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der Unid.-Buchdruckerei d.
Keine Weihnachtsreise Luthers und Ltresemanus.
Berlin, 23. Dez. Entgegen der Annahme, baß Dr. Luther und Dr. Strese- mann für die Weihnachtsfeiertage Berlin verlassen werden, teilt die „D. Z." mit dah Reichskanzler Luther, der über Sonntag in Essen weilte, ebenso wie Dr. Stresemann die Feiertage in Berlin verbringen und erst nach Weihnachten die Hauptstadt verlassen wird, um wahrscheinlich gleich nach Reujahr wieder zurückzukehren. Auch Reichspräsident v. Hindenburg wird in Berlin bleiben. ;
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Das Verfahren eeeeit die Strefemaml- Atteatäter.
Berlin, 22. Dez. (SM.) Wie die Tel» Union erfährt, hat der Oberreichsanwalt mit den Ermittelungen gegen die beiden Strese» mann-Attentäter den Berliner Mntersuchungs- richter, Landgerichtsrat Dr. Graste, betraut, bei dem nun die Boruntersuchung in dieser Angelegenheit liegt Dr. Graste ist bekanntlich auch in dem in Berlin anhängigen Fememordverfahren als Untersuchungsrichter tätig.
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„Jmpero"
Innern der sascistische Vorschlag geprüft, Bozen zur Hauptstadt einer Provinz zu machen, zu der die Kreise Bozen, Bruneck. Brixen, Meran und Caoalese gehören sollen. Die neue Provinz würde etwa 250000 Einwohner haben und zwar 150 000 Deutsche, j 30 000 Ladiner und 79 000 Italiener. Eine einzige große deutsche Zeitung soll erscheinen und dazu bestimmt sein, die deutsche Bevölkerung italienisch zu machen. Zum Präsekten von Bozen sei eine dem Ministerpräsidenten
erinnert worden, daß die Aera der groß, modernen Kriege eigentlich erst eingesetzt h< seitdem Zar Nikolaus die Haager Friedenskonferenz einberufen hatte. Solange wi«n noch Völker wie das deutsche wirtschaftlich, politisch und in jeder Weise zu knebeln »ersucht, wird wahrer Friede nie sein. Aber ganz . abgesehen davon zeigen die Ereignisse in an-
Das übliche Dementi.
fk. Rom, 24. Dez. Die Nachricht des „3m- oero" von der geplanten Bildung einet eigenen Provinz Bozen wird in gut unterrichteten politischen Kreisen als unbegründet angesehen.
Ehrendoktor Mussolini.
Rom, 21 Dez. Das Professorenkollegium des Mailänder Polytechnikums hat Mussolini einstimmig zum Ehrendoktor ernannt mit folgender Widmung: „Dem grohrn Baumeister und Erneuerer aus einem Haufen von faulem und gefährlichem Schutt."
Es liegt System in der italienischen Kampfstellung gegen die Sudtiroler deutschen. Der Man die Einheit Südtirols zu zerreißen, würde eine Grenze mitten durch das -and ziehen, würde geschichtlich, wirtschaftlich unb vol» Kisch einander völlig Fremde zu Zwangsgemeinschaften zwingen, die .schon durch ihre Zusammensetzung das Unmögliche des Vorhabens erkennen lassen. Nach dem Plan wurden etwa 100 000 unter italienischer Herrschaft gekommene Deutsche außerhalb der Provinz tzozen bleiben. Wie leicht es da einem faszi- stischen Despoten als Vertreter seiner Regierung gemacht wird, seine Gewaltpolitik durchzufuhren, ist nicht schwer zu erkennen Unb bann ber Plan, eine einzige „deutsche Alpenzeitung herauszugeben, ein Organ, das selbstverständlich von Rom aus redigiert wurde unb besten Inhalt eine einzige antideutsche Propaganda sein durste. Wir haben em ähnliches Beispiel bei den Franzosen am Rhein erlebt Den italienischen Bemühungen bürste, wenn sie verwirklicht werden, sicherlich der
gleiche „Erfolg" beschieben fein. Aber immer- jin, gibt es denn niemand, ber bteien staue- I Nischen Unverschämtheiten Einhalt gebieten I kann? Der Völkerbund? In ben Jollen rott I doch eintreten. Man wird sich wohl noch reif» | sich die ernste Frage vorlegen muffen ob es angebracht wäre, durch den (Eintritt eine Dr- I ganifation zu sanktionieren durch deren Mitglieder 40 Millionen Deutsche — denn so hoch ft die Zahl der aus dem Reiche abgegrenzten I Deutschen — zu einer vogelfreien Sklaven- genieinsÄaft herabgewürdigt werden
Die italienische Presse hat die deutsche Protesterklärungen über die Deuischenhetze m Südtirol sehr unangenehm verzeichnet, ^qre Empörung steigert sich Zu Worten, die man hier in Deutschland mit größter Aufmerksamkeit lesen müßte. Sie spricht von einem „grobschlächtigen" Pressefeldzug, ber unbe. grünbet und anmaßend fei und in ber Lügenhaftigkeit ber französischen „Freimaurerpresse glei»komme. Wer sie beanugt sich nicht mit diesem Schimpfen, sie versteigt sich..sogar zu der Drohung. Deutschland solle aushoren, Italien als nebensächliche Macht anzusehen sonst könne eine neue Abrechnung zu Deutschlands Schaden erfolgen. Man hat uns fo offner» sichert, daß der Locarnovertrag em en «stich durch den Völkerhader ziehen sollte. Ist das Versöhnung, wenn Tag um Tagm den ausgesprochen deutschen Gebieten isudstrols auf- aeputschfer Faszistenterror alles zu vernichten sucht, was nur deutsch anmutet, wenn man tn Bozen eine deutsche Dilettantenkapelle auf« löst wenn man in Briezen die sorgsam zu- fammengeftellte Lehrerbibliothek verbrennt wenn man in Kaltem die deutschen Kinder zwingt, deutsch-feindliche Lieder zu singen, wenn man in St. Ulrich-Erogen Deutsche m Ketten abführt, weil sie einige unfreundliche Worte über Mussolini gesprochen haben? JDlan le?« in Rom ein ganz dbiektives Urteil ber ..Chicago Tribüne", bie unter der lieber« schrift Mussolini verbietet Weihnachtsbaume u a. schreibt: Italien hat Tirol als Preis dafür erhalten, daß es seinem deutschen Verbündeten im Kriege desertiert ist. Ein großer Teil, ber Bevölkerung des Gebietes ist deutsch". Unb bann ,Diese Weihnachtsbaumangelegenheit ist typif». Männer und Frauen in Europa unb Amerika, beten früheste Erinnerungen mit Familienfeiern um den Tannenbaum verknüpft sind, müssen entsetzt sein, bei bem Gedanken, daß irgendiemand durch eine Regierunasanordnnng des Rechts beraubt wurde, die Feier in dieser Form abzuhalten. Mussolini befindet fick auf bem schnellsten Wege, die Völker der Welt dazu zu bringen, daß sie feder Ration zujubeln. die die Aufgabe übernimmt, seine große Einbildung zu
Sie Moilulsruge
13um russisch-türkischen Neutralitätsvertrag.
Paris,23. Dez. (WTB.) Der Korrespondent des „Temps" tn Angora hat in türkischen | politischen Kreisen eine Enquete darüber an- | gestellt, wie man den russrsch-turkifchen Der- | frag aufsaßt. Er glaubt darüber folgendes ! Mitteilen zu können: Nach dem Geisteszustand in Angora zu urteilen, werde bie Türker von nun an den Völkerbund als einen wirklichen I Feind betrachten. Der neue Vertrag sei deshalb deutlich gegen den Völkerbund gerichtet, den man anklage, allein den europäischen I Interessen unb hauptsächlich England, zu bie« I nen unb der erklärte, Gegner des Orients zu I sein. Unter diesem Gesichtswinkel konnte der türkisch-russische Vertrag, sogar als em Versuch angesehen werden, einen neuen asiatischen I Völkerbund zu bilden, der sich gegen den Genfer Völkerbund wendet, und um dessen Fahne sich nach unb nach sämtliche Volker des Orients scharen würden. Diese Idee liege auf jeden Fall in der Luft unb drohe wahr zu werden. Aber man würde in Europa unrecht haben zu glauben, daß dieser Vertrag besagen wolle, Angora wolle sich übereilt in einen bewaffneten Widerstand stürzen. Die Kuhle Vernunft, jeder Leidenschaft bar, beseele bte führenden Männer von Angora die gegen niemanden eine drohende Haltung einehmen wollten. Ihre gegenwärtige Ueberzeugung sei einfach, daß der neue Vertrag bie Sicherheiten gebe, bie ber Türkei gefehlt haben, und gleichzeitig ihre Verteidigungsmittel vermehre.
London. 23. Dez. (WTB) Reuter mel- bet aus Konstantinopel, die Ansicht des Regierungsorgans „Hakimteit Willie über die Unterzeichnung des Vertrages gegenseitiger Neutralität zwischen der Türkei und ' der Sowjetunion fei. daß die Bedeutung dieses Abkommens unmittelbar nach der Entschei- bung des Dölkerbundsrates tm Mostulstrest nicht der Aufmerksamkeit der Oesfentlichkeit - entgehen könne, daß aber trotzdem dieser Vertrag nicht als eine Drohung gegen irgend jemand beabsichtigt fei, sondern M eine Antwort auf den kürzlich unter den Weststaaten abgeschlossenen Sicherheitspakt angesehen werden könne. Das Abkommen sichere m Wirklichkeit Aktionsfreiheit gegen orientalische Staaten.
Bor einer englisch-türkischen Berstöndi- gung?
London, 23. Dez. Gestern fand eine besondere Kabinettssitzung statt, die der Vorbereitung für die Zusammenkunft Baldwins mit dem türkischen Botschafter m London galt. Die Besprechung Baldwins mit dem türkischen Botschafter fand dann am frühen Nachmittag statt. Es wurden die Möglichkeiten einer Verständigung mit der Türkei, sowie die künftigen Beziehungen zwischen dem Irak und der Türkei besprochen.
Kein rnsiisch-ttalenifcher «ertrag gegen die Türkei.
I Moskau, 23. Dez. (WTB.) Gegenüber den von ausländischen hauptsächlich eng- P lischen Blättern schon wiederholt bet-j
nahestehende Persönlichkeit auseisehen.
Täglich neue Vergewaltigungen der Deutsche« in Südtirol.
Bozen, 23. Dez. Ein Zivilist und ein Carabinerie tarnen in ein Privaidau- in Bruneck und verfügten die soiortige Einstellung des deutschen Unterrichts, den Fräulein Eematzmer einigen Kindern erteilte. Mittlerweile kamen vier weitere ö-arcbintetc ins Lokal. Den Kindern wurden nun die Schultaschen durchsucht und alle deutschen Bücher und Hefte weggeuommen, einja)lteßlich ber Katichismen. Auch bte Schiefertmeln wurden mitgenommen. Nach genauester Hausdurchsuchung mußte sich das Fräulein in -Begleitung der 6 Männer, 5 Carabiniere, zur Unterpräfektur begeben. 3n ihrer ^bwefen- beit wurde ihr Zimmer genau durchsucht, Reisepaß, Schulzeugnisse. Vorbemerkungen, selbst einige Künstlerkarten wurden mitgenommen. Sie wurde auch Befragt, ob 'br Pater Staatsbeamter |ei berabenbensalls wäre derselbe sofort entlassen worden, -nau- lein Eematzmer erhielt sodann einen Abschub- I befehl nach Bozen. Bei Abfahrt des Zuges veranstaltete die Bevölkerung von Bruneck herzliche Sympathiekundgebungen. — In dem kleinen Orte Montan gab es eine wahre Treibjagd nach Lehrpersonen und deutschem Hausunterricht, an der sich 6 Amtspersonen beteiligten Auch hier wurden einige Fibeln, I Tafeln und Rechenbücher weggenommen.
Mnmftten 1925
Es hat seinen guten Grund, daß viele Gebräuche des christlichen Weihnachtsfestes «n Deutschland aus ihren Gang durch bte Welt gemacht haben unb noch machen. Denn gerade der Deutsche hat für den 3°über dieses Festes eine besonders feine Empfänglichkeit. Schon mit dem Worte „Weihnachten verbindet er etwas, das ihn erfüllt rote bte Hetl.- botfdiaft zu Bethlehem: „Friede auf Erden und den Menschen ein WohlgesaNen . Weihnachtliche Stimmung ist ihm d'« Zusammen fassung alles dessen, was den Mensche« in eine bessere Welt zu entrücken vermag. Friede unb Freude, Beglücken unb Beglückt werden.
Auch auf politifche Gedankengänge pflegt ber Rutsche feine weihnachtliche Sehnsucht zu erstrecken unb gerebe am Deihnachtstage bte Hoffnung aufzupftanzen auf alles, was tyrn brinnen unb brautzen politisch begehrenswert erscheint. Unzählig werben bie Wunsche sein, bie es heute aussprechen, baß bie grüne Weihnachtstanne ein Symbol fern möge für den Wiederaufbau der. Wirtschaft rote ber politischen Geltung unseres Vaterlandes bie §of - nung barauf, baß in einer harmonischen Welt unser Vaterland ein geachtetes unb einflußreiches (Blieb fei unb bleibe.
Aber freilich kann hier nur von Hoffnungen unb Wünschen bie Rebe fein. D,e Wirklichkeit sieht anders aus. Die Verschärfung der witt- fchastlichen Zwangslage auch vor Weihnachten bat es mit sich gebracht, daß heute kaum eine Schicht unseres Vaterlandes unberührt geblieben ist. Die Steigerung der Arbests- loftn?.i?fer ist ein erschreckender Warmmgsruf. Der Kaufmann, der Beamte, ber Arbeiter, jeher stellt in feine Berechnungen einen E«t- behrungsfaktor ein von wechselnder. Große. Unb bennock kann er sich vor drohenben Gespenstern weiteren Verfalls nicht verstecken. Leiber aber sinb auch bie Aussichten durchaus nicht besser als bte Gegenwart, f» daß bas
I Weihnachtsfest nur eine Pause tn einer E»t- roidilung zu fein scheint, bie uns fdihmme Wege führt. Trotz allem aber ist bas Volk weiter denn je davon entfernt, sich politisch gegenseitig zu verstehen. Im Gegenteil: Die Gegensätze werben umso mehr herausgetrte- ben, je schlimmer bie Lage ist. Gerabe die letzte Entwicklung mit ihren Parlaments- unb Regierungskrisen hat hier gezeigt, wie weit
I wir davon entfernt finb, auf einem Wege zu I marschieren. Oft schien es sogar, als ob der I Parlamentarismus (es gibt heute tn Deutschland 2700 Parlamentarier!) sich als Selbst-
I zweck etablieren wollte. Weihnachtlich mutet I bas alles gewiß nicht an.
I Unb wenn wir unfern Blick nach außen werfen, fo wirb es wenige in Deutschland
I geben, die, trotz mancher Ansätze zum Besseren, I nicht den tiefgründigen Hatz immer wieder I feftftellen müßten, den die „Sieger" des Welt- I Krieges an den „Unterlegenen“ ausüben. Die I englische Heuchelei bringt es fertig, im Dölker- I bunb der Welt eine Instanz vorzusetzen, bie Recht unb Gerechtigkeit verkörpern foll. Aber
I jebe Entfcheibung biefes Völkerbunbes zeigt, baß er nichts anberes ist als ein Instrument
I in ber Hand ber Siegermächte, um ihre politi« I scheu Bedürfnisse zu befriedigen, sei es in I Mvssul, sei es, was uns naher angeht, in I Danzig ober im Saargebiet. Bis jetzt sahen I wir noch keinen Schimmer einer Weihnachts- I Hoffnung von bort her. Wenn sich bie Hoff- I nungen, bie Diele auf Locarno gefetzt haben, I erfüllen fällten, wenn bie Entente-Staaten I enblich einfähen, baß ber Schanbvertrag von I Versailles nicht nur sie selbst bedroht, sondern I auch einen Frieden auf ber Welt auf bie I Dauer unmöglich macht, fo wäre bas zu be« I grüßen. Was mir bis jetzt von bem „Geiste" I von Locarno gesehen haben, ist kaum eine I schwache Hoffnung in diesem Sinne. Denn I wenn England und Frankreich sich zu etwas I herbeiließen, was dem ähnlich sah, fo war es I doch nicht viel mehr als ein Schachzug, ber I aus eigenen Nöten notroenbig war unb ben I eigenen Zielen förderlich fein fällte. Was wir I Deutschen aber gerade in diesen Tagen von einem durch den Faschismus gröhenwahii-
I finnig gewordenen Italien erleiden muffen, I ist unerhört und hat mit Locarno ebenfo« 1 wenig zu tun wie mit den verflossenen 14 I Punkten Wilsons.
I Friede auf Erden wird nicht fein, solange I er nicht aus bem Herzen ber Völker selbst I kommt. Unb ein Blick in bie Welt von heute I zeigt, daß, je mehr über Friebe gerebet wirb, I se mehr „Tagungen" gehalten werben, ihn zu I sichern, umso stärker bas Feuer unter ber I Decke schwelt unb glimmt. Es ist oft baran
, ^0derb«Mfch« Zeitung“ «- sechsmal wöchentlich. Be- ^preis monatlich 2 GM. aus- Zustellungsgebühr, durch ieeft2.25 GM.Für etwa infolge
öftentlichien Gerüchten über den angeblichen Abschluß eines gegen die Türkei gerichteten Vertrages zwischen der llni«n Der Sowjetrepubliken und Italien er- tlärt die Telegraphenagentur der Sowjetunion erneut, sie fei ermächtigt, zu dementieren, daß ein Derartiger Vertrag vorhanden fei. Sie Dementiert ferner, daß bie Sowjetunion mit anderen Landern auf Kosten der türkischen Interessen Verträge abgeschlossen habe.
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WMmMrirr bei Andrnburg
fk. Berlin, 24. Dez. Reichspräsident v. Hindenburg veranstaltete gestern abend in den Festräumen des Reichsvrafi- dentenhaufes für das Personal seines Büros und feines Hauses eine Weihnachtsseier. Der Reichspräsident begrüßte die Festteilnehmer mit herzlichen Motten. Staatssekretär Dr. Meißner dankte namens aller Angehörigen des Büros und des Hauses dem Reichspt"üd«nten für seine freundlichen Worte. Er gab d-r Erwartung Ausdruck, daß jeder von ihnen es dankbar anerkennen werde, im Beisein des Reichspräsidenten diese Weihnachtsfeier begehen zu dürft«.
Merit« und bie Abrüstung?' kvnferem
London, 23. Dez. (WTB.) Rach einet genturmelbung aus Washington hat pssident Toolidge bie Einladung ts Völkerbundes, zur vorbereitende« pmserenz für die Rüstungsbeschränkung einen zelegierten zu entsenden, angenommen. ,Dailq Telegraph" berichtet aus «em» iet6, dah Präsident Coolidge endgültig bestossen hat, auf eigene Verantwortung Sek» fette zut Abrüstungskonferenz zu entsenden. Ion glaube nicht, daß bet Kongreß dies mitz- illigen werde.
Newyork, 23. Dez. (WTB.). Nach einer Keldung der „Newyorker Times aus 8 a f h»ngton ist ein Beschluß über bte «rt »r Antwort bes Präsibenten Gooltbge auf bte
Einladung zur Beteiligung ber bereinigten Staaten an ber Versammlung Zur Vorberei- Eina ber Abrüstungskonferenz bes Dolkerbun- Ms noch nicht gefaßt worben. Eine Reihe Wnzelheiten ist noch zu regeln, z. B. bie Frage, 6b ber Kongreß ersucht werben muß, bie Mittel für bie Teilnahme ber amerikanischen Delegation an ber oorbereitenben Vcrsamm- lurta erforderlichen Ausgaben bereitzustellen. Alle Anzeichen beuten jedoch darauf hm, daß nach Wiederzusammentritt des Kongreßes, ber' bis zum 4. Januar tn bte Weihnachtsserien gegangen ist, eine zustimmeube Antwort erteilt wirb.
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