Jubel in SliMxart
Stuttgart, 12. Nov. Wie freudig alle Schichten der Bevölkerung den Besuch des Reichspräsidenten in der Hauptstadt Württembergs aufnehmen, zeigte sich am eindrucksvollsten bei dem gestern abend veranstalteten Zapfen st reich. Die Beteiligung der Stuttgarter Studentenschaft war austerordentlich groß und viele Tausende, die durch die Arbeit des Alltags abgehalten waren, den Reichspräsidenten bei seiner Ankunft gestern vormittag zu sehen ,hatten sich schon lange vor Beginn der Feier eingefunden und füllten den riesigen Schloßplatz. Hnt 7.45 Uhr zogen die vereinigten Musikkapellen mit klingendem Spiel unter dem Vorantritt von Fackelträgern vor das Schloß, wo sich auf dem Balkon der Reichspräsident mit seiner Begleitung neben dem Staatspräsidenten Ba- zille 1 owie verschiedenen staatlichen und geistlichen Würdenträgern, von der Menge begeistert begrüßt, zeigten. Beim Abmarsch der Truppen sang die Menge entblößten Hauptes das Deutschlandlied.
Staatspräsident Bazille brachte auf den hohen Gast ein dreifaches, jubelnd aufgenommenes Hoch aus, worauf der Reichspräsident in einer kurzen Ansprache u. a. ausführte: Ich danke Ihnen von Herzen Sr alle mir heute erwiesene Freundlichst. Sie hat meinem alten Herzen wohlgetan. Ich werde den heutigen Tag nie vergessen, und ich bitte, mir auch ferner ein gutes Gedenken bewahren zu wollen. Was " uns not tut, damit wir wieder zu Ehren kommen, das ist die Einigkeit. Ich bitte Sie, in diesem Sinne zu wirken. Bekräftigen Sie mit mir das Gelöbnis zur Einigkeit mit dem Rufe: Unser teures Vaterland hurra! Unter nicht enden woUen- den Hochrufen zog sich der Reichspräsident gegen 8.45 Uhr ins Schloß zurück. Den Schluß des Tages bildete eine Veranstaltung der württembergischen Regierung in den Sälen des Neuen Schlosses, zu der Vertreter aller Berufsschichten und Stände Einladungen erhalten hatten. Zu Beginn des Abends begrüßte eine Gruppe von Mädchen in schwäbischer Tracht den Reichs- Präsidenten und überreichte ihm einen Strauß Chrysanthemen. Sichtlich erfreut, dankte der hohe Gast, der inmitten des Saales zwischen dem Staatspräsidenten und dem Landlagspräsidcnten Platz genommen hatte. Am gleichen Tische saßen noch dir Minister ,sowie Kircheirpräsident Dr. Merz, Bischof Dr. v. Keppler, Oberbürgermeister Dr. Lautenschlager, Generalleutnant Hasse und das Gefolge des Reichspräsidenten mit dem württembergischen Gesandten. Der Reichspräsident trat dann auf den Balkon und dankte der noch wartenden Men- schcnmenge für die Ovationen. Im Laufe des Abends lie ßsich der Reichspräsident eine große Zahl von Gästen vorstellen. Er verweilte bis gegen 11 Uhr in anregender Unterhaltung in dem großen Kreise.
Sie Ansprachen
Während des Frühstücks begrüßte der Staatspräsident Bazille den Reichspräsidenten mit folgenden Worten:
Hochverehrter Herr Reichspräsident!
Ich heiße Sie herzlich willkommen in Württemberg. Die Kundes Ihres Besuches hat das württembergische Volk freudig erregt. Es begrüßt Eure Exzellenz heute als den Mann, in dem seine große Vergangenheit, seine sorgenvolle Gegenwart und seine Hoffnung auf die Zukunft verkörpert ist. Es dankt Ihnen in diesen Tagen, wo das Reichsschiff wieder im im Sturm der Zeit schwankt, von neuem für das große vaterländische Opfer, das sie durch Uebernahme der Führung übernommen haben. In der beklagenswerten Zerrissenheit des deutschen Volkes, verkor- t*rn Sie, Herr Reichspräsident, allein seine Einheit, für Sie gibt es keine Parteien, sondern nur ein deutsches Volk. Mil Ihnen, Herr Reichspräsident, beseelt uns alle der glühende Wunsch, daß es Ihnen veschieden sein möge, in Nacht und Nebel 1 Gegenwart den Weg zu finden, der das deutsche Volk nach so vielen Irrungen zur Einigkeit und damit zum Heue führt.
In seiner Erwiderung führte Reichspräsident v. Hindenburg folgendes aus:
Herr Staatspräsident!
Ich danke Ihnen für den Willkommens- Frust, den Sie mir namens des Württemberg A Zischen Volkes daraebracht, und für den Wunsch, den Sie diesem Gruße angeschlos- fen haben. Mit Ihnen empfinde auch ich «glich mit Sorgen die Spaltung und Zer-
Die KmrUt
Sor Wfinbieimg der „RMwlrkuMn"
Paris, 12. Nov. Botschafter v. Hoesch hat, wie bereits gemeldet, Außenminister Briand die Antwort der deutschen Regierung auf die letzte Note der Botschafterkonferenz überreicht. Die Botschafterkonferenz wird am kommende« Montag zusammentreten, um sie 3« prüfen.
Noch immer nicht genug!
Die Aufnahme der deutschen Note zur Ent- waffnungssrage in Paris.
fk Paris, 12. Nov. Die gestern vom Botschafter von H ö s ch überreichte Note in der Entwassnungsfrage soll, wie „Petit P a r i - sien" wissen will, gestern Nachmittag durch den Generalsekretär Philippe Berthelot vom auswärtigen Amt und dem Generalsekretär der Botschafterkonferenz eingehend geprüft und im Laufe des Nachmittags den in der Botschafterkonferenz vertretenen Mächten übermittelt worden sein. Das Blatt will wissen, daß die in der Note enthaltenen Borschläge über die Befugnisse des Generals von S e e ck t und die Effektivbestände der Schutzpolizei noch einige Einwände Hervorrufen würden. Auf alle Fälle sei aber anerkannt, daß die deutsche Antwort das ernste Bestreben zeige, die letzten Hindernisse in der Entmmfnungsfrage zu beseitigen.
Zur Frag« der Rückwirkungen.
fk London, 12. Nov. Reuter erfährt, daß zwar noch keine offizielle Andeutung erfolgt ist, daß aber gewisse Erleichterungen (?) des Rheinlandregimes verein bart worden sind und daß die baldige Bekanntgabe einer Mitteilung über diesen Gegenstand in Berlin oder Paris erwartet wird. Was die deutsche Abrüstung anbetreffe, so könne erwartet werden, daß Deutschland informiert werden wird, daß bezüglich seiner Zusicherungen über dir noch zu erledigenden Fragen Befriedigung herrscht. Er wird die Aufsasiung ausgesprochen, daß, wenn alles gut geht, der Beginn (!) der Räumung Kölns im Laufe (!) des Monats Dezember erwartet (!) werden kann.
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Die diplomatischen Behauptungen über Ausmaß und Charakter der Rückwirkungen der Locarno-Derträge können, wie wir von
gutunterrichteter Seite erfahren, nunmehr als abgeschlossen gelten. 2m deutschen Auswärtigen Amt ist man daher auch bereits unterrichtet, in welcher Richtung sich die von den alliierten Regierungen zugestandenen Rückwirkungen bewegen.
Rach unseren Informationen werden die Erklärungen der alliierten Regierungen über die Rückwirkungen positiv folgende drei Punkte enthalten:
1. Wiederzulassung des Reichs» k o m m i s > a r s für die besetzten Gebiete (dessen Agrement von den in Frage kommenden Besatzungsmächten bereits erteilt ist):
2. Zurückziehung des mit dem Rheinlandabkommen nicht übereinstimmenden Delegiertenapparates;
3. Einsetzung einer Kommission, die die Aufgabe haben soll, die von der DHeinlandkommission bisher erlassenen Ordonnanzen auf das Maß zurückzuführen, bas dem Aheinlandabkommen entspricht.
3m Auswärtigen Amt hegt man dabei die Hoffnung, daß über diese Punkte hinausgehend auf dem Berhandlungswege noch weitere Zusicherungen der alliierten Regierungen zu erlangen sein dürften. Bor allem ist man deutscherseits bestrebt, hinsichtlich der Zahl der Besayungs- truppen Zusicherungen zu erhalten, die dem Geiste von Locarno entsprechen. Bon belgischer Seite sollen bereits dahin gehende Zusagen gemacht worden sein, so daß in der belgischen Zone der Stand der Besatzungstruppen auf die Stärke der deutschen Dorkriegsgarnisonen gebracht werden dürfte. Frankreich hat eine derartige Erklärung ab» gelehnt, während sie von englischer Seite noch aussteht.
3n Berliner parlamentarischen Kreisen hält sich das Gerücht, daß der Reichskanzler zwar grundsätzlich geneigt sei, die Unterzeichnung der Locarno-Derträge vorzunehmen, den Änterzeichnungstermin noch hinaus- zuschiebeN, bis weitere Zusagen sicher- gestellt und im übrigen die Rückwirkungen bereits in Erscheinung getreten sind. 3m übrigen zweifelt man weder in politischen noch in parlamentarischen oder in diplomatischen Kreisen daran, daß Deutschland die Locarno- Derträge unterzeichnen wird.
rissenheit, die sich immer wieder in allen politischen Fragen trennend und hemmend in unserem Volke auftut, Mehr Geschlossenheit in den großen lebenswichtigen Entscheidungen, mehr gegenseitiges Vertrauen der verschiedenen Schichten unseres Bolles zueinander ist uns bitter nötig. Nicht Klassen und Stände, nicht Parteien und Gruppen in gegenseitiger Abschlietzung und Befehdung, sondern Gemeinschaftsgefühl und der Gei st dienender und opfernder Vaterlandsliebe sind der Boden, auf dem allein wir eine bessere Zukunft aufbauen können. Der Gedanke der Zusammengehörigkeit aller Deutschen, der Wunsch nach einem einheitlichen Reich hat gerade in Württemberg von jeher feste Wurzeln gehabt. Das Schwabenland hat in politischer, wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht viel dazu beigetragen, daß aus den Träumen und Hoffnungen vor nunmehr bald 55 Jahren Wirklichkett wurde und das Reich erstand, das zu erhalten und wieder aufzubauen unsere und der künftigen Generation Pflicht und Aufgabe sein mutz. Aus der Vergangenheit darf ich b*. feste Gewihheit entnehmen, baß Württemberg auch in Zukunft ein Hort des Reichsgedankens fein wird, beseelt von der lleberzeuguna, daß nur in einem starken Reich das Schwabenland seiner geschichtlich gegebenen Eigenart leben kann. Auf das Gedeihen, auf die glückliche Zukunft Württembergs und feiner Bewohner erh ebe ich mein GlaS. Württemberg, Hurra, Hurra!
St. KinhM t
Berlin, 11. Nov. Heute vormittag ist plötzlich der Wirkliche Geheime Obermedizinalrat Dr. Martin Kirchner an einem Schlaganfall im 72. Lebensjahr gestorben. :
Mlmttskrist in Holland
fk Haag, 12. Nov. Zu der gestrigen Sitzung der 2. Kammer wurde ein Antrag, der sich gegen die Beibehaltung der niederländischen Gesandtschaft beim Vatikan au?svricht, angenommen. Daraufhin haben der Arbeitsminister, der Kriegsminister der Kolonialminister und der Minister für öffentliche Arbeiten und Wasserbau ihre Demission eingereicht. Gleich nach Beendigung der Kammersitzung fanden verschiedene Fraktionsberatungen über die neu eingetretene Lage statt. Eine Klärung wird vielleicht in dem für heute Abend anberaumten außerordentlichen Ministerrat erfolgen .
fk Haag, 12. Nov. Die gestern zusammengetretene Kammer hat einen sozialdemokratischen Antrag, mit Rücksicht auf die Kabinettskrise die Beratung der ersten Kammer auszusetzen, mit 25 gegen 12 Stimmen abgelehnt, nachdem der anwesende Justizminister erklärt hatte, daß zur Zeit noch keine Beranlasiung bestehe, die Arbeiten der ersten Kammer zu unterbrechen.
Die Sozialisten und die Finanzsaniernng in Frankreich.
Paris, 12. Roo. Die sozialistische Kammerfraktion hat gestern nachmittag eine Sitzung abgehalten und beschlossen, der Regierung mitzuteilen: Wenn di- von der Re- gierung erwarteten neuen Vorschläge alle Grundsätze enthalten, die in der letzten Nacht anläßlich der Beratungen der Vertreter der Linksparteien ins Auge gefaßt wurden, so werden die Sozialisten sowohl im Finanzaus- schnß wie im Plenum der Kammer den Re- glerungsentwurf unterstützen. Geschieht das nicht, so wird die Fraktion ihre Handlungsfreiheit als wieder gewonnen bettachten und im Plenum der Kammer die gleichen Gesetzentwürfe einbriugen, die im Finourausschuß eingebracht worden waren und abgelänt wurden.
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Zeitung
ByeiyerKrldasMher kurhessssch t) <Bberhtflerv-> Amtlich es VerkündigungsiMt jvr d-KreisiNarbMg
Nr.« so.Weg.
Marburg a. rahn
Donnerstag, ten 12 Rovdr. 1925
Marburger raseSanzeiger
MMe LaMsseilmg
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1 Goldmark — V«,,Dollar.
Sr. Lullm über Lotarno
Der Reichskanzler hielt heute abend im Verein deutscher Kaufleute und Industrieller eine Ansprache, in der er u. a. ans führte:
Ich erwarte, daß wir inwenigenTagen klarer sehenwerden über die sog. Rückwirkungen oder richtiger über denjenigen Teil der Rücstvtrkungen, der alsbald eintreten soll . Ich kann nur wiederholen, daß eine endgültige Stellungnahme dem Berttagswerk von Locarno gegenüber erst angesichts des Gesamt« tatbcstandes möglich ist. Erst bann wird man auch die innerpolittschen Entschließungen fassen können, die durch den Austritt der Dei t'ch- nationalen aus der Regierung erforderlich geworden sind.
Ich verzichte barauf, den ganzen Werdegang der jetzt brennenden außenpolitischen Fragestellung iwch einmal zu entwickeln . Es ist für praktische Entscheidung auch. völlig müßig, zu untersuchen, ob ein anderer diesen oder jenen Schritt anders gemacht hätte. Gerade im Kreis von Wirtschastssührern erhoffe ich Verständnis für diese nüchterne Einstellung auf die Tatsachen, wie sie sind.
Nachdem in London, vom Dawesplan ausgehend, eine Regelung gefunden war, die den Ausgangspunkt für eine wirtschaftliche Neuentwicklung bildet, mußte auch
in politischer Beziehung die Grundlage für den Wieder» aufbau geschaffen
iverden. Daß Deutschland hierzu von sich au8 die Anregung gegeben hat, und daß die anderen Staaten ihr gefolgt sind, ist für mich ein Zeichen der erstarkenden politischen Kraft unseres Vaterlandes. Ohne ein gewisses Kraftgesühl kann man überhaupt zum Vertragswerk von Locarno die richtige Stellung nicht finden. Ich halte es daher auch für abwegig, alles, was sich jetzt entwickeln soll, ausschließlich unter dem Vorzeichen unserer wirtschaftlichen Notlage zu sehen. Gewiß haben wir alle Veranlassung, auch hinsichtlich unserer Wirtschaftslage den großen Schwierigkeiten, vor denen wir stehen, mit ruhigem Ernst ins Auge zu blicftn. Hebet solchen Gedankengängen darf das eigentlich Politische des Vettragswerkes von Locarno aber nicht übersehen werden. Die Politik ist nicht nur Ursache und Folge der wirtschaftlichen Zusammenhänge, sondern ftihtt ein Eigenleben. Nun ist es ganz unzweifelhaft, daß wir auch nach Unterzcichmmg des Vertrages von Locarno von dem Ziele noch weit entfernt sind, daß das deutsche Volk den ihm nach seinen Leistungen und Fähigkeiten gebührenden Platz in der Gemeinschaft der Völker wieder entnimmt . Wenn im Ausland titel ünS gesagt worden ist, es könne zwilchen den sogenannten Rückwirkungen und dem Verttag von Locarno kein Kaufgeschäft gemacht werden, so ist darauf zu erwidern, daß auch das deutsche Volk eine solche Verbindung auf das Nachdrücklichste ab- lehnt.
Gleichwohl kann das deutsche Volk zu einer Zustimmung zum Berttagswerk von Locarno sicherlich nur gebracht werden, wenn es die AuswirSungen in unmittelbarer Anschauung am Rheinland erlebt.
Andernfalls wird der tiefe Argwohn nicht überwunden »erben können, der seine Wurzel auS den Erfahrungen mit dem Überträge von Versailles und der Auslegung dieses Vertrages durch einige der Siegerstaaten des Weltktteges gezogen hat.
Ich beabsichtige nicht, auf Einzelheiten ein» zugehen. _ Vor Ihnen lassen Sie mich heute nur drei Leitgedanken aussprechen. Der Vettrag von Locarno stellt keinerlei Option zwischen dem Westen und dem Osten dar. Eine solche Option wäre in Deutschlands Sage nicht nur ein Verbrechen, sondern schlimmer als das, eine Dummheit. Es ist keine Option gegen den Osten, wenn wir für die Herstellung eines wirklichen Fnedenszustandes im Westen sorgen. Wohl aber, und das ist der zweite Leitgedanke, enthält der V. t ag von Locarno eine Option des deutschen Volles für den Frieden. Dabei verstehe ich unter Frieden nicht nur den Verzicht auf den Krieg, sondern den sesten Entschluß, die deutsche Kultur und die deutsche Volkskraft aus den Wegen des Friedens mit allem Nachdruck zur Geltung zu bringen. Weiter bedeutet es bett festen Entschluß, mit aller Kraft für die allgemeine Abrüstung einzutreten, die, und zwar im Einklang mit dem Vettrag von Versailles, als unerläßliche Ergänzung der deutschen Abrüstung anzusehen ist. Der dritte Leitgämnke ist der, daß der Vertrag von Locarno eine Option zugunsten positiven Handelns -'n den großen internationalen Fragen enthä t.
Das deutsche Volk fühlt sich innerlich «e. suub und stark genug, um das volle Schwergewicht seiuer geistigen Arbeit«.