Einzelbild herunterladen
 

Svnmkstao, tei t Sktebrr iss

Di« ^>b«r hessisch« Zeitung" «f fdbrint sechsmal wöchentlich. Be­zugspreis monatlich 2 GM. aus- schließl. Zustcllungsgebühr. durch tzj«Post2.25 GM.Für etwa infolge Streik«, Maschinendefekt« »der rlemcntarer Ereignisse ausfallende Rummern wird kein Ersatz ge- lrisset. Verlag b. Dr. §. Kitzeroth, Druck der Unib.-Buchdruckerei b. Ioh. Aug. Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 55. u. Nr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt 4. M. Nr. 5015. Sprechzeit Set Redaktion von 1011 und ',,11 Uhr.

obechessifche

w*f*w * MM ww*

AWtaiM« Z 17 S H Hl l| erniWluna

St. 250 60.306(8. Marburg o. Bahn

D«r Anzeigenpreis beträgt für den 10 gespatt. Zrilenmillimeter 0.08 GM., kleine Saranzeigen 0.06 GM-, «nttliche und aus­wärtige Anzeige« 0.10 VM. Bei schwierigem Satz sowie bei Platz­vorschrift 50«', Aufschlag. Sammelanzeige« 100 % Auf» schlag. Reklamen der Mllim. 0,40 GM. Jeder Rabatt gilt als Barrabatt. Ziel 5 Tage. Beleg« werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstell« und - Zusendung der Angebote. Lr» ftilung-ort Marburg.

1 Doldmark == Dollar.

MtzeiyerMldasMhev tmrhe8ische)Ob«rhMn/> AmtlichesVevkmMgnngsblMsüLdKreWÜiarbmz

W!»W brr skanMch-amcrikamichm SAMMthanblllWN

Eigene Funkmeldung.

ft. Paris. 1. Okt. DerDaily Mail" wird aus Washington gemeldet, das Abkommen über die französischen Schulden sei im Verlauf der Rachmittags- fitzung der llnterkommission so gut wie zu einem Abschluß gelangt. Es sei nur noch von der Bollkonferenz, die heute Vor­mittag 10 Uhr stattfindet, zu ratifizieren. Die Zahlungen erstrecken sich auf 48 Jahre.

Die letzten Vorschläge

Paris. 30. Sevt. Die Morgenpresse ist au« Grund der zuletzt eingelaufenen Nachrich­ten aus Washington über den Stand der 'Lchuldenverbandlungen viel optimistischer. 'Noch demMatin" werden die Amerikaner .Morgen folgende drei Vorschläge vorlegcn, die M der Schuldenkommission zur Verhandlung kommen:

1. alle Schulden Frankreichs an Amerika in eine gemeinsame Schuld zu vereinigen, dazu auch die fälligen und nicht bezahlten Zinsen, die um den Betrag von 200 Millionen ver­mindert werden,

2. von Frankreich zu verlangen, datz es di« Hauptschuld im Betrage von 4 Milliarden 2501 Millionen Dollar durch Amortisierung tat Laufe von 62 Jahren bezahlen soll, ;

L dah Frankreick die Zinsen auf Grund einer anderen Berechnung, die noch nicht feftsteht, abzahlen soll.

------. .

Sir Mite AarokkovsseiM

Der Beginn der gemeinsamen Offensive be­schlossen.

Madrid, 30. Sept. Auf Grund der Füh­lungnahme mit dem französischen Truppen- kommando soll die gemeinsame Offensive so­fort beginnen. Da sich das Wetter in der Meerenge von Gibraltar gebessert bat, wird Las sofortige Einsetzen des Sturmes auf Aidir erwartet. Die in den eroberten Stellungen der Kabylen erbeutete« Waffen waren fran­zösischen Ursprungs.

fk. Paris, 1. Okt. Nach demJour, n a l" haben die französischen Truppen die Höhen von Buid-ar und Taramara erreicht, die die Alhucemabucht beherrschen. Während dem Vorgehen der spanischen Truppen haben die KreuzerPari s" und M e t) die Küste zwischen Alhucemas und Melilla beschossen.

Ter amtliche fiatzösische Marokko-Bericht.

P g t i § , 30. Sept. Der amtliche Be­richt meldet, daß auf der ganzen Front Nutze herrscht. Die große Offensive steht aber bevor. Die Spanier haben in den letz­ten Tagen beträchtliche Fortschritte ge­macht und sich mit Erfolg an Ajdir heran­gearbeitet. Die Einnahme dieser Stadt ist bisher noch nicht erfolgt, doch scheint dies nur noch eine Frage von Stunden zu sein. Der spanische Generalstab beabsichtigt jetzt «ine große Aktion gegen den Abschnttt von Melilla, wo eine Reihe von aufrührerischen Stämmen zur Unterwerfung gezwungen werden soll. Der erfolgreiche Ausgang der geplanten Kampfhandlungen soll dazu füh­ren, daß die spanisch-französischen Trup­pen in dem östlichen Frontabschnitt stär­ker als bisher in Fühlung treten. Der ge­mischte spanisch-französische Generalstab be­absichtigt für die Folge auch größere Kaval­lerieabteilungen an der Front einzusetzen. Es verlautet, daß das französische Riesen­flugzeug, das bei Mechkrella abWrzte, von den Rifleuten erbeutet und dtzr. Flieger in Gefangenschaft geraten ist.

Sueida wieder genommen?

Paris, 30. Sept.Echo de Paris" zieht an» der Mitteilung Sarrails, General Samelin habe fich auf Mesfifrey zurückgezogen, dir Folgerung, dah die Kolonne Samelin 36 Stunden nach dem Entsatz Sueida wieder ver­lassen mußte und dah das Siegesbulletin de» Generals Sarrail verfrüht war.

Tschitscherin in Berlin

Dir ssoniMM in ßotatno

3n einem Augenblick hochgradiger politi­scher Spannungen ist der russische Außen­minister in der deutschen Reichshauptstadt eingetroffen, und man kann sich ungefähr vor­stellen. mit weichem Gesichte der noch aus der alten russischen Schule stammende Diplomat die verschiedenen Wirrungen undZwischen­fälle" dieser Tage betrachtet. Sie sachliche Absage, die in den Antworten Englands und Frankreichs aus die deutschen Vorbehalte hinsichtlich der Kriegsschuld- und Däumungs- srage liegt, wird Tschitscherin sicherlich mit einer gewissen inneren Befriedigung ausge­nommen haben. Ist doch der Hauptzweck seiner Berliner Reise mit dem demonstrativen Zwischenbesuch in Berlin der, Deutschland im letzten Augenblick vor einem politischen Kar­tell zu warnen. In der Wilhelmstrahe wird man "Herrn Tschitscherin in aller Ehrlichkeit und mit bestem Gewissen versichern können, daß Deutschland tatsächlich nichts ferner liegt, als der Eintritt in eine ruhlandfeindliche Mächtekoalition. Sind doch die deutschen Bemühungen in der Paktfcage vor allem dar­auf gerichtet, jede aus dem Eintritt in den Bölkerbund sich ergebende militärische Bin­dung gegen Rußland zu vermeiden. Um die Herstellung eines erträglichen politischen GleichgewichtSzustanbes im Westen dient doch in erster Linie dazu, um nach Osten hin einigermaßen freie Hand zu gewinnen. Trotz aller Freundschaftsversicherungen in War­schau dürste auch Herr Tsitscherin innerlich davon überzeugt sein, daß zwischen Rußland und Deutschland außenpolitisch keinerlei Ge­gensätze bestehen, daß wirtschaftspolitisch in nächster Zeit die Beziehungen voraussichtlich noch günstiger gestaltet werden, und dah auf der anderen Seite Polen weder Rußlands noch Deutschlands Freund sein kann. Ein Blick auf die Landkarte, wie sie in der Rach­kriegszeit gestaltet worden ist, dürfte in der Beziehung genügen.

Der russische Aubenminister in Berlin.

Berlin, 30. Sept Heute vormittag ist der russische Bolkskommisiar für Auswärtiges, Tschitscherin, auf dem Schlesischen Bahn­hof eingetroffen. Zu seiner Begrühung hatten fich der russische Botschafter Erczeszinsky und als Vertreter der Reichsregiernng Staats­sekretär v. Schubert eingefunden.

Tschitscherin bei Stresemann.

Eigene Funkmeldung.

, Der gestern in Berlin eingetroffene russische Auhenkommisfar Tschitscherin fal­te, nachdem er seine Karte beim Reichs­kanzler Dr. Luther abgegeben hatte, abends mit dem russischen Botschafter in Berlin Krestinski einer Einladung zum Abendesien bei« Reichsautzenminister Stresemann, an der Beamte des Auswärti­ge« Amts, Diplomaten, Politiker und Wirtschaftler teilnahmen.

PreffestiMrnenzudemZwischenfall"

DerFigaro" schreibt, Reichsaußen- minister Dr. stresemann habe sich eine sehr schlechte Sache aufgehalst. Er habe sich aber geschickt genug gehalten, um alles ansoleichen zu können. Dadurch, daß er vorbehaltlos die Einladung für Loearno angenommen habe, sei er den Motiven sei­ner eignen Politik befolgt, dadurch, daß er jedoch mündliche Bemerkungen durch die deutschen Botschafter in London und Paris habe machen lassen, habe er geglaubt, die Opposition der Deutschnativnalen entwaff­nen zu können. Zu viel Geschicklichkeit habe er gezeigt. Jetzt werde er von aller Welt angegriffen. Die deutschen Sozial­demokraten hätten die Vorbedingungen für gefährlich gehalten, die Demokraten für un­nötig und die Rationalisten für ungenü­gend. Nach Ansicht der Deutschen hätte die Konferenz von Locarno den Anschein eines sorgfältig vorbereiteten Prozesses annehmen sollen, der mehr oder weniger heimtückisch gegen den Vertrag von Versailles geführt werden soll. Ein neuer Vertrag, dessen Vorwort das Londoner Abkommen sei, hätte den deutschen Nationalisten Vorteile garan­

tieren sollen, aber die Entschlossenheit Bri- ands und Chamberlains hätten auch dies­mal diese pazifistische Offensive zunichte ge­macht. Dr. Stresemann werde den Rück­zug antreten müssen.

Der Sonderberichterstatter desMatin" in Berlin glaubt, nicht um über die Ver­antwortlichkeit am Kriege zu diskutieren, begebe man sich nach Locarno, sondern um einen Sicherheitspakt und SchiedsgerichtS- verträgc abzuschließen.

Homme L i b r e" fragt, ob der Zwi­schenfall nunmehr erledigt sei. Wenn die deutsche Regierung auf die Note Briands antworten werde, dann würden die Ver­handlungen ausgenommen werden teib zwei­felsohne die Gesamtverhandlungen stören, wenn Dagegen das Reich schweige, werde man den Zwischenfall als erledigt ansehen.

Deutschnationale und Paktverhandlungen.

Berlin. 30. Sept. (TR.) Der deutsch- nationale Parteiführer. Graf Westarp nimmt heute abend in DerKreuzzei - t u'n g in einem ausführlichen Artikel zu dem ThemaBölkerbund und Sicherheitspakt" Stellung. Einleitend bemerkt er, daß Deutsch­lands Kamps gegen die Schuldlüge mit dem nun endlich vollzogenen amtlichen Widerruf nicht beendet sei. Run gelte es erst recht, die Wahrheit mit immer neuem Material zu bekräftigen und für sie in der Welt zu werben. Es bleibe die Aufgabe, zu erreichen, daß die Gegenseite auf diese Beschuldigung Verzichts . Die,. .Iorder-mg- einer. neutralen Untersuchung müsse daher Vorbehalten bleiben. Hinsichtlich des Programmes für die bevor­stehende Ministerbelprechung und ihren Cha­rakter bemerkt Graf Westarp u. a.: Der vorläufige Charakter der Besprech­ung müsse besonders deshalb gewahrt werden, weil nach deutscher Aufsassung vor Eintritt in die endgültige Konferenz noch bestimmte Bor« leiftungen erfüllt sein müssen. Gras Westarp begrüßt die amtliche Mitteilung, daß deut­scherseits Der Abschluß Der Verträge nid) in Frage kommen kann, bevor nicht Die un­berechtigten Forderungen Der Entwaffnungs­note gelassen seien und Die Kölner Zone ge­räumt sei. Treff« Dies aber zu, so werde auch die Einladung zur endgültigen Konferenz von Deutschland nicht angenommen werden können, bevor nicht Die Erfüllung Dieser Forderung gesichert sei. Ferner müsse auch die Revision des Besatzungsregimes vor Eintritt in eine Konferenz gesichert fein. Was den Ein­tritt Deutschlands in Den Bölker­bund an langt, so fordert Gras Westarp, daß der Artikel 16 seinem ganzen Inhalt nach durch rechtlich bindende Abmachungen für Deutschland außer Kraft gesetzt wird. Ebenso bedeutsam sei der Grundsatz, dah weder der Eintritt in den Bölkerbund, noch der Abschluß von Sicherheits- und Schieds- Verträgen einen freiwilligen Berzicht auf deut­sches Land und Dtzlk bedeuten dürfen. Schon bei der Ministerbesprechung dürfe kein Zweifel darüber gelassen werden, daß nur auf dieser Grundlage weiterverhandelt werden kann.

Die Antwort Belgiens

B r L s s e l, SV. Sept. (WTB.) DieAg. Beige" meldet: I« Beantwortung der MitteUung des deutschen Gesandten er­klärte der belgische Autzenminifter, die belgische Regierung sei glücklich, die Rote zu erhalten, nach der die Reichs­regierung die Einladung zu der Sicher­heitskonferenz annimmt, di« am 5. Oktober in Locarno ftattfinden soll, und stellt mit Genugtuung fest, datz die Rote keinen Vorbehalt enthält. Was die Er­klärungen anbetreff«, die bei der Ueber« reichung der Rote abgegeben wurde«, ohne jedoch Bedingungen für die Annahme Deutschlands zu sein, so erkläre die bel­gische Regierung, datz in der Frage der Räumung der Kölner Zone und der Entwaffnung Deutschland» es von der deutschen Regierung selbst ab­hänge, die Lösung durch die Erfüllung der Verpflichtungen zu beschleunigen, an die die Rote vom 4.6.25 erinnerte. Die Frage der Kriegsverantwortlichkeit Deutschlands sei durch den Plan eines Sicherheitspaktes nicht aufgeworfen, und im übrigen sei sie, was Belgien betreffe, nicht durch den Versailler Vertrag, sondern auch durch die Erklärungen de» Reichskanz,

lers v. Bethmann-Hollweg im Reichstag am 4. August und 1. September 1914 geregelt.

Die Antwort Italiens

Rom, 30. Sept. (WTB.) Wie Stefani meldet, wurde die italienische Regierung, die zugleich mit den übrigen Alliierten die Mitteilung von der deutschen Rote Aber die Teilnahme an der Sicherheitspaltkon­ferenz und von den diesbezüglichen münd­lichen Erklärungen erhielt, über den Mei­nungsaustausch zwischen den alliierten Re­gierungen über die Schuld zu erteilende Antwort unterrichtet. Da der Sicherheits­pakt auf der vollkommenen Achtung vor den Verträgen begründet sein soll, ist ee nicht möglich, die durch die Erklärungen Deutschlands angeregten Fragen in Er­wägung zu ziehen. Die Mitteilung, die die italienische Regierung an die deutsche Regierung gerichtet hat, ist in diesem Sinne abgefaht.

Die Abreise der englischen Delegation.

Pari», 30. Sept. Wie aus London ge­meldet wird, tritt die englische Delegation unter Führung Chamberlain» am Sonnabend vormittag die Reise nach Locarno an. *

Der ungeeignete Kenterenzerl

Locarno, 30. Sept. (TU.) Locarno ist mit Rücksicht auf Mussolini zum Konferenzort auSersehen, Der wahrscheinlich m einem späteren Stadium der Beratungen einfreffen wird. Wer Locarno kennt, wird darüber den Kops schüt­teln. Ein Mechaniker, der tm Postamt die neuen Leitungen anbaut, sagte unserem Pe- richterstatter: Ist es nicht ein Wal/nnun, eine Weltkonferenz in einem Fischerdorf abzu halten, tmS keine 5000 Menschen zählt. Der Mann hat recht. Locarckv muß tatsächlich als der unge­eignetste Ort bezeichnet werden. Die wenigen Hotels, durchschnittlich Häuser zweiter Güte, sind für einen Massenbetneb, wie ihn eine so wichtige Konferenz mit sich bringt, in keiner Weise. eingerichtet. Sie umfassen rund 1000 Betten, von denen der größte Teil bereits am Dienstag besetzt war, als die Wahl deS Konserenzortes seststand. Das Palace-Ho« t e l, wo die Alliierten hausen, ist bereits bi- unter das Dach besetzt. Die Delegationen sind zum Teil sehr stark, so z. B. die englische 50 Mann, während die. Franzosen angeblich nut mit 17 Mann hoch erscheinen. Das Hotel umfaßt zwei große Säle, in denen vermutlich die Beratungen stattsinden werden, außerdem bat die Stadtverwaltung einen Saal zur Ver­fügung gestellt. Die deutsche Delegation wird in dem modernen Hotel Esplanade un­tergebracht, das aber 1 Stunde zu Fuß von Locarno in Minus» liegt. Dr. Luther unb Dr. Stresemann werden in der 4. Etage woh­nen, die einen herrlichen Blick auf See und Ge­birge gewährt. Man ist hierbei 'dem Wunsch« Stresemanns gefolgt, der sich in den unteren Etagen in allzu bedrohlicher Nähe der anderen Hotelgäste, namentlich der Presse glaubte.

----

SttMung tts Negers EM

Freiburg, 30. Sept. Die Staats­anwaltschaft Freiburg teilt mit: Nachdem der durch Urteil des Schöffengerichts Frei­burg zu der bekannten Strafe von 50tf0 Mark, von der aber 2600 Mark durch die Untersuchungshaft als verbüßt gelten, ver­urteilte französische Flieger Coite die Er­klärung abgegeben hat, datz er sich, falls er aus der Haft entlassen werde, alle Mühe geben werde, die Reststrafe durch Vermitt­lung seiner Sirmr Brequest oder ans eignen Mitteln zu bezahlen andernfalls unter Be­scheinigung seiner heimatlichen Behörde über die Unmöglichkeit, die Strafe aufzu­bringen, um gnadenweisen Nachlah bitten wird, hat der Staatsanwalt seine Haft­entlassung verfügt.

Wie wir weiter erfahren, ist heut« nach­mittag Coste von dem Staatsanwalt Ob- kircher benachrichtigt worden. Coste wird noch heute die Heimreise antreten.

Ausbreitung der Cholera auf den Philippinen.

Newvvrk, 30. Sept Wie au» Manilla gemeldet wird, breitet fich die Cholera auf den Philippinen weiter an». In den letzten zwei Tagen sind elf Todesfälle und 16 neue Cholerafälle amtlich bekannt ge­geben worden. Bon der Cholera ist auch die Hauptstadt der Philippinen betroffen, wo be­reits 3 Todesfälle und 100 Erkrankungen »ec* gekommen find.

- «!-----U.L..'B f