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Sonnabend, dm 5. ßevtbr. 1925

®te ,F)berh-ssisch- Zeitung" et- sechsmal w-chentlich. Be­zugspreis monatlich 2 GM. aus- schließl. Zustellungsgebühr, durch diePost2.25 GM.Für etwa infolge Streiks, Mafchinendefekt« »der elementarer Ereignisse ausfallend« Nummern wird kein Ersatz ge­leistet. Verlag b. Dr. §. Hitzervth, Druck der Unib.-Buchdruckerei v. Aoh. Aug. Koch, Markt 21/23. «ernsprschqr: Nr. 55. n. Nr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt

W. Nr. 5015. Sprechzeit »et Redaktion von 1011 und i/,l1 Uhr.

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Zum Antmans derEWsnösrh" Wie das MMS geschah

Keule Lade der Londoner Zurisieakonserenz?

London, 4. Sept. (TU.) Der amtliche englische Funksvruch meldet: Die Juristen besvre^ungen tit der Sicherheitsfrage wird wahrscheinlich schon morgen beendet werden. Sn der Behandlung der technischen Ei"zel- heiten des Paktoorschlages ist ein beträcht­liche: Forschrift durch die bisherigen Besprech­ungen erzielt worden . Die Beratungen ssnd unter größter Verschwiegenheit geführt wor­den und alle Kommentare, die am den Inhalt der Beratungen geknüpft worden sind, ent­behre» jeder Glaubwürdigkeit.

Berlin, 4. Sept. Aus einem Artikel des diplomatischen Berichterstatters desDaily Tclegrarh" über die Londoner Juristen­konferenz wurde in der deutschen Presse die Mitteilung wiedergegeben, daß man die Hoff­nung hege, bis Freitag oder Sonnabend ein genügendes Mast von llebereinstimmung zu erreichen, sodaß sich die Sachverständigen Ende der Wocke Genf bege-en könnten. Dem­gegenüber wei'-n wir noch Erkundigung an zuständiger Stelle darauf hin. dass es sich hier­bei selbstverständlich nur um eine Reise der alliierten Sachverständigen nach Genf handeln kann. Der deutsche Sachverständige, Ministe­rialdirektor Gauß, wird sich dagegen nach Be­endigung der Londoner Besprechungen, wie stets in Aussicht genommen war, sofort nach Berlin zurückbegeben. um hier persönlich Be­richt zu erstatten. Eine Verlegung oder Fort­setzung der Juristenlonserenz in Gens kommt hiernach nicht in Frage.

Eicherheitspaktkonferenz Ende September.

TU. London, 4. Sept. Nach der Times" wird die Sicherheitspaktkonfs- tenj der alliierten Minister nnd des deut­schen Außenministers Ende September in der Schweiz oder in Oberitalien statt­finden.

Radek über die französische Antwortnote an Deutschland.

Moskau, 4. Sept. DiePrawd a" bringt einen Artikel von Karl Radek über die französische Antwortnote, worin- er fest­stellt ,daß Frankreich und England die Forderung Deutschlands um Befreiung von, Maßnahmen des Völkerbundes gegen einen dritten Staat, d. h. gegen den Sowjetbund abgelehnt hätten. Sehr bezeichnend sei die Begründung dieser Ablehnung. Die Verbündeten hielten den Beitritt Deutsch­lands zum Völkerbunde als das beste Mit­tel für die Ausführung ihrer Wünsche. Weiter sagte Radek, wenn Deutschland in den Völkerbund unter den allgemeinen Be­dingungen einträte, so beweist es, daß es bereit sei, mit den westeuropäischen Kapi­talisten Hand in Hand zu gehen. Falls aber Deutschland die Forderung stelle, es von der Rolle eines Gehilfen im Kampfe der Entente gegen den Sowjetbund zu be­freien, so bedeute dies, daß der deutsche Staat auf zwei Stühlen sitzen möchte. Die Note bedeute einen großen Schritt in der Bildung der Einheitsfront Frankreichs und Erkglands in der Frage des Garantie Vertrags. Das wichtigste in der französi­schen Antwort sei der Vorschlag zur Ent­sendung eines deutschen Vertreters zu den Juristenbesprcchungen. Die Schnelligkeit, mit der die deutsche Regierung die franzö­sische Note beantwortet habe, beweise, daß sie bereit sei, ins Wasser zu springen. Darum", sagt Radek,darf man annehmen, daß der Garantiepakt zustande kommen wird."

Wnijchtt Werfall

auf deulfche Spinnten

TU. Marienburg, 4. Sept. An einem der letzten Tage haben Polen in dem Dorfe Honigfelde (Kreis S t u h mj mehrere aus Polen ausgewie- stne Optanten überfallen und mit Stöcken, Bierflaschen pnd Latten geschla- ssen. Zum Schlug stachen die Polen mit Messern auf die Deutschen ein, wobei einem jungen Manne namens Blank der Knochen eines Armes vollständig zer­trümmert wurde. Ein anderer Deutscher wurde zu Boden geworfen, worauf drei Polen auf ihn hieben und mit ihren Messern auf ihn einstachen. Unter Auf­wendung aller Kräfte gelang es dem Schwerverletzten, den Polen zu entkom- wen. Fr wurde in ein Krankenhaus ge- bracht. Seiu Zustand ist hoffnungslos.

TU. Rewyork, 4. Sept. Bisher hat dieShenandoah"-Katastrophe 1 5 T o - d e s o p f e r und 16 Verwundete ge­fordert. Außer dem Kommandanten Lansdowne konnten nur wenige Lei­chen infolge der furchtbaren Verstümme- lurch recognosziert werden. Es steht fest, daß für das Unglück niemand von der Be­satzung verantwortlich gemacht werden kann auch nicht der Kommandant Wc n e r- bachcr, der Konstrukteur des Luft­schiffes. das nach seiner Meinung vor dem Aufstieg in vollkommener Ordnung war. Bisher hat das Luftschiff auch die schwer­sten Wetterproben gut überstehen können. Noch im letzten Januar, wo dieS He­nau d o a h" vom Ankermast losgerissen wurde und in das stürmischste Wetter ge­trieben worden war, hatte das Schiff den unfreiwilligen Flug gut überstanden und seinen Konstrukteur von seiner Wetter- tüchtigkeit überzeugt. Kommandant Lans­downe galt als einer der fähig st en Luftschisführer und man kann ihm kaum die Schuld am Unglück zuschreiben. Mit Wcpcrbacher stimmen auch die amtlichen Kreise überein. Nur eine gewisse Bedeu­tung wird der Tatsache beigemessen, daß im Januar dieShenandoah" von einem deutschen Kapitän Heinen vor einem Unglück bewahrt worden war und daß diesmal kein Deutscher an Bord war. Nach Aussagen eines Ueberlebenden, des Leutnants Thomas Henley, wurde das Luftschiff gerade am Kiel vom Sturme er­faßt, sodaß das Luftschiff sofort ein Spiel­ball des Windes wurde, da die Motors aüssetzten und der erste Bruch am Luft­schiff bemerkbar wurde. Jedoch wurde das Luftschiff noch acht Meilen weiter getrie­ben, ehe es vom Wind vollständig zerbro­chen wurde. Daß bei dem Unglück noch 30 Personen gerettet werden konnten, er­scheint Leutnant Henley ein Wunder. Nach Aussagen des Kommandanten Rosem- d a h l hätte der Sturm das Luftschiff in 2500 Fuß Höhe erfaßt und auf 7000 Fuß hinausgetrieben. Zwei heftige Stürze hät­ten das Luftschiff gerade in der Mitte, wo die Kabinen lagen, nach unten gedrückt.

Die Ueberlebenden derShenandoah" machen zur Katastrophe des Luftschiffs noch folgende nähere Angaben:

Als das Luftschiff sich zwischen Whecling und Zaneswille im Staate Ohio befand, brach plötzlich ein heftiger Sturm in nörd­licher Richtung aus. DieShenandoah" gab abends 9 Uhr die letzte drahtlose Nach­richt, daß sie während des Sturmes ihren Flug fortsetzen werde und daß das Schiff sich in tadellosem Zustande befände. In der Nacht liefen dann Informationen aus Cutnberland ein, daß das Luftschiff über der Stadt kreise und im Scheine der Blitze gesichtet wurde.

Kurz darauf wurde festgestellt, daß das Luftschiff niederging und in einem Korn­feld landete. Das Luftschiff kam durch einen starken Stoß zu Boden, wo es sofort stark beschädigt wurde. Bei der Landung wurden zwei Mann der Besatzung zu Tode gequetscht und mehrere verwundet. Der unverletzt gebliebene Teil der Besatzung erhielt Befehl, die beschädigten Teile des Schiffes an Tauen festzuhalten. Als aber der Sturm die Ueberrcste des Schiffes samt der Besatzung fortzureißen drohte, gab der Führer Landsdowne die Erlaub­nis loszulasien, worauf der Sturm das Luftschiff entführte. Bald darauf riß ein Blitzstrahl das Schiff in vier Teile ausein­ander, wobei mehrere Mann der Be­satzung getötet wurden. Einzelne Teile des geborstenen Luftkreuzers wurden wie Freiballone vom Sturm 25 Km. weit fort­getrieben. Mehrere Angehörige der Be­satzung versuchten, sich an Tauen und Pfei­lern des Gerippes anzuklammern, die Ge­walt des Sturmes war jedoch so groß, daß mehrere dieser Taue losgerissrn wurden und die daranhängenden Leute in die

Tiefe stürzten. Der Hintere Teil des Luft­schiffes kam später in der Nähe von Ada nieder. Die Mannschaften, dw sich hier aufgchaltcu hatten, wurden fast sämtlich gerettet.

Oberst Hall, der sich als Vertreter der amerikanischen Armee an Bord des verun­glückten Luftschiffes befand, berichtet, daß das Luftschiff, das in etwa 1800 Meter Höhe in westlicher Richtung flog, plötzlich vom Sturm in eine Höhe von etwa 1800 Metern gerisien wurde. Durch Oeffnen der Ventile gelang es, das Schiff wieder etwas zu senken, das nunmehr mit einer Stundengefchwindigkeit von 50 Meilen vor dem Winde flog. Plötzlich wurde es vom Sturm geknickt und zerbrach in drei Teile- Sämtliche Teile wurden beim Landen voll­kommen zertrümmert.

Newyork, 4. Sept. (111.) Tie Witwe des verstorbenen Kommandanten, Margaret Lansdown .erzählt, daß ihr Mann in der Gegend von Ohio Sturm befürchtete und dies dem Marineamt mitgeteilt habe. .Der Ma- rincsekrctär Wilbur habe es jedoch abge- lehnt, den Flug aufzugebcn. Miß Lansdown sagt, daß politische Gründe das Marineamt zu diesem Entschluß bewogen hätten. Obwohl ihr Mann in Betracht gezogen habe, daßS h e- nandoah" das sicherste Luftschiff der Welt sei, habe er bezweifelt, daß. es einem solchen Sturm, wie sie in der Gegend von Ohio üblich fipb. stand halten könnte. Er sechst habe die Furchtbarkeit dieser Stürme gekannt, we'l er aus Ohio gebürtig sei. Der Marinesekretär Wilbur bestreitet, daß er an dem Unglück schul­dig sei. Da Marineministerwm ist sofort, zur Untersuchung der Katastrophe zusammepge- treten.. Henry Ford hätte beabsichtigt, einen Flug mit derShenandoah" zu unternehmen Kerne Entmutigung in der amerikanischen

Luftschiffahrt.

Rewhor?, 4. Sept. Admiral Mogfett, der Leiter des amerikanischen Flugwesens, er­klärte, baß das furchtbare Unglück die Ent­wicklung des Luftschiffbaues nicht aufhalten würde. So sehr auch die Trauer bei den Familien der Opfer weilen muß, so würde sie aber nicht das Volk für die höheren Auf­gaben entmutigen, für die die Toten der ..Shenandoah" ihr Leben gelassen haben. Die Beherrschung der Luft bedeutet den Fort­schritt der Rationen. Leutnant Whittle von der Luftschiffhalle Lakehurst erklärte, daß dieShenandoah" den Flughafen mit 1 100 000 Kubikfuß Helium in Ordnung ver­lassen hätte. DerLos Angelos" werde wahrscheinlich nicht mehr lange fliegen können, da das gefamte Helium in den Bereinigten Staaten für dieShenandoah" verwandt wor­den wäre. Die Gerüchte, daß der Luftschiff- Hafen geschlossen werden soll, werden amtlich dementiert. Auch von einem Berkaus der Los Angelos" an Wirtschaftskrise könne keine Rede sein.

SieLos Angeles" als Ersatz

New Bork, 4. Sept. (TU.) Anläßlich der Sbenandoab"-Tragödie beabsichtigt Präsident Coolidgc bei Deutschland um die Erlaubnis einzukommen^ das LuftschiffLos Angelos" als Kriegswaffe zu gebraüchen. Bekanntlich hatte Deutschland seiner Zeit bei der Aus­lieferung des L. Z. 126 die Forderung gestellt, das Luftschiff nur als friedliches Verkehrs­mittel zu gebrauchen. Falls Amerika die Er­laubnis nicht bekommen sollte, so würde es zur Zeit über kein einziges Kriegsluftschiff verfügen.

No^ einer anderen Meldung erklärte der Staatssekretär des Marinedepartements aller­dings, das Unglück würde zu keiner Aenderung der Einstellung des Departements gegen­über dem LuftkreuzerLos Angelos" führen, da dieser zu militärischen Zwecken nicht zu verwenden ist. Es werde jedoch angenommen, daß man dieLos Angeles" in beschränktem Maße zu den bevorstehenden militärischen Operationen heranziehen wird.

Das Beileid der Reichsregiernng.

N e w y o r k, 4. Sept. (TU.) Anläßlich der Katastrophe derShenandoah" stattete der deutsche Botschafter v. Maltzahn dem Prä­sidenten C o o l i d g e einen Besuch ab, um ihm das Beileid der Reichsregierung auszusprechen.

AHeiwoMW WM

Reden, die nicht gehalten werden, können oft sehr lehrreich sein. Der Reichstags­präsident L ö b e hatte vor wenigen Tagen erst m Wien bei der gewaltigen Kundgebung für den Anschluß Oesterreichs an Deutschland das Recht der Selbstbestimmung für unser« Brüder mit erfreulicher Entschiedenheit ge­fordert und war nun, auf die persönliche Ein­ladung Herriots hin, nach Paris ge­fahren, um in einer sorgfältig ausgearbeiteten Rede die Inangriffnahme der allgemeinen Abrüstung allen FriedensfreuWden zu em­pfehlen. Die Friedensfreunde m Frankreich waren jedoch von der Zweckmäßigkeit dieser Aussührungen nicht überzeugt und unter­sagten Herrn Löbe die geplante Ansprache, worauf sich dieser, mit samt der deutschen Delegation resigniert zurückzog, um sich seine weitere Stellungnahme vorzubehalten, Herr Löbe hat also Gelegenheit gehabt, sich davon zu überzeugen, daß in Frankreich keine Knüppelgarde bereitsteht, um ausländischen Rednern eine Propaganda zu ermöglichen, die mit dem eigenen Staatsinteresse unvereinbar ist. Und das war nach Auffassung der fran­zösischen Regierung und der französischen Friedensfreunde bei dieser Abrüstuügspropa- ganda der Fall, in einem Augenblick nament­lich, da man die Söhne Frankreichs infolge der unbequemen kommunistischen Propaganda ohnehin schon sehr wenig begeistert findet, der granüe Nation zu neuen Triumpfen in marokkanischen Gefilden zu verhelfen, ehe die Regenperivde das einer so herrlichen Ration würdige Offensivtempo zu beeinträchtigen droht.

Diese Offensive hat es überhaupt an sich. Man kann nicht gerade behaupten, daß sie ungenügend vorbereitet wäre. Im Gegen­teil wenn auf jede Konferenz, die zwischen französischen und spanischen Generalen über die einzuschlagenden Operationsmethoden ge­pflogen wurde, ein Hundert toter Rifkabh'en käme, dann müßte es mit der Herrlichkeit 2lbd el Krims so ziemlich am Ende sein. So­gar Primo de Rivera, der von der stolzen Höhe eines Diktators ä la Mussolini so völ­lig aus die Stufe eines Durchschnittsgenerals herabgestiegen ist, hat sich noch einmal in die Brust geworfen und demBolschewisten" Abd el Krim Tod und Verderben geschworen. Aber es ist diesem Herrn der Berge offenbar nicht so leicht beizukommen, weder zu Waffe« noch zu Lande, und man weih anscheinend nicht recht, wo man ihn fassen soll. Für Spanien ist das Ausbleiben militärischer Er­folge nicht einmal ungünstig. AnPrestige" hat es kaum noch etwas zu verlieren, das Ge­biet aber ist ihm durch das Tangerabkommen und Englands Interesse gesichert. Für Frankreich dagegen ist die Verzögerung einer Entscheidung um so bedenklicher, als Ma­rokko nicht der einzige Schauplatz reicher Sorge geblieben ist.

Auch in Syrien liegen die Dinge anders und schwieriger, als sie die Havas- Agentur zu schildern pflegt. Zunächst scheint man auch hier, wie in Marokko, der öffent­lichen Empörung ein geeignetes Opfer bringen zu müssen. Dort Liautheh, hier Sarrail. Aber der Wechsel im Oberkommando allein tut es nicht. Man benötigt Truppen. And kann sie nicht entbehren, weder in Marokko noch in der Heimat. Der Rutzmeher aus der Aufstandsbewegung der Drusen möchte England sein.

Die Frage, die die gegentoärtige Völ­kerbundstagung in Genf beherrscht und beherrschen wird, ist der Kampf um Mosjul. Aus den Reden, die darum ge­halten werben, wird man wenig Schlüsse ziehen können. Rur aus dem Auftreten des türkischen Ministers lernen, was Rück­grad besitzen heiht, selbst, wenn man der Ver­treter einer besiegten Ration ist. 2m übrigen wird sich hinter den Kulissen ein Tausch­geschäft vollziehen, das allen Völkerbunds­idealen Hohn spricht. England will auf Mossul nicht verzichten und wird voraussich- lich der Regierung in Angora den Teil Syriens als Entschädigung anbieten, in dem ausgerechnet zur richtigen Zeit die Erhebung gegen Frankreich ausgebrochen ist. Es ist fraglich, ob diesmal das freundschaftliche Ein­treten der französischen Presse für die Türkei dieses Geschäft verhindern wird. So wenig wie Herr Löbe in Paris werden die Beobach­ter der Genfer Verhandlungen gesteigertes Vertrauen zu Friedenskongressen und Völker- bundsbeschlüssen gewinnen können.

Auch der deutsche Vertreter bei der Ju­ristenkonferenz in London wird dar­über zu wachen haben, dah sich bei der ju­ristischen 'Formulierung des Paktentwurfes keine Wendungen einschleichen, deren Ausle­gung dem Wohlwollen der Vertragspartner Vorbehalten bleibt. Die bisher gebotenen