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®te ^Vbcrhesflsche Zeillmg" * scheint sechsmal wöchentlich. Be­zugspreis monatlich 2 GM. auS- fchließl. Zustellungsgebühr, durch dieP»st2.25 GM.Für etwa infolge Streiks, Maschmendefekte oder elementarer Sreigniffe ausfallend« Nummern wird kein Ersah ge­leistet. Berlag d.Dr. §. Hitzeroth. Druck der Unid.-Buchdruckerei v. Zoh. Ang- Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 55. u. Nr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt a. M. Nr. 5015. Sprechzeit bet Redaktion von 1011 und

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1 Goldmark Dollar.

Sir Svwtolruiiiichrn Stollen.

mnnövrr in brr Silier

Reval, 12. Okt. (TU.) Gegenwärtig fin» den die großen russischen Flottenmanöver in der Ostsee statt. Dor den Befestigungen der Inseln erschien bei Reval ein russisches- Ge» . schwader, das den Kurs nach Osten hielt. Sn dem Geschwader befand sich auch der große DreadnougtOftarat und vier Zer­störer. Zwischen den estnischen Snseln wurde ein russisches Unterseeboot gesichtet, was all­gemeine Beunruhigung hervorrief. Ein est- / ländisches Wachtschiff näherte sich dem rus- fischen Unterseeboot, um es darauf aufmerk­sam zu machen, bah 1 es sich in den estnischen Terriwrialgewässern befinde. Rachdem das Doot längere Zeit zwischen den Snseln ge­kreuzt hatte, entfernte es sich in nördlicher Dichtung. Die estländifchen Militärbehörden sind mit der Untersuchung des Dorfalles be­auftragt worden und werden auf diplomati­schem Wege wahrscheinlich gegen die Der- : letzung der estnischen Hoheitsrechte schärfsten Einspruch bei der Sowjetregierung erheben. Auch vor Libau erschienen russische See- ,streitkräste und kreuzten längere Zeit vor dem Hafen. Zwei lettländische Marineilugzeuge der Libauer Garnison flogen aufs Meer und stellten.fest, daß es sich um ein russisches Flottengeschwader handele. Rachdem die Schiffe in einer Entfernung von einigen See­meilen mehrere Stunden manövriert hatten, fuhren sie wieder in nördlicher Dichtung ab.

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Der ziamenmzeß im W oebtet

ft Saarbrücken, 13. Okt. Die von der Eenerakftaatsanwaltschaft gegen das freisprechendc Urteil im Flaggenprozetz Röchling eingeleitete Revision beim Ober­sten Gerichtshof in Saarlouis ist, wie wir höre«, zurückgezogen worden. Der von der zweiten Strafkammer des hiesigen Land­gericht» gefällte Freispruch wird also in der gesetzlichen Frist rechtskräftig werden

Die aus Anlatz der Jahrhundertfeier im Saargebiet wegen Flaggens in den alten Reichsfarben erlasienen etwa 15 000 Straf­wandate sind hiermit hinfällig. Bereits gezahlte Strafen müssen zurückerstattet «erden.

Englische Minister zur Befriedung Europas.

fk. London, 13. Okt. Kolonialsekretär A m e r y erklärte in einer Rede in seinem Wahlkreis Svarkbrook: Kein Staatsmann hat seit dem Kriege einen so großen Beitrag zur Befestigung des Friedens und des Wohl­wollens in Europa geleistet, wie Chamberlain in den letzten Monaten. Es ist noch zu früh, um zuversichtlich und sicher vorauszuseben, wie | das Ergebnis der Konferenz von Locarno fein wird. Man kann nur hoffen und glauben, daß diese vernünftige Konfernz durch ihr Resultat [ gerechtfertigt werden wird, und bas in dem Teil von Europa, der Großbritannien am nächsten liegt, ein fester Boden des Wohlwol­lens und des gegenseitigen Vertrauens den [ Argwohn und die Feindschaft ersetzt, die Eu­ropa während der Rachkriegsiahre verhinderte, out Ruhe zu kommen. Zur Jrakfrage erklärte Amery, England habe keinen Grund zur l Feindschaft gegen die Türkei, wegen derbe­dauerlichen Rolle, .die sie im Weltkrieg ge­spielt" und wünsche nur, mit ihm als guter Nachbar zu leben und, soweit es kann, an der Wiederherstellung mitzuarbeiten. Es sei jedoch ebenfalls berechtigt, die Interessen und Rechte derer zu verteidigen, für die es Verpflichtun­gen übernommen habe. Die Mossulvolitik der britischen Regierung sei in keiner Weise her- i ausfordernd.

Innenminister Iagusan Hicks erklärte in einer Rede in Greenwich: Die Regierung bat unausgesetzt in der Richtung aüf die Wie­derherstellung des Friedens in Europa gear­beitet und wird darin fortfabren, bis es ge­lungen ist, die vorherrschende Furcht und die augenblicklich den wirklichen Frieden hem­menden Hindernisse zu beseitigen.

Viscount Cecil of Chelwood erklärte in einer Rede in Nottingham: Es ist keine ' Uebertreibung, wenn man sagt, daß der Völ­kerbund die größte internationale Tatsache ist. Der Bund ist bereit, sich mit jedem auch noch so ernsten internationalen Streit, der vor ihn gebracht wird, »u befassen und es ist ein rie­siger Vorteil, eine Organisation dieser Art zu besitzen. Zweifellos herrscht in Europa und der'Welt eine starke Stimmung für diese drei Grundsätze: Schiedsverfahren, Sicherheit und Abrüstung.

Br. Keimmr in Mn

Keine AnMndrm des ArAeis 16 auf Deutschland?

Die Montagssitzung

Locarno, 12; Okt. lleber die heutige Vollsitzung wurde folgendes gemeinsames Communique ausgegeben: In der heutigen Zusammenkunft wurde die Generaldiskussion über die Fragen wieder ausgenommen, die durch die eventuellen Signatare des Sicher- heitspaktes aufgeworfen worden sind- 3« Ver­folg des Ersuchens der deutschen Delegation um ergänzende Klarstellung fand ein allge­meiner Gedankenaustausch unter den verschie­denen Delegationen statt, als deren Ergebnis ein Fortschritt der gemeinsamen Arbeiten in Richtung einer befriedigenden Lösung der er­örterten Fragen sich ergab. Die Konferenz vertagte sich bis Dienstag nachmittag.

Locarno, 12. Okt. Rach einer Meldung des Sonderberichterstatters des W. T- B. dau­erte die heutige Sitzung zwei Stunden. Bis zu der für Dienstag nachmittag geplanten Vollsitzung sind wieder versch- bene Bespre­chungen bei Hauvtdelegiertcn beabsichtigt.

Berlin, 13. Okt. Lieber das Ergebnis der gestrigen Zusammenkunft der Haupt- delegierten in Locarno meldet der Dericht- erstätter des W.T.B. folgendes: Wie in dem vereinbarten Communique der Dele­gationen mitgeteilt, ist nach einem erneu­ten ausführlichen Gedankenaustausch über die im Zusammenhang zwischen Völker­bund und Sicherheitspakt stehenden Fra­gen auf Grund deutscherseits gestellter Er­suchen um ergänzende Klarstellungen und deren Beantwortung festgestellt worden, datz auf dem Wege zu einer Lösung dieser Probleme ein Fortschritt erzielt sei. Wenn der gestrige Haoaskommcntar von einer Beendigung der Aussprache über den Ein­tritt Deutschlands in den Völkerbund spricht sowie von einer definitiven Zustim­mung der deutschen Delegation zum Ar­tikel 16, so muh demgegenüber auf den Wortlaut des vereinbarten Communiqu^s verwiesen und festgestellt werden, datz dem- gemätz eine endgültige Lösung der Bölker- bundsfrage noch nicht erzielt ist. Ebenso unzutrefsend sind die in der Havasmeldung sowie in anderen ausländischen Organen wiedergcgebenen Gerüchte über eine an- geblich 2i stündige Bedenkzeit- die in dieser Frage von der deutschen Delegation er­beten worden sei. Zur Erwirkung einer solchen Frist bestand keinerlei Veran­lassung, wie es überhaupt der formlosen Gestaltung der Aussprache in Locarno ent­spricht, datz Bedingungeu und Fristen we­der gestellt noch entgegengenommen wer­den.

Im Palast-Hotel wird weiterhin Zweck­optimismus gemacht, der deutlich erkennen läßt, daß man damit nur beabsichtigt, die Deutschen als Störenfriede hiuzustellen, wenn sie auf die Erledigung der für uns mit dem Pakt unbedingt zusammenhängenden Fragen wie der Rbeinlandbesetzung, der Entwaffnung usw drängen. Dabei steht auch jetzt fest, daß der Gegenseite bei den Verhandlungen kein Zweifel darüber gelassen wird, welche Fragen in Locarno zunächst in Ordnung zu bringen seien, bevor wir den Sicherheitsvakt unter­zeichnen können. Die deutsche Oeffentlichkeit kann nicht genug davor gewarnt werden, auf den von den Alliierte« zur Schau getragenen Optimismus hcreinzufallen. Natürlich rechnet man auf einen positive« Ausgang der Kon­ferenz, aber es find noch zuviel Hinternisse zn überwinden, um irgend etwas Voraussagen zu können.

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Ein neuer Vorschlag der Alliierten für den Artikel 16.

Setli«, 12. Okt. Wie der Sonderbericht­erstatter der Teluuion aus Locarno meldet, haben die angelsächsischen Journalisten auf Grund der Aeußerungen Chamberlains und Briands nach der Motorbootfahrt auf dem Lago Maggiore äußerst optimistische Berichte an ihre Blätter gegeben. Aus dem frauzöfi- schen Lager erhält der Sonderberichterstatter der Telunion eine Darstellung über den Ver­mittlungsoorschlag, der am Sonntag dem Reichskanzler und D' Stres-' na von Briand und Chamberlain gemacht sein soll. Wir ge­ben die Darstellung unter dem ausdrücklichen Vorbehalt wieder, daß sie aus französischer Quelle stammt und daß sich die Angaben we­

gen der vorgerückten Zeit nicht nachvrüken lie­ßen. Nach der sranMschcn Darstellunc soll bte deutsche Delegation aus eine Abänderung des Artikels 16 und auf eine neue Jntervretatton durch den Völkerbundsrat verzichtet haben, weil hierzu weder die in Locarno versammel­ten Mächte noch eine zu diesem Zweck einzu- berufendc Sitzung des Dölkerbundsrats bevoll­mächtigt gewesen wäre. Von französischer und englischer Seite sei der deutschen Delegation ein neuer Vorschlag gemacht worden, der dahin geiit, daß die vier alliierten Staaten, die an der Locarno-Konferenz teilnehmen, und außer­dem die Polen und Tschechen sich verpflichten, den § 16 Deutschland gegenüber nicht anzu­wenden, das heißt, daß sie ein Versprechen ab­geben werden, weder ihre Truvven durch deut­sches Gebiet maridjieren zu lassen noch Deutsch­land zur Teilnahme an den Militäraktionen der Völkerbundsmitglieder zu zwingen noch Deutschlands Teilnahme an wirtschaftlichen ober finanziellen Sanktionen bes Völkerbundes zu veranlassen. Dieser Vorschlag fei, am Sams­tag abend während der Motorbootfahrt Herrn Luther und Dr. Strcsemann gemacht worden. Der Erfolg der Konferenz hänge nun davon ab, welche Antwort die deutsche Delegation geben werde. Sie hätte sich zu diesem Zw-ck mit den Parteiführern und den in Berlin ver­bliebenen Kabinettsmitöliebern telegraphisch in Verbindung gesetzt. Der ganze Sonntag sei dem Austausch der Meinungen zwischen Locarno und Berlin gewidmet worden. Am Montag vormittag erwartet m-n die un­gültige Antwort der Reichsregierung. Wie schon oben erwähnt, geben wir diese Darstel- 4r.nR nur unter Vorbehalt wieder, weil eine Nachprüfun-z wegen der vorgerückten Zeit nicht mehr möglich war.

Abreise Dr. Kempners nach Berlin.

Locarno, 13. Okt. Zur Unterrichtung des Herrn Reichspräsidenten und des Reichskabinetts über den gegenwärtigen Stand der gesamten Besprechungen in Lo­carno ist der Staatssekretär in der Reichs­kanzlei Dr. Kempner gestern abend von Locarno nach Berlin abgereift.

Denefch ist ootlmW

Locarno, 12. Okt. Ueber die Be­sprechung zwischen Dr. Stresemann und Dr. Benesch im Hotel Esplanade, bte über eine Stunde bauerte, wirb bem Berichterstatter der Telunion von tschechischer Seite fol- genbe Erklärung abgegeben: Dr. Benesch sei mit bem Verlauf her Aussprache autzer- orbentlich zufrieden. Es seien alle wich­tigen politischen Probleme berührt worben, vor allem bie Frage bes Abschlusses eines Sicherheitspaktes zwischen Deutschlanb unb der Tschechoslowakei. Man sei übereinge- kornmen, mit ber Ueberpriifung ber vor- liegenben Vorschläge unb ber Ausarbei­tung eines Paktentwurfs die beiderseitigen Sachverständigen, Ministerialdirektor Dr. Gaus und Professor Dr. Kretschmar zu be­auftragen. Auf tschechischer Seite gebe man sich der Hoffnung hin, datz die Ver­handlungen mit der deutschen Delegation auf keine besonderen Schwierigkeiten swtzen werden. Wie sich die Verhandlungen zwi­schen der deutschen und der polnischen Dele­gation gestalten werden, steht zur Zeit noch nicht fest. Man darf annehmen, datz in der Unterredung Stresemanns mit Skrzhnski heute vormittag der Beschluh ge­fotzt werden wird, ob die Verhandlungen über den Ostpakt gemeinsam mit Polen und der Tschechoslowakei oder getrennt vonein­ander geführt werden.

Zur Unterredung Briand Skrzyaski.

Berlin, 12. Okt. (TU.) Der Asien-Ost- europa-Dienst erfährt aus Locarnoer Kon­ferenzkreisen, datz die letzte Besprechung zwischen Briand und Skrzynski einen sehr heftigen Verlauf genommen hatte. Briand soll in sehr energischer Weise Skrzynski Vorwürfe gemacht haben, warum er sich mit Tschitscherin in Verhandlungen über so sehr weitgehende politische Probleme eingelassen und dadurch den Stoff zur An­nahme geliefert habe, als beabsichtig» Po­len, gemeinsam mit Rußland die Kon­ferenz in Locarno zu sprengen. Ferner er­

klärte Briand, datz die allzu feierliche Auf. nähme Tschitscherins in Warschau einen ehr peinlichen Eindruck in Frankreich ge­macht habe. Zum Schlüße erklärte Briand, die französische Regierung hätte den Be- schlutz gefatzt, die Eeldkredite in Gold, die Frankreich bis jetzt der polnischen Regie, rung gewährte, .nunmehr einzustellen. Briand begründete dies damit, datz die Ausrüstung Polens notwendig war als Frankreich durch Deutschland und Polen durch Rutzland bedroht wurden. Jetzt aber stehe Frankreich vor dem Abschluß eine» Earantiepaktes mit Deutschland und be. nötige keine Rüstungen mehr im Osten. Auch Polen sei ja jetzt in sehr gute nach­barliche Beziehungen zu Rußland gekom» men, sodaß die weitere Ausrüstung der polnischen Armee nicht mehr in Frage komme. Briand soll auch erklärt haben, daß mit dem Beginn der russisch-polnischen Freundschaft sich Frankreich von seinen Verpflichtungen Polen gegenüber befreit betrachten werde.

Kommt MusioRnr?

Locarno, 12. Okt. Der Sonderbericht­erstatter des W.T. B. meldet: Wie bei der Stadtverwaltung von Locarno verlautet nt für Mussolini in einem Vorort der Ko«. feren?Hc.bt und zwar in der Villa eines persön­lichen Freundes des italienischen Ministerpra. Ndenten be-^its feit einigen Tagen Quartier gemacht. Mufiolini treffe voraussichtlich am Mittwoch vormittag hier ein.

ft Sonbon, 13. Okt. WieTimes" aus Locarno meldet, wirb die Nachricht, datz sich Mussolini entschlossen habe, nach Locarno zu gehen, um beit letzten Stadien der Kon­ferenz persönlich beizuwohnen, vom italie- ntschen Ministerium des Aeuheren nicht be­stätigt.

Chamberlain lädt sich selbst ei«

Berlin, 12. Okt. Der Sonderbe- richterstatter der Telegraphen-Union mel» bet aus Locarno: Zu der historischen Mo­torbootfahrt vom Sonuabenb nachmittag ist noch interessant, batz bie Einlabung von Brianb ausging. Sie galt ursprünglich nur ben deutschen Herren. Aber Chamber-

. Iain lud sich selbst ein und meinte, wenn die Führer ber Deutschen unb der franzö­sischen Delegation etwas Vertrauliches zu besprechen hätten, könne er ja so lange bie Kajüte verlassen unb auf Deck gehen, um sich mit, seiner Frau zu unterhalten, bte am Sonnabend gerade Geburtstag habe. Darauf würbe ber englische Autzenmtntster natürlich mitgenommen. Immerhin ist aber bie Nuance interessant, batz Brianb mit Luther unb Stresemann sich gerne allein unterhalten hätte, während Chamberlain zu verhindern suchte, batz er allein burch seine franzöfischen Kollegen von den Besprechun­gen ausgeschlossen wurde.

Mtftimmtn

Rente» zur Konferenz von Locarno.

ft. London ,13. Okt. Eine Reuier- melbung ans Locarno von gestern abend besagt, zweifellos hängt von bem Ergeb­nis der gestrigen Besprechung zwischen Stresemann und Skrzhnski viel ab. Ob­gleich gestern gute Fortschritte hinsichtlich eines für Deutschlanb annehmbaren lieber* einkommens in ber Frage des Artikels 16 ber Völkerbunbssatzungen gemacht worben finb,- barf nicht angengommen werben, datz dieses Problem schon vollständig gefatzt ist. Trokallebem herrscht eine sehr optimistische Stimmung und ein hervorragendes Mit­glied ber italienischen Aborbnung meinte, batz bie Konferenz bis zum Sonnabend be­endet jein werbe.

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Amerika und Shim

fk London, 13. Okt.Tim»s" berichtet aus Washington: Die amerikanische Regierung sei bereit, kenn eine Ueberemtunft über eint gemeinsame Aktion tn friedlichem G eiste un­ter den Mächten, die auf der diesen Monat tn Peking stattfindenden Konferenz vertreten feien, nicht erzielt werten könnte, unabhängig und unverzüglich mit einer Revision ihrer Handels- vertragsabmachungen mit China selbständig zu beginnen. Dem diplomatischen Korps in Pe­king sei dies vom amerikanischen Gesandte« mitgetellt worden.