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zum Ritter deS Hosenband ordenS ernannt.

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bund niedergelegt werden, der den Ber- tragsmächten beglaubigte Abschriften auS- fertigen soll.

Nach Unterzeichnung des Paktes wecken Dr. Luther und Dr. Stresemann sich im BucklNg- Ham-Palast einschreiben. Dann werden sie das Frühstück bei Chamberlain «nnehmen. Außer den übrigen Unterzeichnern werden an dem Frühstück neben anderen Damen auch die Ge­mahlin des Premierministers und das Par­lamentsmitglied Lesly Astor wllnehmen. Nach hem Empfang der Delegation durch den sorttf- folgt eine Besprechung Dr. Luthers unt Dr. Stresemanns mrt Briand. Mor­gen nachmittag werden die beiden Führer der deutschen Delegation bei Mac Donald den Tee einnehmen. Am abend werden sie rm Lan* casterhaus von Chamberlain und morgen abend von Baldwin bewirtet werden.

Die Berliner Presse zu den Provinzial, landtagswahlen.

ysmötog, Ml 1. Stäbe. 1925

®ie «Oberhcssisch- Zeitung-' n- ffbeint sechsmal wöchentlich. Be­zugspreis monatlich 2 GM. au* schließ!. Zustellungsgebübr. durch di«Post2.25 GM.Für etwa infolge Streik«. Maschinendefekte oder eltmentarer Ereignisse ausfallend, Kummern wird kein Lrsati qe- lrsslet. Verlag b. Dr. 5. Kitzeroth, ©turf der Unid.-Buchdruckerei b. geb- Aua- Koch. Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 55. u. Rr. 666. «gstscheckkonto: Amt Frankfurt t, M. Nr. 5015. - Sprechzeit Mr Redaktion bvn 1011 und 111 Ubr.

Notlandung zweier Flieger.

Mannheim, 30. Nov. Um 4 Uhr nach­mittags such zwei Sportflieger, die von Darm­stadt über Mannheim nach Böblingen fliegen wollten, durch Schneegestöber von der Richtung abgekommen, einer mußte in Würzburg lan­den, wobei ein McLchen getötet wurde. Der andere Flieger mußte in der Nähe von Ebers­bach notlanden. Der Würzburger Apparat wurde zertrümmert. Die Flieger sind an­scheinend nicht verletzt.

Rr.Ai eo.Mtg. Marburg n. Lahn

Der Auzeigeuprei« bdrdgt für bot logespatt. Zeileumillimeter 0.08 GM.« flehte Saranzeigen 0.06 SM., amtliche und aus­wärtige Anzeigen 0.10 GM. Sei schwierigem Satz sowie bei Platz- Vorschrift 50«/, Aufschlag. Sanuuelanzeigen 100 */ Auf­schlag. Reklamen der MM«. 0,40 GM. Zeder Rabatt gift als Barrabatt. Ziel 5 Lage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er­füllungsort Marburg.

1 Soldmark '/«.»Dollar.

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Der Empfang der deutschen Delegation in London.

London. 1. Dez. Die deutschen Dele­gierten wurden bei ihrer Ankunft auf dem Dictoriabahnhos von dem deutschen Botschaf­ter Dr. D t h a m e r und dem englischen Bot­schafter in Berlin, Lord d'Abernon. von Chamberlain, Dir William Tyr­rell sowie Mitgliedern des diplomatischen Korps empfangen. Reichskanzler Dr. Luther und Aeichsaußenminister Dr. Stresemann wurden von Chamberlain aufs herzlichste bewillkommnet. Chamberlain ging dann zu dem belgischen Delegierten und begrüßte sie ebenfalls. Alle Delegierten wur­den von der Menge lebhaft begrüßt.

treten.

Ergebnis der Provinziallandtagswahlrn in der Rheinprovinz.

Düsseldorf. 1. Dez. Rach dem vor­läufigen amtlichen Ergebnis der Provinzial- landtagswahlen in der Rheinprovinz ist die Verteilung der Sitze folgende: Zentr. 72 (73), S. 23 (25), D. Vpt. 16 (19), Sntl 16 (14), Komm. 21 (14), Dem. 4 (5), Bund für Auf- Wertung 1 (0), Rhein. Dauern- u. Winzer­partei 2 (0), Sparerbund 2 (0), Wirtschastsp. 6 (0), zusammen 163 Sitze.

Das amtliche Wahlergebnis in Ostpreußen.

Königsberg, 30. Rov. Das amtlich« Wahlergebnis für die ProvinziallandtagS- Wahlen in Ostpreußen ist folgende«: (Die Zahlen in Klammern bezeichnen die Stimmen- zahl bei der letzten Reichstagswahl.) Preu­ßenblock 311 891 (497 465) S. 169 846 (207311), Zentr. 47 707 (79 847), Dem. 24 541 (40 421). Komm. 47 437 (80 421), Aufwert.-u. Aufbau- Partei 15 920. Deutsche Wirtschaft und ost- preußischer Bauernbund 28 507. Doll. 28 6o0. Litauische Vpt. 1067, Masurische Vpt. 132c, Liste Daczewski (Pole) 5 ^75, Unparteiliche Wirschastsp. Sensburk 371, Wtitsch Verein. 1178. Äe Mandatsverteilung im neuen vst- preuhischen Provinziallandtag ist folgende: Preußenblock (Sntl. u. D. Vpt.) 40. Soz. 22, Zentr. 6, Dem. 3, Komm. 6, Aufw.« und Ausbaup. 2, Deutsche Writschaft u. ostpreutz. Bauern 4, Völk. 4, zusammen 87 Abg.

Endgültiges Ergebnis der Provinzialland­tagswahlen in Pommern.

Stettin, 30. Nov. Es erhielten die Dcutschnationalen 37, die Sozialdemokraten 20, D. Dvt. 5, Demokraten 2, Kommunisten 4, Wirtschaftspakt« 4, A'' vtungspartei 3, die

Schwere Schlagwetterexplosion

Essest, 30. Nov. Heute nachmittag nm 2 Uhr hat sich aus der ZecheLothringen" Schacht 1 und 2 in Verth« bei Bochum eine Schlagwetterexplosion ereignet, der vier Tote nnb 12 Verletzte zum Opfer fielen. Bon den letzteren find vier schwer und acht leichter verletzt. Da alle übrigen Marken abgegeben worden find, ist mit weiteren Opfern an Menschenleben glücklicherweise nicht la rechnen. Sämtliche Baue find zur Zeit wieder befahrbar.

Dortmund, 1. Dez. Das Oberbergamt in Dortmund tritt am 30. Dovember abends 9 Ähr mit: Auf den Schachtanlgaen 1/11 hat am 30. Rovember mittags am Ende der Mit­tagsschicht eine Explosion stattgefunden, bei der 5 Derlgeute getötet und 13 verwundet worden sind, von denen sich 5 Mann in Lebensgefahr befinden. Die Explosion ist an­scheinend eine Schlagwetterexplosion gewesen: sie hat zwei Querschläge und eine Lichtstrecke auf der fünften Srchle be­troffen. Die Schlagwetter sind nach dem bis­herigen Stand in einem alten abgedämmten Querschacht aufgetreten, der ausgelüftet wer­den sollte. Die Entzündungsursache ist noch nicht einwandftet seftgestellt. Die betroffenen Strecken waren durch Gesteinstaubsperren und Gesteinstaubstreuungen gesichert. Diese ®e- steinstaubsicherung hat das Hebergreifen der Explosion aus den Kohlenstaub verhindert und sie nach verhältnismäßig kurzem Ver­laus abgelöscht. Weitere Leute sind nicht in Gefahr. Die betroffenen Strecken sind wieder befahrbar. Die Wirkungen der Explosion auf die Baue sind gering. Die bergbehördliche Untersuchung ist im Gange.

M Mumms Was

Köln, L Dez. Der Abzug der englischen Truppen aus Köln hat gestern offiziell seinen

-fang genommen. Ein kleiner Trupp von etwa 100 Mann nng gestern vom Kölner Hauvtbabnhof nach England zurück. 3n aller Sfiffe wurde ein weiterer kleiner Transport auf dem Eüterbahnhof Gereon zusammen­gestellt, der beute früh etwa 220 Mann nach W'-«baden 'ringen soll.

Die franzöfischen Blätter haben au» Anlaß der bevorfteheicken Räumung Köln» Sonder­berichterstatter in da» Rheinland geschickt. Der Sonderkorrespondent desP etit Jour­nal" weift in einem aus Köln datierten Stimmungsbericht o ' die ungeheure Bedeu­tung der Räumung Kölns für Deutschland hin. Der Rückzug der englischen Truppen, so heißt es weiter, wird nur langsam und etappenweise vor sich gehen. Während der nächsten zwei Monate würden es die englischen Abteilungen hauptsächlich bei vorberei­tende« Maßnahmen bewenden lasten und dau« «acheinauder sang- und klanglos ab-

Die Antmelchnung -er Lolarnv-Nertriige Ar Räumung Kölns .nur Marn nnb et-Miumw"

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zur Anbetung bet WMnslsml

Aus dem k.richstag.

Berlin. 30. Rov. (WTD.) 3m Reichs­tage sind wieder eine große Anzahl von An- ttägen aller Parteien eingegangen, die Maß­nahmen verlangen, um der gegentoärtigen schweren Wirtschaftslage Rech­nung zu tragen.

Ein Antrag Lambach (Sntl.) fordert einen Gesetzentwurf zum Schutze deS natio­nalen Arbeitsmarttes. Der Gesetzentwurf soll Deutschland befähigen, Absperrungsmahnah- men fremder Regierungen gegen deutsche An­gestellte, Arbeiter und sonstige Persönlichkei- ten deutscher Staatsangehörigkeit durch ent­sprechende deutsche Gegenmaßnahmen zu be­antworten.

Ein weiterer deutschnativnaler Antrag er­sucht die Reichsregierung, die jetzt fällig werdenden Steuern in den Fällen offenbarer Zahlungsunfähigkeit weiterhin zu stun den und gegebenenfalls ganz ober teilweise zu «lassen.

Ein Antrag Mollath (Wirtsch. Verein.) fordert Aufhebung der Erhöhung der Umsatz­steuer mit Wirkung ab 1. 3anuar.

Wit Maßnahmen zur Linderung der allge­meinen Kreditnot befaßt sich ein Antrag Dr. Stegerwald. Zur Sicherung des gewerb­lichen Detriebskredtts soll ein Zentralkredit­institut geschaffen werden. Zinsen und Ge­bührensätze mußten durch schärfste Maßnah­men herabgemindert werden.

Ein weiterer Antrag betrifit die Rotlage der Landwirtschaft. Es soll eine Senkung bet Preise der landwirtschaftlichen Bedarfs­artikel erstrebt werden. Den durch die neuen Handelsvertragsbeziehungen mit Italien ge­schädigten Obst» und Gemüfebaubezirken sei durch bevorzugte Frachtenstellung ein Aus­gleich zu schaffen.

Schließlich werden in einem Zentrums­antrag Maßnahmen im Hinblick auf die außerordentliche Rotlage der int Saargebiet beschäftigten, aber in den angrenzenden Reichsgebieten wohnenden Arbeiterschaft ge­fördert.

D«r Reichsindex.

Rückgang um 1,5 Prozent.

Berlin ,30 .Nov . Die Reichsindex­ziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernäh­rung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung und sonstiger Bedarf), ist nach den Feststellungen des statistischen Reichs­amtes für den Durchschnitt des Monats November mit 141,4 gegenüber dem Vor­monat (143,5) um 1,5 v. H. zurückge­gangen. Der Rückgang ist auf das weitere Nachgeben der meisten Lebensmittelpreise in der ersten Monatshälste, in der be­sonders Fleisch, Kartoffeln und Gemüse, ferner Zucker und Brot billiger geworden waren, zurückzuführen.

London, 1. Dez. Der König hat Chamberlain zum Ritter deS Hosenband­ordens ernannt und der Gattin Chamber­lains das Großkreuz des britischen Reichs­ordens verliehen.

Aas der Erwerbsloseufürsorge.

Berlin, 30. Nov. In der Zett Vom 1. bis 15. November 1925 ist die Zahl der Haupt- unterstützungsempsänger in der Erwerbslosen­fürsorge von 364 000 auf 471000, d. h. um rund 29,5 Prozent gestiegen. Im einzelnen hat sich dte Zahl der männüchen Staub hinter« stützungsempsänger von 333 000 auf 430 000, die der weiblichen von 31000 auf 41000 er­höht. Die Steigerung ist an sich beträchtlich, doch darf nicht übersehen werden, daß dieser Zunahme ein ungewöhnlich starke Abnahme der Erwerbslosen im Frühjahr gejenübergefion- den hat. Die gegenwärtige Syer liegt nicht wesentlich höher tote bieienige vom 15. No­vember vorigen Jahres (426 000) und entspricht fast genau der Ziffer vom 15. Oktober vorigen Jahres (472000),

Wie aus dem folgenden Programm hervor­geht, find die Locaruo-LertrSge, so­fern in letzter Minute nicht eine Störung ein­getreten ist, heut« mittag unterzeich­net morden.

DaS Programm deS UuterzeichnnngSatteS.

London ,1. Dez . Die Unterzeichnung der Verträge von Locarno wird etwa fol­gendermaßen erfolgen:' Kurz nach 10 Uhr vormittags werden die zu diesem Zwecke bestimmten Vertreter der Unterzeichnungs­mächte im Foreign Office zusammentreten, um die Vollmachten der Delegierten zu prüfen und als gültig anzuerkennen. Um 11 Uhr vormittags versammeln sich die Delegierten zur Unterzeichnung. Die britische Delegation wird an der Spitze des Tisches sitzen, rechts von Chamberlain wird der britifchc Premierminister Platz nehmen. Die Sitzordnung für die anderen Delegatio­nen wird die gleiche fein wie in Locarno. Nach den einleitenden Förmlichkeiten wird der Rechtsberater des Foreign Offize er­klären, daß die Vollmachten der Delegier­ten geprüft und in gehöriger Form be­findlich gefunden worden find, und daß verschiedene Verbesserungen in den in Lo­carno paraphierten Verträgen unter Zu­stimmung der vertragschließenden Mächte in die Abschriften der zur Unterzeichnung vor­bereiteten Verträge ausgenommen worden sind. Hieraus wird der Staatssekretär des Auswärtigen, Chamberlain, bean­tragen, daß die Delegierten zur Unter­zeichnung der einzelnen Ver­träge schreiten. Die unterzeichnetie Abschrift der in Locarno entworfenen Kol­lektivnote betreffend den Artikel 16 der Völkerbundssatzung wird der deutschen De­legation von Chamberlain überreicht wer­den.

Nach der Unterzeichnung werden wahr­scheinlich verschiedene Ansprachen gehalten werden. Die Prüfung der Vollmachten der Delegierten wird in einer einfachen ein­leitenden Zeremonie im Foreign Office je eines Vertreters jeder Delegation gemäß der in den Präambeln eines jeden Vertrags oder Konvention getroffenen Bestimmungen stattfinden. Die Verträge und Konventi­onen werden dann von den Bevollmächtig­ten in alphabetischer Ordnung nach der französischen Bezeichnung der Länder un­terzeichnet werden. Nach der Unterzeich­nung werden noch weitere Schritte nötig werden. In jedem Vertrage ist vorgesehen, daß er ratifiziert werden soll, und daß die Ratifikationsurkunden beim Böllerbund in Genf niedergelegt werden sollen. ES ist Bmer vorgesehen, daß die unterzeichneten riginalberträge ebenfalls beim Völker-

AkKomiminliwMcn in Preußen

Starke Stimmenverluste der Demokraten

Berlin, 30. Nov. Die Kommunalwahle» in Preußen sind unter sehr geringer Wahlbeteiligung ohne Zwischenfall ver­lausen. Die Wahlbeteiligung schwankte zwilchen 21 und 55 Prozent, sodaß fast alle Parteien int Durchschnitt einen Stimmenrückgang von etwa 40 bis 50 Prozent gegen die Reichstags­und Landtagswahlen im Dezember 1924 zu verzeichnen haben.

Durchweg haben die Kommunisten auf Kosten der Sozialdemokraten Erfolge zu ver­zeichnen. So ist z. B. in Ostpreußen die Zahl jer kommunistischen Stimmen von 80 421 auf 33912 gestiegen, was tn Anbetracht der ge­ringen Wahlbeteiligung einen erheblichen Ge­winn bedeutet. Auch in Änderen Wahlkreisen haben die Kommunisten Mandate gewonnen.

Gut behauptet haben sich die W ttschaftspar- teien, die in verschiedenen Wahlkreisen sogar einen Stimmenzuwachs zu verzeichnen haben. In den meisten Provinziallandtagen haben sie an Mandaten nicht unbcttächtlich gewonnen.

Deutsch nationale und Deutsche Volkspartei, die in verschiedenen Provin­zen gemeinsame Listen aufgestellt hatten, konn­ten ihre bisherigen Mandate behalten und tn verschiedenen Wahlkreisen noch Mandate hin- zugewinneu. Auch sie haben im allgemeinen 40 bis 50 Prozent ihrer Stimmen im Vergleich zur Dezemberwahl 1924 verloren, was jedoch nur auf die geringe Wahlbeteiligung zurückzu­führen ist. , ,

Auch die Sozialdemokraten haben ihre bisherigen Mandate im allgemeinen be­halten. In verschiedenen Wahlkreisen haben sie jedoch Wähler an die Kommunisten abgege­ben. Im Rheinischen Provinziallandtag haben sie sieben Sitze verloren, die Kommunisten dafür gewonnen. , ,. _

In verschiedenen Wahlkreisen haben d-e De­mokraten einen auch int Verhältnis zur geringen Wahlbeteiligung starken Stimmenver­lust zu verzeichnen. In der Rheinprovinz z. B. ist ihre Stimmenzahl von 132 368 auf 38 568 gefallen.

Berlin, 30. Nov. Die Blätter be­tonen in ihrem Kommentar zu den Provin- ziallandtagswahlen, daß diese wegen der äußerst geringen Wahlbeteiligung kaum als Stimmungsthermometer für die politische Lage gewertet werden können. Im all- «nhrt I gemeinen fassen die Blätter die Wahlen

Erne erste Abteilung m Starke ->,-»« hundert g Zinnien, daß sich Deutschnationale, Mann des englischen Berpflegungslorps wird Deutsche Vollspartei, Wirtschaftspartei und morgen ims Köln «brücken und m der ocntrum behauptet haben, während Demo- Eastelnau-Kasernem Wiesbaden Quartter ^raten unb Sozialdemotraten, letztere zu- für die Besatzuugsarme« machen, für deren unften ber Kommunisten, Einbuße an Abmarsch aus Köln noch len, endgültiges Da- stimmen erlitten haben. Trotzdem seien tum festgestellt sei. Die Caftelnau Kaserne grundlegende Verschiebungen im Vechält- wird sofort nach Abruaen der franzofifchen I =;g ^er Parteien zueinander nicht aufge- Truvven uon der englischen Borhut instand > v

gesetzt werden. Aw Dienstag den 1. Dezember wird das KorpsRoyal Medical" Köln ver- lasten. Das erste reguläre Jufanteriebataillon desManchester-Rcgimentes- wird aber erst am Donnerstag beim Morgengrauen nach Königstein abrückeu, wo es eine ueuerbaute Kaserne bezieht. Die Truppen werden, um Aufsehen zu vermeiden^ in kleineren, Abtei­lungen nach schieren.

Chamberlain