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Wische LandeWlung

SbechMche Zeitung

Ssimarend, W> 1 August ISA

M, «Oixrhrsstsch« Sdtotg* « r^tnt fuhsmal wichkntltch. Bf tftgsycete monatlich 2 GM. aut* Meßt. Zustelluugegebühr. durch ti«Post2-25 GM.Für etwa infolge Streitt. Maschlnendefekt« oder ^ementarer Lreigniff« ausfallend« gzatnmtm wird kein Ersatz ge- Met. Verlag v. Dr. §. Hiheroth. Druck der Unid.-Buchdruckerei d. Zoh. Aug- Koch. Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 55. n. Rr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt 6. M. Rr. 5015, Sprechzeit h« Redaktion von 1011 und *1,11 Uhr.

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1 Goldmark Dollar. i

ganze Ruhrbecken geräumt

TU. Mülheim, 31. Juli. (B. 3 ) Um 8 Uhr vormittags haben die letzten französi­schen Truppen «nd zwar Telle des Infanterie­regiments 161 Mülheim a. d. Ruhr verlassen. Hiermit ist das ganze Ruhrrechengebiet ge­räumt.

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Str Aretkgefahr in England beseitigt

London, 31. Juli. (TU.) In später Nachtstunde ist in der englischen Kvhlcnkrise eme überraschende Wendung eingetreten, sodasi die unmittelbare Gefahr eines Streikes im Augen­blick beseitigt zu sein scheint. Nach der Estri­gen Kabinettssitzung, an der fast alle Kab,- nettsmitglirÄer teilnahmen, halte Baldwin wei­tere Besprechungen mit Vertretern der Gruben­besitzer und der Bergarbeiter. Die Vertreter der Bergarbeiter erklärten, daß sie an der von Baldwin vvrgeschlagenen Untersuchung u^r die Methoden zur Besserung der Wirtschaftlich- keit der englischen Kohlenindustrie und zur Ver­mehrung des Wettbewerbs auf dem Weltmarkt teilzunehmen wünschten. Baldwin erklärte, die Regierung sei gewillt, der Industrie bis zum Frühjahr nächsten Jahres eine staatliche Subvention zu gewähren. Man hoffe, daß diese Zeit genüge, die Untersuchungen zu Ende zu führen. Der Ministerprä,chent hat daraufhin die Grubenbesitzer, ihre Kündr- -ungen, die heute um Mitternacht tn Kraft treten sollten, zurü ck»uziehen, damit ine Besprechungen fortgesetzt werden konnten. Baldwin wird heute morgen um 10 Uhr er­neut mit den Grubenbesitzern verhandeln. Wre teil erntet, bic octcit/ U)*C

Sündigungen zurückzunehmen.

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Sie Notlage der deutschen Wirtschaft

Bedrohliche Wirtschaftslage im Hagener Bezirk.

TU. Essen, 31. Juli. Die Lage der mär­kischen Industrie, insbesondere des Hagener Bezirks wird immer schlechter. Verschiedene Werke haben den Entschluß gefaßt, in den nächsten Wochen ungefähr die Hälfte ihrer Ar­beiter zu entlassen. Von einer großen Anzahl anderer Werke ist Antrag auf Stillegung oder Arbeitsverkürzung gestellt, teilweise auch schon durchgeführt worden.

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Sie Edinm Konferenz sichergeWt

TU. Newport. 31. Juli. England und Japan haben de« amerikanischen Vorschlag der Eiuberufuug einer China-Konferenz ange­nommen.

veheimberatungen zwischen Tschaugtsoli« und dem früheren chinesischen Kaiser.

TU. T i e n t s i n, 31. Juli. Unter den hiesi­gen Ausländern haben die zwischen Tschangtso- lin und dem früheren chinesischen Kaiser ge­führten Geheimberatungen große Erregung beroorgerusen. Vor seiner Abreise nach Mul­den batte Tschangtsolin dem Kaiser eine ge­schloßene Kutsche zugesandt, in der der Kaiser sofort ins Hauptquartier des Marschalls ab- reiste Es wird angenommen, daß Tschangtsolin die Absicht habe, den Kaiser für seine Ziele auszunutzen.

Chinas Selbstbestimmungsrecht.

«Berit n, 31. Juli. DasB. T." mel­det aus Boston: In einer Versammlung in seinem Heimatstaat Idaho erklärte Se­nator Borah, die chinesische Frage werde in der nächsten Session des Kongresses öf­fentlich zur Sprache gebracht werden. Dar sei nötig im Interesse des Friedens. Die Mächte müßten verhindert werden, das Selbstbestimmungsrecht des chinesischen Vol­kes zu beschränken. Nur wenn Chinas Rechte respektiert würden, könne der Frie­den in Asien sichergestellt werden.

Siu «euer britisch-japanischer »ertrag.

Brüssel, 31. Juli. Wie die Morgen­blätter melden, unterzeichneten am Don­nerstag der japanische Bottchafter Baron Hayashi in London und Chamberlain im Foreign Office einen neuen britisch-japa­nischen Vertrag. Nach Reuter steht der Vertrag im Zusammenhang mit Handels-

Abbruch der tuglijch'franzWchen

Schulteuvttbaublunsea

sicht Belgiens

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Herriot will

m'ttflt.

seine« «ürgermeisterposteu aufgeben.

zort-Rieöorlnssnng in Sonftnnftnvvol

Pari«, 31. Juli. (TU.) DerChicago Tribüne" wird aus Konstantinopel gemeldet, daß Henry Ford bei dem türkischen Wirtschafts­minister um die Erlaubnis nachsuchte, in Kon? stantinopel eine Automobilfabnk einzurichten. Ford beabsichtigt, von Konstantinopel aus Griechenland, Rumänien, den Kaukasus und Afghanistay mit Automobilen zu versorgen.

dieser Ziffern ausmachen. Nach dem französi­schen Vorschlag sollten die Jabreszahlungen aus zwei Teilen bestehen. Ein Teil sollte von Frankreich direkt in Pfund Sterling gezahlt werden, während der zweite und letzte Teil in deutscher Maik dem französischen Anteil der Dawesjabreszablungen entnommen werden sollte. Dabei hätten die französischen Unter­händler darauf bestanden, daß Frankreich keine Garantie für die Konvertierung und das

Brüssel, 30. Juli. (TU.) Die bel­gische Regierung wird dauernd über den Meinungsaustausch zwischen Paris und London auf dem Laufenden gehalten. Chamberlain hat der belgischen Regierung die englische Auffassung über das Sicher­heitsangebot dargelegt. Vandervelde har darauf Briand und Chamberlain die An- . die deutsche Note über-

P a r i s, 31. Juli.Echo de Paris" erfähtt aus Lyon, daß Herriot sich endgültig ent­schlossen habe, von seinem Posten als Bürger­meister von Lyon zurückzutreten. Herrwts Nachfolger wird wahrscheinlich der Sozialde­mokrat M a r r e a u.

polnischen Konsulat für Polen optiert haben. Diesengeheimen" polnischen Op­tanten wird, wie die ZeitschriftOstland" mitteilt, trotz jener Willenserklärung für Polen von polnischer Seite angeraten, die Rechte deutscher Reichsangehöriger, bei­spielsweise das Wahlrecht, auszuüben, bo. ihre Option den deutschen Behörden nicht bekannt sei und auch nicht bekannt ge­geben werde. Eine Ausweisung hätten diesegeheimen" Optanten nicht zu be­fürchten. Bei ihrer Einwanderung nach Polen würden sie aber auf Grund jener Option und ihrer Zugehörigkeit zumBund der Polen" ohne weiteres alspolnische Staatsangehörige" angesehen werden. Die Staatsregierung wird gut tun, sich diese geheimen Optanten" näher anzusehen.

Mittelalter in Polen.

Berlin, 31. Juli. Dre Abendblätter mel­den aus Rom: Unter der UeberschriftMit- telatter in Polen" wendet sich ^,,Po- polo" gegen die von den Polen gegen Deutsch­land getroffenen wirtschaftlichen und politischen Maßnahmen.. .Das-Bürtt bezeichnet die Aus­weisung der deutschen Optanten aus Polen als niederträchtig und barbarisch und bedauett paß sich Europa in ferner noch immer polen freu üblichen Mentalität' gegenüber ben ungeheuren Rech t swid rig kei ten und gegen ber Arroganz des polnischen Im­perialismus gleichgülttg verhalte. Jedes Land müsse die Gesetze der Menschlichkeit und der Zivilisation erfüllen, wenn ' es selbst diesen Pflichten nicht nach komme, dann müßten 'es andere Staaten dazu anhalten. Die Aus­weisung der Deutschen aus Polen stelle einen Akt dar, gegen den kein Protest im Namen der Kultur und des Rechts energisch genug er­scheine. " - ,

Parts, 31. Juli. (TU.) Die fran­zösische Delegation für die Schuldenregelung wird heute ans London zurückerwartet. Die Verhandlungen sind vorlänfig abgebrochen worden, da eS nicht gelungen ist, die Ge­gensätze zu überbrücken.

Petit Parisien" ist bemüht, den un­günstigen Eindruck des Mißerfolges mit dem Hinweis zu verwischen, daß die franzö­sischen Delegierten nach Einholung neuer Instruktionen die Besprechungen bald wie­der aufnehmen würden.

Der Pariser Korrespondent desTemps" glaubt zu wissen, das britische Schatzamt hätte den Vorschlag gemacht, ein vorläufiges Abkommen für die Dauer von drei bis vier Jahren abzuschließen und zwar auf der Basis von Jahreszahlungen tn Höhe von vier bis fünf Millionen Pfund Ster­ling. Caillaux habe aber ein vor­läufiges Abkommen entschieden abgelehnt. Das ««genügende französische Angebot bei de«

Schuldenverhandluugen.

London, 31. Juli. Zum Abbruch der englisch-französischen Schuldenverbandlungen schreibt der diplomatische Korrespondent des Daily Telegraph", obwohl das neue französische Angebot gegenüber dem letzten Angebot eine Verbesserung bedeute, sei es so angemessen, daß es vom Standpunkt des britischen Steuerzahlers aus niemals ernstlich in Erwägung gezogen werden Annis.-Es fc wahrscheinlich, daß das englische Schatzamt eber das Ergebnis der amerikanisch-französi­schen Fundierungsverbandlungen abwarten werde, als die Besprechungen mit Frankreich wieder aufzunehmen. Die Forderungen des englischen Schatzamtes betrage« 20 Millione« Pfund für das Jahr. Die von Caillaux vorgeschlagenen Jabreszahlungen würden nach englischer Auffassung nur ein Drittel

Heimliche Polen in Deutschland?

Während die Abwanderung der 26 Tausend noch in Polen befindlichen deut­schen Optanten bereits begonnen hat, merkt man von ber Rückkehr der etwa 15 000 polnischen Optanten in Deutschland nicht allzu viel. Diese Polen haben wenig Lust, die beiseren ArbeitS- unb Wohnungsver­hältnisse in Deutschland gegen ihre hei­matlicheKultur" einzutauschen. Gelegent­lich biefer Bevölkerungsbewegung erfährt man nun aus ber polnischen Presse eine interessante Mitteilung. Zu ben nachweis­lich polnischen Optanten, deren Zahl oben genannt ist, kommen nun noch viele Op­tanten, bie insgeheim, b. h. f nur . vor. dem

Transfer dieser deutschen Markzablungen übernehmen könne. Die englischen Finanz­sachverständigen seien deshalb nicht geneigt, mehr als 40 bis 50 Prozent für diese Zahlun­gen als effektiven Wert in Anrechnung ,8U bringen. Das französische Angebot stelle in- desien nur ein Prozent der französischen Total­kriegsschulden dar.

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Dos SiämkkWroblm

Auch Belgien übermittelt seine Auffassung.

und Schiffahrtsfragen und stellt eine Ab­änderung des bestehenden Vertrages vom Jahre 1911 dar.

Das Schüft«! ber Optanten

Der Zustrom der Optanten nach Schneidemühl.

TU. Schueidemühl, 31. Juli. Der Zu­strom der Optanten «ach Schueidemühl nimmt in erschreckendem Mabe ju. Die Verwaltung des Durchgangslagers i» denAlbratoswerke» leistet schier übermenschliche Arbeit, um die Pertriebene« unterzubringen »nd weiterzu­leiten. Hunderte von Optanten treffen täglich in Schueidemühl ein. R«r ein Heiner Teil kann in Kürze weiter geleitet werden. Rur etwa 200 Flüchtlinge können außerhalb Schueidemühl und tn der Provinz Grenzmark Poseu-Westpreuben untergebracht werden. Am Mittwoch trafen tagsüber allein 456 and in der Rächt weitere 240 Personen ein. Aitz Donnerstag stieg die Zahl sogar auf 1000. Die Gesamtzahl der augenblicklich im Durchgangs­lager «utergebrachteu Optanten beträgt 3300. Es ist lei» Zweifel, daß die polnische Re­gierung von ihrem aus der Wiener Konven­tion hergeleiteten Recht, die Optanten auszu­weisen, in der brutalsten Weise Gebrauch macht.

Subjekt Mr Objekt?

Im Grunde läuft jeder diplomatische Kampf darauf hinaus, dem eigenen Staate unter allen Umständen die Stellung als Subjekt in der in­ternationalen Politik zu verschaffen und zu er- , halten. Deutschland hat seit der Revolution diese Stellung eingebüßt und in ben folgenden Jah­ren mehr als notwendig darauf verzichtet, sich im Rate der Völker den Einfluß zurück zu er­obern, ber ihm, selbst wenn es militärisch machtlos ist, als .Siebzigmillionenvolk im Herzen Europas zukommt.

Mit dem Augenblick, da unsere ehemaligen Gegner durch unerwartete, jedoch selbstverschul­dete Verwicklungen außerhalb des Kon-

I tinents gezwungen waren, -einen Teil ihres * I Machtaufwandes zur Festigung oder Wieder­herstellung ihrer Ansprüche. zur. Verfügung zu halten, mußte notwendig der Druck nachlassen, den man ungehindert gegen das in'seine Ohnmacht ergebene Deutsche Reich auSgeübt batte. Wenn, beute ber Franzose sich zur Räumung des Sank:ionsgebietes anschickt, wenn heute auch in Frankreich die Stimmen zahlreicher werden, die die-alte Methode der Unterdrückung als ungeeignet zur Aufrecht­erhaltung des französischen Prestiges bezeichnen, so verdanken wir das nicht einer Erleuchtung,

I nicht einemneuen Geist der Versöhnung", sondern lediglich der Tatsache, daß angesichts

I des verlustreichen und für das Ansehen der französischen Macht im kolonialen Afrika ver­hängnisvollen Krieges in Marokko Deutjch-

I land zu einer M a ch't wurde, weil es auf dem Kontinent den Rücken Frankreichs bedroht. .

I . Hinter dieser Ursache, der tatsächlichen Machtverschicbung, die uns auch in den Augen unjertr feindlichen Nachbarn ein wenig rote»

I der zum Subjekt der Außenpolitik werden I läßt, tritt das andere, viel zitierte, bochge- I priefcnc Momcyt der allmählichen Wicecran- I Näherung aus Vernunft oder dem Geist der I Versöhnung heraus völlig in den Hintergrund. I Es ist richtig: auch die Außenpolitik wird I heute etwas mehr als früher im Zeitalter der I Gcbeimdiplomatie auf dem offenen Markt ge- I macht, sie steht also stärker als zuvor unter I dem Einfluß ber öffentlichen Meinung der I Völker. Aber wir brauchen nur wieder an I das Verhalten Englands während des fran- I fisch en Ruhreinbruchs zu erinnern: Man be- I zeichnete das Vorgehen Frankreichs als offe- I nett Rcchtsbruch, man versüchte sich, soweit da­nach ber Lügenhetze während des Weltkrieges

I anging, sogar ein. w:nig in sittlicher Ent­rüstung, aber man handelte nicht.

Wenn nun mit dem Vorschlag des Sicher- I knitsoaktes der Versuch gemacht worden ist, Deutschland durch schriftliche Verträge auf ab­sehbare Zeit' vor der Rolle des vogelfreien Staates zu sichern, so'ist die Veränderung der Weltlage wohl ausschließlich entscheidend da-

I für gewesen, daß dieses Angebot im Verlauf I der Verhandlungen nicht völlig zu einer neuen I vertraglichen Beschränkung der deutschen I - Handlungsfreiheit gestempelt wurde. Denn I wenn irgend jemand gehofft haben sollte, mit

Englands Hilfe .einen moralischen Ueber- I raschungssieg über Briand davonzutragen, so I dürfte ibn das vorsichtige Zur^wcichcn I Chamberlains vor seinem französischen Kol- I legen davon überzeugt haben,, daß auch beute I genau so wenig wie vor Jahren mit einem I selbstlosen und entschiedenen Eintreten Eng- I lands. für die berechtigten Ansprüche Deutsch­lands zu rechnen ist. ' _ ,

I Es ist ebenso falsch, bei jeder Havas.Mel- dung über das völlige Einvernehmen zwischen London und Paris den Mut zu verlieren und den Sicherheitsvorschlag.zum Teufel zu wun-

I sck-en. Denn sowie einer derartigen Stimmung nachgegeben würde, würde sich zweifellos das moralische Gewißen der Welt erheben, gegen Deutschland, gegen das es durch jahrelange Verleumdung mit Erfolg mobil gemacht wor­den ist. Es besteht vielmehr aller Grund zu der Annahme^, daß sich England -und Frank­reich sebr wenig einig sind, und daß. wie hier

I- betont wurde, die Verhandlungen um die Schiedsverträge weit mehr >den Trabt Berlin

I Paris beanspruchen werden, da diese England I garnicht berühren. Es ist - sogar zu ver- I muten, daß England die deutschen Sorgen um I die Garantierung der östlichen Schiedsvetträge I damit beschwichtigt,- daß es sagt: Wenn Ihr I die Schiedsverträge fallen labt, so braucht, sie I niemand zu garantieren, mit andern Worten I also uns gegen Frankreichs Forderungen ein I wenig den Rücken stärkt. . t

I Freimachen müssen wir uns jedenfalls von I der Einbildung, daß wir als kontinentaler I Staat nach englischer Ansicht im Mittelpunkt I des Weltgeschehens stünden. Wir sind wohl I der Nachbar des Staates, der durch das Ueber- I maß der Rüstung, namentlich durch dielleber- I macht der Luftflotte dem englischen Mut- I terlaube immer gefährlich ift, von dessen . ............ .-. * .