Nkntliches VeMndigungsblaÜ des Kreises Marburg
1922
51t 9
Die Kohlenlieft rungen.
9r. Zerles Aer bie neuen Stenern
Der Eisenbahn-Haushalt für 1922.
st
dem geplanten britisch-französischen Abkommen teil- nimmt.
Aus dem besetzten Gebiet. Beauffichti^lng des deutsche» Unterrichts.
Der „Temps" läßt sich der „Köln. Ztg." zufolge
finanzverwaltung die günstige Wirkung haben, das bei der außerordentlich hohen Belastung überall zutage getretene Bestreben, das Einkommen auf legalem oder illegalem Wege der Besteuerung zu ent- ziehen, einzudämmen. Trotz der durch die Geldentwertung gegebenen Senkung des Einkommen« steuertarifes fei zu erwarten, daß das im Haushalt für 1922 vorgesehene Aufkommen an Einkommensteuern den Betrag von 23 Milliarden mindestes erreichen wird.
ßonbon, 10. Jan. Hebet die Verhandlungen in Cannes bezüglich eines englisch-französischen Abkommens meldet der Sonderberichterstatter der
„Daily Mail", England und Frinkreich seien übereingekommen, Versicherungen betreffend gegenseitigen Schutzes zu See und zu Lande für de» Fall
Varis, 10. Jan. Vach einer Havasmellmng aus Mainz wird bte' Zahl der amertan;Jd>en Besatzung»« truppen am 15. März 5317 Mann betragen.
Die „Dberbeifitoe Zeitun ' ericheint sechsmal wöchentlich. — Sej*gwteis m«eatlich ohne Zustellung 8.50 »<!„ durch die Poft 9.50 Mk. Für ausfallend« Kummern infolge Streiks oder elementarer Ereignisse lein Er«?. — Verl«, von Dr. L. Hitzeroth. — Druck der llniv.-Buchdruckeiei von Sob. Aug. Koch, «urkt 2123 — Fernsp«ch« 56, Postscheckkonto: Nr. 5015 Amt Frankimtt a. Mat«.
Londoy, 10. Ian. Es wir^.gemeldet, daß Lloüd George am Donnerstag von Cannes abfaftren werde, um zum Wocdencnde in London cinzutrcsfen.
Der Unterhändler der französischen Reaierung tnu der nationalistischen Reaieruna von Angora, Frank-
Der MW-irMsM ßsronflwtrtno.
Der englische Standpunkt.
stanzösischen, worauf Loucheur eine ziemlich unglückliche Rede hielt, in der er durchblicken ließ, ein englischer Vorsitzender wurde es an Energie fehlen lassen und Deutschland gegenüber Milde zeigen. Da die britische Delegation sich wegen dieser Erklärung v e r st t m m t zeigte, hatten Doumer und der Dolmetscher versucht, diese taktlose Aeußerung wegzu- eifiäten. Die Atmosphäre sei jedoch mit Elektrizität geladen gewesen.
Außerdem meldet der Sonderberichterstatter des ,Mily Telegraph", bei der gestrigen privaten Beratung der Ministerpräsidenten über die Verteilung der deutschen Zahlungen sei man Lbereinge- kommen, daß Belgien von den 720 Millionen 580 Millionen und Frankreich 140 Millionen erhalten sollte. Von der ersten bereits gezahlten Milliarde erhalte England 50 Millionen, während Italien 31 Millionen, die in der Internationalen Bank liegen, erhalten. „ . ,
Paris, 10. Ian. Wie der „Temps meldet, scheinen Differenzen zwischen der französischen und belgischen Abordnung entstanden zu sein, da die belgische Abordnung Widerspruch dagegen erhob, daß Frankreich nicht wie am 13. August bestimmt, für die Caarkohlengruben 300 Millionen Eoldmark sofort angerechnet werden sollen. Minister Loucheur habe bei den belgischen Delegierten einen offiziellen Schritt unternommen, doch bebauten die belgischen Delegierten auf ihrem Staüdpunkt. — Petit Parisi en" will wisien, Briand habe dem Präsidenten der Republik, Milleraud, von dieser Sachlage Kenntnis gegeben und ihm erklärt, er sei bereit, dem belgischen Prioritätsrecht alle mißlichen Zugeständnisie zu machen, aber der Aufschub der Anrechnung der Saargruben dürfe nicht in Frage gestellt werden.
Die in(ernati«aaie WirWMOmiz.
Tagungsort London?
»er Haushalt der deulscven Reichsbahn für das Rechnungsjahr 1922 fdtiWtt im ordentlichen Haushalt bei den fortdauernden Ausgaben mit 65 998 628 000 M unb in den Einnahmen wril derselben Summe ab. Der Zuschutz beim ordentlicheu .e>ansd«lt, der 1921 noch 10 835 013 000 .< betragen hat, ist weggefallen.
Die zum 1. Februar vorgesehene Erhöhung der! ‘Tarife für den Personen- und Geväckverkehr soll unt 25 v. H. auf 75 v. £>. erhöbt, für den Güterverkehr zum gleichen Zeitpunkt eine Tariferhöhung von 39 v. H. in Ausücht genommen werden.
Bei den Personalausgab-en.stnd neue vlan« mäßige Stellen nur zu dem Zwecke ausgebrachi. nrtf aueerpkaumäszige Beamte und tecUNische Angestelitei die schon eine Reibe-von Jahren ständig und ouS. fchlieftlich Beamtendienst verrichten, in planmäkig^ Stellen zu übersübren, insgesamt 13 879 Stellen. De»
genen Satz von 100 Mark auf den Doppelzentner gebracht werden. Bei der Koblensteuer müsse die vorgeschlagene Erhöhung auf 40 vom Hundert bewilligt werden mit der Maßgabe, daß je nach Lage der wirtschaftlichen Verhältnisse eine Ermäßigung oder Erhöhung dieses Satzes erntreten könne. Die Umsatzsteuer, die wegen ihres Ertrages das Rückgrat der vorgeichlagenen Finanzreferm bilde, müsse mit dem im Entwurf vorgeschloyenen Satz von 2V. Prozent auch tatsächlich Gesetzeskraft erhalten. Die Lurussteuer könne vielleicht den Gemeinden zugewiesen werden. Der Tarif des Vermcgenssteuergesetzes werde nachzuprüfen fein. Auch bei der Vermögenszuwachssteuer halte er eine
Die Erwrrlfchaften gezstn die Stzrucrpolitik der Regierung.
Berlin, 11. Jan. Der Allgemeine Deutsche werkschafisbund veröffentlicht ein Schreiben, in dem es heißt: Die Einziehung der Vermögenssteuer und des Reichsnotopfers laß auf sich Watten. Von der Kreditaktion der Industrie und der Heranziehung der Landwirtschaft hört man seit dem Beschluß des Reichs., wittschaftsrats auch wenig mehr und die Ett'assung der Sachwette scheint gänzlich begraben werden zu sollen. Nur die Erhöhung der Lohn- und Gebaltsbe- züge geht prompt von Patten. Die Gewerkschaften such. nicht gewillt, sich mit diesem Zustand der Lasten. Verteilung abzusinben und haben deshalb in Gemein, schäft mit dem Vorstand der beiden sozialdemokratischen Parteien beschlossen, in der Steuer- und Reparations- frage mit stärkerem Nachdruck vorzugehen. Sie haben serener zur besonderen Bearbeitung der Frage der Erfassung der Sachwerte eine gemeinsame Kommission eingesetzt. Die Kommission wird ihre Arbeiten un. mittelbar nach dem Parteitag der Unabhängigen auf. nehmen. .
„Die Zeit" bemerkt dazu: „Das rst eine Kamps- an's'age sowohl g-gen die Regiemng wir gegen alle bürgerlichen Parteien."
P ä r i s, 10. Jan. Wie die M.wgenblätter melden, sind die Sachverständigen für die Kohlenlies'- rungen gestern nach Cannes berufen worden. Es handelt sich um die Festsetzung des Kohlenpreises Für die auf Grund des Friedensvertrages erfolgten und noch zu erfolgenden deutschen Lieferungen.
Marburg den 1L 3MM
Hartung.
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London, 11. Jan. Reuter erfährt, daß die Lirtfchaftskonferenz der fünf Großmächte, die, wie mcn erwartet, Anfang März stattfinden wird, wahrscheinlich in London abgehalten werden wird. Bezüglich der italienischen Einladung nach Genua soll noch kein endgültiger Beschluß gefaßt o
eOrben sein. Man erwartet zuversichtlich, daß eine5 Angriffs auf beide Länder auszutauschen. Deutschland die Einladung annehmen wird, Lloyd George wolle jedoch nicht, daß sich der Plan
Deutschland werde möglicherweise durch Rathrniiu eine bestimmte Macht richte und wolle dem ivertreten sein. OTan ermade aud), bafe ^iWiin '9^einIanbc dieselbe neutrale Stellung verleihen, Lenin begleiten wird. wie sie in Washington der Sttlle Ozean erhalten
T s ch i t s ch e r i n hat dem Obersten Rat einen habe. Um dies zu erreichen, wünsche Lloyd George Funkspruch zugehen lasten, in dem er erklärt, daß Deutschland und alle an der Aufrechterhaltung des die Wahl von Genua als Ort der Wirtschafts- Friedens in Europa interestierten Mächte e i n z u- konferenz Schwierigkeiten mit sich bringe und ver- schließen. Bonomi habe dem Wunsche Italiens langt daß anstatt Genua London bestimmt „ach Einschluß in dieses Abkommen Ausdruck ge- ,weIbe. ' geben. Auch Belgien erhebe keinerlei Einwendun-
‘ Paris 10. Jan. Der Sonderberichterstatter gen gegen ein internationales Abkommen dieser bet Havas-Ägentur in Cannes meldet: Der inter- Art selbst, wenn es die Räumung besetzter rheini- Uüette Ausschuß, der die Bedingungen sestsetzen scher Gebiete umfaste. Die französische -^tung sei M unter denen die Konferenz in Genua zu- jedoch, Deutschland dürfe nur an das Abkommen sammentreten soll, hat. den Text der Einladungen angeschlosten werden, wenn die deutsche N^ierung sestgelegt, der an die verschiedenen Staaten gerich- sich bereit gezeigt habe, ihre Schulden zu bezahlen, tet werden soll. Eine besondere Mitteilung wird P a r i s, 10. Jan. Der Sonderberichterstatter an die Sowjetregierung ergehen, in der die Auf- pes „Echo de Paris" in Cannes meldet über die
aus Koblenz melden:
Der Oberkommissar der französischen Republik im Rheinland und seine verbündeten Kollegen haben festgestellt, daß der Unterricht der Iu- genb in ben deutschen Schulen des besetzten Gebietes nicht in einem Geiste erteilt wird, der dem Art. 148 der Verf«stung von Weimat entspricht, nach n „eaterun« . dem bet Unterricht erteilt werden soll „im Geiste
lin-Bouillon, ist in Cannes heute etngeirosscn I der Völkerversöhnung", sondern tatsächlich Metzens und von Briand empfangen worden. in einem ganz entgegengesetzten Geiste. Sie waren
* Iber Ansicht, daß diese Tendenz sowohl der öffent-
- . lichen Ordnung in den besetzten Gebieten wider-
Dre deutsche Abordnung. spricht, als auch der zukünftigen Erhaltung des Deutsche Eegensorschlögr. • Friedens in der Welt. Sie haben beschl-gen die-
5-n. Di- "L- ‘&ÄÄ N.
sich auf Aufforderung des Obersten R..tes nach infolgedessen einstimmig, einen Unter-
Cannes begibt, ist heute mittag in -„{uis eing.- Q9U s j dj u ft su ernennen, der den Auftroffen und um 5s4 Uhr nach Eanneswriterger^.. ha± ®Mc Erteilung des Unterrichts in den deut-
Rach einer Meldung des „In.ranstg -ant us s-rbulen des besetzten Gebiets zu beobach-
Cannes soll die erste Verhandlung mit beuMrn I - b(e Nheinl.ndk-mmistion de-
Abordnung vor dem Obersien Rat morgen Nach- - Ä ,.. eTaTeifcn mit Segug auf bas mi«n6 -M. MM $>'. "nbÄ-n Ml
"ltT„5„,,,, W In bet IIrn«.bn»g bet -in -Mpt.ch.nbe- Schteiben bet Melnlanb. 6tiii|*en Stoolbnung'mitb vetstchett, boj bie b-db ilt an bg51'
ftben Vertreter die sich nach Cannes begeben, der setzten Geb ete gerichtet wo. en.
Konferenz bezüglich der Entschäd gung wichtige v^- Ztg." schreibt dazu: Es wäre nur ^u ^un , qenvorschläge vorlegen sollen. Ferner sollen sie daß auch d,e franzop^ Vcr,astung e,nen Para
ten in bei Weise, daß Deutschland mittelbar an Weltfriedens erwünscht wa e.
japanischen Delegierten bestehender Ausschuß sofort g}cue Verstimmungen.
»-bildet und mit den notwendigen Machtbefugnisten London, 10. Ian. Der 'Sonderberichterstatter betraut wird, sich die Vertreter anderer Land r Telegraph" meldet aus Cannes, die
onzugliedern, um 1. den Plan im einzelnen zu be- fei äusierst lebhaft ge-
fprechen, 2. alle notwendigen Voruntersuchungen Sitzung d^ ^zmim te^
anzustellen, 3 zur Bildung des ^-nttahyndirats Vorschlages entstanden' den Entschädigungs- trab der an«k«lieberten Smidika.e „ ausschuß von Paris nach Berlin zu verlegen und
mit bie Arbeiten der verschiedenen Oiganiiationen I ! aenenroär!igen Ausschuß abzuschaffen. Die f» schnell wie möglich beginnen können ^ der Kon- ^sen wollten letzteren in Berlin haben und ftrenz von Genua über die erzielten Fortschritte ^tschäd-gungsausschuß in Paris behalten. Die Bench zu erstatten. # Mitglieder schlugen vor, der Berliner Vorsitzende
• sollte einer anderen Ration angehören als der
Antrag auf Eiuberufung des auswärtigen — -
Ausschusies.
Berlin, 11. Jan. Die deutschnationale Frak-
Iton des Reichstages hat bei dem Vorsitzenden des .
Ausfchustes für auswärtige Angelegenheiten bean-1 Berlin, 10. Ian. Reichsfinanzminlster Dr. tragt, den Ausschuß zum Zwecke der Herbeiführung Hermes sprach heute in der gemeinsamen Sitzung einer Auskunft der Regierung über die Vorhand- der beiden Steuerausschüste des Reichstages über fangen in Cannes sofort einzuberufen. Wie das die neuen Steuern. Die steuerliche Belastung, so »Beil. Tagebl." aus Parlamentskreisen hört, führte er aus, müße soweit angesvannt werden, als »immi man an, daß gleich nach Rückkehr der deut- mit der Aufrechterhalrung des-Wirtschaftslebens es scheu Delegietten aus Cannes, die Ende der Woche irgend vereinbar fei. Die Zölle auf Kaffee, ~ee »t erwarten ist, der auswärtige Ausschuß des und Kakao müßten mindestens auf die vom Rerchs- Iieichstages zufammentreten wird, um einen Be- wirtjchaftsrat vorgeschlagene Hoi-e gebracht werden, tzicht über bie Verhandlungen mit dem Obersten 1 Bei der Tabaksteuer werde e.ne Herabsegung un Xat entgegrnzunehmen. * Ermäßigung der Steuersätze für Zigaretten und für
äus? «MM« ä b« ......................................
»ormtzttk gewählt wurde». Zie »niucue L-orawe der i -1-. «. $Ä <x«twurk noraeWas sprechende Höhe werde nach AuMhiuig der Rrrchv--1 Prrtsnaibestaud soll 1922 berrage» 9.170r>5. batmuef
»nree zrevsblik ist die russische Mid die tartarische. 1 oen im vhiwum
i merksamkeit der letzteren auf bie Bedeutung der Bedingungen bezüglich des Abschlusses eines eng- Werpflichtungen hingelenkt wird, die der Oberste lisch-französifchen Garantievettrages, das briiliche Mat beschlossen bat, von ihr zu verlangen. Der Angebot sei von drei Fragen abhängig: 1. Vrianö i ^Ausschuß hat ferner das Programm der Arbeiten müsse sich nicht nut an die internationale Konferenz i «der Konferenz von Genua festgestellt, das aus- von Genua für gebunden erklären, fondern er muae ! Mießlich ökonomische und finanzielle Frcm>m um- auch die Entschließung, die Lloyd George vorge- j An der Spitze des Programms steht bie An- bfchlagen habe, annehmen. 2. Frankreich muffe e:nc i »ahme der in der Entschließung des Oberstep Siats befiiebigenbe Regelung bet Tangerfrage gemäß i»cm 6. Januar aufgeführten Bedingungen. Der dem Friedensvertrag annehmen, bas heiße bie Fo - ©betfic Rat wirb noch die Aufgabe haben, die Liste derungen, die feit dem Waffenstillstanb g-hrllt wor- ider Aiächte an bie Einladungen zu der Konferenz den seien, aufgeben. 3. Endlich muffe Frankreich inen Genua'geschickt werden sollen, festzusetzpn. Man sich mit England hinsichtlich des Vertrages von weiß bereits, daß die Vereinigten Staaten Angora einigen.
ebenfalls eingeladen werden sollen, obgleich es sich Jin einem besonderen Schriftstück fordert Die um ein< KKonferenz von Vertretern der europäischen britische Regierung übrigens noch eine gemetrjame Nationen handelt. Regelung der Frage der französischen U n t c: t s e e -
Es sieben folgende Fragen auf der Tagesord- boot flotte. Der Vertrag enthalte bte Vet- inang: Währungen, Wechselkurse, Zentralbank^, pflichtung Englands> Frankreick tm Falle eines iEmiffionsbanken, Staatsausgabe im Zusamm n- nichtprovozierten deutschen Angriffs nnt edlen fer bona mit Handelstransakticnen, H-ndernisie für nen Streitkräften zu unterstützen und sichere die
। de/Handel Zollschranken, Transportwesen, tech- Erfüllung der Art. 42, 43 und 44 des Fnedensve- ■ Nische'Hilfe'beim Wiederaufbau, Gesetzgebung bc- trages von Versailles Auch aus dem ^gllsche zügl^ des Wechsel- und Scheckverkehrs. Text gehe hervor, daß der Eintritt deuhcher Trup.
! _ <..« . pen in verbotenes Gebiet nicht ipso facto den Cm-
Sie Bildung eines intcrnahowlen SyndUats. tlHt Englands in ben Krieg bedeuten würde. Eng- Cannes, 10. Jan. (Havas.) Ein ar. llicher je- auch frei, den Umständen Rechnung zu Seridit besagt: Der Oberste Rat hat heute fc!gent>e tiagen unb $u erklären, ob nach feiner An^-cht der
' Entschließung angenommen: Bündnisfall eintrete oder nicht. Ferner sei die
Der Oberste Rat billigt die Bildung eines inter- Zustimmnug der Parlamente Englands und Frank- nationalen Syndikats und von angeglieberten Syn- reichs nötig, bevor der Eintritt in den Krieg er- dikaten, bie ben wirtschaftlichen Wieberaufbau folge.
Europas unternehmen und die Zusammenarbeit L o n d o n, 10. Jan. Einer Meldung aus Can- aller Raftonen bei der Wiederherstelli-ng der natio- nes zufolge erklärte Lloyd George in einer Unter- nalen Wohlfahrt sicherstellen sollen. Er stimmt za. redung, ein englisch-ftt^zösisches Bündnis käme daß ein aus zwei britischen, zwei französischen, nicht in Frage, da dies ein unfreundlicher Akt einem italienischen, einem belgischen unb e:ncm gegenüber Italien bedeuten würde.