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nehmen und die Besatzung in den besetzten Tebieten so herabzusetzen, wie es die Woh- rungsoerhältnisse und auch die Bestimmungen des Versailler Vertrages erfordern.

Re Raniver der javmischeii Mfceflelte

> -um Ausdruck bringen , im Geiste des abzuschlie- S i ch e r h e i t s p a k t e s auch - - e der Bevölkerung

ebiete Rücksicht zu

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Marburg a. 8*

»er rmzetgruprri« beträgt für 6w lOgespalt. ZeilenmÄimeter 0.08 Sei«« Barcmzeigm V.OLSZL, amtliche und aus­wärtig- Anzrig« 0.10 EM. Sei schwierigem Satz sowie bei Platz-

Vorschrift SO«/, Aufschlag. Sammelanzeigen 100°/« Auf- V

-schlag. Reklame« der MM«.

0,40 EM. Jeder Rabatt gllt als Barrabatt. Ziel 5 Lage. Belege werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und, Zusendung der Angebote. Er-'

Mungsort Marburg.

1 Goldmark V«.,Dollar. .

Unsre letzten Mitteilungen über die Echwie- | rigkeiten, in denen sich seit geraumer Zeit I der Stinneskonzern befindet, haben inzwischen I eine neue Bestätigung durch eine Nachricht ge­funden. die in Industrie- und Handelskreisen I das größte Aufsehen erregt hat. Das Stützungskonsortium der Banken, das die Sa­nierung des Konzerns übernommen hat, hat der Aktiengesellschaft für Auto- b i I b a u (Aga), dem Kernstück der Edmund Stinnesfchen Unternehmungen, den Kredit ge­sperrt, so daß das Unternehmen mit seinen Lohnzahlungen in die größten Schwierigkeiten gekommen ist. Tatsache ist, daß am Freitag | die Aga ihre Lohnzahlungen nicht vornehmen konnte. Edmund Stinnes hat sich darauf mit einem Notschrei an die preußische Staats- I regierung gewandt und um Einräumung eines 3-Millionen-Kredites ersucht. Die Berhand» lungen hierüber schweben noch. Das Außer- I gewöhnliche der Situation- wird noch durch einen weiteren Schritt Edmund Stinnes' grell beleuchtet, den er am kommenden Sonnabend vormittag unternommen hat. Da an diesem I Tage noch nicht feststand, welchen Erfolg die Kreditverhandlungen haben würden, entschloß sich Dr. Stinnes, die Hälfte seines Aktien- I besitzes an Aga-Aktien seinen Arbeitern I zu schenken. Edmund Stinnes lieh den Betriebsrat der Agawerke kommen und er­öffnete ihm, daß von heute ab die Ar» Leiterschaft 2 Millionen Aga-Aktien besitze. 3n welcher Form die Verwaltung dieser Ak­tien vorgenommen wird, steht noch nicht fest. Man geht wohl nicht fehl, wenn man an­nimmt, daß Edmund Stinnes mit diesem Schritt nur den Zweck verfolgt, die Oeffent- lichkeit auf die Vorgänge bei den Aga- Werken hinzulenken und das Staatsin­teresse an der Gesellschaft wachzurufen. | Jedenfalls zeigen die Vorgänge, in welch außerordentlich schwieriger Situation sich der noch vor kurzem so angesehene Stinneskon­zern befindet.

Den Entschluß von Dr. Edmund Stmnes. die Hälfte seines Aktienbesitzes an der Aga. der Arbeiterschaft zu vermachen, nennt der Vorwärts in einer abfälligen Kritik einen Notwehr- und Reklameakt. 2n der Sorge, daß ein derartiges Gewinnbeteiligungsver­fahren auf eine Werkgemeinschaft hinausläuft, ! habe der Betriebsrat bisher zu dem Schen­kungsangebot noch keine Stellung genommen. Er werde sich bemühen, eine Form zu fin­den, in der er die Llebernahme der Aktien mit den Interessen, der gesamten Arbeiter­schaft in Einklang bringen kann. Wie das möglich ist. darüber bestehe noch keine Klar­heit, es mühte wohl vorher mit den zu­ständigen zentralen Gewerkschastsinstanzen verhandelt werden.

Berlin, 15. Aug. (TA.) Zu den Vor­gängen bei derAga" veröffentlicht Dr. Ed­mund Stinnes dem Deutschen Handels­dienst zufolge folgende Erklärung:

I Der Aktiengesellschaft für Automobilbau I fehlt zur Zeit die normale finanzielle Kräf- I tigung mit Unterstützung, nachdem durch mein I Ausscheiden aus der Firma Hugo Stinnes ihr I Pie bisherigen Finanzierungsmöglichkeiten sei- I tens der Firma Hugo Stinnes entzogen tour- I den und die ftüheren Bankverbindungen mit I einer Ausnahme die vorher vorhandene Unterstützung ablehnten und zwar wegen des Interesses derselben Banken am Hugo-Stin- nes-Stützungskonsortium. Die Führung des Danksortiums sicht auf dem Standpunkt, daß ihr die Aktiengesellschaft für Auwmobilbau, I ihre Forderungen gegen Hugo Stinnes im I Prozehwege geltend zu machen. Damit kann I man selbstverständlich keine Löhne bezahlen I und 810 000 Arbeiter- und Angestellten« I familien, die direkt oder indirekt von dem I Werke abhängen, drohen der Arbeitswsigkeit anheim zu fallen, trotzdem das Unternehmen I fast voll und weit besser beschäftigt ist als I die überwältigende Mehrzahl der deutschen I Unternehmungen gleicher und anderer Kreise. I Die bisherigen Versuche, durch Vermittlung I der Reichsregierung und der preuhischen De- I gierung die notwendige Unterstützung zu er* I halten, haben vorab noch nicht zu dem ge- I wünschten Erfolg geführt. , Rach den von I Pankseite abgegebenen Erklärungen habe ich I den Eindruck, daß die Unterstützung in erster I Linie deswegen unterbleibt, weil ich De» I sitzer der Aktienmajorität bin. So habe ich I mich entschlossen,

die Hälfte meines Aktienbesitzes ohne Gegen- I wert der Arbeiterschaft des Werkes zu übet- l ' eignen.

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Besetzte Gebiete und Sicherheitspakt.

RerveWt in Rarickau

Keine Einstellung der Ovtantenansweisnngen.

Berlin, 15. Aug. Nachrichten aus Polen lassen erkennen, daß sich dort wegen des Aus­gangs der Londoner Besprechungen eine starke Nervosität zeigt und das man befürchtet, Frankreich könnte in seinen Vereinbarungen mit England sich etwas mehr von seinem pol­nischen Verbündeten zurückziehen. Besonders stark betont werden in der polnischen Presie Meldungen ihrer Pariser Vertreter, wonach Frankreich aus das Durchmarsch'recht auf Polen verzichtet habe. Darin wird eine besonders große Gefahr für Polen erblickt. In einigen Blättern werden diese Nachrichten mit Kom­mentaren versehe«, die geradezu unfreundlich« Wendungen gegen Frankreich enthalten, dem man vorwirst, daß es auf Kosten der östlichen Verbündeten eine herzliche Entente cordiale mit England geschlossen habe, so daß gefürchtet werden müsse, daß diese neue Entente sich auf Kosten einer Erenzrevision zu Ungunsten Po» | lens gebildet habe.

I Eine wüste Hetze hat der polnische West» I Markenverein auf Grund einer Nachricht über I eine Anweisung des polnischen Innenministers I an die Woywöden von Posen und Pomerellen I zur Einstellung der Ovtantenausweisungen in

Szene gesetzt. Wie in-Berlin an zuständiger I Stelle verlautet, wird die Nachricht über die

Einstellung der Ovtantenausweisungen nicht | bestätigt. Er wird vermutet, daß es sich ledig­lich um einen Versuchsballon des polnischen I Westmarkenvereins gehandelt habe, um Eele- I genheit Su bekommen, nochmals von Seiten 1 des Westmarkenvereins die Regierung zum | rücksichtslosesten Vorgehen gegen die Optanten I aufzufordern. Wie der polnische Minister­präsident Grabski einer Reihe von Abgeord- I neten der polnischen Rechtsparteien gestern i abend erklärte, würden die Behörden die Maß» I nahmen gegen die Optanten völlig durch» I führen. Die Wovwoden hätten entsprechende I Anweisung erhalten. Wenn dieser Abordnung I vom Ministerpräsidenten Erabski weiter er» I klärt worden fein soll, daß die polnischen Maß» I nahmen sich herleiten aus dem Vorgeben der I deutschen Behörden, so wird von zuständiger I Seite ausdrücklich festgestellt, daß keine Maß- I nahmen gegen polnische Optanten in Deutsch- I land erfolgt wären, wenn ihr nicht eine gleiche I Maßnahme in Polen vorhergegangen sei.

So stellte sich z. D. heraus, daß anscheinend | Nordstern" an die holländische Gruppe Von der Hehdt verkauft worden war, ferner auch die erst ab 1926 fällige Forderung an die Familie Stinnes in Höhe von sechs Millionen Mark. Auch weitere Werte scheinen verkauft worden zu sein. Die Dan­ken verlangen nun, da für die Ausfallburg- fchaft eine Sicherheit der gesamten der Ed* mund-Stinnesgruppe übereigneten Werte no­tig erscheint, nicht nur eine Sicherstellung der. Aga, sondern auch restlose Aufklämmg über das Schicksal der übrigen, wie es heißt, betau* hersten Werte bezw. deren Gegenwert. Nach der Entscheidung dieser Angelegenheit würden sie gegebenenfalls bereit fein, auch zu Gunsten der Aga zu intervenieren im Interesse der Erhaltung des Pfandwertes. Hinsichtlich des Statuts der Aga trifft etwa Folgendes zu: Die Verpflichtungen belaufen sich auf etwa 12 Millionen Mark, von denen etwa 7 Mil­lionen kurzfristig fein dürften. Waren und Außenstände repräsentieren demgegenüber etwa noch 91/« Millionen, wobei man berücksichtigen muh, daß ein Teil der Warenbestände aus Halbfabrikaten der Firma besteht, die im Liquidationsfalte unverkäuflich sein würden. Das von der Edmund-Stinnes- gruppe dem Konzern gegenüber beanspruchte Guthaben von einer halben Million Mark toird von der Firma Hugo Stinnes, Mühl­heim, bestritten.

ein Teil verkauft und vericheukl

dje bisher die Verwaltung bei der Umstellung auf moderne Fabrikationsmethoden bestens und voll unterstützt hatte und die daher mit die höchsten Löhne in Berlin verdimen konnte, wobei das Werk noch mit Aeberschuß arbeitete. Ich hofle, daß nachdem nunmehr eine Majorität meinerseits bei der Aktien­gesellschaft für Automobilbau nicht mehr vor- liegt, dieses Unternehmen die erforderliche! Unterstützung erhält. Um entstellenden Ge­rüchten in der Oeflentlichkeit vorzubeugen, habe ich hier zum ersten Male seit meutern Ausscheiden persönlich Stellung genommen, da es in diesem Falle nicht um Handelsunter­nehmungen, Aktienbeteiligungen und derar­tiges geht, sondern um Gedeih und Verderben eines produktiven Betriebes mit tausenden

Ar Einweihung »es Kolonial Heims in Reimar

Weimar, 15. Aug. Gestern abend fand . die Einweihung des Kolonialheims in Wei­mar unter Teilnahme von Vertretern der thü­ringischen Staatsregierung, der Stadt Weimar sowie kolonialer und militärischer Vereine und einer großen Anzahl von hervorragenden Per-

I sönlichkeiten statt. Generalmajor v. Kes­singer sprach über die deutsche Kolonial» bewegung, Qbervfarrer Dr. Schmidt über die deutsche Mrssionstätigkeit in den Kolonien. Nach Verlesung eines Telegramms des Reichs­außenministers Dr. Stresemann, in dem dieser sein Fernbleiben von der Feier entschul­digte und döm Unternehmen alles Gute wünschte, sprach Staatsrat Dr. Herfurth int Namsn der thüringischen Staatsregierung und Oberbürgermeister Dr. Müller für die Stadt Weimar. Generalmajor v. Kessinger überbrachte die Glückwünsche des Präsidenten

| der deutschen Kolonialvereine, Er», v. Seitz | und Oberstleutnant Strümvel die Glückwünsche des Kolonialkriegerbundes. An den Reichs-

von Menschen. __

gez. Dr. Edmund Stmnes.

Berlin, 15. Aug. (WTB.) Zum Fall Edmund Stinnes erfährt die .Tägliche Rund­schau von einer Grotzbankseite: Die Gläu­biger des Stinnes-Konzerns waren an das Stützungkonsortium herangetreten und haben die Tatsache beanstandet, daß aufgrund des Familien-Auseinandersetzungsvertrages Die Gruppe Edmund Stinnes mit wesentlichen Ak­tiven -unbeschädigt aus dem Stinneskonzern. ausgeschieden sei, ohne bei der jetzt notwendig webenden Liquidation beizutragen. Juri- stksch wurde die Möglichkeit festgestellt, etne Heranziehung der Edmund-Stinnes-Gruppe zu der Liquidation des Stinneskonzerrns auf dem Degreßwege aufgrund der Art der von I Evmund Stinnes vorher im Stmnes-Konzern | ausgZibten Geschäftstätigkeit herbeizufuhren. Dr. Edmund Stinnes bot nun eine Aus- fallbürgschaft an. Als Sicherheit für diese Aussallbürgschaft schienen indessen die an­gebotenen Aga-Werte nicht zu genügen.

I Bei der Diskussion der Frage der Stel­lung weiterer Sicherheiten ergab sich nun

I aber, daß die übrigen der Edmund Stm« I nes-Gruppe aus Grund des Auseinander»

I letzungsvertrages ausgehändigten SSerte

I nur noch zum Teil im Besitze von Dr. Ed­mund Stinnes waren.

Berlin, 15. Aug. Den hiesigen zustandr-

Stellen gehen immer mehr Klagen aus Lm besetzten Gebiet zu, wonach große Teile m durch die Ruhrraumung freigewordenen Neiatzungskontingente auf die Städte des alt- huWen Gebietes verteilt werden. In zahl- Sn Eingaben der betroffenen kommuna- lcn Verwaltungen wird darauf hmgewiesen, dah die Wohnungsnot durch neue Wohnungs­an orderungen der Besatzung wieder eine starke Zunahme zu verzeichnen hat und daß die Ge- aicinden in vielen Fällen sich vor die Unmog- lMeit gestellt sehen, den angeforderten «ahnraum frei zu machen, wenn nicht ganze Familien auf die Strahe gesetzt werden sollen. L Von zuständiger Stelle hat man daher Ver­anlassung genommen, mit der Besatzung m Verbindung zu treten. Die bisher geführten Verhandlungen haben ihdoch noch zu Kemern befriebigenben Ergebnis .geführt. Bisher hurbe von amtlicher französischer Seite lebig- M bestätigt, daß infdlge der Räumung des Ruhrgebiets einzelne Stätte des altbesetzten Gebietes stärker belegt werden mutzten. So erhält Mainz ein Pionierbataillon mit 12 Offizieren und 460 Mannschaften das tm Fort Mahler untergebracht werden fall. Kaisers- lautern wird eine Besatzungsvermehrung von rund 50 Offizieren unb über 300 Mann, Bandau eine solche von 30 Offizieren und kund 850 Mann erhalten. In Ludwigs- Hasen soll die Belegungsstärke, die,vor- Nerqehend vermindert worden war, wieder ; au; die frühere Höhe gebracht werden. -Der i Ksiehl wegen Bereitstellung neuer Wohnun­gen in Trier ist von der Besatzung mit der Ankunft eines Kontingents von Etsenbahnan- gestellten aus Frankreich begründet worden.

Bisher war von den Besatzungsbehörden och keine Auskunft darüber zu erhalten, ob ts sich bei der Vermehrung der Besatzung im oltbesetzten Gebiet um eine ständige oder nur um eine vorübergehende handeln soll. Danach wären die Matznahmen von Seiten der deut­schen Behörden zu treffen, um die Wohnungs­not nicht ins Unermessene steigern zu lassen. Wie verlautet, wird die deutsche Re­gierung durch ihren diplomatl- süen Vertreter in Paris den Wunsch zum Ausdruck si - lassen, tzenden auf die Notla

Montao, KH17. AUgUst 1925 »U e-txrhkssisch« Zeitung" et- sechsmal wöchentlich. 25e- monatlich 2 GM. aus- Sl. ZustellungSgebühr, durch fc«6!12.25 SM.Für etwa infolge vLti, Maschinendefekte oder !«ientarer Ereignisse ausfallend« XLatetn wird kein Ersatz ge» Verlag d. Dr. §. Hiheroth. »n-ck der Univ.-Buchdruckerei v. Z^Aug. Koch- Markt 21/23. «e-nsvr-cber: Rr. 55.it.Sltt. 666. «ostscheckkonto: Amt Frankfurt 5» Rr. 5015. Sprechzeit ^Redaktion von 1011 und »/,!! Uhr.

Auch Duisburg bis zum 23. d. Mts. geräumt.

Duisburg, 15. Aug. Wie Düsseldorf, .so wird auch das belgische Sanktionsgebiet Duis­burg unb Ruhrort bis zum 23. August geräumt fein. Die Massenquartiere werden am Don­nerstag nächster Woche, die Privatquartiere schon am Montag frei fein. Duisburg und Sutjrort werden mithin am 23. August voll­ständig geräumt fein.

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Sas MluMmfahttu gegen Loeb

Weimar, 14. Aug. Wie verlautet, wird nunmehr das gegen den früheren thüringischen Ltaatsbankpräsidenten Loeb beantragte Mein- eidsversahren Anfang November vor der Wei­marer Straftammer eröffnet werden. Loeb wirb von den Rechtsanwälten Levi und Als­berg-Berlin und Seyffarih-Weimar verteidigt werden. Wie in allen Fällen gegen Loeb, so bat auch diesmal das sozialdemokratische Or­ganDas Volk" wieder behauptet, daß das Zerfahren erst auf den ausdrücklichen Antrag eon Loeb zustande gekommen fei. In Wirk­lichkeit aber war durch den Oberstaatsanwalt Dr. Frieders-Weimar bei der Voruntersuchung so viel Material angesammelt worden, das auch hei dem Abschluß der Voruntersuchung von diesem gegen Loeb verwandt wordell ist, daß die Strafkammer in Weimar zu gar keiner anderen Entscheidung kommen konnte, als die Eröffnung des öauptverfahrens nunmehr zu beantragen.

'. Zugtelephonie HamburgBerlin.

Hamburg, 15. Aug. Heute vormittag ist die Zugtelephonie auf der Strecke Hamburg Bersin' eingerichtet worden. Eine Reihe von der Eisenbahndirektion Altona geladener Gäste wurde in einer VorWrungsfahrt, die sich bis koch Hagenow erstreckte, mit b efer neuen urtb wichtigen Verkehrseinrichtung vertraut ge- klocht.. .: -- .

Präsidenten ging folgendes Telegramm ab:Die anläßlich des zweiten Thüringer Kolonialtages und der Einweihung des Kolo­nialheimes in Weimar versammelten deutschen Frauen und Männgr als Vertreter der ehe» Weroufleten »tt I IcnjAafür einzutreten, daß von Seiten der

hannoverschen Movrbrünöe alle? Entschiedenheit bekämpft und tatkräftig Hannover, 15. Aug. (TU.) Der Moor- I für die Wiedererlangung von Kolonialbesitz bramb bei Redde ist neu entflammt und hat I gearbeitet wird." sjchi sofort weiter ausgedehnt. Das Feuer r brannte unterirdisch weiter unb hat die tm Moor stehenden Bäume auf weite Strecken bw durch entwurzelt, da das Moor, in dem sie wurzelten, verbrannt ist. Die Bäume sind umgestürzt und liegen zu tausenden am Boden, sichaß die Fläche einem unburchdünglichen Ge- I 2ont)0 n 15. Aug. (TU.) Nach Mel-«

strüpp gleicht. Durch den Landrat such ta Tokio HM das japanische Ma-

Einwohner aus den umliegen^n Torseim Mr bekanntgegeben, daß die großen Flöt-

Uebcrwachung des Moorbrandes aufgesorbert ^^EiSVer vom 4. bis 16. Oktober rot W

worden. Die ganze Umgebung rst m Rauch- .ft{ eschen den japanischen Inseln und bei» "»£«i 50 SsW-

bucker Moor bei Hannover ist noch lmmer nicht 1 . metben.

gelöscht, sodaß noch täglich die Feuerwehr em- I k°» stattftnvm toewem^