Rußland und Persien.
Marburger ZasesanZeiger
Ech° genteitilung
Donnerstag, den 31. Srzbr. 1925
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Es ist selbstverständlich, daß die Besetzung der — übrigens erst nach dem offiziellen Eintritt Deutschlands in den Völkerbund — für Deutschland zu schaffenden Völkerbunds- Posten nicht von heute aus morgen erfolgen wird, sondern daß ihr eine vertrauliche Fühlungnahme der zuständigen Steilen vorausgehen wird, wie das bei allen Personalsragen im diplomatischen Verkehr der Äatio- nen üblich ist. Es ist ebenso selbstverständlich, daß, wenn von einer der zuständigen Stellen, etwa vom Generalsekretär Drummond, die Desprechung eröffnet wird, von dieser Seite der Wunsch geäußert wird, solche Personen namhaft zu machen, die dem Dölierbunds- gedankcn nicht grundsätzlich ablehnend gegenüberstehen.
Die Entscheidung liegt also in der Vereinbarung des deutschen auswärtigen Amtes einerseits, mit dem Generalfekretariat des Völkerbundes andererseits.
Es ist darum ganz verfehlt, diese rein außenpolitische Frage zu einer parteipolitt» schen stempeln zu wollen. Wenn schon eine Fühlungnahme namhafter Persönlichkeiten, die einer Partei angehören, überhaupt stattfinden muß, so kann das nur auf Grund einer Anregung und unter Kontrolle des A u s w ä r - tigen Amtes erfolgen. Sinnlos dagegen ist es, irgend einer privaten Anregung Folge zu geben und in Verhandlungen einzutreten, sinnlos auch, zu glauben, es genüge, das Auswärtige Amt über solche Schritte „8U informieren".
Herr Marx muh selbst zugeben, daß er nicht weiß, ob sein Bescheid auf eine solche private Anregung überhaupt in die Hände des Bölker- bundssekretariats gekommen ist. Das Aus- wänige Amt weiß aber offenbar ebensowenig von einer „Information" durch Herrn Marx, denn es hält an seiner gestrigen Erklärung. daß Personenftagen überhaupt noch nicht erörtert worden seien, Punkt für Punkt fest.
Es ist daher zu begrüßen, daß das Auswärtige Amt im Januar Veranlassung hat. sich selbst mit der Stellenbesetzung zu befassen. Wenn Deutschland wirklich Mitglied des Völkerbundes fein wird, so stehen doch höhere Dinge aus dem Spiel als die Frage, welche Partei den größten Anteil an den gut dotierten Posten im Bunde haben Toll.
S.
Sein Krieg wegen MW
fk. London, 31. Dez. Der Korrespondent der „W e st m i n st e r E a z e t 1 e" in Angora meldet vom Mittwoch: Am Dienstag hatte Mustafa Kemal eine vertrauliche Besprechung mit seinen Generälen. In dieser erklärte er. datz die Türkei es sich nicht leisten könne, des Iraks wegen einen Krieg zu beginnen. Der Bericht fügt hinzu, datz die Regelung des Mosiulproblems durch gewählte Mitglieder, zu denen Kolonialsekretär A m e t q nicht gehören dürse. erledigt werden könnte.
Türkische Truppenbewegungen an der Mossulgrenze.
fk. L o n d o n. 31. Dez. Nach einer Agenturmeldung aus Bagdad ist in D i o r b e k i r, drei englische Meilen nördlich von Mosiul. eine weitere Division eingetrosfen. Bon der Mosiulgrenze werden türkische Truppenbewegungen gemeldet.
Chamberlain und Mussolini in Rapallo
Statten auf Soreolten am Balkan
SaS «eich muß imS doch bleiben!
Von Dr. Günther Molnar.
NenlfKtanbS Nerleetang beim Mkeebund
DDB. meldet: Gegenüber der Meldung einer Mittagszeitung, wonach die Behauptung, daß irgendeine zuständige Person des Sekretariats des Völkerbundes sich bei dem Generalkonsul A s ch m a n n oder gar schriftlich in Berlin über die angebliche Postenjägerei beklagt haben soll, ganz unverständlich und vollkommen absurd sei. mutz erklärt werden, datz das Auswärtige Amt an seiner gestrigen Erklärung Punkt für Punkt f e st h ä l t.
„Private Anregungen" des Reichskanzlers Marx.
K ö l n, 30. Dez. (TU.) Reichskanzler a. D. Dr. Marx, der sich zur Zeit in Sigmaringen aufhält, stellt in der „Koblenzer Zeitung" folgendes fest:
Es ist falsch, datz die Zentrumspariei oder ich als chr Borsitzender in einem offiziellen oder auch privaten Schreiben an den Generalsekretär des Völkerbundes oder des Völkerbundssekretariates den Antrag gestellt hatte. Angehörige der Zentrumspartei in das Bölkerbundsfekretariat aufzunehmen.
Richtig ist. datz ich vor Wochen von privater Seite vertraulich aufgefordert bin, etwaige Anregungen für die später vielleicht in Frage kommende Besetzung gewisser Stellen beim Völkerbund zu geben. Dieser Bitte bin ich nach gell o m m e n. Es ist mir unbekannt, ob meine n^-RMwort Mr Ketintnis des Völkerbundssekre- tariats gekommen ist. Es war für mich selbstverständlich, das Auswärtige Amt im vertrauen aus seine Diskretion über diese Angelegenheit $u informieren. Ich werde f es auch in Zukunft für meine Pflicht erachten, in Verbindung mit dem Auswärtigen Amt diese Angelegenheit weiter zu »erfolgen.
Mm MM Nr Rorolko
ASd el Krims abgelehnter Friedensbote
Eine Erklärung Briands in der Kammer.
Paris, 30. Dez. (WTB.) In der heutigen Kammersitzung legte Befand den Standpunkt der französischen Regierung zu der Mission Gunnings dar. Vriand erklärte: Frankreich und Spanien haben durch bevollmächtigte Persönlichkeiten ihre Friedensbedingungen bekanntgegeben. Abd el Krim dagegen hat eine Persönlichkeit entsandt, die keine Vollmacht besitzt, und er hat einen Augenblick gewählt, in dem wir gerade die Fäden der zur Erhebung des ganzen Islams gegen uns bestimmten Propaganda aufaedeckt hoben. Die Regierung zieht es vor, mit den Stämmen unmittelbar zu verhandeln, deren Mehrzahl sich übrigens bereits unterworfen hat, anstatt mit Abd el Krim allein Unterhandlungen zu pflegen. Wenn die Regierung es abgelehnt hat, Gunning zu empfangen, so geschah dies, weil die Regierung nicht der Meinung ist, daß Gunning für den Abschluß des Friedens irgendwie nützlich fein könne. Außerdem will die Regierung nicht Abd e l Krims Anfehen in einer Weife stärken, die es ihm gestattet, feine Hand auf die anderen Stämme zu legen.
Die Marokkodebatte in der Kammer.
Paris, 31. Dez. Im weiteren Verlauf der Marokkodebatte in der Kammer ergriff d« sozialistische Abgeordnete Renaudel das Wort. Er erklärte, daß man mit Abd el Krim verhandeln müße. Die ftanzösische Politik in Marokko erscheine ihm nicht klug. Deshalb würden seine Parteifreunde die Kredite für Marokko nicht bewilligen
Kriegsminister P a i n l e o e gab hieraus Erklärungen über die Kosten des Marokkofeldzuges und über die Entwicklung der Kriegshandlung ab. Die Gesamtzahl der Verluste an französischen Soldaten betrage vom 20. Juli bis Ende November 76. Painleve erklärte. Frankreich wolle keinen Frieden, der im Laufe eines Jabres einen Krieg unter gefährlicheren Bedingungen nach sich ziehen würde.
VewMigung »er Kredite für Marokko.
fk .Paris, 31 .Dez Die Kammer hat gestern bis in die späten Nachmittagsstun- den getagt und schließlich die Kredite für Marokko bewilligt.
I zu bewältigen.
I So haben wir als letztes unter den großen Kulturvölkern das hohe Gut der nationaftN
I Einheit erworben. Daß diese auf den feldern Böhmens und Frankreichs schließlich doch erreicht und in dem viersahrigen gewaltigen Ringen des Weltkrieges behauptet werden konnte, verdanken wir letzten Endes der Wehrhaftigkeit unseres Volkes. In der Abneigung der ehemals nach Frankreich oravitierenden kleinen deutschen Fürsten des Rheinbundes gegen den miles nerpetuus
I des brandenburgischen Siaates und feinen immer mächtiger ins Reich dringenden „Domi-
I nat“, in dem Mißtrauen Metternichs gegen die militärischen Jakobiner Scharnhorst und Gneifenau in Blüchers Hauptquartier kommt,
I ebenso wie in dem Geschrei unserer Welt- I kriegsfeinde. gegen den „preußischen Milttaris- I mus", zum Ausdruck, daß bet uns das K'ttt das Werkzeug des na t i on al en Ge-
I dankens gewesen ist. Diese Tatsache hatte wiederum zur Folge, daß die Reicksgrundung Bismarcks, obwohl Erfüllung eines alten demokratischen Traumes, praktisch das Werk
I des Obrigkeitsstaates, aber eben nur deshalb
I erfolgreich war.
I Spengler hat in einem geistreichen Dort als I das Wesen der Berfafsung bezeichnet:
„Die innere Derfasiung einer Ration hat I immer nur den einen Zweck, für den äußeren
Kampf, sei er militärischer, diplomatischer «der wirtschaftlicher Art. „in Derfasiung" zu fein.
I Wer sie als Selbstzweck und Ideal an sich be- I handelt, richtet mit seiner Tätigkeit nur den
Körper der Nation zugrunde."
So fatzte Bismarck feine Ausgabe bei der I Schöpfung der alten Reichsverfassung euf. Der | geniale Staatsmann, der einen feinen Sinn
Trotz entsetzlicher Wirtschaftsnot und bitterer Enttäuschung über unerfüllte Hoffnungen überschreiten rott die Schwelle des neuen Jahres mit dem Gefühl eines zwar lang- stimen aber doch spürbaren Aufstiegs. Gerade das verflossene Jahr hat uns merklicher em. porqetragen als irgend eins in der Nachkriegszeit. Aber es hat uns zugleich doch auch immer wieder erkennen lassen, rote sehr das deutsche Schicksal in dieser bewegten weltgeschichtlichen Epoche sein Gepräge erhalt von unserem unerhörten Sturz, dessen erschrek- kende Tiefe vielen noch gar nicht recht zum Bewußtsein gekommen ist, und rote falsch es ist, uns in Illusionen zu wiegen.
Bietet unsere Lage also auch bei diesem Jahreswechsel noch längst keinen Anlaß zu frohbeschwingten, feiernden Worten, so darf sich die größere Zeiträume überspannende rückschauende Betrachtung dock vor allem an der einen trostreichen Gewißheit aufrichten, daß das Fundament unseres nationalen Sems, auf dem unsere frühere Große ruhte, dem fü-ckt->rlicken Ansturm standgehalten hat. und daß durch alle Volksschichten und Stamme der unerschütterliche Wille geht, festzuhalten am geeinten Deutschen Reich.
Von allen Völkern der Welt hatte Deutschland im 19. Jahrhundert die schwerste Aufgabe zu erfüllen, denn es mutzte in kürzestem Zettraum eine Fülle von Problemen meistern, die I bei anderen Völkern in langen Entwtcklungs- I epochen reifen konnten: Herstellung der nativ- nalen Einheit. Herausbildung einer modernen I konstitutionellen Verfassung und Bewältigung der sozialen Frage, die in dem nut stürmischer Gewalt in den .Hochkapitalismus mit feinen von Jahr zu Jahr anschwellenden Vroletarier- I massen hineinaerissenen jungen Reich brennend- wurde. Diese plötzliche Zusammetchallung evockaler Probleme im vorigen Jahrhundert ist tief in den historischen Eristenzbedmgltngen unseres Volkes in der Mitte Europas verankert. deutsches Schicksal gewesen.
I Die Entdeckung neuer Seewege <lum.Be- flinn der Neuzeit, die für die vom atlantischen Ozean bespülten Staaten, insbesondere Eng- laiid und Frankreich, der Beginn einer reichen Entwicklung bedeuteten, brachte über Zentraleuropa einen Rückfall in Naturalwtrftchaft und Armut. Der 30jährige Krieg vollendete das Unglück. Das Deutsche Reich geriet in den Zustand völliger Auslösung, und seine Ohnmacht, begründet durch die nationale Zerrissenheit, war die stillschweixende und selbst- verständliche Voraussetzung für die Machtpolitik Englands, Frankreichs und Rußlands.
I Unter allen europäischen Volkern war lange keines so gering geachtet wie das deutsche. Erst in der zweiten Halste des 18. Jahrhunderts begann langsam unser Aufstieg, um dann endlich im 19. Jahrhundert em rascheres und sehr bald ein stürmisches Tempo anzuschlagen
I So tauchten bei uns alle die Probleme der I modernen bürgerlichen Kultur, die bei oen I westeuropäischen Völkern in langsam reifender Entwicklung gelöst werden konnten, zu- gleich und plötzlich auf, und nur eine Genie 1 I wie Bismarck war imstande, sie überhaupt
Seat Stoaaft WrmgWtas gegen gengtiuMiang
2 o n b o n , 30. Dez. (TU.) Nach einer Meldung aus Peking ist Tschangtsol.n im Begriff, Fengyuhsiang anzugceiien. Seme Truppen bedrohen bereits die Verbindungen Fengs nach dem Norden des Landes. Es ist bereits zu Z u f am m e n ft ö ß e n zwilchen den beiderseitigen Vortruppen gekommen. Feng hat in aller Eile Verstnrkun- oen nach dem Norden entsandt. Wie aus Tokio gemeldet wird, hat das Ansehen Tschangtsolins durch die Verstümmelung der Leiche Kuos schwer gelitten. Reuter meldet aus Tsingtau, daß während der letzten Kampfe bei Tientsin große Mengen sow^e russischer Waffen bei den Truppen Fengs festgestellt worden feien. In feiner Armee befanden sich sehr viele Soroietrussen, zahlreiche Fuhrerstel- len seien mit raterussischen Offizieren besetzt.
fk. T o k i o, 31. Dez. Zwischen den Streitkräften Tfchangtfolins und Feng- y u h s i a n g s ist es in der Nähe von S ch a n- haikwan an der Stelle, wo die große Mauer an der Meeresküste endet, zu lebhaften Kämpfen gekommen. Marschall Tscharr gt- foHn ist in der Mandschurei Sieger und sendet jetzt Berstärkungen nach dem eigentlichen Ehina.
Ein General in Peking ermordet.
Peking, 30. Dez. General Hsushu- chong ist hier ermordet worden. Er war. früher Privatsekretär des jetzigen chinesischen Ministerpräsidenten und hat vor kurzem Europa bereift.
Reuter meldet dazu aus Peking: General Hsu, einer der eifrigsten Parteigänger Tsanischijuis, verließ am Abend Peking, um mit einigen militärischen Führern Beratungen abzuhalten. Nach Berichten der Eisenbahnpolizei wurde, als der Zug tn Langfang eintraf, «ine Bombe geworfen, tzsu und einige Angehörige seines Stabes wurden gerötet. Der Attentäter ist der Sohn eines Generals, den Hsu im Jahre 1918 zu einem Bankett in Tientsin ein- lu*> und bann erschoß. Der Mörder har erklärt, das Motiv seiner Tat sei, den Tod seines Vaters zu rächen.
Prag, 31. Dez. Zu den Gerüchten, der frühere Schah von Persien habe in Marienbad Selbstmord verübt, teilt das Tschechoslowakische Pressebüro mit, datz sich der frühere Schah überhaupt nicht in Marienbad ausgehalten habe.
Rom. 31. Dez. Die „Tribuna" schreibt, datz Chamberlain die Zusammenkunft in Rapallo gewünscht habe, und bespricht alsdann die verschiedenen Fragen, die dort geprüft worden sind. Da heute der Orient an erster Stelle interessiere, hätten die beiden Staatsmänner die Vorgänge im ganzen Orient besonders geprüft und Beschlüsse gefaßt. Was den türkisch-russischen Vertrag betreffe, so dürfe er nicht überschätzt werden. Gewisse Angrisss- gelüfte würde» auf derartig grobe Schwierigkeiten stoben, dab der Türkei Vorsicht in der Ausführung angeraten werden müsse. Wenn es auch bisher nicht gelungen sei, den Türken eine vorsichtige Ausdrucksweise beizubringe«, so betrachte England mit ruhiger Festigkeit die Lage. Die möglichen Folgen der russisch-türkischen Politik auf dem Balkan seien ins Auge gefaßt worden. Hierbei sei man zu der Auffassung gekommen, daß Italien von allen Erobmächten am meisten geeignet sei, die Vorgänge auf dem Balkan zu verfolgen und dafür zu sorgen, dab keine verwirrende Einmischung dort erfolge. Bezüglich der Kriegsschulden habe Chamberlain den englischen StandvmM bestätigt, nach dem die englische Regierung den Beziehungen zu Italien grobe Bedeutung beilege und gewillt sei. in voller Uebereinstimmung mit Italien . «sine befriedigende- Lösung zu finden. Endlich habe Chamberlain für die letzte faschistische gesetzgeberische Phase in der inneren Politik Italiens Interesie gezeigt.
iDbcrhclTifdic Zeitung
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fk. London, 31. Dez. „Morning P o st" meldet aus Teheran vorn 30. Dez.: Die hiesige russische Gesandtschaft ist in eine Botschaft um gewandelt worden. Auf die persische Regierung wird von Rußland ein starker Druck ausgeubt, um sie zue iizierung des Fftchereiabkommen^ zu veranlassen, dessen wichtigste Wirkung die Errichtung einer russischen Kolonie an der persischen Küste des Kaspischen Meeres sein würde.