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2HC jobetbefflftfee Zeitung^ «• int sechsmal wöchentlich. Bezugspreis monatlich 2 GM. eiw toließl. Zustellungsgebühr, durch di«Post2.25 GM.Fllr etwa infolge Streiks. Maschinendefekt« »der tlementarer Ereignisse ausfallend« Kummern wird kein Ersatz ge» leisiel. Verlag d. Dr. §. Hiheroth. Druck der Unib.-Buchdruckerei b. Zoh. Aug- Koch. Markt 21/23. Fernsprecher: Nr. 55. u. Nr. 666. Postscheckkonto: Amt Frankfurt o. M- Nr. 5015. — Sprechzeit Mt Redaktion von 10—11 und '1,1—1 Ubr.
SbLlcheUsche
Marburger Mische
Tagesanzelger 4 W 1/ WwWWKMWW LanbeSzettung
Nr. 177 60 «kg. Marburg a. Lah«
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MeigerMtdasMer kuchMsche)Gbechessen/-> Amtliches Verkündigunschlcätlurd-KreisA^lwz
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Ker Kampf am den Finanzausgleich im Reichstag.
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ten bei Haftssteuer und der Umsatzsteuer insgesamt in
, stellt TU. Berlin, 30. Suh. Im Reichstag ist hn sii jetzt der entscheidende Komvromihantrag der * Eni Mierungsvarteien zum Finanzausgleich, e Org, nachdem bekanntlich über die Höbe der Steuer- Lderleitung eine llebereinstimmung nicht er- :it beg «eit werden konnte, eingegangen. Danach -ei= !. Zui M der Artikel 3a des Finanzausgleichge- ermitztz jetzes folgende Fassung'
’ 2^5 Am die Länder und Gemeinde« instand,u- n Luid scheu, ihre Aufgaben insbesondere auf sozialem fjctbevni kulturellem Gebiet zu erfüllen, werden ! Müd, btn Ländern und Gemeinden, wenn sich ibr ™ail* enteil an der Einkommensteuer, der Körper-
le" m bett Rechnungsjahren 1925 und 1926 auf weni-
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sei als 2,1 Milliarde Reichsmark beläuft, die daran fehlenden Beträge aus Mitteln des
tntfj'ilt ßteichsbaushalts, insbesondere aus den Auf-
iticrtei lammen der nichtvervfikndeten Berbrauchsab-
-chws-t iahen zur Verfügung gestellt werden.
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s zu verwenden ist. Die Vorschrift über die
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Auch zur Wein st euer, die bekanntlich hne jegliche Steuersätze an das Plenum ge- gt war, ist jetzt ein gemeinsamer Antrag er Regierungsparteien vorgelegt worden, anach beträgt die Steuer für Schaum-
»eine 30 Prozent, für die übrigen Weine Prozent. Für die Zeit bis zum 30. Sev- nnber 1927 ermäßigen sich die Steuersätze um 'n Viertel. Als llebergangsvorschrift wird das Gesetz ausgenommen, daß ein Drittel
5 Betrages, der in der Zeit vom 1. Juli 1925 is zum 30. Sunt 1927 aufkommenden Wein- uei zur Behebung der Rot des Winzerstan-
c 'auH&’jäfeifluna der Steuersätze soll am 1. August
'11925 in Kraft treten. Sm übrigen wird der Reichsfinanzminister den Zeitpunkt des Sn- ikrafttretens bestimmen. Auch zur Bter- und Tabaksteuer find neue Kompromißanträge der t Regierungsparteien eingegangen.
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Hiuanzaisgleichs beschlofien, für den Fall, daß die Betc:li:::«g der Länder und Gemeinden an
-Berlin, 30. Ang. (WTB.) Wie der rin ist Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, hat !tas preußische Staatsministerium in
ack^ ei ^’net Sitzung vom 30. Juli in Sachen des
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der Einkommen- und Körperschaftssteuer nicht ßber 75 Prozent erhöht werden fcl.te, im Reichstag Einspruch zu erheben, weil sonst der Finanzausgleich den Ländern und Gemeinden nicht die auch bei äußerster Sparsamkeit notwendigen Leben.-möglichkeiten las- isen werden.
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Paris ,30. Juli. Kurz nach Mitternacht entgleiste bei Le ManS ein Schnellzug. /Zwei Wagen wurden vollkommen zertrüm- iwert. Nach den ersten Meldungen wurden drei Personen getötet und zwölf verletzt.
3a dem Zugunglück in Frankreich.
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i Tll. Paris, 30. Juli. Zu dem Eisenbahn- tznglück auf der Strecke Le Mans—Tour wird Gemeldet, daß nicht 3, sondern 12 Tote zu oer- teichue« find. Unter de« 20 Verletzten befinde» sich 10 Schwerverletzte. Bier Eisenbahnwagen find zertrümmert worden. Die Loko- Vetioe fiel die Böschung herunter. Das Un- Aück scheint ans übergroße Schuelligkcit zurück- «führe« zu sein.
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Aushebung der Paßouums wischen Seusschlnnd u. Skftemich . Berlin, 30. Juli. Gestern nachmittag yt das Abkommen zwischen Deutschland und testerreich über die Aushebung der Paß- *isa unterzeichnet worden. Tas Abkom- Aea tritt am 12. August ds. Fs. in Kraft. Son da ab wir» sich »er Verkehr zwischen sei»,» Staaten so vollziehe«, »atz die beiderseitige« Staatsangehörige« nur mit gültigen Jnlandpässe« versehe« sei« müs-
Die Felgen -es Raubbaus im Saargebiet
einem streit in btt Wim- und Echwerindullrie
Die englischen Stubrnbeiitzet zu
TU. Sa a r b r ü ck e n , 30. Suli. Der Raubbau der französischen Grubenverwaltungen in den saarländischen Kohlengruben vat in der Dudweilergegend genau wie in Schnapvach sichtbare Folgen gezeitigt. 30—40 000 Kubikmeter Berghalde find bei der Grube Dud- weiler in den Bahnkörper eingebaut worden, sodaß die Eeleisanlagen eingesackt sind und abgesperrt werden mußten. Durch Bau einer neuen Unterführung mußte der Bahnbau gestützt werden, wofür über eine Million Franken angefordert wurden. — -äst der Schnavvacher Gegend herrschen die gleichen Zustände. Hier und in Dudweiler muß eine große Anzahl von Häusern wegen Einsturzgefahr niedergerissen werden, sodaß über 100 Familien obdachlos geworden sind. Vorstellungen bei der französischen Crubenverwaliung sind unbeantwortet geblieben. Auch die Bergbehörden, die einem französischen Beamten unterstellt sind, schweigen sich aus. Bei dem herrschenden Antreibersystem ist es den Bergleuten überhaupt unmöglich, die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu beachten, sodaß im letzten Vierteljahr die täglichen Erubenunfälle um 61 Prozent gestiegen find. Die deutschen Bergarbeiterorganisationen fordern schon seit Monaten vergeblich die Besetzung des Oberbergamtes durch einen deutschen Fachmann, um die Sicherheit des Grubenbaues mehr wie bisher zu garantieren.
Der Grrrbenarbeiterstreik
Saarbrücken, 30. Juli. Die Abordnung der Saarzrubenarbeit°r ist nach ihrer Rücksprache mit dem französischen Außenminister heute zurückgekehrt. Das Ergebnis der Pariser Besprechungen ist entgegen anders lautenden Meldungen, lediglich in allgemeinen verwaltungstechnischen Vorschlägen (Knapp- schastsresorm usw.) zu suchen, mit denen sich eine Revierkonserenz am Samstag befassen wird. In der Frage des Lohnkonsliktes hat das Arbeitsminrsterium tc inerlcl Zugeständnisse gemacht, vielmehr hat die französische Bergwerksdirektron die Bergarbeiterorganisationen schriftlich wissen lassen, daß tse sich infolge des Streikes auch nicht mehr an das Lohnabkommen von Z-Prozent gebunden fühle. Infolgedessen sind noch keinerlei Aussichten vorhanden, daß der Streik in absehbarer Zeit sein Ende finden wird, zumal auch die Lohnverhandlungen zwischen den Angestelltenorganisationen und der Bergwerksdirektion auf dem toten Punkt angekommen sind, sodaß für die nächsten Tage mit dem Streik von etwa 31/- Tausend Angestellten der Saargruben gerechnet wird. Die Streiklage ist ziemli chruhig.
Vor einem Streik in der saarländische« Hütten- und Schwerindustrie.
TU. Saarbrücken, 30. Juli. Die Krisenlage im Saargebiet, die mit dem Berg- arbeiterftreik am stärkste« m Erscheinung getreten ist, scheint vor weiteren Komplikatioue« zu stehen. Die angeküudigte« Betrkebs- einschränkunge« in der Hüttenindustrie infolge Ausbleibens der Spezialkohlen werde« Ende der Woche rur Tatsache.
Sn verschiedenen Werken find bereits Feierschichten und größere Arbeiterentlafiungen angezeigt worden. Dazu kommt, daß auch die Lohnregelung in der Schwerindustrie, in der den Arbeitern durch Schlichtungs,vruch eine 8 prozentige Erhöhung zugestande« worden ist. in den Gewerkschaftskreisen ablehnend aufgenommen wurden. Wenn auch die Erklärungsfrist bis zum 5. August läuft, so ist doch heute schon bestimmt damit zu rechnen, daß es bei der weiteren ablehnenden Haltung der Arbeitgeber in der Schwer- und Hüttenindustrie ebenfalls zum Streik von 20000 Arbeitern kommen wird.
fk. Saarbrücke«, 3L Suli. Wie die „Saabrückeuer Zeitung" meldet, hat die Re- gierungskommissio« die Lohnforderungen der Eisenbahner abgelehnt. Eine Versammlung des deutschen Eisenbahnerverbe des hat daher beschlofien, der Bahnarbeiterschaft den Streik zu empfehlen. Die Bezirksleitung wurde beauftragt, eine Urabstimmung unter den Mit-' gliedern »orzunchme«. Auch andere Eisen- bahngewerkschaftrn haben zu der Lage Stellung genommen.
den Minima löhnen
London, 30. Juli. (TU.) Die englischen Grubenbesitzer haben folgerst^ Erklärung veröffentlicht: Die Grubenbesitzer lehnen das Prinzip des Minimallohnes ab. JBet allen Erwägungen müßten folgende Geiichispunkie in Betracht gezogen werden: '
1. die äußerst ernste Lage der Industrie als Ganzes, die im Ium einen Verlust von durchschnittlich zwei Schilling Pro Tonne erlitten hat und
2. die großen Unterschiede zwischen den einzelnen Grubenbezirken ,von denen verjchie- dene Verluste bis zu 4 Schilling pro Tonne "im Juni aufzuweisen hätten.
Da jedes Mmimalabkommen von ledern Gruben bezirk angenommen werden müsse, so fei es sicher, daß man, wenn man die Außerbetriebsetzung einer großen Anzahl von Bergwerken vermeiden wolle, ein solches Mimmal- abkommen so niedrig wie möglich halten müsse.
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Ist etrcitlagc In England
Vor einem Eisenlahnerstreik in England?
London, 30. S«li. (TU.) Da die Eisenbahner die fünfvrozcw' Lohnkürzung abgelehnt haben, rechnet man allgemein mit einem Eijenbahnerstreik.
Roch keine Entscheidung im englischen Bergbau.
London, ,30. Juli. Baldwin hat gestern den ganzen Tag mit den Grubenbesitzern und den Bergarbeitern verhandelt. Arn späten Abend wurde noch einmal eine Konferenz abgehalten. Trotz aller Bemühungen finb keinerlei "Forts ch rit te^erzielt worden, »da beide Parteien auf ihren Standpunkten beharren. Die optimistischen Meldungen über eine baldige Verständigung sind als verfrüht zu betrachten. Die von Baldwin in Aussicht gestellte Unterstützung des Bergbaus durch staatliche Gelder stößt im englischen Kabinett auf starken Widerstand. Man glaubt allgemein . daß die Verhandlungen auf dem toten Punkt angelangt sind.
fk. London, 31. Juli. Nachdem die Lage in der Kohlenkrise gestern abend als bereits hoffnungslos betrachtet worden war, ist um Mitternacht infolge des Vorgehens Baldwins eine neue Wendung eingetreten und man hofft zunächst, daß der für heute Mitternacht erwartete Ausbruch des Generalstreiks doch noch vermieden wird. Um 10—11 Uhr nachts hatte Baldwin im Arbeitsministerium eine Konferenz mit den Vertretern der Arbeiterschaft und Arbeitgeber, bei dem ihm der Schatzamtssekretär und der Wohlsahrtsmi- nister Melwille Chamberlain zur Seite standen.
„Preß Assoeiatan" erfährt von zuverlässiger Seite, daß die in der Nachtsitzung den beiden Parteien vom Premierminister vorgeschlagenen Bedingungen folgendermaßen lauten:
1. Die Arbeitgeber ziehe« ihre Kü«- »igung z«rück.
2. Tie Regierung gewährt eine« voriiber- geheube« Vorschuß an »ie Äohleniuduftrie.
3. (Sine amtliche Untersuchungskommission wir» eingesetzt, »ie weitergehendc Machtbefugnisse hat, als »ie vorüber- gehen»e Untersnchnngskommission hatte.
Heute vormittag 10 Uhr werden die Bergwerksbesitzer und die Bergleute ihre Antwort mitteilen und um 11 Uhr wird Baldwin mit Vertretern der Bergarbeiter eine Konferenz abhalten.
„Daily Herald" veröffentlicht bereits die Anweisung an die Gewerkschaften im Falle des Streiks. Danach ist von heute Mitternacht ab jede Beförderung von Kohle zum Stillstand zu, bringen. Der Generaldirektor der Eisenbahn hat eine Erklärung an die Angestellten _ der Bahn herausgegeben, in der im Zusammenhang mit dem Beschluß der Eifenbahner, im Falle eines Streikes keine Kohle zu befördern .darauf hingewiesen wird, daß die Bahn gesetzlich verpflichtet sei, alle ihr zur Beförderung übergebenen Güter zu befördern.
Ist Befreiung Mülheims
Mülheim IRuhrs, 30. Juli. Tie Räu- mungsvorbcreituugc« siuv in vollem Gange. Täglich verlasse» Züge mit Kriegsmaterial »en Bahnhof. In »en letzten Tagen würben allein 17 Tanks mit »er Bahn ab- transportiert. Tie französischen Berkauss- stelleu sind bereits ausgelöst worden.
Die Räumung Essens
Esse«, 30. Suli. (WTB.) Die Räumung Efiens vo« den Besatzungstrupveu dauert an. Die etwa 350 beschlagnahmten Wob «nge« vo« 2—6 Räume« find an die Stadt zurück - gebe« worden. Die Artillerie ist abgezogen und -benso Sie Kavallerie.
fk. Essen, 31. Suli. Der „Vorwärts* meldet aus Esten, die Besatzungsbebörden teilen mit, daß Esten seit gestern Abend 8% Uhr als besatzungsfrei gilt.
Zur Räumung Duisburgs.
£11. Duisburg, 30. Suli. Die Anzeichen einer beginnenden Räumung der Stadt Duisburg durch die Besatzungsiruppen find noch sehr gering. Es ist nicht festzustellen, ob es sich bei den abmarschierenden Truppenteilen nur um Truvvenverschiebungen handelt. Zur Zeit sind sämtliche beschlagnahmten Gebäude noch besetzt, auch ist von vorbereitenden llebergabemabnahmen an die städtische Verwaltung noch nichts bekannt.
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«ütflcitt MjavaiMmKilblnM
fk Tokio, 31. Juli. In einer Kabinettssitzung, die sich mit der Erörterung der neuen Steuervorlage beschäftigte, ergaben sich einschneidende unüberbrückbare Meinungsverschte« denheiten zwischen der Kenseikwa- und Lr- jükwai-Parls. Der Justizminister und der SandelsminHer, die der Lijükwal-Part-r angehören, verließen die Sitzung. Viscornt Kate begab sich hierauf nach dem Palast des Regenten, um Bericht zu erstatte».
fk. T o r i o, 31. SttIL Das Kabinett ist $«• rückgetreten.,
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Ist Ausweisung aus Polen
Tll. Berlin, 30. Suli. Heber die Ausweisungen der deutschen Optanten aus Polen liegen jetzt folgende Zahlen vor:
Bis zum 1. August müssen auf Anweisung de, polnischen Regierung 20 000 deutsche Optanten Polen verlasten, davon find bereits 7600 in Deutschland eingetroffen Am 1. September dieses Sahres wüsten diejenigen Personen abwandern, die Grundbesitz in polnischen Feftungsgebiete« haben; es find 2500. Am 1. Suli nächsten Sabres müssen die übrige» deutsche Orstanten, die Grundbesitz haben, Polen verlasten, nämlich 4500. Die Optanten sind durchweg Landwirte, Landarbeiter und Handwerker.
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Ist chlmslschm Wirren
Der Kampf Chinas gegen England.
London, 30. Suli. (TU.) Wie die Chicago Tribüne" berichtet, hat sich im Volk durch die Unfähigkeit der Mächte, ein Abkommen, besonders aber die Heber« brückung des englisch-französischen Gegensatzes zu erreichen, die Lage in Schanghai zu einem Kampf auf Leben und Tod zwischen den Engändcrn und China entwickelt, der das künftige Leben des Staates in verheerender Weife treffe. Die Chinesen ständen gegenwärtig den englischen Interessen so feindselig gegenüber, daß sie augenblicklich entschlossen seien, selbst die Vorteile aus der Washingtoner Konserenz darin sehen, die finanzielle und kommerzielle Vorherrschaft Englands in Schanghai zu brechen. Die örtlichen Organisationen, wie beispielsweise tue Handelskammer, hätten alle ihre Mittel für eine Beilegung des Streikes erschöpft.
Die erfolglosen Bemühungen, die Schanghaier Zwischenfälle beizulegen, hätten auf die Zolleinnahmen eine sehr nachteilige Wirkung ausgeübt. Viele ausländische Firmen, die durch die Unsicherheit entmutigt worden seien I beabsichtigen die Aufgabe ihrer Mederlas- I jungen in Schanghai. Die Hafenarbeiter hat.