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Das Glend der Optanten «eine tliiterkiiiM und Arbeiiömvvlichkeit

Spanien bezahltes Heer zu unterhalten. Die Rifleute werden außerdem finanziell Bet der Bildung der Regierung unterstützt.

Blockade der internationalen Küftenrone von Tanger.

P a r i s, 1. Aug. Aus Madrid wird gemel­det, daß ein französisches und spanisches Ka­nonenboot die Blockade der internationalen Küstenzone von Tanger begonnen haben. Es beißt, daß sich auch ein britisches Schiff an der Blockade beteiligt.

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Der Anzeigenpreis beträgt für den 10 gespult. Zeilenmillimeter : 0.08 GM., kleine Baranzeigen 0.06 SM., amtliche und aus­wärtige Anzeigen 0.10 GM. Bei schwierigem Sah sowie bei Platz- Vorschrift 50°/o Aufschlag. Eammelanzeigen 100 °/o Auf­schlag. Reklamen der Millim.

0,40 GM. Jeder Rabatt gilt al» Barrabatt. Ziel 5 Tage. Beleg« werden berechnet, ebenso Auskunft durch die Geschäftsstelle und Zusendung der Angebote. Er­füllungsort Marburg.

.1 Goldmark V«,»Dollar.

$os Zlüchtlingselend in Schneidemühl.

Schneidemühl, 1. Aug. (TU.) Wie die Verwaltung des Durchgangslagers mitteilt, weilen im Lager zur Zeit rund 5500 Flücht­linge . Ungefähr 800 Konnten gestern bereits abgefertigt und weitergeleitet werden. Dafür trafen am Sonnabend vormittag wieder 300 bis 400 Optanten ein, und die Lagerverwal­tung rechnet für heute mit einem weiteren star­ken Zustorm. Das Lager ist schon jetzt über­füllt. Die kürzlich noch zu Ausstellungs­zwecken verwandten Albatroswerke sind des­halb jetzt zur Aufnahme der Flüchtlinge einge­richtet. Sie fassen ungefähr 4000 Personen. Das Rote Kreuz, dem die Leitung übertragen ist, hat mit unüberwindlichen Schwierigkeiten zu Kämpfen. Es mutz anerkannt werden, datz sich die Leitung alle erdenkliche Mühe gibt, dar Elend und die Not der Optanten zu mil­dern; aber die Mittel, die dem Roten Kreuz zur Verfügung stehen, sind zu gering. Wenn man den wachsenden Zustrom sieht, die Hun­derte, die immer noch hinzukommen, so fragt man sich: Wie soll es nur möglich sein, mit so geringen Mitteln die Not zu beheben? Die Einrichtung des Lagers und das, was für die Optanten getan wird, kann nicht über das Elend Hinwegtäuschen. Die ungeheuren Massen verteilen sich auf einen pdrhättnismühtg cklets- nen Bezirk, der fast eine Stadt ausmachen könnte. Der fortdauernde Wechsel der Zu- und Abtransporte geht verwaltungsmätzg ein­fach über die eingesetzten Mittel und Kräfte hinaus. Die Leitung hofft zwar, vor Anbruch des Winters alle Optanten untergebracht zu haben; bisher find aber die Aussichten dafür gering. Es herrscht allgemein Erbitterung über die unzulänglichen Maßnahmen zur Ab­hilfe, und man erwartet von der Anwesenheit des preuhischen Innenministers, datz sich die Re­gierung eingehender und angemessener um die Ostmark kümmert. Schnelle Hilfe tut not und zwar bald!

Die Unterbringung der Optanten.

(Berlin,!. Aug. ($11.) Heber die Hilfs- r.^ßnahrnen der preuhischen Regierung für die

Sie chlnesischm Wirren

Ein blutiger Zwischenfall in Nanking.

Paris, 2. Aug. Wie aus Nanking ge­meldet wird, find dort einige Engländer und sieben Ebinefen von Studenten ermordert wor­den. Die ganze englische Kolonie bat sich an Bord eine? englischen xreuzers begeben. Ein englilckes Infanteriedetackement wurde ge­landet. Die englischen Kriegss-hisse in den Gewässern von Schanghai haben B fehl erhalten, sich zur sofortigen Abfahrt nach Nanking bereit m halten.

Peking und Kanton verhandeln gemeinsam mit den Mächten.

Moskau, 1. Aug. ($11.) Chinesische (Blättermeldungen besagen, daß das Pekinger Kabinett beschlossen habe, zusammen mit der Regierung von Kanton mit den Mächten zu verhandeln. Pekinger Vertreter sind bereits nach Kanton abgereist, um dort die blutigen Zusammenstöße im Fremdenviertel vom 23. Juni zu untersuchen. Ebenso werden Ver­treter der Kantoner Regierung an den Ver­handlungen deS Pekinger Kabinetts mit den Mächten teilnehmen. In gewissen Einzel- fragen soll sich Kanwn mit den Engländern selbst auSeinandergesetzt haben.

M neue holländische Regierung

Amsterdam, 1. Aug. ($11.) Das Kabi­nett Colijn ist am Freitag abend von der Königin ernannt worden. Die offizielle Mr- nisterliste weist folgende Aamen auf: Ministerpräsident u. Finanzminister: Colijn, her vorläufig auch das Kolonialministerium mil verwaltet,

Außenminister: van Karnebeek, Justizminister: Schokking, Innenminister: de Geer, Kultusminister: Rutger,

Das Ende des Saarstrests

Saarbrücken, 1. Aus. 5eute vor­mittag tagte hier die beschluktasien^ Revier- konserenz des Gewerkoereins christlicher Berg­arbeiter Deutschlands, um zu dem Ergebnis der Lohnverhandlungen mit dem französischen Arbeitsminister und der Bergwerksdirition in Saarbrücken Stellung zu nehmen. Die Kon­ferenz faßte folgenden Beschlug: ,,^n Anbetracht der schlimmen Notlage int Saargebiet, die eine Folgewirkung des Versailler Vertrages ist, hatten die Saatbergleute ein grogeres Entge­genkommen erwartet. Die Konferenz spricht der französischen Regierung ihre Enttäuschung aus. Sie verkannt aber nicht die Schwiertg- keiten. die die Erreichung eines besseren Er­gebnisses verhinderten. Die Konferenz be­schließt ferner, daß am Montag auf allen Gru­ben im Saargebiet die Arbeit wieder aufge­nommen werden soll". Die freiorganisierten Bergarbeiter haben sich in ähnlichem Sinne mr die Wiederaufnahme der Arbeit von Montag ab ausgesprochen.

w ^Ob-rb-sstsch« Zeitung" «fr fctönt sechsmal wöchentlich. Be­zugspreis monatlich 2 SM. auS- schließl. Zustellungsgebühr, durch piePost2.25 GM.Für etwa infolge Streiks, Maschinendefekte oder elementarer Ereignisse ausfallend« Runmiem wird kein Ersatz ge- Mistet. Verlag b. Dr. §. Hiherolh» 2iuck der Unib.-Buchdruckeret b. Ioh. Aug- Koch, Markt 21/23. Fernsprecher: Rr. 55. u. Rr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt a. W- Rr. 5015. Sprechzeit t>et Redaktion bon 1011 und *,,11 Uhr.

aus Polen ausgewiesenen Optanten berichtet der Amtliche Preußische Pressedienst:

Die amtlichen Stellen in Preußen haben seit langem Vorbereitungen getroffen, um den Strom der Optanten nicht nur aufnehmen zu können, sondern ihnen auch möglichst schnell neue Lebens- und Erwerbsmöglichkeiten zu verschaffen. Es ist schon vor einigen Monaten in Schneidemühl eine llebernahmestelle und eine Arbeitsvermittlungsstelle eingerich­tet. Don Schneidemühl aus erfolgt für ganz Preußen die Verteilung der Optanten auf die einzelnen Regierungsbezirke, die ihrerseits wiederum für die Unterbringung in den Ge­meinden zu sorgen haben. 2m Durchgangs­lager in Schneidemühl sind zur Aufnahme des Flüchtlingsstromes vno lange Hand die not­wendigen Einrichtungen getroffen, die nun tn diesen Tagen allerdings einer ganz be­sonders starken Inanspruchnahme ausgesetzt sind. Für den Fall, daß der Zustrom noch beträchtlich wachsen sollte, sind dem Regie­rungspräsidenten in Schneidemühl ausrei­chende Mittel zur Verfügung gestellt, um für die vorübergehende Unterbringung auch noch einer größeren Anzahl von Flüchtlingen zu Ivrgen. Die notwendigen Räume stehen zur Verfügung.-?______

Amerikanische Pressestimmen zur deutsch- polnischen Optantensrage.

R e w y o r k. 1. Aug. 3n der Beurteilung der deutsch-polnischen Optantenfrage sind die amerikanischen Presiestimmen Deutschland nicht sehr günstig. Rur die World vertritt den Standpunkt Deutschlands. Die polni­schen Ausweisungen deutscher Optanten sei die übelste Folge der vberschlesischen Teilung. Für die gegenseitigen Ausweisungen sei Po­len verantwortlich, während * Deutschlands Handlungen nur in der Ergreifung von Ge­genmaßnahmen bestünden. Außerdem seien die aus Polen äusgewiesenen Deutschen seit langer Zeit ansässig, während die aus Deutschland ausgewiesenen Polen nur Saison­arbeiter Jeien.

Sas StWtrorobtem

Amerika besteht aus Fundierung der europäi­schen Schulden.

London, 1. Aug. (TU.) Wie der Kor­respondent desDaily Telegraph" aus New- tiort berichtet, wird die Tatsache, datz die Sckuldenkommisfion der Vereinigten Staaten in der nächsten Woche die Fundierungsverhand- lungen mit Belgien aufnehmen wird >in der amerikanischen Oefientlichkeit lebhaft erör­tert. Amerika müßte als ehrlicher und gene­röser Gläubiger auf der Fundierung aller Schulden bestehen, da eine Streichung der Schulden eine sentimentale Schwäche sehr zum Schochen der internationalen Beziehungen dar- stellen würde.

Erinnern wir uns an jene großen, erheben­den Seiten unserer ersten Siege n" Weltkriege, an die Erstürmung von Lüttich, die .ntbrtngt- rchen Siege, die Eroberung Belgiens, das wir aus Notwehr besetzen mußten. Erinnern wir uns an die Siege von Tannenberg, an die großen Durchbruchsschlachten von Tarnow- Gorlice, an die Abwehrschlachten im Westen, die Eroberungen von Serbien und Rumänien innerhalb weniger Wochen, an ai. die herrli­chen, ruhmreichen Erfolge unteres Volkes tn Waffen. Dann wird trotz all dem E end, das auf uns und unferm Vaterlande lastet, trotz all der Trauer, die jeden Einzelnen von uns betroffen bat, trotz all.den Opfern, die: unserm Volke auferlegt sind, ein Getubl oer Kratt in uns wach. Dies Kraftgefuhl möge uns davor bewahren, an unferm Geschick, an unserer Ge­genwart und Zukunft, an unferem Volk und Vaterlaiide zu verzweifeln

Boll Ehrfurcht und Dankbarkeit wollen wir derer gedenken, die für uns ihr Leben hmge- geben haben und mit ihrem Blute dem Vater­lande in höchster Treue gedient haben. Trau­ernd siebt ganz Deutschland an der Bahre feiner besten Söhne. Voll liefen wchmerzes segnen rott bas Andenken unserer gefallenen Söhne. Brüder und Väter.

Mögen wir in diesen Wethestunden das fel­senfeste Bewußtsein gewinnen, daß unsere toten Helden nicht umsonst ihr Blut vergossen haben. Ein Volk, das solche Wunder an Tapferkeit, Energie und Kraft vollbracht, bat, kann und wird nicht untergehen. Gewiß hat schneksich die gigantische llebermacht unserer Feinde uns nach jahrelangem Kampfe . ibrudt. Gewiß

Kriegsgrdonktag

Bon Freiherrn von Lersner, vorm. PrS-> sident der Friedensdelegation zu Versailles.

Elf Jahre sind es jetzt her, seit unsere F^nde über uns Deutsche herfielen. Ein schwerer Tag, ein bedeutsamer Tag. Schwer, unendlich schwer, denn daß ein Zweifrontenkrieg, ein Weltkrieg, von unserem Volke, von uns allen, von jeder Familie, schwerste Opfer an Gut und Blut fordern würde, das war jebem Deut,chen klar, hatten doch seit der Gründung des Deutschen Reiches der große eiserne Kanzler und seine Nachfolger, ebenio die deutschen Fürsten, ausschließlich langmütigste Politik Lur Erhaltung des Friedens betrieben, .toed sie alle wußten, daß,has Deutiche Reich nur rm Frieden gedeihen könne. Frankreich hatte, wo immer nur sich die Gelegenheit bot oder vom Zaune reißen ließ, versucht, den Weltfrieden zu stören, um sich wieder einmal des unter Ludwig XIV. geraubten und von uns 1871 zurückgeholten Elsaß-Lothringens zu bemach- tigen. Immer wieder zog sich die L-taatsrunft des Fürsten Bismarck der Friedenswille Kaiser Wilhelms II. und seiner Reichskanzler aus den von Frankreich zur Herbeiführung eines eu­ropäischen Krieges gestellten Fallen heraus, und immer war uns gottlob der Frieden er­halten geblieben. Um nur drei xranzoiOche Männer zu nennen, die uns schon vor 1014 fast in einen Krieg hineingestürzt hatten: Bou­langer, der berühmteste Volksgeneral von 188/, Delcasse und der gefährlichste, der Lothringer Poincare. Es würde hier zu weit fuhren, näher auf die Vorgeschichte des Weltkrieges und die Schull» am Kriege einzugehen, die in erster Linie den bösen Geistern Frankreichs und Ruß­lands, Poincare und JSwolssi, zur flugwuM- gen Last fällt. Aber ich möchte nicht unter- : .-lasten ,darauf hinzuweisen, daß bisher mr- geichS die Schuldlosigkeit 'Deutschlands und die Kriegsschuld unserer Feinde so klar und ein­leuchtend dargelegt ist, als in dem aus rein historischen Tatsachen nick Dokumenten au ge- bauten neuen Buche des Kronprinzen Wilhelm: Ich suche die Wahrheit!" . , _ . ,

Ein schwerer Tag war der Tag des Kriegs­ausbruches für uns, und er wäre woln noch viel schwerer für uns geworden, wenn wrr damals hätten ahnen köniren, wie firrchtbar die­ser Krieg trotz aller Heldentaten, trotz aller Blutopfer für uns ausgehen wurde. Aber der 1. August 1914 war auch -m großer Tag, vielleicht der größte Tag für das Deutsche Reich. I War es doch der Zeitpunkt, an dem endlich einmal ganz Deutschland etnrg war. Das deutsche Vollgas friedfertigste Volk der Erde, das nur in friedlichem Wettbewerbe sich denPlatz an der Sonne" erhalten wollte, I stand auf wie ein Mann. W:e ein Mann I folgte eS dem Ruf des Kaisers des Fnedens- kaisers, um di« deutsche Heimat und Vater- erte vor den Millionen und Ab er Millionen I Kriegern Frankreichs Rußlands, England-, Japans, und wie sie alle heißen wogen, zu schützen.Keine Parteien, nur ^eusiche , gab es in diesen großen Tagen des Kriegsaus­bruches: einig Volk und Regierung, einig Kaiser und Reich gegen dre ganze Welt in I Waffen. Ganz Deutschland zog opfersreudig und todesmutig in diesen unS aufgezwungenen

SbechMche Jettuns

MeigerMldasMevkwchMÄL)GberMen/->KnMichesVevkündiMitzsblMfi>rd-k«jsAmörW

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; DK Kämpfe in Marotte

PainlevL über Petains Marosio Mission.

t Paris, 2. Aug. (TU.) Marschall Petain batte heute eine längere Konferenz mit Pain- leve. Pressevertretern erklärte er, daß sich die militärische Lage in Marokko günstig ge­stalte. Auch Painleve gab eine Erklärung ab, in der es hieß, Marschall Petain habe die Frage des Oberkommandos in Marokko bis inS Kleinste geregelt. Obwohl man den Marokko- s seldzug nicht mit dem Kriege von 1914 im Osten vergleichen könne, seien in Marokko die Schwierigkeiten in der Scheidung zwischen der Verwaltung und der Militäroberhoheit nicht geringer. Alle Maßnahmen den Eingeborenen i gegenüber seien sowohl politischer, als auch militärischer Natur. Eine Hauptaufgabe habe Petain gelöst, indem er im Einvernehmen mit dem Generalresidenten die Zuständigkeit der Truppenkornmandanten scharf abgegrenzt habe.

Ferner habe er im Verein mit Liautey und Naulin alle Vorbereitungen für neue französi­sche Kampfmaßnahmen getroffen, wenn Abd el Krim nichts von Frieden wissen wolle. Petain habe ihm versichert, daß die Haltung und der Geist der Truppen in Marokko glänzend seien und daß ihre moralische Kraft noch we­sentlich durch die eingetroffenen frischen Trup­pen gehoben worden fei. (!)

Spaniens angebliche FriedensvorschlSge.

Paris, 1. Aug. Nach einerTempS"- Meldung aus Tanger hat die spanische Re­gierung folgende Friedensvorschläge unterbrei­tet: Abd el Krim erkennt die Oberhoheit deS Sultans von Marokko und die Autorität der Spanier innerhalb der spanischen Zone an. r Er verpflichtet sich, den Spaniern feine ge­samte Artillerie auszuliefern. Spanien wird tn Ajir, dem gegenwärtigen Hauptquartier Abd el Krims einen ständigen Posten ein» richten. Sämtliche spanischen Gefangenen wer­den freigegeben. Dafür gibt das spanische Direktorium dem Ris das Recht, eine unab­hängige lokale Regierung zu bilden, der spa­nische Beamte zur Seite stehen sollen. Dar Rif ist ferner ermächtigt, ein stehendes von

Kriegsminister: Lambo oh, ir noch Minister für Wasserstraßen: Dongaerts, u den Meister für Handel, Industrie und Arbeit: elmehr Koolem.

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Die Räumung

Eintreffen der Schupo in Essen.

Essen, 1. Aug. (TA.) Heute vormittag II llhr trafen auf dem Essener Hauptbahnhof 500 Mann Schupo unter dem Kommando des Polizei-Kommandeurs Thusius aus dem Re- aierungsbezirk Münster ein. Sie wurden von der auf dem Dahnhofsplatz versammelten ge­waltigen Menschenmenge jubelnd begrüßt. Während am gestrigen Tag bis zum Schluß der offiziellen Besetzung feine Flaggen zu schon waren, erschienen heute im Lause. des Dormittags zahlreiche Fahnen m den Aeichs- rmd Landesfarben. Vergangene Nacht um 12 llhr verkündeten von allen Türmen die Glocken die Befreiung Essens. Heute abend finden an zahlreichen Orten, so auch auf dem Gelände der Dau-Ausstellung Defrerungs- feiern statt.

r Montag, ->1 Wi 1. August 1925

eitöem \ Berlin, 1. Aug. (TU.) Der Lokalanz." schreibt: Dor wenigen Wochen verbreitete die französische Presse geflissentlich die Meldung, daß es sich bei den von Abd el Krim in tMarokko verwandten Flugzeugen um zöenen rbeutsche Flugzeuge handele. Jetzt haben sich die Flugzeuge nach der französi- jchen Fachzeitschrift2e8 Alles" als fran - i5nöcr, zöfische Flugzeuge einer eingegange» nen Luftverkehrslinie in Algerien entpuppt. Sie Gesellschaft verkaufte s. Zt. alles Gerät einschließlich Flugzeuge an Ort und Stelle. Vermutlich haben die Rifleute damals die günstige Gelegenheit benutzt. Damit endet das Märchen von den deutschen Flugzeugen