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ft. 30

Kundgebung der GmerUksten gegen denAubUnd

UNd

gez. Schneider.

gez. Hartmann.

beriet

IIT.

Uhren.

einen kaufmännischen Fachmann waren, Arbeitsfrrudigen' wörtlich genommen dürste ibm kein einziges Angebot zuge-

Und wenn nickt, dann hat er nicht sel- autzerordentiich grosses Glück gehabt, doch dieser selten richtigen Anwendung als Umstandswort immer seltener be-

57. Wi.

1922

Allgemeiner freier AngesteMenbund gez. Aufhäuser, gez. Süß.

mitgeteilt, bcftebt das Ergebnis darin, daß 496 Rom* munisten, 46 Unabhängige und ein Menschcwist ge­

fall beschäftigt.

Gleiwitz, 2. Fcbr. Die hiesige Eisenbabnwerk- ffatte wurde heut« von Besatzungstrnpven nach Waffen durchsucht und das in Frage kommende Gelände obge­sperrt. Ein Eisenbahner, der trotz des Verbots die Sperre durchkreuzen wollte, wurde erschossen. Die ; Durchsuchung blieb ergebnislos.

f Mittel bedarf, um auch in der gesamten Veamte^ Parole nur schalt wieder d°S Gefühl anfovsernderPflichnreu- Der Zug- wachzurufen, das früher ein so bervorraaendeS «rott' - - - * ,eichen des deutschen BeamtenMms gewescn ist. An

vollkommen geschlossen. Die süddeutschen Vertreter der ReickSaewetkschatt haben mitgeteilt, daß die einzelnen yandesarupven infolge der Haltung deS Haupworstande» I nickt mehr Folge leisten. I

(Mederholt. da nur in einem Teil der Auslage ver- Skfentlicht.)

Erfurt, 8. Febr. Di« hiesse E'senbahndirektion teilt mit: Die Streiklag« im Bezirk Erfurt hat sich oweit gebessert, daß vormissichtlich auf allen Strecken | ,es DirektionSbezirV Erfurt ein notdürftiger Per­sonen. und Güterzuqverkehr durchgesührt werden kann.

Essen, 2. Febr. Wie die hiesige Eisenbahn- direktion mitteilt, wurde der gesamte Zugverkehr in den Eisenbahndirektionsbezirken Elberfeld. Esten und Mün. ster nach Mitternacht eingestellt. Nur einige Milch- züge konnten noch gefahren werden.

Heidelberg, 2. Febr. Vom Eisenbahnerausstand ist bisher nicht« zu spüren.

K o b u r g , 2. Febr. Im Eisenbahnbetrlebsbezrrk ift feit heute früh der Zugverkehr eingelb-llt. Im benach­barten fränkischen Bezirk ist der Zugverkehr normal. Nack weiteren Meldungen ruht der Verkehr in Weimar, Saat­feld, Hildburghausen, Salzungen und in Ilmenau fast

wählt worden sind. Dieser Ausgang beweist, das; von irgendwelchen unbeeinflußten und unabbängiaeH Wahlen. die der wahren Volksttimmung in Rnhland Ausdruck geben könnten, keine Rede ist. Stimm­berechtigt sind nur von der Sowjetregierung abhängig« und ihr etocbette Arbeiter und Soldaten der rot?» Armee. Alle anderen VolkSteile sind bei der Räte­regierung geäcktet. Besonders seltsam oder eigentlich humoristisch mutet der eine ganz einsame MenschePiß an, der unter dem halben Hundert Kommunisten etwis dieselbe Rolle spielt wie früher bet uns tn manches adligen OssizierkorvS der bekannte Konzessionsschulz«;

lieber die äußere Lage, die Behandlung der beut» scheu Note, die Aussichten für Genua utw. läßt ück iw oige des durch den Ausstand bedingt« Nachricht«» mangels diese Woche nichts sag«».

gez. Leivart.

Deutscher G-werksckaftsbund gez. Baltrusch.

Gewerkschaftsring Deutscher Arbeiter, Angestellten Beamten

ün%en, 2. Febr. Der gesamte Perlonenver

Marbuvg

Somabend. den l Februar

garnttttg.

fibttWelro.

! Die neuen Zusammenstöße.

Oppeln, 2. F«br. Die Schießerei in Petersdorf ^orf bei Gleiwitz ist dadurch entstanden, daß etwa hundert Leute vor der Turnhalle erschienen, in der von den Franzosen beschlagnahmte Waffen aufgehoben Wurden. Ein französischer Poskn schoß daraufhin «ns die Menge und tötete einen Zivilisten. DieS war daS Zeichen zum Sturm. Ftanzösischers-its wurden 83 Soldaten verwundet, darunter drei schwer. Tie Franzosen hatten keine Toten.

Nach einer Pariser Havasmeldung wurden bei dem Zwischenfall in Petersdors aus französischer Se'te 2 Personen getötet und 20 verwundet. Die interallüerte Kontrollkommission habe sich bereits mit dem Vor-

legenheit um den »selten haben, dann gangen fein, ten, sondern Möchten wir von »selten' gegnenl

Rate-Rußland.

Amerikanische Lebensmittelsendungen.

Kopenhagen, 3. Febr. Nach einem Telegramm JMS HelsingforS hat der amerikanische Gesandte an bi« finnische Regierung namens der amerikanischen vtlfSkommisstorr die Anfrage gerichtet, ob sie den Durchtransport von monatlich 25 000 Tonnen Lebens­mitteln nach Rußland übernehmen könne. Die flnni- fche Regierung wird ihre Antwort geben, wenn sie die Untersuchung über die Möglichkeiten zur Durchführung des Transports beendet hat.

- »Husvut-stadsbladet' erfährt, daß mehrere große ^Amerikanische Datnpscr mit Lebensmitteln von Ruß- iland nach Hango unterwegs sind.

Erwerbslose in Berlin. Nach amtlicher Festsiellung Wurden Ende Dezember in Berlin rund 57 000 Er­werbslose unterstützt, und zwar 43 300 männliche und

Aus dem Reichsrat.

f Berlin, 2. Febr. Im RcichSrat wurde^ heute der Entwurf einer Schlichtungsordnung gegen die Stimme Sachsens angenommen. Angenommen wurde ferner gegen die Stimme Bayerns der Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten, der den ärztlichen Beband - lnngSzwang unter Ausschluß der Behandlung durch nickt approbierte Personen enthält, ein Verbot der An­preisung von Heilmitteln in den Zeitungen sowie den | Meldezwang, unter Umständen den Krankenhauszwang. Die bewußte Uebertragung- soll auch dann bestraft roeibro, wenn eine Ehe unter solchen Umständen geschlossen wird. Einstimmig angenommen wurde eine Verordnung zur. Aenderung der Fernsprechordnung. wodurch die drtn- genden Presfrgespräche neugeregelt werden. Da­nach werden einheitlich im Reiche bestimmte Sperr­stunden bestgesetzt, von 8SV- Ubr vormittags und von 451/t Uhr nachmittags, innerhalb bereit die Presse für ihre Gespräche keinen Anspruch auf Vorrang Und ermäßigte Gebühren hat. Dringende Prefsegespräcke sind auch Nachrichten über sportliche Veranstaltungen und Einrichtungen, soweit sie der Jugend- und Volkswohl- fahrtsvstege dienen. Di« Neuregelung soll nach dem Reichsratsbeschluß am 1. März in Kraft treten. Un­verändert angenommen wurde der Haushalt der Post­verwaltung für 1922. Mit nur geringen Aenderungen wurde schließlich der Haushalt deS ReichSverkehrs- «inisteriums (Verwaltung der ReickSeisenbahn) angc- «ommen. DaS Plenum schloß sich einem Vorschlag der Ausschüsse an, wonach der Eisenbahnerausstand als Unvereinbar mit der Beamteneigenschaft verurteilt wird, die Maßnahmen der Reichsregterung gebilligt werd-n Und die Reichsregierung ersucht wird, mit allen Mitteln darauf beacht zu sein, daß Ordnung geschaffen und 'die Autorität des Staates wiederhergeftellt werde.

Üeberäangsstellro wird mtfreckterbaiten. Der Güter- stark erschüttert, alS Folg« bet Revolution verkehr erleidet wegen der Nicktübernayme auf diesen I Folge d^Schwäcke^der^ Regierung, daß es bejf^

billigt.

Wt_. die Wätter über die gestrige Besprechung der drei Spitzenorganisationen und des Deutschen Be­amtenbundes' mit der Regierung mitteilen, hat der Beamtenbund die Verpflichtung übernommen, seinen ganzen Einfluß mtfzubieten und die Reichsgewerk­schaft zur Zurücknahme der Ausstandsparole zu beweaen und außerdem dafür zu sorgen, daß autch die Reichspostgewerkschast von einer Ausstandsbetriligung Abstand nimmt.

200000 Ausständige.

Berlin, 4. Febr. Die Ausstandslag« ist hier fm wesentlichen unverändert. Der Personenverkehr wurde beschränkt durchgesührt. Im übrigen konnte der Verkehr noch nicht in Gang gebracht werden. Der weitere Betri-o wird durch starken Schneefall erschwert. Nach Fest- stelluno beträgt die Zahl der Ausständigen in Gwß- Berlin 50 000, darunter 4000 Lokomotivführer, im ganzen Reiche 200000.

In Hannover hat sich die Lage verschärft: außer den Lokomotivführern streift vielfach auch das Zugbegleit- und Bahnhofspersonal. Es verkehren einigt Güterzüge. Die technische Nothilfe arbeitet.

I lieber bte Lage km Ruhrgebiet lauten die Berichte I wenig günstig. In Esten ist auch ein Teil der Fahr­dienstleiter in den Ausstand getreten. Die Hauptbahn- I Höfe von Dortmund, Bochum und Gelsenkirchen und

Vermischtes.

Selten arbeitSfreuvts. »Ein selten arbeits­freudiger Fachmann sucht die kaufmännische Lei­tung ... zu übernehmen.* Sollten die, so in Vor-

in fttlin.

Berlin, 4. Febr. Die Gewerkschaften erlassen folgenden Aufruf:

Unter völliger Nichtachtung der anerkannten fit- werkschaftlichen Grundsätze hat die Reichsgewerkschaft ! Deutscher Eisenbahnbeamter und Anwärter anläßlich einer noch im Gange befindlichen Lohnvethandlung durch die Auffocherung zum Streik den Eisenbahn- tertefjr auch den für die Ernährung des Volkes notwendigen lchmgel'gt. Geradezu katastrophal wirkt dieser Streik bereits setzt 3 Wochen vor tvr Konferenz von Genua auf die Auslandspolitik Deutschlands ein. Die Verantwortung gegenüber, den von ihnen vertretenen Beamten. Arbeitern und Ange- stellten wie gegenüber dem g-samten Volke, legt des­halb den unterzeichneten Spitzenorganisationen aller Gewerkschaftsrichtungen die gebieterisch« Pflicht auf, alle im Streik befindlichen Eisenbahner anfzusordern, die Arbeit sofort wieder aufzunehmen Von der Reichsgewerkschaft wich erwartet, daß sie sich ebenft ihrer schweren Verantwortung bewußt wird Innb den Streik unverzüglich beendet. Die für diesen besonderen Streiksall erlassene Verordnung deS Reichspräsidenten wich mit der Beendigung des StreiS I gegenstandslos. Wir erwarten von der organisierten I Arbeitnehmerschaft, daß sie sich ausschließlich an die

Weisung ihrer Spitzenorganisationen hält.

Allgemeiner Deutscher Gewerkschastsbund

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. Mailand, 2. Febr. DaS Mailänder Matt »era" meldet, daß der italienische Ministerpräsident Bonom'. am Donnerstag dem König den Rücktritt des Gesamten Kabinetts überreicht hat. Der König hat das Gesuch angenommen, aber den Ministerpräsidentett vcheten. die Geschäste biS zur Bildung des neuen Kabi- letta weiterzuführen. Dieser Entschluß Bonomis soll »uf da? Verhalten der demoftatischen Kammergruppe ] zurückzuführen fein, die nach eingehender Besprechung der Banksrage beschloß, zur Oppositon überzugehen. Römisch« Blätter melden, daß sich die früheren Mr- mperprSsidenten Giolitti uitb Orlando mit der Rachfolgeschast beschäftigen und sich bereits in Rom befinden. Wahrscheinlich werd« ein UebergangSmini- fterium gebildet werden, dem Deni eola oder T e- vara vorstehen werden. Di« Uebernahme der ft msterpräsidentschaft durch den früheren Minister- Präsidenten Nittt komme noch nicht in Betracht, da er durch seine FriedenSpolftik lebhaften Wider- spruch bei den Verbündeten, besonders bei Frankreich, finden würde.

Politische Tagesnachrichten.

Zur Flucht des früheren Oberleutnants Dittmar auS dem Gertchtsgefängnis Naumburg teilt der amt­liche Preußische Prestedienst noch mit: Von der Ge­fängnisverwaltung sowohl tote vom Oberstaatsanwalt beim Landgericht Naumburg sind unmittelbar nach der Flucht Dittmars umsaffende Ermittelungsvorfahren oingeleiiet worden, die unter Hinzuziehung von Ber­liner Kriminalbeamten mit allem Nachdruck betrieben werden. Der Vorsteher des Gericktsgefängnistes Naumburg ist von seinen Tienstgeschäfteu enthoben und durch einen anderen Beamten ersetzt worden.

Schieß-Ehrenpreise für bte Reichswehr. Vom Reichstoehrminislerium sind an 40 Offiziere, Unter­offiziere und Mannschaften Schieß Ehrenpreise ver­liehen worden. Für Sckießro mit Gewehren haben g Offiziere und 16 Unteroffiziere und Mannschaften einen Preis erhalten, für Schießen mtt leichtem Ma- trhin.-n.if.tw-hr 7 Unteroffizier« und Mannschaften und

MAll>MM

Der EtsenbabnerauSstond. Der Brief deS Kron­prinzen. Sowtet-nWahlen".

I.

Die große Haushaltsrede des ReichsfinanzmtntsterS bat das Elend der deutschen FtnauzverhSlMiste aller Welt vor Augen geführt. Man sollte meinen, daß un­ter diesen Umständen auch die Eisenbahubeamten so viel Verantwortungsgefühl und fo viel Vaterlands­liebe haben tollten, um in dem kritischen Stadium un. serer Entwicklung nicht der Regierung ^ unnötige Schwierigkeiten zu macken und unser WtrtsckastSiebea aufs schwerste zu bedrohen, wo wir ftettge 9Irbe*t und gründlichen Wiederaufbau nötiger brauchen, alS legen, . etwas anderes. Die Unrast und Unruh«. M« Kreis« beherrscht, ist ta freilich ein KrankveitssvmvwM unserer Zett, und da das deutsche Volk deute von alle« Völkern am schwersten erkrantt ist, sind solche Erschei­nungen an sich nicht verwunderlich. Aber gerade des­wegen ist es besonders die Aufgabe der RegierunL diese Krankheitsersckeinungro mit allen Mitteln und mit voller Tatkraft zu bekämpfen. Die ReickSregie- ning erklärt es mtt Reckt und sie wird hierin »mt allen Parteien einschließlich der Sozialdemoftaten unterstützt für einen Schlag ins Gesicht für den Be- I griff des Beamtentums, wenn dieses zn dem rein ge­werkschaftlichen Mittel deS Ausstandes greifen will. Ueberbauvt kranken wir an der Uebersvannnng des Getoerkschaftsgedankens an sich. Auch in der Arbeiter sckaft macht sich daS bet feder Gelegnbett gelten*, «u« die Beamtenschaft aber muß als oberste Richtschnur gelten, daß sich der Einzelne in den Rahmen deS Gan­zen einfügen muß. wenn nickt das Ganze in Smt feb/tm rechtsrheinischen Bayern bis zu den nördlichen brecken soll. Leider ist die «ntorttät des Sta ieur nn rei-utt-runuu ------------, Güter-! stark erschüttert, alS Folge der Revolutton und als

Die JDbetbemitht 3eitu«< «tsLeiut iecksmal wöchentlich. $e;ugsDtets monatlich ebne Zustellung 850 Ml, durch die Po» 9.50 Ml. Für ausfallend« Nummern infolge Streik» ooer elementarer Treignist« «ein Eriatz. - Verlag von T't. T.fiiv«rotd - Druck der Unw^Buchdruikerei von Jod. Aua. Ko». Marft 21 W st-ernivrech« 55, Postscheckkonto: Nr. 5015 Amt Frankfurt a. Main.

Berlin, 4. Febr. Der Reichskanzler ------

gestern die Vertreter der Stnkenorganisationen aller Gewerkschaftsrickstungett zu sich und hatte eine ein­gehend« Aussprache mit ihnen über die Stre-llage Auf Grttnd dieser Aussprache erließen die Spitzen- verbände einen Aufruf zur Beendigung des Ausstandes Anschließend fand eine Besprechung mit dem Vorstand des Deutschen Beamtenbundes statt. Dieser gab durch seinen berufenen Vertreter dem Reichskanzler die aus­drückliche Erftärung ab, daß dieser den Ausstand ab­lehnt und das Vergehen der Reichsgetverkschaft nicht

Ärmliches Veitündigungsbiatt bcs Kreises Marburg.

Anzeiger für (bas früher kurhessische) Oberhessen

I mtt schwerem Maschinengewehr 8 Unterossiziere und Fn den letzten Taaen deS Januar haben in Ruß- I Mannschaften. Die Ehrenpreise bestehen für Offiziere land Wahlen für die Sowfets statfgeftmden. Wi« in Säbeln für Unteroffiziere und Mannschaften in I «»wrf Hrttr-h» *na tvrarbni§ darin, daü 496 Kom-

Uebergangsstattonen schwere Rückstauungen.

Görlitz, 2. Febr. Lier wurde bet Streikvarolc^nur

von den Lokomotivführern Folge geleistet. D .. ,-icben des beimroro icecnnieiuuiu»

verkehr wird nach allen Rrcktungen 60(1 ,, bererfeltS muß betont werden, worauf auch der Abge-

Breslau. 2. Febr. Die tn der Retchsgewerkschaft ^^nete Dr Quaatz im Hauvtausfckuß deS Relcks- deutscher Eisenbahner organisierten Beamten der Bres- bingetotefen hat, daß die Regierung ein« sehr

teuer Bahnhöft hatten die Arbeit niedergelegt. Dte unglücklicke Beamtenbesoldungspolitik betrieben bat. Bad"lmse wnr^en von d-r Politei befebt. I Die Gehälter stehen tote auS dem Zahlenmatenal de«

Königsberg, 2. Febr. Im Direktionsbezirk Reichsfinanzministeriums fefbft bervorgebt, im Gegen- Königsberg bestehen Teilstreiks, an denen Hauptfach- fa(5 su ben LSHnen, die den Reichsarbeitern gezahlt lick das Lokomotivversonal beteiligt ist, in Königsberg, Serben. Dazu kommt die 91 rt und Weile, in der die Allenstein, Jnsterbnra und Tilstt. Reicksregierung die berechtigten Forderungen der

Sckwerin. 2. Febr. Die »Mecklenb. Ztg.' mel- Reicksbeamten vielfgch behandelt hat, die VerständntS- det der Streikbeschluß bet Reicksgewerksckaft Wurde s^s,gleit gegntiber dem Wesen und der Bedeutung der bisher in Mecklenburg nickt befolgt. Heute vormlttgg Beamtensckgst, die sich nueb in dem Verbolten deS fuhren innerbglb Mecklenburg noch olle fabrplan- ReichslckgtzministerS ausdrstckt. Noch im vorigen mäßigen Züge. Fabre bat man berechtigte Forderungen der Beamten

Hamburg. 2. F>br. Die Technische Nothilfe Groß- zurückgewiesen, um wenige Mocken später auf Droh- bamburqs stellte 400 ausgebildete Techniker zur 95er- ungen wesentlich mehr w

HUmng. Tie Nothilft wird morgen 10 000 Mann zur die Verwirrung im G-Halt- Wem ba ^ si re Ver

6,, ®WnfetrkM»«,60K.W, Me «Ml d°-

I Beamten tu verringern ttnb ihr Einkommen zu her»

.. ei-n-ex. «. bessern, nach dem Grundsatz: Hobe Leistnugen, höbet

H'sWDerSethnttitailiiteW«. ».««XÄS.»'

Berlin, 4. Febr. Tie Funft'onärv-^amn'lnng | 2tetf)nig tm Staatswesen ouferTeat. Dann kann mich, Ser städtischen Arbeiter hat gestern Al>end den Aus- wie es beabsichtigt ist, berecktiaten Wünscken det Eisen- stnnd bescklossm. Der ben Beginn des 'S SSFX

Ausstandes soll vom Ausstandsausschuß festgesetztemcln ernf(eu Stunden und schweren Erschütterungen werden. , entgegen.

Die Versammlung der städtischen Arbetter, dte I ......

gestern Abend 7 Uhr in der Br-u er ei Bötzow stattsand, ^er »Tag' veröffentlichte einen Bries, der de« hatte erst gegen Mitternacht ihr Ende erreicht. Tie frQbeie ^eutf(fie Kronprinz an den Staatsrcchts« Versammlung verlief zum Teil stürmisch, schließlich lehret der Universttät Bonn, Professor Zorn, ge» wurde der Ausstand beschlossen. richtet hat. Irgend ein VoNtisckes Mel hat der »ton-

SS.rtin. «. F-b,. «««-««. ta

aestern Nachmittag tm Retcksarbettsmmtstertiim tn Sacken f Beftacktnnaen darüber anaereat. wie des Manteltarifs für die städtischen Angestellten und fcln Scf)en unb wirken in der deutschen Volks- Arbeiter tagt«, bat einen Schiedssbruch gefällt, nack I oenleinfrf)nft, wenn es ibm veroönnt fein würde, vor­dem die beiden Manteltarise mit den von den beiden RlS ein Zeugnis dielet Stimmung verdient der Parteien übereinstimmend für zweckmäßig gehaltenen yTtcf toeS Kronprinzen die weiteste Verbreitung. Man Aenderungen bis 30 .6. 22. verlängert werden. Inner- fanu den Brief des Kronprinzen ein Programm de» halb dieser Zeit ist der Abschluß eines neuen Mantck« I inneren Llushaues nennen, das volle Billiouna ver- tarises möglich. Bei den neuen Verhandlungen, die dient. Es wäre ernt, wenn das kronvrinzlicke Sckrev 'Vätestens am 1. 3. 22 zu beginnen haben, müsf-n die den ein starkes Echo im detttlcken Volke fände während der Geltt.ng bet bisherigen Manteltarise ge- Münsckenawert Ware aber m.ch daß

machten Erfahrungen berücksichtigt werden. Der Schl'.ch- Pr , Sckeidemanu sick unter dem Ein-

tungsausschuß beschloß, alle für die Produktivität der " fronprinzsicken (=ch-fiben§ ,u einer maß-

städtischen Betriebe maßgebenden Fachleute dringend an,= volleren Haltung bekehrten. Man hört von ihnen znsvrdern, mit allen Kräften für eine mögliche Wirtschaft- I tmmcr mlT bte niedrtasten Sckmäbnnaen des Kron» lichkeit der Betriebe Sorge zu tragen. Die Parteien haben Hinzen und anderer Mitglieder des früheren Kailcr- ibre Stellungnahme zu dem Schiedsspruch innerhalb Dauses. Vielleicht legt ihnen das Schreiben des Kron» enter Woche sich gegenseitig und dem Atbeitsministetnim vrlnzen nahe, sich einer arölfren Achtung vor Per« mitzuteil-n. sönlichkeltzen zu befleißigen.

bote 1 Mk. Sonbetaebfibt.