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ÄbechMche Zeitung

Rr.M 6«.Mrs. Marburg a. Mn

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Die ^Oberhessische Zeitung" «- ^<fnt sechsmal wöchentlich. Be­zugspreis monatlich 2 GM. aus- schließl. ZustellungSgebühr, durch tzt«Post2.25 GM.Für etwa infolge Streiks, Maschinendefekte oder elementarer Ereigniffe ausfallende Aummern wird kein Ersah ge­leistet. Verlag v. Dr. §. Hiheroth, Druck der Unib.-Buchdruckerei b. Job- Aug. Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 55. u. Nr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt a. M. Nr. 5Q15. Sprechzeit der Redaktion von 1011 und 1,11 Uhr.

SinöenlMs Dank

TU. Berlin, 4. Okt. Das Büro des Reichspräsidenten gibt bekannt: ,,Zu meinem Geburtstage sind mir aus allen Gebieten des Reiches und von vielen Deut­schen jenseits der Grenzen Glückwünsche in großer Fülle zugegangrn. Alle diese Zu­schriften einzelck zu beantworten, ist mit leider nicht möglich und ich muh daher den Bielen, die meiner in freundlicher Ge­sinnung gedacht haben, seinen besten Dank auf diesem Wege übermitteln. Ihnen allen reiche ich im Geiste herzlich die Hand mit der Bitte, die mir bezeugte Zuneigung und Treue dadurch zu bestätigen, daß ein jeder an seiner Stelle mithelfe, unserem Volke inneren Frieden und feste Einigkeit zu geben, und'hierdurch unser Vaterland wieder stark zu machen nach innen und nach

gez. Hindenburg."

Glückwunsch des Reichspräsidenten an Lienhard

Berlin, 3. Okt. Der Reichspräsident hat dem Dichter Professor Lienhard in Weimar zu seinem 60. Geburtstage tele­graphisch seine Glückwünsche ausgesprochen.

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Salllmu Erfolg in Amerika

Nachdem schon einmal «ine von der fran­zösischen Presse voreilig verbreitete Nachricht über einen günstigen Abschluß der Schuldenver- handlungen in Washington dementiert werden mußte, kann man auch jetzt nach den neuen Mitteilungen über den Ausgang der Verhand­lungen noch kein klares Bild gewinnen.

Tatsache ist, daß es Caillaux trotz aller Be­mühungen nickt gelungen ist, eine endgültige .Regelung, des Schuldenproblems herbeizuführen, -sondern daß er sich, nachdem man allen seinen Vorschlägen amerikanischerseits ein entschiede­nes Nein entgegengesetzt hatte, mit einem bloßen Provisorium abspetsen lassen mußte, das allerdings aw sick für Franke-ich sehr günstig wäre. Der amerikanische Vorschlag lautet, die sranzösischen Zahlungen an Amerika für den Zeitraum von 5 Jahren auf 40 Millionen Dollars jährlich feftzusetzen. Bedenkt man je­doch, daß Caillaux sich noch kur? vor der Abreise nach Amerika in Paris dem amerika­nischen Lchatzkanzler Winston gegenüber heftig sträubte, auf ein von diesem schon damals vor­geschlagenes Provisorium etnzugchen, so ist für Caillaux nur ein völliger Fehlschlag seiner Mission zu verzeichnen.

Man kann die Enttäuschung der Franzosen über diesen Mißerfolg wohl verstehen, der auch in den französischen Blättern unumwun­den Ausdruck gegeben wird; vor allem ist man empört darüber, daß Frankreich als Sieger von Amerika wie ein Bettler behaiidelt wor­den sei, dem man aus seine Bitten- gnädig ein Almosen zuteilt. Wenn jedoch die Pariser Presse in diesem Zusammenhang merkwürdiger­weise auch auf die Miitel hinweist, die suner- zeit Amerika in den Befreiungskriegen als Iht- terstützung von SFten Frankreichs zuslossen, so dürste man doch wohl von ganz falschen Voraussetzungen ausgehen. Es war keineswegs französische Großmut, die Ludwig XVI. dazu bestimmic, oder Anteilnahme am Schicksale Amerikas, fondern einzig und allein der Wunsch, dessen Gegner England, der ja zu­gleich der Rivale Frankreichs war, durch Stär­kung Amerikas zu schaden.'

Der amerikanische Geldmarkt und da» fran­zösische Ankeihebedürfnis.

Paris, 4. Okt. Wie demNewhork Herold" aus Newhork gemeldet wird, er­warten die Bankkreise seitens des Staats­sekretärs Kellogg eine Erklärung, die über die Haltung der Regierung bezüglich neuer französischer Anleihen Aufklärung geben soll. Einige Bankiers erklärten, sie rech­neten damit, daß die Regierung das An­leiheverbot aufheben, und der Wallstreet die Beurteilung der Frage überlazzen werde, ob Frankreich neue Vorschüsse zu ge­währen seien.

Mac Donald besucht Mitteleuropa.

fk London, 5. Okt.Times" zufolge wird Mac Donald in einigen Tagen von London aus eine große Rundreise durch eine Anzahl Europäischer Hauptstädte, darunter auch Berlin, VSien und Prag unternehmen.

L-rarno eitlörangen LuAts und Sitefemnns

Mitarbeit zur Schaffung und Bewahrung des Weltfriedens hinwies. An dem Gottes­dienst in der dicht besetzten Kirche nahmen u. a. auch eine Anzahl Herren der deutschen Delegation teil.

Locarno, 3. Okt. (9BS.) Reichs­kanzler Dr. Luther und Reichsaußen- rninister Dr. Strefemann sind mit den fee begleitenden Herren Sonnabend abend 7 Uhr in Locarno eingetroffen und haben im HotelEsplanade" Wohnung genommen.

Locarno, 3. Okt. (WB.) Der fran- zösifsiche Außenminister ist entgegen der ur­sprünglich getroffenen Dispositionen be­reits Sonnabend abend um 7 Uhr in Be­gleitung von Berthclot, Fromageot und Leger in Locarno angekommen und im Grand Hotel Palace abgestiegen, wo übri­gens auch die englische, die italienische, die belgische, die tschechoslowakische und die pol­nische Delegation Wohnung nehmen wer­den. Ueficr den Zeitpunkt des Eintreffens der italienischen und belgische» Delegation ist noch nichts bekannt.

Eine Unterredung mit Luther und Strefemann.

Berlin. 4. Okt. (TA.) Wie derTag­aus Basel meldet, hatte anläßlich der Durch­fahrt der deutschen Delegation in Basel der Chefredakteur derBaseler Nachrichten", Dr. O e r i, Gelegenheit, während einer halben Stunde, in der die Delegation ihre Arbeiten unterbrach, mit den Führern, Reichskanzler Dr. Luther und Reichsautzenminister Dr. Strefemann, eine ungezwungene Unter­haltung zu führen. Die Auffassung Strese- manns und Dr. LutherS ging dahin, daß die Lage nicht zu großem Optimismus berechtige, dah sie aber dennoch hoffen, daß ihre Ar­beiten in Locarno von Erfolg gekrönt fein werden. Die Presse werde nicht viel zu be­richten haben, höchstens in den ersten zwei Tagen, da es sich mehr um vertrauliche Zwischenkonferenzen handele, die nicht an die Oeffentlichkeit gelangen werben.

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Locarno, 4. Okt. Der heutige Sonn­tag brachte noch eine Vervollständigung der an der Zusammenkunft beteiligten De­legationen. Um 12.30 traf Chamber­lain, begleitet von Sir Cecil Hurst und einigen wenigen Herren, fast unbemerkt von den vielen Neugierigen hier ein. Um 1 Uhr folgte Scialoya, der erste italie­nische Delegierte im Kraftwagen, während der zweite Delegierte der Unterstaats­sekretär (Staubt nachmittags mit der Bahn folgte. Fast um dieselbe Zeit traf Vandervelde mit seinen Begleitern hier ein. Im übrigen war der Nachmittag hauptsächlich mit Vorbesprechungen über Zeitpunkt und Arbeitseinteilung der mor­gen beginnenden Beratungen ausgefüllt. Die Konfereftz beginnt am Montag Vor­mittag um 11 Uhr mit einer Sitzung, die voraussichtlich den Formalien gewidmet ist, während nachmittags die ersten sach­lichen Beratungen sich anschließen. Die ver­schiedenen Delegationsführer, vor allem Briand und Chamberlain, haben heute nachmittag die Presievertreter ihrer Län­der empfangen und sich, wie heute vormit­tag die deutsche Delegation über ihre Hoff­nungen für die Konferenz geäußert. Daber unterstrich Briand sehr stark den guten Willen auf französischer Seite, zu einem Einvernehmen zu gelangen, während Chamberlain auf die historische Entwicke­lung der zur Beratung kommenden Fragen einging. Selbstverständlich hatten auch Briand und Chamberlain eine persönliche Aussprache. Sehr groß find die Anstren­gungen und die Aufwendungen, die die eid­genössischen und lokalen Behörden anläßlich der Zusammenkunft der Delegationsmit­glieder in Locarno gemacht haben.

So fand heute abend eine Illumination des Seeufers und der auf hohen Felsen ge­legenen Kirche Madonna del Sasio statt. Daran beteiligten sich auch die kirchlichen Behörden. Der Bischof von Lugano zelebrierte in der alten Kirche St. Antonio um 8 Uhr abend einen feierlichen Gottes­dienst, in dem er den Segen des Himmels auf die bevorstehenden Verhandlungen er­flehte und in bewegten Worten auf dis Rolle der Schweiz während der vergan­genen Kriegsjahre und auf ihre Pflicht zur

Die deulM Limiten on die

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Locarno, 4. Okt. 1 hier anwesenden 40 beutMien Journalisten wurden beute im Hotel Esplanade von der Deutschen Delegation empfanaen. Im Laufe d r Unterhaltung gaben der Reichskanzler und der Reichsaußenminister der Hoffnung Ausdruck, daß es nun endlich zu einem wirklichen Friedenszustande kommen werde, wie ibn Deutschland, aber auch die an­deren aus politischen wie aus wirtschaftlichen Gründen dringend brauchen.

Dr. Luther betonte u. a., die Aufgaben he" fi'c",'er~v seien dadurch r ' mpli - ziert worden, daß die Gegenseite eine Verbi- düng de? SiMrh-its«« mit der Bölkerbundsfrage als unumgänglich be­zeichnet habe.

Die Abrüstung Deutschlands, ohne daß die durch den Versailler Vertrag vorgeschriebene allge­meine Abrüstung von Deutschlands Nachbarn eingeleitet worden sei, in Verbindung mit der fortdauernden Besetzung deutscken Gebietes schaffe für Deutschland auf dem Wege zur Er­reichung des wirklichen Friedens eine konkrete und be«ondere

Dr. Erregern an n befaßte sich besonders mit den letzttägigen Aeußerungen Tschi­tscherin zu Pressevertretern und ihrer Kom­mentierung und bemerkte dazu, wenn die Be­sprechungen Tschitscherins mit ihm, die zum Ab­schluß der zweijährigen Verhandlungen über einen deutsch-russischen Handelsvertrag führen werde, verschiedentlich als eine Spitze gegen das Verhandlungsziel von Locarno ausgedeutet worden seien, so sei das eine vollkommen gegen­standslose Auslegung. Tschitscherin selber habe einem englischen Journalisten zugestanden, daß der Abschluß eines so schwierigen und wahr­scheinlich für die künftigen Handelsverträge des Handelsmonovollandes Rußland mit an­deren kapitalistischen Ländern vorbildliche Ver­tragswert keine Sensation darstelle. Der deutsch-russische Abschluß sei nicht nur für Deutschland und Rußland, sondern allgemein erforderlich. Was die russischen Befürchtungen anlange, daß Deutschland mit seiner Teilnahme an der Zusammenkunft in Locarno eine voll­kommene Aenderung seiner Politik und eine westliche Orientierung vornehmen wolle, so seien die Berliner Vereinbarungen eine Klar­stellung ver Abl-^t Deu'^^^ands, 6* den Weg nach Rußland offen zu halten. Für Deutsch­land gebe es keine Option zwischen Ost- und Westvolitik. Es wolle nach beiden Seiten in guten Beziehungen leben.

England sieht Schwierigkeiten in Locarno voraus. 1

London, 4. Ost. ($11.) Eham der» b er l a tn erklärte vor seiner Abreise nach Locarno Pressevertretern, die bevorstehende Konferenz werde einen Einflutz auf die inter­nationale Lage und besonders auf Europa ausüben. Es seien so schwierige und ver­wickelte Probleme zu behandeln, datz man nur den Wunsch haben könne, datz die englische Oefsentlichkeit ihren Vertretern Glückwünsche und nicht zu viel erivartet. Er hoffe in 10 bis 12 Tagen in London zurückzusein, doch würde das vom Verlauf der Konferenz ab­hängen. Auf dem Bahnhofe war zum Ab­schied Sir William T Y r e 11, der neue Ober« kommissar Aegyptens. Sir George Lloyd und andere Beamte des Auswärtigen Amtes erschienen. Viel beachtet wird in London, datz der deutschen Delegation auf dem Bahn­hofe von den Vertretern des diplomatischen Korps gute Wünsche für die Reise dargebracht wurden. Der diplomatische Vertreter des ®Bening Standard" weist darauf hin, dah die Forderung Frankreichs auf. Garantierung der Ost« und Westgrenzen Deutschland zu Ver­wickelungen führen könne. Es sei Möglich, dah Frankreich den Destpakt nicht unterschreiben werde, wenn die öffentlichen Schiedsverträge nicht gleichzeitig abgeschlossen würden. Auch könne die Behandlung der Kriegsschuldfrag^ Schwierigkeiten bereiten, ebenso auch eine deutsche Forderung einer Revision gewisse Friebensvertragsklauseln. Frankreich wird die Forderungen Deutschlands mit allen Mit­teln bekämpfen, während England jede Ver­antwortung für die östlichen Schiedsvertrage ablehnt. "

Die Mitglieder der französische« ««d eng­lischen Delegationen.

Berlin, 8. Okt. Der Sonderberichter­statter derTelegrapben-llnion" meldet aus Locarno: Die französische und englische Dele­gation für die Verhandlungen in Locarno be­stehen aus folgenden namhaften Persönlich­keiten:

Frankreich: Außenminister Brt and, Philipp B e r t h e l o t, Abteilungsche, tm Au- ßenministertum. Leiere, Kabinettschef tM Kabinett Painleve, Massiglt, Generalsek­retär der Botschasterkonserenz, Fromageot, juristischer Sachverständiger am Ouat d Orsay, C a r t e r o n, ftanzösischer Generalkonsul m Basel, Armart, Pressechef bei der ftanzost- schen Botschaft in Berlin.

England: Die englische Delegation wird von Chamberlain geführt. Sw Cecll Hurst, juristischer Sachverständiger des Fo- retgn office, Senttn, Direktor tm Fotzetgu Office, Norman Selb y, Privatsekretar von Chamberlain, Stuart, Attache in der Brüs­seler Gesandtschaft.

Erklärungen Tschitscherins.

Berlin, 4. Okt. Bei dem Empfang In der russischen Botschaft sprach gestern abend Tschitscherin über bte gegenwärtige poli­tische Lage, wobei er die Bedenken dec Sowjetunion gegen den Eintritt in den Völkerbund, sowie gegen den Abschluß eines SicherheitspakteS mit den Westmächten dar- legte und erklärte, in beiden Tatsachen er­blicke er eine Spitze gegen Rußland.

lleber den. Handelsvertrag zwischen Deutschland und Rußland führte er aus, daß dieser Vertrag nicht nur ein Zeichen der freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern sei, sondern auch eine Prak­tische Notwendigkeit, und den LebenSinter- effen der beiden Parteien entspreche. Auch mit anderen Staaten, wie Polen, Norwegen, Japan, Persien u. a. stünden Verhandlun­gen über Handelsverträge bevor. Die ge­schäftlichen Beziehungen, zu Frankfurt enr- wickelten sich gut. Die französische Regie- rung behandle diese Frage jedoch dila­torisch.

Zu der Frage des Eintritts Deutschland» in den Völkerbund, insbesondere zu dec Frage des Artikels 16 des Bölkerbunds- paktes erklärte Tschitscherin, daß die Nicht­annahme des genannten Artikels durch Deutschland ein Faktor be# allgemeinen Friedens sei. Iw Anschluß an die Aus­führungen beantwortete Tschitscherin, eine Reihe von Fragen, die aus der Ver­sammlung heraus gestellt wurden. U a. erwarte er eine Auswirkung der Annahme des Art. 16. zunächst auf wirtschaftlichem Gebiet. Die militärische Gefahr liege wei­ter entfernt, sei aber nicht ausgeschlossen. Er habe alle seine Bedenken bei Dr. Strese- mann geltend gemacht. Heber die Gewäh­rung deutscher Bankkredite an Rußland lehnte Tschitscherin ob.

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M ti ton gtflütbftl?

Paris, 4. Okt. Aus Fez wird gemel­det: Abd ei Krim ist nach dem Djebcl Ha. mun zu dem Stamm der Beniuriaghel g e. flüchtet, wo er Verteidigung,, ftellungen bauen läßt.

fk. Paris, 5. Okt. Wie aus Fez ge­meldet wird, hat auf der ganzen französi. scheu Front eine Reihe von Offenfivvor. stoßen ftattgefunden. Ueberall leistete der Gegner nur geringen Widerstand.

Der Nachfolger Lyautys.

fk. Paris, 5. Okt. Eine Nachrichten- agentur berichtet: Als künftiger General- resident von Marokko wird Iustizminister Steeg genannt. *

Havas berichtet aus Fez: Ein französisches Flugzeug, das einen Aufklärungsflug unter­nahm, war gezwungen, im Epbiete der Dissi­denten eine Notlandung vorzunehmen. Die aus zwei Unteroffizieren bestehende Besatzung wurde von Dissidenten umstellt. Sie weigerten sich jedoch, sich zu ergeben und leisteten mit iftren Karabinern solange Widerstand, bis sie niedergemacht wurden. Abd e l Krim, der sie lebend habe in die Hände bekommen wollen, habe sechs seiner Krieger erschießen lasten, die die Flieger getötet haben.

Schwere Ausschreitungen in Damaskus.

Nach einem Funkspruch desBerliner Lokal­anzeiger" aus Kairo kam es tn Damaskus bet bei Feier des Geburtstages des Propheten Mohammed zu sehr ernsten Ausschreitungen ge-