Brrrttiches VeMndigungsblatt des Kreises Marburg
Anzeiger für (das früher knrheWche) OZerhessen
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besserung werden 3600 Mark jährlich genannt und vorgeschlagen, daß für den Anfang-beirag von 12 000 Mark an dem Grundgehalt plus Ortszuschlag ein weiterer Tcuerungszuschlag von 30 Prozent cinge- räumt wiü>. Für die Arbeiter wäre di« Erhöhung entsprechend zu regeln. Verlangt wich ferner die Er- Höhung der Kinderzuschläge.
Die Ssterreichtsche ResierungSkrise. Infolge der ablehnenden Halwng der Grohdeutlchen Vokksvartet gegenüber der Politik der Regierung ersuchte der zur Grobdeutschen Volkspamt gehörend« Minister des Innern. Waber, de« DundeSPrLstdoü um Enthebung
Die Gehalts- und Lohnbewegung. Die geforderte Erhöhung der Grundgehälter.
Berlin, 16. Jan. Der Gcsamtvrrband Deutscher Beamten- und Staats«ngepellten-Geiverlschasten, der
Freiheit dn Arbeiter kundgibt. Daß in dem Aufruf ein schwerer Berstob gegen die Gewerbeordnung, das Betrtebsrätegesetz, und die ReichSversaflung ,« erblicke» ist die sedermann und allen Berufen die Ber- etnigungs'sreihett gewährt, dürfte de» Verlästern, die doch mitten im Vereinsleb«» stehen und immer wieder auf diese Freiheiten pochen, nicht unbekannt sein.
Eine eigenartige Auffaflung von der von linW- stehender Seite immer so stark betonten Freiheit des Zusammenschlusses hat der Verband der Fabrikarbeiter Deutschlands, wie sich aus Vorgänge» in Gießener Betrieben ergibt. Dort ist der Verband a» die Arbeiterräte mit der Aufforderung herangetrete», ein Rundschreiben auszuhängen, das eine Prüfung der Mitgliedsbücher innerhalb der Betriebe an einem bestimmten Tage ankündigt. Darin heißt es u. a., dah alle t des Betriebs, einerlei,
, Die Unersättlichen.
London, 17. Jan. Im „Pall Mall and ©lobe" schreibt der frühere Sekretär Clemenceaus, Mandel, wenn Deutschland nicht-in der Lage bezw. nicht gewillt sei seine Verpflichtungen zu erfüllen, so müße es gezwungen werden, den Franzosen seine Bahnen, seine Staatseinkünfte im Rheinland und im Saargebiet zu übertragen, außerdem seine Handelsflotte, etwa 200 000 Tonnen, und
auf die Verflachung des vaterländischen Gedankens, gerichteten Anschauungsweise jeden Hauch einer gefchicht- kichen nationalen Großtat unterdrücken möchten. Ties« Richtung ist auf grundfalschem und verderblichem Wege; denn wenn wir zu Ansehen und Achtung unter beit Völkern, zu Größe und Macht uns zurückfinden wolle«, müssen wir auf die Grundlagen zurückgreifea, bte unser Vaterland groß und stark gemacht haben. Eloieit ist Macht. Zerrissene Staaten werden zerfallen und niedergetreten, geschlossene und einheitliche Volker kännat sich im Sturme der Zeit behaupten und lassen sich auf die Dauer auch durch zeitweise widrige Verhälttnsfe nicht niederzwingen. Diese Grundwahrheit lehrt d« Geschichte. Darum ist uns das Gedenken an den Tntz der Rcichsgründung eine heilige Pfljcht, die toti erhaben sein muß über den engen Standpunk: bei Parteien. Die deutsche Einheit wurde an jene« 18. Januar 1871 geschaffen. Wenn es nicht gelingt, sie zu erhalten, dann werden wir wirklich verloren sein. Dan» wird nnS der Feind zerstückeln und mit bett.
Wunen. Dies sollten sich auch diejenigen Krerfe recht vor die Seele halten, denen es heutzutage scheinbar so gut geht. Das Vaterland und hiermit auf die Twer alle seine Glieder können nur dann gedeihen, wem»
ßittlWitn.
Bor einem Bcrgarbeiterausstand.
... Breslau, 16. Jan. Wie eine Breslauer Zeitung erfährt, beabsichtigen die kommunistischen Erubenarbeiter Oberschlesiens in den nächsten Tatzen in einen Ausstand einzutreten. Die kommu- Ristischen Arbeiter der Rybniker Steinkohlengruben Pnd nicht eingefahren. Die weitere Ausdehnung ides Ausstands wäre natürlich für die Polen der gewünschte Anlaß, um die Gruben zu besetzen.
die politische Macht vorhanden ist.
Düster liegt die Gegenwart um unS. Kein Anlaß besteht," Feste zu feiern und strahlende Gedenktage zu begehen. Was wir aber brauchen und gerade in der trüben Gegenwart nicht entbehren können, das ist dir Einkehr zu uns selbst, um aus den Taten der Vergangenheit zu lernen, aus den Fehlern Folgerungen zu ziehen, an den glücklichen Ereignissen zu erkenne?, was uns damals in die Höhe gebracht und spärer tn die Tiefe gestürzt hat. In diesem Sinne ist der Getenttag der Reichsgründung ein Markstein, au welchem wir auch heute nicht unbedachtsam vorübergehen dürfe».
Es gab eine Zeit, da Deutschland in Kleinstaaterei zerfiel und der Spielball der Welt war. Ten fremde« ,. i Mächten war cs gerade recht, daß in der Mitte Europa?
Nach einer Meldung des „B. T." wird sich die Neichsregierung heute in einer Kabinettsfitzung Mit der Einladung zu der Konferenz von Genua geschäftigen.
Bochum, 7. Jan. Der Bunoesvorstand des All- gtrneinen Deutschen Gewerkschaftsbundes wurde vom #Ucn Bergarbeiterverband aufgefordert, dagegen zu protestieren, daß den Abordnungen zu politischen Ber- Handlungen keine Arbeitervertreter angehören. Es ecrde erwartet, daß auf der Konferenz von Genua auch rbeitervertreter das Ergebnis beeinslussen könnten.
i i Reine Teilnahme Amerikas an der Konferenz itt i; Genua?
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Räte-Rutzland.
J Moskau, 16. Jan. Der Moskauer Sowjet hat beschlossen, für die Hungernden Rußlands eine Woche ilctita für Theater- und Lichtspi-lkarten usw. eine Steuer von 10 Prozent zu erheben. Während dieser Zeit werden ibi? Straßenbahnkarten mit einer Steuer von 2000 Rubel für jede Karte belegt.
Tic Petersburger Aerzte faßten in einer Versammlung eine Entschließung, wonach Petersburg als von der Äpphusepidemie bedroht zu erklären ist. Den Züchtlingen soll die Einreise unbedingt verboten werden.
Der Rat des Volkskommissars nahm das Angebot der Staatsbank, dem Volkskommissariat für Landwirtschaft 100 Milliarden Rubel zur Weiterver- leihung an die Bauern zur Saatzeit vvrzuflrecken, au. i' Der Bahnhof Archangelsk ist in der Nacht zum 10. Januar niedergebranut.
Moskau, 14. Jan. Die Regierungspresse begrüß! die Einladung Sowjetrußlands nach Genua als einen Sieg der Revolution, der aber nicht dazu führen dürfe, daß die Anspannung und Kampfbereitschaft der Arbeiter Und Bauernmasse« auch nur eine Minute Nachlaße.
Bit ShilolnM om Sem
Berlin, 16. Jan. Der italienische Botschafters ^erreichte heut« dem Reichskanzler die Einladung die deutsche Reichsregierung zu der am 8. März befindenden Wirtschaftskonferenz in Genua. Das Pnladungsschreiben hat folgenden Wortlaut:
Her Reichskanzler! Gemäß einer Enischließung des Rat»« der veckändeteo MLchte beehre ich NI ich Men Abschrift etrsex Enischl-eß»i'.g zu übermittel, Laiche am 6. Janu« 1022 durch die verbündeten Negierungen auf der Konferenz von Cannes ange- gMm.men wurde. Im Einklang mft dieser Entschl'kßnng «id aus Weisung meiner Regierung beehre ich mich, deutsche Regierung zur Teilnchme an der Wirt- Lasts- und Finanzkonferenz einzuladen, die in Genua un 8, März 1922 eröffnet werden wird. Ich bitte Sie, Ljr die Namen ihrer Delegierten und deren Begleiter Mitzuteilen.
u Genehmigen Sir, Herr Reichskanzler, nfw.
Dem Einladungsschreiben ist der Text der Ent- : Messung bcigesügt, die durch die Konferenz von Wmnes am 6. Januar angenommen wurde. Unter den tz, der Entschließung zur Teilnahme ausdrücklich auf- k^strderttn Mächten werden außer Dnitschlaud, Oefter- Mich, Ungarn, Bulgarien und Rußland genannt.
Kf- ttitcrnärtiae Politik und insbeson-1 Mächten war cs gerade recht, daß in der Mitte Cuvova? terlung über die auswärtige ^ou r in Ln großes und fleißiges Volk wohnte, das in poli-
dere über die mrt der Konferenz in w Beziehung sich alles bieten ließ und dabei ei«
Zusammenhang stehenden Fragen zu machen. Die ^nchmer^der ausländischen Erzeugnisse war, selbst abei Ausführungen des Kanzlers waren vertraulicy. Auslände gegen billiges Gels die besten Sache« Am Freitag werden sich, wie die „Bosi. Ztg." $u liefern verstand. Tas war genau der gleiche Zumitteilt die Ministerpräsidenten aller deutschen stand, den auch heute wieder die fremden Mächte, an ihrer mtttttlt, Oie i üb€t die Spitze Frankreich und England, erstreben: Deutschlanp
Lander in De l rusammenfinden die soll arbeiten und der Lastträger der Welt i"n,im
innere und äußere Polini zusammenfinoen, n(,f1,:QPn ein machtloses und möglichst unpol Kichc-, [ unter dem Vorsitz des Reichskanzlers abgehalten b(irrkl(pn. Bismarck, der große Berater des
werden soll. Königs Wil Hel ml., erkannte, daß deutsche Macht
dem christlichen Deutschen Gewerkschaftsbunde angeschlossen i& ließ dem Reichstag eine Eingabe über die Besoldungsfrage zugehen. Tarin wird eine Neuregelung der Grundgehälter ur.bebingt gesordcrt. ______
Tie von der Regierung vorgeschlagene Ausbesserung Arbeiter und Arbeiterinnen durch Erhöhung der Teuerungszuschlägr sei unzu- welchem Verband sie angehöre«, verpflichtet feie«, Weichend. Als Minbesibetrag einer erträglichen Auf- das Verbandsbuch oder die Mitgliedskarte mitzubrm-
Paris, 16. Jan. Nach einer Meldung der »Cbi- v>go Tribüne" aus Washington hat zwischen der Re- Mcrung der Vereinigten Staaten und der englischen Negierung ein Meinungsaustansch über die etwaige Lcilnahme Amerikas an der Konferenz von Genua -: Rottgesunden. Die amerikanische Regierung habe die - i Mnladung der Verbündeten sich in Genua vertteten r M lassen, nicht angenommen.
- t. - hör tidi voller Geschlossenheit beruhen kann. So kam es z«m
gen und dem Vertrauensmann des Bettiebs, der sich 1866, der sehr schmerzlich war und gewiß
durch eine Karte der Verba^sleiMng Ewelse^vo. I JBruöm ^nzelstämme unter sich begrab
luhnfton" runi^ Fabrikarbetterverband üb er zutre- Aber es wurde nichts übereilt, sondern Wsmarck ließ ten Arb eiter. di/ noch keinem Verband angehörcn, Zeit walten und heilen. Der Krieg 1870/71. «w- hätte« dem Verband unverzüglich beizutreten. .Ver- f^n^n durch die Herausforderung^ vo» ^ei.en a* weigern sie den Beitritt, so haben sie die 3 o IQ e n ? u I !X)(ron=IILr wurde zum Eimgungsgedanken TeuNch. tragen", so schließt dieser Aufruf der Mi größter Der güldene Reis der neue« deutschen Ka.^rfto«
Ossenheit einen schweren Eingriff w Vie PerlSnttche jm ^cr der Schlachte» auf Frankreichs Seftbdt _ ---------- —* i'""* w,,fT1,f 1 g«ssmiedet. das jungt Deutsch. Reich war der schön^,
aber auch im Volkseinpfinde» selbstverständliche Loh«, de» die siegreichen Heere nach Dause brachten.
Richt ohne Cchwierigkeiteu aber entstand das neue Reich, wen» schon das heiße Streben aller Teutj<^» mit wenige« Ausnahmen auf die StaatSeinheit oe* deutschen Volkes ging. Wilhelm I. Halle °-wifte ve. denken, weil « in der Saiserwücke zunächst eine Sck-mS« lerung des altpreußischen MachtgedankenS sah, Buver« trab dir anderen Königreiche bestanden <wi mamdtc« Sonderrechte«, bte sich, wie dir Zukunft rnoeuen sollte, mit der Zeü zum Veste» der Einhe« abgeich'ift« hpbe». So wurde baut om 18. Jamia« 1871 uu
Zm Stüöfflnis der ReiSlzrmmg.
Zwar gibt es in deutschen Landen Strömungen, die von einem Gedenken an die Reichsgründung am 18. Januar 1871 nichts wissen wollen, sondern in ihrer
Marburg
9icnstao, r-sn 17. Zumm
Hartung.
T<er Anietaeavreis beträgt für bte 9 geip. Zeile oder beten Raum 60 Pfg. für bea Milli-
3 rl”e und auswärtige 80 Pfg. Ändere Spaltenbreiten »ach entsptechender MH BeieLnuna Spät einlaufettbe oder den Raum über n, Seite einnehmende An- 0 -"'ll» zeigen sind wir berechtigt, nach der Tertipaltenbreite zu setze» und zu berechnen. Sogen. Reklamen berechnen wir die Col.-Zeile mit 6.00 Mk. jebet /Rabatt gilt als -- H ■ • Bei Bustunft durch die Eeichästsstelle und Vermittlung bet finge« bote 1 Mk. SonCetqebüijt.
metei, am
Sarrabatt.
feine Wälder. Frankreich brauche zu seiner • I Sicherheit nicht nur das linke Rheinufer, sondern , .noch fünfzig Kilometer auf dem rech-
Paris, 16. Jan. .Heute sind bet dem neuen Rheinufer. Es brauche deshalb keine Ministrrpräsidentmr Poincare di- Minister und Etärische Besetzung stattzufinden, sondern das Unterstaatssekretäre zur Erörterung des ministenellen N^inland und das Ruhrgebiet könnten neutra- Prvatamms zusmnrneugetreien. Zwischen Poincare L j r j c r t |n etn Protektorat umge- und Bri and hat ein- einftonbige Unterredung statt- merben
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.b^ln/u eine Konferenz zwischen Lord Curzon ^ianfie’i(f) fei sehr stark und könne das
London', 16. Jan. Ter Pariser Berichterstatter R u h r g e b i e t b e s e Je n und es werde für der „Times" schreibt: Vom politischen Stdandvuntte vollkommen wahrscheinlich ge . Mfederauf- SÄMÄ-LÄ ä'ÄÄÄ JÄitÄ F» Sä
rauf bestehen, daß mit der Regelung der Entschä- schließen.
j dignngssrage von neuem begonnen werde. Das Wi.s- Verschiebung der Beratung der Orientfragen, badcncr Abkommen werde jedoch wohl angenommen P ar is, 16. Jan. Wie das „Journal des Debats" werden. Frankreich werde auf die Konferenz von ^:e geplante Konferenz zwischen den Mi-
Genua wahrscheinlich nur einen BevollmSchtigien an- jRtrn V9n Frankreich, Großbritannien und Italien .- ' r hlbcM
stelle des Negierungshauptes entsenden. Pofticare IOricntangelcgenhciten, die unmittelbar nach die'Kraft in uns tragen den
halte mit der Unierzeichnnng des von Lloyd G-crge wcel,bi3iliig der Konferenz von Cannes in Paris statt- 9lnjd.fä3en ten außen her wie den Partei,
in Cannes mitgeteilten Garantievertrages keine große I {1-rfccu sollte, bis auf weiieres a n f g e s ch o b e n im Innern gegenüber den geschlossenen Wille«
Eile. Seiner Ansicht nach müsse die Unterzeichnung morden. eines ganzen Volkes cntgegcnziisctzcn, so lange sind wir
dieses Vertrages eine sorgfältige Prüfung und Li- „Deutschland mutz zahlen." Ach nicht dem Untergange geweiht.
I guidierung aller zwischen England und Frankreich London, 16. Jan. Lord Derby hielt in Gedanken Bisma rcks begegnen uns auf diefe«
schwebenden Fragen vorausgehen. Manchester wiederum eine Rede j« ®»«nT.en etne« schaffen wir zuerst einen festen, nach avSrt .
m . z „ , - französisch-englischen Bündnisses und sagte, Frankreich Innern stark gefügten, durch das «all»-
Poincarös Vertragswunsche. könne aus seiner beinahe leeren Tas veibuudenen Bau", sagte er in einer Reichs-
London, 16. Jan. „Daily Mail" tneM tm «m Me v-ttvuftet«. Gebiets wftderherM^ -1 wm 2, gf£rU(tt 1881^ „dann braucht intf Verlauf der Besprechungen, die am Samstag zwischen Es müsse das Geld^ ~ um Znbmst des deutlchen Volkes mcht bange z«
Poincare und Llotch George abgehalten wurden, sei * sein." Und nm 12. Juni 1882 fügte er hinzu: ,,^ch
hauptsächlich von bM französisch-englischen Abkommen Paris, 18. Jan. Der ehemalige Präsident der l ?6nn mich mitunter in schlaflose« Nächte« b^ G-dmrken»
«7 aemünfcbten Repnblik, Deschanel, hat Ministerpräsident Pcnn-ck -*{ xoweheen, dah unsre Söhne vielleicht nochmals
die Rebe gewesen. Die von PomcarS fl“* S «wtliä Lvo» in Kenntnis gesetzt, daß er im p-n mir wohl bekannten Tisch des F^nk-
! Abänderungen^ ftcen fotzende: .l.^u.«erung um Jnterpellatio« über bte a«S- -,'^r B'.'^estages sitzen. Deshalb lassen Sie mich nickt
des Vertrages nach Ablauf von Jahren, l i.t L,5rH Politik eingebracht hat. . pon der Bühne abtreten, ohne Ihnen dies ans Her,
verbündeten Genercrlstäbe haben zur Aufstellung von Absicht, im Kriegsministerium den Ix,gEn: Scien Sie einig und lassen sie den r.atio-
Mobilisierungsplänen zusammenzuarbeiten. 3. Der £;nf§ Generalsekretärs einzurichten. Nach bei nalen Gedanken vor Europa leuchten. Tr ist
I Vertrag muß in dem Sinne ausgedehnt wecken, daß ^^s-Agentur kommt hierfür Marschall Petatn m ^,g^bl-cklich in der Verfinsterung begriffen."^ eine gemeinsame Intervention eksolgt, wen« Dcut'ch- Frag«. ' Bismarcks großzügige Mahnung hat nichts gv-
land einen Ana riss aeaen Polen unternehmen sollte. • ", ... fruchtet. Heute stehen wir, wenn wir mcht von de«
Poincare habe ferner angeboten, daß als Gogenlnstung Briand war ^ermal Mmistcrvrasident umiselhaften Lichtern der Klafsc.-p-litik und der tW
Poincare habe ferner angevoi n, 8 verpflichten Nachfolger Clemenceaus von 1909-1. o. 1911, a - Parteiwitifthaft geblendet sind, am Grabe unser«
für die englische Ga«m^e Frankreich sich verpfttwten l ^gohsolcier Potneares vom 21. 1. —18. 3. 1S13, als , Mit der Größe und
wolle, England tm Falle eiens deutschen Angriffs Nachfolger Vivianis vom 29. 10 191o mit der Macht ist aber das Wohlergehen und die Lebens-
beizust-ehen. Endlich hccke Poincare den Wunsch zu vnd als Nachfolger Leygue • ' I Möglichkeit des gesamten Volkes untrennbar verbunden;
j erkennen gegeben, nicht persönlich zur Konferenz tn 1922. französische Kiiegsptäsident I benn die sogenannten sozialen und wirtschafllicheu Er-
Genua zu gehen. ci7 1 1913 — 17'. 1. 1920), war von Januar 1912 bis I rnngenschaften der Revolution für einen Teil des deut cher
London, 16. Jan. „Daily Mail" berichtet, daß seiner Wahl zum Präsidenten Ministerpräsident al^ Volkes sind Trugbilder uud Augeublickserscheniungen sein Vertret« mit Poincare eine Unterredung hatte, Nachfolger Caillaux', ttat später an ^die Spitzeres vor den Stürmen .der Zukunft, n, cht stand.haften in der Poincare u. a. sagte: Ich bin immer änbeTbes“©“»»« 6118^11^3 für Auswärtiges.
Anhänger eines engen Einvernehmens (Entente) uvi.10» ___ ___ 1
zwischen Großbritannien und Frankreich gewesen und werbe es mchr denn je bleiben. Ich wecke in freund- 23erlittet VetaMNgeN.
schaftlichem Geist die verschiedenen zwischen uns schwe- lsieitern nachmittag fand
benden Fragen prüfen. Ich werde alle Anstrengungen , >{ • y • „ckündiate Cbefbesprech-
unternehmen, um so schnell wie möglich eine beide tn der Reichsranzlsi die angelunbtg e , \V Länder befriedigend« Lösung herbeizuführen. Um zu ung über die adcgungsfrage jt 3 einem engeren Einvernehmen zwischen Großbritannien Sitzung nahmen niVter tliI Dr.
nnb Frankreich zu gelangen, müssen die Mißver-1 die cn der Frage beteiligten . • s I ständnisse beseittgt werden, die zwischen beiden Ländern Rathenau erstattete Bericht über den er entstehen können. Zu diesem Zweck müssen wir mit Beratungen m Cannes.
einander sprechen und Verständnis für unsere gegen- Anschluß an diese Besprechung hielt der
fettigen Interessen zeigen. Frankreich verlangt vor Reichsratsausschuß sür auswärtige Angelegenhei- allem die Wiederherstellung seiner Ruinen und seine ten eine Sitzung ab, in der der Reichskanzler das nationale Sicherheit. Zu diesen beiden Fragen rechne Wort nahm, um den Vertretern der Landsr^Mit- es aus eine enge Zusammenarbeit mit England. ~ —v
SeiMütis Amizmikm.