Einzelbild herunterladen
 

Sonnabend, den 24. SkWer ISA

«Obrrhisstsch, Zeitung" et* scheint sechsmal wöchentlich. Be­zugspreis monatlich 2 GM. aus- schließl. Zustellungsgebühr, durch di«Post2.25 GM.Für etwa infolge Streik«, Maschinendefekte »de« elementarer Ereignisse ausfallende Nummern wird kein Ersatz ge­leistet. Verlag v. Dr. §. Hitzeroth» Druck der Unib.-Buchdruckerei d. Zvh. Aug. Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 55. u. Rr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt «. M. Rr. 6015. Sprechzeit der Redaktion bon 1011 und

*/,l1 Uhr.

oberlMsche

MMtaMt tP& D AM»

rasttaiMlMt jT |7 H B D A A g A A imhww

Rk.AO 6».Mkg Mutt n. Laba

Der Anzeigenpreis beträgt für den 10 gespalt. Zeilenmillimeter 0.08 GM., kleine Baranzeigen 0.06 GM., amtliche und aus­wärtige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Satz sowie bet Platz* borschrist SO»/, Aufschlag. < Sammelanzeigen 100/e Auf* -. schlag. Reklamen der Millim.

0,40 GM. Zeder Rabatt gilt als Barrabatt. Ziel 5 Tage. Beleg« werden berechnet, ebenso Auskunft durch di« Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er­füllungsort Marburg.

1 Goldmark Dollar.

MeigerjürldasMer kuchMwL)GberWeru--Kmüichrs Aerkünüigungsbkti füe dKreirMarbMg

ess

Einr Sete Nr. Streirmams

Karlsruhe, 23. Olt. In einer Rede, die Reichsminister Dr. Stresemann in Karlsruhe über die Verhandlungen von Lo­carno hielt, führte er folgendes aas:WaS bisher in Locarno geschaffen worden ist, kann die Zustimmung jedes Deutschen fin­den, der sich dessen bewußt ist, daß nur auf dem Boden friedlicher Ent­wicklung in Europa die W ied erer­st a r k u n g Deutschlands m ö g l ich ist. Wenn Deutschland durch den Vertrag von Locarno den Beweis seiner dauernd fried­lichen Einstellung gibt,

dann mutz aber das, was bisher geschaffen wurde, auch erweitert werden durch die Bekundung unserer Ver­tragskontrahenten, auch ihrer­seits die Folgerungen aus diesem neuen Stand der Dinge zu ziehen.

Auch ohne jeden Zusammenhang mit den Verhandlungen in Locarno muß zunächst die Differenz wegen der Beset­zung der er st en Rheinlandzone beseitigt werden. Die Stellungnahme des deutschen Volkes und der Reichsregie­rung soll darin bestehen, die Entschei­dung zu fällen, sobald wir erkennen können, daß das, was bisher in Locarno vor sich gegangen ist, sich für das Rheinland auswirkt. Die deutschen Delegierten haben die Verantwortung für die Paraphierung deshalb übernommen, weil sie davon überzeugt sind, daß Briand, Chamberlain und Vandervelde die Ver­ständigung mit Deutschland ans inner­ster Ueberzeugung wollen und sich mit allen Kräften dafür ein setzen, zu­mal die Entwicklung des Weltkrieges wohl für jeden, der denken kann, ergeben hat, daß «S nur ein aus tausend Wunden blu­tendes und deshalb in seiner geistigen Ema­nation und wirtschaftlichen Kraft geschwäch­tes Europa gibt. Dr. Stresemann legte dann dar, daß die Behauptung, die in Lo­carno vereinten Mächte beabsichtigten einen Block gegen Rußland zu schließen, vollkom­men unrichtig sei. Deutschland würde eine solche Politik nicht mitmachen. Der Ab­schluß des deutsch-russischen Handelsver­trags hat den Willen Deutschlands, mit Rußland in guten Beziehungen zu bleiben, klar und praktisch zum Ausdruck gebracht. Ich bin im übrigen überzeugt, daß die Stellungnahme der Westmächte sich mit die­ser Stellungnahme im wesentlichen deckt. In seinen weiteren Darlegungen führte Dr. Stresemann aus: Wenn die Grundla­gen gegeben sein werden, um zu einem positiven Endergebnis zu kommen, dann muß hinter diesem Ergebnis die grobe Mehrheit des ganzen Volkes stehen. Locarno darf leine

Frage der Parteipolitik sein.

Wir sind ungebrochen als Großmacht in moralischer Beziehung. Der Friedenswille einer überwältigenden Mehrheit des deut­schen Volkes kann und wird der Ausgangs­punkt sein für eine Entwickelung, die uns dieejnigen Möglichkeiten friedlicher und gleichberechtigter Betätigung eröffnet, die uns bisher versagt waren.

*

Locarno darf nicht Gegenstand der Par- teipolitik sein" diese Worte Stresemanns sollten sich alle diejenigen hinter die Ohren Ereiben, die aus der augenblicklichen Lage, der wir über ein Menschenalter deut­scher Zukunft zu entscheiden haben, nur kleinliche Parteigeschäfte zu machen suchen und auch heute wieder der Oefsentlichkeit Krisengerüchte unterbreiten, die vorläufig jeder Grundlage entbehren. Wenn die Grundlagen zu einer Unterschrift der Ver­träge von Locarno gegeben sein werden, mutz das ganze Volk zu diesen Verträgen stehen das fordert der Reichsaußenmini­ster und die Deutsche Volkspartei, das for­dern auch die Deutschnationalen. Die De­mokraten irren sich, wenn sie glauben, durch eine Entstellung der Tatsachen die Geschlos­senheit der nationalen Front durchbrechen zu können.

Seine Rtgstrungskrist!

Entscheidung erst am Sonntag

Berlin, 23. Ott. (WTB.) Der Par. teivorstand und die Landesver, bandsvorsitzenden der Deutsch­nationalen Polkspartci faßten heute mit erdrückender Mehrheit sorgende Entschließung:

In Fortführung der von der deutsch»

Som ewigen und wahren Frieden

Die Elementarkräfte, die im menschlichen Körper schlummern, die in mannigfacher Ge­stalt, hier im Widerstreit verzettelt, dort zu einem Willen zusammengeballl das Leben der Rationen bestimmen, lafsen sich nicht durch Worte binden. Heber allen Paragraphen und Artikeln der Der träge bleibt ein letzter Rest, wo das glutvolle Leben der Böller einzig und allein von sich aus entscheidet. Vergebens strengen sich die Diplomaten an, die Formel zu finden, die einenwahrhaften und ehrlichen Frieden für alle Ewigkeit' verbürgt. Sinnlos auch, nur nach den Cut­ten der Verträge zu suchen, durch die sich das Recht zum Kriege beweisen liehe. Alke Bestimmungen und Formeln sind zunächst nichts als Richtlinien des politischen Lebens, bleiben immer mannigfacher Auslegung zu­gänglich, bleiben aber sinnlos und tat, wenn sie nicht eingehen in das Geistesleben aller Völker.

Aber, wenn es schon mit der Rormal- schichtung der Welt nichts ist, wenn von einem ewigen Frieden, bei der Verbundenheit Euro­pas mit den anderen Erdteilen nicht zu reden ist, wie steht es dann mit jenem klei­nen europäischen Frieden, den die Staats­männer von Locarno für eine Spanne be­haglichen Lebens zu begründen hoffen? Wie steht es namentlich mit demGeist von Lo­carno", der von der Linkspresse bei jeder Gelegenheit zitiert wurde, um die sachliche Kritik der Rationalgesinnten als ein Ver­brechen an der Befriedung Europas hinstellen zu können. Soll dieser Geist noch einmal den Geist des Vertrages von Versailles be­kräftigen, wie der Vertrag von Locarno in seinem Artikel 6 das Fortbestehen dieses Schandfriedens in allen seinen Auswirkungen und Einzelheiten von Deutschland bestätigen säht? Haben wir in dieser Hinsicht auch nut etwas mehr als Hoffnungen, haben wir eint einzige feste Zusage, eine deutliche Handlung, die wie im Fall des begnadigten Reichs­wehrfähnrichs mehr wäre als eine billige Geste? ,

Gerade, weil dieser Geist so kümmerliche Früchte trägt, weil wir aus sieben Jahren des Friedens" so unendlich bittere, jedes Ver­trauen erstickende Ersahrungen gemacht haben, ist es unsere Pflicht, wenigstens die greif­baren Abmachungen auf ihren Inhalt ge­nau zu prüfen. Das ist an dieser Stelle wiederholt und ausführlich geschehen, wir können uns heute mit wenigen Feststellungen begnügen: Der Eintritt Deutschlands in den Völkerbund bedeutet nochmalige Anerkennung des Versailler Vertrages. Wir verpflichten uns damit ferner zur Anerkenntnis von Ar­tikel 15 und 16. Die Erklärung der Alliier­ten über Deutschlands Ausnahmestellung in Bezug auf Artikel 16 verpflichtet sie zu nichts. Im 5all eines deutsch-polnischen Konflikts ergibt sich auf Grund von Artikel 2 des Sicherheitspaktes in Verbindung mit | Artikec 15, I des VöEerbundSvertrgaes und

nationalen Neichstagsfraktion bereits ergriffenen Initiative erklären der Parteivorstand und die Sun« desverbandsvorfitzendeu der Deutschnationalen Volkspartei: Das nunmehr vorliegende Vertragser- gebnis von Locarno ist für die 'Parteiunannehmbar.

Graf Westarp kündigte hierauf an, daß er die deutschnationale Neichstagsfraktion auf Sonntag nachmittag einberufen werde, um nach diesem Beschluß über die erfor­derlichen Schritte zu beraten.

Entgültig entscheidet die Fraktion.

Perl in.'23. Lkt. (WB.) 3« der beute abend verbreiteten Meldung über die an­geblichen Rückwirkungen der Entschließung des Parteivorstandes und der Landesvcr- bandsvorsttzenden der Deutschnationalen Bolkspartei hinsichtlich des Vertragsergco- nisfes von Locarno erfahren wir von dem Vorsitzenden der Reichstags­fraktion der Deutschnationalen Volks- partei, daß die maßgebende Ent­scheidung über diese Frage von der Be-

Aller Dölker das gilt unbedingt. Darum schon ist der Geist von Locarno beschränkt, weil er die Welt vom Standpunkt einer euro­päischen Rormalschichtung aus betrachtet, gleichsam aus der Erdkruste Europas das Werden des riesigen Welt körpers heraus» lefen will. Ist denn der ewige Friede ver­bürgt, wenn wirklich diese Rormalschichtung Europas in Paragraphen festgelegt wäre und auf absehbare Dauer bestände? 2>st nicht das Leben der europäischen Völker verbun­den durch die Vergangenheit und in alle Zu­kunft hinein mit den ungeheuren Weiten der übrigen Erdteile? Und herrscht in diesen etwa der Friede? Läßt sich da etwa eine ähnliche Regulierung des Besitzstandes der Rationen auch nur denken, wie man sie für Europa plant? Lehrt nicht die Gegenwart, daß in dem Blute auch der anderen, der unterdrückten Völker Kräfte schlummern, die jede Rormalschichtung über den Haufen wer­fen? Ständen die Drusen heute trotz Tanks und schwerer Artillerie der Franzosen in Damaskus, die Rifleute wieder auf dem Mas­siv von Bibane, die Griechen auf bulgarischem Gebiete, wenn in diesen Völkern nichts Kräfte lebendig wären, aus ihnen neue Kräfte er­wüchsen, die auch in der Zukunft alte Gren­zen verschieben, neuem völkischen Leben zum Siege verhelfen müssen? Bringen diese Döl­ker nicht darum selch gewaltige Opfer an Gut und Blut, weil die Höhen östlich des Libanon, die Fruchtebene von Damaskus, die Gebirge des Rif, das Land der gelben Erd« ihre Heimat ist? Wirkt in ihnen nicht lebenerweckend, weltbewegend, unter allen Kräften nie vernichtbar, stets unberechenbar der Geist der Freiheit, den kein Wille frem­der Menschen je in Paragraphen bannt?

Einberufung des Völkerbundes.

Genf, 23. Ott. Der Generalsekretär des Bölkcrbundsrates hat im Einverständ­nis mit dem amtierenden Vorsitzenden des Völkerbundsrates, Briand, den Rat auf Montag, den 26. Oktober, nach­mittags 4.30 nach Paris einberufen, um sich mit dem zwischen Griechen­land und Bulgarien ausgebrochenen K o n f l i k t zu beschäftigen.

Paris, 23. Okt. Zur Einberufung des Völkerbundsrates nach Paris zwecks Rege­lung des griechisch-bulgarischen Streitfal­les wird noch bekannt, daß Griechenland und Bulgarien entsprechend den Vorschrif­ten des Völkerbundsstatuts aufgefordert worden sind, vor dorn VölkerbundSrat zu erscheinen, sich bis dahin jeder neuen feindlichen Handlung zu enthalten und ihre Truppen auf eigenes Gebiet zurückzufüh­ren.

Zurücknahme der bulgarischen Grenz­truppen.

Paris, 23. Okt. Nach einer vom , Matin" wiedcrgegebencn Meldung aus ' Sofia soll die bulgarische Regierung gestern Befehl gegeben haben, daß die bul­garischen Truppen aus der Zone, in der sich die jüngsten Ereignisse abgespielt ha­ben, zurückgezogen würden, um neues Blutvergießen zu vermeiden.

Serbische Truppenkonzentration an der Grenze.

P a r i s, 23. Ott. Zn einer vomPetit Parisien" ans Belgrad wiedergeqebenen Meldung heißt es, daß die serbische Re­gierung wegen der bulgarisch-griechischen Krise eine Truppenkonzentration an der Grenze vorgenommen habe.

Bulgarische halbamtliche Erklärungen znm Grenzzwischenfall.

Sofia, 23. Okt. Gestern abend, vier Tage nach dem Grenzzwischenfall, sprach dec griechische Geschäftsträger bei dem hie­sigen Departement der Auswärtigen Ange­legenheiten vor und überreichte namens sei­ner Regierung eine Note. Dieses Schrift­stück enthält eine Reihe von Forderungen, verlangt Genugtuung und versucht, Bul­garien für den Zwischenfall verantwort­lich zu machen. Wie wir hören, versi'.cht die bulgarische Regierung seit drei Tagen vergebens, die Zustimmung der griechischen Regierung zu ihrem Vorschlag zu erhalten, eine Untersuchung über den Zwischenfall einzuleitcn. Sie lehnt jede Verantwort­lichkeit für diesen Vorfall, den sie als durch Griechenland' herbeigeführt betrachtet, ab. Da die Sache gemäß den Satzungen des Völkerbundes dem Völkerbundsrat schon unterbreitet wurde, beabsichtigt Bulgarien nicht, die griechische Note zu beantworten, vielmehr will sie mit Vertrauen auf die Entscheidung des Rates warten.

Tie Tätigkeit der griechischen Truppen auf bulgarischem Boden entwickelt sich auf

Die Gmechm kämpfm weiter «ein MterjwAd ter BuWren

schlußsassung der deut sch nationalen Neichstagsfraktion abhängt, die erst am Sonntag nachmittag zusammen­tritt. Alle vor dieser Entscheidung an die heutige Entschließung geknüpften Schluß­folgerungen entbehren somit der tatsäch­lichen Grundlage.

Berlin, 23. Okt .Von maßgebender volksparteilicher Seite erfahren wir, daß die durch den Beschluß der deutschnationalen Delegiertenvcrsammlung geschaffene Lage zwar als exust, aber nicht als endgültig angesehen wird. Die Deutsche Volksparter hat Vertrauen zu den in gemeinsamer Ar­beit bewährten staatserhaltenden Kräften der Deutschnationalen Volkspartei, daß sie bei der endgültigen Stellungnahme in der Angelegenheit sich der kaum ausdenkbaren Folgen auf außen- und innenpolitischem Gebiete, welche eine Regierungskrise im ge­genwärtigen Augenblick nach sich ziehen würde, bewußt sein wird.

Die Deutsche Valksp.artei Tann darnach nur annehmen, daß bei aller Würdigung oer schweren Bedenken, welche die Deutsch- nationale Volkspartei gegen die Abmachuu- (Fortsetzung siehe Seite 2.)

einem Gebiet von 20 Kilometern Länge und 8 Kilometern Tiefe.

Eine Erklärung der griechischen Regierung. I fk. Athen, 24. Oki. Die griechische Regie­rung veröfenilicht folgende Erklärung: Nach dem griechischen Vormarsch auf Petritsch muf­fen die militärischen Operationen als beendet angesehen werden. Der griechisch-bulgarische Zwischenfall tritt nun in eine rein diploma­tische Phase ein, in der Griechenland auf die geforderte Genugtuung bestehen muß. In der Meldung heißt es weiter, daß die griechischen Verluste 2 Tote und 8 Verwundete betragen.

Im Gegensatz hierzu wird uns tele­graphisch gemeldet:

fk. Sofia, 24. Okt. Die bulgarische Regierung hat folgende neue Note an das Ecneralsekretariat des Völkerbundes ge­richtet:

Auf Grund des gestrigen Telegrammes halte ich es für unsere Pflicht, zur Kennt­nis des Völkerbundsrates zu bringen, daß die griechischen Truppen gestern nachmit­tag und während der Nacht ihre Operati­onen fortsetzten und bereits im bulgari­schen Gebiet in einer Front von 32 Kilo­meter Breite und 10 Kilometer Tiefe ein­gedrungen sind.

Unsere bisherigen Verluste sind: 3 Sol­daten tot. 6 Soldaten und 1 Offizier ver­wundet, 7 Soldaten vermißt und ein An­gehöriger der technischen Truppen schwer verwundet.

Unter den Einwohnern der völlig unge­schützten Stadt Petritsch, die van griechi­scher Artillerie beschossen wird, sind 7 Ver­wundete zu verzeichnen.

Die bulgarische Negierung erneuert ihre Bitte, den Bölkerbundsrat dringend ein- zuberusen.

gez. Minister des Aeußern K a l f o f f.

fk. S o f i a, 24. Okt. Nach zeitweiligem Einhalten des Vormarsches haben die griechischen Truppen in Begleitung von Artillerie ihre Offenfmbewegung wieder ausgenommen. Zwei Bataillone rücken auf dem rechten Strumaufer in Richtung Petritsch vor, während ein drittes Ba­taillon anscheinend das Dorf Petrovo, 15 Kilometer östlich der Struma, zum Ziele hat. Bisher befolgen die bulgarischen Truppen dem Befehl, sich nicht in einen Kampf einzulafsen.

fk. Sofia, 24. Ott. Nach einer Mel­dung der bulgarischen Telegraphen-Aaen- tur wurde die Stadt Petritsch im Laufe des Nachmittags von schwerer griechischer Artillerie beschossen.

fk. P a r i s, 24. Okt. Nach einer Havas- Meldung hat die bulgarische Regierung die Militärkontrollkommission aufgefor­dert. sich in dem Gebiet, wo sich der Erenz- zwischenfall ereignete, an Ort und Stelle i zu unterrichten.