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Anzeiger für (das früher kurhesfischej Oberhessen
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Die deutschen Zahlungen
ai die dazu bestimmten Banken in Kenntnis qe'etzt.
von Cannes.
Die ZwangSanleihe.
Irre machen lasten.
Genua
von
aber ein- be-
auf sind
kn deren Verlauf rr über die Konferenz k. a. sagte:
l Gedanken unb Anregungen werden Seite nicht fehle«. Die Vorbereitungen ßMnisterien in vollem Gange, man mutz
deutscher in allen
London, 28. Febr. Heute fanb In der West» mtnsterabtci die Trauung der einzigen Tochier des ene« lischen Königspaares Prinzessin Marry mit St8C' unt Lascelles statt. Aus der Fahrt vom Buckinghamvalasi zur Abtei wurde die königliche Familie von em« vt«t« tauseudköpstgen Meuschemncnge begrübt.
neu den europäischen Kontinent nicht seiner Gesundung entgegenführrn. Aber auch mit Europa allein ist <6 nicht getan. Die Katastrophe de» Weltkrieges hat die SYeltwittschaft so tief beeinflutzt, datz nur Klugheit und Mäßigung auf allen Gebieten innerhalb der Sremen menschlicher Vernunft der Weltwirtschaft zur Gesundung bringen können.
Am Schluß der Unterredung erklärte der Reichskanzler zu den Gerüchten über Differenzen innerhalb der .stentrumspartei, datz eS woül im Zentrum wie in allen politischen Parteien auch Meinungsverschiedenheiten ae- geben habe; die Hauptsache sei aber dir SrundMnftelluna und dabei gäbe eS nur eine Antwort: Einig und schlossen wie kaum jemals! -
Koblenz hat die interalliierte Oberkommission in den Rheinlanden bä Auswerfung des Senators Julius Budenbender in Landsstuhl (Pfalz) aus dem besetzten
Paris, 28. Febr. Me der „Temps" mittcilt, hat die deutsch» Regierung den Entschädigungsausschuß von dec Uebcrwrisung weiterer 31 Millionen Gold mark
Gebiet angeordnrt. Bndenbender wird als ehemaliger deutscher Offizier bezeichnet und soll in ständigen Beziehungen mir alldeutsche« Kreisen des unüefester Gebiets ^standen haben, denen er alle erreichbaren Aus-
Vertreter. ES gebe auch ein andere- Deutschland, von dem hauptsächlich in den arbeitenden Kreisen gesprochen werde, eher diese Leute würden selbst zugestehen, wenn man sie fragt, daß sie gegenüber den andern rhn- mächtig bleiben. Der Redner sagt ferner, Deutschland I verfüge über wenigstens 250 000 hervorragende Kadrrs, von denen 100000 Mann in der außerordentlich vervollkommneten Armee und 150 000 Mann in Forma- tim en eingestellt seien, di« für eine rasche Mobilisierung ausgerüstet würden Tiefe Bedrohung entspreche knncs- wegs der, die entstehen würde, wenn der Friedens- Vertrag nicht anSgeführt werde. Also müsse ßändig kontrolliert werden, und man müsse eine Politik auf lange Sicht treiben. Das Gleichgewicht von Mitteleuropa kann« nicht gestört werden, solange Frank- reich am Rhein stehe und gegenüber Deutschland I eine genügend starke Militärmacht besitze. So bleite die Notwendigkeit eines starken Heeres auch in Frie- denszeitrn. Tie Kammer müsse sich einmütig kür die !erforderliche HeereSstärke aussprechen. ,
Ig§ 6roe6nis Der WltimosWM.
' Paris, 28. Febr. Nach einer Meldung der „Chicago Tribüne" aus Washington haben di« Schiffswerften der Bereinigten Staaten Anweisung vom Flottendepartement erhalten, sofort mit dem Bau von 111 Unterseebooten zu beginnen. Tas Flottendepartement hat den Kongreß um die Bewilligung der Beträge für sechs große Unterseeboote ersucht, deren Bau bereits bewilligt ist. Di« Regierung hofft, innerhalb der nächsten Jahre 120 Unter- seebote vom neuesten Typ und ausreichender Grütze zu besitzen, um sie der Flotte beizugeben.
künfte über Me Besetzung-Verhältnisse mitgeteiü habe. Da» Kriegsgericht in Landau hatte ihn zu 2 Monaten Gefängnis verurteilt. Die Meldung besagt ferner, datz die Ober- kommission die Ausweisung von vier unbekannten Per» Jenen Mutscher Nationalität verfügt hab«, bie die Sicherheit her BesahungStruvpen gefährdet haben sollen.
Der Kommandant der Düsseldorfer Be'stzungStntp» Pen hat, tote der „Lokal-Anz." meldet, toegen angeblicher Beteiligung an verbotenen Organisationen etwa 30 Personen, darunter mehrere Schüler höherer Lehranstalten, unter gleichzeitiger Verurteilung zu einem Monat GefSngnts auSgetoiesen.
denken: Die Konferenz von Genua ist nicht zusammen- Berufen, um lediglich über daS Schicksal des deutschen Volles zu beraten, sie beschäftigt sich auch mit der europäischen, ja noch mehr mit der Weltwirtschaft. Wenn man Vicht röschesten- beginnt, die europäische Wirtschaft als Ganze» »um Gegenstand eingehender Erwägungen zu machen, und danach zu handeln, so steht man vor dem ; Untergang de- Abendlandes. Europa ist durch und durch 'wirtschaftlich kranL Diktate und Sankti^en, wie die : IBefej-Hng deutscher Städte und Gewaltmaßnahmen fön-
Der Untergang der „Tubantia".
Berlin, 28. Febr. Der auf Grund einer bereits während des Krieges getroffenen Vereinbarung zwischen der deutschen und niederländischen Regierung unter dem Vorsitz des Mtbundesrat- Hossmann im Haag Anfang 1922 zusammen getretene internationale Untersuchungsausschuß zur Feststellung der Ursache des am 6. Mär; 1916 erfolgten Unterganges des niederländischen Dampfers „Tubantia" hat am 27. Januar den Spruch vcr- SlnbeL Der Ausschuß hat die Ueber?eugung gewonnen. daß die „Tubantia" durch ein Torvedo, das durch ein deutsche- U-Boot lanziert war, gesunken ist. Ob die Torpedierung wissentlich oder infolge eines Irrtums geschehen ist, wurde als nicht entschieden erklärt.
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Aus dem besetzten Gebiet.
Ausweisungen.
der Finanzämter.
Laut „Berl. Tagebl." fanden heute im Reichsfinanzministerium Beratungen mit Vertretern der Industrie, des Handels, der Bankwelt und der Arbefterschaft über die Höhe des Zinsfutzes für btt ZwanaSanleihe nach den ersten drei zinsfreien Jahren statt. Was die Veranlagung zur Zwangsanleihe betrifft, so wird, dem Blatte zufolge, erwogen .die Veranlagung nach der Vermögenssteuer-Veranlagung von 1922 vorzunebmen Dabei soll indessen nicht so lange gewartet werden, bis diese Steuerveranlagung sertiggestellt ist, vielmehr würden -varmtl-sichtlich bestimmte Sorams za hlungen auf die gwmigSarckeihe, etwa in Höhe eines Nvtopferdrfttels, an- geordnet werden. Die Einzahlungen für die Anleihe sollen ratenweise erfolgen und zwar voraussichtlich in vierteljährlichen EinMhlungSrakn Die völlige Einzahlung der Zwangsanleihe soll nach der gegenwärtig bestehenden Absicht bi» zum Frühjahr 1923 erfolgt sein. .
FmklMz MMS. I
Die Angst vor Deutschland. — Für stündige Kontrolle.
P cri s, 28. Febr. In der heutigen Kammersttzi-ng wurde die Besprechung der Gesetzentwurfes betreffend Rekrutierung deS französischen HeereS eröffnet. Der Berichterstatter Fabry erklärte, alle Kammermit- tzlieder seien Anhänger der kürzesten Dienstzeit, die möglich sei. D« Herabsetzung der Dienstzeit auf ein Jahr sei gewissen politischen Bedingungen untergeord- nct, die die Regierung und baS Parlament stellen müßten, so z B. der Organisation einer ständigen Kontrolle in Deutschland, bet Schaffung
England.
Anfragen Im Unterhaus.
ßonbon. 28. Febr. Im Unterhaus fragte Sir John Butchler den Attorney-General. -ob feine Aufmerksamkeit auf die Tatsache gelenkt worden sei. datz btt U-Bvoisoffiziere Oberleutnants Boldt und Dftimar au» dem Gefängnis entwichen seien und ob die britische Regierung irgendwelche Erkundigungen bei der deutschen Regierung über die Umstände der Flucht eingezogen habe sowie ob die Flüchtigen bisher verhaftet worden seien. Der Attorney-General antwortete, die britische Regierung habe eine Anfrage mit nachdrücklichem P ro te st an die deutsche Regierung gerichtet. Diese habe die Zusicherung gegeben, datz sie jeden möglichen Schritt getan habe, um die Wiederverhaftung der Offiziere zu sichern. Bisher sei keine Mit- Heilung erfolgt, datz die Offiziere wieder verhaftet worden feien. •
Weiter fragte Sir Frederec Hall, ob in Anbetracht der Tatsache, daß Deutschland die Bestimmungen de« Frie- densvertrages bezüglich der Zerstörung deS Krieg-mate- rials und der Einstellung der Erzeugung neuen Materials vorsätzlich umgehe, Schritte getan würden/ um die Militärkontrollkommissionen zu stärken und die Untersnch- ungsvollmachten dieser Kommissionen zu erweitern. Ein anderes Parlamentsmitglied fragte, ob die Regierung sich I Rechenschaft ablege, daß Deutschland die Bestimmungen I über die Abrüstung vorsätzlich und systematisch um- I gehe und ob die Regierung ihre Aufmerksamkeit sofort tiefer ernsten Bedrohung deS Weltfriedens znwenden
I werde. . . ,
Chamberlain erklärte, es hätten von einzelnen I Personen, darunter untergeordneten Beamten, in Deutsch- I land Verstöße stattgeftinden. Nach Ansicht der Regierung I würde eS jedoch nicht zutresftn, zu sagen, daß von der deutschen Regierung beständige und vorsätzliche Umgebungen stattsänden. Erschöpfende Berichte über den Fortschritt der Abrüstung würden regelmäßig von bet interalliierten Kontrollkommission dem verbündeten Komitee in Versailles übermittelt, das solche Angelegenheitm I her Botschasterkonferenz oder dem Obersten Rat zur Kenntnis bringe. Die Besugniffe seien im FriedenSver- trag festgelegt und könnten nicht sbgeändett werden.
Gegen bie Politik bet Tonderbündnisfe.
London. 28. Febr. .Manchester Guardian" schreibt, die Regierung werde toahrscheinlich daS Parlament auslösen, sobald sie für Neuwahlen bereit I sei. Die Zwischenzeit bis dahin sei jedoch von ernsterer Bedeutung. Die Verhandlungen zwischen Lloyd George und Poincare in Boulogne würden vielleicht die Zukunft des Landes für ein Menschenalter beeinflussen. Der Premierminister dürfe daS Land nicht zu Verbindlichkeiten verpflichten, die zulünsttge Gefah » Iren in sich bergen. Eine militärische BerPflichtunE Frankreich gegenüber dürfe nicht übernommen werden. I Eln solches Sonderabkommen würde dem Geist und I den Bestimmungen des Völkerbundvertrages zuwider- laufcn. Die Politik der Sondcrbvndnisse und der Son- I derverpflichtungen dürfe keine liberale oder Arbeiter»
' 28. Febr. HavaS zufolge ist bet italie
nische Botschafter in Paris, Graf Bonin-Longare gestern über btt Boulogner Besprechungen zwischen Llovd George find Poincare unterrichtet worden. Poincare und Lloyd George sollen gegenseitig Protokolle ihrer Besprechungen vustanschen. DaS französische Schriftstück wird heute Rach London abgehen.
Wie „Oeuvre" mitteilt, ist Poincare der Ansicht, seine Anwesenheft in Genua sei nur nötig während der Erörterung bet drei ersten Pvogrammpunkte. Et glaubt, tzaß die anderen Regierungichess den gleichen Standpunkt «nnehmen würdest unb daß die Sachverständigen die technischen Fragen regeln würden.
Rom, 28. Febr. HavaS meldet: Wie ti heißt, ist Ditto ni zum Vorsitzenden der Konferenz von Genua Rusersehen worben
Paris, 28. Febr. Der neue italienische Autzen- Minister Schanzet ist heute aus Washington in Paris -ingetroffen und vom Ministerpräsidenten Poincare em« jffangen worden.
Eine Erklärung de» Reichskanzlers.
‘ Berlin, 28. Febr. Der Reichskanzler gewährte »ährend seiner Anwesenheit in Karlsruhe dem Vertreter per badischen Zentrumskorrespondenz eine Unterredung,
maßen zur Entschuldigung gegenüber dem Völkerbund wird nun gesagt, man hätte ihm die in Genua zu behandelnden Fragen vorgekegt, wenn Deutschland und, Rußland diesem Völkerbund angehört haben würden. Be rlin, 28. Febr. Entgegen der in der „Deutschen Und man fügt hinzu, daß die Ausführung der Mg. Zeitg." erschienenen Auslassung übet die Besprech. Genueser Beschlüsie dem Völkerbund Übertragen würde. utmnt Reichsfinanzministers mit Vertretern der Deut- ' Die Boulogner Besprechung der beiden Staats- BM-partei über das Steuerkompromitz erfährt die Männer hat nur wenige Stunden gedauert Für diese £ttnne8 keinerlei Mitteilung über
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Orient-, das Tanger-Problem und die Frage de« eng- über die enbqüthge Fassung des Mantelgesetzes noch ntmt lisch-sranzösischen Garantie-VertrageS seien besprochen I vorliege . Ebensowenig sprach Dr. Herme» in dieser Be- worden. Man habe sich über alles daS „geeinigt*. Es kvrechung von Differenzen zwischen beiden bürgerlichen Ist selbstverständlich, datz von einet gründlichen Be- Parteien und der «Lzialdemokratie hinsichtlich des ßeü- handlung all dieser Fragen nicht die Rede sein konnte, tni„ktes der Erhebung der ZwangSanleihe Er wies nur datz es sich vielmehr lediglich um eine Art Disposition $ daß die Sozialdemokratie unter allen Um- für bie nächste Arbeit der beidersetttgen Diplomatie - . im Rufenden Jahre die Mittel
und Polittk handelte. England kommt es enttchetdend »°uven oaraul oeireye, i dürfe
daraus an, Frankreich wenigstens an den S»on^erenJd in«imr «Än
tisch von Genua zu bringen. Das ist gelungen. Frank- aber nach Ansicht ^.^'ESM^msteriuM-rmr^w^he reich Hal sich nintz einen- Sonderersolg geholt: PotncarL I unter Vermerdung etnrr neuen unerträglichen Belastung bat sich von Llovd George bescheinigen lassen, datz fein 1— Recht zur Ergreifung von Zwangsmaßnahmen nicht durch die Bestimmung von Cannes ausgeschloflen sei. Wonach alle Länder gegenseitig die Verpflichtung übernehmen, sich eines Angriffs auf ihre Nachbarn zu ent- balten. In Genua wird ti sich zeigen müssen, ob die Freude, die jetzt alle beide zur Schau tragen, sich zu greifbaren Ergebnisien auszuwirken vermag. Deutschland darf sich jedenfalls durch diese Erscheinungen, die buch ein Stück Propaganda find, nicht in feinem Ziele
eines neuen deutschen SchutzvertrageS, der Vorbereitung von 'Jntervention-mitteln für den Völkerbund. Der Heere-ausschuß sei der Ansicht, daß die 18monatige | Dienstzeit notwendig sei eben wegen der politis-ßen und technischen Bedingungen, die noch nicht erfüllt seien, die jedoch hokfenttich im Jahre 1925 Wirklichkeit ge- ------ „ . „ > worsen seien. Die materielle Entwaffnung Tmtsch- Es handelt sich um bie 5. Rate fett den Beschlüffcn I (artb# (nBt?1,g au( jrine $frieg8mittd fei durch Vt Kom- ----- „ . Mission Rollet- in befriedigender Weife durchgeführt
Der „TempS" macht weiter folgende Angaben über n,otfcelL @ie 6Id6tn, solange die interalliierte die deutschen Zahlungen fett dem Waffenstillstände: j^^rolle ständig au-geführt werden könne. Deuischlanb hak feit dem Waffenstillstand in runden 1 ^er SBeriett-tftattet sprach dann von der industriellen Ziffern 9 ViS B/, Milliarden Goldmark bezahlt. Davon I Mobilisierung Deutschlands, die nach feiner Ansicht sind aber abz,tzieheu die im Abkommen non ©paa jfi£rt fcW6t Die deutsch« ZivtlflugMzindustcic Dentschlaiid zn^stondenen Vorschüsse auf oen Wert I nin m entwickeln können. Die
der Rohstoff? und Nahrungsmittel, deren Anrechnung ^twendigkcit einer ständig«n strengen Neber- auf die ZaAnngen vor dem 21. Mat 1921 gestattet lma4lIVQ Knne nicht abgeleugnet werden. Der Be- worden '.ff Somft komme man sch.teßlrch, auf ettca r^|ttrroQttin. spacht bann von ben deutschen Hoch- 61/, Milliarden Goldmark, wonn alle tatsäch..chen Bar- fcnitf(Hn Beamten, den deutschen Richtern
zählurgen und Sachlteferunzen Deutschlands b.-- Hencke Mn fctm Deutschland, dem auch daS Heer angehörc. einbegriffen seien. • | Deutschland in Verbindung mit der Schwerindustrie
bilde das Deutschland, daS denke unb Handl«. Es predige den Haß gegen Frankreich und die Revanche. Stinnes nnd Ludendorff seien seine ossizielleti
NnIWn.
Verhaftung eines beutfchcn Redakteurs.
B r e S l a u, 28. Febr. Der Verband bet schlesischen Presse teilt mit: Wie aus Gleiwitz gemeldet Wird, wurde vet Chesrcdafteur Julius Fritsche verhaftet. Da es nach den bisherigen Feststellungen sich nur um ein Mittel handeln kann, die unbequemen schriststcllertschen Arbeiten deS Verhafteten zu verhindern, mutz anss schärfste gegen diesen neuerlichen Uebetgriff protesticrt werden. Der Verband der schlesischen Prefle hat ein Beschwerdetelegramm an die interalliierte Kommission in Oppeln gesandt, um die so- fettige Aufhebung der Verhaftung herbeizusühten.
! Die Ausbeutung bet zukünftige« polnischen «staatS- i gruben.
Berlin, 28. Febr. Nach einer Meldung der „Deutschen Allg. Ztg.* au8 Katiowitz ist jetzt die ange- tünbigte polnisch französische ANiengesellschast gegründet, die die zuMnstigen polnischen StaatSgrube« auS- beuten soll. Die Gesellschast, die in Katiowitz ihre« Sitz hat, nimmt Gruben für 36 Iahte gegen entsprechenden Zins in Pacht. An der Gesellschaft sind Polen und Franzosen gleichmStzig beteiligt. Zum Vorsitzenden des Aufstchtsrat» ist Korfanttz 6** I Wählt.
Dl« beutsch-polvifthe» Verhandlungen.
I Genf, 28. Febr. Die deutfch-polnifchcn Verband- I snnMN '’"inr dem Vorsitz deS Präsidenten
I Calondet ihren Fortgang. ES wurde w der Hauptsache über den Grmzvetkehr verhandelt.
bie Im« M.
®ie freuen sich alle beide. Diesen Eindruck hat I man, wenn man die englischm und ftanzösischen Presie-1 »utzerungen übet die kurze Aussprache zwischen Poin- tate und Lloyd George in Boulogne vernimmt. Und man mutz gestehen: Alle beide haben allen Grund I pch zu freuen. I
Was Frankreich betrifft, fo hat Poincare feine Ab- sich erreicht. Er wollte Lloyd George vor Genua gu einer ganz bestimmten Zusage bezüglich der Be-1 Handlung ober auch Nichtbehandlung bestimmtet Fta-I gen auf bet Genueser Konferenz veranlassen. Das ist I auch gelungen. ES ist also nun ouSgemacht, datz in I Genua nicht gesprochen werden wird übet die unter-1 zeichneten VerttSge und nicht über die EntschSdigun-1 gen, ihre Art und ihre Höhe. Damit hat Frankreich sein Ziel erreicht, datz die Genueser Konserenz von der Erörterung der politischen Probleme, die eigentlich erst »ach Genua geführt haben, Abstand nimmt. Der Sinn diese» Verlangens ging dahin, datz nicht etwa durch die Behandlung dieser Fragen in Genua der Gedanke «nfkommen könnte, datz die Genueser Konferenz berechtigt fei, einerseits die Fttedensverträge, andererseits die Entfchädigungsfrage in ihrer Gesamtheit, wie hin- flchtlich des Anteils, den Frankreich an diesen Dingen nimmt, zum Gegenstand einer internationalen Aus-1 spräche zu machen. England hat sich dieser Aufsaffung üngeschlosien, steilich nicht, ohne inzwischen seinen Standpunkt in diesen Dingen mehrsach gewechselt zu haben.
Weiter ist zwischen den beiden Staatsmännern eine Einigung darüber erfolgt, daß durch die Verhandlungen in Genua die Befugnisse und Rechte des Völket- dundes nicht eingeschräntt werden sollen. Es ist ja vielfach der. Gedanke ausgesprochen worden, datz Genua gewissennaßen ein VölkerbundSersatz Werden würde, ja, man hoffte, daß eS so werden möge, ^nachdem die bisherigen Lebensäutzerungen dieses Völkerbundes nirgends, bei ihm selbst am wenigsten, ungemischte Freude hervorgeruscn haben. Gewiffer-
Wi? die Blätter mittellen, werden nach bet Rückkehr de» Reichskanzlers von seiner Reise nach Baden, die für morgen erwartet wird, Befprechungen zwischen dem Reichskanzler, dem Rcichssinanzminifler und den Führern der Koalitionsparteien über bas Strnerkom- promiß, insbesonocre über bie ZwangSanleihe, statt, finden. Laut ,Lokal-Anz." wird auch die Deutsche Bolkspartei zu tiefen Beratungen Vertreter entsenden.
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Aus dem Reichsrat.
Berlin, 28. FSr. Der Reichsrat nahm « a. den Gesetzentwurf über bas Eingehen deutscher Festungen an der Wcstgrenze unb an der Küste an. Der Gesetzentwurf ist' eine Folge des Versailler Vertrages. Nach seinem Inkrafttreten geh?» die Festungen Wefel, KRn, Koblenz, Mainz, Germersheim, die rechtsrheinischen Befestigungen von Straßburg, bie Ober cheinbefestigungen sstvie Fr edckchstttt Kiel und Helgoland ein. Zugleich hören auch die Rahonbefchränkvngrn auf, mit Ausnahme der nach Osten gerichteten Teile der Rheinsestüngen, bie auf Wunsch der Verbündeten noch erhalten bleiben.
Staatsrat v. Wolf berichtete über da? Ergebnis der Nachprüfung deS OrtsVasfenverzeichnisses. mft der sich acht Ausschüsse des Reichstages beschäftigen Jn-- g-samt sind 3525 Höherstufungen erfolgt. Das Plenum des Reichsrats nahm die Vorlage nach ben Beschlügen !dn Ausschüsse an. . *.■*-
Paris, 28. Febr. Nach einer Havasmeldung nuS regierung in Zukunft sorlsetzen wollen.
*' ..... ' i Trauung bet englischen Königstochter.