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Donnerstag, jte 17. ßeptbr. 1925

„f, ^Dbatxfiif»« Settung" et- ,A,tat sechsmal wöchentlich. Be-

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Auf dem Wege zur Konferenz Ser MM der EinladirnMivfe

Abreise des Reichspräsidenten

(Privatmeldung.)

st. Berlin, 17. Sept. Der Herr Reichs­präsident ist heute vormittag nach dem Ruhr­gebiet abgereist.

ik. Essen, 17. Sept. Anläßlich des Be­suches des Reichspräsidenten veröffentlichen die Essener und Bcchumer Blätter heute herzlich gehaltene Begrüßungsartikel, zum M mit dem Bilde des Reichspräsidenten.

M ist Sainleeä im Elsaß rowiangrn wetten?

AuS Straßburg wird uns geschriebene 3n der elsaß-lothringischen Presse herrscht wieder einmal eine große Meinungsverschie­denheit. Es handelt sich dabei um die Frag«: Wie ist Herr Painleve von der elsaß- lothringischen Bevölkerung empfangen wor­den? Die Rutznießer der französischen Pro­pagandagelder bringen natürlich phantastisch« Berichte darüber: „Die Bevölkerung d«S Ober-Rhein hat dem Ministerpräsidenten ei­nen herzlichen Empfang Bereitet“ (France de l'Est); „Herr Painleve ist in Metz mit größter Begeisterung empfangen worden“ (Messin) usw. •

Ganz anders die deutschsprachige Presse. Sogar die radikal-sozialistischen Zei­tungen können in ihren sehr verschlungen Re­densarten ihre Bestürzung über die tat­sächliche Kälte des Empfanges nicht ganz ver­bergen. Die Straßburger „Rüpublique" rührt überhaupt nicht an dieses heikle Thema, während das „M eher Freie Journal" von einer lothringischen Bevölkerung spricht, die „ihrer Ratur entsprechend den Heber schwang vermeidet“. Sonst ist die gesamt« Presse sich darüber einig, daß Herrn Pain» levOs Triumpfzug durch Elsah-Lochringen un­ter fast gänzlicher Gleichgültig­keit der Bevölkerung sich vollzogen hat. Sogar die „Straßburger Reu- Ze i tu n g“, die seit Painleves Minister- Präsidentschaft der neuen Regierung ein auf­fallendes Wohlwollen entgegenbringt, fängt ihre Betrachtungen zur Elsaß-Reife PainteveS folgendermaßen an: „Man übertreibt nicht, wenn man sagt, daß die Reise des Herrn Painleve durch Elsaß-Lothringen sich inmitten einer allgemeinen Teilnahmslo­sigkeit vollzogen hat, ein Gefühl, das da und dort gewollter Reserve oder auch nicht unbegründeter Skepsis Platz macht«.“ Di« „Lothringer Volkszeitung" stellt fest, daß „bas elsaß-lothringische Volk, wenn auch die eine oder die andere Zeitung sagens hafte Berichte über die Begeisterung des kes veröffentlicht, seinen Derufspflichten nach­gegangen ist, ohne sich an den Besuch des Herrn Painleve zu kehren“. Aehnlich lautet das Urteil fast sämtlicher Zeitungen.

Roch unzufriedener sind die meisten Zei­tungen mit dem, was gesagt worden ist. Uebereinstimmend stellen sie fest, daß erneut viele Besprechungen gemacht worden sind, auf deren Erfüllung man aber vergebens hoffen könnte. Das beweisen die vergangenen Jahre. Aber auch die sonst so assimilationstüchtigen Zeitungen sind nicht zufrieden. Diese wieder ärgern sich über die Versprechen, die gemacht worden find, und über die Entschluhlosigkeit und Zögerungspolitik des Ministerpräsidenten, der offenbar Angst vor den „Klerikalen“ habe. So die sozialistische „Freie Presse“ ht Straßburg.

Wir Elsässer sind wirklich nicht zufrieden, und wir fragen uns heute, was Herr Pain­leve eigentlich gewollt hat. Seine so wie so schon kurz bemessene Zeit wurde noch mit allerhand Kindereien ausgefüllt, so daß für den Ernst überhaupt keine Zeit mehr übrig blieb. So lieh es sich das dem französischen Propagandadienst dienende „Comite deS Fetes“ nicht nehmen, seine Aufwartung zu machen, und auch die „Königin von Straß­burg “durste ihre Honneurs machen. Die Re­den, die in reichlicher Anzahl geschwungen worden sind, haben aber auch in gar nicht« unseren Erwartungen Mmd Wünschen ent­sprochen. Kein Mensch hat es gewagt, dem Ministerpräsidenten ohne Furcht und Scheu zu sagen, wo uns eigentlich der Schuh drückt und was wir von Frankreich zu fordern und zu wollen haben. Man hat Sorgen geäußert und Forderungen vorgebracht, die doch nur untergeordneter Ratur sind. Kein Mensch ist für unsere bedrohte Muttersprache ei»* getreten, kein Mensch hat Worte zur Der- teidigung unseres von Frankreich zum Tod« verurteilten Dolkstums gefunden.

raschend. Die Polen haben in Graf Skrzhnski einen sehr aktiven Außenminister. Er weilt auch gegenwärtig in Genf. Der Standpunkt der Reichsregierung zu der Frage des Schiedsvertrags mit Polen ist aus ihrer Note vom 20. Juli und ihrem Bericht vom 27. August bekannt. Außer­dem sprach Minister Stresemann am 16. Mai im Reichstag im Zusammenhang da­mit davon, daß Deutschland int Osten „freie Hand "behalten müsse. Sicherheitspakt und neutralisiertes Gebiet im Osten wären das Gegenteil davon.

September oder spätestens die ersten Tage des Monats Oktober ein geeigneter Zeitpunkt sein. Die Konferenz würde auf neutralem Gebiet, zweckmäßigerweise in der Schweiz, stattfinden und zwar an einem Ort, über den sich die Re­gierungen noch zu einigen hätten. Die fran­zösische Regierung und ihre Alliierten hoffen zuversichtlich, daß diese Vorschläge den Wün­schen der deutschen Regierung entsprechen und daß diese in der Lage ist, ihnen alsbald chre Zustimmung mitzuteilen.“

(ttalitnS Stilnahmc an ter

SichwteiiwaMnsmnz

Genf, 16. Sept. Nach seiner Rück­kehr aus Rom hatte Unterstaatssekretär G r a n d i eine längere Unterredung mit dem ^Senator P i a l o s a, die der Teil­nahme Italiens an der Konferenz über den Sicherheitspakt gewidmet war. Nach den Mitteilungen Grandis ist die Tei,l- nahme Italiens an der Konfe­renz gesichert. Mussolini werde sich persönlich einfinden, falls er nicht durch unvorhergesehene Ereignisse hieran gehindert werde. Die italienische Presse saßt die Richtlinien, die Mussolini Grandi mitgegeben habe, dahin zusammen, daß Italien nur unter der Voraussetzung der völligen Gleichstellung anden bevorstehenden internationalen Verhandlun­gen teilnehmen und daß es sich die aller­größte Freiheit für seine Entschlüsse Vor­behalten würde.

„Daily Telegraph" zur Paktannahme durch Deutschland.

„Daily Telegraph“ beschäftigt sich an lei­tender Stelle mit den Aussichten der Annahme des Paktes in Deutschland und bringt dabei wie gewöhnlich eine höchst tendenziöse Dar­stellung der deutschen politischen Verhältnisse. Die Haltung der Deutschnationalen erregt dem Blatt zufolge stärkstes Mißtrauen und schon beute, obwohl noch keinerlei Beschlüsse vor­liegen oder noch sonst etwas Definitives über die zukünftige Haltung Deutschlands und der deutschen Regierung zu sagen ist. belastet „Daily Telegraph“ diese eine Partei mit der Verantwortung für ein mögliches Scheitern der Paktverhandlungen, obwohl das Blatt andererseits selbst zugeben muß, daß ohne die deutschnationale Beteiligung an den Verhand­lungen praktisch nichts erreichbar sein dürfte. — Die übrigen Blätter bringen überhaupt keinerlei Mitteilungen über den Stand der Verhandlungen, da ia zurzeit der Schwerpunkt der Entscheidung in Berlin liegt.

ßldfertellW im Offen?

Die „Warschauer Presse" meldet aus Gens, daß England bereit sei, die polnische Westgrenze zu garantieren, wenn auf polnischem Gebiet eine neutrale Zone wie im Rheinlande geschaffen werde.

Weiter wird gemeldet, der polnische Außenminister Graf Skrzhnski habe bereits die Zusicherung erhalten, an allen Ver­handlungen teilnehmen zu dürfen, die den Sicherheitspakt betreffen. Ergänzend hier­zu meldet die „Warschauer Presse", daß man Skrzhnski die Garantie gegeben habe, daß im Falle des erfolgreichen Verhandelns mit Deutschland die Frage der Sicherheit Polens (?) gleichzeitig mit. dem Rheinpakt erledigt werde.

ferner kommt aus Paris die Meldung, ein etwaiger Vorschlag Deutschlands, mit seinen östlichen Nachbarn Schiedsver­träge abzuschließen, Frankreich nicht ge­nügen könne, denn diese Schiedsverträge würden Frankreich nicht die Möglichkeit geben, bei einem Angriff auf Polen seiner Bündnispflicht zu genügen, da es durch einen eventuell abgeschlossenen Sicherheits­pakt im Westen an jeder Hilfeleistung be­hindert wäre. Deshalb . hält Frankreich, so besagt die Pariser Meldung, eine Kon­ferenz der alliierten Außenminister mit Deutschland für zwecklos, solange nicht Po­len und die Tschechoslowakei an ihr teil­nehmen. Aus diesen verschiedenen Meldun­gen ist ersichtlich, daß Polen und auch die Tschechoslowakei in die Sicherheitspaktver­handlungen mit hineingezogen werden wol­len. Die Folgen dieser Entwicklung sind noch nicht abzusehen. Wer die polnische Presse in den letzten Monaten verfolgt hat, . dem kommt diese Wendung nicht .über-

Sie Kämpfe In Marokko

(Eigener Bericht.)

fk. London, 17. Sept. „Time s" meldet aus T a n g e r: Bei Ragaia unweit der Grenze »en Tanger ist ein Kampf im Gange. Der Dscheballastamm ist anscheinend durch die bei Sen Karisch erlittene Schlappe n l ch t e n t- «utigt. Er hat seine Streitkräfte wieder konzentriert, um feine Angriffe auf die fpani- fchen Linien zu erneuern. Die drei erwachse­nen Söhne des früheren Vertreters des Sul­tans in Fez, der zu einer der ersten Familien Krte, find verschwunden. Man glaubt, daß

ch zu Abd el Krim begeben haben, um sich ihm anzuschlleßen.

Schwierige Lage der spanischen Landungs­truppen.

London, 16. Sept. „Daily Mail“ meldet aus Melilla, daß die Difkabylen die spanischen Stellungen auf dem Dorgebirge Morro-Rueva mit großer Heftigkeit an­griffen. Der Kampf schwankte eine zeitlang hin und her, bis es den Spaniern mit m» zwischen eingetroffenen Verstärkungen gelang, die Stellung zu behaupten. Die Truppen des Generals Saro haben durch das Feuer der Rifartillerie schwer gelitten. Die Teck» Ptik des Feindes besteht darin, die Landungs­truppen dauernd durch Rachtangriffe zu er­müden. Dadurch werden auch die spani­schen Flugzeuggeschwader soweit wie möglich aus dem Kampfe ausgeschaltet.

Starker Oststurm verhindert jede Landung in Alhucemas und damit die Zufuhr von Dosier für die gelandeten Truppen. Es werden deshalb Brunnen gegraben und man hofft, in 25 Meter Tiefe Wasser zu finden.

Abd «I Krims Druck auf die Spanier.

Da an der Tetuanfront verhältnismäßig muhe herrscht, konzentriert sich hier die ganze Aufmerksamkeit auf Alhucemas, wo der Druck Abd el Krims täglich stärker wird. Das schlechte Setter behindert das Ausschiffen der Truppen stark. Die auf dem Wege nach Ajdir liegen­den Berge sind von den Rifleuten stark be- feftigt und besetzt. Aus dem von den Spa- niern besetzten Rorro Rueoo fitzen noch stanze Rlfdetachements in tiefi. («a Höhlen, deren Ausgänge von den p#<ai»m bewacht werden. Tie Zugänge sind Ms Dell unterminiert, sodaß ein wetteret »»Marsch große Borberettungen erfordert.

Mütfkbr te Menzies

(Eigener Bericht.)

p. Paris, 17. Sept. Minister de Mon- «fc ist gestern abend nach Paris zurückgekehrt. Heber feine Reise nach Berlin äußerte er einem Dertreter des „Matin“ gegenüber, er glaube, daß sogar Painleve und Driand von seiner Reise befriedigt seien, was wich« tiger sei als wenn er selbst befriedigt sei. Die „Petit Parisien“ mitteilt, hat de Wonzie nach seiner Rückkehr nach Paris erklärt, daß die in der Presse erschienenen Lachrichten — er habe in Berlin eine Un­terredung mit dem Sowjet-Botschafter unb anderen Persönlichkeiten über die russische Schulden gehabt — jeder Begründung ent- : Lehren.

Der wahre Zweck der Reise de Monzies-

Kopenhagen, 16. Sept. Wie dänische ~ Kälter melden, soll de Monzies Besuch zu einem wesentlichen Teil der Untersuchung der Frage gedient haben, ob Kopenhagen der geeignete Ort für die Abhaltung einer Kon- i feren 3 derOstseerandstaaten sei. Es ' verlautet, daß diese Konferenz tatsächlich in r Kopenhagen stattsinden soll. Man mutz sich dabei der Tatsache erinnern, datz Finnland sich bereits seit 1922 von den französischen poli­tischen Bestrebungen auf Zusammenschluß der baltischen Staaten unter polnischer Führung abwandte und sich nach Schweden zu orien­tierte. Ms Gegenzug wird offenbar nun­mehr von Frankreich die Schaffung eines Ost- seerandbundes unter dänischer Führung, also ebenfalls unter französi­schem Einfluß, erstrebt. '

Die Frage des Konferenzortes ist, wie bereits mitoeteilt, in der dem Außenmini­ster Dr. Stresemann am Dienstag überge­benen Note B r i a n d s vorläufig noch offen- gelassen worden, was der Presse willkomme­nen Anlaß gibt, ihr Kombinationstalent nach allen Richtungen hin wieder tummeln zu las­sen. Bisher war immer nur Lausanne als der wahrscheinlichste Tagungsort genannt. Die „Vossische Zeitung" wirft jetzt plötzlich das bisher noch nie genannte Schweizer Städt­chen Luzern in die Diskussion. Hartnäckig behaupten wiederum andere Blätter, Musso­lini beharre auf seinem Wunsche, eine nord- italienische Stadt auszuwählen, da er aus persönlichen Gründen die Schweiz zu mei­den suche.

Die Frage des Konferenzortes ist aber nur unwichtig gegenüber der Tatsache, daß die Konferenz überhaupt stattfindet. Damit geht die gesamte Paktdiskussion in ihr entschei­dendes Stadium über. Der ursprüng­liche Gedanke einer reinen Außenministerkon­ferenz, die nur den Zweck haben sollte, die Außenminister der am Pakt direkt beteiligten Staaten zusammenzubringen unb die in Lon­don begonnene Diskussion der Sachverständi­gen fortzusetzen, ist fallen gelassen worden. Es ist klar, daß eine solche Konferenz ebenfalls nur unverbindlichen Charakter hätte haben können. Bei den Alliierten sowohl als auch bei den deutschen verantwortlichen Staatsmännern scheint aber jetzt die Ansicht vorzuherrschen, daß die Verhandlungen nun­mehr auf ein Ergebnis hinzusteuern haben. Der Gedanke einer persönlichen Zusammen­kunft der Außenminister ist, wie die „Täg - liehe Rundschau" mitteilt, „durch die wer­tere Entwicklung überholt." Das offiziöse Blatt Stresemanns bemerkt weiter: „Nachdem einmal dieses Stadium erreicht worden, nach­dem in Genf das Thema schon in allen Varia­tionen behandelt worden ist, kann eine unver­bindliche, im engsten Kreise gehaltene Mini­sterkonferenz nicht mehr in Frage kommen. Die bevorstehende Ministerkonferenz, wo sie auch stattsinden mag, ist die Vollkonferenz der bevollmächtigten Minister. Wir nehmen an, datz darüber leicht eine Verständigung er­zielt werden kann, wenn die Frage überhaupt noch zweifelhaft sein sollte, und datz auch die Beschickung der Konferenz der einzelnen Staa­ten diesem Konferenzzweck entsprechen wird.“

Ur den weiteren Gang der Dinge ist es entscheidend, wie sich das Reichskabinett und im Anschluß daran der Auswärtige Ausschuß des Reichstages verhalten werden. Die von offiziöser Seite gemachten Mitteilungen der „Täglichen Rundschau" über den Charakter der geplanten Ministerzusammenkunst haben einen Teil der Regierungskoalition über­rascht. Die Deutschnationalen sind bisher immer der Auffassung gewesen, daß diese Mi­nisterkonferenz gleichfalls nur den Zweck ha­ben solle,, die Sondierungen über die ver­schiedenen französischen und englischen Stand­punkte fortzusetzen. Man hatte bisher an­genommen, datz erst nach dieser Außenminister­konferenz die große Schluhkonferenz unter Teilnahme der alliierten Staatspräsidenten einberufen würde, der die Aufgabe zufallen sollte, das Schlußprotokoll über den Sicher­heitspakt zu unterzeichnen. Heber diese Frage, die die „Tägliche Rundschau" nunmehr ange­schnitten hat, wird sich aller Voraussicht nach, insbesondere im Auswärtigen Ausschuß des Reichstages noch eine lebhafte Debatte ent­wickeln.

*

Berlin, den 16. Sept. Das von dem fron« Sen Botschafter dem Reichsaußenminister ebene Memorandum hat folgenden Wort­laut:"

„Sei Uebergade der Mote vom 24. August dieses Jahres an Herrn Dr. Stresemann war der französische Botschafter beauftragt worden, dem Minister der auswärtigen Angelegenhei­ten mitzuteilen, daß die französische Regierung, in Uebereinstimmung mit ihren Alliierten, es für zweckmäßig halte, im Falle einer günstigen Ausnahme der bezeichneten Note durch die deutsche Regierung den Abschluß der einge­leiteten Verhandlungen durch eine Zusammen­kunft juristischer Sachverständiger und weiter­hin durch eine Begegnung der Außenminister der beteiligten Staaten zu beschleunigen. Nach den nunmehr abgeschloflenen Besprechungen der Juristen in London, glaubt die französische Regierung und ihre Alliierten, daß die in Frage kommenden Staaten ein gemeinsames Interesse daran haben, die Verhandlungen nicht in die Länge zu ziehen und daß der Augenblick gekommen ist, um einen Zeitpunkt für die geplante Zusammenkunft festzusetzen. Für diesen Zweck dürfte das Ende des Monats .