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es
Andauer des Ausstandes
zeichnend für eiw«
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worden.
ncftecfall >*•* Bandit«.
hat für
der Reichsgewerkschaft verbreitete Nachricht, daß der Allgemeine Deutsche Eisenbahnerverband auch in den Ausstand eingetreten sei. Nach wie vor seien die Vertreter des Allgem. Deutschen Eisenbahner., verbandes an den Verhandlungen des Reichsver* kehrsministeriums zur Regelung der Ueberteue« rungszuschüsie beteiligt, die in einer noch zu vereinbarenden Form auch den Beamten zugute komme« oöen. Der Verband weist auf die Erklärung der Spitzendrganisationen hin und ersucht seine Mitglieder, keine Katastrophenpolitik zu treiben.
Forderungen haben müffe, so find« es doch wenigstens eine Garantie in dem Funktionieren eine» Organismus, der stch nur tat dem Maße bewegen könne, den die Vereinigten Staaten zulaffen. Dem sei aber nicht so, wenn Frankreich stch einer Konferenz anvertraue, die dann allen mSglichen wandelbaren Einflüsten der englischen Politik unterworfen fei. Auf dieses Gebiet Wune mau stch nicht führen lassen.
Die polnische Regierung bis zum 1. Mai 1922 ein.
Annektian Wilnas.
Nach einer Meldung auS
Wendung in ihrer gxittunq, die dazu Mahnohmen für die Entwaffnung ^fährden.
angetan sei, Deutschland»
6 en und dem Rat das mationen zu ermöglichen, willigte in einen Aufschub
England gegen die
Stadwerordnetenversammlung be- Erhöhung des Straßeubahn- lU
19. d. Mts. nach Poris abreisen.
Schwierigkeiten im Entschädigungsausschutz.
Paris, 4. Febr. Wie der „Mafia' mitteilt, ie der gestrigen Sitzung deS Senatsansschusses
D«i Anzeigenpreis beträgt für di« 9
Meter, amtliche unb auswärtige 80
Die Berliner schloß die soforfige lertfS aus 2 M.
Bersarbeitc»a«sstand in der Tschecho - Slowakei. Nach Schätzungen der Bergardeiteroigauisationen be- trägt die Zahl der ausständigen Bergarbeiter mit Eln- schluß »er Slowakei 13". 000 Mann. Ter Staat erleidet eine« «igliche« Schaden Mit migejähl 4 Will. Krane«.
Anwärter die süddeutschen Landesvertretunge« der skichsgewerkschast der Berliner Zentrale mitgeteilt, »aß die einzelnen Ländergruppeu aus der Reichsge- werkschaft ausscheiden und den Weisungen der ^anplorganisatian nicht «ehr Folge leisten.
SttnSildnln Stiiidwk! dn Mtgienmi.
Berlin, 6. Fchr. In der Reichskanzlei fanden gestern unter dem Borsitz des Reichskanzlers Be- prcchungen statt, bei denen die Mtglieder des Kabinetts und Führer der in der Regierung vertretenen Parteien vertreten waren. Es wurde festgestellt, daß der Eisenbahnnotverkehr nach einem vom Reichsver- chrsministerium vorzelegten Plan unternommen ist.
Es herrscht Einmütigkeit darüber, daß Ne Lage, obgleich durch das Zusammentreffen der beiden Aus- tände in Berlin für die Bewohner mißliche Berhalt- nisse hervorgerufen seien, nur nach dem Gesichtspunkte der gesamten Politik beurteilt werden müsse. Man war sich darüber einig, daß der Standpunkt der Regierung gegenüber dem Ausstand unverändert «t. Die im Gange befindlichen Verhandlungen über ii« Besoldungssrage mit den Spitzenorganisationen der Arbeiter, Angestellten und Beamten werden heute Voc- mitttig kn der Reichskanzlei ihren Fortgang nehmen.
Die Bedingungen der Ausständigen.
Berlin, 6. Febr. Die Ausstandsleitung der Reichsgewerkschaft Deutscher Eisenbahnbeamten stellt als Bedingung der Einigung eine Erklärung der Regierung, datz Maßregelungen von Ausstands- führern oder Ausständigen nicht vorgenommen werden dürfen; datz sämtliche, den Direktionen zugegangene Verfügungen über Ne Arbeitszeitregelung wieder zurückgezogen werden und daß sofort Verhandlungen über die neue Regelung der Ee- halterDer unteren Beamtengruppen ausgenommen «erden.
BcwiMgunse« von Wirtschaftsberhilfra.
Berlin, 3. Febr. Im Reichskabinett wurde bereits vor etnleeu Tatzen der Rachtraashaushalt zum RcickisbauShaltSplan für 1921 verabschiedet, wodurch die Mittel für die Bewilligung von Wirtsckmftsbeihil- fen an die Reichsbeamten in Orten mit besonders schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen in Anlehnung an die den Arbeitern bewilligten Tenerungszu- Wiffe bereittzestellt werden. Dieser NachtragsbauShalt Ging bereits den Landesregierungen zu und wird vor-
Kattowitz, 4. Febr. Hier wurden der Fleifchet- obermeifier Ochmann und der Kaufmann Eichner überfallen und beraubt. Den Räubern fielen zusammen 320 000 M in die Hände. Einer der Bandtte» konnte sestgenommen werden.
Berlin, 8. Febr. Der französische Botschasier über- reichte brat Reichskanzler gestern eine Aufzeichnung über die Vorgänge tat Beiersdorf bei Glrävitz. Die «usteich- nung entbält eine Darstellnn, des Decknnses der Tchi-ßerin in Petersdorf und verfchievetxr Waffenfunde i» Ober- schlefieu. Der franzöfksche Botschafter wieS auf Grund di-seS Tatbestandes darauf hin, daß an der SckieGmet in Petersdorf anscheinend eine militärisch au5<tcbi»ete Ge» beim»rtz«msafion beteiligt war, deren »arz.'l r«<6 seinen Angaben über Oterschlesira binmis nach Mittel- und Niederschlesien wichen soll. Nomen« der fmntzSfischen Regierung erluchte er die «nchsregiemra», bei der Feststellung und der sichtlichen Versolgnn« der Teiknebmer dieser militärische« Orqanfiation «itkuw'rken. Der Reichskanzler sagte die Mitwirkung der deutschen Behörden bei der Verfolgt»» der Schädigen zu.
Anmerkung des WTB.: Die in der frnnzösichra Presse verbreiteten Meidangen. die französische Regieran, habe Zwangsmaßnahme« in Aussicht gestellt, klangen von Anfang an wenig wahrscheinlich, den» der Vorfall trug sich innerhalb des «achtbemichetz der intorallnetten K»m- mistion zu. in de« n i ch t die deutsche Mgierung, sondern die interalliierte Kranrnssnm für die Rafwchterhalw», der Ordnun« allein verantwortlich ite
Wiederbeginn Mt deutsch-pnlnische« »etfja«Mnn®en.
Genf, 4. Febr. Der Wiederbetzinn der >wW polnischen Verhandlungen, die am 6. Februar unter dem Vorsitz des Bundesrats Calonder in Genf batten stattfiichen sollen, ist auf den 10. Februar verschoben
Die Entwaffnung Deutschlands.
Noch immer Augst.
Parks, 4. Febr. Einem B-richt über den Gesetzentwurf für die Mllitärreform der in der Kammer verteilt worden ist. liegt u. a. ein Bericht des Generals Rollet vom 24. Dezember 1921 über die Ergebnisse bet Aontroll- maßnahmen tat Deutschland bei. Hiernach haben die Deutschen daS nachstehend aufgeführte Kriegsmaterial ausgeüesert ober jerftCrt: Kanonen und Kanonenrohre 40 63, Minenwerser 11 5SS2, vollständige Maschinen- gewehte und Maschinengewehrrohre 318 631, Tragwassen 4 482 737, Flammenwerfer 1116, Flu«euge und Wasser- llugzentze 16 967, Motore 31 640. Der Kontrollkommission sind 6942 Fabriken bekannt geworden, in denen ehemals Kriegsmaterial hergestellt tourhe. Die Kom- Mission bat 6503 davon inspiziert und 6097 für den Betrieb freigegeben. In materieller Hinsicht. tagt der Bericht, habe die Entwaffnung weite« Fortschritte gemacht, aber die Tatsache, daß die Gewerkschaften eeyit die Sontrollkommillion Partei ergriffen hätten, sei be-
Polen.
Aufschub der AuSweif'.rngen der D«fischen.
Berlin, 4. Febr. Der Reichsverkchrsminister h«t die Regierungen angewiesen, feiert einen Anschlag zu veröffentlichen, wodittch die Arbeiter und Angestellten binnen kürzester Frist ausgefordert werden, den D i e u st wieder anzutreten. Wer dieser Aufforderung nicht nach lammt, hat das Dienstverhältnis selbst be» erchet und sich als entlassen zu betrachten.
WM toritte MsiWt Steift.
Berlin, 6. Febr. Der Berliner Polizeipräsident teilt mit, datz nach Mitteilungen aus berufenen gewerkschaftlichen Kreisen bereits versucht »erde, die Ausstandslage von linksradikaler Seite politisch cuiszur^tzen. Die Polizei sei genügend vorbereitet, um Versuche, die öffentliche Ruhe und Ordnung gewaltsam zu störe«, im Keime zu ersticken.
Sagenmatznahme« gegen einen Allgem-iuausstaud.
Berlin, 5. Febr. Ter Bund der Handwerker hat den Blättern zufolge gestern als Abwehrmatz- nahrne gegen die von radikaler Seite eingeleitete Seneralstteikpropaganda den Beschlutz gefaßt, für den Fall der Ausrufung des Generalstreiks in Berlin sämtliche Handwerksbetriebe, auch die der Nkch- rungsmittelbranche, zu schließen.
Itifotüt MkdemMsjw ter Urteil
Berlin, 4. Febr. Wie vom ReichsverkehrSmini- sterium mitgeteilt wird, sind die Wirkungen der Aufforderung den gewerkschaftl'chen Spitzenorganisationen zur Wiederaufnahme bet Arbeit im Betrieb schon an einzelnen Stellen zu bemerken. Insbesondere kehrten Lokomotivführer zu Arbeit zurück. Ju Paderborn z.B. haben 47 Lokomotivführer die Arbeit wieder ansge- nommeu. Der Nochetrieb wird ab heute in stärke«m Maße durchgefühtt. In vielen Bezirken konnten nur Lebensmitielzüge und Kohlenzüge, in beschränktm Maße auch Personenzüge gefahren werden.
Essen, 4. Febr. Der Notverkehr wird weiter ausgebaut. Viele Beamte chie gestreik thaben, sind wieder zum Dienst erschienen.
Keine Beteiligung des EisenSahnerue-bcknves.
Berlin, 6. Febr. Der allgemeine Eifenbech- nerverband dementiert die b"1 den Funktionär«
Die ^OberhefstfL« Zeitun-" erscheint sechsmal wöchentlich. — Bezugspreis monatlich oh« Zustellung 8.50 Mt, durch bi* Potz 9.50 Mt. Für ausfallende Nummern infolge Streits ooer elementarer Treiguisi« kein Erjatz. — Verlag von De. L. Httzeroth. — Druck der Unio^Buchdruckeret vo» Jod. Lug. Koch, Markt 21.28 — Fernsprecher 55, Postf Leckkonto: Nr. 5015 Amt Frankfurt a. Main.
aussickttlich Mitte nächster Wocbe verabschiedet, dünn der Reichstag darüber beschließen kann.
WMems zum 3WÄ
Berlins Finanznot.
Berlin, 4. Febr. Der MaMrat bat sich tat feiner Pttzerordentlichen Sitzung vom Sonabend mit bet Fi- Wmzlage der Stadt beschäffigt. DaS dauernde An- chachsen der Ausgaben ohne entfprechende Mehreinnahmen macht die Fortfiibrung der städtischen Wtrt- fibaft tat der bisherigen Weife unmöglich. Das Versagen der Tariferhöhung für die städtischen Werte hi per letzten Stadtverordnetenversammlung verschlimmert die Lage weiter. Der Kämmerer gab eine Darstellung der btshettgen Entwickelung und der Aus- stchten für die nächste Zukunst. Der Magistrat erkannte tot, daß bei dem Versagen des Reiches und dem Zurückbleiben »er Einnahmen die Forfiührung der städtt- sthen Wirtschaft nur durch einschneidende Maßnahmen stScrgestellt werden kann. Er wird tat feiner nächsten Sitzung am Mittwoch über die einzelnen Vorschläge |Br Einschränkungen sowohl im außerordentlichen, wie tot ordentlichen Haushalt beschließen.
ßkeichsgewerkschast erklärt, daß er sich iu Verfolgung dieser Ziele auch nicht vom deutschen Beamtenbund be- JRmmen lasse. Der gemäßigte Flügel der RcichSgewerk- sthast ist dagegen im Augenblick bemüht, eine Verständigung herbeizufühven. Wenn der Aktionsausschuß Wf feine Forderungen besteht, so ist es, wie die Blätter schreiben, nicht ausgeschlossen, daß die Reichsgewerk- sthaft endgültig zerfällt.
Berlin, 4. Febr. Einer Korrespondenzmeldung Efolge hccken wegen der Haltung des Vorsitzenden c Reichsgewerkschaft deutscher Eiseubahnbeamter und
stuswärfige Angelegenheiten Ministerpräsident Poin- t«r e in Bezug auf die in der vottgen Woche erfolgte« deutfchen Gegenvorfchläge Erklärungen abgegeben. Ans denen hervorzugeben scheine, datz der Entschädi- Lmrgsausfchutz Schwierigkeiten habe, denen er nicht begegnen könne. Mmt verstehe sogar, das Dubois seihen Rücktritt als Vorsitzender des Ausschußes habe geben wollen unter ähnlichen Umstünden, wie sie Poin- leie selbst seinerzeit veranlaßten, sich dieser Stellung I« entledigen. Die These der französischen Regierung sei folgende- Wenn Frankreich in dem Ausschutz nicht ^^»1* ■■■•.h,-,.-, fi tu .nbällitis zu I-incn
, 6uoltM6 ter MmmMM
‘k Berlin, 1 Febr. Der Deutsche Beamtenbund bemühte sich im Laufe des heuttgen Tages, die Reichs- MMerkschast deutscher Eisenbahnbeamten und Anwätter •pm Mbruch des Ausstandes zu veranlassen. Wie jfc Blätter mitteilen, sind die Verhandlungen jedoch Mher ergebnislos gewesen. Die Reichsgewerk- "schast verlangt für die Wiederaufnahme der Arbeit gewisse Mindestgarantien. Sir wünscht auch eine Reihe Mn Persv nalVeränderungen im Reichs- »erkehrsministerium. Diese Forderungen sind tzen Müttern zufolge unerfüllbar. Der AstionS- Msschuß und der radikale Flügel de» Vorstandes der
Moskau. 4. Febr. ------ _
Warschau erklärte der englische Autzenminister Lord Curzon dem polnischen Gesandten in London auf das Bestimmteste, England werde eine Annekfio« Wilnas durch Polen nicht zulasten, sondern nur eine solche Lösung der Wilnaer Frage gutbeitzen, Me die Aussicht auf eine befriedigende Verständigung eröffne.
Des neue ungarische Wahlrecht. Die der ungarischen Nationalvenammlung unterbreitet WablrechtS- dorlage des Grafen Klebelsberg verleiht 74.3 v. H. der großjährigen männlichen Bevölkerung das Wahl- rcckN, iviüitenb das Weckerlesche liberale Gesetz vo« Lahre 1913 nu? 41,3 v. H. rulletz.
Genf, 4. Febr. DaS VölkerbUndfekrewriat veröffentlicht folgen»« Mitteilung über die deufichen Minderheiten in Polen: Der Deutfchtumbund von Brom- berg hat am 9. «ovrmber 1921 den Seneralfettetiir des Vöttervundes tx*«n verständigt, datz mehrere deutsche Familien den Befehl erhielten, vor dem 1. Dezember das Land zu verlasten. Der Deutfchtumbund «vvel- lierte an den Völkerbund unter Berufung auf das Minderhettenrecht. Der Generalsekretär teilte diesen Appell unverzügltch dem palnischen Vertreter in Genf mit, wie auch brat dreigliedrigen Ausschuß des Völkerbundrates (Präsident und zwei gnttgüeber). Der Ausschuß rügte die Betätigung des Denfichtumbundes wie auch das Vorgehe« der polnischen Regierung unb ersuchte dann letztere, die Ausweisungen auszufchie- " ' ' ' Einziehen näherer Infor-
SterWM.
N»w über die SchiefterÄ »et «keiwitz.
Der AuzstM der Aerliver Wdlülhea Melier.
Etilstelluug der Licht-, Straft- unb Wasterversorgung.
Berlin, 5. Febr. Infolge des Ausstandes der Berliner städtischen Arbeiter ist heule die elektrische Licht- und Kraftversovgung sowie die Wasserversorgung eingestellt worden. Die Versorgung mit Gas ist tef' n Minimum eingeschränkt. Die elektrische Straßenbahn hatte bereits gestern Abend gegen 10 Uhr kn Betrieb eingestellt. Bon sämtlichen städtischen Verkehrsmitteln verkehren nur noch die Hoch- und Untrc- ßrundbahn, die über eigene Kraftanlagen verfügt und Me Autoumnibusse.
9h tnglito-iriniöW 6tteM
1 London, 4. Febr. In gutirnterrichleten Kreisen seißt es Reuter zufolge, daß die AtmoSpbä« bezüglich ter Orientfrage und des französisch-englischen Scbutz- »ettrageS sich etwas gellätt hübe. Die gegenwärtigen Schwierigkeiten seien nicht deratt, daß sie nicht durch einen ^eundschaftlichen Meinungsaustausch beigclegt werden können. Der nächste Schritt in der Angelegenheit werde Eise Antwort der französischen Regierung auf die vor Eitrigen Tagen überreichte britische Note sein. Es sei wahrscheinlich, daß der allgemeine Inhalt dieser Antwott don Pontrare dem brifischen Botschafter mstgeteilt werde. Ns läßt sich noch nicht sagen, bis zu welchem Grade ter Rücktritt deS italienischen Kabinetts die geplante ißm'ammenkunft der 3 Außenminister verzögern werde.
jeben Fall werde Lord Curzon nicht vor dem
Marburg
Mag, den I. Februar
Hornnng.
Berechnung. 6p5t eintaufenM ober be« Raum über Seit« einnehmende Anzeige» Reo wir berechtigt, nach bet Tertwaltenbreite zu setze« unb zu berechnen. Soge«. Reklamen berechnen wir di« Coll-Zeile mit 6.00 Mll Jeder Rabatt gilt al, Barrabatt. Bei L»rk»«ft durch die Gelchäftsstelle und Vermittlung der Angebote 1 Mll Lonbergebüdr.
Luft- uub Kraftwagenverkehr.
Berlin, 4. Febr. Für die Dauer der Unter- brefimng des Eisenbahnverkehrs wird — zunächst jede« zweiten Tag — zwtsckien Berlin unb Königsberg «tue Lustpostverbindung über Stettin—Danzig unterhalten. In Hamburg findet ab 5. Ferbruar auch eine Suftoer« bindung mit Holland statt.
Berlin, 4. Febr. Auch am 6. Februar werd« von Berlin aus Sonderpost- und Pasiagierfahrten mit Kraftomnibussen nach Hamburg, Magdeburg mit 8n# schlutz nach Draunfchweig und Hannover, Leipzig und Dresden abfahren.
Keine fofortige Einberufung des Reichstags.
Berlin, 4. Febr. Rach dem .Vorwärts" gab btt Reichstagspräsident dem kommunistischen Antrag aus sofortige Etnbenlfung des Reichstages wegen des Eisenb«hneransstand«s nicht statt, da vor der Einrichtung des Notperfonenverkehrs der Reichstag nick» beschlußfähig fei. Dagegen bat der Reichsiagsprästdeul den Antrag der Unabhängigen auf soforfige Aufhebung per Verordnung des Reichspräsidenten vom 1. Februar al« ersten Punkt auf die Tagesordnung der nächsten Reichstagssitzun« gesetzt.
F r a n k s u r t a M., 4. Febr. Die Eisenbalmdtttk- tton teilt mit: Montag, den 6. d. Mts. führt der v-Zu« 41 fahrplanmäßig um 7 Uhr 40 Mln. vormittags vom Franfiirter Hauptbahnhof nach Berlin und zwar, tote ausdrücklich hervorgeboben wird, nur zur Beförderung von Reichs- und Landtagsabgeordneten für die <tm Dienstag beginnenden Parlamentsverhandlungen.
Verschiebung ber ©itrnngen des Landtages unb be» ReichstoirtschaftSrateS.
Berlin, 4. Febr. Wegen des Vettehrsaussian- des ist die Sitzung des Landtages, die für Dienstag anberanmt war, auf unbestimmte Zeit verlegt worden. Aus dem gleichen Anlaß setzte der vorläufige Reichs- wtrfichaftsrat feine Sitzung vom 8. Februar auf bett 15. Februar fest.
Sabotageakte.
Berlin, 4. Febr. Sabotageakte Haben an einzelnen Stellen stattgefundem so wurde in Münster die Liäitteitung durch Zerschneidung des Kabels zerstört. In Königsberg i. d. Neumark versuchten die Lokomotivführer, den Oberbahnhofsvorsteher abznsetzen.
Im Dresdner Bezirk wurden Eisenbahnschiene« vor die Züge gelegt und die Signale beschädigt. Im DirekfionSbezirk Elberfeld wurde ein aus Ohligs auS« fahrender Zug, der von Obetbeamten geführt wurde, b e f ch ö f f e n.
Mitzglückter Anschlag auf einen Arbeiterzug.
Stuttgart, 3. Febr. Nach dem .Staatsanzeiger für Württemberg" wurde gestern im Feuerbacher Tunnel ein verbrecherischer Anschlag auf den Ar- belter;ng Nr. 179, vom Stuttgarter Haupibabnhof ab 6.15 Uhr nachmittags, durch Legen von Handgranaten auf die Schienen verübt. Der Täter, der in knieender Stellung von dem Wächter des Tunnels gesehen wurde, aber hu Rauch der Lokomotive des dicht vor« belsabrenden Zuges noch rechtzeittg entweichen konnte, batte die Handgranaten auf die Schienen gelegt, offenbar um diefe zu sprengen. Die eine Handgranate explodierte, während die andere scharf geladen an den Schienen vorgefunden wurde. Der Anschlag hat glücklicherweise keinen weiteren Schaden verursacht. Die Polizei hat Nachforschungen nach dem Täter einge- leitet.
Verhaftungen.
KSuigsberg, 4. Febr. Dem Vernehmen nach wurde »te Leitung der Ausstandsbewegung in Deufich- Eylan verhaftet.
Berlin, 5. Febr. In Hamburg sind gestern 7 Verhaftungen voryenommen worden. Aus btefrat Anlaß zogen mehrere 100 Ausständige nach einer Versammlung vor das Gebäude der Eisenbahnverwalrung und »erlangten die Freigabe der Festgenommenen. Sie wurden jedoch abgetoiefen und von der Sichet» heitspofizei zerstreut.
Auf dem Görlitzer Bahnhof in Berlin wurde eta Eisenbahnassistent fest genommen, .ber arbeitswillige Beamte zum Ausstand aufforderie.
Täglicher Einnahme-Berlttst: 190 Millionen.
Berlin, 4. Febr. Heber den Umfang des Sch» dens durch den Eisenbahnerausstand schreibt die .B. Z.', datz, da Im Personenverkehr die tägliche Ein- nähme 30, im Güterverkehr die tästtche Einnahme 160 Millionen Mark beträgt, mit einem täglichen Et» nahmeverlust von 190 Millionen zu rechnen ist.
Amtliches Vettündigungsblatt des Kreises Marburg.
Anzeiger für (das früher kurhefsischej Oüerhefsen