etngeleltet worden sei, habe eS keinen Zweck,, zu versuchen, von dieser Politik wegzukommen. Auch innerpolitisch sei es falsch, einen solchen Versuch zi§ machen. Abg. Müller-Franken hofft, datz Genua, uns wetterbringe. Zentrumsabg. Dr. Kaas bemerkte? Man werde zugeben müssen, daß der KurS, wenn auch langsam, tn der gesamten Entwicklung doch nach oben zu streben beginne.
In Beantwortung einer Anfrage sagte?■, Ra-, thcna» noch übet®bie Wnderaufbaufrage, tr t "rbe es für falsch halten, daß Deutschland sich ausschlösfe von dem Mirdriaufbaiikonsortium in London, das
London, 7. März. Ein Berichterstatt«, be» „Daily Telegraph" schreibt, amtliche deutsche Kreise nicht beendet sei. Lloyd Georges Rücktritt sei immer i verhehlten sich nicht die Tatsache, bafo bereits fett „och möglich. Für den Augenblick sei der Premier- einiger Zeit in der Oeffentlichk«t bet Eindruck Minister bereit, die Geschäfte weiterzusübren. ES be- herrscht, daß Deutschland seinen Zahlungen nicht stehe jedoch keine Gewähr, daß er nicht in einigen Wo- . nachkommen können. Man erwarte, daß Ken zurücktreten werde. Es sei nicht ganz sicher daß weroe na^iomm^ . . ,
Lloyd George bis zur Konferenz von Genua im Amte dieser Fall im Mai, vielleicht sogar schon bleibe. — .Daily Telegraph" glaubt yi wissen, datz bet 9[ p r n eintieten werd«. Wenn man die bekannten dem im Hause des Lordkanzlers am Sonntag gegebe- Tatsachen der Lage in Betracht ziehe, die dauernde neu Essen die Möglichkeit der Bildung einer nationalen ' ' Entwertung der Mark, der Mangel Nrning^P°?emärt"e7n zÄweMger ^rgfriede^sei an Rohstoffen in Deutschland und die meist vergeb- die letzte Entwickelung der politschen Krise. Die Rück-1 Versuche, Rohstoffe zu erlangen, so könne 'sicht auf die Konferenz von Genua, für die Lloyd man fi6er pa9 hartnäckige Gerächt, daß Deutschland «George eine väterliche Zuneigung bege, sei einer der' - - - • — ~-
-Hauptgründe, die ihn bewogen hätten, noch nicht zn-
sich ja nicht allein auf Rußland beschränke, sndernl ein Wiederansbaukonsort'mm für Mitteleuropa und Osteuropa sei. Deutschland kenne r-b verstehe die russische Psychologie gut, kenne auch die russischen Interesien gut und achte sie. Mit d'rsem Konsortium fei nicht im entferntesten der E danke eener! Kolonisation verknüpft. Tie Kolonisation ines zivilisierten Landes müße unbedingt zuriickgewiksen' werden. Hier handele es sich nur um eine Ko tion, um Osteuropa zu Hilfe zu kommen. Deutschland werde niemals peTg?»fen, Rußlands Gegenwart und Zukunft in Rechnung zu ziehen. Auch mit '.cUcfe hießen Kräften werde Rußland geholfen.
London, 7. März. Balfour hat heut« in seiner mit großer Spannung erwarteten Rede nach- ^/S^-vr5^Nt.*»1»""^|Sis6eri<ieSetihlnaen5)eutt#fanbs. seien die Interessen des Landes am besten den Hän- «»fste»u«, be« E«lchÄdi«u»g»«u«schuffes. der einer^Regierung anoertraut, die von der gro- Paris, 7. März. D«r Entfchädiaung»«,«s<butz k-n nationalen Bartei unterstützt werde, deren I verösfentlicht eine« amtlichen Bericht, durch den er die tzen natllmalen yDkriet un 19 □ •ptS 31. Dezember 1921 von Deutschland erfolgten
einem Flügel er angehore. Das Zwetparteien- 8eiftun|en bewertet. Danach beträgt:
System sei für gutes Wetter geichaffen. Wenn sich t bU 3al)(ung ttt Gold und auSN»»tschen die Parteien.nicht vereinigt hätten, wäre der Krieg Devisen insgesamt 1184 171 000 Goldmark.
nicht gewonnen worden. Die Fragen, die feit dem 2. Sachleistungen 2 989 514 000 Goldmark.
Krieg entstanden seien, könnten nicht sozusagen nach 3. an abgetretenen Gebieten und übernommenen
Frage fei hierfür ein ausschlaggebender Beweis. I 487 Goldmark. Es fei vollkommen klar, daß infolge aller augenblicklichen Umstände für absehbare Zeit das ' *nere I freundschaftliche Zusammenwirken fortgesetzt werden muffe, das bisher so gute Ergebnisse 5 'zeigt Habe. Niemals sei dies Zusammenwirken notwendiger gewesen als augenblicklich, und dies fei der Grund, weshalb es noch inniger gestaltet werden solle. Lloyd George fei einer der größten Gestalten der Weltgeschichte. Die Interesien des Landes würden nicht gefördert, wenn man Lloyd George schmähe. Es hieße, eine sehr ernste Verantwortung zu übernehmen, wenn man eine Regierung ^wachen wollte, die jetzt vor dem Angesicht ganz Europas als die Vertreterin des festen konservativen und sicheren Staates in der gemeinamen weltlichen! Zivilisation darstehe. Balfour forderte am Schluß feiner Rede seine konservativen Freund« auf, dir Koalitionsregierung, deren Lasten seiner Ansicht nach von keiner anderen Regierung mit größerem Erfolg getragen «erden könnten, ihre volle Kntet--
große Anleihe von Deutschland aufgenommen werden, um die Gläubiger zu befriedigen. Der Kreditgewährung an Deutschland ständen jarje’t bie Bedingungen des Versailler Vcrtroo - en^ gegen. Darüber habe sich niemand deutlicher aus- gesprochen als der Leiter der Bank von England. Ob Genua zu einem Markstein in der allgem-^nen Entwicklung des Weltriedens werde, sei davon abhängig, wie Amerika sich zu Genua verhalte. Durch das Eintreten in den Krieg habe Amerika^örn Krieg entschieden, durch das Eintreten in den uItä® den habe Amerika den Frieden entschieden, und durch den Eintritt in die Weltprobleme der Verschuldung und Sanierung werde Amerika in _ n Lage fein, die Weiterentwicklung in wirtschatlichrr ! und Frieden bringender Richtung zu entscheiden. Derjenige, der den Krieg und Frieden entschieden, habe, trage auch das Wohl für das Wohlerg- )zn derjenigen Völker, deren Schicksal bestimmt wurde, die Verantwortung. Der Minister erklärte zum Schluß, er glaube, daß in Genua der Boden für die
I Erörterung wtrtfck>aftlichcr Grundfragen vorbereitet sei. Wenn wir auch noch immer weit rom wirklichen Frieden entfernt lebten, fo wäre d'h die
I Hoffnung vorbanben, daß der wahr« Frieden drr Welt herannahe.
Aksüiches VerAndigungsblatt des Kreises Marburg.
Anzeiger für (das früher knrheMche^Oberhessen
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nietet, amtliche und Raum übet Seite etnnebmenoe V»
Berechn»««. Spät °h,- TertiDaltenbrette zu fetze« unb zu berechnen,
zeigen fi»b wir ^echtigt, nach m;t ßjjo Mi. Zeder Rabatt gilt als
^ge^ R^arnen b«e»nen di T - unb Vermittlung der Swy
Sauaiatt. Bei an»tunn eondergedübr.
Die xsinW ^aMnetlstriie.
Warschau, 6. März. Der Staatschef Pilsudski sandte dem Miristerpräsid eilten Ponikowsll «'n Schreiben, in dem er mitteilt, er habe sich eiitichlosfeitz, den Rücktritt des Kabinetts anzuuehmen. Zugleich ersucht er, alle Minister möchten bis zur Ernennung bet neuen Regierung auf ihrem Posten bleiben.
Roch der „Zrzeglad Wieczorny" beabsichtigt bie polnische Volks Partei (Witas-Grupp«), bie größte Pav- lamentspartei, sich für bie Bildung eines parlamentarischen Kabinetts mit dem Abgeoionclen Nataj all. MiniZerjwäjideiUen «inzufetzen.
Tie v'betbeiä-dbe ZeitunK erscheint lechsmal «Schenüich. - «eMtzSprer, «»n-tlich nbne’qufteaung 10 durch die Po» 13 Mk. Für ausfallende Nummern ftckolge Streits ober elementarer Ereignisse kein ^mtz- -Dehag °°^^^- S^«^-
■ ZkitWgsvttltgkktaMg in WMnr.
? ■ Die bedrohliche Sage d«S ZeitungsgewcrbeS.
Berlin, 7. März. Die unaushaltfam in bedroh- Whftcr Weise sich weiter verschärsenbe wirtschaftliche Lage der deutschen Presse hat dem Verein ber brutschen jkeitungsverle^er (Herausgeber ber brutschen Tages- |«itungen) gezwungen, zum 18. März eine außerordentliche Hauptversammlung nach Weimar einznbc- »ufen, an der teilzmiehMN er auch die Zritungsver- feger bittet, die ihm nicht als Mitglieder angehören. Sn der Versammlung soll die Gesamtheit der deutschen Veitnngsverlrger Stellung zu der derzeitigen überaus schweren wirtschaftlichen Lage der deutschen Presse Neunten nnd die Maßnahmen beraten, die geeignet sind, einer Zeitungskatastrophe vorzubengrn, die unser natirmalcs unb wirtschaftliches Leben in seinen