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Nachdem der Reichstag überraschend schnell seine Arbeiten beendet hat, tritt die Außenpolitik in den Vordergrund des Interesses. Die Mitglieder des Reichskabinetts werden daher noch nicht in Ferien gehen, sondern in Berlin bleiben, bis die Luftfahrt- und Entwaffnungsnote ihre Beantwortung gefunden haben.
Sir.m 60. Santa. Marburg a. Lahn
eee «rzetgeupeew beträgt fttti vät io gespalt. ZeileumMimeter: 0.08 DM^ tfetne Barauzeigms 0.06 GÄL, amtlich« und ou*: ivärtige Airzetgen 0.10 GM. Bek- schivierigeur Satz sowie -ri Platz»;
Vorschrift 50<V0 Aufschlag. —A Saurmelanzeigen 100 °/» Auf»^ schlag. Reklame« der Milli«.' 0,40 SM. Zeder Rabatt gift al« Barrabatt. Ziel 5 Tag«. Belege Verden berechnet, ebenso Auskunft. durch di« Geschäftsstelle itnbi Zusendung der Angebote. Er
füllungsort Marburg.
1 Soldmark — V«,,Dollar.
Vermutungen über die Paktnote linaaarhmbarr Kompromisse
4. In den llebergangsbestimmun» gen wird in entsprechender Weise wie bei den Ermäßigungen der Umsatzsteuer im Jahre 1924 ein zivilrechtlicher Anspruch auf Preisnachlaß in Höbe der Steuerminderung für Leistungen aus Verträgen gewährt werden, die vor dein 15. August abgeschlossen worden find, aber erst nach dem 30. September 1925 ausgeführt s werden,^'
Die aus London vorliegenden Meldungen werden in maßgebenden politischen Kreisen sehr skeptisch und zurückhaltend beurteilt. Man lehnt eine Stellungnahme ab, bis die Note selbst vorliegt. Man glaubt, daß in den Londoner Meldungen Wahrheit und Dichtung sich vermengen. Diese Meldungen klingen für Deutschland allerdings nicht sehr ermutigend, denn sie lassen nicht erkennen, welche Vorteile Deutschland von dem Abschluß des Sicherheitspaktes eigentlich haben soll. Weder der Versailler Vertrag noch die Besatzungsregie sollen ge5"^ dert werden: der Eintrilt Deutschlands in Völkerbund soll ohne Vorbehalt erfolgen. Der Reichsaußenminister ist sichtlich der Anhänger einer Konferenz der Außenminister und man kann annehmen, daß er eine solche Vorschlägen wird. Gegen diesen Plan erhebt sich aber bereits ein gewisser Widerspruch, da es nicht an Stimmen fehlt, welche sich dahin äußern, daß Dr. Stresemann zum mindesten nicht als alleiniger Verhandlungsgegner .zu der Konferenz
Die Räumung Duisburgs.
Duisburg, 13. Aug. (WTB.) Von Mon- jug ab werden die von den Besatzungsbehörden beschlagnahmten Wobnungen und andere lln- terkSuste an die Vertreter der Stadt überstell, wofür 6 Tage vorgesehen find.
Besatzungsvermehrung in Trier.
Berlin, 13. Aug. Die „Dossische Zeitung meldet aus Trier: Eine Mitteilung, die der Trierer Stadtverwaltung von der Desatzungsbehörde zugegangen ist, deutet daraufhin, daß ein Teil der Düsseldorfer Besatzung hierher verlegt werden soll. Die Stadtverwaltung ist nämlich in Kenntnis gesetzt worden, daß die Desatzungsbehörben zu einer allgemeinen Aufnahme aller Woh- nungen in Trier schreiten werden, um fest- t zustellen, ob die Wohnungsverhältnisse „bie i Bedürfnisse der Bevölkerung" überschreiten. Merm man weih, wie groß die Wohnungsnot infolge der bereits fremden starken Besatzung in Trier ist, so kann man sich vorstellen, welche Unruhe und Erregung durch diese Ankündi- Mg der Bevölkerung herrscht.
Sintenborg in Bayern
Hindenburg besichtigt das Walchensee- ' Kraftwerk.
München, 13. Aug. (TU.) Der Reichspräsident begab sich heute mit Herren seiner Begleitung und mit einem großen Kreise offizieller Persönlichkeiten nach Garmisch und von dort über Mittenwald nach Einsiedel am Walchensee zur Besichtigung des Walchenseekrast- werkes. Der Reichspräsident wurde überall von der Bevölkerung begeistert und herzlich begrüßt.
Ueberall begeisterter Empfang Hindenburg».
München, 13. Aug. Die heutige Fahrt des Reichspräsidenten von Hindenburg über Garmisch und Mittenwald an den Walchensee gestaltete sich zu einem wahren Triumphzug«. In Garmisch war die Bevölkerung nut Fahnen und Musikkapellen zur Begrünung erschienen. Die Vereine und viele Kurgäste hatten vor dem Bahnhof Aufstellung genommen. Dem Reichspräsidenten wurde von jungen Mädchen in Gebirgstracht Bergblumen überreicht. Hm- denburg begrüßte besonders herzlich die alten Kriegsinvaliden und schüttelte dreien dte Hand. Auch sprach er mit mehreren Schulkindern. Auf der Fahrt durch die Straßen tourte er vom Jubel ter Bevölkerung beglertet. Auch int festlich geschmückten Mittenwald hatten viele Hunderte zur Begrüßung Aufstellung genommen» In Einsiedel am Walchensee tourte dar Mittagsmahl eingenommen. _ Ministerpräsident Hest> wünschte in seinem Trrnkspruch dem ReichspräsLenten recht gute Erholung im bayerischen.Oberland. Der Reichsprä,ident gab in seiner Erwiderung dem Wunsch nach einem baldigen Wiedersehn Ausdruck. Nach ter Be- iichügung des Walchensee-Werkes, wo sich ebenfalls große Menschenmengen eingesunden hatten, wurde im Hotel zum ,,Grauen Baren ter Kaffee eingenommen, worauf ter Rnchsprasi^ dent begleitet vom Ministerprä>itentm Held und vom Minister des Innern Stützel tm Auto nach Dietramzell fuhr und wo er . voraussichtlich bis zum 9. September bleiben wird.
Notlandung im besetzten Gebiet. — Der Flugzeugführer interniert.
Köln, 13. Aug. (TU.) AM Dienstag nachmittag mußte ein Flugzeug der Postver- kchrslinie Hamburg—Heidelberg in ter Nähe .tmi Bornheim wegen Benzimnangels notlan- ten. Durch den dichten Nebel hatte ter, Führer die Orientierung verloren und kam so ins j csetzte Gebiet ■. Bei ter Landung brach ter , wpeller. Der Flugzeugführer erlitt leichte i toefcungen und wurde mit den anderen Jn- issen von ter Besatzung interniert. Das lugzeug' wurde beschlagnahmt. Das Veralten ter Besatzungsbehörte muß als un- rundlicher Akt bezeichnet werden. Abgesehen «von, daß dqs Verbot zum Ueberfliegen des eutschen besetzten Gebietes widersinnig ist, wetl Deutschland keine Flugzeuge führen darf, die xt Besatzung gefährlich werten können, ist die Zwangslage der deutschen Fluginsassen von J vornherein ganz offensichtlich.
gehen soll.
In einer offiziellen Londoner Havasnote zu den Besprechungen zwischen Chamberlain und Briand wird festgestellt, daß die Abfassung der Bote an Deutschland den Hauptgegenstand der Aussprache gebildet habe. Nebenbei seien aber auch die Möglichleiten besprochen worden, die sich bei der Verwirklichung des des deutschen Sicherheitsangebotes ergeben könnten. Es habe sich darum gehandelt, die Grundlagen für etwaige Derhandlungen zu besprechen. Diese Grundlagen könnten selbstverständlich noch Aenderungen erfahren, da eine der beteiligten Parteien (Deutschland) noch nicht zu Date gezogen sei und außerdem Belgien und Italien von dem Londoner Meinungsaustausch noch nicht offiziell in Kenntnis gesetzt worden seien.
Die Behauptung, daß ein Garantievertragsentwurf schon abgefatzt worden fei und Deutschland ausgezwungen werden solle, fei aus der Lust gegriffen. In London verlaute, datz diese falsche Auslegung bei deutschen Diplomaten Glauben gefunden habe. Die beiden Außenminister hätten aber Derartiges nie in Erwägung gezogen. Ihre Absicht gehe dahin, mit den Bertretern Deutschlands in Verhandlungen einzutreten und ihnen nicht von vornherein sestgelegte Bedingungen zur-Unterzeichnung vorzulegen.
Selbstverständlich sei der Boden für diese Derhandlungen vorbereitet worden. Das gestern erzielte Einvernehmen beziehe sich auf die Doraussetzunnen. unter denen die Derhandlungen mit Deutschland eröffnet werden sollten. An Deutschland liegt es jetzt, den Alliierten entgegenzukommen. Die Bote, in der Deutschland eingeladen werde, sei sehr persönlich gehalten und unterstreiche die Möglichkeit einer Verständigung. Briand und Chamberlain hätten im übrigen versucht, für gewisse mit dem Pakt zusammenhängende Fragen bestimmte Formeln zu finden.
Es treffe zu, daß die Fälle, die die Ergreifung von Sanktionen nach sich ziehen, zur Sprache gekommen feien. Trotz der Zurückhaltung der Unterhändler känne versichert werden, datz die Definierung einer bestimmten Anzahl dieser Fälle sest- gelegt worden sei.
Zur Zeit lasse sich noch nicht sagen, wann Deutschland mit den Alliierten zusammentreffe. Alles hänge von der Schnelligkeit ab, mit der die Reichsregierung auf die französische Bote antworte.
Bei Angriffsverhandlungen untergeordneter Bedeutung habe England, wie der „02t atin“ meldet, sich auf den Standpunkt gestellt, daß zur Ergreifung von Sankttonen auf Grund eines Schiedsspruches geschritten werden könne. Die französischen Unterhändler hätten sich dem widersetzt. Es sei aber gelungen, eine Formel zu finden, die aber noch geheim gehalten werde. Man nehme an, daß das Kompromiß auch die Zustimmung der Reichs- tegieruna finden werde (?). Dasselbe gelte für die östlichen Schiedsgerichtsverträge. Zur Annahme werde wahrscheinlich eine Formel
Schnellzug Paris - Seufognc entgleist
Der Schnellzug Paris —Lyon ist Segen 4 llhr nachmittags bei Amiens verunglückt. Etwa 20 Wagen wurden zerstört. Lis jetzt konnten 10 Tote geborgen werden. Die Zahl der Verwundeten beträgt etwa 50. Das Eintreffen des Außenministers Briand lat durch das Unglück eine Verspätung erfahren. Etwa 100 Meter von der Unfallstelle entfernt wurde sein Zug zum Halten gebracht, «nd der Minister konnte erst eine Stunde später seine Reise fortsetzen.
Paris, 13. Aug., 11.25 Uhr nach«. Bei her Entgleisung des Schnelluges Paris—Bou- h>8ne im Bahnhof von Amiens wurden nach »eiteren Feststellungen 12 Tote und 80 Ber- «undete gezählt, von denen mehrere sehr schwer verletzt find.
Ermäßigung der MsaWeuer
Berlin, 13. Aug. Das Gesetz zur Aende- tuns der Derkehrssteuern und des Verfahrens und das Gesetz über Zolländerungen sehen folgende Milderungen auf dem G^ biete der Umsatzsteuer vor:
1. Mit Wirkung vom 1 Januar 1925 find Privltztgelehrte, Künstler und Schriftsteller von der Umsatzsteuer befreit, sofern die steuerpflichtigen Umsätze im Kalenderjahre den Betrag von 6000 RM. nicht übersteigen. Vom gleichen Zeitpunkt ab sind ferner von der Umsatzsteuer befielt Handlungsagenten und Makler, sofern der steuerpflichtige Umsatz im Kalenderjahre den Betrag von 6000 RM. nicht übersteigt. Diese Befreiung setzt ater voraus, daß die »ante lungsagenten und Makler Bücher führen.
2: Mit Wirkung vom 1. A u g u st 1925 wird die Bebrrbergungssteuer, die Der- wahrungssteuer, die Reittiersteuer und di« Anzeigensteuer' aufgehoben. Die bisher erhöhten Steuern unterliegenden Leistungen find vom 1. August 1925 ab nach den Sätzen der allgemeinen Umsatzsteuer steuerpflichtig. 1
3. Mit Wirkung vom L Oktober 1925 wird der Satz der allgemeinen Umsatzsteuer von 1% v. S. auf 1 v. S. und ter Satz der Hersteller- und Kleinhan- i delssteuer von 10 v. H. auf 7ssH v. 6. herabgesetzt. Die auf 1 und 7% v. H. gesenkten Sätze der allgemeinen Umsatzsteuer . und bei Hersteller- und Kleinhandelssteuer haben die Monatszahler erstmals bei der Um- satzsteuervorauszahlung im November 1925, die Dierteliahrszahler erstmals bei der llm- satzsteuervorauszahluns im Januar 1926 der Umsatzsteuer zugrunde zu legen. Bei den im August, September und Oktober 1925 zu leistenden Umsatzsteuervorauszahlungen haben die Monats- und Vierteljahrszahler die Steuer in Höhe von M o. H. und von 10
Freitag, KN 14. August 1925
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Maschinen defekte oder Xtwittater Ereignisse ausfallend« «snm-rn wird kein Ersatz ge- Verlag v. Dr. §. Hiheroth, der Unib.-Duchdruckerei b. a-h, Aug- Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 55. u. Str. 666. Meckkonto: Amt Frankfurt k -R. Nr. 5015. - Sprechzeit ™ Redaktion von 10—11 und ” »s,l—l Uhr.
gelangen, nach ter die Schiedsgerichtsver- träge unter die gemeinsame Garantie Frankreichs und des Dölkerbundes gestellt würden. Man vermute, daß Deutschland auch zu diesem Kompromiß seine Zustimmung geben werde.
Der amistcht Bericht
(Eigene Funkmeldung.)
fk. Paris, 14. Aug. Gestern abend um 9 Uhr ist das Kabinett z« einer Sitzung zusammengetreten, um den Bericht Briands über den Verlauf der Londoner Besprechungen entgegenzunehmen. Nach Beendigung der Beratung wurde solgender amtlicher Bericht ausgegeben: „Außenminister Briand gab Kenntnis von dem Text der Antwortnote, die an Deutschland über den Abschluß eines Sicherheitspaktes gerichtet werden soll und über die eine vollständige Berständigung zwischen dem britischen Minister des Aeußern und der französischen Regierung erzielt worden ist. Der Kabinettsrat hat dem Minister des Aeußern einstimmig seinen Dank fflt das erzielte Ergebnis ausgesprochen. Der Text, der an Deutschland zu richtenden Antwortnote, wird demnächst den alliierten Regierungen zur Kenntnis gebracht und dann Deuffchland übermittelt werden.
. fk. Paris, 14. Aug. Der Text der an die Reichsregierung zu richtenden Note in ter Sicherheitsfrage wird heute vormittag zwischen Rom und Prag übermittelt werden. Dem in Paris anwesenden polnischen Außenminister Skozynski wird Briand die Note im Laufe der heutigen Unterredung übergeben. Man nimmt allgemein an, daß die Note am kommenden Mittwoch oder Donnerstag durch den französischen Botschafter in Berlin dem Auben- minister Stresemann übergeben werden wird.
London, 13. Aug. Wie der diploma- ttsche Korrespondent des „Daily Telegraph' schreibt, bezweckt die französische Note, direkte Verhandlungen 'zwischen den Alliierten und Deutschland herbeizufuhren. Wie sich die Besprechungen in der Folge gestalten würden, sei noch ungewiß. Briand habe sich offen dem Gedanken einer Plenarsitzung widersetzt.
Er habe erklärt, daß sich Staatsleute von Verhandlungen in der Oeffentlichkeit solange . sernhalten sollten, solange nicht die Hauptpunkte in Minister- und Sachverständigen- Sitzungen erledigt wären.
Der französische Außenminister hdffe, daß die Besprechungen auf dem Wege über die Gesandtschaften fortgesetzt mürben, denen Besprechungen zwischen den juristischen Fachleuten aller beteiligten Parteien folgen sollten.
Die Einzelheiten über den Rheinlandpakt selbst wären, so schreibt bestätigend der Korrespondent, von den Ministern und den juristischen Fachleuten der beiden auswärtigen Aem- ter ausführlich erörtert worden. Besondere Aufmerksamkeit habe man dabei der Frage bet Sanktionen geroibmet. Dabei fei es das Bestreben der englischen Unterhändler gewesen, England davor zu schützen, tn einen Kon- flitzt im Osten Europas hineingezogen zu wer. den. Weiter bestätigt „D a i l y T e le g r a p h". baß versuchsweise eine Formel für bie Fälle gesunden wo: den sei, in denen Frankreich die Erlaubnis haben solle, ohne Befragung Englands und des Völkerbundes einzuschreiten. Alle bisherigen Abmachungen über ben Nheinlandpakt seien aber unter bet Bedingung getroffen worden, daß die Regierung bi* Zustimmung der Dominien finde und daß Deutschland das Recht habe, in voller Freiheit darüber zu verhandeln.
. fk. Paris, 14. Aug. Nach dem „Petit Parisien" erklärte Briand nach dem Kabinettsrat: „Ich bin entzückt von meiner Reise nach London. Ich habe mich mit Chamberlain über alle diskutierbaren Punkte geeinigt und mit Freude vernehme ich, daß der britische Ministerrat gestern nachmittag den Text der Note an Deutschland gebilligt hat, ben Chamberlain unb ich entworfen haben. Es scheint, baß die britische Presse auch der Zusammenkunft eine große Bedeutung beilegt, die es mit dem Botschafter der Vereinigten Staaten in London gehabt habe. „Was ich hierauf sagen kann, sst, ich habe mit ihnen gefrühstückt und dieses Frühstück roar ausgezeichnet." . ,
Gbechessische Zeitung
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lieber die gestrigen schweren Zusammenstöße krischen Zolizei und demonstrierenden Kommunisten wissen einige Blätter noch folgende Einzelheiten mitzuteilen: Die Kommunisten rotten mehrere Versammlungen unter freiem Himmel einberufen, in denen gegen die An- Rtiime der Zolloorlage protestiert werten »Ute. Bei dem Zusammenstoß in der Vad- fiaße handelte es sich um einen Zug von 600 Kommunisten, meist Angehörigen des roten fiontkämpferbundes, der von einer Versammlung im Humboldthain kam. Bei dem Angriff vuf die Polizei sollen die Demonstranten nicht Air Knüppel und Pflastersteine, sondern auch Schußwaffen gebraucht haben. Die Zahl der vorletzten auf Seiten der Kommunisten läßt ich nicht feststellen, da sie sofort von Arbeiler- oularitern fortgeschafft wurden. Bei dem Seiten Zusammenstoß in der Frankfurter *Hee, wo es zu einem furchtbaren Hand- Amenge zwischen den Kommunisten und den vg bedrängten Polizeibeamten kam, soll Ebenso wie in der Badstraße ein Demonstrant, Wen Name bisher nicht festgestellt werden •°nnfe, getötet worden sein. Die drei verletzen Polizeibeamten hatten mehrere Stiche und ^vffchläge erhalten. 40 Kommunisten sind *1 den Zusammenstößen verhaftet worden.