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Die französische Verzögerungstakt».

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rogierung, baß das Skretkrcchi bet Beamten nicht ohne weiteres aus ber Reichsversassung deraeleitet werben föime. Die Anerkennung bes Sireikrcchies für die Beamten müßte fonkquentertoelk bas Recht zur leb er zeitigen Lösung des Dienstverhältnisses

Sie hoffen, nächste Woche abreisen zu können. Zeitpunkt sei jedoch noch nicht festgesetzt.

Auslösung des italienischen Parlaments?

Wilnas Angliederung an Pslen beWGn.

Warschau, 21. Febr. Nach einer Meldung der Polnischen Telegraphen-Agentur bat der Wilnaer Land­tag gestern mit 96 bei 6 Stimmenthaltungen die An­gliederung des Wilnaer Gebietes an di: Revubli' Polen endgültig beschlossen.

Die tteberfrembunii Deutschlands. Ter .Lokalanz." melbet aus Konstanz, baß längs der babltocn Grenze seit zwei Monaten mehr als hundert Grundstücke und Gebäude in den Besitz von Schweizern iiberae- gangen sind. Kauflustige Schweizer orte erb en unter Ausnutzung der Valuta ganze Siedlungen und Heine Dörfer.

London, 21. Febr. »Daily Telegraph" bcrichiei, baß in italienischen amtlichen Kreisen in London bis gestern keinerlei Bestätigung der Meldung eingetrosfen ist, daß die italienische Regierung beschlossen habe, da? Parlament aufzulösen. Es werde natürlich erwartet, daß, wenn der Versuch, der letzt unternommen werde, um ein Ministerium zu bilden, sehlschlagen sollte, ein Ruf an die Wählerschaft notwendig werden wurde. Man hoffe jedoch daß innerhalb der nächsten Tage das Kabinett gebildet werde.

fluchte Inbenbande" zurück. Bei den Moisscheiuen sind bei den Komuiunaiverbäuden tatsächlich vielfach Nn- reoelmäßtgkciien vorgekommen, gegen die diszivli» «arisch und sirasreröilfch vorgeoangen werden wirb.

Aba. Blum (Ztr.) tritt zunächst für die Bcsettl« pHng der Zwangswirtschaft ein itnb fährt bann fort: Minister Hermes ist zweifellos der beste Diplomat im fiablncff, iiud niemand wird sagen können, baß feiil volkswirtschaftlichen Maßnahmen von Mißerfolg bv- gleitet gewesen seien. Er bat seine Ziele konseauetti verfolgt und Gro>es erreicht. Mit der freien Wirt­schaft lviirbe aber weit mehr Getreide auf den Markt gebracht lverden können. Als Stand wie als Bürger küblen wir uns verpflicdtet, das Aeußerste zu leistes um tie Rahruussmillettutt <u beheben. Dazu Hüel

Behandlung und unpcrcdtcr Veranlagung ungeheure> Schwierigkeiten entstanden. Die Umlage hat nichtj

Neve sranzWsche Wfil in MerWM.

Breslau, 21. Fcbr. Am 19. Februar, abends -egen 9 Uhr, ereignete sich in Gleiwiy folgender Zwi­schenfall: Aus einem Gasthause traten drei französische Soldaten, von denen einer einen Revosuer in der Hand hielt, in angeheitertem Zustande aus die «Straße. Die Franzosen riesen einer Gruppe ZivilstenHände hoch!" zu. Im gleichen Augenblick feuerte einer der Franzosen einen Schuft aus die Zivil sten ab, ohne jedoch jemanden zu treffen Der an der nächsten Strastenecke Postierte diensthabende Po i-eiwachtmeister Paul Ruefenberg trat auf die Gri-nve zu und forderte die Leute in ruhigem Tone zum Wci'ergehen auf. Ohne ein Wort zu fagen, erhob nun einer der Frnnzufey den Revolver gegen den Pofi e beamten und streckte ihn durch einen Kopfschutz nieder, worauf die Franzosen dle Flucht ergriffen.

Wie derBerl. Lok.-Anz." aus Breslau meldet, konnten die drei Franzosen in dem Augenblick fe st genommen werden, als ste versuch-en, die Kaserne"mauer zu überklettern. Das Blatt be­richtet weiter von anderen französischen Ueber- zriffen in der letzten Zeit. Wie das Blatt weiter meldet, ist der Chef der Eisenbahnwerkstätte in - Eleiwitz, Regierungsrat Rosenthal, der anläßlich . des ersten Petersdorfer Zwischenfalls von den Franzosen verhaftet worden war, jetzt provisorisch aus der Haft entlassen worden.

Berlin, 21. Fehr. Die französische Regierung hat heute oer deutschen Regierung in einer N t: mit- geteilt, daß sie bei der italienischen Regierung unter Hinweis auf die in der Denkschrift des französischen Ministerpräsidenten geltend gemachten Gründe die Aufschiebung der Konferenz von Genna beantragt habe.

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Ärmliches DerküMgungsblatt des Kreises Marburg.

Anzeiger für (das früher kurhefsische) Oberhessen

nach sich ziehen. Gegen die Entlasiung fei aber ber Beamte geschützt.

polittfcheu Strömungen beeinflnsien lasten. i

Abg. 5*0(1 ein (Komm.) behauptet, bie 6.T *' füllu uns Politik ber Regierung Wirth bringe'

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HtwM htt bmMMigWm Regln«.

Braunschweig, 21. Febr. Zu Beginn der Landtagssttzung begrüßte Minister Funke na­mens des Staatsministeriums den neuen Landtag. Er sagte, die Regierung sehe in dem Ausfall der Wahl die Zustimmung der Mehrheit des Volkes zu der von der Regierung bisher befolgten Politik. Da die Mehrheitsparteieu des. Landtages den Wunsch aussprachen, daß die Regierung die Ge­schäfte des Landes weiterführen solle, hätten die jetzigen Minister keinen Grund, zurückzutreten. An­gesichts der steigenden Arbeitsaufgaben, die der Regierung namentlich' auch aus der Durchführung der neuen Verfassung erwachse, Mtte sie wie früher, die Wahl eines fünften Ministers oorzunehmen. Die Rechtsparteien gaben eine Erklärung bes In­halts ab, daß sie sich mit der Kundgebung der Re­gierung nicht einverstanden erklären. Für die beiden sozialistischen* Parteien führte Abg. Tost- mann aus, daß die Erklärung des Staatsmini­steriums auf ihren Wunsch abgegeben worden sei und von den Fraktionen in vollem Umfange gedeckt werde. Am Schluß der Sitzung wurde die Wahl der neuen Regierung vollzogen. Es wurden mittels Stimmzettel gewählt die Minister Antrick (Mehrheitssoz.), E r o t e w o h l (U. S.), Stein­brecher (Mehrheitssoz.) und Wesemeier (U. S.) mit je 28 Stimmen und Zunke (U. 6.) mit 27 Stimmen. Tie rechtsstehenden Parteien

Marburg m* de» 22. getarnt

Tagung Um auswärtigen ArMMs.

Das rufnfdje Problem.

" Berlin, 21. Febr. Der auswärtige Ausschuß >deS Reichstages beschäftigte sich im Rahmen einer aussührlicken Besprechung des allgemeinen politischen Verhältnisses Rußlands auch mit dem Problem des russischen Wiederaufbaues. Nachdem R a t h e n a n sich ringrhend zu dieser Frage geäußert hatte, sprachen Graf Bernstorfs (Hannoveraner), Dr. Hötzsch (T.-nat f, v. Rheinbaben (T.Vp.), Tr. Spahn (Z.), Dr. Breit scheid (U. S. P.), Dr. Levi (K.), Müller-

1 Franken (©.), Tr. Helfferich (D.-nat.) und Lede- iottt (U. S P.). Ter Sitzung haben zeitweise der Reichskanzler/HiMWDker Bauer, der Reichsminister des Innern Dr. Köster, Staatssekretär v. Hani«! und Gesandter Rauscher beigewohnt.

Di«S?berbeifitoe Zeiiun «riäeint iecdrmal wöchentlich. Bezugspreis monatlich ohne "Zustellung 8.50 Mk., durch die Post 9.50 Mk. 7süt ausfallende Nummern infolge Streik» oorr elementarer Ereigniste kein Ermtz. Lerlaq oon Dr. C. Hitzeroth. Druck der Unio^Buchdruckerei von Jod. Au«. Ko», Markt 21.23 Fernsprecher 55, Postscheckkonto: Nr. 5015 Amt Frankfurt a. Main.

ble fProiberforgung gesichert, fonbern nur der Saab«,

«70 Mw, wofür

577 ODO Pfund Sterling, d. h. 140 Pfund Sterling I roften. Tie Getreibeerzeugung ist feit bent vorigen für die Tonne gutgeschrieben worden seien. @o in in er weseuttlch gestiegen. Ter Minister sollte sich

aber bei der'Dehanblnng bet Landwirtschaft nicht bou;

fordert, der eine gleiche a*r .uu« teiTnng an Deutschland gefolgt ist.

war man sich durchaus im Klaren Über die

London, 21. Febr. Die .Times" erfährt, gestern Nachrichten in London eingetroffen sind, wo­nach ble französischen Sachverstänbigen, ble man hier am Freitag erwartete, um mit den britischen Sachver­stänbigen über die Frage ber Konferenz von Genna zu beraten, in bleiet Woche noch nicht kommen können.

weife dieses Verlangen? und hat deshalb bis jetzt g'zögert, Tobtcate nachzugeben. Mm ist die Ver- schiebuna Tatsache geworden. Auf den erst'n Blick fiebi sie allerdings nicht wie ein Erfolg bet französischen Doll­st» aus. Denn die Begründung nimmt vor allem Bezug aus die italienische Ministerkrisis, die angeblich eine Ver­tagung nuvermeidlich erscheinen laßt. Ob dieser Grund wirklich stichhaltig ist und ob er das Richtige trifft, ist indessen eine andere Frage. Tie diesmalige italiem-che Kabinettskrisis ist allerdings ziemlich hartnäckiger Nattm. Es pflegt aber in den parlamentarisch geschulten Län­dern meßt so lange mit der Beilegung ber Krisis zu dauern, tote es in Deutschland mitunter der Fall ist. Des­halb hätte man sich wohl durch den abermaligen Sturz des Kabinetts Bonomi kaum zu einer Vertagung der ge. planten Konferenz bewegen lassen, wenn nicht dieser Umstand einen bequemen Borwand abgegeben hätt > das französische Verlangen zu erfüllen, ohne sich Hub,er lich den Anschein eines solchen Zugeständnisses za gebe" Tatsächlich ist die Vertagung der Konserenz ein Erfolg der französischen Politik, was auch bet Grund der Ver­tagung sein möge. Ein französisches Sprichwort sagt, daß nur ber erste Schritt Mühe kostet. Die Vertagung hat ber Konteren; bereits den Charakter des Ungewissen gegeben, und $otncate wird es schon verstehen, daraus weiter seinen Ratzen zu ziehen.

hatten 26 unbeschriebene Zettel abgegeben.

auf Wefemeier gehören alle Minister der bis-

geteilt, daß das Gesamtgewicht der Farbstoffe, die England von Deutschland auf Entfchädigungsrech- nung bis zum 81. Dezember 1921 erhalten habe, , ------.......---------------------

botran? mnfiir Deutschland etwa wirtschaft eine ungeheure Steuer auferfegt. betrag?, wofür ajeutfrriano eiroa f mnrve hns Brot im freien £>aubrt >

entäbrunfl frei geworben. Seit otoveniber war aber Infolge bet Kälte die reguläre Betlesernug brr Groß­städte mit Kartoffeln unmöglich. Dazu kam die mangel­hafte Wagcngestclltmg unb später Infolge deS Acht« stiiiibentages unb bes EisenbahnerstrelkS ber 85 er » In ft von .UM) 000 Tonnen Kartoffeln bntch Frost.i Durch ble Getreibeiiuilaae flnb Infolge fcßematlftbet!

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Eine LanbwlrtschastSauSsprache.

Der Reichstag erleblgtc in feiner gestrigen Sitzung zunächst eine Reihe kleiner Anfragen. Bemerkenswert War bie Erklärung eines Regicrnngsmitgliebes, baß alle Sauber übereingekommen feien, btn Beginn deS Schuljahres vom 1. April 1922 ab einheitlich zu Ostern eintreten zu lassen.

Auf eine größere Anzahl von Anfragen wegen neuer, im besetzten Gebiet votgekommener Raubüber- fäffe unb Angrisse auf Frauen wirb regierungsseitig erklärt, daß bie Beschuldigten sich in Nnterinchungs- baft befänden, Weiteres aber noch nicht bekannt fei. In anderen Fällen sei Untersuchung eingeleitet.

Auf eine Anfrage wegen Entschädigung bet von den Russen im Jahre 1914 verschleppten Deut­schen bes Memellandes wird erwidert, eine Entschä­digung könne nur den im Reichsgebiet ansässigen Deut­schen gewährt werben, was für bas Memelland nicht mehr zutreffe. ' , ,

Aus eine Anfrage bes Abg. Dcermann (voivi- tant ber Bayr. Volksp.) wegen Maßnahmen zur Be­freiung ber noch immer in Frankreich zurückgebaltenen achtjährigen Tochter bes Arbeiters Heyrnann in Köln wirb erwidert, ble nöligen Schritte seien auf diplo­matischem Wege eingeleitet.

Es folgt bie erste Lesung bes fünften NachtragshaushallS.

Abg. Frau Rhneck (So;.) forbert fozialere ®e« ftaItung ber Beamtenbesoldung unb größere Berück­sichtigung ber unteren Ncamtengruppen. So dürften bie Beihilsen bieses Nachtrags nicht ben höheren Be­amten zufließen Die freie Getretbewirtschast bat völlig berfagt. Amerikanisches Weirenmehl ist deute billiger als hiesiges. Das Unilaaegetreibe ist zwar von den kleineren unb mittleren Landwirten abge- liesert worben, nicht aber von ben Großagrariern, bie I gleichzeiltg schlimmste ©teucrbtnterilebung unb Steuer« 1 fabotacw treiben. Ganze Familien müssen jetzt ben Vrotverbrauch rationieren, weil sie bas Brot nicht mehr bezahlen können unb weil bie Erhöhung bet Löhne in keinem Berhältvis zu bem BroivreiS stehl. Del ben Kartoffeln unb beim Zucker liegen die Ver­hältnisse nicht anbers.

Abg. Dr. Hertz (Unabb.) wirst ber Landwirtschaft vor, daß sie kein Veraittwortungsuesühl besitze. Ihr I Verhalten nötige die Slegtcrv.no geradezu zu Zwangsmaßnahmen. Durch nngebmere Betrügereien I Vieler Großagrarier kl die Landwirtschaft zu stark mit Mais beliefert worden. Die Schrttbigen feien immer noch nicht bestraft worden, obwohl baS Ernährungs­ministerium bas Material In Händen habe.

Abg. Schiele (Dittl.)t In ben Angriffen bet | Kommunisten unb Unabhängigen zeigt sich bie ganze 11 n a u [ r t d) t i g 1 e 11 unseres parlamentarischen Svstems. Die Verteilung ber Maisschetne im Ver­hütt nis von einem Zentner Getreibe zu lA Zentner Mals Ist auf Entschließung be5 RcichStaaes unter Zu« st l m m u n g ber Mehrhettssozialisleu erfolgt. Durch bas Brennen von Mol? sind Kartoffeln für bk VotkS-

Der Anzeigenpreis beträgt für bie 9 gesp. Zeile ober beren 'llaum 60 Pfg. kür de» Milli­meter, amtliche unb au5märtiae 80 Pjg. Ändere «°°tten^ette» nach eMlmechender Berechn»»«. Spät einlaufenoe oder oen Raum über >/, -eite einnehmende Aa- seioen sind wir berechtigt, nach der TertiDeltenbreite zu setzen und zu berechnen. Sogen. Reklamen berechnen wir die Tol.-Zeile mit 6.00 Mk. Zeder Rabatt a«lt al, Barrabatt. Bei Auskunft durch die iSernasts'telle und Vermittlung der Ange- Sond-rqebübr.

Milon eines mmklmWn LniilWi.

40 Personen tot.

Newpottnews (Bitginia), 22. Febt. (Ha- ,as.) Das Mil'.tätlrnNuftfchiffRoma", das in Ztalien gekauft worden war unb erst fe't einigen Wochen im Eebrau-f, stand, ist heim UrSrrfahten bes Hampton Roab-Kanals explobiert. Das Luft­schiff faßte über eine Million Kubiksuß Gas. Die Roma" ging in Flammen in bet Nähe bes Flottenstützpunktes Norfolk nieder. Bald nach ihrem Absturz mürben, vier schwer verbrannte Uebctlcbenbe geborgen.

Virginia, 22. Febr. (Havas.) Gestern nachmittag 3.40 Uhr wurde vom Flottenstützpunkt Norfolk offiziell gemeldet, daß von ben 50 Personen bet Besatzung betRoma" nut 10 liebet« lebenbe geborgen worben finb.

Deutsche Wirtschaftsvertteter in London.

Berlin, 22. Febr. Wie derLok.-Anz." von unterrichteter Seite erfahren haben will, sollen maßIebendc englische Kreis? die Reichsreg crung davon in Kenntnis gesetzt haben, daß sie die An­wesenheit deutscher Vertreter in London bei den Sitzungen des Finanzkonsortiums für den wirt­schaftlichen Wiederaufbau Europas gerne sehen würden. Daraufhin sollen sich deutsche Vertreter, unter dreien sich Staatssekretär Bergmann unb Geh. Rat Kempner befinden, nach London begeben haben.

Die deutschen Farbstosflicserungen an England.

London, 22. Febr. Tie Regierung hat mit-

Die sozialistische thüringische Negierung gegen ein trete Wirtschaft" fei unfruchtbar. In ber freien Wirt- Beamtenftrrilrecht. I frhaft sei in manchen lanbtotnfd>aftit*en Probukien

91 Ä(,hr «jarb -inet Meldung bes ?>ne erhebliche VreiSfenkung erreicht worben, m - m.s*fmL'mnrbantmnraul eine Anfrage ber So sehr ich bas Streben ber Landwirtschaft nach freier fnninifHM. t«i bes Xliürtnaer Landtages über Wirtschaft versiehe, mißbillige Ich doch bie übet

^- B «^ cht dik n^ ous MehrhettS das Ziel hinausfck.eßenben Ausführungen auf bem sottalisten und NnavhSngigen bestehende Landes- Nelchslanbbimblag. BcfouberS wette IM bk beleibt.

... I aenbeu Reden oegen die ReichsgelreideVeNe a>4bet«

Die deutschen Zahlungen.

Paris, 21. Febr. (Savas.) Der engZfche! Schatzkanzler Sir Robert Hör ne wird in einigen Tagen in Paris mit dem Finanzm-nister d? Lasteyr i e zufammentreffen. Sie werden^ ge­meinsam die Fragen prüfen, die mit dem Enlschä- digungsproblem verbunden sind und der Enifchei- dung der verbündeten Regierungen unterliegen, nämlich'das Abkommen von Wiesbaden, das Ab­kommen vom 13.'August, die Festsetzung der Kosten für die Besatzungsarmeen und die Verteilung der deutschen Zahlungen. Der Entschädigungsausschuß wird dann die Frage des an Deutschland zu ge­währenden Zahlunüsa«s!ch"bs sowie der dafür zu fordernden Garantien prüfen.

London, 21. Febr. Im Unterhaus? ttstte gestern Sir Robert Hot ne mit, daß die Betröge, die England von Deutschlands,is zum Schluß des laufenden Inircs erbalte, wahrscheinlich nicht au^-re'chen würden, um die Kosten tzes britischen Besatzungsheeres zu decken.

Berli n, 21. Febr. Einer Korrcfpoudenzn'eldnng bie Arbeitermassen znm Hungern. Ter Slebner -uh'-- MH d"

jn leinet Warnung an ae Eisenbahner ueTama6t |a^en Serben sollen. Dagegen böte man nichts von gesehen haben, durck eine offenbar von Lmmuniftiiai r ciner 4gekiiia»ug ber Eeheimtatswitlschast. Hier Seite ausgehende Hetze, die in den letzten Tagen (oute ber eifern? Besen angesetzt werden.

planmäßig im ganzen Reiche betrieben wurde. In Minister Dtt Hermes stellt fest, baß bereit3 «i=i f*.»"'»»» Ä«.u«S'Ä

und Arbeitern Aufrufe verteilt worden, IN denen i:r mlt Abnahme weniger Geaenben gelingen, bas ge- einem neuen Ausstand, der in der Nacht zum samte Nmlaaesoll clnzubriugen. Er nehme Gelegen« Dienstag lnsinnen sollte, aufgefotbert wurde. Als beit, zu bcftäiigcn, baß es sich um eine L ei stun g

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regelungen durch bie Regierung angegeben. wcgnngSsrelbeit an die Landwinschast ersolgen muß.

* Gegenwärtig könne aber diele Frag? noch nicht ent»

schieben werben. Der StreitZwangswirlschasl ober

Die neue NMurzbeMgung in WW.

Paris, 21. Febr.Echo de Paris" veröffentlicht eine Depesche aus Madrid, wonach man in Portugal

1 ben Versuch gemacht haben soll, die im Monat Oktober verhaftetet Osjiziere zu hefteten. Man erkenne Darin eine revolutionäre Bewegung. Der Präsident der Republik habe den Wunsch geäußert, zurückzutreteit. $)ie rinksrepublikanisch« Gruppe habe einen Ausruf veröffentlicht, in bem sie erklärt, es handele sich nm «ne Bewegung von solcher Bedeutung, daß wahr­scheinlich das Eingreifen einer fremden Macht zu ihrer Unterdrückung nötig sein werde.,

Paris, 21 Febr. Nach einer Havasmelbung Ms Madrid bestätigen bie ZeitungenNcician" und Geralds" durch Nachrichten aus Vigo bie Meldung, baß der Präsident ber Republik Portugal und bie Mitglieber der Regierung sich in bie Festung Canon in ber Umgebung von Lissabon haben flüchten müssen. Wne Revolution stehe vor bem Ausbruch, um bie Militärs zu befreien, die im Oktober v. I. her» hafwt worden, sirrr. Als Tag des Aussta.ibes wird brr s>1. Februar bezeichnet._____________________________

Die Konferenz von Genua wird verschoben werden. Diese Tatsache ift ein Kennzeichen der internationalen Lane, bas men nicht unbeachtet lassen kann. Die Verzöge­rung und die Durchkreuzung der geplanten weltwirt- lchastltchen Wi'-derausbaukonferenz, zu ber auch Deutsch­land unb Rußlanb als Beratungsteilnehmer zugelasftn werden sollen, ist durch den französischen Ministerwechsel tu einem Kardinalpnnkt der französischen Politik pe- worden. Poiucare, der wieder zu den alten divloma- h'schen Gepflogenheiten des Notenwechsels zitrückackehrt -st, weil ihm dieser Weg größere Möglichkeiten der Intrige bietet, hat eine Verschiebung der Konferenz von