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ausführlich erörtern.
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dir spanischen Behörden beschlossen.
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6?.Mrz 1922
London, 22. Febr. Dem .Dailp Telegraph' zufolge bestehen hinstchtlich der Genueser Konferenz
Paris, 22. Febr. Hava« meldet auS London: In amtlichen englischen Kreisen herrschte am Abens ein besserer Eindruck bezüglich der Regelung der Dipb- matischcn Aussprach« über die Genueser Konferenz. Es heißt, Last dieser Eindruck infolge der gestrigen De- sprechnng zwischen Poincarä und Lord Harding entstanden sei.
ner der Meinung, daß eine solche Forderung der verfassungsmäßig gewährleisteten Koalitionsfreiheit widerspricht und ein aus einem solchen Anlast zu einem solchen Ziel angesangener Aus. stand der Gewerkschaften ein unverantwortliches Vergehen an der deutschen Volkswirtschaft sein würde.
Reichskonferenz der U. S. P.
■ Berlin, 23. Febr. Gestern tagte im Reichstag?- Sb Sude eine zahlreich beschickte Relchsümscrenz der U.
.P. Wie die „Freiheit" berichtet, hielt Crispien «tue längere Rede über die politische Lage, in der er die Wv'ünde darlegte, die die Mehrheit der unabhängigen Ileichstagsfralrion bestimmte, das von den Regiermlgs» 'parteieu beantragte Vertrauensvc-tnm abzulehnen. Dann
London, 22. Febr. Revier erfährt, datz zwilchen London und Genua für die Zwecke der Konferenz von Genua eine direkte telephonische Verbindung hcrgestellt werde.
Die Konferenz von Genna noch im März?
Rom, 22. Febr. Ze-tungsmeldungen zufolge wird die Konferenz in Genua am 15. oder 23. März zusammentreten. Die Verschiebung der Konferenz
hängigen Abgeordneten, die sich der Abstimmung enthielten. Ec betonte, baß dem Fernbleiben der 13 Abgeordneten keinerlei Verabredungen vorausgegangen sind. Noch längerer Aussprache wurde eine Entschließung angenommen, in der die Konferenz die Gründe billigt, die die Mehrheit der Reichstngsfraktion zu ihrer Haltung bewogen haben. Darauf wurde über die Aufnahme der kommunistischen Arbeitsgemeinschaft beraten und eine Entschließung angenommen, wonach über die Aufnahme alS
Einvernehmen zwischen der britischen.und der sranzS- stschcn Regierung betreffe. Rur in der Frage deS Nahen Ostens schienen augenblicklich die Ansichten in; London und Paris unvereinbar zu fehl. s
)It MkimW» Milde i« DittW«
Aussprache im Ausschub für Auswärtiges.
Berlin 22. Febr. Der auswärtige Ausschuß Reichstages beschäftigte sich h-ute mit den Unerträglichen Verhältnissen im oberschlesischen Be- satzungsgebiet. Unter Bezugnahme auf die jüngsten Vorgänge in Eleiwitz kam zum Ausdruck, dast die Regierung schärfsten Einspruch gegen dir Gewalttaten erheben müsse. Die interalliierte Kommission in Oppeln müsse daraus hingew'esen werden, dast es ihre Pflicht sei, die oberschlesische Bevölkerung gegen solche Gewalttaten zu schützen. r Zur Ermordung des Polizeiwachtmeisters Rufenberg in Petersdorf bei Eleiwitz wird mitgeteilt, daß die deutsche Regierung sich entschlossen hat, bei der interalliierten Kommission in Oberschlesien die geeigneten Schritte zu tun.
Franzißstsche Beschönigung der letzten Bluttat.
. Ärmliches VeMndigungsblatt des Kreises Marbmg.
Anzeiger für (das früher kurhessische) Oberhessen
Mitglied zunächst der Vorstand deS Ortsvereins zu entscheiden hat. Am Schluß der Konferenz joitrbe -!* Protest gegen die Auslieferung der beiden Spanier
Marburg Sonntrstag, Den 23. Februar 5erw*ng.
Wubahnerverbaub und Ausstaud.
Maßregelung der radikale« Gmppe.
Berlin, 22. Febr. Ter Hauptvorstand Deutschen Eisenbahuerverbandes entließ b.zw
89» tat.
Paris, 22. Febr. Die Havasagentur ber'chtet aus London, in amtlichen Kreisen verlaute, dast Lloyd George und Poincars in ein oder zwei Tagen in Frankreich zusammentreffen, allerdings nicht in Paris. Ort und Zeit seien noch festzusetzen. Lloyd George werde nur von einem Sekretär begleitet und nicht länger als einen Tag von London ^abwesend sein. Die Sachverständigen würden erst nach der Zusammenkunft der beiden Premierminister die erste Sitzung abhalten.
9i> iie«M
Fm ReichSlagsanstchuh für auswärtige Angelegen- beiten ist da? Thema der deutsch-russischen Beziebun- gen weiter verimnde't werden, naw^em man es ber-lts in der vortetzten Sitzung des Aussckwsies erörtert hoffe. ES handelt sich liier um ein auherordemrjch wichtiges Gebiet. An fkt) ist die deutsche Ostpolitik deshalb von hervorragender Bedenlung. Weil uns bei der Abschnürung im Westen in Wirtschaftlicher Beziehung nach Osten besondere Mög'ick^eilen geboten sind. Dabei Wird in der Zukunft unser Verhtiltnis zn Rußland von ansterordeutlich grober Wichtigkeit sein, da man uns mit Absicht, um un? auch im Osten die Be- Weau'tasfrelbeit zu nehmen, den polnischen Pfahl in das Fleisch gesteckt hnj. Th
WirtsilNkft।icher ''Bezietnntgen zu Rnbland könnte darüber Wob! hiuWeabelsen. Da man in Frankreich diese „Niere zur Zeit beste wirtfWaftHAe MSaNcbkeit wohl ersannt hat. ist man dort bemüht, RuHlnud in den Versailler Vertrag mit einznbezieben, um Deutschland auch Hier die Tür zuzuschlagen. Fn der letzten Zeit ist |n viel von dem rnssiich französischen Abkommen die Rede gewesen, daS angeblich daraus binausläuft. Deulschland find) Rustland gegenüber enlschädiaungS» vflichlia zu machen. Bestrehnnaen solcher Art sind in Frankreich zweifellos vorhanden. Umso Wichtiger für Deutschland ist die Frage. Wie es stell verhalten soll, um sich den Weg guter Beziehungen zu Rußland offen zu Halten.
Das Nächstliegende ist die Anknüpfung private« Wirüchaflllcher Beziehungen zu Rulzland. soweit eS irgendwie möglich Ist. Fe mehr Wirtschaftliche fftWen in unermüdlicher Arbeit zwischen Deutschland tmd Russland gesponnen werden, desto bester. An Bemühungen dieser Art hat eS denn miet) in letzter Zelt nicht gefehlt, und man darf hoffen, dast mit der Zeil die Wirtschaftlichen Bezlebunaen twlfd’en Dentfchland „ad Nnb,land Wieder einigerwatzen in Gang kommen. Natürlich hat diese Entwickelung auch eine politische Seite. Ste setzt voraus, dast wir uns auch politisch einigermasten gut mit Rnstland stehen, und eS wird deshalb Aufgabe der Diplomatie fein, dafür zu sotaen, datz von dieser Seite auS die Wirtschastlichen Fäden nicht durchkreuzt werden. Neben den unmittelbare« deutsch-russischen Beziehungen lausen bekanntlich Be- ftrebuttae« her. die auf die Bildung eines toeltrottt-
Berlin, 22. Fcbr. Tie demokratische ReichstagS- fraktivn beschäftigt« sich anläßlich des Eisenbahneraus« iw'i üiit der Bcamtenirage und kam zu
Auslieferung der Mörder Datos.
I c r k i n, S2. Fckr. Di« des Mordes an dem ehemaligen spanischen Minister-rrfidrwtrn Dato beschul- 'r.gterr Spanier Louis Nicolai Fort uiti) Lucia tLloaqninas Concepcion sind gemäß, dem deutsch- 'Panischen AnslieferungZvertrag an die zuständige spo- >»tsck.' Behörde au sg «liefert roorbtn.
Dazu melden die Blätter, daß die deutsche Negierung frei der Notifizierung der Auslieferung gegenüber der Panischen Botschaft den Wunsch ausgesprochen habe, d« eventuelles Todesurteil gegen die Ausgeliefrrten nicht vollstreckt werden. Der „Deutschen Allg. jjkic ug" zrs.gs sind die ausgclieferten Spanier bereits fm Montag, von deutschen Kriminalbeamten begüiht, ü Searbrüclen eingelroffen, von wo sic über Zrink- »rich nach Spanien gebracht wurden.
London, 22. Febr. Der diplomatisch- BeAcht- erstatier M „Daily Cbrontcle" erfährt, daß Lloyd George die Absicht habe, sich am Samstag nach Paris Zu begeben, nm mit Poincarä die verschiedenen Fragen betreffs der Beziehungen zwischen Frankreich und England zu beraten. Man erwarte, daß inslesonbrr« die Frage der Konferenz von Genua erörtert werde und daß, wenn möglich, ein Einvernehmen über den Zeitpunkt erzielt werden solle, an dem die Konferenz stattfinden könnt«.
Man bösst in hiesigen ministeriellen Kreisen, daß d', Verschiebung der Konferenz von Genua, die, wie erllärt wird, ii-solg? des Sturzes der iialieni'chen Re- gterttnq unvermeidlich erschein«, feint Verschiebung von langer Dauer zu sein brauche. Selbstverständlich werde es auch von der französischen Regierung ab- hängen, ob die Konferenz bald stattfinden könne.
sei durch die Notwendigkeit, die Vorbereitungen zum Abschluß zu bringen, unvermeidlich geworden.
Mtunotn WntMZ U der Kammer.
Paris, 82. Febc. Rach dem „Petit Par'sien" hat Poincarä gestern in der Kammer eine Reibe wichtiger Etklärurgrn abgegeben und gesagt, er werde auf der Genuaer Konferenz die Frage der Flüsiig- machung der deutschen Schuld und die Frage der Festigung "d«S Wechselkurses zur Sprache bringen. Paiumre sagte, die Finanzlage sei sehr ernst, und es müße sofort ein Programm ausgestellt werden, vor allen Dingen aber müsse der Zinsfuß der Bons der nallo- nate« Verteidigung herabg setzt. Ler Rcnteuma kt w ed.'r eröffnet und d« Ent'chödignngsftoge. gerrg lt w rden. Wenn die beide« ersten Probleme gelöst seien, sei das dritte P-obllm aus gutem Wege zu lösen, d. h. wenn man das Ergebnis der Genueser Konferenz und der französisch britischen Verhandlungen über die ftanzos- schen Schulden kenne, dann erst werde die Regierung in der Lage fein, bestimmte Vorschläge zu machen.
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Fm Reichstag wurde gestern am Schlusi« der Sitzung der Haushalt des Reichspräsidenten in zweiter Lesung erledigt. Dabei kam eine Frage zur Erörterung, die voraussichtlich schon in der nächsten Zeit das ösf-ntlich- Interesse in hohem Maße in Anspruch nehmen wird. Bekanntlich ist die Neuwahl des Reichspräsidenten schon längst In* »fern fällig, als Herr Ebert lediglich bi« zur Schaffung der Neichsverfasiung von der Nationalversammlung in Weimar gewählt worden :4L Die Tauer [einer Amtsführung ist aber stillschweigend verlängert worden. So oft die Frage auch gestellt wurde, ist man immer wieder mit großer Zurückhaltung darüber hinweagegangen. Wenn man aus dieser Verzögerung der Neuwahl des Reiche Präsidenten eine große politische Frage zu machen versuchte, so war bas wohl nicht angebracht. Denn eine Neuwahl des Präsidenten durch das gesamte deutsche Volk ist sa bis zu einem gewissen Grade tatsächlich davon abhängig, dast alle G-bietsfragen endgültig geregelt waren. Nachdem aber jetzt auch die oberlchlesisckis Frage, wenn auch in schmerz» sicbster Weise für uns. entschieden worden ist, ist kein Grund mehr vorhanden, die Neuwahl des Reichspräsidenten noch länger hinauszuschieben. Die Negierung hat das wohl auch erkannt, und dementsprechend hat Dr. Wirth in Aussicht gestellt, daß die Regierung die Frage der Neuwahl drin» gend behandeln werde. Man kann also der baldigen Ansetzung des Wahltermins entgegensetzen.
Es läßt sich mit Sicherheit annehmen, daß die Sozialdemokraten Herrn Ebert wieder als Kandidaten aufstellen werden. Unter diesen Umständen verdient die Kandidaienfrage für die anderen Par- teien besondere Beachtung. Es ist notwendig, die Besetzung der Reichspräsidentschaft dem Partei» zwanü zu ent,ficben und dafür zu sorgen daß kein Parte'kandidat, sondern eine Persönlichkeit an die Spitze des Reiches berufen wird, die in der int»r« nationalen Politik Deutschland mit allem wünschenswerten Nachdruck vertreten kann. Wenn die Sozialdemokraten an der Kandidatur des Herrn Ebert festhalten, so müssen sich oll« anderen Parteien ans einen gem?inschastlick;eit f1 'nblbaten einigen, bei bie angegebenen Forberungen erfüllt. । Ti. Watzllrstunmungen könnten sonst vielleicht > Herrn Ebert znm Si'ge verhelfen, auch wenn et ■ ti’ obsolille Mehrheit nicht besitzt.
Die ArbMeberverWdk men den StgoniJationsjwm
Berlin, 22. Febr. Der große Ausschuß der Vereinigung der deutschen Arbeitgeberverbande hat heute in Berlin getagt. In dieser Sitzung wurde folgende Entschließung angenommen.
Der große Ausschuß bei Vereinigung bet beut* schen Arbeitgeberverbande erhielt von bem Bestreben Dertoiebener Gewerkschaftsgtuppen Kenntnis, bie Vorteile bei tariflichen Bestimmungen nur ben* jenigen Arbeitnehmern zukommen zu lasten, bie in einem bei brei hauptsächlichsten Gewer'sch.'.ftsoet- bänb« organifiett seien. Dei Ausschuß tritt biesem Bestteben mit aller Entschiedenheit entgegen unb lehnt es ab, sich beim Abschluß von Tatisvet- trägen von anbeten al« w i 11 s ch a s t l i ch e n Gesichtspunkten leiten zu lasten unb bie Mittel bet tariflichen Vereinbarung zu einem Mittel des Oi- ganifationszwangs ausatten zu lasten. Er ist feu
Berlin, 22. Febr. Ms dir Blätter aus Breslau melben, hat im Gleiwitzer Gebiet bet kom man* i-rendr [ranz' si'che E-ncrak an bie oberfchkest- 'chen Zeitungen auf Gtunb bes Belageiungszustan- des ben Befehl eilasten, folgenden amtlichen Betichi Huf bet elften Seite zu veröffentlichen:
Am 19. Februar entstaub zw schen betrunkenen Zivilisten unb fianzösifchen Solbaten, ebenfalls in betrunkenem Zustanb, eine Auseinanberfetzung. Im Laufe bes Wirrwarrs würbe ein Polizist, bet bie Drbnung wiebeiheistellen wollte, von e'nem Sol- baten burch einen Revolverschuß löblich verletzt. Der. Schulbige würbe sofort verhaftet unb wirb dem Kriegsgericht überliefert.
Im Esgensatz zu biefer amtlichen französischen i;.)teHung betonen bie Berichte von Augenzeugen .'. rreinstimmenb, baß bie betrunkenen französischen Solbaten ohne [eben Erunb bie harmlos des Weges gehenden Zivilisten belästigen. Davon, baß bie Zivilisten gleichfalls betrunken waten, weiß feiner bet Augenzeugen etwas zu melben.
Di« Genfer Brrhanblungrn.
Genf, 22. Febr. Die Arbeiten des weitaus größeren Teiles bet Unterausschüsse sinb beenbet. Auch die Arbeiten der anderen Ausschüste find soweit gediehen, daß nunmehr ein Ueberblick über den Stand bet beutsch-polnischen Verhanblungen möglich ist. So hofft man, baß bas gesamte Vet- tragsroerf gegen Ende bei nächsten Woche cilebigt fein wild, jeboch können bie llntetzeichnungssoima- litäten eist [pater erfolgen. Vesonbets statt ist bei Gegensatz in bei Minbeiheitenfrage. Die Arbeiten im 12. Unterausschuß werfen außeiorbentliche schwierige juristische Fragen auf. Der gegenwärtige Staub in ben Verhandlungen beweist von neuem, baß es leichter ist, eine wirtschaftliche unb kulturelle Einheit zu zerschlagen, als sie nachher wieber zusammenzuleimen. Immerhin ist man sich auf beutscher Seite unb wohl auch c f polnischer darüber klar, daß bie gegenwärtigen Verhanblun- gen nicht nur für ben Abschluß bes Genfer Abkommens entscheidend Mb, sondern auch als Prüfstein .für die künftigen deutsch-polnischen Beziehungen »überhaupt unb die allgemeinen birekten Verhanblungen, die später zwischen beiden Ländern notwendig werden und in Genf natürlich nicht berührt ^werden können, dienen werden.
FranzSfisch« Brstcüungc« in Deutsch!», v.
Bails 2. Fcbr. Der .IniransigeanO glaubt zu Wissen, bet' französische Minitzei siir dte >)?femnchcn Arbeiten habe die Absicht, auf Entschsblgungstonio eint gröbere Bestellung von Etsenbahnmaierial sowie ElellrtzitLismatertal für das Nhonc-Departement tii Deutschland zu machen. ______
<Sni«iaenDtei5 beträat tüt bie 9 qeip. Zeile ober beten 'Kaum 60 Psg. für ben Milli- »HeTTmüiX unb ausmätüqe 80 P g. Änv-ie So-ltenbteiten entivtechenber *^e*nuna Spät ““nWufenbe ober ben Roum über ‘J, Seite elnneämenbe «n- roir bete-bfict näck der Tertinaltenbreite zu setzen unb zu berechnen. - L, Reklamen berechnen wir bie Col.-Zeile mit 6.00 -’tt. Jeber Rabatt 3t 1t als Sattabalt. Bei Luskunft durch die (tzeichäitsitelle unb Vermittlung bet Angebote 1 Mk. Sonbergebübt.
fetzte mehrere Mitglieder der Berliner Ortsverwaltuttg. die gegen den Willen des Hauptvorstand«s den Ausstand der Berliner Eisenbahnarbeiier erklärt haben. In einer Versammlung der Funktionäre der Berliner Ortsgruppe wurde gegen d'ese Maßregelung Stellung genommen. 11. a wurde beschlossen, die Organisatioi zu sprengen, falls die Maßregelungen nicht zueück- genommen werden. Wie das „B. T." weiter hart, ist per Hauptvorjiand des Deut'chen Ei'eubahnerrerbandes gewillt, wenn die radikalen Mitglieder der Berliner Ortsgruppe di: Beschlüsse des Hauptvorstandes nicht anerkennen fohtin, die Berliner Onsgrupp« anfza- lösen und neu aufzubaucn. Am Freit.rg merorn die Funktionäre der Berliner Ortsgruppe nochmals zu dec Haltung des tzauptvorsiandes Stellung nehmen.
Die deutschen Sachlieferungen.
B-rlin 23. Febr. Wie der sonaldemokra'itche Parlaments^senil mit'e:tt. hat die in Berlin wellende y'bo»««ng he? Enfschäd-gunasaitsschusse? der bfwforn R-gikiaug einen Vorschlag «b'ireick>t. die in Cannes vereinbarten Sachliescmngen im Betrog- von 11 SO MiUia.ien Ck^morf nicht nur an Fran'rerch, sondern QIl all« verbündeten Staaten abzuführen. Wecker soll nach dem Vorschlag der freie Aufkauf, gestaltet meiden, sodaß z B bi« französisch«« Aufkäufer die Beträge füc die aufgekaufte Ware direkt an ihre Regierung abstlhre» und diese die erzielten Einkiinsic auf das" deutsche Enlschädigungskonto gatsihre-bt. iteöei Einzclbe'ten des Vorschlages werden zur Z->t nach Vethandlungev geführt.
Tie Dbetbemtdie Zeltu«'' etWint iedtsmal wöchentli». - Lezugsptee, monatU» ohne Zustellung 8.60 Ak, but* die Post 9.50 Mk. Zur auslasienbe Nummetn infolge Streik, ooet elementarer Ereignisse kein Et,atz. - B-tlag oon ®r. (Lfchsetott.
Luckd«Univ-»u»dtucketei oon Iob.Aug. «o*. Markt 21^- ^«mptechet 55, Postscktecklont»: Rt. 5015 Amt Prtanhurt a. Main.
hem EraebnlS, datz der Beamtensirelk mit der öUent- llrfl rprfuiifben Stellung der Beamten nicht vereinbar ? «echte« Arbeitsnieder
legung der Beamten hätte naturnotwenbia »ur Folge, haft auch der Staat nicht mehr an die besonder. Berpsllchinngen gegenüber den Beamten vebun^ni .
Die Fraktion ficht Weitet einmütig auf em Stand punkt dab auch im demokratischen S'aat nn ben Pe- lussbeamten festzubatten ist. ^ur ‘ Vai,
regelung erNvrt die Fraktion, sie wünsche tiS ntfht M. setzt eine Politik der Vergettung gegenüber den am Ausstand beteiligten Beamten getrieben Werde. Dl Fraktion Wird oLes tun, um die Negierm g « » lassen, genau nach den vom gesamten Ministerium nitf, gestellten Rtcht'inien zu verfahre«. Weiter "Wartet btf Fraktion von der Regierung, tzstz V’
sösdungsresonn. Insbesondere di« Erhöi'tt -g der Grundgehälter, vorgenommen Werbe.
Zur Fragt der Sachlicferungen im freiet Verkehr wird, wie die ..Denlsche Allg. Zeitung" ans pnr'amen- tarischra Kreist« erfährt, der auswariige Anssch ist i'lieytfn UHMIWUUV vc« wnuiMH i . , -x er* ff Ö.nr'i eiibec Tt. 511 C f e -
unüberwindlichen Schwierigkeiten, was ein sogleich ^-t.s.i.ng n«., ,
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berufen Minister Ti Nathenau wirb das Pro,.em bet „SachUcfentNg im freien Verkehr" in einer Sitzung