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liegt nur in der Hand der polnischen Regierung, der früheren deutschen Anregung auf einen

Mittwoch, jtn 12. Ausuft 1925

Dorgegangen ist.

Auch jetzt noch hat es in der Hand der polnischen Regierung gelegen, auf der Aus­übung des ihr nach Artikel 1« § 4 des Wiener Abkommens zustehenden Rechts' zu verzichten und die noch in Polen verbliebenen Optanten dort zu belassen. Tatsächlich hat Polen jedoch am o. August dem Rest der dortigen deutschen Optanten die Aufforderung zugestellt, bmnen 48 Stunden das Land zu verlassen und da­durch die deutsche Regierung zu den ent­sprechenden Gegenmaßnahmen gezwungen. Es

lassen hat^ besonders daß

der Haupttell der polnischen Optanten sich noch illegal im Reichsgebiet aushält.

Die in dem erwähnten Aide Memoir des Herrn polnischen Gesandten .angeführte Rechtsgrund- iflat für die Abschiebuna. der zurückgebliebenen Optanten ist der deutschen Regierung bekannt und von ihr nicht bestritten worden.

Das Auswärtige Amt weist jedoch darauf hin, daß die deutsche Gesandtschaft in Warschau' wiederholt und bis in die letzte Zeit versucht hat, mit der polnischen Regierung zu einer Set- ftändigung über einen beiderseitigen Verzicht auf die Ausweisung der Optanten zu gelangen und datz die Reichsregierung alle Zwangsmatz- uahmen gegen die polnischen Optanten in Deutschland nur angewandt hat und weiterhin nur anwenden wird, weil und insoweit die pol­nische Regierung mit entsprechenden Matznah- men gegen die deutschen Optanten in Polen

Abberufung des polnischen Botschafters in Washington?

Warschau, 11. Aug. (.) Hier ver­lautet. daß der polnische Botschafter in Wa­shington, Wroblewski, von seinem Posten ab- berufen worden ist. Er soll namentlich bei ven Verhandlungen über die polnische Anleihe m Amerika bestochen worden sein und sich dadurch ein großes. Vermögen erworben haben. Sv hat er sich, wie die polnischen Vlätter melden, in Biarritz eine palastartige Villa gekauft, ohne vorher ein Vermögen besessen zu haben.

Polnisch« Banken begünstigen de« Zkotystnrr.

Warschau, 11. Äug. Wie jetzt festgestellt werden konnte, beteiligten sich eine ganze «Reifte polnischer Banken an der Zlotysturz­aktion, insbesondere die Bank Svolek Sarob- kowysch, die sogar eie führende Rolle spielte. Diese Banken führen große Mengen pol­nischer Währung nach Danzig aus und ver­lausten diese zu einem Preis, der viel unter dem amtlichen Kurs stand.

Nr. 187 60 Mtg. Marburg a. Lahn

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1 Goldmark V«,,Dollar.

Heber die Zusammenkunft Dricmds und Chamberlains, der auch ein feierlicher Em­pfang des französischen Außenministers vor­angegangen ist, wird von Amtswegen em dichter Schleier der Verschwiegenheit gebrei­tet. Man ist also auf die mehr oder weniger widerspruchsvollen Kommentare der Presse angewiesen. Soviel scheint festzustehen, daß die Einladung an Stresemann zu einer münd­lichen Besprechung zustande kommen wird. Die englischen Zeitungen geben sich Muhe, den Eindruck zu verwischen, daß wieder ein­mal hinter verschlossenen Türen vollendete Tatsachen geschaffen werden sollen, mit denen sich Deutschland dann, wie vor einem 3aftre, hei Unterzeichnung des verschlechterten Da­wesplanes, abzufinden hat. Vicht die Tat­sache einer letzten mündlichen Aussprache ist maßgebend, sondern die Frage, ob Deutsch­land die Möglichkeit hat. bei dieser Aus­sprache auch Aenderungen in fernem Sinne durchzufetzen. DieSitneä bezeichnet als den Zweck der zu beschließenden Abmachungen nicht eine Revision des Friedensvertrages, aber doch eine vertrauensvollere und aus­sichtsreichere Regelung der durch die Ausle­gung des Versailler Vertrages sehr gespann­ten internationalen Beziehungen. Das eng­lische SozialistenblattDaily Herald deutet an, daß England die Sicherheitsfrage in seine großen außenpolitischen Ziele,, den Kampf gegen den Bolschewismus und die mit dem Bolschewismus zusammenhängende Pa­nislamische Bewegung einzugliedern wünsche. Es ist durchaus wahrscheinlich, daß bei dieser Gelegenheit auch die Klagen Frankreichs über die Begünstigung der Aufstandsbewegungen in Marokko und vor allem in Syrien zur Sprache kommen. Bildet doch die von Frank­reich behauptete Unterstützung der Drusener­hebung in Syrien durch England feit einigen Tagen das Lieblingsthema eines Teiles der französischen Presse. In nicht allzulanger Zeit wird sich ja nun Sinn und Form des neuen französisch-englischen Kompromisses so- weit enthüllen, daß Deutschland sich ent- scheiden kann, ob es Zweck hat, weiter zu verhandeln.

f{. Paris, 12. Aus. Der Londoner Havas- Vertreter berichtet:

Die ziemlich kurze Antwort an Deutschland behandelt die Gesamtheit der Fragen und ver­meidet die Möglichkeit von Kontroversen. Sie werde der italienischen, belgischen und japani­schen Regierung übermittelt und dann Deutsch­land durch den französischen Botschafter in Berlin zugestellt werden. Bezüglich der Ein­ladung Deutschlands zur vorbereitenden Sitzung hege man noch Zweifel, aber man sei in London der Ansicht, datz es notwendig wäre, eine derartige vorbereitende Sitzung noch vor dem Zusammentritt des Völkerbundes einzu­berufen. 2« der Nachmittagsfitzung war, wie I weiter meldet, der delikateste, wenn I nicht sogar der mitzlichste Punkt die Anwen- I tznng der Sanktionen gegen Deutschlai > oder I genauer das Verfahren, das dieser Anwen­dung vorausgeften würde. Die französische« und englischen Delegierten hatten sich bemüht, I eine befriedigende Formel zu finden. Diese

Bemühungen seien nicht vergeblich gewesen. I Es dürfte sich darum handeln, ein Kompromib jn finden, das es Frankreich, erlauben würde, in gewißen Fällen, die den Charakter eines Casus belli tragen, unmittelbar zu handeln, I wenn Deutschland einen Einfall in die besetz­ten Zonen machen sollte. Cs sei angebracht, I die Einmütigkeit der Franzosen und Engländer I für eine Liste solcher Fälle und für eine Defi­nierung d ieser beiden Begriffe herzustellen. Cs sei wahrscheinlich, datz das Sankilonsv-r- fahren durch eine Definierung festgelegt werde.

Voreiliger Optimismus. Die Gegensätze zwischen der englischen und französischen Auf­fassung.

Paris, 11. Ang. Die nach London ent­sandten Sotü>erberichtersta>t'r der Pariser Blätter heben die optimistisch- St mmung der französischen Unterhändler hervor. Der Be- Tichterstatter desMetin", der Briand tm Zuge begleitete, ist der Ueb-rzeugung, daß ei­nige Stunden genügen werden, um ein end­gültiges Einvernehmen zu erzielen. In ge­wissem Gegensatz zu diesem Voreiligen Opti­mismus steht die sachliche Darstellung der meisten Blätter, in der die noch vorhandenen französisch-englischen Widersprüche zufammen- gefaßt werden. Der Sonderberichterstalt r des Journal" stellt folgende Punkte zusammen, über die entweder Einvernehmen oder Gegen­satz besteht.

1. England stimme mit Frankreich darüber überein, daß Deutschland ohne Vorzugsbe­handlung dem Völkerbund beitreten müiie. Briand habe nach seiner Ankunft ausdrücklich erklärt, daß er in diesem Punkte auf keinen Fall nachgebe.

2. In der Frage der Garantierung der deut­schen Schiedsgerichtsverträge mit Polen und der Tschechoslowakei durch Frankreich fet man in Loudon geneigt, dem deutschen Standpunkt beizutreten, nach dem Frankreich nicht gleich­zeitig als vertragsschließetider Teil und als Schiedsrichter austreten könne. In Londoner Kreisen herrsche die Auffassung, daß die 5rage vielleicht zwischen Deutschland und Frankreich in direkter Aussprache geklärt werden könne, wozu England beiden Ländern freie Hand lasten weide.

3. Frankreich stehe nach dem V-rsailler Ver­trag für den Fall deutscher Verfehlungen das Recht zu, sofort Sanktionen zu ergreifen. Als Versthlungen würden alle Verstöße gegen den Artikel 44 angesehen. Deutschland stelle sich auf den Standpunkt, daß nach der Unterzeich­nung des Garantiepaktes kein Grund mehr bestehe, die seine nationale Wurde und Ehre verletzenden Bestimmungen des Artikels 44 bei- zubehatten. England sei, wie ferneHaltung während der Ruhrbesetzung bewiesen have, stets gegen das Prinzip der Sonderaktionen gewe­sen. Bei der endgültigen Entscheidung toerbt sicher die Tatsache ausschlaggebend s«n, datz Belgien in dieser Frage mit Frankreich über- einstimme.

ft. Paris, 12. Aus. Der Bölkrrbuudsrat wird am 2. September unter dem Vorsitz des frauzöfifche« Vertreters zu feiner 35. Sitzung zufammeutreten.

Heimlichkeiten in Lenden ZranzWchll Svttmisnms

Antwort zugehen lassen:

Das Auswärtige Amt beehrt sich, der pol­nischen Gesandtschaft auf das von dem polni­schen Herrn Gesandten am 8. August dem fcerrn Reichsminister des Auswärtigen über» reichte Aide Memoir folgendes zu erwidern: Nach den Feststellungen des deutschen Genera^ dmsulats in Polen haben von den etwa 20000 «m'onen, die als Optanten Polen am 1. Au- mlst verlassen sollten, tatsächlich ungefähr 17000 die Grenze überschritten. Den Rest ton 3000 Personen bilden zum weitaus grotzten Teil solche, denen auf Grund der zwischen der deutschen Gesandtschaft in Warschau und dem tvluischen Ministerium des Aeußern auf der Grundlage der gegenseitig getroffenen Verein­barungen ein Aufschub zugebilligt worden ist. Dagegen haben von den polnischen Optanten

Das frauzöfifche Kriegsmiuisterium gegen den Kommunismus.

Paris, 11. Aus. Das Kriegsministerium veröffentlichte gestern abend das Telegramm des Generals Sarrail, der darin zugibt, datz die Kolonne Michauds von den Drufen über­falle« und geschlagen wurde. Am Schluß des Berichts weist der franzöfifche Oberkomman­dierende auf die kommunistische Gefahr hin «ud verlangt, datz die kommunistische Propa­ganda, die fich unter de» Kolpuialtrupven Frankreichs immer weiter ausdehne, vor allem L van Varis aus bekämpft werd« ««Fe.

Obtthefstsch« Stitimg" « A/st-h-mal wöchentlich. Be- monatlich 2GM.au--

Zilst-llung-gebLhr, durch S®nft2.25 GM.Für etwa infolge

Maschinendefekte oder ^-.entarer Ereignisse ausfallende ££et« wird kein Ersatz ge-

Verlag d. Dr. §. Hitzervth, bet Univ.'Bnchdrnckerei v. ^ Aug. Koch, Markt 21/23. ?^>vrecher:Nr. 55.u.Nr. 666. L»-ckk°nt°- Amt Frankfurt

Nr. 5015. Sprechzeit Redaktion von 1011 und W i/.l-l Uhr.

WM der EWvltthie" gegen Wim

London, 11. Aug. (XU.) W'e die »Daily Mail- aus Tokio erfährt, soll auf Grund des soeben erreichten englisch - japan-sch - amerika­nischen Uebereinkommens China gegenüber eine Politik der Sympathie getrieben werde«, die von dem Wunsche beseelt ist, China vo« seinen finanziellen und wirtschaftliche« Schwierigkeiten zu befreien. Die britische Be­dingung sei, so erklärte der Sprecher des Aus­wärtigen Amtes Marquis Komura, datz Agi­tation und rafienfeindliche Bewegung einge­stellt werden mühten. Japan sei indefieu jeder ausländischen Kontrolle der chinesischen Zölle abhold und auch grundsätzlich gegen jede Ein­mischung oder Intervention in die chinefifche Autonomie. '

beiderseitigen Verzicht bet Ausweisung der Op- tonten noch für diejenigen Optanten stattzu- geben die am 1. November b. Js. und am 1. Juli nächsten Jahres abzuwandern haben und bamit der Welt das be, chamende Schau­spiel noch zweimal sich wiederholender Ma,scn- ausweisungen zu erfpamt. Dre moralische Verantwortung für die folgen aller derart^ ger Zwangsmaßnahmen fallt daher lediglich .der polnischen Regierung Kl.

Englands WM am Smzkanal

Nach einer Meldung desDaily Expreß" hat die englische Regierung die Entschlüsse des Reichsverteidigungs-Komitees über die mili­tärischen Maßnahmen zur Verteidigung des Suezkanals genehmigt. Am Nil liegt der Scheitelpunkt der britischen Macht. Man ist sich in Downing Street sehr wohl bewußt, daß die Weltherrschaft Englands schwer bedroht, ja vielleicht vernichtet werden würde, wenn es die Vorherrschaft im Mittelmeer sGibraltar-Suez) und die Kontrolle über die wichtigen Volker- straßen nach Ostafrika, Indien 'und Australien verlieren sollte. Im Hinblick auf die strate­gische Bedeutung des Suezkanals ist man da- her entschlossen, unter allen Umständen bn. tische Truppen in genügender Stärke am Ka­nal zu belassen, auf demselben einen regel­mäßigen Kundschaftsdienst einzurichten und die Truppen in Kairo, die zum Schutz und zur eventuellen Unterstützung der Kanaltruppen titenen, nicht zu vermindern trotz aller Ein­wendungen der ägyptischen Regierung. Die Frage der Errichtung einer britischen Flotten- station in einem der Häfen Aegyptens wurde in früheren Jahren ebenfalls und zu wiederhol­ten Malen eingehend erwogen, Beweise ge­nug, wieviel Wert Großbritannien auf die Festigung feiner Stellung im Mittelmeer und auf die unbedingte Freihaltung des Seewegs durch das Rote Meer nach feinen ostasiiatifchen Besitzungen legt. Seit der Niederwerfung des von Arabi Pascha geleiteten Aufstandes im Jahre 1882 hat England im Niltal festen Fuß gefaßt und wird diese seine Stellung, so un­klar sie vom völkerrechtlichen Standpunkt aus auch sein mag, schwerlich wieder räumen.

Am 25. Juli 1882 wurde auf der Botschafter- Konferenz zu Konstantinopel von den Groß- Mächten ein Protokoll ausgesetzt, in dem Lord Dussam int Nam»n Englands schrieb:Die von dem Unterzeichneten vertretene Regierung Der- pflichtet sich, bei irgendwelchen Vereinbarun­gen, die infolge ihres mit andern Mächten ge­meinsamen Vorgehens zur Regelung ägypti­scher Angelegenheiten getroffen werden könn­ten, weder irgend einen territorialen Vorteil, noch die Einräumung eines ausschließlichen Sonderrechts ober kommerziellen Vorteils für I ihre Untertanen zu erstreben, wenn nicht auch jede andere Nation die gleichen Vergünstigun. gen erlangen kann." Und Sir Beauckamp Seymour, 'der Kommandierende der britischen Flotte an der ägyptischen Küste sagte in einer Botschaft anben Khebivep Tewftk, baß die englische Regierung nicht die Absicht habe, die Freiheiten der Aegypter irgendwie anzutasten. Etwa ein Jahr später gab Gladstone im Unter- Hause die Erklärung ab, daßeine dauernde Besetzung Aegyptens der traditionellen Politik I Englands widersprechen würde." Schon da­mals drehten sich die diplomatischen Verhand. langen hauptsächlich um die Neutralisierung I des Suezkanals, der England nicht zustimmen I zu Können glaubte, weil dadaurchder Kanal I für Kriegsschiffe gesperrt würde". Man einigte I sich schließlich dahin, daß die Neutralität keine I oblofute, sondern nur eine relative, den Ka» I nal und dessen Umgegend jeder kriegerischen I Handlung entziehende sein sollte.

Was hat England inzwischen mcht alles I getan, um fein im Gegensatz zu allen diesen Erklärungen stehendes Verhalten in Aegypten I zu rechtfertigen! Die Ereignisse, die sich vor ein paar Monaten in Aegypten und im euban I ab spielten, mögen ihm erneut schwere Sorgen I gemacht haben. Aegypten ist die Brücke zwi- | scheu Morgen- und Abendland. Hier berührt I sich am unmittelbarsten christlich-europäische I Weltanschauung in allen ihren politischen und I wirtschaftlichen Ausstrahlungen mit der un­geheuren großen Machtsphäre des Weltumfassen- I den Islam. Erschütterungen der britischen I Stellung am Ml würden unbedingt eine Fern- I Wirkung auf Indien ausüben. Schon Na­poleon I. hatte Aegypten als das »wichtigste I Land der Eide" erkannt und tm August 1/97 an französische Direkwrium geschrieben, I man müsse sich der Gebiete am Ml bemach- I tigen, um England niederwerfen zu können.

Heute seit der Schaffung des Suezkanals, hat I dies Wort noch weit größere Geltung als I zu Beginn des vorigen Jahrhunderts.

Die Räumung

fl. Berlin, 12. Aug. Nach einer Mel- tog tzesTageblattes" ans Düsseldorf ist tort von der Besatzungsbeftörde mitgeteilt -dc«, daß die Räumung der Stadt durch die st-nröfischen Truppen am 21. August beginnen ntb am 28. August beendet sein werde. Aus Duisburg wird gemeldet, datz nach Mit­teilung der belgischen Militärbehörden die Stadt am 25. August besatzungsfrei sein werde.

Sie dkutW Antwort aus die polnische Spianiennole

Berlin, 11. Aug. (TU.) Der Reichs- wßenminister hat auf die polnische Optanten- ßnote der polnischen Gesandtschaft folgende

in 'Deutschland, deren Zahl zu Beginn des Wahres noch 14 000 bis 15 000 betrug, nur etwa 3500 dsa Reichsgebiet' verlassen. An dieser zahlenmäßig geringen Abwanderung der polnischen Optanten aus Deutchland, tnfft bte polnische Regierung insofern em Verichulden, als die Aufttellung der Optantenlisten durch die polnischen Behörden den Bestimmungen des Wiener Abkommens vom 30. August v. Js. zum größten Teil nicht entsprochen hat. Dies hat nun zur Folge gehabt, daß den pol­nischen Optanten in Deutschland in vielen Fällen die Abwanderungsaufforderung nur mit Verspätung zugestellt werden kann. Jeden- falls aber ergibt diese Gegenüberstellung, daß der größte Teil der deutschen abwanderungs- pflichttgen Optanten Polen rechtzeitig ver-

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