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nctbäifiig, wilder aufzanehmen.

grübe gefahren. Belohnung von

München. 7. Febr. (Amtlich.) Der baye­rische Ministerpräsident hat im Namen der baye­rischen Staatsregierung dem neu gewählten Papst Pius XI. in einem Telegramm seine wärmsten Glückwünsche für ein langes segensreiches Ponti­fikat ausgesprochen.

Kardinal Achilles Ratti, der nunmehr als Prus XI. den päpstlichen Stuhl bestieg, ist in Besio (Provinz Mailand) am 31. März 1857 geboren, war früher Nuntius in Polen und wurde dann zum Erzbischof von Mailand ernannt. Zum Kardinal wurde er im Konsistorium am 13. Juni 1921 er­nannt.

Frankfurt, 7. Febr. Seit gestern giadmüttagi bis beute früh 7 Ubt sind 9 GLterzüge und 125 Ber-, foncnzssge tm Bezirk gefahren. Die Frankfurter Bahn-

10 000 J! ausgesetzt.

Verhaftungen.

6. Febr. Gestern wurden hier zwei in Autos von Berlin nach Rottbu-

MinilWe».

Die Frage der Mahregelimg.

Berlin, 7. Febr. sPrivatmeldnng.) Bei Schl"ß der gestrigen Verhandlungen im ReichSfinanzminisie- rinm haben die gewerkschaftlichen Spitzen organisarionen und der Deutsche Beamtenbund di« Erklärung der Re­gierung al? eine Grundlage für den Abbruch des Ausstande? angesehen. Gestern in später Nackt h,Sen bereits Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften, dern Deutschen Beamteubund und der RetchSgewerkschast über die Zurückziehung des Streikaufruf; stattgesunden. SautLokal-Anz." soll man auch im Hauptvorstrnd der Reichsgewerkschaft der Ansicht fein, daß die gestrigen Zusicherungen der Regierung eine annehmbare Ver- Handlungsbasis ergcken können. Schwieria'eit bere tet nur die Frage der Maßregelung von A-.'sständigen. Die Reichsgewerkschaft hält an der Forderung fest, daß keinerlei Maßregelungen erfolgen dürfen und daß, falls daS Reichsverkehrsminiperium? dennoch Maß- reg'lungen vornehmen würde, die Verständigung mit der Regierung als gescheitert ang's hen werden könnten. Das Reichskabinett soll sich heute mit der Frage dec Maßregelung beschäftigen.

Berlin, 7. Febe. Der Allgemeine Deutsche ®6« werkschastsbund, der Verband der Gemeinde- eeü Staatsarbeiter, der Deutsche Metallarbeiterverband, bei Zentralverband der Maschinisten und Hetzen del Deutsche Lransport«beiterv«rband, der Zentralverband der Angestellten, die Gewerkschaftskommisson Vertin und Umgegend und der Allgemeine Freie Angestellten- bnnd (Ortskartell Groß-Berlins erlaßen «inen Aufruf an die ausständigen Angestellten und Arbeiter zur sofortigen WiederaufnahmederArbeit. Der Aufruf weist darauf hin, daß die durch den Ausstand über die gesamte Bevölkerung verhängten Leide« anh Unbilden nicht gerechtfertigt erscheine».

Die Vorschläge Llohd Georges zur Konferenz von «Genna sind von der deutschen Presse außerordentlich freudig begrüßt worden, so freudig, dah die natiirliche Wirkung etntreten mutzte. DieTimes" w a r n 1 vor der Konferenz von Genua und vor der Politik Llohd Georges, denn die Tatsache, datz ste von den Deutschen Mit so großen, freudigen Hoffnungen begrüßt werden, müsse bedauerlich stimmen. Es ist die alte Tatsache, Hatz das deutsch« Volk auf Hilfe von außen bofft; der eine bofft auf Amerika oder auf England, der andere auf Sowjetrutzland oder Frankreich. Diese Hossnung auf eine Hilfe von außen ist gänzlich unberechtigt.

Was veranlaßt England zu gewissen Aenderringen des Wahnsinns von Versailles und London? ES stellte sich heraus, datz die dort aufgestellte Rechnung falsch war. Wenn man Deutschland zur Zwangslieferung von Kohlen und Schiifen, Lokomotiven, Waaen. land­wirtschaftlichen Maschinen, Chemikalien, Farbstoffen uiw. zwang, war immer die Folge, datz die ent­sprechenden englischen Industrien keine Aufträge Mehr bekamen. Z. B. wer ein Schift brauchte, kaufte eben ein deutsches Schift ferftg und billig von der Re­gierung: warum erst lange warten, bis eine Werft ein neues Schiff baute? Wir mußten monatlich 2L Milli­onen Tonnen Koble liefern an Frankreich, Belgien und Italien. Diese drei Länder waren früher Käufer eng­lischer Kohle, jetzt bekommen ste deuftche Kohle um­sonst, der englische Kohlenbergbau hat keinen Absatz. Hie-aus entspringt in England die gewaltige Arbeits­losigkeit von zwei Millionen Menschen. An Arbeits­losenunterstützung muß England etwa fünf Mal soviel «usgcben, als es von Deuftchland nach dem Londoner Ultimatum Kriegsentschädigung zu erwarten hatte.

Auch die Folgen des Londoner Ultimatums waren für England verhängnisvoll. Wir sollten in Gold be­zahlen. waren also gezwungen, amerikanische Dollars zu raufen. Die Summe von 1 Milliarde Goldmark war in Dollars auf den deutschen Börsen nicht vor­handen: die deuftche Regierung war gezwungen, aus den Zentralgeldmarkt der Wett, die Londoner Börse zu gehen, um die fehlende Summe in Dollars zu kmisen. Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Auf der Londoner Börse trat durch die deutsche Nachfrage dieselbe Erscheinung wie auf der deuftchen Böfte ein: Der Dollar stieg. England hatte durch die deutschen Dollarkäufe eine Entwertung seines Geldes zu ver­zeichnen zusammen mit der Absatzkttse und Arbeits- losiakeit veranlaßte dies schwere Konkufte während des Herbstes 1921.

Die Entwertung der deuftchen Mark setzte Deuftch­land in den Stand konkurrenzlos billig arbeiten und liesern zu können. Deutschland war durch die Zah­lungsbedingungen von London gezwungen, diese Mög­lichkeit zur Ausfuhr restlos auszunutzen.

ist abgelehnl worden.

Hamburg, 6. Febr. Ern Teil der Auslage^ d«

Das sind die Gründe, die England veranlassen, nach einerAenderung des Friedens" Umschau zu halten. England bat dabei aber durchaus keine deutsch- fteundlichen Absichten, sondern verfolgt sein Jnter- «ste. Das zeigen die neuen Bedingungen deS Zah­lungsaufschubes von Cannes, die uns zwingen die «rotpreisverbilligung, unsere Eisenbabntarifpolittk und Kohlenpreisvolittk aufzugeben. Das bedeutet, daß alle Preise in Deuftchland im Frühjahr Selttnark- preise erreicht haben werden, waS die deutsche Kon­kurrenzfähigkeit niederdrückt. In Genua soll Rußland Wieder in die Weltwirftchaft eingeschaltet werden. England hat hier folgenden Plan: Deuftchland liefert Rußland Jndustrieyrodufte, und Rußland liefert den Gegenwert in Robstoften an England.

Wir haben also keine Veranlasimtg auf die Freund­schaft Englands zu rechne«.

Paris, 5. Febr. Die heutige Sitzung der inter­nationalen sozialistischen Konferenz beschäftigte sich mit der Einheitsfront der Sozialisten. Ein Beschluß ist nicht gefaßt worden. Am Schlüsse der Sitzung wurde an die deutsche sozialistische Partei ein Telegramm ge­richtet, in dem gesagt wird, daß, falls die deuftchen Delegierten durch den Ausstand der Eisenbahner ver­hindert werden nach Paris zu kommen, eine neue Kon­ferenz zur Wefterberatung und Beschlußfassung in aller Kürze nach Frankfurt a. M. einberufen würde. Sn diesem Falle würde die Pariser Konferenz morgen Geschlossen werden.

Cassel, 6. Febr. (Amtlich.) Der Ausstand besaht sirrt. An einigen Stellen haben Beamt« dir Arbeit wieder f ausgenommen. Die Technische Nothstft wird werterbr« eingesetzt. Der Notbetrieb wird ausgebaut. msbeiondere werben Nahgüterzüge gefahren. Der Kohlendeförderung wird besondere Sorgfalt zugewendet. Die Pol«»envmde wurde von heute ab auf 10 Uhr festgesetzt. Seit beute morgen ruht bereits der Betrieb der Waggonfabrik Gebr. Credö in Niederzwehren wegen Kvhlenmanaels vollftan- bia Bei der Lokomotivfabrik Henschel ttSoftn und bet ------------ ------ Mrnm Wegmann u. Co. sind die Kohlenvorräte äusterft Grünewald und unb dürften nur noch «inen bis zwei Tage reichen.

stgnak» mit einer Handlaterne und Haltrufe« zur« Halten gebracht. Eine pveite Perso« brachte darauf sofort die L »ftd ruckdrem se» tu Uuord« nung. Die Täter sind entkommen.

»erlt«, 5. Febr. Der Polizeipräsident setzte die Technische Nochilfe für die Wasserwerke ein. Bei einigen Wasserwerken dürfte sie aber kaum etwas aus- ricbten können, weil zu ihrem Betrieb elektrilwer

In Berlin getroffene Feststellungen scheinen 1« de-' stätigen, datz die Absicht bestand, den Ausstand für politische Zwecke zn benutzen. Es solle« einwandfrei rusfische Einflüsse festgestellt wor­den sein.

Süd- und Westdeutschland.

Karlsruhe, 5. Febr. Zur AusftandSlaye hli Baden teilt die badische Negierung amtlich mitt DaS, Minisierium des Innern hat folgende Bekannt«; machung erlassen, die in den gröberen Städten ange-. schlagen wird:

Höfe liegen noch ftUL . , I

Frankfurt a. M., 5. Febr. Die Eisenbahn- direktion bat einen Anschlag an alle Arbeiter urw An­gestellten (nicht an die Beamten) erlassen, in dem diese, aufgesordert werden, sich biS zum Dienstag wieder, zur Arbeit einzuftnden, andernsalls ste stch alS ent­lassen zu bewachten hätten. Das gegen die B e- amten eingeleitete Disziplinverfahren ntunmj

Die JDbetbeiRidie Zeit»» " etlftelxt iedismal wöchentlich. Bezugsvrei, monatlich oh« Zustellung 8.50 Ml. durch die Poft 9.50 Ml. Für auefallende Nummern infolge Stteils oder elementarer Ereignisse kein Erin?. - Verlag von Dr. L. Hitzeroih. - Druck der llnio^Buchdruckerei von 3ob. Bua. «-», Mart 2123 - Fernsprecher 56, Voftlcheckkouto: Nr. 5015 Amt Frankfurt a. Main.

worden.

LkWr!« dtt MM»

Berlin, 7. Febr. DemB. I. zufolge ge­winnt in der Ausstandsleitung der Reich.-gtwerk- schaft die uberradikale Richtung immer mehr an

Boden. Die Ausstandsleitung beschloß, falls die Regierung nicht bald nachgebe, Verschärfun­gen der Ausstandsmittel eintreten zu lassen. Einige Mitglieder des Attionsausfchusies sollen mit der Zerstörung der Bahnanlagen gedroht haben.

Zunahme der Sabotageakte.

Frankfurt a. M., 6. Febr. Hier haben di« Sabotageafte zugenommen. Der Wasserturm auf dem Hauptbahnhof, der Lokomotiven zn speisen hat, wurde von den Ausständigen gestürmt, zahlreiche Loko- motiven b schädigt, die Ventile entwend t, Hydranten verschwanden.

Frankfurt, 7. Febr. Hier wurde eine Loko­motive des von Darmstadt kommenden Peftonenznges von den Ausständigen abaehängt und weggefahren.

Zwischen Vilbel und Bonames wurde beute Nackt eine Schiene aufgerissen. Di« Strecke wird wieder passierbar gemacht.

Frankfurt a. M-, 6. Febr. Wie die diesige Eisenbahndirektion mitteilt, hat das übrige Mann­heimer Personal gedroht, ebensalls in den Ausstand zu treten, falls die Technische Rothilfe nicht zurückge­zogen werde. ,

Weiter teilt die Eisenbahndirektion mit, datz beute Morgen verschiedene Personenzüge, die den Bahnhof verlassen wollten, von den Ausständigen daran ge­hindert wurden.

Die gestrige Meldung über Mißhandlung ArbettS- williper durch Ausständige bezog stch nicht aus Frank­furt, sondern aus Hanau.

In Frankfurt selbst waren Sonntag früh die Zu­gänge zum Direklionsgebäude eine Zeit lang durch Ausständige abgesperrt, bis Sckupo Eingriff.

Limburg, 5. Febr. Gestern Abend wurde der von Westerburg kommende Personenzug um 8.25 Uhr kurz hinter der Lahnbrücke durch Hebe» des Hatte-

Agitatoren, bk ... ------

gekommen waren, verhaftete Sie führten eine Menge Flugblätter mit darunter viele Nummern der Roten Fahne". In Lübben hatten sie bereit» aus- hetzende Reden gehalten. Ferner wurde ein Mann fest- genommen, der Flugschriften, die jnm Ausstand auf- forderten, verteilt«. All« brei wurden dem Amts­

gericht zugesührt.

Sie Lm in Berlin

Wassernot

Marburg

Dienste, btn 7. BeOnitt

HoeuNug.

Limburg, 7. Febr. Heute Nacht wurde von tm» bekannten Täter eine Lokomottve ht die Drebsckeiben- für die Ermittelung der Tüler ist eine

In Bayern haben die Lokomotivführer und der Deutsche Eisenbahuerverband auch in neuer Abstim- WphrheH hen AuSuand ~ ------ vollkommen

Berlin, 5. Febr. In der Reichskanzlei fanden beute unter Vorsttz de« Reichskanzlers Befprechnngen statt, zu denen die Mitglieder des Kabinetts und Führer der in der Regierung bertretenen Parteien er­schienen waren Den Gegenstand der Besprechungen bildete die durch die Ausstandsbest emi"g in Berlin und im Reiche geschaffene allgemeine Lage. Es wurde festgestellt datz der Eisenhabnnowerkebr nach einem vom Verkebrsminister dargelegten Plan ausgenom­men worden ist. Zur Lage in Berlin wurde davon Kenntnis genommen, datz die Wasserwerke inztoifcken von der Regierung in Bettieb genommen worden sind. In den EkektrizitätSwerken ist die Technische Notbilfe im Laufe des Nachmittags eingesetzt worden, nachdem Me «"-Kstands'eittmg erklärt batte, datz sie nicht in der Lage sei, die Nofttandsverkorgung auck nur in ge­ringem Umfange durchzuführen. Gleiche Maßnahmen sind für die Gaswerke in Aussicht genommen. Die Regierung wird weiterhin die engste Fühlungnahme mit den pollttschen Parteien und den gewerftchastlichen Spitzenorganisattonen aufreckterbalten.

Leichte Besserung der Soge.

«Berlin, 7. Febr. Die Lage im EssenbabnerauS- si-annd ist nach den im Neichsverkehrsministrrinm vor­liegenden Nachrichten im großen und ganzen unverändert. Entgegen verschieden anders lautenden Nachrlckten ist tn Württemberg kein Ausstand ausaebrochen. In Olden­burg und auch im Gotbaer Bezirk haben die Lokomotiv­führer den Dienst geschlossen wieder au-genomm-n. Auck sonst macht sich ein BesserungSprazeß zur Wiedcreewndurm der Verkehrsfage bemerkbar. In Magdeburg sind wea-m der Verweigerung der Ausführung von Arbeiten, die die Arbeiter für Ausstandsarbeit anlahen, in den staatlichen Eifenbahnwerkstätten 1500 Arbeiter auSgesp.errt

Ser reut Sunil

Ro«, 6. Febr. Rach einet Reuterrnrlbung ist Kardinal Ratti al» Pins XL zum P-psi S«- Wühlt worb««.

Der neugewählte Papst Pius XI. erteilte vorn Süßeren Altan der Basilika herab unter Beifall her Menge, die den Petersplatz füllte, den päpst­lichen Segen.

fordert alle städttscken Arbeiter und nichfttänviaen An- Magdeburg, 6. ebr. Die ®Ujmba6nbtrettlon gestellten auf bi« spätesten« morgen nachmittag 2 Uhr Magdeburg teilt mit: Die Sage tm diesigen Bezirk iss die Arbeit ans der Grundlage de? Schiedsspruches de? unverändert. In einigen Ort«« traten zwar noch Ar- ScklfchttingsauSschusseS vom 3. Februar wieder auf- bettet und Werkfübrer in den Ausstand. anderericctS Mnehmen; sonst erfolgt sristlofe Entlassung, meldeten gch zahlreiche Beamte, darunter Lokomottv«

. . , ... ... «ihrer Mieder zum Dienstantritt, von oen

Berlin, 6. Febr. She derVorwärts lytttess., Gg^rzügen tonnte nur ein geringerer Teil als bisher beschlossen die Vorstände des Allgemeinen Deutschen gefahren werden. ES verkehren neben Lebensmittel« GewerlsckastSbundes und der Asa, «inen Aufruf an zügen besonder- Kohlen- ^d Leerzüge. Dw auS« feie Berliner Gemeindearbeiter zu rickten, der zur reichende Versorgung der industriellen Serke mit K-vtt sofortigen Mckeraufnahme der Arbei! ausfordert. Durch M ^er geregelr bct etten6abitbtrdttoW|

Einsatz der Technischen Rothilfe gelauz «S heute, die tolrb mikgete'ilt, datz die Lage tm Erfurter Bezirk nicht städtischen Wasserwerk« wieder in Betrieb zu setzen, günstig ist. Der Verkehr wird in beschränktem Umfang Die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser wuche aufrechter!) alten. Die Lage tn den Rachbarbe,irie tst in geyen mußten bte Gaswerke die Gaslteferung doli- 1 ständig einstellen. In den städtischen EiektrizitätS- __________ ____ ...

tr«rken glaub« man mit Hilf« der Technischen Rothilfe zommunistischenHambnrser Volks^iwug" d«n hente j im Laufe des heutigen Tages den Betriehtz wenn awl nmrde auf Verfügung de» Polljeipräsidente» bey^W

Berlin, 8. Fckr. Der Fe ruspreckverkeh r von Bersin wird im allgnn« nen noch Mifrecht erhalten. Bei den Ferospreckämtern 4, 5 und 6 mußte her Privatverkchr eingeschränkt werden, weil die Aussadung der Batterien infolge be« Wassermangels Schwierig- feiten verittsackt. Die Technische Nothils« wurde ein- gesetzt. Der Fernverkehr ist sehr überlastet, sodaß mit Verzögerungen in der Abwicklung zu vecknen ist.

Berlin, 6. Febr. Auf den Babnbvfen^ Cbar- lottenburg, Scklesifcker Bahnhof, f , llluy4, , ---------- -

Warschauer Straße Verbindern zahlreiche Streikposten % Milchversorgung ist vorläufig gesicheri. den Zuttitt Arbeitswilliger und der Nothelfer zur Ar- .. . hat eine Besprechung statt.

beifSsteve. Mangel an Wasser zur Versorgung der Dassel, LFedr. veureoar GEkichaftSkarieM

Lokomottven erschwert die Durchführung de« Eifen- gefunden, an der d«BoritarSe babnnotbetrieb« erheblich. Im Fernperfonenverkebr und be« Hrbettgeberoerbanbe« teilnahmen. ®« Wttit wurden heute 32 Züge gefahren, die sich aus all« Rich- beraten über Maßnahmen zur Stcherswslang der Loh- hmcen verteilen. lenversvrgung für btt Casseler ynbunne.

T« äZäwwwU beträgt Ht die S aelp. Zeile oder deren Ran» « Wo- ^beiiMilll. mTt«, «mtlidje auewärtig. 80 Pfg. «nbete

K«rtA«Bn<L 6pät einlaufende »der den Raum 8bet '/, Seite einnehmende «»- b-J wh bered)tlat nach der Tertivaltendreite zu setzen und 1* derechnen.

Soge*. Reklamen berechne»' wir bte iLt9»»«

Sartabatt »ei Auskunft burch bie Keichastsftelle und Vermittlung der Ange­bote 1 Mk. SondetgedSdr.

seinen Fortgang.

Bezirk Cassel.

Nrmiiches VerÄndigungsblatt des Kreises Marburg..

Anzeiger für (das früher kurhessische) Oberhefsen

Ein Teil der badischen Eisenbahner bat sich dem, Otreit der Reichsgewerkschaft der deuftchen Eiienbayu« beamten und Anwärter angtlchlossen. Damtt ist der regelmäßige Verkehr der Eisenbahn auch in Baden uw«» w....- --..... -_ ,, , unterbunden. Ausgabe der Staatsverwalwng ist es,

Sttom notwendig ist. Aus der Hoch- und Untergrund- ba^T Sorge zu tragen, daß die lebenswickttaen bahn sind keinerlei Störungen vorgtkommen. Wie von Transporte, tote Milch, Lebensmittel und Kohlen unterrichteter Seite mitgeteM tolrb. zeigten sich an b^rchgesüvrt werden können. Zu diesem Zweck wer« verschiedenen Stadfttellen radikale den die großen Babnböfc des Lande« für den allge«

toten, die zum Allgemeinausstand hetzten. Die Be- meiHen Pkehr gesperrt. Es wird ersucht, sich de« schaffung de? Wassers f<T b-e Hau^boltungen macht 2(norbmmoen der Polizei zu sügen.

der Eintoohnerscbaft größte Müde. Vom frühen Mor­gen an schleppte jung und alt, vielfach auf weite Ent- fereutte, S9nfier nach den Bebaulungen. An den weni- gen noch Wasser gebenden Brunnen standen die Men-jab(1ctebJtf> Bayern war am Sonntag scheu tn langen Reiben. I s-reikfrei.

Berlin, 5. Febr. Heute Mittag fand zwischen Mannheim, 5. Febr. Die Loi dem Oberbiirgermeister Bo sowie Vertreterndes geschlossen in den Ausstand getreter Magiftrats und der Leittmg des AnSstauds der stadtt- 91a(f)t 12 ubI hegt der Betrieb still. C

scheu Arbeiter eine Besprechung statt. Der Oberbur- nD(f) bte göfle mit lebenswichtigen Güte

gern-ei st er wies nochmals aus bte schwere Bedrohung Lebensmittel und Kohlen ttansporiieri. ~ der Gesundbelt und der Ernährung der gesamten Ein- b(c berffhren können, werden von höheren Baünve-

wohnerschaft bin. Gegen 3 Uhr nachmittags wurde am(en gefahren. Die Bahnhöfe und Anlagen werden

durch die Technische Rockttfe der Betriebs in * drei l 6on ber Schupo bewacht.

Wasserwerken mifgenommen. sodaß vier Fünftel der , . Frankfurt

Bevölkerung bereits nachmittags wieder mit Wasser « M « Die Eifeubabudtrek-'

verforgt werden konnten. I Frankfurt a. M. 6. u «r/mfhtrt Ht tn*

5. Febr Durch den Ausstand der Ber- tton teilt mit: Die Lage im Bezirk Frankfurt ift i«

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den Zna und Ranaierdetrieb zu ern-arien fein dürft besteht Neigung zur Wiederaufnahme des DieEes ten Ter Notbetrieb ist weiter onsaebaut worden,' -----*- --1 " Ä*+ A,ti"Tn Wnfhmittf

imd zwar hn Personen- und Vorortverkehr nach KöniaSwusterbansen, Lichterfelde. Wannsee, Potsdam. WustermarkNauen, Bernau und Oranienburg. Au Fern- und Perionenzügen Verkehren fünf von und nock Hannover, zwei von und nach Halle, drei von und nach Küstrin, fünf von und nach Stettin, vier von unb nach Frankfurt a. C zwei von und nach Neu­strelitz drei nack Cottbus, le einer nach Güsten. Magde­burg und Dresden. Sämtliche von Berlin auSgeben- den Strecken wurden wenigstens notdüriftg bedient.

In den letzten 24 Stunden sind mit der Eilenbabn auf den Berliner Bahnbö'en eingegangen 100 700 Liter Mttck und 76 Sagen mit Vieh.