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und Leben in Verwirklichung sehen. Mit die­sen Wünschen und Hoffnungen erkläre ich di­ökumenische Konferenz» für praktisches Christen­tum eröffnet."

Nach der Eröffnung der Weltkonferenz durch den König von Schweden nahmen die Ver­treter der verschiedenen Sektionen das Wort. Für die europäische Sektion sprach der Präsi­dent des Deutsch-Evangelischen Kirchenaus­schusses Dr. Kapler. Der Redner bezeich­nete die Begrüßung durch den König als -in hohes Svmbol der Wertschätzung, die das Kö­nigliche Haus, die Kirche und das Volk Schwe­den der Weltkonferenz rntgegenbrächten und fuhr dann fort:Wir alle stehen bei.der Eröffnung der Weltkonserenz für praktisches Christentum unter dem Eindruck eines Ereig­nisses von hoher kirchengeschichtlicher Bedeu­tung. Wenn in Nicäa die Völker um die be­griffsmäßige Fassung des Christenglaubens rangen, wollen toir heute den christlichen Glau­bensinhalt auswerten für die Lösung der gro­ßen Probleme, die das Gemein,chastsleben der Menschen in Staat und Gesellschaft darbictrt. Wir wollen, daß unser christliche Glauben nicht als ehrwürdige Religme im R-l>auienschrciN aufbewahrt wird, sondern daß. unser Glauben sich als beständige Kraft auSw:rke ttn gemein­schaftlichen Leben der Menschen und Volker. Der unermeßlichen Schwierigkeiten unseres Werkes sind wir uns völlig . bewußt. Wir vergessen gewiß nicht die zahlreichen und weit- gehenden Unterschiede in der Ausprägung, Ke der christliche (Alnudensrnhult bet Zahlreichen Kirchengemeinschaften der Erde gesunden hat. Aber wir sind der Zuversicht, daß der.gemein­same Besitz der christlichen Kirch: groß ösnug ist, um sich auf gemeinsamem Wege die Hand zu reichen."

Der Reichskanzler reist nicht nach Stockholm.

Berlin, 19. Aua. (SU.) Reichskanzler Dr Luther hat seine Absicht, an der Welt­konferenz in Stockholm teilzunehmen und dort eine Rede zu halten, wegen der Entwick­lung der politischen Lage aufgeben müssen. Das Manuskript seiner Rede ist dem Bischof Soederblom zugegangen, der es dort verlesen wird.

ffctMftifffen MußenS für den gewerblichen MUstlftmst

Eröffnung -er StMslmer Welttsnfmnr

Begrüßungsrede des Königs von Schweden

Keine Beteiligung Amerikas an der StwerheitSfrage

l Daris. 19. Aug. (TU.) Eine halb- amtliche Washingtoner Erklärung stellt fest, M) die Unterredungen des amerikanischen Botschafters in London, Houghton, mit Bri- Did und Chamberlain zu dem falschen Ge-^ sticht von einer Beteiligung der Bereinigten Staaten am Sicherungspakt Anlaß gegeben haben. Eine solche Bermutung 1 sei durch Mts gerechtfertigt. Die Bereinigten Staaten KtDdtfen keine Einladung zu einer Konferenz. 6ic würden eine solche wahrscheinlich auch nicht annehmen. Die amerikanische Aeaie- wna verfolge alle Borgänge, die der Be­stickung Europas dienen. Sie stehe nach wie vor auf dem Standpunkt, daß die Sicher­heitsfrage nur die europäischen Mächte angehe.

Frankreichs Antwort bereits in den Händen der Berliner französtschen Botschaft

i Paris, 19. Aug. (TU.) Eine halbamtliche Mitteilung besagt, daß die französische Ant­wort auf die deutsche Rote vom 20. Juli sich bereits in den Händen der Berliner französi­schen Botschaft befindet und der Reichsregie- wng sofort überreicht werden wird, wenn in Paris die Antworten der belgischen und ita­lienischen Regierung eingetroffen sind. Wahr­scheinlich wird das französische Schriftstück heute nachmittag in der Wilhelmstratze über­geben werden, da Mussolini seine Auslassung bereits gestern früh der französischen Bot­schaft in Rom übermittelt hat und dir bel­gische Zustimmung für heute vormittag in Paris erwartet wird.

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Das Schuldenvnblem

Paris, 19. Aug. (TH.) 3m Hinblick aus die am kommenden Montag mit E aill aux beginnenden französisch-englischen Schul- denverhandkungen schreibt die ^Financial Times", daß das bisherige Angebot ärant- reichs ungenügend fei. England breche unter seiner Steuerlast zusammen. Man wisse ganz genau, daß Frankreich, wenn es seine Schul­den an die Alliierten bezahlen solle, sich immer als arm hinftelle, dagegen habe es aber immer Geld, um seine östlichen Alliier« ten zu unterstützen, ebenso ein großes stehen­des Heer zu unterhalten und in Marokko lKrieg zu führen. Wenn Frankreich die Politik der Sparsamkeit, die es immer predige, einmal in die Tat umsetzen wolle, so würde es seine Schulden auch bezahlen können, ohne an die deutschen Reparationen gebunden zu smn. England wolle gewiß nicht' Frankreich eme Last aufbürden, aber es habe das Recht, auf die Zahlungen )u drängen, wenn Frank­reich sich immer wieder in neue Ausgaben stürze. Wenn Caillaux nach London komme, muffe er sich darüber klar sein, daß es höchste Zeit für Frankreich geworden sei. mit der Rückzahlung seiner Schulden zu beginnen.

.Daily News" schreiben: Caillaux wird nach London kommen mit gewissen Illusfi- onen. Er muß wissen, daß England jedes ungenügende Angebot strikte ablehnen wird. Man erwartet von Caillaux »den Vorschlag eines Gentleman".

Stockholm, 19. Aug. (TU.) Heute wurde die Weltkonferenz für praktisches Christentum nach einem Festgottesdienst in der Stockholmer Kathedrale durch König Gustav von Schweden im Königlichen Schlosse eröffnet. Nach ern- führenden Worten des Erzbischofs von Upsala, Dr. Soederblom, hielt der König fol­gende Ansprache:

Ew. Heiligkeit! Meine Damen und Herren! Mit großer Freude heiße ich Sie ,die Vertreter der Kirchen tu der alten und neuen Welt, des orthodoxen und evangelischen Christentums, in Schluckens Hauptstadt willkommen. Sechzehn Jahrhunderte find seit dem Konzil von Nrcaa verflossen. Die jetzt hier nach mehr a'ä An­derthalb Jahrtausenden tagend: Versammlung hat keine weniger wichtigen Aufgaben. Sie s^ll angesichts der dringenden Fragen unserer Zeit, deren Lösungen der bewußten und ge­meinsamen Bemühungen aller Kräfte bedür­fen, .versuchen, es klar herauszustellen, was das Christentum tun kann und tun ivll. So­ziale Fragen und internationale Probleme be­schäftigen beständig . diejenigen, denen die Gesetzgebung und die Regierung bet den verschiedenen Völkern anvertraut sind. Aber selbst, wenn sie gute Gesetze geben, bedeutet das nicht, daß sie wirklich ihr Zrel erreicht haben. Denn Gesetze und Verfügungen bleiben mehr oder minder wirkungslos, solange fee nicht in den Herzen der Menschen auf echten -ulen und auf eine Gesinnung gegründet sind, die Liebe und Gerechtigkeit über sich selbst stellt. So müssen wir in die Herzen der Menschen den Grund für Frieden und gegemeckges Ver- irauen in die Gesellschaft und zwuch-n den Völkern legen. Ich möchte mnne besten Wun­sche für ein gutes glückliches Ergebnes ^hres Werkes aussprechen. Möge cs Ihnen wahrend Ihrer Verhandlungen in Stockholm gegeben sein, deutlicher als bisher den Weg zu gehen, den die Kirche zu gehen hat, um den Geftt Christi in unserer gegenwärtigen, von Unruhe und Streit zerrissenen Welt zur Herrschaft zu bringen. Noch nichtiger ist es, day durch Ihre Zusammenkunft hier die Kirchen einander näher gebracht werden. Nichts dient mehr der Einigkeit, als daß Männer, ^scelt von hohen Idealen, mit aufopferndem Eifer ihr Denken

Ist M Sen MM» MmMwn in» KreiStaM

Berlin. 19. Aug. (TU.) Der amtliche preußische Pressedienst teilt mit: Es be­sieht keine sichere Aussicht, daß der Entwurf eines Provinziallandtao- und Kreistaggesehes noch so rechtzeitig verabschiedet werden wird, daß die Reuwahlen zu den Provinzialland­tagen und Kreistagen, bei denen die Wahl- zeit der Abgeordneten nach dem Gesetz vom 9. Juni 1925 am 1. November d. 3s. ab- läuft, rechtzeitig vor diesem Tag. aufgrund des neuen Gesetzes wird stattfinden können. Unter diesen Umständen scheint es geboten, die Reuwahlen noch vor dem 1. November ds. Js. und zwar aufgrund des Gesetzes dvm 3. Dezember 192Ö vornehmen zu lassen. Aufgrund bes § 1 dieses Gesetzes hat das Etaatsministerium deshalb beschlossen, daß (Sonntag, den 25. Oktober ds. 3s. die Reuwahlen zu den Vrovinziallandtagen der Provinz Ostpreußen, Brandenburg. Pom- Sern. Grenzmark, Posen, Westpreußen. Rte- derschlesien, ' Sachsen, Schleswig - Holstetn, Hannover, Westfalen und der Rheinprovinz, sowie zu den Kommunallandtagen der De- zirksverbände Kassel und Wiesbaden statt- zufinden haben. 3n einem Runderlaß des Ministeriums des 3nnern werden demnächst die Landräte derjenigen Kreise, in denen Neuwahlen zum Kreistag stattzufinden haben, Angewiesen werden, die Kreisausschüsse zu veranlassen, gemäß § 14 des Gesetzes vom

Dezember .1920 die Neuwahlen zu den Kreistagen auf den gleichen Tag anberaumen M lassen, damit die Wahlen zu den Pro- dinziallandtazen und zu den Kreistagen in Verbindung miteinander vollzogen werden linnen. ...

Wna ietrrl feto Mm

Paris, 19. Aug. (TA.) Nach einer Havasmeldung aus Kanton haben dte chtne- sischen Behörden folgende neue Beiordnung zur Regelung der. internattona- len Schiffahrt erlassen: ... ,

1. Dampfer jeder Rattonalttat, englische und japanische ausgenommen, ha­ben das Recht jeden Hafen anzulaufen, mtl Ausnahme von Hongkong. .

2. Sofort nach Einlaufen tn den Hafen werden die Dampfer durch die K o m» missare des .Antiimpertaltstt- scheu Berbandes" einer Durchfu- chungunterzogen. , , .

3. Die Ausfuhr von Rohstoffen aus dem 3nnetn des Landes ist verboten.

Man glaubt zu wissen, daß der 6 r 111 Ich e Generalkonsul bei der chinesischen Re- gierung. schriftlich anfragte, ob die vorstehende Bestimmung offiziell sei. »Sie bedeutet, so schrieb der Generalkonsul,eine grobe Verletzung der kraft der bestehenden Ver­träge den ausländischen Mächten übertra­genen Rechte und kommt einer Kriegs- erklärung gleich."

Die Mitglieder des diplomatischen Korps beschäftigten sich gestern , im Laufe einer Sitzung mit der Schanghaier Angelegenheit. 3apan sprach sich für die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit China aus und ebenso für die Besprechung der damit zusammen­hängenden Fragen, wie gemischte Handels­kammern, Vertretung Chinas un Verwal­tungsrat, *unb zwar selbst für den Soll, daß man die Sorge für die Feststellung der Derantwortlichkeit an den Ereignissen des 30. Mai der gerichtlichen Antersuchungs- kommission über lassen sollte. 'London, 19 Aug. Zu der Behandlung der Mossulfrage bei der Völkerbundstagung erfährt der diplomatische Korrespondent des Daily Telegraph", daß die türkffche Dele­gation in Eens den Versuch machen wird, nicht nur die Rückgabe Mossuls an die Türkei zu verlangen, sondern auch eine grundsätzliche Aussprache über das Mandatssystem des Völ­kerbundes herbeizuführen. Der Korrespondent^ vermutet, daß die Türkei hierbei von anderen Länderst unterstützt werde. . .....

RückstchlSstst Ausweisung tet Optanten

Srabskis Rückzug vor den Hetzern. \

Warschau, 19. Aug. MintsterpräsiB deut Grabski empfing gestern Vertreter ded' Rechtsparteien, die an ihn in der vorigen Woche die Frage richteten:Wie kam der Innenminister dazu/ die Wojewoden von Posen und Pomerellen telegraphisch zu be­auftragen, die Ausweisungen der deutschen Optanten einzustellen?" Er beruhigte die Abordnung und erklärte, daß der Innen­minister diese Telegramme tatsächlich ab­geschickt habe. Er habe jedoch nur be­absichtigt, Zeit zu gewinnen, um sich ge­nauer über die Zahl der noch in Polen ver­bliebenen deutschen Optanten und über ihre Zugehörigkeit zu den verschiedenen Kate­gorien zu unterrichten Nach der Erledi­gung der technischen Arbeiten würden die noch verbliebenen Optanten unter allen Umständen und unverzüglich Polen ver­lassen müssen. Da zu erwarten sei, daß auch Deutschland daraufhin die polnischen Optanten abschicken werde, habe das Mini» sterium alle Maßnahmen zur Aufnahme der Optanten getroffen und zu meiern Zwecke zwei Millionen Zloty zur Verfügung gestellt

Ser syrische Ausstand

London, 19. Aug. Times berichtet au» Jerusalem: Die Verhandlungen zwischen den Franzosen und den ausländischen DriSsen- stämmen haben zu der Aufhebung der Be­lagerung der Zitadelle von Sueida geführt, wo eine französische Garnison von etwa 200 Mann meistens algerische Truppen feit Be­ginn des Monats eingeschlossen waren. Ais Vorbedingung für alle Verhandlungen for­derten die Führer des Atrafchstammes, di« den Aufstand leiten, die Freilassung ihrer, von den Franzosen gefangen gehaltenen Stammeshäuptlinge. General Sarrail gab hierauf acht von diesen die Freiheit zurück. Nach ihrer Freilassung gaben die Drusen die Belagerung der Zitadelle von Sueida auf. Die belagerten Truppen begaben sich nach Damaskus und wurden durch andere Truppen ersetzt. Wie berichtet wird, fordert General Sarrail Entschädigungen für di« Familien der getöteten französischen Soldaten und beabsichtigt die Garnison von Sueida zu verstärken. Hauptmann Carbillet ist des Gouverneurpostens von Djebel Drus enthoben. Die Drusen behaupten, das strenge Vorgehen des Hauptmanns Carbillet sei eine der Hauptursachen des Aufstandes. WieTimes weiter berichten, wird ein ernster Zusammen­stoß zwischen Drusen und Christen in Sah» naha gemeldet. Zahlreiche Personen seien dabei getötet worden. Französische Truppen wurden nach dem Schauplatz der Anruhen entsandt und zahlreiche Verhaftungen vor­genommen.

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| IonntrSlas, Ll 20. August 1925

^»berh-ssische Zeitung" er- !Ljnt sechsmal wöchentlich. Be- «-sprcis monatlich 2 GM. auS- Zustellungsgebühr, durch «cf{2.25 GM.Für etwa infolge Maschinen defekt- oder Lentatet Ereignisse ausfallend« ^EN-rn wird kein Ersatz ge- rXt Verlag v.Dr. §. Hiheroth. Md der Univ.-Buchdruckerei b. 27 Aug. Kock- Markt 21/23. -^.sprccher: Nr. 55.«. Nr. 666. Ufcheckkonto: Amt Frankfurt . Mr. 5015. Sprechzeit wt Redaktion von 1011 und »/,il Uhr.

Berlin, 19. Aug. Nachdem Preußische Landtag die Bereitstellung Ritteln zur Behebung der Kreditnot «-werblichen Mittelstandes beschlossen sind nach einer amtlichen Mitteilung von der preußischen Staatsbank 22 Millionen Stark zur Verfügung gestellt worden, die über preußische Zentralgenossenschaftskasse, die Dresdner Bank (Genossenschaftsabtel- lung) die Giro-Zentrale und die LandeS- dankzentrale dem Handwerk, dem Einzel­handel den Konsumgenossenschaften und sonstigen Warengenossenschaften zugelettet werden Die Kredite sollen auf geschäft­licher Grundlage in der Regel gegen Wech­sel begeben werden, bereit Laufzeit ein hal­bes Jahr beträgt und deren Prolongation

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in Aussicht genommen ist. Im allgemei­nen sollen im Einzelfalle nicht mehr als 1000 Mark gegeben werden. Der Hochst- zinssatz für den letzten Kreditnehmer wird nicht mehr als drei Prozent über dem ft- weiliqen Reichsbankdiskont betragen. Nach­dem bereits vom Reich für den gleichen Zweck erhebliche Beträge verfügbar ge­macht worden sind, dürfte angenommen werden, daß 'nunmehr dem dringendsten Kreditbedürsnis abgeholfen werden kann.

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Ae belglich umerikunIWn SKuldeiwtthMluugeu

London, 19. Aug. (TU.) Die belgisch- amerikanischen Schuldenfundierungsverhand- TUnaen sind gestern abend abgeschloffen worden. Belgien wirb 171 Millionen Dollar, die es während des Krieges geliehen bat, ohne Zin­sen in einem Zeitraum von 62 Jahren zuruck- scfilcn Auch die Rückzahlung der nach dem Waffenstillstand geliehenen 246 Millionen T-oHar soll auf einen Zeitraum von 62 Jahren »erteilt werden. Der Zinsfuß ist auf Prozent festgesetzt worden. Die Abmachungen haben die Bestätigung vom Präsidenten Coolidge und warte lediglich auf die Rati­fikation des amerikanischen Kongresses. Der Sekretär des amerikanischen Schatzamtes Mellon erklärte gestern, daß diese Bedingun­gen keineVerhandlungrbasis für Frankreich und Italien bilden könnten. Die Schulden dieser Länder müßten mit Rücksicht auf ihre Zahlungsunfähigkeit geprüft und erörtert werden.

Schweres 'Schiffsunglück in Amerika.

Rewyork, 19. Aug. (TU.) Auf einem Ausflugsdampfer, der mit 700 Personen be­setzt war, ereignete sich infolge einer Kesiel- erplosion bei Newport ein schweres Unglück. Sechs Personen wurden durch die Explosion getötet und fünfzig verletzt.

Tschangtfolin lebt.

Peking, 19. Aug. Das Gerücht vom Tode des Generals Tschangtsolin wird offi­ziell in Abrede gestellt.