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Mittag, (tu N. Srvlbr. 1925

2^ ^Oberhcssische Seituag" «- fAeätf s«hEal wöchentlich. Be- monatlich 2 SM. aus- (Alirfl. ZustellungSgebühr, durch ^Post2-25 GM.Für etwa infolge Maschinendefekte »der .fetücnlM« Ereigniffe ausfallend« «mmnern wird kein Ersatz ge- [öflrf. Setlag d. Dr. §. Hitzervch, Druck der Univ.-Buchdruckerei b. ruf». Aug. Koch, Markt 21/23. ^rnsprecher: Nr. 55. u. Nr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt £ M. Nr. 5015. — Sprechzeit bet Redaktion von 10—11 und

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Uebemichuns der deutschen Antwort

Die Kenicrenz erst am 12. Skteder?

Wir von den Svaniem ge­nommen

Parts, 27. Sept. (IU.) Nach einer Rel- duus aus Madrid hat das spanische Direkto­rium bekanntgegeben, daß Ajdir. die Haupt­stadt Abd el Keims, heute vormittag von spa­nische« Truppen besetzt worden sei. Primo de Rivera hat erklärt, datz von jetzt ab Ajdir die Hauptstadt der spanischen Marokkozone wer­de« solle.

Bon de« Marokkokämpfen.

Paris, 27. Sept, lieber die Offen­sive an der französisch-spanischen Marokko- front berichtet Havas aus Fez, eine Reihe von Offensivunternehmen werde gemäß dem Madrider Abkommen und in Anwendung des durch das französische und spanische Kommando gemeinsam aufgestellten Planes beginnen. Die Zusammenarbeit der französischen und spanischen Truppen habe sich bereits bei der Operation am Lukkos gezeigt, ferner bei Alhucemas und jüngst im Werghagebiet, wo durch den französischen Angriff die Riftruppen, die einen entschei­denden Schlag gegen die spanische Fronr Lei Tetuan führen wollten, gebunden wur­den. Jetzt würden die französischen Trup­pen mit Unterstützung von leichter und schwerer Artillerie, Flugzeugen und star­ken Kavallerieabteilungen in dem von Pe- tain hierzu auSersehenen Frontabschnitt einen Vorstoß unternehmen, während die spanischen Truppen das von Primo de Ri­vera bezeichnete Ziel zu erreichen versuchen würden. Diese Offensivmaßnahmen würden entsprechend dem Gelände und der Jah­reszeit betrieben werden. Die dafür aus­ersehenen Frontabschnitte böten nicht so viele natürliche Hindernisse wie die gegen­wärtigen im Frontabschnitt des Wergha, wo aber nichtsdestoweniger die Kämpfe be­reits eingesetzt haben. Im allgemeinen seien allerdings noch genug Geländeschwierigkei­ten vorhanden. Die Verpflegung der Trup­pen könne nur durch Maultiere und Pferde­transporte durchgeführt werden, was den Bormarsch der Truppen verlangsame. Wenn Abd el Krim vor Eintritt des Winters vicht bezwungen werde, so werde doch zum wenigsten sein Ruf derart erschüttert und der Ltamm seiner Getreuen so gelichtet wer­den, datz im kommenden Frühjahr seine Lage sehr bedenklich sein werde.

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Preußens Bammt-Kosten

12 675 000 M Schulden Kutiskers,

10 750 000 JUL Schulden Barmais.

Die „D. 3-“ meldet:

In einer geheimen Sitzung des Barmai- Ausschuffes des Preußischen Landtags machte nach einer Nachricht, die einer als zuverlässig bekannten Wirtschaftskorrespondenz zugegan- «n ist, der Staatsbankpräsident Schröder Mitteilungen über die Höhe der Schulden, die Barmat und Kutisker bei der Staatsbank zu Buche stehen haben. Danach beläuft sich die Schuldsumme Kutiskers im Augenblick auf 12675000 Mark, wäh­rend Barmat noch 10 750000 Mark Schulden hat. Besonders interessant in die­sem Zusammenhang ist, daß jetzt bekannt wird, daß in der Bilanz der Staatsbank für 1924 diese Posten größtenteils noch als Aktiven aufgeführt worden sind, und zwar in dem Posten „ungedeckte Forderungen", der in der Bilanz mit 17 Millionen Mark erscheint. Infolge diese-- Postens weist die Staatsbank für das Jahr 1924 einen Reinge­winn von 4 Millionen Mark auf.

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Großbritannien und feine Kolonien.

fl. London, 28. Sept. Den Blättern «e wird eine britische Reichsdelegation

ereitS zusammengestellt ist, von An­fang Dezember eine einjährige Rundfahrt durch eine Anzahl englischer Städte un­ternehmen, mit dem Ziele, den Geschäfts­verkehr zwischen Großbritannien und den Kolonien zu steigern.

Ermordung eines Deutschen in Mexiko.

Beraeruz, 26. Sept. (WTB.) Der Ge­schäftsführer einer hiesi en Zuckerfabrik, Wil­helm Duvol, wurde innerhalb des Fabrik, onwefens aus unbekannten Gründen er­mordet. Duvol war deutscher Staatsange­höriger. Er hatte erst vor kurzem die Lettung der Fabrik übernommen.

ft. London, 28. Sevt. Der divlomatische Berichterstatter des „Daily ^'.^■5“ schreibt, n>:rn auch die deutsche Regierung die Ei"la- dung zur Konferenz für den 5. Oktober ange­nommen habe, sei es doch nicht sicher, daß sie au d'isem Tage stattfinde. Möglicherweise werde sie erst am 12. Oktober beginnen. Auch der Ort, ob Locarno oder lern, sei noch unbestimmt.

Die deutsche Antwort in Paris, Brüssel und London überreicht.

Paris, 27. Sept. TU. Der deutsche Bot­schafter von Hoesch hat gestern nachmittag in Abwesenheit des Außenministers Briand dem Generalsekretär im Auswärtigen Amt, Ber- thelot, die Antwort der deutschen Regierung auf die Einladung" der Alliierten zu einer Mi- nisterkonserenz Überreicht. Aus Brüssel wird gemeldet, daß der dortige deutsche Botschafter den gleichen Schritt im Ministerium des Aeuße- ren unternommen hat. Der deutsche Botschaf­ter wurde gestern mittag von dem Außenmint- ster Bandervelde empfangen, dem er die Ant­wortnote der deutschen Regierung überreichte. Es entspann sich im Anschluß an die Ueber- gabe eine zweistündige Unterredung. Der deutsche Botschafter in London, Dr. Sthamer, hat gleichfalls gestern mittag im Foreign Office durch Ueberreichung einer Note die An­nahme der Einladung Deutschlands bestätigt.

Wie die „Voss .Ztg." zu melden weiß, hat der Auftrag der deutschen Vertreter in London und Paris, sowie Brüssel sich nicht darauf beschränkt, die schriftliche Antwort der Reichsregierung zu überreichen, son­dern anschließend daran mündlichen Mit­teilungen und Erläuterungen zu geben, die sich auf zwei Punkte bezogen: 1. auf die Kriegsschuldenfrage, 2. auf die Räumung t-rr Kölner Zone. Die Räumung der Köl­ner Zone wird zwar nicht als Voraus­setzung für die Paktverhandlungen bezeich­net. Es wird aber .deutlich kundgegeben, daß die Stellungnahme der Alliierten zu der Frage der Räumung der Kölner Zone von notwendiger Bedeutung für die Ver­handlungen sein wird. Die mündlichen Verhandlungen der Botschafter wurden beim Abschluß der Unterredungen in der Form einer Verbalnote auch schriftlich so­wohl in London und Paris, als auch in Brüssel übergeben.

Der Auswärtige Ausschuß

Der Auswärtige Ausschuß des Reichs­tages trat am Sonnabend zu der angekündig­ten Sitzung zusammen, um sich mit der Frage der internationalen Konferenz in der Schweiz zu besassen. Den Vorsitz führte der deutsch­nationale Abgeordnete Dr. H e r g t. Von der Reichsregierung nahmen an den Verhand­lungen teil: Reichskanzler Dr. Luther. Reichsauhenminister Dr. Strcfemann so­wie die Minister Dr. VraunS, Schiele und R e u h a u s. Auch der deutsche Ver­treter aus der Juristenkonferenz in London, Ministerialdirektor Dr. Gaus, hielt sich bei dem Auswärtigen Ausschuß für eventuelle Fragenbeantwortung zur Verfügung.

Zunächst gab der Reichsauhenminister Dr. Stresemann einen ausführlichen Bericht über die mit der Konferenz zusammenhängenden Fragen. Ausführlich legte er das Ergebnis der Londoner Juristenkonferenz und den in einzelnen Fragen abweichenden Standpunkt der deutschen Regierung in einzelnen von den Ententejuristen vertretenen Auffassungen dar. Aus dem von den Juristen aufgestellten Paktentwurf erläuterte der Deichsaußen­minister die einzelnen Probleme, soweit sie neue Gesichtspunkte für die deutsche Außen­politik ergeben. Weiter legt der Reichs» auhenminister den Standpunkt des deutschen Reichskabinetts zu dem gesamten Fragen­komplex dar und gab von seinen bisherigen Beschlüssen Kenntnis. An die Ausführungen Stresemanns schloß sich eine lebhafte Aus­sprache, an der sich sämtliche Parteien be» I teiligten.

Es unterlag von vornherein keinem Zweifel, daß auch der Auswärtige Ausschuß dem Beschluß des Kabinetts auf An­nahme der Einladung zu der Sicherheitskonferenz beitreten würde. Die deutschen Botschafter in Paris und London und der deutsche Gesandte in Brüssel, die sich bereits am Bvrmittag in den Besitz der deutschen Antwort an die alliierten Regierungen befanden, hatten daher den Auf­

trag, im Laufe des Rachmittags die deutsche Antwort zu überreichen.

Da die Veröffentlichung der deut­schen Antwort auf Antrag Deutschlands nicht vor Dienstag erfolgen Wird, so wird offiziell über ihren Inhalt noch nichts bekannt gegeben. Die Annahme, daß mit der Ueberreichung der deutschen Antwort auch bereits in irgend einer Weise die Kriegs» schuldsrage berührt werden würde, trifft nach unseren Jnsormationen nicht zu. Es scheint aber, als ob in dieser Frage eine in­offizielle Fühlungnahme Deutschlands mit den Ententemächten bereits in allernächster Zeit erfolgen wird. In Deutschland vertritt man, wie bereits aus dem September-Memorandum 1924 der Deichsregierung hervorgeht, den Standpunkt, daß eine hemmungslose Ver­ständigung mit Frankreich wesentlich wirk­samer und schneller herbeigeführt werden könnte, wenn die alliierten Regierungen auf Grund der bisherigen diplomatischen Akten­veröffentlichungen und der Ergebnisse der Forschungen der Wissenschaft heute bereits er­klärten, daß die Kriegsschuldfr a ge eine ruhige und sachlichere Be­urteilung erfahrenmüfse, als wie | te in dem bekannten Kriegs- fchuldparagraphen des Ver­sailler Vertrages zum Ausdruck gekommen ist.

Die Erörterung der deutschen Voraus­setzungen für den Abschluß eines Sicher­heitspaktes in der deutschen Presse haben so­wohl m Paris wie in London starke Be­achtung gefunden. Offenbar ist man bemüht, die erwarteten deutschen Forderungen schon von vornherein aus ein bestimmtes Maß zurückzudrängen, indem man sich vor Auf­werfung dieser einzelnen Fragen zu einem ge­wissen Entgegenkommen bereit erklärt. Dar­auf scheint jedenfalls ein Artikel des Pa­riser „Uiatin“ zu deuten, her zunächst fest­stellt, daß zwischen den verschiedenen Ge­sichtspunkten der interessierten TeilnehmV „eine bedeutsame Annährung" er­folgt sei. Weiter sei in den letzten Tagen er­reicht worden, daß man in Berlin von Seiten Frankreichs auf wesentliche Zugeständnisse rechnen könne. Frankreich könne, so heißt es in dem Artikel, den Charakter der Rheinlandbesetzung vollkommen umändern, es könne weiterhin zwar nicht offizielt auf die Volksabstimmung im Saar­gebiet verzichten, aber es könne im Einver­ständnis mit dem Völkerbund im Saargebiet die Schaffung eines Parlamentes gestatten. Weiterhin könne Frankreich auf die Entschei­dungen des Völkerbundes derart drücken, daß gewisse Kolonial-Wandate Deutschland zu­gestanden werden könnten. Der „Matin" besürchtet Schwierigkeiten bei den bevorstehen­den Verhandlungen hauptsächlich in der von Frankreich geforderten Garantie für die öst­lichen Schiedsgerichtsverträge.

fk. L o n d o u, 28. Sept. Dem diplomati­schen Berichterstatter der „Sundah Times" zufolge ist der von den Juristen in London vorbereitete Paktentwurf ein kurzes Doku­ment. Die wesentlichen Klauseln bezögen sich auf den Fall eines Angriffs, andere Klauseln bezögen sich auf Deutschlands Ein­tritt in den Völkerbund und auf die Be­friedung Europas. In beiden erwähnten Fragen wünsche Großbritannien und jede andere Garantiemacht sich das Recht vorzu­behalten, mit bewaffneter Macht einzugrei­fen, um die angegriffene Partei zu ver­teidigen, ohne daß der Völkerbund eine Partei als den Angreifer bezeichnet.

Zwischenfall bei der Ankunft der iiaiie- «ische« Abordnung zur interparlamenta­rischen Konferenz.

ft. Newhork, 28. Sept. Eine große Menge von Antifaschisten und von Anhän­gern des Faschismus hatten sich am Lan­dungssteg eingefunden, um den Dampfer zu begrüßen, mit dem die italienischen Abge­ordneten zur Konferenz der interparlamen­tarischen Union hier eintrafen. Nachdem die Abgeordneten den Landungssteg ver­lassen hatten, feuerte ein unbekannter Antifaschist Schüsse ab, wodurch zwei An­hänger des Faschismus verletzt wurden. Der Täter ist enttommen.

zum Untergang von S 51

Boston, 27. Sept. (WTB.) Die „City os Rome" ist mit drei geretteten Matro­sen des Unterseebootes S 51 hier angekom­men. Die Polizei mußte den Ueberlebenden, die sofort ins Marinelazarett überfiihrt wur­den, durch die Menge der Neugierigen einen Weg bahnen. In einer Mitteilung an die Presse erklärte Kapitän Diehl, er habe das Unterseeboot um 10 Uhr 24 nachts in nächster Nähe rechts voraus gesichtet; sofort habe er die Geschwindigkeit verringern und die Ma­schinen rückwärts laufen lassen. Das Unter­seeboot habe fick jedoch in voller Fahrt wei­terbewegt und einen Moment später fei der Zusammenstoß erfolgt. Das Untersee­boot wurde etwa in der Mitte zwischen Heck und Kommandoturm -etrosfen, es sank inner­halb einer Minute. Die „City of Rome" warf sofort beleuchtete Ringbojen Über Bord und hatte in sechs oder sieben Minuten ein Rettungsboot ausgesetzt, jedoch versagten nach einiger Zeit die Scheinwerfer. Außer den geretteten drei Mann war von der Besatzung des Unterseebootes niemand zu sehen.

Von den Passagieren der „City os Rome" wird berichtet, daß von zahlreichen Reisenden, die sich an Deck besanden, nut sehr wenige das Herannahen des Untersee­bootes bemerkten. Zur Warnung vor der drohenden Gefahr sei dreimal hintereinander die Schiffssirene ertönt. Einer der Gerette­ten, der Matrose Lira, berichtet, datz er mit anderen Matrosen und dem Kommandanten des Unterseebootes sich in der Nähe der offe­nen Luke befand. Als nach dem Zusammen­stoß Wasser einströmte, verloren sie den Bo­den unter den Füßen, Lira verstrickte sich in die Radio-Antenne des Unterseebootes, konnte sich aber im letzten Augenblick noch frei mache». Die Ueberlebenden haben wenig Hoffnung, daß von den übrigen 54 Mann der Unterfeebootsbefatzung noch einer am Le­ben ist, da nach dem Zusammenstoß Chlorgas in die inneren Räumen ausströmte; einer der Geretteten war davon schon fast überwältigt worden.

fk.New London (Connecticut), 28. Seit. Die Bemühungen, die in dem gesunkenen Unterseeboot „S. 51" eingeschlossenen 34 Mann zu retten, werden eifrig fortgesetzt. Wieder­holte Versuche, das llnterseeboat van eine» Schwesterschisf mit Preßluft zu heben, find bis­her mißlungen Das grabe Kranschiff „Mon­arch" ist unterwegs, nm die Rettungsversuche fortzusetzen.

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WassminW auf Zeche „Sanier

fk. Sterkrade, 28. Sept. Am Freitag ereignete fich auf der Zeche „Haniel" ein Wassereinbruch. Die Schachtwände wurden eingedrückt. Die dort beschäftigten Arbeiter konnten geborgen werden, nur einer erlitt einen Armbruch. Auch die Schachianlagen der benachbarten Zechen find überschwemmt. Auf der Zeche „Jacobi" drang das Wasser bis zur zweiten Sohle vor, konnte aber dann durch Abdämmungsarbeiten zurücksebalten werden. Die Zeche „Saniel" gilt als ver­nichtet. Am Sonntag versank das grobe Schachtgebäude mit Förderkorb in einem mehr als 80 Meter tiefen Wassertrichter. Auch der zweite Schacht droht zu ersaufen. Die Berg­behörden haben fich sofort an die Unfallstelle begeben. Auf der Zeche „Haniel" bat gar Wasser grobe Verheerungen ichtet. Auch das Hauvtbetriebsgebäude ist zusammengebro- chen. Eine ganze Reihe von Maschinen find in den Wasserdichter gestürzt. Man gl-u.t, datz es kaum zu vermeiden ist, die beiden Zechen „Haniel" und „Jacobi" völlig still zu legen. Wie stark die Zechen Dandr n und „Osterfeld" von dem Unglück betroffen find, lebt sich n ; nicht übersehen.

fk. Oberhausen, 28. Sept. Zu dem Wassereinbruch auf der Zeche ..Haniel" erfah­ren wir noch, daß es gelungen ist, den Schacht 1 der Hanielschächle außer Gefahr zu bringen. Ebenso ist nunmehr eine Gefährdung der Nach­baranlage ausgeschlossen. Auf der Zeche „Ja- kobi", erste Sohle, dürste die Belegschaft heute wieder einfahren.

Fokker läßt fich in Amerika nieder.

ft. Paris, 28. Sept. Der Korrespondent des „Petit Parifien" in Amsterdam meldet sei­nem Blatt, dab der Flugzeugerbauer Fokker sich in Amerika niederlassen und dort neutrali­sieren lasten wolle. Er seit Mitinhaber der Atlantic Aircraft Werke in New Jersey ge­worden, die bisher nur Flugzeuge für die ame- rikanische Armee hergeftellt habe.