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Wie aestern in unserer Zeitung seilendes KreiskriegerverbandeS Marburg durch Anzeige mitgeteilt wurde, wird morgen, am Butz- und Bettag, bte Leiche de« sieg, reichsten aller Luftkämpfer de« Weltkri«. oes des Rittmeisters Manfred Freiherr
von Richthofen, die letzte Fahrt durch Deutschland machen. Nach längeren Verhandlungen mit Frankreich ist e« gelungen, die Freigabe und Ueberführung der Leiche durchzusetzen. Sie wird am 18. November früh morgens bei Strahburg auf deutsches Gebiet kommen und dann mit D-Zug von Kehl über Karlsruhe, Darmstadt, Frankfurt, Kassel, Nordhausen nach Berlin befördert werden, wo sie spät abends eintreffen wird. Die Beisetzung erfolgt tags darauf mit soldatischen Ehren auf dem Jnvaliden- kirchhof nahe bei der Grabstätte Scharnhorsts, ein würdiger Ruheplatz für den toten Helden des Luftkrieges. An unserem Marburg kommt der Zug 1.39 Uhr nachmittags vorbei, hält auch einige Minuten. Der Deutsche Kriegerbund hat angeordnet, daß e5 Ehrenpflicht der Krieger-, Militär- und Regimentsvereine ist, dem toten Helden auf seiner letzten Fahrt die ihm gebührenden militärischen Ehren zu erweisen. Dies soll dadurch geschehen, datz die Ber- 1 eine derjenigen Städte und Ortschaften, welche die Fahrt berührt, an Bahnhöfen, Bahnüberführungen und ähnlichen geeigneten Stellen mit ihren Fahnen Aufstellung nehmen und diese beim Vorüber- sahren der Leiche senken. Bei längerem Aufenthalt wird, je nach Ermessen, auch die niederlegung eines Kranzes am Sarge angebracht sein. Der Kreiskriegerverband ■ Marburg hat für den Kreis, soweit die Eisenbahnstrecke Ortschaften berührt, die erforderlichen Anordnungen getroffen, die aus der bereits erwähnten Anzeige ersichtlich sind.
Manfred Freiherr v. Richthofen stand als junger Leutnant beim Ulanen-Regiment Nr. 1 (Ostrowo), als der Krieg 1914 ausbrach. Bald trat er, der „rote Ulan", spä- > ter der „rote Flieger", zur Fliegertruppe über. Hier hat er sich zum kühnsten, ge- fürchtetsten, bei weitem erfolgreichsten Kampfflieger emporgeschwungen. Er hat nicht allein selbst als erster an Leistungen gekäinpft, sondern auch Entscheidendes für > den technischen Ausbau und die Hebung der Kampfkraft unserer Kampfflugzeuge ge- . ton.
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Der Luftkampf, das Hauptaufklärungsmittel im Stellungskriege, entwickelte sich zu außerordentlicher Bedeutung, denn auch der Feind setzte alle Mittel dazu ein, um Ebenbürtiges zu leisten und die Luftherrschaft zu erringen, wobei ihm freilich der Vorteil zu gute kam, daß er über unendlich mehr Rohstoffe und daher auch über zahlreichere Kampfflugzeuge verfügte, als wir sie herzustellen vermochten. Das für uns , sehr ungünstige Verhältnis hat sich nach Eintritt Amerikas in den Krieg zu unseren Ungunsten immer mehr verschlechtert, je länger .der Krieg dauerte. Riesengroß waren trotzdem die deutschen Taten im Luftkampf. Die amtliche deutsche Liste der Kampfflieger mit mehr als drei bestätigten Luftsiegen weist 458 Mann auf. Es ist klar, daß solche Kämpfe nicht allein höchste technische Sicherheit, sondern auch eiserne Ruhe, kühnen Mut, kühles Blut, vollständige Todesverachtung erforderten, jedenfalls ganze Männer von seltenen Eigenschaften. Allein nur sehr wenigen war es vergönnt, ihren Ruhm zu überleben, denn die meisten fanden den Heldentod. Die berühmtesten Helden der Luft sind auf deutscher Seite: Jmmelmann (qef. 18. Juni 1916), Boelcke (gef. 28. Okt. 1916) und als siegreichster Richthofen (gef. 21. April 1918) — leuchtende Vorbilder der Entschlußkraft, Willensstärke, antiker Heldengröße, bis sie der unerbittliche Tod hinabritz. Sprach doch Richthofen kurz vor seinem Tode die edlen Wort: „Ich sterbe willig und selbstverständlich. Ich gehöre nicht zu denen, deren Hauptstreben im Kriege es ist, den Krieg zu erleben und ihr kostbares Ich der Nachwelt zu erhalten." An der Spitze der deutschen Luftsieger steht Richthofen mit 80 Siegen,ihm folgte Oberleutnant Udet mit 60, weiterhin 7 mit mehr als 40. Bon 72 Rittern des Ordens Pour le mörite fielen 27. Die deutschen Kampfflieger verloren 6840 Tote, davon 1962 bei der Ausbildung- 4878 vor dem Feinde. Zahlen lehrens
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Warum wird nun, so könnte man fragen, gerade die Asche Richthofens so hoch geehrt? Starben nicht alle der vielen Hunderttausenden, herab bis zum letzten Soldaten, mit gleicher Treue und ebensolcher Aufopferung? I a, das taten sie, die da an unbekannter Stelle in Feindesland schlafen: Ihr Ruhm ist nicht minder groß. Aber man kann sie nicht mehr mit äußeren Ehren belohnen — darum sei die Heimfahrt der Leiche Richthofens zugleich der Ausdruck der Totenehrung für Alle — eine würdige Einleitung zum Totensonntag.
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Die Hilfe gegen Eicht
jund Rheumatismus.
Sie wissen kein sicheres Mittel gegen diese 2 Plagegeister, denn alle Einreibungen, Packun- ßen, Bäder, Salben usw. lindern nur für einige i Seit die Schmerzen, aber sie packen nicht das U,«lebel an der Wurzel.
% Ich empfehle Ihnen ein wirklich erprobtes r und Sie sollen es selbst versuchen, ohne Sie etwas kostet, aber ehe ich Ihnen e, lesen Sie folgenden Brief:
Dberhessische Zeitung, Marburg a.S. Dienstag, de« 17. November 191t
Bon Richthofen gelten die schönen Dichterworte:
War gewesen, kehrt nicht wieder, Aber ging er leuchtend nieder. Strahlt es lange noch zurück!"
So mögen sich die Fahnen senken vor dem Geiste aller unserer toten Helden! F.J.
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Butz, m» Belta«
Butze und Gebete sind die Dinge, die uns dieser Tag für alle Tage ans Herz legen will. — Butze beiht Heimkehr. Wenns recht steht, kehren wir ebenso ort um, wie wir Irrwege gehen, dann erleben wir täglich das Sterben des alten Menschen, das Luther predigt, dann sieben wir sonntäglich neben dem Mann, der „von ferne stand" und an seine Brust schlug. Umkehr ist unbequem und unerquicklich. Die meisten Wanderer hören nut auf das „Vorwärts!", das sie von allen Seiten vernehmen: Vorwärts, ohne Nachdenken über das endliche Ziel! Vorwärts, ohne Rücksicht auf den Nebenmann, den Reisegefährten! Vorwärts, über Trümmer und Leichen, mit befleckten, zerrißenen Kleidern! Die Meisten lachen übet das .halt und zurück!" das ihnen zugemutet wird; ober sie horchen auf und stutzen, um im nächsten Augenblick gedankenlos weiter zu gehen. Aber manche, besinnen sich auf den rechten Weg, den sie verließen, und beschließen die Umkehr. — Und die das Schwere auf sich nahmen, gerade die sollen noch Schwereres tun. Sie sollen andere mitnehmen, möglichst viele im Land; denn es ist Landesbußtag. Landesnot und Volkssünde sollen ihnen vor Augen stehn und auf der Seele liegen, indem sie wissen: Wit sind mit verantvortlich für diese Not, mit verpflichtet zum Hemmen und Herumreißen.
Der Bußtag mutz aber notwendig ein Bef- tag fein, nicht nur so. daß gewohnte Betet mehr beten als sonst, sondern so. daß viele neu und alle besser beten lernen; auch aus Siebe zu ihrem Volk. Man kann ja nicht für andere Buße tun, aber man kann für andere beten. Und wenn man vielen aus der Irre helfen will, gibt's kein vornehmeres Mittel. Die Seuchen der Zeit werden nicht geheilt ohne jenes Verzichten auf die eigene Bequemlichkeit und Fleischesvflege und nicht ohne jenes Hetabflehen übermenschlicher, göttlicher Kraft, von denen der Heiland wußte: „Diese Art fährt nicht aus, denn durch Fasten und Beten."
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Marburger StMzettmg
Marburg, 17. November (Nebelung).
Die Auswertung von Mündelvermögen.
Der Amtliche Preußische Pressedienst schreibt: Der Justizminister hat durch eine allgemeine Verfügung vom 8. August 1925 auf die für bte Aufwertung von Münbelvetmögen in Betracht kommenben Termine hingewiesen; babei ist hervorgehoben, baß die Vormunbschaftsrichtet mit besonderer Sorgfalt zu prüfen haben, inwieweit die ihnen gesetzlich obliegende Verpflichtung zur Beaufsichtigung der Vermögensverwaltung von Eltern, Vormündern usw. bte Verpflichtung in sich schließt, im Einzelsall festzustellen, ob seitens biefer Personen bte Termine unb Fristen hinsichtlich bes Vermögens ihrer Kinber unb Münbel gewahrr werben.
Durch biese Verfügung ist den Vormund- schastsgerüchien nicht etwa die Aufgabe übertragen worden, selbständig die Aufwertung der zu dem Mündelvermögen gehörenden Ansprüche zu betreiben. Eine solche Anordnung würde auch mit den gesetzlichen Bestimmungen nicht im Einklang stehen, da die Vermögensverwaltung Sache des gesetzlichen Vertreters ist, während dem Vormundschaftsg-richt nur die Beaufsichtigung obliegt.
Die Verpflichtung der gesetzlichen Vertreter die Anmeldung der aufzuwertenden Ansprüche der Kinder unb Münbel auch ohne besondere Aufforderung durch das Vormundschaftsgericht rechtzeitig zu bewirken, ist daher unberührt geblieben. Verletzen Eltern, Vormünder usw. die ihnen hiernach obliegenden Pflichten, so machen sie sich dadurch nach Maaßgabe der Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches schadensersatzpflichtig.
* Kein Gutachten über Schüler für die Eltern. Ein Gutachten über die Fähigkeit und die Aussichten des Aufsteigens von Schülern dürfen weder die Leiter noch die Lehrer den Eltern ausstellen. Fünf Gesuchen um Aufnahme von Schülern lag je eine kurze Beurteilung bei, die als Charakteristik des Schülers durch den Grundtchul'ehrer bezeichnet war. Der Leiter der besuchten Schule hatte sie den Eltern in die Hand gegeben. Alle schließen mit dem Ausdruck der Heber« zeugung, daß der Schüler in einer Sexta mit« kommen wird. Der Dolksbildungsminister hat dazu bemerkt, daß die Ausstellung derartiger Gutachten nur an Behörden zulässig ist. nicht aber den Eltern.
Spiel mit Sport
Fntzball.
Weit über 300 Zuschauer umgaben bas Spielfeld an der Eisselbergerstratze. Der Sieg ber Vereinigten am Sonntag vorher gegen Soielverein Eassel hatte bas Interesse an ber Mannschaft wieder etwas wach gerufen. 3um Teil war es auch bte Aussicht auf einen spannenden Kampf, der bisher zwischen den beiden Lahnkreisvertretern immer an der Tagesordnung war. Noch im Juni batte die Mann- schaft bes V. f. B Mühe. 1900 Gießen anläßlich ber Pokalspiele bes F. E. Wetzlar mit 2:1 abzufertigen. Wohl war mar Durch die ver- S{ebenen hohen Nieberlagen stutzig geworben, er bann kam roieber einmal ein sehr günstiges Resultat zu stanbe. Wir erinnern nur an bie Nieberlage gegen Hanau 93 in Höhe von 4:1 anläßlich ihres Stiftungsfestes, wogegen Kurhessen Marburg um bte gleiche Zeit gegen biesen Verein so hoch verlieren mußte. Gegen Osterobe, wo F. C. Wetzlar Febern lassen mußte, gewannen sie 53. Viele glaubten an ein sprichwörtliches Pech ber 1900er in biefer Runbe, während wir an das Pech bes früheren V. f. B. gegen diesen Verein erinnerten. Unb wie enttäuscht würben bieienigen, bie Kampf erwarteten. Die Wünsche ber Torhungrigen stnb etwas gestillt worben.
V. f. B. K. tritt in ber angetünbigten Aufstellung an. Dr. Semmer zeigte als Mittelstürmer ganz gutes Verständnis, doch wäre es ein sehr großer Fehler, ihn auf Grund dieses einen Spieles zum geeignetsten Mann zu stempeln. Ganz abgesehen davon, daß er vielleicht einen sehr guten Tag gehabt haben kann — genau wie andere sonst einen schlechten —, darf man wohl die derart abflauenbe Vertei. .gung nicht als ernsten Gegner bezeichnen. Ob er sich in diesem Maße gegen eine stabile Verteidigung durchsetzen wird können, ist die zweite Frage. Anlagen hat er dazu; ber näuäte Sonntag wird es wohl beweisen, ob die Aufstellung richtig ist. Knau fand sich auf seinem Rechtsaußenpr en ganz gut ab; es fehlt ihm vielleicht ein schnellerer Start und auch ein bischen schnelleres Lausen. Sonst war die Mannschaft in ber alten Aufstellung unb leistete Gutes.
Schiedsrichter Wingenfeld-Fulda läßt mit mächtigem Meifengetriller das Rennen beginnen. Lebhaft geht es los, so daß man glaubt, ein wirklich schönes Spiel zu sehen zu bekommen. Wieder bricht Semmer durch. Da wird er hart an der Strafraumgrenze gelegt. Der dafür gegebene Strafstoß sitzt von Mecking geschossen im Netz. Wenige Minuten darauf nimmt Fischer eine Vorlage von rechts auf unb Nr. 2 ist fertig. Im gleichen Abstanb legt Röll zu halbrechts vor, Schuß, Nr. 3. In noch nia t einmal einer Viertelstunde 3:0. So gebt es nicht mehr weiter. Das Spiel wird offener, es macht bald den Eindruck, als ob der Hunger weg wäre. Die Verteidigung bekommt etwas Arbeit, doch erledigt sie ihr Pensum mit Ruhe unb Sicherheit So geht es 20 Minuten, a letzt ßemmer den Torreigen fort. Filcher folgt mit Nr. 5. So gebt es in die Pause. Gleich beginnt die Vorstellung wieder. Und schon sitzt Nr. 6. In kurzen Abständen fallen weitere Treffer. Bei Nr. 9 gibt es eine etwas längere Pause. Doch dann gebt es wieder weiter.
ich der Jnnensturm daran teilte, können wir ni >t mehr feststellen, es tut wobl auch nichts zur Sache. Selbst die Verteidigung kommt vor, um sich an dem Bombardement auf das Gießener Tor zu beteiligen. Der Tor- b-.ct muß einem leib tun; er gab sich bie reb- lich»- Mübe; so manchen Schuß meisterte er in beroorragenbem, Klasse beweisenbes 5 firnen. Bei einer beeren Verteidigung wäre an ibm vorbei schwer etwas ins Netz zu brin- bcn. Nach Nr. 13 gebt ber Sturm Gießens roieber einmal zur Abwechslung vor. Der Marb r Hüter roebrt mit dem Fuß ab, um seinen Anzug in den letzten 5 Mim ten nicht no* durch chinwerfen 1 miitzig zu machen; die Abwebr mißlingt und der Nachschuß sitzt.
So muß Gießen wobl unrettbar in den sauren Apfel des Abstiegs beißen. Es sei denn, daß der Bezirksverband sich nicht bahin- gehend entscheidet, daß nur zwei Vereine ab» steigen und die drei Kressmeister aufsteigen, da der Bezirk noch einen weiteren Bezirksligavertreter zugelprochen bekommen bat.
Zu dem Gießener Spiel zwischen V. f. B. Güröen und Germania 1. arburg erfahren wir in kurzen Zügen folgendes :
Germania trat in der angegebenen Aufstellung an, demgegenüber stand V. f. B. Gießen:
Vöckeler
Creß I Muchtar Vickhardt Creß H Bergener Fischer Sieger Möller Mandler Kleinke.
Geleitet wurbs das Spiel von Lobrey Her- mania Kassel. Bereits in den ersten 10 Minuten sitzen zwei lleberraschungstore im Marburger Netz. Doch dieses Anspornes bedarf es, um die Germanen daran zu erinnern, um was es gebt. Immer wieder geben sie vor, angefeuert von den ziemlich zahlreich vertretenen eigenen Mitgliedern unb benen ber auf V. f. B. Gießen neibischen anderen Vereinen. Adorf zieht einen Ball in blendender Manier über den Kopf Richtung Tor. Er prallt an die Innenseite des Postens, rutscht herab, bleibt
Ich teile Ihnen mit, daß ihre Eichtofint- Iabletten schon nach zwei Monaten bei mrr überraschenden Erfolg erzielt haben. Mit ledern Tage fühle ich mich rochier und kann jetzt trotz meiner 65 Jahre große Fußtouren in den Bergen machen unb auch bie schwersten Arbeiten mit Leichtigkeit verrichten. Die Kur setze ich getreulich fort, ich hoffe den Rheumatismus für immer los zu fein.
Ihnen sage ich meinen besten Dank unv empfehle Ihr vorzügliches Präparat in Bekanntenkreisen.
Hochachtungsvoll I. B. in A.
Solche Briefe besitze ich Tausenbe, unb nun hören Sie weiter.
Eicht unb Rheumatismus können nur tyn innen heraus wirklich kuriert werben durch (Entgiftung des Blutes. Dieses ist verunreinigt durch zurückgebliebene harnsaure Salze, und diese müßen heraus, sonst nützt alles Ein- reiben unb Warmbalten nichts.
Zur Beseitigung ber Harnsäure aber bient das Eichtosint.
Sie können das glauben ober nicht, aber Sie sollen keinen Pfennig dafür ausgeben, ehe Sie sich überzeugt haben.
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auf der Linie liegen. Der Dreck bat Nr. 1 verhütet Doch halb kann bet Halbrechte Kuhl einen Ball zwischen bem verdutzten Torwart unb Verteidiger einlenken. Kurz vor dem Wechsel gebt Adorf wieder einmal durch, ber Torhüter wirft sich ihm in den Schuß, ber Ball rutscht ihm aus unb ber herbeieilende Linksaußen kann den Ausgleich erzielen. Bald darauf wird gewechselt. Immer lebhafter werden die Getmanenangrtffe. Eine Viertelstunde ungefähr ist wieder gespielt, da erzielt Kuhl K. durch schönen Schuß den dritten Treffer. Zwei ganz sichere Sachen laßen ber Rechts- unb Linksaußen aus. Gießen kommt roieber auf, aber es gelingt kein Erfolg. Mit 3:2 kann Germania als verdienter Sieger den Platz verlaßen. Das letzte Verbandssviel war das beste. H. H.
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MWnaWtcn
X Ernannt wurde ber o. Professor Dr. (Eml! lltitz in Rostock zum orbentlichen Profeßor ber Pädagogik und Philosophie an ber Universität Halle als Nachfolger von Prof. Frisch- eiien-Köhler und der mchtbeamtete a. o. Profeßor Dr. Ferdinand Kehrer in Breslau zum ordentlichen Professor ber Psychiatrie an be Univesität Münster als Nachfolger von Reicharbt. — Der Studienrat Dr. Konrad Lübeck am staatlichen Gymnasium in Fulda ist zum Oberstudienrat ernannt worden; als solcher bat er vom 1. Oktober 1925 ab eine Oberstudienratstelle am staatlichen Gymnasium in Fulda erhalten unb ist zugleich zum Fachberater bes Provinzialschulkollegiums in Cassel ernannt worben.
X Der orbentliche Profeßor für landwirtschaftliche Betriebslehre an ber Berliner Lanbwirtschaftlichen Hochschule, Lanbesökono- ntierat Geh. Regierungsrat Dr. phil., Dr. rer. pol. h. c. Friebrich A e r e b o e 8um Honorarprofessor in ber philosophischen Fakultät der Universität Berlin ernannt worden; gleichzeitig wurde ihm ein Lehrauftrag für Land- wirtschaftslebre unb Landwirtschaftspolitik erteilt. — Der Privatbozent Dr. Hermann F l a s b i e ck aus Elberfelb, ber in Bonn, Münster unb Göttingen Germanistik und neuere Philologie studiert, in Göttingen im Jahre 1921 summa cum laude promoviert hat und sich daselbst 1923 habilitierte, bat einen Ruf nach Jena in die durch den Tod des Professors Dr. Jordan fretgeroorbene außer« orbentliche Lehrstelle für englische Philologie in ber philosophischen Fakultät ber Lanbes- unioerfität erhalten, bie er seit Ostern 1925 bereits vertretungsweise verwaltet. — Der Privatbozent für Tierzucht und Geburtskunde in ber veterinär-medizinischen Fakultät Leipzig Dr. med. vet. Richard Götze ist zum nichtplanmäßigen außerordentlichen Professor ebenda ernannt worden.
Äunft und MUMM
# Verleihung des Umberto-Preises. Uns wird berichtet: Der Umberto-Preis des Jfti- tuto Ortovedico Rizzoli in Bologna (Italien), ber in biesem Jahre seit seinem fünfunbzwan- zigjährigen Bestaube zum fünften Male vergeben wirb, würbe bem Ortbopäben praktischen Arzt Dr. tneb. Alabar Farkas in Bu- bavest für ein Werk: „lieber Bedingungen unb auslöfenbe 'T‘ omente bei be: Stonojen« entftebung*' verlieben.___
Srieftatten der Schriftleitung.
W. M. Sie Haben vergessen, uns mitzu- teilen, rote Hoch Ihr Wochenverdienst ist. Das spricht auch mit. Am besten (st es, wenn Sie das Finanzamt fragen, auch brieflich mit Rück« marke. Sie bekommen gern Bescheid.
mbbwmmmmmt >1 »ii ’T um ■—b—— j Sammeln Sie ^KtzViSWS-Gutscheine ÄäS Bonbonniere
Geschäftliche Mitteilungen.
Hchw Inspektor Franck aus Dresden hat am 17. und 18. d. Mts. in Königsberg in der ehemaligen Kürassterkaserne und bei der Schutzpolizei vor einem größeren Kreis Von Interessenten und Beaustrasten ber Sanbroirt« schaftskammer seine Methoden in der Behandlung widerspenstiger und schwieriger Pferde vor- gesührt. Die Beauftragten der Landrot t'djafts« kammer haben den Eindruck gewonnen, daß die Borführungen des Herrn Franck, sowie fein Bortrag recht wertvoll sind, so daß von seifen der Landroirtschastskammer empfohlen roeroen kann, Herrn Franck Gelegenheit zu geben, vor Landwirten, Pferdepflegern usw. seine Erfahrungen und seine Methoden bekannt zu geben. Königsberg t. Pr., den 19. September 1924. Landroirtschastskammer für die Provinz Ostpreußen. I. A.: Tinn. (Stehe Anzeigenteil.)
Kirchenbau-Geld-Lotterie!
Wir machen unsere Leser besonders auf die in der heutigen SUsga'e erscheinende " reise der vorstehenden Lotterie aufmerksam, die Ziehung findet unwiderruflich am 27. unb 28. November statt.
Teilen Sie uns Ihre Adresse auf einer Postkarte sofort mit unb abteffieren Sie diese an: Eeneraldooot ber Viktoria-Apotheke, Berlin A 173, Friedrichstraße 19, es gebt Ihnen bann vollstänbig kostenfrei eine Probe Eichtosin mkt weiteren Austlärungen unb genauer Gebrauchsanweisung.
Wenn Sie sich überzeugt haben, so steht es Ihnen frei, mehr von bem Mittel zu beziehen ober es in einer bärtigen Apotheke zu kaufen.
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