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Der ReichspröWent ii Mecklenbms

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Sbrchelllsche Zeitung

folgenden Worten:

Herr Ministerpräsident!

vcr «nzeigenprrio betrüg: für den ckOgespait. ZeilemnÄ Meter 0.08 GM., Leine Barer izeigen 0.06 GM., -«tlich- u,d. au«-, wärtige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Sah sowie bei Platz­vorschrift 50o; Aufschlag.' Eammelanzeigcn 100 % Auf­schlag. Reklamen der.Millim. 0,40 GM. Jeder Rabatt gilt al« Larrabatt. Ziel 5 Lage. Belege werden berechnet,ebenso Auskunft ourch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er- füllung«ort Marburg.

1 Goldmark '/^»Dollar.

Sie Teilnahme NalienS

fk. London, 14. Sept. Der Staats­sekretär des Aeußern Chamberlain, der Sonntag Abend von Genf kommend hier eingetroffen ist, wurde von den Presse­vertretern über die Haltung Ita­liens befragt. Auf die Frage, ob Ztalien sich an der bevorstehenden Ministxrkonfe- renz über den Sicherheitspakt beteiligen werde, erwiderte Chamberlain, darüber könne er nichts Genaues sagen, aber es sei Latsache, daß Ztalien sich mit den andere« alliierten Mächten an der Einladung an Deutschland zur Teilnahme an der Konfe­renz beteiligt habe. Zm übrigen lehnte Chamberlain weitere Neußerungen über politische Fragen ast.

den. Deutschlands Rettung kann nur kommen, wenn alle Deutsche erkennen, daß eine ateile - ocksalc-gemeinschast, ir. b~~ einet des andern Last mitträgt, sie einiger muß, das nur das Zurückstellen aller Gegensätze auf wirtschafts­politischem und parteipolitischem Gebiete, so­weit es das Eefamtinterefse fordert, uns wie­der zu einem starken, lebensfähigen Deutsch­land, wie wir es kannten, wird gelangen las­sen. Sie, Herr Reichspräsident, sind uns auf diesem Wege der Führer. Wir Mecklenburger folgen Ihnen vertrauensvoll. Mögen die Gruse der Mecklenburger in diesen Tagen, die aus dankbaren und vertrauensvollen Herzen

.«00, dB 14. ßkplbk. 1925

Di- ^vberhessische Zeitung" er- schein« sechsmal wichentlich. Be- monatlich 2 GM. au«- schließl. Zustellungsgebühr, durch diePost2.25 GM.Für etwa infolge Streik«, Maschmendefekte »der Elementarer Ereignisse ausfallende Kummern wird kein Ersatz ge- |ei(let Verlag d. Dr. §. Hitzervlh, Druck der Unid.-Vuchdruckerei b. geb. Aug- Koch. Mark, 21/23. q^usprecher: Rr..u. Rr. 666. Postscheckkonto: Am, Frankfurt a. W. Nr. 5015. Sprechzeit ttt Redaktion von 1011 mW ',.11 Ubr.

Rtzchtrrrat über die 6iihcr6elt6froge

Sylt, 13. Sept. (äß$.) Reichskanzler gyther hat sämtliche Reichsmiuister zu einem Ministerrat auf Montag, den 21. September, nach Berlin eingeladen, nach­dem er heute in Gegenwart des Staats­sekretärs Dr. von Schubert den Bericht des Ministerialdirektors Dr. Gauß über die Londoner Zuristenbesprechung ent- gegengenommen hatte. Dr. E a u st ist vom Reichskanzler im Einvernehmen mit dem Reichsaußcnminister Dr. S t r e s e - mann beauftragt worden, als Grundlage für die Entschließungen des Ministerrats einen ausführlichen Bericht auszuar­beiten.

Nehmen Sie meinen herzlichen Dank für de« freundlichen Worte der Begrüßung, die Sie namens der Mecklenburg-Schwerinschen Siegte* tuns an mich gerichtet haben. Gern habe rch die Gelegenheit der Besichtigung militärischer Hebungen, die mich in Ihr schönes Land ge­führt hat, benutzt, Ihnen, Herr Ministerpräsi­dent, und der Mecklenburg-SckweriniÄen Re­gierung meinen Besuch abzustatten. Ich weist, Herr Ministerpräsident mit welcher Treue und Ausdauer die Mecklenburger stets qm Reich und am Gedanken der deur>chenEinheit gebaiv gen haben, und mit Genugtuung vernehme ich aus Ihrem Munde das Gelöbnis, diese Treue auch dem jetzigen Deut' ianb zu halten. Ich betrachte es als ein gutes Zeichen, das, wie unlängst im Bayernlande, auch nun im Nor, den des Reichs das Bekenntnis zur Einigkeit und Schicksalszusa m- mengehörigkeit aller Deutsche« und zur . Mitarbeit für unser gemeiniames Va» terland erneuert wird. Das Wohl des Reichs ist das Ziel unserer Arbeit; die Liebe zur Hei­mat und die vielgestaltige Eigenart der deut» scken Stämme sind die tiefen Wurzeln der Kraft, die wir zu bider Arbeit brauchen. Da­rum kann ich auch Ihnen bie Versicherung ge­hen, batz ich dem berechtigten Eigenleben des mecklenburgischen Landes mit leinen reichen wirtschaftlichen Kräften stets Verständnis und sorgsame Beachtung entgegenbringen werde Meine Dämon und Herren, schwere Arbeit liegt vor uns. Sie ist nur zu bewältigen, wem» alle L6ee ligsverschiedenhei'.en hinweg bx Erf'i>r Zusammengehörigkeit und das gegenseitige Vertrauen beseelt. Ich hoffe, dast mein heutiger Besuch mit 'eine-, mehrfachen Gelegenheiten der Aussprack».' mit den führenden Persönlichkeiten Ihres Landes fcct-u beiträgt, dieses Bertra»cn in vertiefen und den Willen zur treuen Mitarbeit für un­ser Vaterland zu stärken. In dieser Hoffnung grüde ich Sie, Herr Ministerpräsident, und Sie, meine Damen und Herren, herzlich!"

Hieran schloß sich ein zwangloses Beisam­mensein ,bei dem Tee u«6 Erfrischungen ge­reicht wurden. Kurz nach 5 Ubr verabschiedete sich der Reichspräsident von den Mitgliedern der Regierung und den übrigen Anwesenden und fuhr, mit dem Ministerpräsidenten 8w» Herrn von Brandenstein, den Siaatsministern und den Herren seiner Begleitung zum Bahn­hof, auch jetzt von dem begeisterten Zurufen der Volksmenge beglicht. Um 5.33 trat er die Rückfahrt nach Berlin an. j ..

TIMS in Regensburg

fk. München, 14. Sept. Wie de« Münchener Neuesten Nachrichten" aus Regensburg gemeldet wird, wurde vor einigen Tagen vom Direktor der Heilan» stalt in Regensburg ein Fall von Unter­leibstyphus gemeldet. Bei der sofort an­gestellten Untersuchung wurden weitere 29 Personen für typhuskrank befunden. Die erforderliche» Vorsichtsmaßnahmen zur Bekämpfung der Seuche wurden sofort ge­troffen. Ueber die Ursache der Erkrankun­gen sind die Erhebungen noch nicht abge- schlosien.

Um 12 Uhr fand im Archivsaab ein von der llecklenburg-Schwerinschen Regierung gegebnes Frühstück statt.

Na, dem Frühstück erfolgte^ eine. Damperfahrt aus dem Schweriner see, bei der bi Wassersportvereine dem Reichsprasl- benter eine Huldigung darbrachten.

Um 3.30 Uhr fand im Regierungsge­bäude ein Empfang der Vertreter des Landtgs, der Behörden und weitester Be- völkeringskreise statt. Nach Beendigung der VorMung hielt Ministerpräsident Frei­herr ). Brau den st ein folgende An- s p r ach e an den Herrn Reichsprasiden-

Hoyzuverehrender Herr Reichspräsident!

Mi Stolz und Freude begrüße ich ©te heute im Namen der Mecklenburg-©chwe- riner Staatsreaierung in den Mauern der Landshauptsrcwt. Sie hörten gestern unv heute viele Mecklenburger alte und junge, Männer und Frauen, Ihnen enr- gegenstbeln. Daß Sie, Herr Feldmarschall, aeradt in unser Heimatland fuhren, um die Reichsvehr zu besichtigen, das ließ manches alte Zoldatenherz höher schlagen, in Son- derhei bei denen, welche unter Ihrer Füh­rung in Weltkriege ihre Pflicht taten. Ich denke dabei besonders an die Mecklen- bu rger L andw e h rmä n ner, die in den Masurensch lachten ihr Seite» heraabni. Sie haben gerne ihrem alten Führer wieder einmal ins Auge geschaut.

H eu t e erfüllt es uns aber mit befonde- ler Genugtuung, daß gerade Sie als ober­ster Hüter des Wohls des Vaterlands an der Ztzitze des Reiches stehen und als sol­cher unter uns weilen. Sie haben ,ich nicht gescheut, das schwere und verant­wortungsvolle Amt des Reichspräsidenten in übernehmen, durchvrungcn von dem Ge­fühle, daß Sitz Ihr Bestes, in dieser schick­salsschweren Zeil hergeben wollen 8» bc» Vaterlandes Wohle. Sie haben damit un» allen ein Beispiel gegeben, höchster Hln- oabe für den Staat, für das wir voll Dankbarkeit tiefstes Verständnis haben.

Nur wenn dieses Beispiel bei jedem ein­zelnen unserer Volksgenossen Nachahmung findet, dann kann es gelingen, das geliebte deutsche Vaterland aus der Tiefe und Er- niedrigung in langsamer, mühevoller Frie- densarbeit wiederemporzuführen, besseren Zeiten entgegen. Gelingt dies muß gelingen dann wird in der Ge­schichte einst der Na me Hindenburg^ hell leuchten, auch als er des großen Fübrers und Wegbereiters im Ringen um Deutschlands Wiederaufbau.

Wir Mecklenburger sind stets treue Deutsche gewesen und wollen e» weiter fein. Wir sind stolz auf unsere Landsleute B l u ch er und M o l t k e und deren Arbeit für Deutschland. Anfang des vorigen Jahrhunderts war es unser Heimatland, das als erstes den Rhein­bund verließ; vor und nach Gründung des Deutschen Kaiserreichs hat niemand treuer und > zielbewußter an dessen Aufbau mitgearbeitet, als Mecklenburg-Schwerins Regierung. So soll es auch in Zukunft bei uns Jein. ^eut|d}= land über alles bleibt unsere Parole.ber - wie aus dem Bayernlande, so tönt Ihnen auch hier aus Mecklenburg der Wunsch entgegen, baß dem berechtigten Eigenleben der deutschen Volksstämme stets diejenige Bedeutung und Wertung zu teil werden möge, die ihr zu­kommt im Interesse .ouster Auswertung der .deutschen Volkskraft zum Wohle des Ganzen.

Mecklenburg ist ein Agr Irland, auf Gedeih und Verderb verknüpft mit dem Ergehen der Landwirtschaft und damit auch des Handels, Gewerbes und Handwerks in Stadt und Land. Daß die Landwirtschaft, nach einiger Zeit der Scheinblüte, jetzt schwer um ihre Exi­stenz ringt, daß beute bange S^ge umgebt in fast jedem mecklenburger Dauern-, Pachter- und Gutsbesitzer-Hause, ist 36nen bekannt, Herr Reichspräsident. Wir wissen aber auch, daß, wie Sie volles Verständnis für die Ge­samtnotlage der deutschen Wirtschaft ^aben, Sie auch der mecklenburger r.andwirte und Gewerbetreibenden Rot nicht übersehen wet-

Der Empfang in Schwerin

Schwerin, 13. Sept. Reich spr ä - sident v. Hindenburg ist, begleitet von seinem Sohn, Major v. Hinden­burg, und Staatssekretär Dr. Meißner heute vormittag 10.42 Uhr aus dem Ma­növergelände bei Neu-Brandenburg in Schwerin eingetroffen und auf dem Bahnhof durch den Ministerpräsidenten Freiherrn v. Brandenstein, die Staatsminister und den Mecklenburg-Schwe- rinlchen Gesandten in Berlin, Dr. Tisch­bein, ferner durch den Standortältesten, Generalmajor von dem Hagen, emp­fangen worden. Beim Heraustreten aus dem Bahnhof erklangen brausende Hochrufe, und die Menge sang die Nationalhymne. Sodann begab sich der Reichspräsident von der Bevölkerung durch lebhaften Jubel be­grüßt, nach seinem Absteigequartier im Ministerhaus in der Königsstratze. Längs des Weges Lbildeten die militärischen Ver­eine, Innungen, Schützenzünfte, Turner- schaften, Gesangvereine, studentische Verbin­dungen von der Rostocker Universität, platt­deutsche Vereine in mecklenburgischen Trachten und andere Vereinigungen Spa­lier.

Um 11.45 Uhr fuhr der Reichspräsident zum Besuch der Mecklenburg-Schwerinschen Regierung in das Staatsministerium. Auf dem Wege wurde er vor dem Rathaus durch den Oberbürgermeister von Schwerin, den Rat und die Stadtverordnetenversammlung begrüßt. Oberbürgermeister W e l z i e n hielt folgende Ansprache:

Hochzuverehrender Herr Reichspräsident! Im Namen der städtischen Körperschaften und der gesamten Einwohnerschaft habe ich die Ehre, unseren hochverehrten Heerführer und Inhaber des höchsten Amtes des Deut­schen Reiches int Mittelpunkte der Lan­deshauptstadt Schwerin auf dem mit dem Standbild des Reichsgründers, des Fürsten Bismarck geschmückten Marktplatz begrüßen und willkommen zu heißen.

Mit unserem Dank für den Besuch ver­binden wir den herzlichen Wunsch, datz Sie, hochverehrter Herr Reichs-Präsiden-, noch lange in körperlicher und geistiger Frische und Gesundheit Ihres hohen und verantwortungsvollen Amtes walten mögen, und daß es Ihnen beschieden sei, unser deutsches Vaterland aus seiner tiefen Er­niedrigung wieder aufwärts einer besseren Zukunft entgegenzuführen.

Unserer Freude über den Besuch und un­serer Verehrung geben wir Ausdruck, in­dem wir rufen: Herr Reichspräsident, Gene­ralfeldmarschall v. Hindenburg lebe hoch, hoch, hoch!

Ter Reichspräsident dankte dem Oberbürgermeister für den freundlichen Empfang und gab in herzlichen Worten seinen Wünschen für ein weiteres Gedeihen der Landeshauptstadt Schwerin Ausdruck. Darauf setzte er seine Fahrt zum Staats­ministerium fort, wo er den Staatsministern seinen Besuch abstattete.

221 Mienen Mlbclrag in Stengen

Berlin, 12. Sept. Der Hauptaus- fdjuß des Preußischen Landtages ging am Samstagvormittag in die Beratung des Etats des Finanzministeriums. Dabei teilte Finanzminister Dr. Höpker-Aschoff mit, er habe wegen Gewährung einer einmalige» Beihilfe von 100 Mark an

die Beamten.

mit dem Reiche verhandelt, dort aber eine glatte Ablehnung erfahren. Eine nochmalige Verhandlung darüber, ob und welche Mittel das Reich für die Aufbesse­rung der Bezüge der Beamten verfügbar machen könne, sei ebenfalls ergebnislos ver­laufen. Preußen könne natürlich unmöglich allein vorgehen. Nach den neuesten Be­rechnungen muß man in Preußen mit einem

Fehlbetrag von 221 Millionen Mark rechnen.

In der Frage der Auseinander­setzung mit dem ehemaligen Kö­nigshaus vertritt der Finanzminister die Ansicht, datz der Erlatz eines Ermächti­gungsgesetzes durch das Reich zweckmäßig sei. Das werde aber gegenwärtig nicht er­reichbar sein. Man stehe daher erneut in Vergleichsverhandlungen. Bezüglich der Staatsoper in Berlin müsse man weit­gehende Wünsche auf Erweiterung znriick- stellen. Die Berwaltungsgebühren seien er­mäßigt worden. Bei der Ausführung der Personalabbauverordnung seien die Beam­ten um 5,6 Prozent, die Angestellten um -2,7 Prozent und die Arbeiter um 14,4 Prozent vermindert worden. Es werde eine Ersparnis von 36 Millionen Mark erwarter. Die kurzfristigen Kredite an die Landwirtschaft müßten unbedingt zu­rückgezahlt werden. Die Novelle für Ab- bauverordnung solle dem Landtag demnächst zugehen. Die Unterbringung von Schatz- wechieln und öffentlichen Anleihen auf dem Markte sei im Interesse der Staatsfinan­zen dringend erwünscht. Oeffentliche An­leihen für werbende Anlagen könnten nach oer Ansicht des Handelsministeriums viel­leicht jm Auslande untergebracht werden.

Im weiteren Verlauf der Beratung er­widerte Finanzminister Dr. Höpker-Azchof- auf eine sozialdemokratische Frage, datz in seinem Ministerium Listen über politische Beamte nicht geführt würden. Was die Ausgaben für den Kultusetat angehe, so seien diese Ausgaben gegen früher um etwa 300 Millionen gestiegen. Der Aus­schuß vertagte seine Beratung auf Montag.

Bel teil Manöver»

Neubrandenburg, 13. Sept. Am Sonnabend fanden bie Manöver in Mecklen­burg ihren Abschluß. Vormittags be­obachteten Reichspräsident v. Hin­denburg, General v. S e e ck t, Admiral Zenker und Aeichswehrminister Dr. Geh­ler von einer Höhe aus die Truppenbewe­gungen. Der Reichspräsident, in General- seldmarschalls-Llniform, beobachtete eingehend die Truppen durch das Scherenfernrohr und stellte häufig Fragen an den Divisionskom­mandeur, General von Tschichwitz. Aach Beendigung der Hebungen hörte der Reichs­präsident die Kritik mit an und dankte anschließend dem Chef der Heereslei­tung für die guten Leistungen der Truppen. Ferner sprach er den Osfi- zieren der zweiten Division seine volle und uneingeschränkte Anerkennung aus. Auf ei­nem Stoppelfeld waren unterdessen die Tru« Pen der zweiten Division aufmarschiert, um im Parademarsch an dem Rechstpräsidenten vorbeizuziehen. Aach Beendigung des Vor­beimarsches wandte sich Hindenburg nochmals an den Divisionskommandeur und sprach ihm seine voll st e Anerkenn un g ans. Am Abend fand in dem alten Städt­chen Aeubrandenburg ein großer Zapfenstreich der vereinigten Musik­kapellen der zweiten Division statt.

Dtt Stieget 8M In München nbgeW

München, 13. Sept. Kurz «ach Be­endigung des Flugwettbewerbes auf dem Flugzlatz in Schleißheim stürzte heute nach­mittag aus noch unbekannter Ursache der Flieger Gröhl mit einem Flugzeug des Ko. burger Luftverkehrs ab. Das Flugzeug stieß mit der Spitze auf den Boden. Der Motor explodierte und das Flugzeug geriet in Brand. Es wurde vollkommen »et» pichtet. Der Flieger konnte nur als »er. kohlte Leiche unter den Trümmer« gebor» gen werden.

(Es handelt sich zweifellos um den ehe. maligen Kampfflieger Ingenieur Erohl, der am vergangenen Sonntag in Kirch» Hain wiederholt zu Kunstflügen und Fall, fchirmabsprüngen aufgestiegen war.)

kommen, Ihne», Herr Reichspräsident, ei« klarer Beweis dafür sein, dast auch hier bei uns Ihre Arbeit für das Deutsche Vaterland hoch bewertet wird. Ihr Beispiel soll uns all­zeit ein Ansporn zur Nacheiferung sein.

Dör Reichspräsident erwiderte mit